{"id":13929,"date":"2012-07-20T16:43:10","date_gmt":"2012-07-20T14:43:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929"},"modified":"2012-07-20T16:43:10","modified_gmt":"2012-07-20T14:43:10","slug":"hinweise-des-tages-ii-70","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h01\">Europa &ndash; Spirale nach unten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h02\">Steuerabkommen Schweiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h03\">Europarat stellt Vatikan-Bank Armutszeugnis aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h04\">Personalabbau gef&auml;hrdet Patientenleben in Krankenh&auml;usern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h05\">Fiskus greift sich Lebensmittel-Spender<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h06\">Razzia bei Schlecker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h07\">Dumpingl&ouml;hne im Hotel &ndash; Wie Zimmerm&auml;dchen ausgebeutet werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h08\">Vergesst die Zwickauer Terrorzelle!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h09\">Aktenschreddern im Innenministerium &ndash; Vorstadium von Gr&ouml;&szlig;enwahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h10\">Neuer Pr&auml;sident des Verfassungsschutzes &ndash; FU Berlin verweigert Maa&szlig;en Honorarprofessur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h11\">Mappus &ndash; Das alte Krokodil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h12\">Handel mit Schrottimmobilien &ndash; Notar wegen Betrugs verhaftet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h13\">&bdquo;Mehr deutscher Imperialismus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h14\">Gewehre f&uuml;r Diktatoren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h15\">BAf&ouml;G-Statistik 2011: F&ouml;rderleistungen erstmals &uuml;ber 3 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h16\">Verheerendes Zeugnis f&uuml;r Parlamentarier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h17\">Es gibt nur einen Otto Schily<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h18\">Fl&uuml;chtiges, anstrengungsloses Denken f&uuml;hrt zu einer politisch konservativen Einstellung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h19\">Die Moderne ist weiblich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h20\">In schlechter Verfassung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h21\">Franz Walter: Preu&szlig;ens m&uuml;de Helden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h22\">Wem geh&ouml;rt die &ouml;konomische Bildung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929#h23\">Libyen: Absage an einen Gottesstaat<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13929&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Europa &ndash; Spirale nach unten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Auf Spaniens Stra&szlig;en w&auml;chst die Wut<\/strong><br>\nDer Bundestag entscheidet heute &uuml;ber Milliardenhilfen f&uuml;r Madrid. In Spanien treibt der &Auml;rger &uuml;ber das j&uuml;ngste Sparkpaket f&uuml;r die Euro-Rettung die Menschen auf die Stra&szlig;en &ndash; quer durch alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten. Der Zorn der Demonstranten richtet sich dabei nicht nur auf Br&uuml;ssel, sondern auch auf den konservativen Premier Mariano Rajoy &ndash; denn der zeigt sich in der Krise hasenf&uuml;&szlig;ig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ausschreitungen-in-spanien-auf-den-druck-der-maerkte-folgt-der-druck-der-strasse-1.1416418\">SZ<\/a> <\/li>\n<li><strong>Siehe dazu auch: Wie Spanien an der Krise zu verzweifeln droht<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/finanzkrise-in-europa-wie-spanien-an-der-krise-zu-verzweifeln-droht-1.1417270\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Mit Trippelschritten abw&auml;rts<\/strong><br>\nIn Berlin und Br&uuml;ssel macht sich Unbehagen breit: Unbehagen &uuml;ber die Eurokrise, die immer schlimmer wird; &uuml;ber Spanien, das nun auch noch Hilfe braucht; &uuml;ber die Banken, die sich verspekuliert haben und auf Finanzspritzen aus dem Euro-Rettungsschirm hoffen. Dieses Unbehagen ist nur zu berechtigt. Allerdings sollten sich die Euroretter zuerst an die eigene Nase fassen. Dass nach Griechenland, Irland und Portugal nun auch Spanien taumelt, haben sie selbst verschuldet. Viel zu sp&auml;t haben sie erkannt, dass neben der Schulden- eine Bankenkrise schwelt. Und viel zu zaghaft ist die Strategie, mit der sie diese Krise bek&auml;mpfen. Statt das Problem an der Wurzel zu packen und den Finanzsektor zu sanieren (was auch Bankpleiten bedeutet), b&uuml;rden sie die Lasten den Staaten auf.<br>\nIn Spanien l&auml;sst sich besichtigen, wohin das f&uuml;hrt. Die Hilfe von bis zu 100 Milliarden Euro hat die Lage nicht beruhigt, sondern versch&auml;rft. Weil der Staat f&uuml;r die Kredite haftet, steigt dessen Schuldenlast &ndash; und damit das Misstrauen der Anleger. Die Zinsen springen in die H&ouml;he, der Sparzwang wird gr&ouml;&szlig;er, die Rezession schlimmer. Viele Spanier sind nicht mehr bereit, die Zeche zu zahlen, und gehen auf die Barrikaden. Auch in Deutschland w&auml;chst der Widerstand. Er sollte sich allerdings nicht gegen Europa richten, sondern gegen jene, die die verfehlte Rettung eingef&auml;delt haben. &ndash; Merkel f&uuml;hrt Europa mit Trippelschritten in den Abgrund. Wann endlich erkennt das die Opposition im Bundestag?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2012%2F07%2F20%2Fa0099&amp;cHash=4346a1e462\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Slowakei: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott<\/strong><br>\nVon Bratislava aus gesehen ist die Rettung Spaniens die j&uuml;ngste Folge einer schlechten Seifenoper, die vor f&uuml;nfzehn Jahren begann. Damals musste sich die Slowakei ganz auf sich allein gestellt von einer schlimmen Bankenkrise erholen. Es war einmal, anno 1999, ein kleines Land in Mitteleuropa, dessen Bankensystem kollabierte. Die M&auml;chtigen des Landes entschieden also, gemeinsam einen Konjunkturplan zu erarbeiten. 125 Milliarden Kronen (rund 4 Milliarden Euro) &ndash; zu damaliger Zeit satte 10 Prozent des BIP! Die slowakischen Steuerzahler erkl&auml;rten sich bereit, die Zeche zu zahlen, auch wenn die Summe eine erhebliche war. Jeder Haushalt wurde mit rund 100.000 Kronen [ca. 3.300 Euro] zur Kasse gebeten, was ungef&auml;hr dem durchschnittlichen Netto-Jahreseinkommen entsprach&hellip; W&uuml;rden die R&uuml;ckzahlung der 100 Milliarden Euro Hilfe unter allen Spaniern aufgeteilt, w&uuml;rde das jedem spanischem Haushalt 6000 Euro kosten, was weniger als ein Drittel des durchschnittlichen Jahreseinkommens ist. Aber in Europa hilft greift man sich gegenseitig unter die Arme. Wer wei&szlig;, vielleicht schenken uns die Spanier im Gegenzug irgendwann einmal eine Hazienda an der Costa del Sol.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseurop.eu\/de\/content\/article\/2240151-slowakei-hilf-dir-selbst-dann-hilft-dir-gott\">SME via Presseurop<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Angesichts der Wirtschaftskraft Deutschlands ist es nicht weiter verwunderlich, dass bei den diversen Rettungsversuchen in der Eurozone die Bundesrepublik besonders beachtet wird. Allerdings w&auml;re es falsch anzunehmen, dass diese Rettungsma&szlig;nahmen nur in Deutschland auf eine zunehmende Skepsis der Bev&ouml;lkerung sto&szlig;en, wie z.B. in Finnland oder in den Niederlanden und eben auch in der Slowakei zu beobachten ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Europe on the verge of a nervous breakdown<\/strong><br>\nAll across the continent, economies are in a tailspin as the numbers of young, jobless men swell. Are we on the brink of repeating the catastrophe of the 1930s?  &hellip; What is happening now is something related but different, a new threat for a new era. It&rsquo;s not that unemployment leads directly to the rise of fascism. The social crisis that led to the present policies of austerity reaches far wider. Businesses go bankrupt, banks crash, civil servants are sacked, pay is cut, benefits are slashed, public services are shattered. It is not just the young, or the unemployed, who are affected. The whole of society is affected by it. No wonder political extremism is on the rise. Robbing people of hope for their future leads them to search for scapegoats, whether within their own countries or outside. And the hatred that this breeds can all too easily threaten to undermine the foundations of a tolerant and democratic political culture.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.newstatesman.com\/world-affairs\/world-affairs\/2012\/06\/europe-verge-nervous-breakdown\">New Statesman<\/a><\/li>\n<li><strong>Irrationale Krisenlogik<\/strong><br>\nErstmals m&uuml;ssen deutsche Steuerzahler nicht einen maroden Staat, sondern Banken vor der Pleite retten&hellip;<br>\nDas ist nat&uuml;rlich v&ouml;lliger Bl&ouml;dsinn und unterstellt, dass die bisher aufspannten Rettungsschirme und Hilfen an Staaten nicht dazu gedient h&auml;tten, die faul gewordenen Forderungen von Banken und Spekulanten zu bedienen. Gleichzeitig wird unterschlagen, dass die aus dem Ruder laufenden &ouml;ffentlichen Budgets in einem direkten Zusammenhang zu der ersten Bankenrettungswelle in den Krisenjahren 2008\/2009 stehen. Damals wurde in Berlin die Systemrelevanz von Banken erfunden und die europ&auml;ischen Partner gen&ouml;tigt, ihre nationalen Banken vor dem Kollaps oder einer Insolvenz zu bewahren.<br>\nDeutsche und europ&auml;ische Steuerzahler haften nicht erstmals, sondern permanent f&uuml;r marode Banken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2012\/07\/20\/irrationale-krisenlogik-14154994\/\">Tautenhahn Blog<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Steuerabkommen Schweiz: Analyse zeigt Schlupfloch f&uuml;r Lebensversicherungen &auml;hnlich Cr&eacute;dit Suisse<\/strong><br>\nTJN (Tax Justice Network) ver&ouml;ffentlicht heute eine nochmals &uuml;berarbeitete und auf den neuesten Stand gebrachte Analyse des Deutsch-Schweizer Steuerabkommens. Neben den bekannten Schlupfl&ouml;chern wurde der Fokus auf die Bedeutung der Lebensversicherungsm&auml;ntel ausgedehnt, die j&uuml;ngst mit der Cr&eacute;dit Suisse Life Bermuda in die Schlagzeilen geraten waren.<br>\nUnsere Analyse zeigt, dass ebendiese Lebensversicherungen entgegen der Abkommsabsicht auch k&uuml;nftig die Verschleierung deutscher Verm&ouml;gen in der Schweiz erlauben, denn die Standesregeln der Schweizer Banken f&uuml;r die Geldw&auml;schebek&auml;mpfung erlauben es ausl&auml;ndischen Versicherungen, Schweizer Konten auf den Namen der Versicherungsgesellschaften zu f&uuml;hren und somit die Identit&auml;t der (deutschen) Steuerpflichtigen hinter dem Lebensversicherungsmantel zu verstecken. Dadurch greift das Abkommen nicht.<br>\nIn der Einleitung hei&szlig;t es:\n<blockquote><p><em>Trotz Nachverhandlungen bleibt das Deutsch-Schweizer Steuerabkommen inakzeptabel. Die Schlupfl&ouml;cher des Abkommens im Hinblick auf die betroffenen Personen und die erfassten Verm&ouml;genswerte sind weiterhin riesig. In den meisten F&auml;llen, in denen die r&uuml;ckwirkende Einmalzahlung f&auml;llig w&uuml;rde, m&uuml;ssten Steuerbetr&uuml;ger lediglich einen Steuersatz im unteren Bereich (durchschnittlich 21-25%) bezahlen. Ob daher &uuml;berhaupt mehr als die geringe Vorauszahlung von zwei Mrd. CHF (umgerechnet rund 1,67 Mrd. Euro, Stand 18.7.2012) von deutschen Steuerpflichtigen einzuholen w&auml;re, ist ungewiss. Auch die k&uuml;nftigen j&auml;hrlichen Zahlungen an den deutschen Fiskus werden sich auf einen Bruchteil der vom deutschen Finanzministerium vermuteten Summe belaufen. Zudem wird die Verfolgung von Steuerstraftaten durch umfangreiche Amnestieregelungen erschwert. Das Steuerabkommen dient einzig allein dazu, den automatischen Informationsaustausch von der Schweiz fern zu halten, der im Gegensatz zur anonymen Abgeltungssteuer f&uuml;r echte Steuertransparenz und Steuergerechtigkeit sorgen w&uuml;rde. Damit l&auml;uft das Abkommen zugleich dem Versuch zuwider, die EU-Zinsrichtlinie auszuweiten.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2012\/07\/steuerabkommen-schweiz-analyse-zeigt.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.taxjustice.net\/cms\/upload\/pdf\/Deutsch\/2012-Deutsch-Schweizer-Steuerabkommen-Analyse-Update.pdf\">F&uuml;r eine Handvoll Euro und Daten &ndash; Deutschland kapituliert vor dem Schweizer Bankgeheimnis [PDF &ndash; 252 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Europarat stellt Vatikan-Bank Armutszeugnis aus<\/strong><br>\nTrotz Reformoffensive kann der Heilige Stuhl den Makel dubioser Finanzgesch&auml;fte nicht abstreifen. Eine Expertenkommission hat der Vatikanbank nun ein Zeugnis ausgestellt &ndash; dabei fiel sie in sieben von 16 Schl&uuml;sselkriterien durch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/m.focus.de\/finanzen\/banken\/zeugnis-fuer-vatikan-bank-7-von-16-kriterien-noch-nicht-erfuellt_aid_783951.html\">Money Focus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Neue Studie zeigt &ndash; Personalabbau gef&auml;hrdet Patientenleben in Krankenh&auml;usern<\/strong><br>\nOb &ouml;ffentlich oder privat, deutsche Krankenh&auml;user sollen den Eigent&uuml;mern kr&auml;ftige Renditen erwirtschaften. Der Weg dorthin: Immer mehr F&auml;lle und immer weniger Personal. Eine neue Studie zeigt auf, gerade im Intensiv-Bereich wird der Personalmangel f&uuml;r Patienten lebensgef&auml;hrlich. Experten fordern deshalb schon lange vergeblich, verbindliche Personalschl&uuml;ssel im Pflegebereich, doch Bundesgesundheitsminister Bahr wiegelt ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste_vom_19_07\/neue_studie_zeigt.html\">Kontraste<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Bei diesem sehr sehenswerten Bericht unterbleibt die erwiesene Tatsache, dass bei privat gef&uuml;hrten Krankenhauskonzernen ein nicht unerheblicher Teil der Sozialversicherungsbeitr&auml;ge nicht f&uuml;r die Behandlung von Patientinnen und Patienten bzw. f&uuml;r die Bezahlung des Personals verwendet sondern f&uuml;r Dividendenauszahlungen an Aktion&auml;re zweckentfremdet werden. &Ouml;ffentliche sowie gemeinn&uuml;tzig und kirchlich gef&uuml;hrte Krankenh&auml;user mussten sich zus&auml;tzlich zu diversen Gesundheitsreformen diesem besonderen Wettbewerb und Privatisierungsdruck stellen und ebenfalls sparen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Transplantations-Skandal an Uni-Klinikum &ndash; Leber im Angebot<\/strong><br>\n&bdquo;Der schlimmste Vorfall in der deutschen Transplantationsmedizin&ldquo;: Am G&ouml;ttinger Universit&auml;tsklinikum wurden offenbar in gro&szlig;em Stil Krankenunterlagen gef&auml;lscht. Dadurch bekamen ausgew&auml;hlte Patienten bevorzugt Spenderorgane zugeteilt. Nach SZ-Informationen geht es um mehr als zwei Dutzend F&auml;lle. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/2.220\/transplantations-skandal-an-goettinger-uni-klinikum-leber-im-angebot-1.1417466\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fiskus greift sich Lebensmittel-Spender<\/strong><br>\nBizarrer Streit mit dem Finanzamt: Ein B&auml;cker, der sein Brot an Bed&uuml;rftige verteilte, anstatt es in den M&uuml;ll zu werfen, musste pl&ouml;tzlich kr&auml;ftig Steuern nachzahlen.<br>\nSachspenden an gemeinn&uuml;tzige Organisationen unterliegen der Umsatzsteuer &ndash; Paragraf 3 des Umsatzsteuergesetzes. Bemessungsgrundlage sind die Herstellungskosten der Br&ouml;tchen, die das Finanzamt mit der H&auml;lfte des Verkaufspreises angesetzt hat. Und weil Ermer schon jahrelang unversteuerte Geschenke gemacht hat, muss er r&uuml;ckwirkend zahlen: Das macht zusammen 5000 Euro.<br>\nDenn auf seine Vorprodukte wie Mehl, Zucker oder Hefe zahlt der B&auml;cker ebenfalls eine Umsatzsteuer. Und die zieht er sp&auml;ter von seiner eigenen Umsatzsteuerschuld ab. Wenn aber Materialien und ihre Produkte nicht verkauft, sondern verschenkt werden, gilt dieser sogenannte Vorsteuerabzug nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/steuern-fuer-sachspenden-an-tafeln-lebensmittel-besser-wegwerfen-a-845365.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.K.-L.:<\/strong> Erst treibt der Staat die Menschen sehenden Auges in die Armut, woraufhin diese massenhaft zu den Tafeln str&ouml;men, die ihrerseits dem Ansturm kaum Herr werden. Dann verweist <a href=\"http:\/\/www.guter-rat.de\/recht\/Oberster_Hartz-IV-Richter_1505735.html\">Bundessozialrichter Udsching<\/a> zur Relativierung der niedrigen Hartz IV-S&auml;tze ganz frech diejenigen, die am Ende des Monats noch Hunger haben, an ebenjene Tafeln, ganz so, als ob deren Existenz ein selbstverst&auml;ndlich garantierter Bestandteil des Sozialstaates w&auml;re und on top gehen jetzt die Finanz&auml;mter auch noch auf die Spender der Tafeln los, die die Existenz der Tafeln &uuml;berhaupt erst m&ouml;glich machen!  Meine Verst&ouml;rung &uuml;ber die Dinge, die hier in diesem Land passieren, erreicht so langsam einen Grad, den ich nie f&uuml;r m&ouml;glich gehalten h&auml;tte&hellip;<\/em><br>\n<em>Ob Herr Uschding sein Urteil noch einmal revidiert, wenn die Finanz&auml;mter den Nachschub f&uuml;r die Tafeln trockengelegt und diese damit vernichtet haben?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Razzia bei Schlecker<\/strong><br>\nDas Drama um die Drogeriekette nimmt kein Ende: Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Anton Schlecker &ndash; wegen Untreue, Bankrott und Insolvenzverschleppung. Ihm droht eine Haftstrafe von bis zu f&uuml;nf Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schlecker-insolvenz\/untreue-und-insolvenzverschleppung-razzia-bei-schlecker,11541316,16654062,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu auch:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das wirft der Staatsanwalt Anton Schlecker vor<\/strong><br>\nAnton Schlecker f&uuml;hrte sein Drogerie-Imperium als eingetragener Kaufmann (e.K.). Mit dieser Rechtsform gibt es keine Handhabe gegen ihn wegen m&ouml;glicher Insolvenzverschleppung. Das hei&szlig;t aber nicht, dass er ungeschoren davonkommt, falls er sich etwas zuschulden kommen lie&szlig;. Die Vorw&uuml;rfe im Ermittlungsverfahren:<\/p>\n<ul>\n<li>Vorwurf der Insolvenzverschleppung<\/li>\n<li>Bankrottvorwurf<\/li>\n<li>Vorwurf der Untreue<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/handel-dienstleister\/:drogeriepleite-das-wirft-der-staatsanwalt-anton-schlecker-vor\/70064918.html\">FTD (Siehe dort zu den Vorw&uuml;rfen im Einzelnen)<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Dumpingl&ouml;hne im Hotel &ndash; Wie Zimmerm&auml;dchen ausgebeutet werden<\/strong><br>\nDie Vier- und F&uuml;nf-Sterne-Hotels in Berlin r&uuml;hmen sich ihres Service und erf&uuml;llen dem Gast alle W&uuml;nsche. Doch hinter den noblen Fassaden schuften Zimmerm&auml;dchen f&uuml;r drei bis vier Euro Stundenlohn. Angestellt sind sie bei Fremdfirmen, die den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn f&uuml;r Reinigungskr&auml;fte trickreich umgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste_vom_19_07\/dumpingloehne_im_hotel.html\">Kontraste<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Das Problem ist nicht neu, aber sehr gut dokumentiert und im Praxistest von einem Profi handgestoppt vorgef&uuml;hrt.<\/em><br>\n<em>Dass in der Hotelbranche nichts davon bekannt sein sollte, ist kaum vorstellbar. Es gab bereits genug Berichte und auch Gerichtsverfahren dazu. Warum antworten die Leitungen von vier der f&uuml;nf Hotels nicht, die befragt wurden? Sie wissen, es ist ihnen egal und sie m&ouml;chten keinen Imageschaden riskieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Vergesst die Zwickauer Terrorzelle!<\/strong><br>\nDer Islam geh&ouml;re zu Deutschland, sagte Wulff dereinst, f&uuml;r diese so klaren und so wahren Worte hat er Pr&uuml;gel bezogen. Auch sein Nachfolger, Joachim Gauck, hat dem in einer seiner ersten Amtshandlungen widersprochen. Zwar geh&ouml;rten die Muslime, die hier leben, zu Deutschland, nicht aber der Islam. Ausgerechnet Gauck, der selbsternannte Mann der Freiheit! Der Aufkl&auml;rer! B&uuml;rgerrechtler! Ist die Freiheit, die er meint, nicht auch die Freiheit der Muslime, die Freiheit der Religion? Steht das nicht so im Grundgesetz? Dieses Land erlebt seit Jahrzehnten nicht nur rassistische Morde, fremdenfeindliche Gewalt und rechtsextreme Umtriebe in gro&szlig;em Ausma&szlig;. Dieses Land erlebt einen die Gesellschaft in weiten Teilen durchdringenden Rassismus, den man als solchen kaum wahrnimmt: Alltagsrassismus. Da kommt es doch gut zupass, dass wir mit einem Schlag &ndash; mit der Enttarnung des Nationalsozialistischen Untergrundes &ndash; einen Schuldigen haben und nicht lange bei uns selbst nach Defiziten suchen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2012\/06\/22\/drk_20120622_0721_15f97383.mp3\">Deutschlandradio [Audio &ndash; mp3]<\/a> \n<p><strong>Siehe auch: Ex-Geheimdienstler klagt an &ndash; Die Zwickauer Quelle<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Die-Zwickauer-Quelle-article6756476.html?google_editors_picks=true\">n-tv<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong> Aktenschreddern im Innenministerium &ndash; Vorstadium von Gr&ouml;&szlig;enwahn<\/strong><br>\nOb bewusstes Vertuschen oder gedankenloses L&ouml;schen &ndash; man mag die Beteuerungen nicht mehr h&ouml;ren, die geschredderten Akten h&auml;tten keine Bez&uuml;ge zur Zwickauer Terrorzelle enthalten. Denn viele Verbindungen des Trios k&ouml;nnen erst nach dessen Enttarnung rekonstruiert werden. Dass verbliebenes Material so sp&auml;t gesammelt wird, ist ein Versagen des Bundesinnenministers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/aktenschreddern-im-innenministerium-vorstadium-von-groessenwahn-1.1417381\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Neuer Pr&auml;sident des Verfassungsschutzes &ndash; FU Berlin verweigert Maa&szlig;en Honorarprofessur<\/strong><br>\nAu&szlig;ergew&ouml;hnliche Abfuhr vor Amtsantritt: Der k&uuml;nftige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maa&szlig;en bekommt nach SZ-Informationen doch keinen Titel als Honorarprofessor von der Freien Universit&auml;t Berlin. Die Verweigerung durch die Uni hat mit dem Guantanamo-H&auml;ftling Murat Kurnaz zu tun &ndash; und mit der Geschichte der Hochschule.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/neuer-praesident-des-verfassungsschutzes-freie-universitaet-berlin-verweigert-maassen-honorarprofessur-1.1416975\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mappus &ndash; Das alte Krokodil<\/strong><br>\nJahrelang hat die CDU vor Stefan Mappus gekuscht. Jetzt ist er der Schurke. In der Schlammschlacht vergessen die Christdemokraten eines: Der Ex-MP ist ein Kind ihrer Partei, die solche Figuren bef&ouml;rdert.<br>\nMappus ist nicht vom Himmel gefallen. Er ist ein Kind der CDU. Die klassische Ochsentour nat&uuml;rlich. Junge Union, Ortsvereinschef, MdL, Staatssekret&auml;r, Minister und immer einer der J&uuml;ngsten. Und immer stramm gegen links oder was er daf&uuml;r hielt. Gegen Antifaschisten und Ute Vogt (SPD), f&uuml;r Filbinger und Mayer-Vorfelder und die Vertriebenen, gegen Schwule und f&uuml;r die autokratischen Saudis. Gegen Sozis wie den Abgeordneten Thomas Knapp, der von der &ldquo;braunen So&szlig;e&rdquo; in den Gehirnen baden-w&uuml;rttembergischer Christdemokraten sprach und davon, dass Mappus &ldquo;ganz rechts&rdquo; von der Erde gefallen w&auml;re, wenn sie eine Scheibe w&auml;re. Die Sozialisation im nachwirkenden Milieu von Kiesinger und Filbinger hat den Charakter geformt. Den autorit&auml;ren. Und da ist er nicht allein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2012\/07\/das-alte-krokodil\/\">Kontext Wochenzeitung<\/a> \n<p><strong>Dazu:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Dinner for one<\/strong><br>\nVertrauliche Dokumente legen nahe: die Investmentbank Morgan Stanley hat beim heftig umstrittenen EnBW-Deal ein Problem mit der Unabh&auml;ngigkeit. Ein hausinterner &ldquo;Conflict Check&rdquo; zur Vermeidung von Interessenkollisionen f&uuml;r die beteiligten Banker Rene Proglio und Dirk Notheis stand noch aus, als beide den wom&ouml;glich &uuml;berh&ouml;hten Kaufpreis bereits mit einget&uuml;tet hatten. Jetzt wurde offiziell best&auml;tigt, dass Dirk Notheis seinen Job los ist. Er sitzt nicht mehr im Vorstand von Morgan Stanley Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2012\/07\/dinner-for-one\/\">Kontext Wochenzeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Handel mit Schrottimmobilien &ndash; Notar wegen Betrugs verhaftet<\/strong><br>\nDer 51-J&auml;hrige soll an insgesamt 18 Gesch&auml;ften mit Schrottimmobilien beteiligt. gewesen sein. Als &bdquo;Verbrauchersch&uuml;tzer&ldquo; hatte er auch Mandanten vertreten, die Ex-Justizsenator Braun beschuldigt hatten &ndash; der wurde derweil auch von der Staatsanwaltschaft entlastet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/handel-mit-schrottimmobilien-notar-wegen-betrugs-verhaftet\/6894414.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.B.:<\/strong> Interressant wird der Artikel erst durch den Kommentar von Tagesspiegel-Leser\/in Eleftheria: Mutiert zu &bdquo;Marcel E.&ldquo; Na, das ist doch interessant. Damals, als im Winter 2011\/12 die Kampagne der Tagesspiegel-Redakteure Sch&ouml;nball und Beikler gegen Braun und die Berliner Notare insgesamt auf Hochtouren lief, war RA und Notar Eupen noch ihr Freund: Verbrauchersch&uuml;tzer, der mit immer wieder neuen F&auml;llen seiner angeblich von Braun &uuml;ber den Tisch gezogenen Mandanten die Presse versorgte, die Kampagne anheizte, sich auf Kosten seiner Kollegen profilierte, seinen Namen als Synonym f&uuml;r den K&auml;mpfer der Geprellten und Notar-Gesch&auml;digten etablierte. Sogar seinen politischen Sachverstand diktierte er der Presse ins Mikro: &bdquo;Als Verbraucherschutzsenator ist Braun nicht geeignet&ldquo;. Damals nannte der Tagesspiegel ihn noch in jedem zweiten Satz beim Namen, jetzt ist er zu &bdquo;Marcel E.&ldquo; mutiert, blo&szlig; keine Klarnamen bitte! Und jetzt das: &bdquo;E.&ldquo; ist doch tats&auml;chlich tiefer verstrickt als man das von einem Notar f&uuml;r m&ouml;glich gehalten hat. Erstaunlich nur, mit welcher Naivit&auml;t sich Journalisten haben manipulieren lassen, obwohl jedem Profi klar war, dass Eupens Geschichten so nicht stimmen konnten und er ein ganz anderes, eigenes Interesse verfolgte.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>20 Jahre Seminare der Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik (BAKS): &bdquo;Mehr deutscher Imperialismus&ldquo;<\/strong><br>\nVon der &Ouml;ffentlichkeit weitgehend unbemerkt entwickeln sich seit 2007 unter ma&szlig;geblichem Einfluss der Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik (BAKS) weitreichende interne konzeptionelle Vorstellungen f&uuml;r eine strategische Neujustierung des gesamten Repressionspotentials der BRD. Danach erweitern Strategiepapiere aus dem Umfeld des Bundesverteidigungsministeriums die Forderung der Bundeskanzlerin nach Inlandseins&auml;tzen der Bundeswehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=18003\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gewehre f&uuml;r Diktatoren &ndash; Lasches Kriegswaffenrecht erm&ouml;glicht illegalen Handel<\/strong><br>\nDie Herkunft der vor einem Jahr in Libyen aufgetauchten deutschen G36-Sturmgewehre ist wohl nie mehr aufzukl&auml;ren, da die Seriennummern gef&auml;lscht wurden. Lasche deutsche Gesetze machen illegale Waffenexporte m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste_vom_19_07\/gewehre_fuer_diktatoren.html\">Kontraste<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>BAf&ouml;G-Statistik 2011: F&ouml;rderleistungen erstmals &uuml;ber 3 Milliarden Euro<\/strong><br>\nIm Jahr 2011 lagen in Deutschland die Ausgaben des Bundes und der L&auml;nder f&uuml;r Leistungen nach dem Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz (BAf&ouml;G) mit insgesamt 3 180 Millionen Euro erstmals bei &uuml;ber 3 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 307 Millionen Euro oder 10,7 % mehr als im Jahr 2010. F&uuml;r die Sch&uuml;lerf&ouml;rderung wurden 910 Millionen Euro (+ 56 Millionen Euro) bereitgestellt und f&uuml;r die Studierendenf&ouml;rderung 2 270 Millionen Euro (+ 251 Millionen Euro).<br>\nIm Durchschnitt erhielten gef&ouml;rderte Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler monatlich 385 Euro pro Person (+ 28 Euro) und gef&ouml;rderte Studierende 452 Euro pro Person (+ 16 Euro). 29 % aller Gef&ouml;rderten wohnten bei ihren Eltern und 71 % au&szlig;erhalb des Elternhauses.<br>\nDie Zahl der BAf&ouml;G-Empf&auml;ngerinnen und -Empf&auml;nger lag im Jahr 2011 bei rund 963 000 Personen. Sie stieg somit im Vergleich zum Jahr 2010 um 47 000 (+ 5,1 %). W&auml;hrend die Zahl der gef&ouml;rderten Sch&uuml;ler und Sch&uuml;lerinnen leicht auf 319 000 zur&uuml;ckging (&ndash; 1,5 %), wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Studierende gef&ouml;rdert, und zwar 644 000 (+ 8,6 %).<br>\nDie F&ouml;rderung erstreckte sich zum Teil nicht &uuml;ber das volle Jahr. Im Durchschnitt wurden je Monat 615 000 Personen (197 000 Sch&uuml;ler, 418 000 Studierende) gef&ouml;rdert (+ 5,2 %).<br>\n48 % der BAf&ouml;G-Empf&auml;nger und -Empf&auml;ngerinnen (rund 458 000) erhielten eine Vollf&ouml;rderung, also den maximalen F&ouml;rderbetrag. Die H&ouml;he des F&ouml;rderbetrages h&auml;ngt von der Ausbildungsst&auml;tte (etwa Berufsfachschule oder Hochschule) und der Unterbringung (etwa bei den Eltern oder ausw&auml;rts) ab. Eine Teilf&ouml;rderung, die geleistet wird, wenn das Einkommen der Gef&ouml;rderten oder deren Eltern bestimmte Grenzen &uuml;bersteigt, erhielten 52 % der BAf&ouml;G-Empf&auml;nger und -Empf&auml;ngerinnen (etwa 505 000). Die Zahl der Teilgef&ouml;rderten erh&ouml;hte sich im Jahr 2011 gegen&uuml;ber dem Vorjahr um 7,7 %. Die Zahl der Vollgef&ouml;rderten hingegen wies mit + 2,3 % einen deutlich geringeren Anstieg auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2012\/07\/PD12_251_214.html;jsessionid=6957615B5D62A5A53134FA743994E7E7.cae2\">Statistisches Bundesamt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe dazu jedoch die Kritik am BAf&ouml;G-Bericht: &bdquo;Auch wenn die Steigerungen durchaus beeindruckend sind und absolut tats&auml;chlich noch nie so viel Geld f&uuml;r das BAf&ouml;G ausgegeben wurde, wie in den letzten Jahren: Betrachtet man den relativen Anteil der gef&ouml;rderten Auszubildenden, sind die Zahlen nicht mehr ganz so beeindruckend.<\/em><br>\n<em>So ist zwar der Anteil der Gef&ouml;rderten unter allen Studierenden seit 2000 von 13,3% auf 18,4% im Jahr 2010 gestiegen. Aber man sollte nicht vergessen, dass es 1972 stolze 44,6% waren und selbst 1992 noch immerhin 25,2%. Dass dar&uuml;ber hinaus auch nur eine regelm&auml;&szlig;ige Anpassung der Bedarfss&auml;tze und Freibetr&auml;ge den Anteil wirklich dauerhaft steigen l&auml;sst, zeigt schon der Blick auf die Werte zwischen 2000 und 2010.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-1347-19.bafoeg-bericht-enthuellt.php%20\">Studis Online<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Siehe auch die Pressemitteilung des fzs:<\/em><br>\n<em>Heute ver&ouml;ffentlichte das Statistische Bundesamt die BAf&ouml;G-Statistik 2011. Demnach stieg die Zahl der gef&ouml;rderten Studierenden leicht auf durchschnittlich 418000. Das sind ungef&auml;hr 19% der in diesem Zeitraum 2,2 Millionen Studierenden. Der Nationale Normenkontrollrat bilanzierte nach dem Gespr&auml;ch mit Studierendenverb&auml;nden in der vergangenen Woche, dass es &bdquo;erheblichen Handlungsbedarf&ldquo; gebe und forderte in einer Zwischenbilanz eine Gesetzesnovelle noch in dieser Legislatur.<\/em><br>\n<em>Erik Marquardt, fzs-Vorstandsmitglied erl&auml;utert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&ldquo;Nur ungef&auml;hr ein F&uuml;nftel der Studierenden erhalten eine F&ouml;rderung durch das BAf&ouml;G. Durch die K&uuml;rzungen an dem Titel im kommenden Jahr ist abzusehen, dass diese F&ouml;rderung eher zur&uuml;ckgehen wird. Auch der Nationale Normenkontrollrat sieht Defizite und fordert eine schnelle Gesetznovellierung. Ministerin Schavan versucht den dringenden Handlungsbedarf mit Prestigeprojekten wie dem Deutschlandstipendium zu vertuschen. Das Deutschlandstipendium wurde im vergangenen Jahr an nur 0,23% der Studierenden vergeben. Davon empfingen weniger als ein Viertel BAf&ouml;G. Statt der Fixierung auf Pr&auml;mienpolitik f&uuml;r Bessergestellte, sollte man sich Gedanken &uuml;ber eine umfassende &Ouml;ffnung der Hochschulen durch neue Studienfinanzierungskonzepte machen.&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Torsten Rekewitz, ebenfalls fzs-Vorstandsmitglied erl&auml;utert die BAf&ouml;G-Forderungen des fzs:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&bdquo;Wir fordern die umfassende Reform des BAf&ouml;G hin zu einem alters-, eltern- und herkunftsunabh&auml;ngigen, bedarfsdeckenden Vollzuschuss. Nur so kann die soziale Selektion an Hochschulen vermindert werden. Das war schlie&szlig;lich das erkl&auml;rte Ziel, als 1971 das BAf&ouml;G eingef&uuml;hrt wurde. Zudem ist der Wegfall der Altersgrenze ein sinnvolles Mittel um die Durchl&auml;ssigkeit zwischen den Bildungseinrichtungen zu erreichen. Dar&uuml;ber hinaus ist der BAf&ouml;G-Antrag viel zu b&uuml;rokratisch. Studierende ben&ouml;tigen f&uuml;r das Ausf&uuml;llen des Erstantrags durchschnittlich 335 Minuten. Der Wegfall des Leistungsnachweises nach dem 4. Semester und andere Ideen des Nationalen Normenkontrollrates f&uuml;r eine Gesetzesnovellierung sollten schnellstm&ouml;glich umgesetzt werden.&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Verheerendes Zeugnis f&uuml;r Parlamentarier<\/strong><br>\n&Uuml;berfordert, Lobbyisten-h&ouml;rig, zu wenig engagiert: Die Deutschen stellen ihren Volksvertretern in einer stern-Umfrage ein verheerendes Zeugnis aus. Das Ansehen des Bundestags liegt am Boden&hellip;<br>\nAuf die Frage, ob die meisten Abgeordneten ihre Arbeit engagiert und sachgerecht verrichteten, antworteten in einer Umfrage f&uuml;r den stern zwei von drei B&uuml;rgern (66 Prozent) mit &ldquo;Nein&rdquo;.<br>\nNur 24 Prozent erkl&auml;rten, sie h&auml;tten Vertrauen in die Arbeit der Abgeordneten. Gro&szlig;e Zweifel hegen die Deutschen auch, ob die Mitglieder des Bundestages angesichts der schwierigen Probleme noch den &Uuml;berblick behielten: 81 Prozent meinen, die Abgeordneten seien &uuml;berfordert. Nur 15 Prozent glauben, dass die Parlamentarier noch der Situation gewachsen seien.<br>\nNach dem Eindruck von 75 Prozent der Deutschen &uuml;ben Lobbyisten zu viel Einfluss auf politische Entscheidungen aus. 16 Prozent glauben das nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/stern-umfrage-zum-ansehen-des-bundestags-verheerendes-zeugnis-fuer-parlamentarier-1859580.html\">stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Es gibt nur einen Otto Schily<\/strong><br>\nDeshalb konstatieren wir anl&auml;sslich des 80. Geburtstags Schilys, dass sich der Mann zeit seines langen Lebens &uuml;berhaupt nicht ver&auml;ndert hat. Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Otto Schily, der 1974 als Strafverteidiger von RAF-Terroristen schreibt: &bdquo;Der Preis f&uuml;r die Sicherheit ist aber immer zu hoch, wenn er in der Vernichtung eines Menschen &ndash; auch eines gefangenen Menschen &ndash; besteht.&ldquo; und dem SPD-Bundesinnenminister Otto Schily (1998 bis 2005), der 2004 beteuert: &bdquo;Die Terroristen sollten aber wissen: Wenn ihr den Tod so liebt, dann k&ouml;nnt ihr ihn haben.&ldquo; Und auch zwischen dem Gr&uuml;nen-Abgeordneten Schily, der 1983 aus Protest gegen die Nachr&uuml;stung das Verteidigungsministerium blockierte und sich von der Polizei wegtragen lie&szlig;, und dem Bundesinnenminister, der 2001 w&uuml;tend dozierte, &bdquo;niemand hat das Recht, einen Transport, der nach Recht und Gesetz durchgef&uuml;hrt wird, zu verhindern&ldquo; , passte nie ein Blatt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/otto-schily-wird-80-es-gibt-nur-einen-otto-schily,1472596,16661886.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe dazu: Otto Schily: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=226\">Ich bin f&uuml;r Gesetz und Ordnung<\/a>&rdquo; und siehe auch noch:  <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1510\">Der fr&uuml;here SPD-Bundesinnenminister Otto Schily wird Aufsichtsratsmitglied in zwei Biometrie-Unternehmen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtiges, anstrengungsloses Denken f&uuml;hrt zu einer politisch konservativen Einstellung<\/strong><br>\nDie politischen Konservativen werden es nicht gerne h&ouml;ren, was US-Psychologen herausgefunden haben wollen. Die These ist schlicht die, dass geringe Denkleistungen, die den Dingen nicht auf den Grund gehen, sondern an der Oberfl&auml;che stehen bleiben, Konservativismus produzieren sollen, der sich u.a. durch pers&ouml;nliche anstatt systemische oder gesellschaftliche Verantwortung, Akzeptanz von Hierarchien und die Vorliebe f&uuml;r den Status quo auszeichnet. Das w&uuml;rde bedeuten, dass Anh&auml;nger von konservativen Parteien eher zur Denkfaulheit neigen, aber auch, dass die konservative Politik entsprechend intellektuell bescheiden formuliert wird.<br>\nEs scheint eine einzigartige Verbindung zwischen dem &ldquo;ideologischen Inhalt des politischen Konservatismus&rdquo; und dem anstrengungslosen, wenig tiefsch&uuml;rfenden Denken zu geben, schreiben die Psychologen. M&ouml;glicherweise kommt der Konservatismus der Anforderung nach, unter Bedingungen der Unsicherheit und der Bedrohung einfache Antworten zu geben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/36\/36725\/1.html\">Telepolis<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/psp.sagepub.com\/content\/early\/2012\/03\/16\/0146167212439213.abstract\">Personality und Social Psychology Bulletin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Die Moderne ist weiblich<\/strong><br>\nDieser Tage erreicht eine erstaunte &Ouml;ffentlichkeit die Nachricht, dass Frauen zum ersten Mal seit der Einf&uuml;hrung von IQ-Tests vor etwa 100 Jahren besser abschneiden als M&auml;nner. Erstaunt ist die &Ouml;ffentlichkeit deshalb, weil man seit Thilo Sarrazin vor lauter Besch&auml;ftigung mit der angeblich minderen Intelligenz von Muslimen und der angeblich h&ouml;heren Intelligenz von Juden v&ouml;llig vergessen hatte, dass auch arische und selbst j&uuml;dische Frauen angeblich d&uuml;mmer seien als M&auml;nner, egal welcher Rasse, Religion oder Kultur. Ber&uuml;chtigt ist das bei seinem Erscheinen 1903 umjubelte Pamphlet &ldquo;Geschlecht und Charakter&rdquo; von Otto Weininger. Als selbsthassender Schwuler und selbsthassender Jude behauptete Weininger, die Frau sei zu geistig h&ouml;herer Leistung nicht f&auml;hig, da sie ganz Geschlechtswesen sei und geistlose Geilheit verk&ouml;rpere, wie auch der Jude, der einen &ldquo;weiblichen Wesenskern&rdquo; besitze und deshalb &ldquo;stets l&uuml;stern und geil&rdquo; sei und ein Negierer aller h&ouml;heren Kultur. Die Moderne sei nicht nur &ldquo;die j&uuml;dischste, sondern auch die weibischste aller Zeiten&rdquo;. Heute l&uuml;gt man mit Statistiken. Charles Murray zum Beispiel, Sarrazins Stichwortgeber und Mitautor des Buchs &ldquo;The Bell Curve&rdquo;, in dem er mit den Ergebnissen von IQ-Tests nachzuweisen suchte, dass Schwarze und Sozialhilfeempf&auml;nger deshalb unten sind, weil sie weniger intelligent seien, und der deshalb eine Abschaffung der Sozialhilfe &ndash; der &ldquo;Subventionierung von Kindern weniger intelligenter Eltern&rdquo; &ndash; bef&uuml;rwortete, damit Amerika sich nicht selbst abschaffe, spricht auch Frauen die F&auml;higkeit zu abstrakten Denkleistungen ab.<br>\nSchon vor einigen Jahren entdeckte der neuseel&auml;ndische Wissenschaftler James Flynn, dass entgegen den Klagen von Kulturpessimisten und Untergangspropheten der durchschnittliche Intelligenzquotient in den Industriel&auml;ndern st&auml;ndig steigt &ndash; in der Bundesrepublik etwa stieg er zwischen 1954 und 1981 um 17 Punkte. Sarrazin meint zwar, &ldquo;einfache logische Analyse&rdquo; f&uuml;hre zum Schluss: &ldquo;Wenn die im Durchschnitt weniger Intelligenten eine h&ouml;here Fertilit&auml;t haben, sinkt die Durchschnittsintelligenz der Population.&rdquo; Tats&auml;chlich passiert das Gegenteil, trotz &ndash; oder wegen? &ndash; Gesamtschulen, Kuschelp&auml;dagogik und &auml;hnlichen 68er-Verbrechen am gesunden Volksempfinden. Die Frauen, sagt Flynn, w&uuml;rden sich erst jetzt ihres v&ouml;lligen geistigen Potenzials bewusst: &ldquo;Der Effekt der Moderne auf Frauen beginnt sich erst jetzt auszuwirken.&rdquo; Hatte Weininger also auf perverse Weise doch recht? Ist die Moderne weiblich? Hoffen wir&rsquo;s.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/kultur\/article108316850\/Die-Moderne-ist-weiblich.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Dass sich die Frauen ihres v&ouml;lligen geistigen Potenzials bewusst werden, h&auml;ngt auch mit der schlichten Tatsache zusammen, dass die Frauenerwerbst&auml;tigenquote in Deutschland wie in ganz Europa kontinuierlich angestiegen ist und <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/tgm\/refreshTableAction.do;jsessionid=9ea7d07d30ddfc1b699099b7491ca963ed4a1fdaf1ef.e34MbxeSaxaSc40LbNiMbxeNahaQe0?tab=table&amp;plugin=1&amp;pcode=t2020_10&amp;language=de\">Frauen sich somit immer mehr in der Arbeitswelt auch jenseits der Familie behaupten<\/a>.<\/em><br>\n<em>Man stelle sich vor, welch ein Gewinn f&uuml;r unsere Gesellschaft entst&uuml;nde, wenn sich die Erwerbst&auml;tigenquoten nicht nur angleichen w&uuml;rden, sondern auch &uuml;ber die Berufe und Positionen besser verteilen w&uuml;rden.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>In schlechter Verfassung<\/strong><br>\nWir brauchen keine neue Verfassung &ndash; das Grundgesetz reicht aus. Wir m&uuml;ssen nur darauf achten, dass es als das gelesen wird, was es ist. Als ein Leitfaden f&uuml;r eine bessere Gesellschaft, als ein Wegweiser des Nie wieder!-Gedankens nach dem Krieg. Der Sozialstaat ist darin nicht fixiert, weil es ein Gnadenakt der Eltern des Grundgesetzes war, sondern weil man erkannte, dass allgemeiner Frieden nur durch Teilhabe, nur durch Umverteilung und Inpflichtnahme des Reichtums hergestellt werden kann. Aber genau diese Gefahr, dass der Neoliberalismus in Deutschland eine Schrift beachten mu&szlig;, die man auch als staatlichen F&uuml;rsorgeauftrag deuten kann, ist es doch, die eine neue Verfassung f&uuml;r jene so verlockend macht. Die soll dann eindeutiger sein, bestimmte Aspekte gleich ganz weglassen, damit die Schrift nur auf neoliberale Art lesbar ist&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2012\/07\/in-schlechter-verfassung.html\">Ad Sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Franz Walter: Preu&szlig;ens m&uuml;de Helden <\/strong><br>\nEs geschah vor genau 80 Jahren. Am 20. Juli 1932, morgens kurz nach 10 Uhr, erkl&auml;rte der Preu&szlig;ische Minister des Innern, der Sozialdemokratie Carl Severing, &bdquo;nur der Gewalt zu weichen&ldquo;. Adressiert war dieser trotzig&ndash;pathetische Ausruf an den neuen Kanzler in Deutschland, den rechtskonservativen Franz von Papen. Der westf&auml;lische Mann von Adel an der Spitze der Reichsregierung war im Begriff, die republikanischen Minister im Preu&szlig;ischen Kabinett aus ihren &Auml;mtern zu jagen. Das war der Staatsstreich. Das ging als &bdquo;Preu&szlig;enschlag&ldquo; in die Geschichte ein.<br>\nAuf ernsthafte Gegenwehr stie&szlig; von Papens feudale Kamarilla nicht. Denn so war es ja h&auml;ufig mit der sozialdemokratischen Rhetorik: Sie fiel gerne radikal aus; aber oft handelte es sich lediglich um Theaterdonner&hellip;<br>\nDie Ereignisse dieses Tages haben den Konservatismus in Deutschland auf lange Dauer, im Grunde bis heute, diskreditiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/gastbeitrag-zur-demokratie-in-preussen-preussens-muede-helden,1472602,16661046.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Wem geh&ouml;rt die &ouml;konomische Bildung?<\/strong><br>\nNotizen zur Verflechtung von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik<br>\nInsbesondere Wirtschaftsverb&auml;nde, unternehmernahe Stiftungen, Institute und Initiati-ven fordern seit einem Jahrzehnt mehr &ouml;konomische Bildung an Schulen. Die vorlie-genden Studien zeigen, dass sie als locker verbundene Lobbyisten zusammen mit Wirtschaftsdidaktikern ein bestens finanziertes politisch-p&auml;dagogisches Netzwerk bil-den. Seine Akteure und Aktivit&auml;ten finden parteipolitische Unterst&uuml;tzung vor allem bei CDU und FDP.<br>\nIn und mittels der &ouml;konomischen Bildung bef&ouml;rdert dieses Netzwerk die Interessen der privaten unternehmerischen Wirtschaft sowie politische Positionen des wirtschaftslibe-ral-konservativen Spektrums. In diesem Sinne sollen auch die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;-ler einseitig beeinflusst werden. Das legen Analysen einiger Unterrichtsmaterialien na-he, die Akteure aus diesem Netzwerk entwickelt haben und verbreiten. Pluralistische Ans&auml;tze in Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik sucht man dort meist vergebens. &Uuml;ber Lehr-Lern-Materialien strebt insbesondere die Finanzindustrie nach Pr&auml;senz im Klassenzimmer, ihre Mitarbeiter sollen zu Finanzieller Allgemeinbildung unterrichten. Das ist eine bemerkenswerte Vermischung von Bildungsauftrag und Gewinninteressen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iboeb.org\/moeller_hedtke_netzwerkstudie.pdf\">ib&ouml;b. Initiative f&uuml;r eine bessere &ouml;konomische Bildung [PDF &ndash; 2.6 MB]<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu auch noch einmal den Film: Lehrmittel &ndash; PR in der Schule<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/medien_politik_wirtschaft\/schulen107.html\">NDR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Libyen: Absage an einen Gottesstaat<\/strong><br>\nLibyens s&auml;kulares Parteienb&uuml;ndnis hat die Muslimbr&uuml;der &uuml;berraschend klar geschlagen. Ob die Allianz jedoch in der neuen Volksvertretung eine Mehrheit haben wird, ist auch nach dem offiziellen amtlichen Endergebnis unklar. Ursache f&uuml;r die nach wie vor unklaren politischen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse ist vor allem das gespaltene Wahlrecht. Es reserviert lediglich 80 Sitze f&uuml;r Parteilisten, 120 Sitze jedoch f&uuml;r Einzelkandidaten, die nicht an Parteien gebunden sind. Im kleineren Pool der Parteimandate ist die s&auml;kular orientierte &bdquo;Allianz Nationaler Kr&auml;fte&ldquo; des ehemaligen &Uuml;bergangspremierministers Mahmoud Dschibril mit 39 Mandaten die eindeutige Siegerin. Die &bdquo;Partei f&uuml;r Gerechtigkeit und Aufbau&ldquo; der Muslimbruderschaft landete dagegen mit 17 Mandaten abgeschlagen auf Platz zwei. Unter den 80 neuen Mandatstr&auml;gern sind 33 Frauen. Alle Parteien waren verpflichtet, die H&auml;lfte ihrer Kandidatenlisten f&uuml;r Frauen zu reservieren. Dagegen konnte sich im Pool der 120 Direktmandate nur eine einzige Frau durchsetzen. In diesem Segment, f&uuml;r das insgesamt 2501 Kandidatinnen und Kandidaten angetreten waren, ist die politische Situation noch wesentlich zersplitterter und un&uuml;bersichtlicher als im Parteiensegment. Die meisten Kandidaten empfahlen sich den W&auml;hlern mit einer nebul&ouml;sen islamisch-nationalen Agenda. Wie sie sich im neuen Parlament verhalten werden, ob sie eher dem s&auml;kularen oder eher dem religi&ouml;s-islamistischen Lager zuneigen, ist bisher nicht abzusehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/absage-an-einen-gottesstaat\/6893852.html\">Tagesspiegel<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Angesichts der sich versch&auml;rfenden Eurokrise, dem B&uuml;rgerkrieg in Syrien ist etwas in den Hintergrund geraten, dass in Libyen ein weitgehend friedlicher, freier und fairer Wahlgang stattgefunden hat. Angesichts der gewaltigen Probleme eines Neuanfangs &ndash;  z.B. die Abr&uuml;stung der Milizen, die Frage Zentralstaat oder F&ouml;deralismus &ndash; ist es beachtlich, dass die Islamisten kaum punkten konnten. Ob die Allianz um Mahmud Jibril als s&auml;kular bezeichnet werden kann, wird sich daran messen lassen k&ouml;nne, inwieweit die Scharia Bestandteil der Gesetzgebung sein wird. Sollte Jibril  mit der Unterst&uuml;tzung der Direktkandidaten Regierungschef werden, d&uuml;rfte die Herangehensweise an die Probleme des Landes auf jeden Fall <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/feuilleton\/uebersicht\/kraeftemessen-oder-kollusion-1.17370560\">weitaus ideologiefreier, rationaler und pragmatischer als in Tunesien<\/a> oder &Auml;gypten ausfallen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(MB\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-13929","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13929","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13929"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13929\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13933,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13929\/revisions\/13933"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13929"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13929"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13929"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}