{"id":139594,"date":"2025-09-25T13:00:10","date_gmt":"2025-09-25T11:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139594"},"modified":"2025-09-25T11:58:34","modified_gmt":"2025-09-25T09:58:34","slug":"frankreich-markt-gegen-mensch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139594","title":{"rendered":"Frankreich: Markt gegen Mensch"},"content":{"rendered":"<p>Frankreich hat einen neuen Premierminister, den f&uuml;nften seit 2022. Das beruhigt vielleicht die M&auml;rkte, aber nicht die Menschen im Land. Die sozialen Einschnitte sind nicht vom Tisch. Aber es geht nicht um die Frage, wer das Land regiert, sondern, was die M&auml;rkte daraus machen. Von <strong>R&uuml;diger Rauls<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Krankenbl&auml;tter<\/strong><\/p><p>Frankreich ist nach Deutschland die zweitwichtigste St&uuml;tze der europ&auml;ischen Wirtschaft. Wenn die franz&ouml;sische Wirtschaft hustet, droht der EU die Schwindsucht, und um Frankreichs Gesundheitszustand steht es nicht zum Besten. Der abgetretene Premierminister Fran&ccedil;ois Bayrou legte in seiner Rede zum Misstrauensvotum die Karten auf den Tisch: &bdquo;Der Au&szlig;enhandel sei chronisch defizit&auml;r, die Landwirtschaft nicht l&auml;nger wettbewerbsf&auml;hig.&ldquo;[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Au&szlig;erdem produziere die franz&ouml;sische Wirtschaft im Verh&auml;ltnis zu Deutschland zu wenig. Frankreich lebe seit 1974 &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse, und deshalb sei sein Sozialsystem nicht mehr zu finanzieren.<\/p><p>War von solchen Leuten etwas anderes zu erwarten? Von den R&uuml;stungsausgaben und der Finanzierung der Ukraine, die zus&auml;tzliche Milliarden verschlingen und regelm&auml;&szlig;ig ohne gro&szlig;e &ouml;ffentliche Diskussionen erh&ouml;ht werden, spricht Bayrou nicht, auch nicht Emmanuel Macron. Verwundert aber reibt man sich die Augen, dass die Bev&ouml;lkerung diese Politik zu ihren Lasten nicht mittragen will. Zwar stehen die Themen R&uuml;stungsausgaben und Finanzierung der Ukraine bei den derzeitigen Protesten nicht im Vordergrund, aber die Franzosen wehren sich aktiv gegen die Verschlechterung ihrer Lebenslage. Das macht mehr Druck bei der Kriegsfinanzierung als die Appelle deutscher Friedenstauben zur Beendigung des Krieges. Diese und sogenannte Linke sind nicht in der Lage, diesen sozialpolitischen Ansatz in Deutschland aufzugreifen.<\/p><p>Aber offensichtlich sind die europ&auml;ischen F&uuml;hrungskr&auml;fte so sehr verfangen in ihrem Weltbild, das in erster Linie aus einer Bedrohung durch Russland zu bestehen scheint, dass sie nicht so recht glauben, die innenpolitischen Gefahren ernst nehmen zu m&uuml;ssen. Der Krieg und Russland sind weit weg, die Unruhe unter den Menschen aber bekommen die Regierenden immer &ouml;fter vor der eigenen Haust&uuml;r zu sp&uuml;ren. Sie beeintr&auml;chtigt die Stabilit&auml;t in fast allen Staaten der Europ&auml;ischen Union, was am Zuwachs sogenannter rechtspopulistischer Bewegungen deutlich wird. In Frankreich tritt diese Instabilit&auml;t am deutlichsten zu Tage. Insofern ist das Land das Fieberthermometer f&uuml;r Europas politischen Gesundheitszustand, und der Befund lautet: &bdquo;Frankreich steckt tief in einer Krise der repr&auml;sentativen Demokratie.&ldquo;[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p>Damit steht das Land aber nicht alleine. Die politische Mitte schrumpft, und bei Wahlen wachsen die Kr&auml;fte an den R&auml;dern des Parteienspektrums. Schon einmal war es Macron gelungen, mit seiner Bewegung &bdquo;La R&eacute;publique en Marche&ldquo; vor seiner ersten Pr&auml;sidentschaft die Kr&auml;fte der Mitte aus dem Koma zu holen. Es sieht nicht danach aus, dass ihm dies noch einmal gelingt. Seine Visionen von damals, mit denen er den Leuten Sand in die Augen gestreut hatte, haben sich verbraucht. So stellte denn der neue Premierminister S&eacute;bastien Lecornu bei seiner Ernennung fest, &bdquo;dass die Kluft zwischen der Politik und den Erwartungen der B&uuml;rger ein besorgniserregendes Ausma&szlig; angenommen habe&ldquo;[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>].<\/p><p><strong>Infektionsgefahr<\/strong><\/p><p>Doch wie lange sich der neue Premier halten wird &ndash; immerhin ist Lecornu bereits der f&uuml;nfte seit 2022 &ndash; und wer das Land nach ihm regieren wird, sind nicht die entscheidenden Fragen. Die belgische Zeitung <em>Tijd<\/em> sieht das Problem vielmehr grunds&auml;tzlicher, dass sich Frankreich immer mehr im Spannungsfeld zwischen zwei Kr&auml;ften befindet: &bdquo;(&hellip;) den ver&auml;rgerten W&auml;hlern, die nichts abgeben wollen, und den Finanzm&auml;rkten, die ihr Vertrauen in die Stabilit&auml;t der franz&ouml;sischen Staatsfinanzen verlieren&ldquo;[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]. Das aber ist ein Befund, der f&uuml;r die meisten Staaten der Europ&auml;ischen Union zutrifft, besonders seit in Deutschland die Verschuldung durch die Aufr&uuml;stung ein Ausma&szlig; erreicht hat, welches das AAA-Rating f&uuml;r die gesamte EU gef&auml;hrdet. Denn vom deutschen Rating hing auch das der EU ab.<\/p><p>Deshalb warnte EZB-Pr&auml;sidentin Christine Lagarde eindringlich, dass das Risiko eines Regierungssturzes im Euroraum ein Grund zur Besorgnis sei. Denn Trumps Z&ouml;lle, die teure Unterst&uuml;tzung der Ukraine, die gestiegenen R&uuml;stungsausgaben, die selbstverschuldete Verteuerung der Energieversorgung durch die antirussischen Sanktionen und der wachsende Konkurrenzdruck durch chinesische Unternehmen setzen der europ&auml;ischen Wirtschaft schon hart genug zu. Nicht auszudenken, wenn sich durch die politischen Unsicherheiten in Frankreich nun auch noch die Investoren aus den europ&auml;ischen Anleihen zur&uuml;ckz&ouml;gen.<\/p><p>Vor Bayrous Vertrauensfrage war bereits eine &bdquo;deutliche Nervosit&auml;t der Anleger&ldquo;[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] bei den Anleihen zu sp&uuml;ren gewesen. Das Problem dabei ist, dass Investoren an den Finanzm&auml;rkten ihre Entscheidungen nicht immer rational treffen und bei erkennbaren Unsicherheiten schnell handeln. Denn es geht um viel Geld, und ehe man Gefahr l&auml;uft, zu sp&auml;t zu kommen, versucht man lieber, allen anderen zuvorzukommen. Daraus entstehen dann oftmals jene Bewegungen, die Kurse und M&auml;rkte in den Keller schicken. Anleger wollen noch schnell verkaufen, ehe die Verluste zu gro&szlig; werden.<\/p><p>Lagardes Sorgen gelten weniger den Lebensumst&auml;nden der Menschen als vielmehr der Reaktion der Anleihem&auml;rkte und der Stabilit&auml;t des Euro. Denn eines ist klar: Frankreich ist zu gro&szlig;, &bdquo;um im Notfall vom Rest der Eurozone gerettet zu werden&ldquo;[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>] wie seinerzeit Griechenland. Wenn auch Frankreich mit Lecornu einen neuen Premier hat, so ist die franz&ouml;sische Krankheit noch lange nicht ausgeheilt. Die Krise bedroht nicht nur Frankreich. Weil viele Staatsanleihen auf den Bankbilanzen liegen, besteht eine hohe gegenseitige Abh&auml;ngigkeit zwischen Staaten und Banken.<\/p><p>Wackelt ein Staat, zittern auch dessen Banken, denn die Anleihen dieser Staaten liegen dann wegen der sinkenden Kurse zu geringeren Werten in den Depots der Banken. Diese m&uuml;ssen um ihre Bonit&auml;t f&uuml;rchten, was bedeutet, dass ihre Kreditw&uuml;rdigkeit an den Finanzm&auml;rkten sinken k&ouml;nnte. Sie m&uuml;ssten dann Anlegern h&ouml;here Zinsen bieten, um frisches Geld vom Markt beziehen zu k&ouml;nnen. Das schm&auml;lert den Ertrag. Wackelt andererseits eine gro&szlig;e Bank wie vor nicht allzu langer Zeit die Credit Suisse, z&auml;hlen die Staaten nach, wie viel Geld ihnen noch f&uuml;r Rettungsma&szlig;nahmen zur Verf&uuml;gung steht. Im Falle der Schweiz reichte es nicht. Deshalb musste die Union Bank of Switzerland (UBS) auf Druck des Schweizer Staates einspringen und &uuml;ber Nacht einer Fusion zustimmen.<\/p><p>Die Krise eines gro&szlig;en Landes wie Frankreich bedroht das gesamte &bdquo;Bankensystem im Euroraum, weil viele Banken in gro&szlig;em Umfang Staatsanleihen der angeschlagenen L&auml;nder&ldquo;[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>] in ihren Bilanzen halten. Hinzu kommt, dass immer mehr Eurostaaten mit Wachstumsschw&auml;che konfrontiert sind, w&auml;hrend die Staatsausgaben unaufhaltsam steigen. Die Folge ist, dass &bdquo;das Vertrauen in eine langfristig nachhaltige Fiskalpolitik br&ouml;ckelt&ldquo;[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]. Schon jetzt sind deshalb steigende &bdquo;Renditen f&uuml;r nahezu alle Staatsanleihen&ldquo;[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>] des Euroraums festzustellen. Die Renditen steigen, weil die Kurse der Anleihen sinken. Das ist ein Zeichen daf&uuml;r, dass Investoren eher auf der Verk&auml;uferseite stehen.<\/p><p><strong>Wer setzt sich durch?<\/strong><\/p><p>F&uuml;r Banker und Politiker ist die L&ouml;sung klar: &bdquo;Das hoch verschuldete Land muss dringend seinen Sparkurs festigen. Sollte die Lage l&auml;nger instabil bleiben, droht ein Vertrauensverlust an den M&auml;rkten, was Frankreichs Finanzen zus&auml;tzlich belasten w&uuml;rde.&ldquo;[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>] Was damit gemeint ist, d&uuml;rfte auch nicht schwer zu erraten sein: Sozialabbau. Denn wie Bayrou schon anfangs zitiert wurde, ist die politische F&uuml;hrung Frankreichs der Meinung, dass man sich den Sozialstaat in dieser Form nicht mehr leisten kann. Damit steht Bayrou nicht alleine. &Auml;hnlich denken auch viele andere Spitzenkr&auml;fte in Europas F&uuml;hrungsetagen von Wirtschaft und Politik, von Paris &uuml;ber Br&uuml;ssel bis nach Berlin.<\/p><p>Doch scheinen diese Pl&auml;ne zumindest in Frankreich nicht so leicht umzusetzen zu sein. Die Proteste der neu ins Leben gerufenen Bewegung &bdquo;Bloquons tout&ldquo; sind eher Ausdruck von allgemeiner Unzufriedenheit, aber ihnen fehlt das klar definierte Ziel. Mehr Aufschluss &uuml;ber die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse d&uuml;rften die landesweiten Streiks der Gewerkschaften geben. Es wird sich zeigen, wie viel Durchsetzungskraft sie entwickeln k&ouml;nnen, um Druck auf die politische F&uuml;hrung des Landes auszu&uuml;ben. Es rumort noch immer im Land, seit Macron das Renteneintrittsalter von 62 auf 64 Jahre angehoben hat.<\/p><p>Die Auseinandersetzung in Frankreich zwischen den Interessen der Bev&ouml;lkerung nach Sicherung des Lebensstandards und denen von Regierung und Staat nach der Aufrechterhaltung der staatlichen Handlungsf&auml;higkeit laufen immer mehr auf eine harte Konfrontation hinaus. Bayrou hatte in seiner Rede die Grunds&auml;tzlichkeit f&uuml;r die Regierung deutlich aufgezeigt, denn &bdquo;es gehe um die historische Frage, die Schuldenpolitik zu beenden. Es sei &sbquo;eine Frage von lebenswichtiger Dringlichkeit&lsquo;, der &Uuml;berschuldung ein Ende zu setzen&ldquo;[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]. Das klingt nicht nach Verhandlungsbereitschaft.<\/p><p>F&uuml;r die Vertreter des Systems ist die Sache klar. F&uuml;r sie gibt es keine Alternative, denn &bdquo;die Realit&auml;t wird unerbittlich bleiben, die Ausgaben werden weiter steigen, und die ohnehin schon unertr&auml;gliche Schuldenlast wird immer schwerer und immer teurer werden&ldquo;[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>]. Daran wird auch die Absetzung eines Pr&auml;sidenten nichts &auml;ndern: &bdquo;Sie haben die Macht, die Regierung zu st&uuml;rzen, aber Sie haben nicht die Macht, die Realit&auml;t auszul&ouml;schen.&ldquo;[<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>] Die von der Opposition vorgeschlagenen Steuererh&ouml;hungen von zwei Prozent auf Verm&ouml;gen von &uuml;ber 100 Millionen Euro lehnt die Regierung ab mit dem Verweis auf die &bdquo;drohende Kapitalflucht&ldquo;[<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>].<\/p><p>Die M&auml;rkte unterst&uuml;tzen die Vertreter des Systems und machen unmissverst&auml;ndlich klar, was sie erwarten. Ihr Druck und die Einsch&auml;tzungen der Ratingagenturen zu Frankreichs Kreditw&uuml;rdigkeit diktieren das Tempo. Je l&auml;nger das politische Patt in Frankreich zwischen der Regierung und den politischen Kr&auml;ften der Rechten und der Linken anh&auml;lt, &bdquo;desto gr&ouml;&szlig;er werde der Druck der M&auml;rkte&ldquo; [<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>]. Wenn das alles nicht hilft, dann m&uuml;ssen halt andere Seiten aufgezogen werden: &bdquo;Es brauche vermutlich deutlich mehr Druck von den Finanzm&auml;rkten, durch h&ouml;here Zinsen, bevor sich eine Koalition der Willigen finden wird.&ldquo;[<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>] Will hei&szlig;en: Dann m&uuml;ssen halt die Zinsen die Regierung in die Knie zwingen &ndash; Volkswille hin, Volkswille her.<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/K_L6_7V5G3I?si=OapbPeCHLtlmxl0q\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p><em>&Uuml;ber den Autor: <strong>R&uuml;diger Rauls<\/strong> ist Reprofotograf und Buchautor. Er betreibt den Blog <\/em><a href=\"https:\/\/ruedigerraulsblog.wordpress.com\/\"><em>Politische Analyse<\/em><\/a><em>.<\/em><\/p><p><em>Titelbild: Antonin Albert \/ Shutterstock<\/em><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139030\">Neuer Premier in Frankreich, Demokratiedefizite und die fragw&uuml;rdige Rolle des BPK-Moderators<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89190\">Hei&szlig;er Herbst in Frankreich: Streiks in Raffinerien sowie Atom-Kraftwerken, Gro&szlig;demo in Paris und Planungen f&uuml;r Generalstreik<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125575\">Haushaltsstreit in Frankreich: Premier Barnier steht kurz vor dem Sturz<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117763\">Wende in Frankreich &ndash; gegen alle Voraussagen siegt die Linke<\/a>\n<\/p><\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 10. September 2025: <em>Brandbeschleuniger Bayrou<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 10. September 2025: <em>Brandbeschleuniger Bayrou<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] FAZ vom 11. September 2025: <em>Der n&auml;chste Krisenmanager in Paris<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] FAZ vom 10. September 2025: <em>Frankreichs Mitte muss neu erfunden werden<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] FAZ vom 6. September 2025: <em>Gallischer Hahnentanz<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] FAZ vom 6. September 2025: <em>Gallischer Hahnentanz<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] FAZ vom 6. September 2025: <em>Gallischer Hahnentanz<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] FAZ vom 6. September 2025: <em>Gallischer Hahnentanz<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] FAZ vom 6. September 2025: <em>Gallischer Hahnentanz<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] FAZ vom 10. September 2025: <em>Neue Z&uuml;richer Zeitung: Macron muss sich innenpolitischen Fronten stellen<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] FAZ vom 9. September 2025: <em>Das Scheitern des Fran&ccedil;ois Bayrou<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] FAZ vom 9. September 2025: <em>Das Scheitern des Fran&ccedil;ois Bayrou<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] FAZ vom 9. September 2025: <em>Das Scheitern des Fran&ccedil;ois Bayrou<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] FAZ vom 10. September 2025: <em>Der Druck auf Frankreich w&auml;chst<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] FAZ vom 6. September 2025: <em>Gallischer Hahnentanz<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] FAZ vom 10. September 2025: <em>Der Druck auf Frankreich w&auml;chst<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankreich hat einen neuen Premierminister, den f&uuml;nften seit 2022. Das beruhigt vielleicht die M&auml;rkte, aber nicht die Menschen im Land. Die sozialen Einschnitte sind nicht vom Tisch. Aber es geht nicht um die Frage, wer das Land regiert, sondern, was die M&auml;rkte daraus machen. 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