{"id":13945,"date":"2012-07-23T08:40:00","date_gmt":"2012-07-23T06:40:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945"},"modified":"2012-07-23T08:40:00","modified_gmt":"2012-07-23T06:40:00","slug":"hinweise-des-tages-1683","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h01\">Griechenland wird in die Pleite getrieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h02\">Wirtschaftsweiser fordert Ende der Sparpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h03\">Reiche hinterziehen Steuern bis zu 280 Mrd. Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h04\">Die Reichen verlassen den S&uuml;den<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h05\">SPD-Chef Sigmar Gabriel pr&uuml;gelt auf Banken ein!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h06\">Kassensturz: Ostdeutschland liegt &ouml;konomisch weiter zur&uuml;ck als vermutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h07\">Richtig gepohlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h08\">Neuer Vorwurf gegen Wulff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h09\">Deutsche Bank spendet kr&auml;ftig f&uuml;r Mitt Romney<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h10\">Betriebsrente ist in Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h11\">Verarmt, verstorben, verscharrt &ndash; Wenn der Tod zu teuer ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h12\">Speditionen in Not &ndash; Brummis ohne Fahrer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h13\">Tagesschau-Apps<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h14\">EU-Kommission will Open Access vorantreiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h15\">ZDF-Sommerinterview mit Katja Kipping<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h16\">Robert Kurz ist gestorben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h17\">TV-Tipp: Wilfried Schmickler: Weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945#h18\">Zu guter Letzt: Eine Selbstanzeige einer Million&auml;rin aus Meerbusch<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13945&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland wird in die Pleite getrieben<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>IWF will Griechenland-Hilfen stoppen<\/strong><br>\nGriechenland k&ouml;nnte schon im September pleitegehen. Der Internationale W&auml;hrungsfonds hat nach Informationen des SPIEGEL der Br&uuml;sseler EU-Spitze signalisiert, dass er sich nicht an weiteren Hilfen f&uuml;r das Land beteiligen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/euro-krise-iwf-will-griechenland-hilfen-stoppen-a-845718.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> In der Printausgabe des Spiegel hei&szlig;t es weiter: Damit werde eine Pleite Athens im September wahrscheinlicher.<\/em><\/p>\n<p>Dazu passend:<\/p><\/li>\n<li><strong>IWF-&Ouml;konom rechnet mit Lagarde ab<\/strong><br>\n20 Jahre arbeitete er beim IWF, zum Abschied zieht der &Ouml;konom Peter Doyle eine verheerende Bilanz &uuml;ber den Fonds. Dieser habe Warnungen vor der Euro-Krise unter Verschluss gehalten, Lagarde sei nicht die richtige Chefin. Er sch&auml;me sich, je f&uuml;r die Organisation gearbeitet zu haben.<br>\nIn seinem Brief spricht der &Ouml;konom dem IWF die Kompetenz ab, als Kontrollinstanz in der Krise aufzutreten. Der IWF habe es vers&auml;umt, Gefahren aufzuzeigen und davor zu warnen, schreibt Doyle. Dabei seien die Risiken von Experten des IWF durchaus erkannt worden, doch die F&uuml;hrung habe die Warnungen unterdr&uuml;ckt. Weil der Fonds nicht entschieden gehandelt habe, stehe nun der Euro am Abgrund, kritisiert Doyle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/iwf-ex-mitarbeiter-rechnet-mit-lagarde-und-rest-der-fuehrung-ab-a-845607.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>R&ouml;sler gibt Griechenland kaum noch eine Chance<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Philipp R&ouml;sler sieht kaum noch Chancen f&uuml;r einen Erfolg des griechischen Reformprogramms &ndash; und damit einen Verbleib des Landes in der Euro-Zone. Ein Austritt des Landes habe aber auch l&auml;ngst seinen Schrecken verloren, sagte er im Sommerinterview des ARD-&ldquo;Berichts aus Berlin&rdquo;<br>\n&ldquo;Ich bin mehr als skeptisch&rdquo;, sagte er mit Blick auf die Umsetzung der Auflagen der internationalen Gemeinschaft als Voraussetzung f&uuml;r Finanzhilfen. Man m&uuml;sse zun&auml;chst den Bericht der sogenannten Troika von EU-Kommission, EZB und IWF im Herbst abwarten.<br>\nWahrscheinlich werde Griechenland seine Auflagen jedoch nicht abarbeiten k&ouml;nnen. &ldquo;Wenn Griechenland seine Auflagen nicht erf&uuml;llt, dann kann es keine weitere Zahlungen mehr geben&rdquo;, sagte der FDP-Chef. Das Land werde dann zahlungsunf&auml;hig sein. Dies werde wohl eine Diskussion im Land selbst ausl&ouml;sen: &ldquo;Die Griechen werden dann selber zu der &Uuml;berzeugung kommen, dass es vielleicht kl&uuml;ger ist, aus der Euro-Zone auszutreten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/roesler-sommerinterview100.html\">ARD tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein Austritt Griechenlands habe seinen Schrecken verloren. Auf die Frage, welche Auswirkungen eine Pleite Griechenlands f&uuml;r die deutsche Wirtschaft und f&uuml;r Spanien, Portugal oder Italien h&auml;tte, wurde der Wirtschaftsminister nicht gefragt. Wie viel wirtschaftspolitischen Sachverstand R&ouml;sler hat, zeigt sich an dem Beispiel, das er selbst nennt: &bdquo;R&ouml;slers haben Schulden, die haben sich ein Haus gekauft, wenn ich jetzt Herrn Trittin fragen w&uuml;rde, ob er sich an unseren Hausschulden beteiligen w&uuml;rde, privat ganz pers&ouml;nlich, vermute ich mal, er w&uuml;rde es nicht tun. Er fordert aber genau das Gleiche auf europ&auml;ischer Ebene, und zwar warum, weil es offenbar nicht sein Geld ist, sondern das Geld der deutschen Steuerzahler.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Kein Wunder, dass nach einer Umfrage von Bild am Sonntag 62 % der Befragten der Meinung sind, R&ouml;sler solle gehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Dobrindt fordert Drachmen f&uuml;r Beamte und Rentner<\/strong><br>\nDie CSU hat die Regierung in Griechenland aufgefordert, Beamten und Rentnern ab sofort Drachmen statt Euro zu &uuml;berweisen. &bdquo;Der griechische Staat sollte jetzt damit anfangen, die H&auml;lfte seiner Beamtengeh&auml;lter, Renten und sonstigen Ausgaben in Drachmen auszuzahlen&ldquo;, sagte CSU-Generalsekret&auml;r Alexander Dobrindt der &bdquo;Welt am Sonntag&ldquo;.<br>\n&bdquo;Der sanfte Weg zur&uuml;ck zur alten W&auml;hrung ist f&uuml;r Griechenland besser als ein harter Schnitt. Die Drachme als Parallelw&auml;hrung w&uuml;rde die Chance er&ouml;ffnen, wirtschaftliches Wachstum zu entfalten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/staatsverschuldung\/griechenland-krise-csu-general-fordert-drachmen-fuer-beamte-und-rentner_aid_785238.html\">FOCUS Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Viel mehr Populismus geht wohl kaum.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wirtschaftsweiser fordert Ende der Sparpolitik<\/strong><br>\nDer Wirtschaftsweise Peter Bofinger will den Krisenstaaten mehr Luft verschaffen &ndash; und die strikte Sparpolitik in Europa aufweichen. Flankiert werden soll das von einem noch niedrigeren Leitzins.<br>\n&ldquo;Die Probleml&auml;nder sollten so lange mit der Umsetzung neuer Sparma&szlig;nahmen warten, bis ihre Wirtschaft wieder aus der Rezession heraus ist&rdquo;, sagte Bofinger.<br>\nBofinger pl&auml;diert daf&uuml;r, dass die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) trotz des historischen Tiefs die Zinsen noch weiter verringert, &ldquo;um die Konjunktur anzukurbeln und die Banken zu stabilisieren&rdquo;.<br>\nDer private Konsum sei in Deutschland nach wie vor relativ schwach. &ldquo;Deswegen haben die Einzelhandelsunternehmen wie Neckermann, Karstadt, G&ouml;rtz auch diese Probleme.&rdquo;<br>\nNach Einsch&auml;tzung des Bundesfinanzministeriums hat die deutsche Wirtschaft im Fr&uuml;hjahr bereits an Fahrt verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article108339378\/Wirtschaftsweiser-fordert-Ende-der-Sparpolitik.html\">Welt online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Studie &ndash; Reiche hinterziehen Steuern bis zu 280 Mrd. Dollar<\/strong><br>\nDie Reichen der Welt haben einer Studie zufolge Finanzverm&ouml;gen von 21 bis 32 Billionen Dollar in Steueroasen gebunkert.<br>\nDadurch seien den Staaten Einkommensteuern in H&ouml;he von bis zu 280 Milliarden Dollar entgangen, hie&szlig; es in einer am Sonntag ver&ouml;ffentlichten Untersuchung f&uuml;r die Organisation Tax Justice Network (Netzwerk f&uuml;r Steuergerechtigkeit).<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/economicsNews\/idDEBEE86L01920120722\">Reuters<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/business\/2012\/jul\/21\/global-elite-tax-offshore-economy\">The Guardian: &pound;13tn: hoard hidden from taxman by global elite<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Reichen verlassen den S&uuml;den<\/strong><br>\nSie mogeln sich am Fiskus vorbei &ndash; und verschlimmern so die Euro-Krise.<br>\nGriechen, Spanier und Italiener ziehen im Augenblick Milliarden von ihren Konten ab. Zwischen Januar und Mai sanken beispielsweise die Einlagen bei spanischen Banken um 86 Milliarden Euro. Ein gro&szlig;er Teil davon wurde nicht ausgegeben, sondern anderswo wieder deponiert, vielfach in der Schweiz. Dorthin bringen das Geld vor allem Reiche, die ihrer Heimat nicht mehr ganz trauen, die Sicherheit suchen&hellip;<br>\nDie Einlagen griechischer Kunden auf Schweizer Banken legten im vergangenen Jahr um 1,5 auf 4,3 Milliarden Franken zu; dies besagt eine j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichte Erhebung der Schweizerischen Nationalbank. Die Einlagen aus Spanien stiegen um 600 Millionen auf 7,9 Milliarden Franken, jene aus Italien um 1,4 auf 16,5 Milliarden Franken&hellip;<br>\nIn Italien, wo gerade Steine auf Steuereintreiber geworfen werden, beliefen sich 2009 die durch legale Steuervermeidung und illegale Steuerflucht entgangenen Staatseinnahmen auf gesch&auml;tzte 120 Milliarden Euro. Diese Summe ist viermal so gro&szlig; wie das Sparpaket, zu dem sich die Regierung um Premier Mario Monti Anfang des Jahres durchrang&hellip;<br>\nRund 260.000 internationale Firmen sind im zyprischen Handelsregister eingeschrieben. Allein in den vergangenen beiden Jahren sollen 1.500 griechische Unternehmen ihren Gesch&auml;ftssitz auf den benachbarten Inselstaat verlegt haben.<br>\nDas ist das gr&ouml;&szlig;te Steuerproblem der Europ&auml;ischen Union. Es sind nicht die Paradiese Cayman Islands, Singapur oder Jersey. Es sind Steueroasen auf ihrem eigenen Hoheitsgebiet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/29\/Steuersuender\/komplettansicht\">Die Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>SPD-Chef Sigmar Gabriel pr&uuml;gelt auf Banken ein!<\/strong><br>\nDer SPD-Chef: &bdquo;Die Bundestagswahl 2013 muss zu einer Entscheidung &uuml;ber die B&auml;ndigung des Banken- und Finanzsektors werden.&ldquo;<br>\nBILD dokumentiert die h&auml;rtesten Vorw&uuml;rfe:\n<ul>\n<li>&bdquo;Banken erpressen die Staaten&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Banken diktieren die Politik&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Einige Banken leisten Beihilfe zur Steuerkriminalit&auml;t&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Banken zahlen unanst&auml;ndige Geh&auml;lter&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Banken spekulieren riskant mit dem Geld ihrer Sparer&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Banken manipulieren&ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/sigmar-gabriel\/attackiert-banken-sektor-in-thesenpapier-25264782.bild.html%20\">Bild.de<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.spd.de\/aktuelles\/News\/74360\/20120721_gabriel_thesenpapier_bankenwesen.html\">Gabriels Anti-Banken-Thesen in voller L&auml;nge<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Gut gebr&uuml;llt L&ouml;we, m&ouml;chte man Gabriel zurufen. Aber wer garantiert uns, dass dieses Papier nicht wieder nur wie 2005, als M&uuml;ntefering den Spekulanten den Vorwurf machte, sie verhielten sich wie &bdquo;Heuschrecken&ldquo;, nur eine Art Sichtblende ist, hinter der damals die Regierung Schr&ouml;der die Deregulierung der Finanzm&auml;rkte vorantreiben konnte. Es gab ja schon einmal ein <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11110\">Papier einer Planungsgruppe der SPD-Bundestagsfraktion in dem Kritik an der Finanzmarktpolitik ge&uuml;bt wurde<\/a>. Passiert ist nichts.<\/em><br>\n<em>Immerhin gesteht Gabriel ein, dass auch die Politik &bdquo;in der Vergangenheit schwere Fehler gemacht&ldquo; habe. Aber dann kommt gleich wieder der R&uuml;ckzieher, dass es ja nur &bdquo;eine Minderheit von Bankenmanagern&ldquo; sei, die durch &bdquo;ihr Verhalten t&auml;glich einen gigantischen volkswirtschaftlichen Schaden&ldquo; anrichteten. Das &bdquo;systemische Problem&ldquo; wird also gleich wieder auf die Ebene moralischen Versagens verschoben.<\/em><br>\n<em>Es w&auml;re schon viel gewonnen, wenn Gabriel und die SPD wenigstens einige Fehler korrigieren w&uuml;rden, die w&auml;hrend der rot-gr&uuml;nen Regierungszeit und unter der Gro&szlig;en Koalition gemacht wurden. Siehe dazu Die &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3692\">Deregulierung und die F&ouml;rderung des Finanzmarktes durch die Bundesregierung<\/a>&ldquo;<\/em><br>\n<em>Im &Uuml;brigen hat Peer Steinbr&uuml;ck gerade in Bild am Sonntag verk&uuml;ndet, dass <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/peer-steinbrueck\/wie-wollen-sie-die-schwarze-dame-schlagen-teil-1-25275852.bild.html\">er im Herbst Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine Regulierung und eine Bankenaufsicht machen werde<\/a>. Wir werden dann sehen, was von den Gabriel-Thesen dann noch &uuml;brig bleibt. Es ist schon beachtlich, wenn jemand, wie Steinbr&uuml;ck, der in der Partei keine Funktion mehr hat, seinen Parteichef zur&uuml;ckpfeift und ihn quasi auffordert auf seine Vorschl&auml;ge zu warten. Man mag ja anderer Meinung sein als die Vorsitzende der Linkspartei, aber muss man deshalb in einem unabh&auml;ngigen, angeblich ausgewogenen und vom Geb&uuml;hrenzahler finanzierten Sender Partei ergreifen, statt ein informierendes Interview zu f&uuml;hren. Ich bewundere Frau Kipping, dass sie nicht aufgestanden und gegangen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kassensturz: Ostdeutschland liegt &ouml;konomisch weiter zur&uuml;ck als vermutet<\/strong><br>\n22 Jahre nach der &ldquo;Deutschen Einheit&rdquo; ist der Osten wirtschaftlich noch weiter vom Westen entfernt, als bisher gedacht&hellip;<br>\nDer Osten ist auch heute noch die verl&auml;ngerte Werkbank des Westens und er ist &ndash; besonders forciert durch die so genannten Hartz-Reformen &ndash; zum Dienstleister der Nation geworden. Und &ndash; die Zahlen machen es deutlich &ndash; zum Billigdienstleister. Der Aufschwung der gesamtdeutschen Wirtschaft ist mit der Lohndr&uuml;ckerei im Osten bezahlt.<br>\nDer Osten erreichte nach den neuen Berechnungen im Vorkrisenjahr 2008 beim Bruttoinlandsprodukt je Einwohner nur 66 Prozent des Westniveaus statt der bisher gehandelten 69 Prozent und bei der Produktivit&auml;t je Arbeitsstunde 70 Prozent statt 75 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.l-iz.de\/Wirtschaft\/Metropolregion\/2012\/07\/Ostdeutschland-liegt-oekonomisch-weiter-zurueck-42883.html\">Leipziger Internetzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Richtig gepohlt<\/strong><br>\nDas politische Netzwerk der Deutschen Verm&ouml;gensberatung (DVAG)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.abgeordnetenwatch.de\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/beziehungsgeflecht_DVAG.pdf\">abgeordnetenwatch [PDF &ndash; 77.6 KB]<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu nochmals &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/hauptnavigation\/startseite\/#\/beitrag\/video\/1686714\/ZDFzoom:-Beraten-und-verkauft\">Beraten und verkauft<\/a>&ldquo;. Pohl und seine DVAG geh&ouml;ren auch zu den Spendern an die CDU, die unter Umgehung der <a href=\"http:\/\/blog.abgeordnetenwatch.de\/2012\/03\/15\/gestuckelte-parteispenden-unternehmen-und-verbande-hebeln-transparenzregeln-aus\/\">Bekanntmachungspflicht des Parteiengesetzes &bdquo;gest&uuml;ckelte&ldquo; Spenden &uuml;berwiesen haben<\/a>. Siehe dazu auch nochmals: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gXydNOV1TRQ\">Schwarze Kassen der CDU\/CSU &ndash; Dokumentation der Machtkonstruktion<\/a>&ldquo;. Das Beziehungsgeflecht von Reinfried Pohl geht jedoch auch in den Journalismus hinein. So hat Bild-Kolumnist  M&uuml;ller-Vogg in seiner Rede vor der Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes Deutscher Verm&ouml;gensberater (BDV) im Mai 2006 unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Abschied vom Versorgungsstaat&ldquo; das hohe Lied auf die &bdquo;Eigent&uuml;merunternehmer, die Selbst&auml;ndigen und die Freiberufler&ldquo; und auf den Chef der Deutsche Verm&ouml;gensberatung Aktiengesellschaft (DVAG), Reinfried Pohl, gesungen hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Neuer Vorwurf gegen Wulff<\/strong><br>\nDie Ermittlungen gegen Christian Wulff k&ouml;nnten ausgeweitet werden. Zu seiner Zeit als Ministerpr&auml;sident ordnete er an, dass Niedersachsen f&uuml;r eine Steuerbefreiung in der Versicherungsbranche stimmt, nachdem ihn der Chef einer Versicherung darum gebeten hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/vorwurf-der-bestechlichkeit-neuer-vorwurf-gegen-wulff-11828460.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eigentlich kann einem Wulff leidtun. Er wird st&auml;ndig daf&uuml;r gepr&uuml;gelt, f&uuml;r politische Korruption, die doch inzwischen ganz allt&auml;glich ist. Der einzige Unterschied zu vielen anderen ist, dass bei Wulff inzwischen nachgehakt wird. In den NachDenkSeiten k&ouml;nnen Sie nahezu t&auml;glich lesen, wo es gleichfalls nach solcher Korruption stinkt. Es will nur keiner hin riechen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutsche Bank spendet kr&auml;ftig f&uuml;r Mitt Romney<\/strong><br>\nGeht es nach der Mehrheit der deutschen Konzerne in den USA, bleibt Barack Obama nach der Wahl am 6. November f&uuml;r vier weitere Jahre Pr&auml;sident der Vereinigten Staaten. Das geht aus offiziellen Spendendaten hervor, die das Washingtoner Center for Responsive Politics im Auftrag der WirtschaftsWoche ausgewertet hat.<br>\nNur die Deutsche Bank und der Allianz-Versicherungskonzern favorisieren demnach den republikanischen Herausforderer und Ex-Gouverneur von Massachusetts Mitt Romney.<br>\nDeutsche Bank und Allianz verbinden mit ihrer Pro-Romney-Initiative offenbar die Hoffnung, dass der Republikaner eine Politik verfolgt, die Finanzinstitutionen gegen&uuml;ber freundlicher gesonnen ist als die von Obama.<br>\nRomney hat starke Verbindungen in die Branche, war 1984 Gr&uuml;ndungspartner des Finanzinvestors Bain Capital.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/ausland\/us-wahlkampf-deutsche-bank-spendet-kraeftig-fuer-mitt-romney\/6899894.html\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sehen Sie dort auch die Grafik &uuml;ber die Spendenfl&uuml;sse.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Betriebsrente ist in Gefahr<\/strong><br>\nDie Altersvorsorge von 17 Millionen Deutschen ist bedroht: Die Pensionskassen k&ouml;nnen nur noch Anleihen mit niedrigen Zinsen aufnehmen. Der darauf folgende Anlagennotstand l&auml;sst die Renten schrumpfen.<br>\nDas Problem, vor dem alle Versorgungswerke stehen, l&auml;sst sich an der Renditeentwicklung deutscher Bundesanleihen mit zehnj&auml;hriger Laufzeit ablesen: Warfen die Papiere im Jahr 2002 noch einen &uuml;ppigen Ertrag von mehr als f&uuml;nf Prozent ab, sind es heute gerade einmal 1,2 Prozent. Nach Abzug der Inflation machen Anleger mit Bundesanleihen derzeit sogar Verlust&hellip;<br>\nEine Modellrechnung des Anleihehauses Bantleon, das Versorgungswerke ber&auml;t, zeigt die Brisanz. Sie geht von der Annahme aus, dass die Kassen &uuml;berwiegend in Pfandbriefe mit besonders langer Laufzeit investieren. Setzt sich die Phase niedriger Zinsen nun fort, w&uuml;rde die j&auml;hrliche Wertentwicklung eines typischen Portfolios einer Pensionskasse drastisch zur&uuml;ckgehen &ndash; innerhalb der n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre um insgesamt mehr als ein Drittel. Die Verzinsung w&uuml;rde dann jedes Jahr um etwa 0,3 Prozentpunkte abnehmen und von derzeit im Schnitt 4,0 Pr0zent bis 2017 auf nur 2,5 Prozent im Jahr sinken. Bleibt es bei dieser Zinsdifferenz auf Dauer, k&ouml;nnten dem Ruhest&auml;ndler sp&auml;ter hohe Summen fehlen. Wer bisher 1.000 Euro erwartete, bek&auml;me dann nur noch etwa 650 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/meine-finanzen\/altersvorsorge-betriebsrente-ist-in-gefahr-11827616.html\">FAZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> So &bdquo;sicher&ldquo; ist also die kapitalgedeckte Altersvorsorge, demografiefest sei sie und renditestark, so hie&szlig; es doch. Interessant ist, dass gerade einer der lautesten wissenschaftlichen Lobbyisten f&uuml;r die Kapitaldeckung aller Vorsorgeleistungen (von der Pflege bis zur Rente), Bernd Raffelh&uuml;schen, vor &bdquo;ernsten Schwierigkeiten&ldquo; vieler Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge warnt und die 17 Millionen Arbeitnehmer, die in Betriebsrenten einzahlen, darauf einstimmt, das sie geringere Ertr&auml;ge aus ihrer Rente erzielen. F&uuml;r Firmen, die ihren Besch&auml;ftigten eine hohe feste Verzinsung zugesagt h&auml;tten, k&ouml;nne die Pensionskasse zum Verlustgesch&auml;ft werden. Gegen die Insolvenz eines Unternehmens seien die Renten allerdings nur zum Teil, <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/vorsorge\/niedrige-zinsen-experte-sieht-betriebsrenten-in-gefahr\/6906672.html\">n&auml;mlich allenfalls in H&ouml;he der eingezahlten Betr&auml;ge, gesichert<\/a>. Die Ordoliberalen verlangen doch immer, dass Handeln und Haften zusammen geh&ouml;ren. Wer nimmt Raffelh&uuml;schen f&uuml;r sein fr&uuml;heres Handeln (Propaganda f&uuml;r die kapitalgedeckte Rente) in Haft?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verarmt, verstorben, verscharrt &ndash; Wenn der Tod zu teuer ist<\/strong><br>\nEin Film von Gudrun Thoma und Sebastian Sch&uuml;tz.<br>\ndie story zeigt, wie mit armen Toten umgegangen wird. Die Autoren sprechen mit Bestattern, Beh&ouml;rden und Politikern und begleiten Betroffene, bei ihrem Hindernislauf durch die &Auml;mter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/diestory\/sendungsbeitraege\/2012\/0716\/verarmt.jsp\">WDR Fernsehen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Speditionen in Not &ndash; Brummis ohne Fahrer<\/strong><br>\nDeutsche Fuhrunternehmer suchen dringend nach Fahrern. Das Ende der Wehrpflicht hat das Problem versch&auml;rft, denn bei der Bundeswehr haben junge M&auml;nner fr&uuml;her oft den Lkw-F&uuml;hrerschein gemacht. Experten f&uuml;rchten noch mehr &uuml;bern&auml;chtigte Laster-Lenker auf den Stra&szlig;en&hellip;<br>\nDer Fahrermangel habe mehrere Gr&uuml;nde: Schuld sei zum einen die vergleichsweise niedrige Bezahlung. Auch die &ldquo;hohe psychische und k&ouml;rperliche Belastung&rdquo; schrecke den potentiellen Nachwuchs ab. Zudem habe der Beruf in der &Ouml;ffentlichkeit ein schlechtes Image&hellip;<br>\nIn der Speditionsbranche nimmt der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter stark zu, die Besch&auml;ftigten wechseln h&auml;ufig den Arbeitgeber.<br>\nLaut der Umfrage ist die Fluktuation bei mehr als 90 Prozent der Unternehmen &ldquo;eher stark&rdquo; oder &ldquo;stark&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsleben\/lkw-fahrer-speditionen-haben-nachwuchsprobleme-a-844566.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das Gejammer wegen des angeblichen Fachkr&auml;ftemangels nimmt kein Ende.<\/em><br>\n<em>W&uuml;rden die Leute einfach nur ordentlich bezahlt und behandelt und h&auml;tten halbwegs vern&uuml;nftige Arbeitszeiten, dann w&uuml;rden die Spediteure mit Bewerbungen &uuml;berschwemmt werden. Im &Uuml;brigen gibt es m. W. viele arbeitslose Lkw-Fahrer.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Tagesschau-Apps<\/strong><br>\nSind die noch ganz dicht? Die Zeitungsverleger schrumpfen ihre Vollredaktionen bis zur Unkenntlichkeit, bei der ARD l&auml;uft zur besten Sendezeit eine Krankenhausserie, und w&auml;hrend also gerade die Spitze der deutschen Publizistik den letzten Beweis ihrer Belanglosigkeit anzutreten scheint, muss sich ein K&ouml;lner Richter den Kopf dar&uuml;ber zerbrechen, wie viele Buchstaben die Tagesschau &uuml;ber die Eurokrise ins Internet setzen darf&hellip;<br>\nDie Kollegen von der Tagesschau machen sich die M&uuml;he, mir in einem Artikel zu erkl&auml;ren, warum das Bundesverfassungsgericht erst im September entscheiden kann? Klasse!<br>\nKonkurrenz belebt das Gesch&auml;ft und dem Informationsbed&uuml;rfnis der Menschen dienen die klassischen Medien am besten, wenn sie stets damit rechnen m&uuml;ssen, dass es die anderen vielleicht noch besser machen. Warum also muss ein K&ouml;lner Richter &uuml;ber etwas entscheiden, das nun wirklich in die morgendliche Redaktionskonferenz von ARD aktuell oder der S&uuml;ddeutschen Zeitung geh&ouml;rt? Und vielleicht sollten solche Entscheidungen auch tats&auml;chlich nur dort getroffen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/marktundmedien\/1818001\/\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3288\">Zensur durch den Markt<\/a>&ldquo;. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>EU-Kommission will Open Access vorantreiben<\/strong><br>\nForscher und Unternehmen sollen k&uuml;nftig leichter die Resultate &ouml;ffentlich gef&ouml;rderter Forschung nutzen k&ouml;nnen. Nach dem Willen der Europ&auml;ischen Kommission sollen bis 2016 etwa 60 Prozent der Publikationen im Rahmen &ouml;ffentlich gef&ouml;rderter Forschung als Open-Access-Ver&ouml;ffentlichungen frei zug&auml;nglich sein. Eine entsprechende Empfehlung gab die Kommission am Dienstag bekannt.<br>\nBr&uuml;ssel will den Urhebern dabei die Wahl zwischen zwei Open-Access-Varianten lassen. Zum einen k&ouml;nnten sie den &ldquo;goldenen Weg&rdquo; der Publikation abseits etablierter Verlagsstrukturen gehen. Die dabei entstehenden Ver&ouml;ffentlichungskosten &ldquo;k&ouml;nnen gegebenenfalls erstattet werden&rdquo;. Zum anderen h&auml;lt sie auch den &ldquo;gr&uuml;nen Weg&rdquo; offen, bei dem die Forscher ihre Ergebnisse zun&auml;chst in traditionellen Fachpublikationen ver&ouml;ffentlichen und nach einer mehrmonatigen &Uuml;bergangsfrist zus&auml;tzlich selbst online stellen und &uuml;ber ein Archiv frei zug&auml;nglich und einfach auffindbar machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/EU-Kommission-will-Open-Access-vorantreiben-1643946.html\">heise online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist nun auch wirklich nicht einzusehen, dass an mit Steuergeldern finanzierter Forschung, Verlage Geld verdienen und so eine Geldbarriere vor vorhandenem Wissen aufbauen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>ZDF-Sommerinterview mit Katja Kipping<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDF\/zdfportal\/web\/heute-Nachrichten\/4672\/23560522\/6eb9de\/Kipping-gegen-humanit%C3%A4ren-Einsatz-in-Syrien.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vergleichen Sie doch einmal selbst, wie unterw&uuml;rfig das ZDF in den Sommerinterviews mit dem Bundespr&auml;sidenten oder der Bundeskanzlerin umgegangen ist, mit dem Interview mit Katja Kipping. Thomas Walde geht von Anfang an geradezu feindselig mit seiner Gespr&auml;chspartnerin um. Er bedient s&auml;mtliche Klischees des politischen Mainstreams und lobt den Agendakurs der deutschen Regierungen in h&ouml;chsten T&ouml;nen, sieht Lohnk&uuml;rzungen und Sozialabbau als Leistung &bdquo;der Deutschen&ldquo;. Den Antworten von Kipping h&ouml;rt er gar nicht zu, sondern er polemisiert nur. Dann gibt es noch einen Einspieler der ein Zerrbild der Ziele des Parteiprogramms der Partei die LINKE zeigt, ohne dass Kipping dazu Stellung nehmen k&ouml;nnte. Wenn Kipping auf Fragen, wie z.B. einer m&ouml;glichen Regierungsbeteiligung antwortet, behauptet Walde, sie w&uuml;rde nicht auf seine konkreten Fragen eingehen. Wo w&uuml;rde das bei sonstigen sog. Interviews ger&uuml;gt? Wenn Kipping Waffenexporte nach Nahost ablehnt, legt Walde ihr in den Mund, sie sei gegen &bdquo;humanit&auml;re&ldquo; Ma&szlig;nahmen in Syrien.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Robert Kurz ist gestorben<\/strong><br>\nDer Autor, Philosoph und Publizist Robert Kurz ist mit 68 Jahren an den Folgen einer fehlgeschlagenen Operation verstorben.<br>\nWir waren gewiss nicht immer seiner Meinung, doch die Linke in Deutschland hat mit Robert Kurz einen kritischen Geist verloren.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.exit-online.org\/\">Exit<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/07-21\/015.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>TV-Tipp: Wilfried Schmickler: Weiter<\/strong><br>\nDer K&ouml;lner Kabarettist Wilfried Schmickler gilt als &ldquo;Scharfrichter&rdquo; des Kabaretts. In seinem neuen Programm geht es aktuell &ldquo;Weiter&rdquo;. 3sat zeigt den ersten Teil seines Programms.<br>\nMontag, 23. Juli 2012, 20.15 Uhr<br>\nAufzeichnung aus dem Comedia Theater K&ouml;ln vom November 2011.<br>\nDie Sendung ist auch zeitgleich im Internet zu sehen.<br>\nAm 30. Juli 2012, 20.15 Uhr it auf 3sat der 2.Teil seines Solo-Programms zu sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/kleinkunst\/www\/162971\/index.html\">3sat<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Eine Selbstanzeige einer Million&auml;rin aus Meerbusch<\/strong><br>\nNordrhein-Westfalen kann es einfach nicht lassen. Innerhalb von nur einer Woche sollen gleich zwei Steuer-CDs gekauft worden sein. W&auml;hrend Deutschland und Schweiz noch dar&uuml;ber nachdenken, was das f&uuml;r den Ratifizierungsprozess des Steuerabkommens bedeutet, macht sich Inge aus Meerbusch ihre Gedanken. Und wie viele andere will sie sich nun selbst anzeigen. Nur&hellip;wie geht das eigentlich?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/neugier-genuegt\/s\/d\/19.07.2012-10.05\/b\/schlaflos-in-meerbusch-120719.html\">WDR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-13945","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13945","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13945"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13945\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13947,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13945\/revisions\/13947"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13945"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13945"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13945"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}