{"id":13952,"date":"2012-07-24T08:26:21","date_gmt":"2012-07-24T06:26:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952"},"modified":"2012-07-24T08:26:21","modified_gmt":"2012-07-24T06:26:21","slug":"hinweise-des-tages-1684","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h01\">Franz&ouml;sisches Rezept<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h02\">Irrwege der Euro-Rettung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h03\">Die wahre Katastrophe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h04\">Hartz IV jetzt f&uuml;r alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h05\">Europ&auml;ischer Bankensozialismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h06\">Regierung lehnt Verbot komplexer Finanzprodukte ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h07\">Kapitalflucht-Studie: Reiche bunkern mehr als 20 Billionen Dollar in Steueroasen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h08\">Eigentum verpflichtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h09\">Wie Island seine Bankster jagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h10\">Ein Mindestlohn ist nicht genug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h11\">Brauner Sumpf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h12\">Unternehmensvertreter dominieren Beratungsgremien der EU-Kommission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h13\">Niebel sucht sich falschen Partner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h14\">Run auf die Hochschulen ist teurer als gedacht &ndash; Sieben Milliarden Euro mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h15\">Die Verfl&uuml;ssigung der Gr&uuml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h16\">Jakob Augstein &ndash; Linker mit Zweifeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h17\">Indische Arbeiter st&uuml;rmen Fabrik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h18\">Terrorwelle im Irak: 91 Tote nach Anschlagsserie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952#h19\">Das Letzte: IWF will Griechenlandhilfe stoppen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13952&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Franz&ouml;sisches Rezept<\/strong><br>\nVorbild Fran&ccedil;ois Hollande baut ein neues Frankreich. Ein Modell f&uuml;r ganz Europa?<br>\nHollandes Regierung steht in nahezu jedem Punkt im Gegensatz zum Programm der schwarz-gelben Regierung Deutschlands. Sollten seine Vorhaben bis nach Deutschland ausstrahlen, erschiene Angela Merkels Rede von der &bdquo;Alternativlosigkeit&ldquo; ihrer Politik bald nur noch als k&uuml;hl kalkulierte L&uuml;ge&hellip;<br>\nSein 60-Punkte-Plan erfasst alle Lebensbereiche. Wird er umgesetzt, werden franz&ouml;sische Sch&uuml;ler bald von mehr Lehrern unterrichtet, Arbeitnehmer d&uuml;rften nicht mehr entlassen werden, sofern ihre Firmen Gewinn machen. Einkommensmillion&auml;re zahlten einen Spitzensteuersatz von 75 Prozent. Und Rentner beziehen k&uuml;nftig eine h&ouml;here Grundrente.<br>\nGleichzeitig hat Hollande in Unternehmen, an denen der Staat zu mehr als 50 Prozent beteiligt ist, die Gehaltsunterschiede auf das Zwanzigfache begrenzt. Dort, wo der Staat nur eine Minderheit h&auml;lt, soll er weitere Aktion&auml;re von einem Lohnlimit &uuml;berzeugen&hellip;<br>\nW&auml;hrend sich deutsche Sozialdemokraten noch immer angewidert von der Linken abwenden, halten in Frankreich Sozialisten und ihre radikaleren Schwesterparteien zumindest im entscheidenden Augenblick der Wahl zusammen.<br>\nAnders als die Konservativen Europas muss Hollande den B&uuml;rgern auch keine Angst machen, um seine Projekte zu rechtfertigen: Er spricht von einer gerechteren Zukunft und nicht wie Merkel von &bdquo;alternativlosen Sparzw&auml;ngen&ldquo;, er setzt auf &bdquo;patriotische Million&auml;re, die aus Vernunft h&ouml;here Steuern akzeptieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/franzoesisches-rezept\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Lesen Sie die wichtigsten Vorhaben, die Hollande umsetzen will: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/hollandes-plaene-fuer-europa\">Hollandes Pl&auml;ne f&uuml;r Europa<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Irrwege der Euro-Rettung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Jetzt brennt Spanien<\/strong><br>\nSpanien hat keinen &bdquo;Plan B&ldquo; mehr. Das Geld reicht noch bis September. Dann muss das Schatzamt nach einer Pause im August wieder frische Staatsanleihen ausgeben. Wenn sich aber die Zinsen und der Risikoaufschlag auf den Rekordh&ouml;hen des vergangenen &bdquo;schwarzen Freitags&ldquo; halten, ist die viertgr&ouml;&szlig;te Wirtschaft der Eurozone auch &ndash; nach Griechenland, Irland und Portugal &ndash; der vierte Rettungskandidat. Was war geschehen, an jenem 20. Juli 2012, dem schwarzen Freitag, der schon in der Donnerstagnacht durch die Bilder landesweiter Protestkundgebungen &bdquo;griechische Verh&auml;ltnisse&ldquo; signalisierte. Dabei waren die von den Gewerkschaften organisierten Machtdemonstrationen vor allem Angestellter des &ouml;ffentlichen Dienstes mit Ausnahme von ein paar abschlie&szlig;enden Gewaltt&auml;tigkeiten in der Hauptstadt &uuml;berall friedlich verlaufen. Aber die Warnungen der Gewerkschaftsf&uuml;hrer vor einem &bdquo;hei&szlig;en Herbst&ldquo;, will hei&szlig;en, einem zweiten Generalstreik in diesem Jahr, trugen beim Erwachen gewiss nicht zur Beruhigung der internationalen Investoren im Blick auf die Solidit&auml;t und Solvenz Spaniens bei. Dann kam am fr&uuml;hen Nachmittag der n&auml;chste Paukenschlag: Valencia bat als erste der siebzehn spanischen Regionen um Hilfe aus dem soeben geschaffenen nationalen Rettungsfonds (FLA), weil es ernsthafte Liquidit&auml;tsprobleme hat. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/europas-schuldenkrise\/spanien\/schuldenkrise-jetzt-brennt-spanien-11827688.html\">FAZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Inzwischen ben&ouml;tigt auch die Provinz Murcia Hilfe aus Madrid, um sich &uuml;ber Wasser zu halten. Die Regierungen der autonomen Regionen sind praktisch von den Finanzm&auml;rkten ausgeschlossen, da sie die hohen Zinsen nicht tragen k&ouml;nnen; in diesem Jahr sind etwa 36 Mrd. &euro; ihrer f&auml;llig werdenden Verbindlichkeiten refinanzieren und rund 15 Mrd. &euro; aufzubringen, um Haushaltsl&ouml;cher zu stopfen. Die Spanien selbst muss ihren Anleihe-Gl&auml;ubigern Ende des Monats 20 Mrd. &euro; zahlen. Weitere 25 Mrd. &euro; werden im Oktober f&auml;llig. &ndash; Auch in Italiens Provinzen schlagen Alarm. Sie warnten davor, den <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/uebersicht\/boerse_und_maerkte\/muss-spanien-als-land-unter-den-rettungsschirm-1.17392804\">Schulbetrieb nicht mehr aufrechterhalten zu k&ouml;nnen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Scheinheilige Griechen-Retter<\/strong><br>\nSeit zweieinhalb Jahren st&uuml;tzen die Euro-Staaten und der IWF Griechenland mit immer neuen Milliarden &ndash; und nun soll pl&ouml;tzlich Schluss sein? Die Drohungen der Bundesregierung zeigen, wie unehrlich die angebliche Rettung des Landes bisher betrieben wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/schuldenkrise-die-drohungen-gegen-griechenland-sind-scheinheilig-a-845901.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Oder eben genau so lange, bis auch der letzte Privatanleger seine griechischen Staatsanleihen noch zu halbwegs akzeptablen Konditionen abgesto&szlig;en hat und nur noch der Steuerzahler haftet.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die wahre Katastrophe<\/strong><br>\nOb die Krise vorbei ist oder nicht, ob vielerorts bereits wieder eine Rezession herrscht &ndash; die Fragen sind m&uuml;&szlig;ig. Die gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaften der Welt haben sich seit dem Einbruch von 2008 gar nie erholt und jetzt droht alles noch schlimmer zu werden. Nein, das Drama der anhaltenden Krise zeigt sich nicht an B&ouml;rsenkursen, die vor allem Erwartungen und Entt&auml;uschungen spiegeln. Es zeigt sich auch nicht daran, ob wir uns technisch gesehen in einer Rezession befinden. Es zeigt sich an der Arbeitslosigkeit. &hellip; Viel spricht au&szlig;erdem auch daf&uuml;r, dass die strukturelle Arbeitslosigkeit zugenommen hat. Aber das erkl&auml;rt nur einen geringen Teil des starken Anstiegs der gesamten Arbeitslosigkeit. Er wird klar durch einen Einbruch der Gesamtnachfrage dominiert. Je l&auml;nger die Arbeitslosigkeit allerdings hoch bleibt, desto mehr verwandelt sich konjunkturelle in strukturelle Arbeitslosigkeit. Denn die Arbeitslosen sind dann je l&auml;nger, je weniger mental und fachlich in der Lage, wieder in die Berufswelt zur&uuml;ckzufinden. &Ouml;konomen sprechen hier vom so genannten Hysterese-Effekt. &hellip; Regeln, welche die Flexibilit&auml;t der Arbeitsm&auml;rkte erh&ouml;hen, n&uuml;tzen wenig &ndash; wenn die Nachfrage fehlt, das heisst, wenn konjunkturst&uuml;tzende Stimuli ausbleiben. Denn wenn die Gesamtnachfrage nicht zur&uuml;ckkehrt, n&uuml;tzt es wenig, wenn Leute passend qualifiziert sind. Selbst ein Abbau des K&uuml;ndigungsschutzes w&uuml;rde in dieser Situation nicht helfen, weil Entlassene keine andere Stelle finden und die Jobs auch nicht ersetzt w&uuml;rden. Das zeigt auch die oben erw&auml;hnte ILO-Studie:<br>\n&ldquo;&hellip;13 out of 17 Eurozone countries have carried out labour market flexibility reforms, often in the direction of easing dismissals. However, in a depressed macroeconomic context, these reforms are likely to lead to increased numbers of layoffs without any boost to job creation at least until economic recovery gathers momentum.&rdquo;<br>\n &hellip; Die Daten zeigen klar: Die Arbeitslosigkeit ist vor allem konjunkturell bedingt. Dass die Politik hier zu wenig tut, kommt einem Verbrechen an einer ganzen Generation gleich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.tagesanzeiger.ch\/nevermindthemarkets\/index.php\/8881\/die-wahre-katastrophe\/\">Tagesanzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hartz IV jetzt f&uuml;r alle<\/strong><br>\nGewichtige Vertreter im In- und Ausland aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien werden nicht m&uuml;de, die &ldquo;bittere Medizin&rdquo; der grundlegenden Reformen auf dem Arbeitsmarkt f&uuml;r das deutsche Jobwunder zu lobpreisen und als Patentrezept f&uuml;r Europa zu empfehlen. Als Schlagworte gelten daf&uuml;r die &ldquo;Hartz-Gesetze&rdquo; sowie die &ldquo;Agenda 2010&rdquo; des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schr&ouml;der. Europa steht mit der autorit&auml;ren Verordnung des EU-Fiskalpakts am Scheideweg. Die vom Bundesverfassungsgericht mit dem Aufschub seines Urteils &uuml;ber den permanenten EU-Rettungsschirm bis 12. September verordnete &ldquo;Nachdenkphase&rdquo; muss von der Politik genutzt werden. Es geht um die Verpf&auml;ndung der Steuern mehrerer Generationen f&uuml;r eine &ldquo;entgrenzte&rdquo; Finanzbranche sowie zu einer wirksamen Regulierung unf&auml;higer Regierungen und damit um die Zukunft des Europ&auml;ischen Sozialmodells und der Europ&auml;ischen Integration. Durchschlagend sind die Ergebnisse der Hartz-Reformen in anderer als der propagierten Richtung.<br>\nDie Bundesrepublik h&auml;lt inzwischen einen europ&auml;ischen Spitzenplatz bei der sozialen Spaltung mit etwa einem Viertel der Besch&auml;ftigten in Niedriglohnsektoren; 7 Millionen Menschen in Hartz IV, davon 2 Millionen Kinder und Jugendliche. Beigetragen zu dieser Verschlechterung der Lebenslage breiter Bev&ouml;lkerungsschichten hat auch die &ldquo;moderate&rdquo; Lohnpolitik der Gewerkschaften; zwischen 2000 und 2010 sind die Nettol&ouml;hne sogar um 1,7 Prozent gefallen; Unternehmens- und Verm&ouml;genseinkommen haben hingegen um 38 Prozent zugenommen. Die Sparpolitik &agrave; la Hartz ist weder ein geeignetes Konzept f&uuml;r die Bundesrepublik noch f&uuml;r Europa. Die bitteren Konsequenzen der den Krisenl&auml;ndern als Gegenleistungen f&uuml;r die EU-Rettung aufgezwungenen Sparprogramme sind Wirtschaftsrezession, bedrohliche Arbeitslosigkeit, Armut und soziale Spaltung. Gleichzeitig schaffen die Wohlhabenden und Reichen ihr Verm&ouml;gen weiter ungeniert &uuml;ber die Grenzen. L&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig ist daher ein gegenl&auml;ufiger Paradigmenwechsel in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Dazu geh&ouml;ren f&uuml;r die Bundesrepublik zuallererst die Steigerung der L&ouml;hne einschlie&szlig;lich existenzsichernder gesetzlicher Mindestl&ouml;hne, die &ldquo;Reregulierung&rdquo; des Arbeitsrechts und die Wiederherstellung der sozialen Sicherung. F&uuml;r die Krisenl&auml;nder sind umfassende wirtschafts-, sozial- und arbeitsmarktpolitische &ldquo;Marshallpl&auml;ne&rdquo; erforderlich. Sich &ldquo;am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen&rdquo; ist noch niemandem gelungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2012%2F07%2F23%2Fa0091&amp;cHash=4136f0550f\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Europ&auml;ischer Bankensozialismus<\/strong><br>\nGing es zu Beginn der Krise noch darum, sogenannte systemrelevante Banken zu stabilisieren, damit das Finanzsystem nicht mit einem gro&szlig;en Knall zusammenbricht, hat sich diese Begrenzung nach dem letzten Gipfeltreffen geradezu ins Gegenteil verkehrt: Der neu geschaffene Europ&auml;ische Stabilit&auml;tsmechanismus wird &ndash; so die Idee &ndash; fortan auf Antrag jede Bank mit ausreichend Kapital versorgen. Besondere Auflagen, die die Finanzgesch&auml;fte der jeweiligen Bank betreffen, soll es nicht geben&hellip;<br>\nGegen dieses grenzenlose Zocken wird auch die geplante europ&auml;ische Bankenaufsicht wenig ausrichten k&ouml;nnen, die fortan alle Institute in der EU beaufsichtigen soll&hellip;<br>\nDie Br&uuml;sseler Beschl&uuml;sse sorgen derzeit allenfalls f&uuml;r einen geringen Zeitgewinn, nicht aber f&uuml;r die Gesundung des Finanzsektors und der Staatshaushalte. Stattdessen droht das Schneeballsystem am Ende sogar zu noch mehr Staats- denn Bankenpleiten zu f&uuml;hren. Denn allein die Summen, die schon jetzt erforderlich w&auml;ren, um die angeschlagenen Banken zu retten, w&uuml;rden 45 Prozent des ESM-Kapitals aufzehren&hellip;<br>\nSomit w&auml;re zumindest eine st&auml;rkere Kontrolle erforderlich, welche Banken &uuml;berhaupt vom ESM unterst&uuml;tzt werden sollen. Zudem kann derzeit niemand beziffern, welche Summen der europ&auml;ische Steuerzahler im Ernstfall auf den Tisch legen muss, wenn tats&auml;chlich eine Banken- oder eine Staatspleite eintritt &ndash; was historisch betrachtet nichts Au&szlig;ergew&ouml;hnliches w&auml;re.<br>\nDie Bankenschulden in der EU sind weitaus h&ouml;her, als die Staatsschulden. Nach Berechnungen des IFO-Instituts betragen sie in den f&uuml;nf Krisenl&auml;ndern etwa 9,2 Billionen Euro.[3] Diese Summe kommt nach den j&uuml;ngsten Beschl&uuml;ssen in Br&uuml;ssel zu den bisherigen Eventualverbindlichkeiten des ESM im Extremfall noch hinzu. Diesen Bankenschulden stehen allerdings Verm&ouml;gen von Investoren, Hedge Fonds, Versicherungen und Banken gegen&uuml;ber &ndash; die derzeit staatlich gesch&uuml;tzt werden. Anstatt daf&uuml;r zu sorgen, dass genau diese Verm&ouml;gen durch die Politik in die Haftung genommen werden, haftet bislang vor allem einer: der Steuerzahler. Die &ouml;ffentlichen Kassen st&uuml;tzen damit Verm&ouml;genswerte, die nicht nur durch zweifelhafte Finanzgesch&auml;fte zustande gekommen sind, sondern deren Inhaber nicht einmal ihren Sitz in der EU haben m&uuml;ssen. Das bedeutet, dass die europ&auml;ischen Steuerzahler auch f&uuml;r jene b&uuml;rgen, die ihre Steuern nicht in einem Mitgliedsland der Union entrichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/august\/europaeischer-bankensozialismus\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Regierung lehnt Verbot komplexer Finanzprodukte ab<\/strong><br>\nDie Bundesregierung lehnt das vom Bundesrat geforderte Verbot komplexer und riskanter Finanzprodukte ab. Solche Verbote w&uuml;rden den Zugang zu Finanzprodukten beschr&auml;nken, hei&szlig;t es in der als Unterrichtung (17\/10252) vorgelegten Gegen&auml;u&szlig;erung der Bundesregierung zur Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf eines Gesetzes zur St&auml;rkung der deutschen Finanzaufsicht (17\/10040). &bdquo;Wenn ein Missstand vorliegt, kann die Bundesanstalt bereits nach geltendem Recht ein Verbot aussprechen&ldquo;, begr&uuml;ndet die Bundesregierung ihre Haltung. Auch die Schaffung einer nichtstaatlichen Organisation, die als &bdquo;Finanzmarktw&auml;chter&ldquo; fungieren soll, wird abgelehnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_07\/2012_347\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &bdquo;Dem Vorschlag des Bundesrats wird nicht gefolgt: Die im Jahr 2011 eingef&uuml;hrten Produktinformationsbl&auml;tter (Beipackzettel) haben aus Sicht der Bundesregierung die Informationen der Verbraucher und Verbraucherinnen &uuml;ber Finanzprodukte erheblich verbessert und bilden die Basis f&uuml;r eine m&uuml;ndige Entscheidung der Verbraucherinnen und Verbraucher. Demgegen&uuml;ber beschr&auml;nken Verbote bestimmter Produkte den Zugang von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu Finanzprodukten. Wenn ein Missstand vorliegt, kann die Bundesanstalt bereits nach geltendem Recht ein Verbot aussprechen. Dar&uuml;ber hinaus gehende Verbote sind aus Sicht der Bundesregierung zurzeit nicht erforderlich.&ldquo; So hei&szlig;t es in der Unterrichtung der Bundesregierung. Nat&uuml;rlich beschr&auml;nken Verbote von komplexen und riskanten Finanzprodukte den Zugang der Verbraucher, aber wie soll sonst der Kauf von giftigen Finanzprodukten unterbunden werden.<\/em><br>\n<em>Es zeigt sich wieder einmal, dass die Versprechen der Bundesregierung, eine bessere Kontrolle des Finanzmarktes einzuf&uuml;hren, nichts als leere Versprechen sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kapitalflucht-Studie: Reiche bunkern mehr als 20 Billionen Dollar in Steueroasen<\/strong><br>\nDie Traumziele mancher Million&auml;re hei&szlig;en Jersey, Liechtenstein oder Cayman Islands. Nicht unbedingt, um dort Urlaub zu machen &ndash; sondern um ihr Verm&ouml;gen dem Zugriff des Finanzamts zu entziehen. Die Reichen der Welt haben Finanzverm&ouml;gen von 21 bis 32 Billionen Dollar in Steueroasen gebunkert. Das entspricht mehr als dem gesamten Bruttoinlandsprodukt der USA. Die Studie verwendet Daten der Weltbank, des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF), der Vereinten Nationen und der Zentralbanken. Untersucht wurden nur Finanzverm&ouml;gen. Nicht ber&uuml;cksichtigt wurde Sachverm&ouml;gen wie Immobilienbesitz im Ausland, Goldbest&auml;nde oder Luxus-Yachten, die unter der Flagge von Steueroasen fahren. L&auml;ngst nicht alle dieser sogenannten Offshore-Verm&ouml;gen haben mit illegaler Steuerhinterziehung zu tun. In vielen Staaten lassen sich Steuern auch ganz legal vermeiden, indem man sein Verm&ouml;gen in Steueroasen verschiebt. Nach den Erkenntnissen von Studienautor Henry ist das Problem in Entwicklungsl&auml;ndern besonders gravierend. So h&auml;tten die reichsten B&uuml;rger in 139 Entwicklungsl&auml;ndern von den siebziger Jahren bis 2010 nicht ausgewiesene Verm&ouml;gen &uuml;ber sch&auml;tzungsweise 7,3 bis 9,3 Billionen Dollar angeh&auml;uft. In zahlreichen Entwicklungsl&auml;ndern ist das Offshore-Verm&ouml;gen der B&uuml;rger sogar gr&ouml;&szlig;er als die gesamte Staatsverschuldung.<br>\nDurch die Kapitalflucht entgehen den Staaten fortlaufend gewaltige Steuereinnahmen: Bei einer angenommenen Jahresrendite von drei Prozent w&auml;chst das weltweite Offshore-Verm&ouml;gen allein durch Zinsen, Dividenden und Kursgewinne um mindestens 630 Milliarden Dollar pro Jahr. Wenn es gel&auml;nge, diese Ertr&auml;ge mit der in Deutschland g&uuml;ltigen Kapitalertragsteuer von 25 Prozent zu belegen, erg&auml;be das weltweite zus&auml;tzliche Steuermehreinnahmen von 157,5 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Die Steuer- und Zolleinnahmen in Deutschland lagen 2011 bei insgesamt 527 Milliarden Euro. Zu den Nebeneffekten der Steuerflucht geh&ouml;rt auch, dass sie die Verm&ouml;genskonzentration in den Staaten, aus denen das Geld stammt, geringer erscheinen lassen, als sie wirklich ist. Denn die au&szlig;er Landes geschafften Verm&ouml;gensteile d&uuml;rften zum Gro&szlig;teil den oberen Zehntausend einer Gesellschaft geh&ouml;ren, flie&szlig;en aber in die Berechnung der Verm&ouml;genskonzentration nicht mit ein. Inklusive Offshore-Verm&ouml;gen ist der Wohlstand der Welt also noch ungleicher verteilt als es ohnehin den Anschein hat.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/studie-zu-steuerflucht-reiche-bunkern-21-bis-32-billionen-im-ausland-a-845747.html\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/\">Blog Steuergerechtigkeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Bereits gestern haben die NDS auf Studien der Organisation Tax Justice Network hingewiesen (Reuters und Guardian). Inzwischen hat der Spiegel ebenfalls die Untersuchungen aufbereitet, die jetzt auch im Netz abrufbar sind:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>Die bisher detaillierteste Untersuchung des Umfangs des Offshore-Verm&ouml;gens sogenannter &ldquo;High Net Worth Individuals&rdquo;, also sehr Wohlhabender Privatpersonen. Die Studie wurde unter Leitung des ehemaligen Chef&ouml;konomen McKinsey&rsquo;s, James Henry, erstellt: <a href=\"http:\/\/www.taxjustice.net\/cms\/upload\/pdf\/Price_of_Offshore_Revisited_120722.pdf\">&ldquo;The Price of Offshore Revisited: New Estimates for &ldquo;Missing&rdquo; Global Private Wealth, Income, Inequality, and Lost Taxes&rdquo; [PDF &ndash; 599 KB]<\/a><\/em> <\/li>\n<li><em>Ein neues TJN-Forschungspapier das zeigt, dass der Abstand zwischen Arm und Reich weitaus gr&ouml;&szlig;er ist als bisher angenommen weil Offshore-Verm&ouml;gen in den Berechnungsmethoden bisher unber&uuml;cksichtigt sind: <a href=\"http:\/\/www.taxjustice.net\/cms\/upload\/pdf\/Inequality_120722_You_dont_know_the_half_of_it.pdf\">&ldquo;Inequality: &ldquo;Inequality: You don&rsquo;t know the half of it (Or why inequality is worse than we thought)&rdquo; [PDF &ndash; 423 KB]<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Leider werden in praktisch allen Zeitungen nur einige zentrale Ergebnisse der Studie referiert, aber keine Konsequenzen aufgezeigt. Angesichts der heutigen Krise, die von vielen immer noch als ein &Uuml;ber-die-Verh&auml;ltnisse- Leben&rsquo; der Krisenl&auml;nder beschrieben wird, dr&auml;ngt sich doch die Frage auf: Warum r&uuml;cken nicht die unversch&auml;mten Wachstumsgewinne, die im letzten Jahrzehnt  fast ausschlie&szlig;lich den oberen 10 Prozent zugutekamen, in den Vordergrund der Debatte. Die Reichen haben in der Tat &uuml;ber die Verh&auml;ltnisse gelebt. Nicht nur dass sich bei ihnen der gesellschaftlich erarbeitete Reichtum konzentriert, gleichzeitig wurden sie &uuml;ber Steuersenkungen immer mehr von der Finanzierung &ouml;ffentlicher Aufgaben befreit. In Deutschland ist seit dem Jahre 2000 die Kluft zwischen Arm und Reich st&auml;rker gestiegen als in jedem anderen Industrieland. Oder nehmen wir die in der Studie genannten z.T. hoch verschuldeten 139 Entwicklungsl&auml;nder (L&auml;nder mit geringem bis mittlerem Einkommen): Verrechnet man die in Steuer- und Verdunkelungsoasen geparkten Verm&ouml;gen ihrer reichsten B&uuml;rger, geh&ouml;ren diese L&auml;nder zu den globalen Netto-Kreditgebern. Stattdessen m&uuml;ssen diese L&auml;nder z.T. &auml;hnlich wie die europ&auml;ischen Krisenl&auml;nder vom IWF initiierten Sparprogramme &uuml;ber sich ergehen lassen. Dabei wird diese Kapitalflucht z.T. ganz legal von einer begrenzten Zahl von Investmentbanken an einer begrenzten Zahl Finanzpl&auml;tzen organisiert. Es d&uuml;rfte im Prinzip keine Schwierigkeiten bereiten die &ldquo;top ten players&rdquo; also UBS, Credit Suisse, Goldman Sachs, Bank America, HSBC, Deutsche Bank, BNP Paribas, Wells Fargo, Morgan Stanley \/ SB, JP Morgan Chase einem Regulierungssystem zu unterwerfen, das die Kapitalbewegungen ihrer reichsten B&uuml;rger transparent macht, wenn die Staaten nur wollten.<\/em><\/p><\/li>\n<p><strong>Dazu:<\/strong><\/p>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eigentum verpflichtet<\/strong><br>\nNein, die Spanier spinnen nicht. Sie registrieren vielmehr ziemlich genau, wie die Krise auch ihr Land ver&auml;ndern wird: Der Finanzsektor soll nun, weil er ja als &bdquo;systemrelevant&ldquo; gilt, mit den Milliarden der europ&auml;ischen Steuerzahler gerettet werden. Und die spanischen Arbeitnehmer, Rentner, Normalb&uuml;rger? Sie m&uuml;ssen, &auml;hnlich wie die griechische Bev&ouml;lkerung, heftige Einschnitte hinnehmen, die auch in Deutschland Massenproteste ausl&ouml;sen w&uuml;rden.<br>\nDie Krise &mdash; genauer: die Art und Weise, wie die europ&auml;ische Politik sie zu bew&auml;ltigen glaubt &mdash; versch&auml;rft also noch mehr jene Kluft zwischen Arm und Reich, die in den vergangenen Jahrzehnten ohnehin viel gr&ouml;&szlig;er geworden ist. Auch und gerade in Deutschland&hellip;<br>\nEs waren nicht nur &uuml;berzogene Ausgaben, die Staaten in die Krise st&uuml;rzten &mdash; Ausgaben, die zuletzt gerade in die Banken-Rettung flossen: Es war auch der Verzicht auf Einnahmen durch Steuersenkungen. Und die &ouml;ffentlichen Schulden erh&ouml;hen das private Verm&ouml;gen weiter: Wenn sich der Staat Geld leihen muss, verdienen Anleger daran, weil sie die Zinsen kassieren. Die Finanzm&auml;rkte k&ouml;nnen gar kein Interesse an schuldenfreien Staaten haben, da ihnen so lukrative Spekulationsobjekte entgehen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/nuernberger-nachrichten\/politik\/leitartikel-eigentum-verpflichtet-1.2220211\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie Island seine Bankster jagt<\/strong><br>\nIn London f&auml;lscht Barclays die Zinss&auml;tze f&uuml;r Kredite zwischen Banken. In Madrid soll Bankia seine Konten vor dem B&ouml;rsengang frisiert haben. Wie die betr&uuml;gerischen Banken zur Rechenschaft ziehen? In Island sp&uuml;ren Sonderermittler die Verantwortlichen auf, um sie der Justiz zu &uuml;berstellen.<br>\n&bdquo;Einerseits jedem Verdacht eines Betrugs vor 2009 nachgehen, andererseits leiten wir selbst die Verfahren gegen mutma&szlig;liche T&auml;ter ein.&ldquo; Eine &bdquo;v&ouml;llig neue&ldquo; Methode, die es den Ermittlern erlaubt, &bdquo;F&auml;llen langfristig nachzugehen&ldquo;. Die Justiz kenne somit &bdquo;die F&auml;lle in- und auswendig&ldquo;, was eine der Voraussetzungen sei, um mit den &bdquo;extrem vorbereiteten Anw&auml;lten der Verteidigung mithalten zu k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nUm die Arbeit des Staatsanwalts zu erleichtern, hat die Regierung die gesetzlichen Regelungen zum Bankengeheimnis ge&auml;ndert. &bdquo;Heute kommen wir problemlos an alle Informationen heran&ldquo;, sagt Olafur Hauksson. Verdacht auf Bankenbetrug, Insiderhandel, F&auml;lschungen, Identit&auml;tsdiebstahl, Veruntreuung: Die Ermittlungen sind vielf&auml;ltig und die drei &ndash; bald vier &ndash; Verh&ouml;rzimmer stets besetzt. Der Staatsanwalt gibt an, dass er heute an &bdquo;rund einhundert priorit&auml;ren F&auml;llen&ldquo; arbeite.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseurop.eu\/de\/content\/article\/2339391-wie-island-seine-bankster-jagt\">presseurop<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ein Mindestlohn ist nicht genug<\/strong><br>\nDer Mindestlohn ist ein Instrument, das bei den Ergebnissen der Marktprozesse ansetzt. Die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse am Markt werden durch ihn nicht ge&auml;ndert. Deshalb besteht die Gefahr, dass der Mindestlohn teilweise umgangen wird, indem schlecht bezahlte Besch&auml;ftigung in die Bereiche der Scheinselbstst&auml;ndigkeit, der Honorar- und Werkvertr&auml;ge oder der Schwarzarbeit verlagert wird, also in Bereiche, in denen der Mindestlohn nicht wirkt. Um dies zu verhindern sind nicht nur zus&auml;tzliche Kontrollen erforderlich. Notwendig ist es, die Verhandlungsposition der Arbeitskr&auml;fte insgesamt zu st&auml;rken. Dazu ist auch der Druck der Jobcenter auf die Erwerbslosen zu reduzieren. Ein wichtiges Mittel daf&uuml;r ist die Abschaffung von Sanktionsdrohungen gegen Hartz IV-Bezieher\/innen. Dadurch w&uuml;rden nicht erst die Marktergebnisse, sondern bereits die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse am Markt ver&auml;ndert: Die Position der Arbeitskr&auml;fte w&uuml;rde insgesamt gest&auml;rkt &ndash; auf dem regul&auml;ren Arbeitsmarkt ebenso wie in den Bereichen, die (wie die Scheinselbstst&auml;ndigkeit oder Honorarvertr&auml;ge) zur Umgehung von Arbeitsmarktregulierungen genutzt werden k&ouml;nnen.<br>\n&Auml;nderungen bei der Grundsicherung &ndash; bessere Leistungen und eine Reduzierung des Drucks der Beh&ouml;rden auf die Erwerbslosen &ndash; sind notwendig, um die Lebenslagen der Menschen mit niedrigen Einkommen zu verbessern. Die Verbesserung der Lage der Erwerbslosen ist im Interesse der Besch&auml;ftigten und ihrer Gewerkschaften. Wenn dadurch deren Verhandlungsposition gest&auml;rkt wird, ist auch ein Mindestlohn leichter durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/16-2012\/++co++5c528aee-d24d-11e1-5458-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Brauner Sumpf<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Uhl: NPD-Verbotsverfahren nach Aktenschreddern kaum noch m&ouml;glich<\/strong><br>\nDas Material des Verfassungsschutzes, das dem Bundesverfassungsgericht in einem NPD-Verbotsverfahren vorgelegt werde, ist nat&uuml;rlich angreifbarer als fr&uuml;her, sagte er der &laquo;Berliner Zeitung&raquo;. Das mache ein Verfahren noch unwahrscheinlicher, als es vorher schon war. Die Anw&auml;lte der NPD w&uuml;rden sich die Aff&auml;re zunutze machen, um die Glaubw&uuml;rdigkeit des Verfassungsschutzes und seiner Quellen in Zweifel zu ziehen, so Uhl.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rhein-zeitung.de\/nachrichten\/deutschland-und-welt_artikel,-Uhl-NPD-Verbotsverfahren-nach-Aktenschreddern-kaum-noch-moeglich-_arid,456922.html\">Rhein-Zeitung<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vielleicht war ja die Verhinderung eines Verbotsverfahrens das Motiv der V-M&auml;nner der NPD  im Verfassungsschutz.<\/em><\/p><\/li>\n<p><strong>Dazu passt:<\/strong><\/p>\n<li><strong>Erst versagt, dann vertuscht<\/strong><br>\nBisher unver&ouml;ffentlichte Dokumente legen nahe: Das M&uuml;nchner Attentat im September 1972 war keineswegs unvorhersehbar, wie das die deutschen Beh&ouml;rden glauben machen wollten. Offenbar agierten die Terroristen chaotisch &ndash; und hatten es mit Ermittlern zu tun, die erst konkrete Hinweise ignorierten und dann ihr Fehlverhalten vertuschten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/deutsche-behoerden-beim-olympia-attentat-muenchen-erst-versagt-dann-vertuscht-1.1419360\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Rechtes Gedankengut bl&uuml;ht wieder auf<\/strong><br>\nEin Jahr nach den Anschl&auml;gen ger&auml;t die klare Distanzierung von rechtsextremen Tendenzen schon wieder in Vergessenheit. Elemente der fremdenfeindlichen und antiislamischen Ideologie des Attent&auml;ters finden weiterhin Sympathisanten in vielen Gegenden der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2012%2F07%2F21%2Fa0192&amp;cHash=128edc53aa\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Unternehmensvertreter dominieren Beratungsgremien der EU-Kommission<\/strong><br>\nDie Studie untersucht die 83 Expertengruppen der Generaldirektion Unternehmen und Industrie. Davon sind 34 Gruppen allein der europ&auml;ischen Kommission sowie nationalen Regierungen und Beh&ouml;rden vorbehalten. Im Fokus stehen die anderen 49 Expertengruppen, an denen Vertreter von Unternehmen, Wissenschaft oder Nichtregierungsorganisationen beteiligt sind. In 32 dieser 49 Gruppen haben Gro&szlig;unternehmen bzw. ihre Verb&auml;nde eine Mehrheit der nicht von Regierungsvertretern besetzten Sitze inne. Zwei Drittel dieser Expertengruppen werden also von den Interessen gro&szlig;er Unternehmen dominiert.<br>\nInsgesamt 482 Beraterinnen und Berater aus Unternehmen haben damit gro&szlig;en Einfluss auf Schl&uuml;sselbereiche der Politik: Der Generaldirektion Unternehmen und Industrie unterstehen Unternehmen aus sensiblen Bereichen wie Lebensmittel, Chemikalien, Gesundheit oder Automobile. Der gro&szlig;en Zahl der Unternehmensvertreter gegen&uuml;ber stehen 255 Berater\/-innen aus allen &uuml;brigen Bereichen (au&szlig;er Regierungsvertreter\/-innen). 124 davon entfallen auf Wissenschaft und Forschung, 66 auf Nichtregierungsorganisationen, 44 auf kleine und mittlere Unternehmen, 11 auf Gewerkschaften. Ihre Chancen, ma&szlig;geblichen Einfluss auf die Politik zu nehmen, sind entsprechend geringer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2012\/07\/unternehmensvertreter-dominieren-beratungsgremien-der-eu-kommission\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Niebel sucht sich falschen Partner<\/strong><br>\nAls &bdquo;neue deutsche Entwicklungspolitik&ldquo; bezeichnete Dirk Niebel (FDP) die Partnerschaft, die er Anfang des Jahres gegr&uuml;ndet hatte. Die daran beteiligte staatliche KfW-Bank schw&auml;rmte vom &bdquo;innovativen Finanzierungsansatz&ldquo;, der neue Abs&auml;tzm&auml;rkte f&uuml;r Afrika erschlie&szlig;e.<br>\nJedoch: Das Revolution&auml;re an Niebels neuer Idee ist zugleich das Brisante. Nicht nur haben Bund und KfW einen Investmentfonds &bdquo;in Schulterschluss mit der Privatwirtschaft&ldquo; gegr&uuml;ndet, der sowohl Rendite abwerfen als auch Armut bek&auml;mpfen soll. Dass der private Partner und zudem Manager des Fonds ausgerechnet die Deutsche Bank ist &ndash; das emp&ouml;rt Opposition und Entwicklungsverb&auml;nde gleicherma&szlig;en. Die Bank habe durch Agrar- und Land-Spekulationen zum Hunger in Afrika beigetragen, klagt etwa Foodwatch. F&uuml;r die Linkspartei ist die Bank daher schlicht der falsche Partner. Die SPD sorgt sich, Niebel k&ouml;nnte &bdquo;den Bock zum G&auml;rtner gemacht haben&ldquo;&hellip;<br>\nDer Fonds steht f&uuml;r genau den Ansatz, den der FDP-Mann als liberale Duftmarke in der Entwicklungshilfe hinterlassen will: Privatwirtschaft statt Staatsprojekte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/entwicklungshilfe-niebel-sucht-sich-falschen-partner,10808018,16678842.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Run auf die Hochschulen ist teurer als gedacht &ndash; Sieben Milliarden Euro mehr<\/strong><br>\nDie Kultusminister haben sich verrechnet, sagt der Pr&auml;sident der Hochschulrektorenkonferenz. Die Zahl der Bewerber an Hochschulen ist h&ouml;her als gedacht. Zudem fordert der Pr&auml;sident ein zus&auml;tzliches Orientierungsjahr.<br>\nDer Run auf die Hochschulen kommt die L&auml;nder und den Bund weit teurer als gedacht. Bis zum Jahr 2015 fehlen 300.000 Studienpl&auml;tze. Um diese einzurichten und bis zum Ende zu finanzieren sind also bis 2017\/2018 f&uuml;nf bis sieben Milliarden Euro n&ouml;tig, sagte der neue Pr&auml;sident der Hochschulrektorenkonferenz, Horst Hippler, dem Handelsblatt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/sieben-milliarden-euro-mehr-run-auf-die-hochschulen-ist-teurer-als-gedacht\/6911572.html\">Handelsblatt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Vor ein paar Jahren wurde fl&auml;chendeckend das G8 eingef&uuml;hrt, jetzt soll ein Orientierungsjahr eingef&uuml;hrt werden &ndash; Logik ist wohl zu viel verlangt. Und die Anf&auml;ngerzahlen sind sicher nicht &ldquo;h&ouml;her als gedacht&rdquo;, sondern absichtlich nach unten prognostiziert worden, um die Universit&auml;ten noch knapper halten zu k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Verfl&uuml;ssigung der Gr&uuml;nen<\/strong><br>\nDie Devise ist klar: Schuld am Scheitern tragen die Anderen, allen voran die expandierenden BRIC-Staaten &ndash; Brasilien, Russland, Indien und China &ndash;, die weiter auf ihren Anteil am globalen Reichtum und damit an der globalen Umweltzerst&ouml;rung pochen. Kein Wort davon, dass die vermeintliche Klimakanzlerin es nicht einmal f&uuml;r n&ouml;tig erachtet hatte, den Gipfel selbst zu beehren. Kein Wort auch davon, dass nach wie vor die westlichen Staaten in weit h&ouml;herem Ma&szlig;e konsumieren und emittieren als der Rest der Welt&hellip;<br>\nFaktisch hat das Thema Umweltpolitik in seiner ganzen Radikalit&auml;t auch ansonsten keine entschiedenen F&uuml;rsprecher mehr, jedenfalls nicht im Parlament. Offenbar will sich derzeit keine Partei in Deutschland mit dem Verliererthema gemein machen. Anders ist wohl nicht zu erkl&auml;ren, dass selbst aus den Reihen der gr&uuml;nen Parteispitze kaum entschiedene Kritik am Scheitern des Gipfels zu h&ouml;ren war. Faktisch spielt die Umweltfrage &ndash; ob als Ausstieg aus der Atomkraft oder als globale Klimaerw&auml;rmung &ndash; bei den vermeintlichen Sachwaltern der Natur gegenw&auml;rtig keine entscheidende Rolle. Wie die anderen Parteien werden auch die Gr&uuml;nen von der Krise der Europ&auml;ischen Union v&ouml;llig absorbiert. Doch anstatt sich hier als entschiedene Kritiker des verfassungsrechtlich h&ouml;chst zweifelhaften Fiskalpakts zu profilieren, f&auml;hrt man lieber im Geleitzug der Kanzlerin und pr&auml;sentiert sich artig als schwarz-gr&uuml;ne Regierungsreserve, wenn es f&uuml;r Rot-Gr&uuml;n im n&auml;chsten Herbst doch nicht reichen sollte, wof&uuml;r nach wie vor vieles spricht&hellip;<br>\nIm Gegensatz zu 1989 verf&uuml;gen die Gr&uuml;nen heute n&auml;mlich &uuml;ber eine derartige Stromlinienf&ouml;rmigkeit, ist die realpolitische Orientierung derart &uuml;berm&auml;chtig geworden, dass von der einstigen radikal&ouml;kologischen Widerspenstigkeit keine Rede mehr sein kann&hellip;<br>\nSeit der &Auml;ra Fischer auf Professionalisierung und Regierungsf&auml;higkeit getrimmt, sind die Gr&uuml;nen heute regelrecht &uuml;beretabliert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/august\/die-verflu%CC%88ssigung-der-gru%CC%88nen\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Jakob Augstein &ndash; Linker mit Zweifeln<\/strong><br>\nDas Sturmgesch&uuml;tz der deutschen Linken feuert nicht mehr. Was ist los mit Spiegel-Online-Kolumnist Jakob Augstein?..<br>\nNach der Liebkosung mit Merkel gab&rsquo;s dann Streicheleinheiten f&uuml;r Gauck, der in der Krise ein Gl&uuml;cksfall f&uuml;r die Demokratie sei. Um Gottes willen, wie gewagt. Wie spektakul&auml;r riskant. Wie viel &ouml;der, wie viel mehr Mainstream geht noch?&hellip;<br>\nIhre Kolumne hei&szlig;t &bdquo;Im Zweifel links&ldquo;. Das scheint Ihnen Verpflichtung. Denn Zweifel bleiben ja immer. Auch rechts, wie Ihre Bu&szlig;e f&uuml;r die Haltung in der Grass-Sache klargestellt hat. Die Zweifel links indes sind bei Ihnen bemerkenswert gr&ouml;&szlig;er. Warum aber zweifeln? Warum die Sommerlochparty &bdquo;Reichensteuer&ldquo; feiern, wenn die Million&auml;rssteuer l&auml;ngst bei den Linken abgefeiert wird? Und gerechter ist sie doch alle Male. Also, Arsch zusammenkneifen. Links denken. Oder zur&uuml;ck in den Garten. Sch&ouml;n M&ouml;hrchen zupfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/theeuropean.de\/alexander-wallasch\/11745-spiegel-online-kolumnist-jakob-augstein?utm_source=owly&amp;utm_campaign=TE-Postings\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Indische Arbeiter st&uuml;rmen Fabrik<\/strong><br>\nBlutige Revolte in einer Autofabrik am Hochtechnologiestandort Gurgaon: &Uuml;ber 100 verletzte Manager, einer stirbt durch ein von den Protestlern gelegtes Feuer. Die Revolte begann am Mittwochabend, als Arbeiter von Indiens f&uuml;hrendem Autokonzern, dem japanisch-indischen Joint Venture Maruti Suzuki, die B&uuml;roetagen ihres Konzerns st&uuml;rmten. &ldquo;Die Aufseher hatten sich &uuml;ber einen Arbeiter der Unber&uuml;hrbaren-Kaste lustig gemacht und ihn bel&auml;stigt. Daraufhin haben sich die Arbeiter auf legitime Weise gewehrt&rdquo;, sagte sp&auml;ter der Gewerkschaftschef von Maruti Suzuki, Ram Meher. Doch f&uuml;r die angegriffenen Manager war der Protest alles andere als legitim. &ldquo;Da waren Terroristen am Werk&rdquo;, sagte einer von ihnen am n&auml;chsten Tag im Krankenhaus. Das Werk hat eine Produktionskapazit&auml;t von 550.000 Autos im Jahr und war gut ausgelastet. Der landesweite Marktanteil von Maruti Suzuki kletterte von 26 Prozent im vergangenen Jahr zuletzt wieder auf 40 Prozent &ndash; auch wegen der popul&auml;ren Kleinwagen, die in Gurgaon produziert werden. Allerdings unter sozial fragw&uuml;rdigen Bedingungen: Nur 900 von 3.000 Arbeitern waren fest angestellt, der Rest bezog Monatsgeh&auml;lter von rund 100 Euro &ndash; ungef&auml;hr ein indisches Putzfrauengehalt.<br>\nGegen die miesen Arbeitsbedingungen hatten die Arbeiter noch im vergangenen Jahr lange gestreikt. Der Ausstand f&uuml;hrte zu einem Produktionsausfall von 65.000 Autos und Verlusten in H&ouml;he von &uuml;ber 400 Millionen Dollar. Er erregte gro&szlig;es Aufsehen &ndash; aber dann schien man sich auf einen guten Kompromiss geeinigt zu haben. Doch offenbar nur auf dem Papier. Erst im Juni leitete die zust&auml;ndige staatliche Arbeitsbeh&ouml;rde ein Verfahren gegen die Fabrikleitung ein, weil sie sich an die Abmachungen nicht gehalten hatte. Gewerkschafter warfen der Firma zudem vor, die Proteste vom Mittwoch mit Schl&auml;gertrupps angestiftet zu haben. Immerhin gab ein Manager zu, dass Schl&auml;ge und Spucken zum Werksalltag geh&ouml;rten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2012%2F07%2F21%2Fa0185&amp;cHash=568759f9f8\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Terrorwelle im Irak: 91 Tote nach Anschlagsserie<\/strong><br>\nNach offiziellen Angaben sind bei einer Anschlagserie im Irak am Montag mindestens 91 Menschen get&ouml;tet worden. Mehr als 160 Menschen wurden bei insgesamt 22 Attentaten in 14 St&auml;dten, darunter die Hauptstadt Bagdad verletzt, wie die irakischen Beh&ouml;rden mitteilten. Damit handle es sich um den blutigsten Tag seit mehr als zwei Jahren. Bekannt hat sich zu der Anschlagserie bisher niemand. Allerdings hatte der Chef des al-Qaida-Zweigs Islamischer Staat im Irak (ISI), Abu Bakr al-Bagdadi, bereits am Samstag in einer Audio-Botschaft aufgerufen, &ldquo;Richter und Staatsanw&auml;lte auszul&ouml;schen&rdquo; und inhaftierte Aktivisten zu befreien. In dem Online-Statement k&uuml;ndigte al-Bagdadi zudem den Start der Aktion &ldquo;W&auml;nder Niederrei&szlig;en&rdquo; an, wie das Onlineportal &ldquo;news24&rdquo; berichtete.Die sunnitische St&auml;mme im Irak rief al-Bagdadi auf, ihre M&auml;nner anl&auml;sslich der R&uuml;ckkehr von al-Qaida &ldquo;in jene Regionen die sie einst verlassen hatte&rdquo; &ndash; eine Anspielung auf die Gebiete, aus denen die ISI 2007 und 2008 von schiitischen Milizen und US-Truppen verdr&auml;ngt worden war &ndash; zur Unterst&uuml;tzung zu schicken. &ndash; Die Gewalt im Irak liegt deutlich unter dem Niveau von 2006 und 2007, hat in j&uuml;ngster Zeit aber wieder zugenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/politik\/aussenpolitik\/1269870\/Terrorwelle-im-Irak_91-Tote-nach-Anschlagsserie-?_vl_backlink=\/home\/index.do\">Die Presse<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Am Beispiel Irak l&auml;sst sich gut beobachten, dass die Einsetzung der Mehrheitsbev&ouml;lkerung in ihre Rechte nicht so ohne weiteres zu einer Befriedung des Landes f&uuml;hrt. Dies l&auml;sst auch f&uuml;r Syrien &uuml;ber die aktuelle Situation hinaus f&uuml;r die nahe Zukunft nichts Gutes erhoffen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Das Letzte: IWF will Griechenlandhilfe stoppen<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120724_harm_bengen.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons.html\">Harm Bengen<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-13952","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13952","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13952"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13952\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13955,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13952\/revisions\/13955"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13952"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13952"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13952"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}