{"id":139410,"date":"2025-09-22T10:00:53","date_gmt":"2025-09-22T08:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139410"},"modified":"2025-09-22T14:15:39","modified_gmt":"2025-09-22T12:15:39","slug":"im-visier-von-heuschrecken-bilderbuch-attacke-auf-den-duesseldorfer-pharmaverpackungshersteller-gerresheimer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139410","title":{"rendered":"Im Visier von \u201eHeuschrecken\u201c \u2013 Bilderbuch-Attacke auf den D\u00fcsseldorfer Pharmaverpackungshersteller Gerresheimer"},"content":{"rendered":"<p>Gerresheimer ist ein typisches deutsches Vorzeigeunternehmen. Gegr&uuml;ndet als kleine Glasfabrik im Jahre 1864, stellt der D&uuml;sseldorfer Konzern heute mit seinen &uuml;ber 13.000 Mitarbeitern Glas- und Kunststoffverpackungen f&uuml;r die Pharma- und Kosmetikbranche her. Mit Standorten in 16 L&auml;ndern auf drei Kontinenten ist Gerresheimer auch international breit aufgestellt. Wichtigster Auslandsmarkt sind die USA, wo rund ein Drittel des Gesch&auml;fts stattfindet. Im vergangenen Jahr &uuml;berschritt der Umsatz erstmals die Marke von zwei Milliarden Euro. Vor allem der Boom bei den Abnehmspritzen sorgte f&uuml;r Fantasie. &bdquo;Innovating for a better life&ldquo; lautet denn auch das Unternehmensmotto. Von <strong>Thomas Trares.<\/strong><\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_552\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-139410-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250922-Heuschrecken-Attacke-auf-Gerresheimer-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250922-Heuschrecken-Attacke-auf-Gerresheimer-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250922-Heuschrecken-Attacke-auf-Gerresheimer-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250922-Heuschrecken-Attacke-auf-Gerresheimer-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=139410-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250922-Heuschrecken-Attacke-auf-Gerresheimer-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250922-Heuschrecken-Attacke-auf-Gerresheimer-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>&bdquo;Innovieren f&uuml;r ein besseres Leben&ldquo; &ndash; das d&uuml;rfte so manch einer bei Gerresheimer sich derzeit auch f&uuml;r sich selbst w&uuml;nschen, vor allem in der F&uuml;hrungsspitze. Denn die D&uuml;sseldorfer sind in das Visier aktivistischer Investoren geraten, also jener Spezies, die der fr&uuml;here SPD-Vorsitzende Franz M&uuml;ntefering einmal als &bdquo;Heuschrecken&ldquo; bezeichnete. Bei Gerresheimer sind es gleich zwei; der US-Hedgefonds Eminence Capital sowie Active Ownership Capital (AOC), ein in Luxemburg ans&auml;ssiger Finanzinvestor, der erst im August in das Unternehmen eingestiegen ist. Das Ergebnis lie&szlig; aber nicht lange auf sich warten. Ende August <a href=\"https:\/\/www.boersen-zeitung.de\/unternehmen-branchen\/aktivistischer-investor-setzt-sich-bei-gerresheimer-mit-finanzchefwechsel-zuegig-durch\">gab Gerresheimer bekannt<\/a>, dass Finanzvorstand Bernd Metzner das Unternehmen verl&auml;sst, zudem wird die Sparte Moulded Glass (Formglas) abgespalten.<\/p><p><strong>Einstieg von Eminence Capital<\/strong><\/p><p>Doch was war geschehen? Das Dilemma begann ziemlich genau vor einem Jahr, am 30. September 2024, als Gerresheimer v&ouml;llig &uuml;berraschend eine Gewinnwarnung absetzte. Der Konzern hatte seine Jahresziele deutlich nach unten korrigiert. Der Aktienkurs brach daraufhin um fast 20 Prozent ein. Das <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/gerresheimer-aktivistischer-investor-ricky-shad-sandler-wird-neuer-grossaktionaer-a-ac56b48e-d407-4c33-9441-3b88a2f9331a\">nutzte<\/a> Eminence Capital, die Investmentgesellschaft des aktivistischen US-Investors Ricky Chad Sandler, zum Einstieg. Inzwischen h&auml;lt der Hedgefonds 6,2 Prozent an Gerresheimer. Sandler selbst gilt als beschlagener Long\/Short-Investor, das hei&szlig;t, er wettet auf steigende wie auch auf fallende Kurse. Neben Eminence Capital sind auch die US-Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley in gr&ouml;&szlig;erem Umfang bei Gerresheimer beteiligt.<\/p><p>Zum Verh&auml;ngnis ist Gerresheimer unter anderem die &Uuml;bernahme von Bormioli Pharma geworden, einem Medikamentenverpacker aus Italien, den die D&uuml;sseldorfer Mitte 2024 dem deutsch-schwedischen Finanzinvestor Triton abgekauft haben. Zum genauen Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht, jedoch soll der Transaktion ein Unternehmenswert von rund 800 Millionen Euro zugrunde gelegen haben. Finanziert wurde die &Uuml;bernahme auf Pump. Mit dem Zukauf entstand zudem der Gesch&auml;ftsbereich Moulded Glass. Geplant war, vom Boom mit den Abnehmspritzen zu profitieren, f&uuml;r die Gerresheimer die Injektionsfl&auml;schchen herstellt. &bdquo;Mit der Transaktion setzen wir ein Ausrufezeichen hinter unsere Wachstumsambitionen&ldquo;, <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/glashersteller-gerresheimer-uebernimmt-mutterholding-von-bormioli-pharma-aktie-legt-zu\/100039402.html\">sagte<\/a> Gerresheimer-Chef Dietmar Siemssen seinerzeit.<\/p><p><strong>Erwartungen nicht erf&uuml;llt<\/strong><\/p><p>Doch es kam anders. Die Erwartungen haben sich bis heute nicht erf&uuml;llt. Insbesondere die Nachfrage nach den Injektionsfl&auml;schchen sprang nicht an. Inzwischen hat Gerresheimer die Prognosen f&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr 2025 mehrfach gesenkt, w&auml;hrend die Verschuldung infolge der Bormioli-&Uuml;bernahme in die H&ouml;he schoss. Entsprechend hat sich der B&ouml;rsenwert seit Oktober 2024 auf knapp 1,5 Milliarden Euro mehr als halbiert. Mit 43 Euro kostet die Aktie heute etwa so viel wie vor elf Jahren. Im Laufe dieses Jahres hat Gerresheimer dann sogar mit dem Private-Equity-Investoren KKR, Warburg Pincus und KSP &uuml;ber eine m&ouml;gliche &Uuml;bernahme verhandelt, dann aber die Gespr&auml;che <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/industrie\/glasverpackungs-hersteller-gerresheimer-blaest-moegliche-uebernahme-durch-finanzinvestoren-ab\/100142238.html\">abgebrochen<\/a>.<\/p><p>Die Turbulenzen haben jedoch mit Active Ownership Capital (AOC) einen weiteren aktivistischen Investor angelockt, der dann im August bei Gerresheimer eingestiegen ist. AOC h&auml;lt nun 5,3 Prozent an dem Unternehmen mit Zugriff auf weitere 1,9 Prozent. Hinter AOC verbirgt sich der Frankfurter Investmentbanker Florian Schuhbauer. Erstmals in Erscheinung trat AOC 2017 bei dem Generikakonzern Stada, der sp&auml;ter dann an die Finanzinvestoren Bain und Cinven verkauft wurde. Derzeit ist AOC in Deutschland noch an dem Kochboxversender Hellofresh und dem Personalvermittler Amadeus Fire beteiligt.<\/p><p><strong>Active Ownership Capital stellt klare Forderungen<\/strong><\/p><p>Bei seinem Einstieg bei Gerresheimer hat AOC dann das Management mit klaren Forderungen <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/aktivistischer-grossaktionaer-treibt-kurs-von-gerresheimer-110647542.html\">konfrontiert<\/a>. Demnach gebe es noch &bdquo;betr&auml;chtliches Wertsteigerungspotenzial&ldquo;, Management und Aufsichtsrat will der Investor nun &bdquo;konstruktiv begleiten, dieses zu erschlie&szlig;en&ldquo;. Um die Verschuldung abzubauen, m&uuml;sse zudem der angek&uuml;ndigte Verkauf der Sparte Moulded Glass z&uuml;gig vorangetrieben werden. N&ouml;tig seien au&szlig;erdem weitere Portfoliooptimierungen und die Auflage eines Effizienzprogramms, insbesondere durch Kostensenkungen in Verwaltung und Gesch&auml;ftseinheiten. All dies soll die Umsatzrendite um f&uuml;nf Prozentpunkte anheben. Und nicht zuletzt forderte AOC noch Ver&auml;nderungen im Management, insbesondere &bdquo;im Hinblick auf die Position des Finanzvorstands und des mittleren Managements&ldquo;.<\/p><p>Gesagt, getan! Gerresheimer-Finanzvorstand Bernd Metzner hat das Unternehmen bereits zum 31. August 2025 &bdquo;auf eigenen Wunsch&ldquo; verlassen. Metzner wurde insbesondere der gescheiterte Verkauf an die Private-Equity-Investoren und auch der anhaltende Kursverfall der Aktie angelastet. Sein Nachfolger ist Wolf Lehmann, bisher Operating Partner bei dem Finanzinvestor Triton. Besonders pikant dabei: AOC-Gr&uuml;nder Schuhbauer war vor seiner Zeit bei AOC ebenfalls <a href=\"https:\/\/ircenter.handelsblatt.com\/company\/5c1e9f8a-ea7c-11e8-902f-2c44fd856d8c\/company\/management\/florian-schuhbauer\/aa150e72-679e-484e-97de-2f6cca32da73\">bei Triton t&auml;tig<\/a>. &bdquo;Wir begr&uuml;&szlig;en den z&uuml;gigen Wechsel im Vorstand von Gerresheimer und die Berufung von Wolf Lehmann zum neuen CFO&ldquo;, hie&szlig; es entsprechend bei AOC. Lehmann soll nun den Verkauf weiterer Konzernteile sowie ein Sparprogramm vorantreiben.<\/p><p><strong>Idealtypisches Vorgehen<\/strong><\/p><p>Inwieweit AOC am Ende mit seiner Strategie erfolgreich sein wird, ist noch nicht abzusehen. Klar ist aber, dass das Vorgehen bei Gerresheimer geradezu idealtypisch f&uuml;r aktivistische Investoren ist. Sie kaufen nicht einfach Aktien und warten auf Wertsteigerungen, sondern sie werden aktiv. Fast immer geht es dabei um Rendite. Das hei&szlig;t, die Aktivisten versuchen, die Unternehmensstrategie zu beeinflussen, fordern Kostensenkungen, Abspaltungen, die Absetzung von F&uuml;hrungskr&auml;ften und &Auml;hnliches. Die Strategie funktioniert freilich nur bei Unternehmen, die Angriffspunkte bieten. Das k&ouml;nnen Managementfehler oder auch Unstimmigkeiten innerhalb des Unternehmens sein.<\/p><p>An dem Auftreten der <em>aktivistischen<\/em> <em>Investoren<\/em> scheiden sich freilich die Geister. Einerseits hei&szlig;t es, dass sie eine wichtige Kontroll- und Fr&uuml;hwarnfunktion aus&uuml;ben, indem sie bei schlecht gemanagten Unternehmen die Finger in die Wunde legen und allein schon durch ihr Auftreten disziplinierend wirken. Andererseits verfolgen die Aktivisten oft nur kurzfristige Interessen, die den mittel- und langfristigen Unternehmenszielen entgegenstehen k&ouml;nnen. So haben insbesondere die von aktivistischen Fonds oft geforderten Dividendenaussch&uuml;ttungen und Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe das Potenzial, die finanzielle Basis der Unternehmen zu untergraben.<\/p><p><strong>Mehr Kampagnen angek&uuml;ndigt<\/strong><\/p><p>Angesichts von Deindustrialisierung und Dauerrezession in Deutschland w&auml;re eigentlich davon auszugehen, dass Gerresheimer kein Einzelfall ist und die &bdquo;Heuschrecken&ldquo;-Attacken sich gerade h&auml;ufen. Dies ist jedoch nur bedingt der Fall. Die internationale Beratungsgesellschaft Alvarez &amp; Marsal (A &amp; M), die das Treiben aktivistischer Investoren regelm&auml;&szlig;ig beobachtet und analysiert, hat im ersten Halbjahr 2025 zehn Kampagnen gegen deutsche Unternehmen festgestellt, das sind nur halb so viele wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum. A &amp; M f&uuml;hrt den R&uuml;ckgang auf geopolitische Unsicherheiten, Trumps Zollpolitik und andere Verwerfungen zur&uuml;ck, die auch die Aktivisten vorsichtiger werden lie&szlig;en. F&uuml;r das zweite Halbjahr hat A &amp; M allerdings wieder mehr Kampagnen angek&uuml;ndigt. Als m&ouml;gliches Ziel <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/banken-versicherungen\/investoren-experten-erwarten-rueckkehr-der-aktivisten-nach-dem-sommer-01\/100140155.html\">wurde in der Analyse<\/a>, die Anfang Juli erschien, auch Gerresheimer genannt.<\/p><p><small>Titelbild: T. Schneider\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/db7170b4be5e486aab5c3bac3fc78c71\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerresheimer ist ein typisches deutsches Vorzeigeunternehmen. 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