{"id":13968,"date":"2012-07-25T08:46:33","date_gmt":"2012-07-25T06:46:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968"},"modified":"2012-07-25T09:12:47","modified_gmt":"2012-07-25T07:12:47","slug":"hinweise-des-tages-1685","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h01\">3 Minuten f&uuml;r ein Bier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h02\">Wirtschaftliche Ungleichheit gr&ouml;&szlig;er als bef&uuml;rchtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h03\">Die schwindende Macht der Ratingagenturen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h04\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h05\">G&uuml;nther Nonnenmacher &ndash; Es ist etwas faul<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h06\">Pimco rechnet mit schlechterer deutscher Bonit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h07\">Der publizistische Amoklauf des Walter Kr&auml;mer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h08\">Paul Krugman &ndash; Free Money<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h09\">Robert Skidelsky &ndash; Es wird Zeit f&uuml;r mehr Umverteilung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h10\">The Great Olympic Tax Swindle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h11\">250.000.000 Euro und wie man sie w&auml;scht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h12\">Geschichtsstunde mit Gabriel und Sch&auml;uble<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h13\">Arbeit in Pflegeberufen: Interessant, hoch belastend und oft schlecht bezahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h14\">Werner R&uuml;gemer &ndash; Die universellen Menschenrechte gelten auch f&uuml;r die Arbeitsverh&auml;ltnisse &ndash; Freiheit als Kampfbegriff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h15\">Ab unters Messer &ndash; woran krankt unser Gesundheitssystem?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h16\">Weltern&auml;hrung: Preise klettern in extreme H&ouml;hen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h17\">Was Sie &uuml;ber die Bundeswehr wissen wollten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h18\">Ulf Poschardts Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h19\">zu guter Letzt: Prophet Sankt Moody warnt Deutschland vor dem Zorn der unsterblichen M&auml;rkte<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>3 Minuten f&uuml;r ein Bier<\/strong><br>\nDie Bundesb&uuml;rger k&ouml;nnen sich heute mit ihrem Verdienst trotz Euro genauso viele Waren und Dienste leisten wie vor 20 Jahren. Im Jahr 2011 bekam ein westdeutscher Arbeitnehmer f&uuml;r eine geleistete Arbeitsstunde netto 45 Prozent mehr Lohn als 1991. [&hellip;]<br>\nWas sich Otto Normalverdiener bei gleichem Arbeitseinsatz tats&auml;chlich mehr oder weniger erlauben kann als Anfang der 1990er Jahre, h&auml;ngt stark von seinen pers&ouml;nlichen Vorlieben ab. Wer sich von Bier allein ern&auml;hrt, stellt sich derzeit kaum besser als 1991. Eine Flasche K&ouml;lsch erforderte damals wie heute den Gegenwert von 3 Arbeitsminuten an der Werkbank oder im B&uuml;ro. Aber schon der Griff zum Schweinekotelett in der Supermarkttheke &auml;ndert die Situation: Statt 36 Minuten f&uuml;rs Kilo gen&uuml;gen jetzt 30 Minuten Arbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iwkoeln.de\/de\/presse\/pressemitteilungen\/beitrag\/88517\">Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist schon einigerma&szlig;en dreist, wie das arbeitgeberfinanzierte IW die &auml;u&szlig;erst magere Lohnentwicklung in Deutschland zu einer Pressemeldung umdichtet, die der Preisentwicklung den schwarzen Peter zuschiebt und dabei zum &bdquo;guten&ldquo; Ergebnis kommt, dass die Kaufkraft in den letzten zwanzig Jahren stabil geblieben ist. Dies ist jedoch beileibe keine &bdquo;gute&ldquo; Nachricht, ist es doch der Normalfall, dass die Kaufkraft von Jahr zu Jahr steigen sollte. Die Inflation lag im beobachteten Zeitraum von 1991 bis 2011 im Durchschnitt sogar unter der Zielmarke von 2% pro Jahr &ndash; nur in f&uuml;nf, der beobachteten zwanzig Jahre war sie h&ouml;her als 2%. Eine Erfolgsmeldung w&auml;re es also, wenn das IW verk&uuml;nden k&ouml;nnte, dass die Bundesb&uuml;rger im Schnitt nur noch zwei Minuten f&uuml;r ein Bier arbeiten m&uuml;ssten. Dagegen h&auml;tten jedoch die Finanziers des IW, die deutsche Arbeitgeberlobby einiges einzuwenden. &Auml;rgerlich ist, dass <a href=\"http:\/\/news.google.de\/news\/story?hl=de&amp;q=drei+minuten+bier&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;biw=1121&amp;bih=592&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;ncl=dp5G4rCKYiCa1gMetDnd3ik2gY_BM&amp;sa=X&amp;ei=acoOUOf4IcnctAbMuYGIDg&amp;ved=0CC0QqgIwAA\">zahlreiche Zeitungen und Nachrichtenagenturen<\/a> die Pressemeldung des IW nahezu unver&auml;ndert als redaktionelle Meldung weitergegeben haben.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: A Closer Look at Middle-Class Decline<\/strong><br>\n[&hellip;] For the first time since the Great Depression, middle-class families have been losing ground for more than a decade. They, and the poor, have struggled particularly badly since the financial crisis led to a global recession in 2008. The idea that living standards inevitably improve from one generation to the next is under threat. Many of the bedrock assumptions of American culture &mdash; about work, progress, fairness and optimism &mdash; are being shaken. Arguably no question is more central to the country&rsquo;s global standing than whether the economy will perform better in the future than it has in the recent past. [&hellip;]<br>\nSince median inflation-adjusted family income peaked in 2000 at $64,232, it has fallen roughly 6 percent. You won&rsquo;t find another 12-year period with an income decline since the aftermath of the Depression.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120725_23economix-agenda-final-blog480.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>This unhappy phenomenon has two major sources. First, economic growth in this country has been relatively slow in recent years, which means the total bounty that the American economy produces, to be shared by all of its citizens, has not been growing very rapidly. Even before the financial crisis began in 2008, economic growth in the decade that started in 2001 was on pace to be slower than growth in any decade since World War II.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/economix.blogs.nytimes.com\/2012\/07\/23\/a-closer-look-at-middle-class-decline\/\">New York Times<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wirtschaftliche Ungleichheit gr&ouml;&szlig;er als bef&uuml;rchtet<\/strong><br>\nEine gestern ver&ouml;ffentlichte Studie des Tax Justice Network zeigt, dass die Unterschiede nach Verm&ouml;gen und Einkommen zwischen Arm und Reich noch gr&ouml;&szlig;er sind, als bisher angenommen wurde &ndash; zwischen 21 und 32 Billionen US-Dollar werden in Steueroasen gebunkert.<br>\nDie Ungleichheit in Einkommen und Verm&ouml;gen zwischen reichen und armen Menschen hat mittlerweile Dimensionen angenommen, die nicht nur moralische, sondern auch wirtschaftliche und politische Probleme aufwerfen. Nach Zahlen von UNICEF aus dem Jahr 2011 z.B. verf&uuml;gt das reichste F&uuml;nftel der Menschheit &uuml;ber mehr als 80 Prozent der weltweiten Einkommen. Eine neue Studie des Tax Justice Network kommt nun nach Auswertung der von reichen Personen in Steuer- und Verdunkelungsoasen gehorteten Verm&ouml;gen zu dem Schluss, dass selbst diese alarmierenden Zahlen noch kein realistisches Bild liefern.<br>\nUnter den Titel &ldquo;Inequality: You Don&rsquo;t Know the Half of It&rdquo; kommen die Autoren Nicholas Shaxson, John Christensen und Nick Mathiason zu dem Schluss, dass viele Billionen an privaten Verm&ouml;gen bisher nicht in die Berechnung von Einkommens- und Verm&ouml;gensungleichgewichten einbezogen worden sind. Wenn solche Verm&ouml;gen in Steuer- und Verdunkelungsoasen angelegt sind, wo die tats&auml;chlichen Eigent&uuml;mer teilweise nicht registriert werden m&uuml;ssen, k&ouml;nnen sie f&uuml;r die Berechnungen der Statistiker nicht herangezogen werden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2012\/07\/wirtschaftliche-ungleichheit-groer-als.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.taxjustice.net\/cms\/upload\/pdf\/Inequality_120722_You_dont_know_the_half_of_it.pdf\">Inequality: You Don&rsquo;t Know the Half of It [PDF &ndash; 423 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die schwindende Macht der Ratingagenturen<\/strong><br>\nMoody&rsquo;s droht mit der Herabstufung von Deutschlands Bonit&auml;t &ndash; doch die M&auml;rkte interessiert es nicht. Das zeigt: Ratingagenturen sind nicht so wichtig, wie sie es waren. [&hellip;]<br>\nDie Politiker &auml;rgern sich also &uuml;ber die Herabstufung, doch den M&auml;rkten ist sie ziemlich egal. Der Deutsche Aktienindex steht nach knapp drei Stunden schon wieder im Plus. Auch die Kreditzinsen Deutschlands sind &ndash; zum Beispiel f&uuml;r die zehnj&auml;hrige Anleihe &ndash; nur um sieben Hundertstel Prozentpunkte gestiegen. Also im Prinzip gar nicht. Obwohl ein Zinsanstieg gar nicht so fern l&auml;ge. Denn viele Anleger bezahlen inzwischen daf&uuml;r, dass sie Deutschland ihr Geld leihen d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/anleihen-zinsen\/moody-s-entscheidung-die-schwindende-macht-der-ratingagenturen-11830334.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist schon erfreulich, dass die deutsche Presselandschaft &ndash; wider Erwarten &ndash; aufgrund der Moodys-Ank&uuml;ndigung nicht in apokalyptische Panik verf&auml;llt, sondern vergleichsweise besonnen agiert. Die FAZ hat vollkommen recht &ndash; wenn es um die gro&szlig;en Industrienationen geht, hat das Orakel der Ratingagenturen keine nennenswerte Bedeutung. Die USA wurden im August letzten Jahres von S&amp;P auf AA+ herabgestuft und zahlen heute sogar f&uuml;r 20j&auml;hrige Anleihen inflationsbereinigt negative Zinsen. Japan verlor bereits im Jahre 2002 das hei&szlig; begehrte AAA und reiht sich heute mit einem AA- zwischen Botswana und Estland ein &ndash; dennoch zahlt Japan f&uuml;r seine Staatsanleihen seit &uuml;ber einem Jahrzehnt weniger als 2% Zinsen. &bdquo;Den M&auml;rkten&ldquo;, so zeigen diese Zahlen, ist das Urteil der Ratingagenturen anscheinend ziemlich egal, wissen sie doch, dass Staaten zur Not auch Geld drucken k&ouml;nnen, um ihre Schulden zu begleichen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Playing with Fire in the Eurozone<\/strong><br>\nBloomberg quotes German Vice Chancellor Philipp Roesler as saying &ldquo;What&rsquo;s emerging is that Greece will probably not be able to fulfil its conditions. What is clear: if Greece doesn&rsquo;t fulfil those conditions, then there can be no more payments.&rdquo; (HT PK) OK, this is just the kind of thing you would expect to be said in negotiations between creditors and debtors. We have been here before, and the rhetoric appeared to work on the Greek electorate. In the Cold War, we mercifully only had a few moments like this, and we were lucky. But if you keep playing this game, one day you will lose control.<br>\nSometimes it seems as if Germany and its supporters are like a poker player with a very weak hand, who has managed to convince all the other players that their hand is much stronger than it is. But there is a danger that you may get so good at playing this bluff, that you may stop looking at your cards and actually believe you have a strong hand. Or worse still, that although your hand is weak, you deserve to have the better cards, and therefore you do have the better cards.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mainlymacro.blogspot.de\/2012\/07\/playing-with-fire-in-eurozone.html\">Mainly Macro<\/a><\/li>\n<li><strong>Athen vor Troika-Visite sparwillig<\/strong><br>\nVor dem Besuch der Troika-Kontrolleure diese Woche hat die griechische Regierung Einsparungen in H&ouml;he von 11,5 Mrd. &euro; bekanntgegeben und will durch entschlossenes Handeln gl&auml;nzen&hellip;<br>\nUnabh&auml;ngig davon werden die Einsparungen, die die Regierung in Erw&auml;gung zieht, f&uuml;r die Griechen schmerzhaft sein. Die Geh&auml;lter aller Besch&auml;ftigten in staatlichen Unternehmen sollen erheblich gek&uuml;rzt werden. Bei den Renten soll eine beitragsunabh&auml;ngige Grenze eingef&uuml;hrt werden. Demnach soll keine Rente h&ouml;her als 2200 bis 2400 &euro; liegen. Das Finanzministerium erhofft sich so Einsparungen bei den Rentenausgaben in H&ouml;he von 1,5 Mrd. &euro;. Auch bei den sozialen Transfers soll der Rotstift energisch angesetzt werden. Gem&auml;ss einem Mitglied des Finanzressorts sollen die Ausgaben f&uuml;r soziale F&uuml;rsorge, die sich derzeit auf 6 Mrd. &euro; belaufen, um 50 bis 60% gek&uuml;rzt werden&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftsnachrichten\/athen-vor-troika-visite-sparwillig-1.17389411\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum die Spanien-Krise eskaliert<\/strong><br>\nAm Montag kletterten die Zinsen f&uuml;r Spaniens Staatspapiere auf &uuml;ber 7,5 Prozent &ndash; und notierten damit auf dem h&ouml;chsten Stand seit 1996. Bereits am Wochenende hatten Regierungsvertreter ein Niveau von sieben Prozent als &ldquo;unhaltbar&rdquo; bezeichnet. Au&szlig;enminister Jos&eacute; Manuel Garc&iacute;a-Margallo appellierte an die Euro-Partner, eine Intervention der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) zum Kauf spanischer Anleihen zuzulassen.<br>\nDoch was hat sich seit dem Gipfel vor gut drei Wochen f&uuml;r Spanien fundamental ver&auml;ndert? Was ist der Grund daf&uuml;r, dass die Zinsen ausgerechnet an dem Tag zu steigen beginnen, an dem der Bundestag Hilfen von 100 Mrd. Euro f&uuml;r das Land und seine maladen Banken bewilligt?<br>\nErkl&auml;rungsversuche f&uuml;r die Eskalation gibt es einige. Vor allem die unabh&auml;ngigen Regionen sorgen f&uuml;r negative Schlagzeilen. Am Montag wurde bekannt, dass zwei der 17 Regionen in Spanien Pleite anmelden m&uuml;ssen. Murcia und Valencia, die zusammen 13 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmachen, beantragen Hilfen von 2,3 Mrd. Euro aus dem staatlichen Rettungstopf. Insgesamt stehen 18 Mrd. Euro f&uuml;r die Regionen bereit&hellip;<br>\nSorgen bereitet zudem die konjunkturelle Verfassung des Landes. Die Wirtschaftsleistung sank im zweiten Quartal um 0,4 Prozent gegen&uuml;ber Jahresbeginn, wie die Zentralbank am Montag meldete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:angst-an-den-finanzmaerkten-warum-die-spanien-krise-eskaliert\/70067193.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Auch die italienischen Provinzen klagen &uuml;ber Finanznot. Die Regionen m&uuml;ssten die Schulen nach den Ferien wom&ouml;glich aus Kostengr&uuml;nden geschlossen halten, warnte der Pr&auml;sident der Vereinigung der Provinzen (UPI), Giuseppe Castiglione. Mit den von der Regierung geplanten Einschnitten k&ouml;nnten die regionalen Verwaltungen den Schulbetrieb nicht garantieren. Die Warnung sei keine &Uuml;bertreibung, erkl&auml;rte auch der Pr&auml;sident der s&uuml;ditalienischen Region Potenza, Piero Lacorazza: &ldquo;Die H&auml;lfte der Provinzen steckt in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten&rdquo;. Angesichts der Schwierigkeiten notierte der italienische Aktienmarkt so <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/topNews\/idDEBEE86M04J20120723\">schwach wie seit M&auml;rz 2009 nicht mehr<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ulrike Herrmann &ndash; Rettung aus Eigennutz<\/strong><br>\nAch, w&auml;re das sch&ouml;n, endlich die Griechen los zu sein! Diese Sehnsucht erf&uuml;llt inzwischen fast alle Euro-Europ&auml;er und fast alle Deutschen. Von CDU-W&auml;hlern bis zur gr&uuml;nen Klientel gilt: Ein drittes Hilfspaket f&uuml;r die Griechen will niemand. Wenn schon wieder Milliarden Euro fehlen, dann ist diesem Land eben nicht mehr zu helfen. Dann muss die Staatspleite her. [&hellip;]<br>\nDiese Naivit&auml;t ist wirklich erstaunlich. Denn Resteuropa w&auml;re gegen &uuml;berhaupt gar nichts &bdquo;abgeschirmt&ldquo;. Stattdessen w&uuml;rde eine Pleite Griechenlands das totale Chaos ausl&ouml;sen. Um es f&uuml;r die Schnellleser schon mal in Stichworten zusammenzufassen: Italien und Spanien w&auml;ren auch pleite, europaweit w&uuml;rden die Banken gest&uuml;rmt, und der ESM w&uuml;rde zusammenbrechen, noch bevor er seine Gesch&auml;fte aufgenommen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!97917\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>G&uuml;nther Nonnenmacher &ndash; Es ist etwas faul<\/strong><br>\nDie Akzeptanz der Marktwirtschaft h&auml;ngt davon ab, dass es in ihr nach Recht und Gesetz zugeht. Dazu geh&ouml;rt auch, dass Risiken nicht nur kleine Leute tragen m&uuml;ssen.<br>\nNur wer vergessen hat, dass in der Politik die Polemik der einen Partei von den anderen Parteien polemisch zur&uuml;ckgespielt wird, kann verkennen, dass der SPD-Vorsitzende Gabriel mit seiner Kritik an den Banken offene T&uuml;ren eingerannt hat. Weil es sich dabei um Wahlkampfget&ouml;se handelt, &ndash; und um ein, wenn nicht das Thema des n&auml;chsten Wahlkampfs geht es Gabriel ausdr&uuml;cklich -, ist zwar nicht alles zum Nennwert zu nehmen.<br>\nAber einige Kritikpunkte, die Gabriel aufgez&auml;hlt hat, werden in der Union zweifellos geteilt. Hinzuzuf&uuml;gen ist, dass die Banken in den vergangenen Jahren kr&auml;ftig dazu beigetragen haben, Stereotypen und Vorurteile zu best&auml;tigen, die &uuml;ber ihr Gesch&auml;ftsgebaren seit jeher in Umlauf waren.<br>\nF&uuml;r das Publikum ist das am leichtesten zu fassen, wenn es um personenbezogene Vorw&uuml;rfe geht. Die meisten Arbeiter und Angestellten, deren Arbeitgeber Pleite geht &ndash; siehe Schlecker &ndash; oder deren Unternehmen in ernsthaften Schwierigkeiten steckt &ndash; siehe Opel -, sind davon als Leidtragende unmittelbar betroffen. Ihnen ist schwer zu vermitteln, dass eine Bank, die tiefrote Zahlen schreibt, an ihre Topleute immer noch Boni bezahlt. Unbegreiflich ist f&uuml;r normale Menschen, dass es in Banken keine Kontroll- und Sicherheitssysteme gibt, die verhindern, dass junge Investmentbanker Milliarden verzocken k&ouml;nnen.<br>\nNoch schlimmer wird es allerdings, wenn der berechtigte Verdacht im Raume steht, dass im mit Steuergeldern gest&uuml;tzten Finanzsystem offenbar organisierter Betrug m&ouml;glich ist &ndash; anders kann man die Verf&auml;lschung wichtiger Indizes wie des Libor oder des Euribor nicht nennen. Was diese bedeuten und welche Folgen ihre F&auml;lschung hat, mag au&szlig;erhalb der Banken kaum jemand verstehen. Aber das da etwas faul ist in der Finanzwelt, das f&auml;llt den Leuten durchaus auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/finanzwelt-es-ist-etwas-faul-11829638.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Pimco rechnet mit schlechterer deutscher Bonit&auml;t<\/strong><br>\nDie Ratingwarnung f&uuml;r Deutschland &uuml;berrascht den weltgr&ouml;&szlig;ten Anleiheinvestor Pimco nicht. Er h&auml;lt sogar eine weitere Verschlechterung f&uuml;r wahrscheinlich &ndash; und nimmt von Bundesanleihen Abstand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article108372121\/Pimco-rechnet-mit-schlechterer-deutscher-Bonitaet.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Erstaunlich! Laut WELT hat Pimco seine Bundesanleihen doch schon Mitte Juni &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article106587039\/Investor-Pimco-wirft-Bundesanleihen-aus-Depots.html\">aus dem Depot geworfen<\/a>&ldquo;. Liest bei der WELT eigentlich niemand, was das eigene Blatt meldet? Wahrscheinlich nicht, aber das ist auch nicht so tragisch, sind solche Meldungen doch ohnehin nur Dummenfang. Niemand wei&szlig;, ob Pimco Bundesanleihen besitzt, besessen hat oder in Wirklichkeit doch mit <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13639\">Futures oder anderen synthetischen Papieren<\/a> gegen Bundesanleihen wettet. Letzteres ist aufgrund der geh&auml;uften &bdquo;Absichtserkl&auml;rungen&ldquo; sehr wahrscheinlich. Ein gro&szlig;er Anleger, der den Finanzm&auml;rkten vorher via WELT mitteilt, dass er seine Best&auml;nde reduzieren will, w&auml;re schlie&szlig;lich mit dem Klammerbeutel gepudert, antizipiert der Herdentrieb doch solche Meldungen und sorgt f&uuml;r sinkende Kurse. Pimco spekuliert anscheinend (<a href=\"http:\/\/www.finanzen.net\/futures\/Euro-BUND-Future@historisch\">nicht sehr erfolgreich<\/a>) auf sinkende Kurse und nutzt dabei die WELT als Sprachrohr, die sich ihrerseits &uuml;ber jede Stimme gegen die Solidit&auml;t deutscher Anleihen freut, liegt das doch voll und ganz im neoliberalen Konsens.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der publizistische Amoklauf des Walter Kr&auml;mer<\/strong><br>\nMein D&uuml;sseldorfer  Kollege Jan Mallien hat eine ziemlich unglaubliche Story ausgegraben: In einem Interview mit der Studentenzeitung &ldquo;Pflichtlekt&uuml;re&rdquo; hat der  Dortmunder Statistik-Professor  Walter Kr&auml;mer  einen publizistischen Amoklauf hingelegt.<br>\nSeinen Kollegen Peter Bofinger, der den von Kr&auml;mer initiierten &Ouml;konomenaufruf hart kritisiert hat, bezeichnet Kr&auml;mer als &ldquo;akademische Nullnummer&rdquo;. Und den &ldquo;Spiegel&rdquo;-Journalisten, der einen kritischen Artikel &uuml;ber Hans-Werner-Sinn geschrieben hat, m&ouml;chte Kr&auml;mer am liebsten &ldquo;erw&uuml;rgen und an die Wand klatschen&rdquo;.<br>\nBislang hatte ich den Aufruf selbst f&uuml;r den Tiefpunkt der akademischen Debatte &uuml;ber die Euro-Krise gehalten, aber dieses Interview toppt die Sache gewaltig.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/blog.handelsblatt.com\/handelsblog\/2012\/07\/24\/der-publizistische-amoklauf-des-walter-kramer\/\">Handelsblatt Handelsblog<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.pflichtlektuere.com\/24\/07\/2012\/tu-professor-kritisiert-eu-beschluesse-zur-bankenrettung\/\">TU-Professor kritisiert EU-Beschl&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Paul Krugman: Free Money<\/strong><br>\nTake a look at the latest Treasury real yield curve data &mdash; the interest rate the U.S. government pays on bonds that are indexed to inflation: [&hellip;]<br>\nThat&rsquo;s right: for every maturity of bonds under 20 years, investors are paying the feds to take their money &mdash; and in the case of maturities of 10 years and under, paying a lot. [&hellip;]<br>\nNow, you might think that there would be a consensus that, even leaving Keynesian things aside, this is a really good time for the government to invest in infrastructure and stuff: money is free, the workers would otherwise be unemployed.<br>\nBut no: the Very Serious People have decided that the big problem is that Washington is borrowing too much, and that addressing this problem is the key to &hellip; something.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2012\/07\/23\/free-money-2\/\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Robert Skidelsky &ndash; Es wird Zeit f&uuml;r mehr Umverteilung<\/strong><br>\nSie gilt vielen als rotes Tuch. Doch nur mit einer gerechteren Verteilung des Wohlstands l&auml;sst sich wirtschaftliche Stabilit&auml;t schaffen. Wirtschaftswachstum allein kann das nicht leisten.<br>\nWie viel Ungleichheit ist akzeptabel? Nach den alten Standards eine ganze Menge, insbesondere in den USA und in Gro&szlig;britannien. Peter Mandelson von New Labour gab den Geist der letzten 30 Jahre wieder, als er bemerkte, er sei &ldquo;enorm entspannt&rdquo;, wenn Menschen &ldquo;stinkreich&rdquo; w&uuml;rden. Reich zu werden war alles, worum es in der &ldquo;New Economy&rdquo; ging. Und die neuen Reichen behielten immer mehr von dem, was sie bekamen, da die Steuern gesenkt wurden, um sie dazu zu ermutigen, noch reicher zu werden. Und Bem&uuml;hungen, den Kuchen gerechter zu verteilen, wurden aufgegeben.<br>\nDie Ergebnisse waren vorhersehbar. 1970 war das Einkommen vor Steuern eines hohen Vorstandsvorsitzenden in den USA etwa 30-mal so hoch wie das eines durchschnittlichen Arbeiters; heute ist es 263-mal so hoch. In Gro&szlig;britannien betrug 1970 das Grundeinkommen (ohne Bonus) eines solchen Topverdieners das 47-Fache dessen eines Arbeiters, 2010 das 81-Fache. Seit den sp&auml;ten 70ern ist in den USA das Einkommen nach Steuern des reichsten F&uuml;nftels der Gesellschaft f&uuml;nfmal so stark gestiegen wie das des &auml;rmsten F&uuml;nftels und in Gro&szlig;britannien viermal so stark. Wichtiger noch ist die wachsende Differenz zwischen dem Durchschnittseinkommen und dem Medianeinkommen: Der Anteil der Bev&ouml;lkerung, der die H&auml;lfte oder weniger des Durchschnittseinkommens zur Verf&uuml;gung hat, hat in den USA und Gro&szlig;britannien zugenommen. Obwohl manche L&auml;nder dem Trend nicht gefolgt sind, ist die Ungleichheit w&auml;hrend der letzten 30 oder 40 Jahre weltweit gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:top-oekonomen-robert-skidelsky-es-wird-zeit-fuer-mehr-umverteilung\/70066825.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>The Great Olympic Tax Swindle<\/strong><br>\nIn July and August this year Stratford, East London, will become a temporary tax haven. Millions of pounds will be channelled through foreign subsidiary companies operating in the area before it leaves these shores for the pockets of shareholders and CEOs the world over.<br>\nHow is this possible in a country like the UK you might ask? The sad fact is that enacting tax avoidance legislation has now become a criteria for hosting international competitions such as the Olympics.<br>\nBig name athletes such as Usain Bolt (along with the organisers) have applied pressure to potential host nations to ensure that winnings (and profits) are not taxed.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ethicalconsumer.org\/commentanalysis\/corporatewatch\/thegreatolympictaxswindle.aspx\">ethical consumer<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>250.000.000 Euro und wie man sie w&auml;scht<\/strong><br>\nAlles redet von Steuerbetrug und Daten-CDs. Der Fall Rothsinvest zeigt: Auf dem Finanzplatz Schweiz ist noch mehr faul. [&hellip;]<br>\nMit dem Briefpapier einer Schweizer Gesellschaft namens Rothsinvest, so die Staatsanwaltschaft Florenz, gaukelten die Verhafteten ihren Opfern vor, ihre Ersparnisse perfekt anzulegen: erstens in der Schweiz, zweitens bei angesehenen Bankh&auml;usern wie Rothschild und Falcon, drittens mit einer sicheren Rendite um 10 Prozent &ndash; und viertens anonym, ohne Einblick f&uuml;r die Steuerbeh&ouml;rden. &raquo;Die sammelten das Geld buchst&auml;blich in Kuverts ein&laquo;, erz&auml;hlt ein Insider, &raquo;auch hunderttausend Euro aufs Mal.&laquo; [&hellip;]<br>\nDie Schweiz als sicherer Hafen der anderen Art: Man kennt das. In ganz Europa verkaufen Anlagebetr&uuml;ger grandiose Geldchancen mit Alpen-Bildern und wei&szlig;em Kreuz auf den Prospekten. [&hellip;]<br>\nWas Realwirtschaft ist und was Fiktion, was brave Verm&ouml;gensverwaltung ist und wo ein Geldabgreifer-Geflecht beginnt, was Einzelfall, was Zufall: Es bleibt zu untersuchen. Betont sei, dass die Unschuldsvermutung gilt, gerade f&uuml;r die Schweizer Beteiligten. Die Bundesanwaltschaft startete eine Strafuntersuchung, aber stellte schon am ersten Tag klar, dass man &raquo;nicht gegen die Verwaltungsr&auml;te der Rothsinvest Asset Management&laquo; ermittle. Die Aufsichtsbeh&ouml;rde Finma hatte Rothsinvest niemals auf der schwarzen Liste, welche vor zweifelhaften Finanzfirmen warnt. Die Zuger Staatsanwaltschaft hat kein Verfahren eingeleitet.<br>\nDer Fall erz&auml;hlt viel &uuml;ber Italien. Er erz&auml;hlt aber auch allerhand &uuml;ber die Schweiz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/30\/CH-Geldwaesche\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Geschichtsstunde mit Gabriel und Sch&auml;uble<\/strong><br>\nSPD-Chef Gabriel und Finanzminister Sch&auml;uble beschuldigen sich gegenseitig, die Finanzkrise ausgel&ouml;st zu haben. Die wahren Ursachen der Krise liegen ganz woanders &ndash; genauso wie die Ursachen der Debatte. [&hellip;]<br>\nEin Meister dieses Fachs ist Wolfgang Sch&auml;uble, der an diesem Montag den verzweifelt um Aufmerksamkeit buhlenden SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel scharf f&uuml;r dessen j&uuml;ngste Banken-Schelte kritisierte. Gabriels Forderung, die Banken in Ketten zu legen, sei wohlfeil, sagte Sch&auml;uble sinngem&auml;&szlig;. Schlie&szlig;lich sei es die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung gewesen, die diese Ketten seinerzeit gel&ouml;st habe.<br>\nDie SPD und die Finanzm&auml;rkte &ndash; da war doch was? Richtig ist, dass unter Rot-Gr&uuml;n hochspekulative Hedgefonds in Deutschland zugelassen wurden, dass Banken ihre Beteiligungen an Konzernen pl&ouml;tzlich steuerfrei verkaufen durften, dass sich ein &ldquo;Finanzmarktf&ouml;rderungsgesetz&rdquo; an das andere reihte, dass neue, komplexe Wertpapiere gef&ouml;rdert wurden: jene ber&uuml;chtigten Asset Backed Securities (ABS), die sp&auml;ter die Finanzkrise ausl&ouml;sten.<br>\nUnd richtig ist auch, dass die damalige Opposition laut vor den Gefahren dieser Reformen warnte, dass sie diese im Bundesrat blockierte, dass sie Demonstrationen gegen die kalte, neoliberale Politik der Koalition organisierte, dass . . . Halt! War es nicht doch ein wenig anders? War es nicht eher so, dass Union und Liberalen die rot-gr&uuml;nen Gesetze nicht weit genug gingen? Dass sie noch viel mehr Liberalisierung forderten? Dass der heute gern als &ldquo;Euro-Rebell&rdquo; gefeierte FDP-Mann Frank Sch&auml;ffler noch 2007 vorschlug, die betriebliche Altersvorsorge in Deutschland teilweise in die Hand risikofreudiger Private-Equity-Fonds zu legen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/debatte-ueber-die-finanzkrise-geschichtsstunde-mit-gabriel-und-schaeuble-1.1420525\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Arbeit in Pflegeberufen: Interessant, hoch belastend und oft schlecht bezahlt<\/strong><br>\nBesch&auml;ftigte in Pflegeberufen sind mit ihrer Arbeit zufrieden, aber sie empfinden sie als sehr stressig und auch k&ouml;rperlich ersch&ouml;pfend. Mit der Bezahlung sind sie mehrheitlich nicht zufrieden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, die auf einer Online-Befragung* von rund 3.550 Besch&auml;ftigten aus verschiedenen Berufen und T&auml;tigkeitsbereichen in der Kranken- und Altenpflege basiert. &ldquo;Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Prinzipien &lsquo;Faire L&ouml;hne&rsquo; und &lsquo;Gute Arbeit&rsquo; im Pflegesektor noch keineswegs zufriedenstellen umgesetzt sind&rdquo;, sagt WSI-Tarifexperte Dr. Reinhard Bispinck.\n<ul>\n<li>Einkommen<br>\nDas Bruttomonatseinkommen in Pflegeberufen betr&auml;gt ohne Sonderzahlungen auf Basis einer 38-Stunden-Woche durchschnittlich 2.360 Euro. Am besten bezahlt werden Operationsschwestern und -pfleger mit 3.066 Euro, am geringsten f&auml;llt das Monatseinkommen der Helfer\/innen in der Krankenpflege mit 1.828 Euro aus (siehe die Grafik in der pdf-Version dieser PM; Link unten). Die Zufriedenheit mit der Bezahlung f&auml;llt mit einem Wert von 2,4 auf einer Skala von 1 bis 5 im Durchschnitt der Besch&auml;ftigten gering aus.<\/li>\n<li>Arbeitszufriedenheit und Arbeitsbelastung<br>\nDie Zufriedenheit mit der Arbeit insgesamt wird mit einem Wert von 3,3 zwar deutlich besser bewertet, damit liegen die Besch&auml;ftigten in Pflegeberufen dennoch knapp unter dem Durchschnitt aller Berufe (3,4). Die Arbeit in der Pflege wird als sehr stressig (4,0) und auch als k&ouml;rperlich oft sehr ersch&ouml;pfend (3,8) eingesch&auml;tzt. Allerdings empfinden die Besch&auml;ftigten in der Pflege ihre Arbeit nur selten als monoton und langweilig (1,9).<br>\nIn den Pflegeberufen bestehen wie auch bei den Besch&auml;ftigten insgesamt deutliche Unterschiede bei den Einkommen zwischen Frauen und M&auml;nnern, befristet und unbefristeten Besch&auml;ftigten sowie zwischen West- und Ostdeutschland. Einkommensrelevant sind au&szlig;erdem Berufserfahrung sowie die Tarifbindung der Betriebe.<\/li>\n<li>Frauen &ndash; M&auml;nner<br>\nIm Pflegebereich verdienen die Frauen im Durchschnitt 11,7 Prozent weniger als die M&auml;nner. Frauen verdienen im Durchschnitt monatlich 2.268 Euro, M&auml;nner verdienen mit 2.567 Euro rund 300 Euro mehr.<\/li>\n<li>Befristet &ndash; unbefristet<br>\nBefristet Besch&auml;ftigte verzeichnen gegen&uuml;ber den unbefristet Besch&auml;ftigten einen deutlichen Einkommensr&uuml;ckstand von durchschnittlich 18 Prozent. Besonders hoch ist der Anteil der befristet Besch&auml;ftigten in den gering bezahlten T&auml;tigkeiten (Helfer\/innen, Altenpfleger\/innen.<\/li>\n<li>Berufserfahrung<br>\nBerufserfahrung zahlt sich aus. Das Monatseinkommen von Besch&auml;ftigten in Pflegeberufen mit weniger als f&uuml;nf Jahren Berufserfahrung betr&auml;gt im Schnitt 2.012 Euro, bei 10 bis 14 Jahren Berufserfahrung steigt es auf rund 2.346 Euro und bei &uuml;ber 30 Jahren Berufserfahrung klettert es auf rund  2.657 Euro.<\/li>\n<li>West &ndash; Ost<br>\nW&auml;hrend in Westdeutschland Besch&auml;ftigte in Pflegeberufen durchschnittlich 2.464 Euro erhalten, bekommen sie in Ostdeutschland 2.016 Euro. In den neuen Bundesl&auml;ndern verdienen damit Besch&auml;ftigte in Pflegeberufen rund 18 Prozent weniger als ihre Kollegen\/innen in den alten Bundesl&auml;ndern.<\/li>\n<li>Tarifbindung<br>\nBesch&auml;ftigte in Pflegeberufen profitieren stark von der Tarifbindung. In Betrieben, f&uuml;r die ein Tarifvertrag gilt, liegt ihr Monatseinkommen mit durchschnittlich 2.597 Euro knapp 19 Prozent &uuml;ber dem Gehalt ihrer Kolleginnen und Kollegen in nicht tarifgebundenen Betrieben mit 2.118 Euro.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.lohnspiegel.de\/main\/zusatzinformationen\/pflegeberufe\">WSI<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Werner R&uuml;gemer &ndash; Die universellen Menschenrechte gelten auch f&uuml;r die Arbeitsverh&auml;ltnisse &ndash; Freiheit als Kampfbegriff<\/strong><br>\nDie gegenw&auml;rtig vorherrschende Kapitalmacht agiert, wenn sie es f&uuml;r passend h&auml;lt, bekanntlich au&szlig;erhalb des Rechtsstaats, au&szlig;erhalb der parlamentarischen Demokratie und nicht zuletzt au&szlig;erhalb der universellen Menschenrechte. Diese Feststellung ist banal. Sie wird allerdings dadurch kompliziert (scheinbar), da&szlig; gerade Vertreter dieser Kapitalmacht sich weltweit f&uuml;r den Rechtsstaat, f&uuml;r die parlamentarische Demokratie und neuerlich wieder besonders heftig f&uuml;r die Menschenrechte einsetzen. Dabei werden &raquo;die Menschenrechte&laquo; bekanntlich selektiv und widerspr&uuml;chlich reklamiert, nach dem Motto des damaligen US-Pr&auml;sidenten Franklin D. Roosevelt: &raquo;Hurensohn hin oder her &ndash; es mu&szlig; nur unser Hurensohn sein&laquo;. So wird in Peking und Moskau die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit f&uuml;r Personen und Gruppen reklamiert, deren politischer Hintergrund im Dunkeln gehalten wird. Gleichzeitig werden im Westen Blockupy-Manifestationen gnadenlos abger&auml;umt. Im Protokoll der Frankfurter Polizei nach den verbotenen Demonstrationen gegen die Bankenmacht stand als Grund f&uuml;r Festnahmen: Antikapitalismus. Freiheit der Meinung? &raquo;Rebellen&laquo; wie die Taliban sind einmal gut, wenn es pa&szlig;t, und dann sind sie b&ouml;se, wenn es auch wieder pa&szlig;t. Libyens Ghaddafi wurde hofiert, als es pa&szlig;te und dann zum Mord freigegeben, als es auch wieder pa&szlig;te.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=18005&amp;css=print\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ab unters Messer &ndash; woran krankt unser Gesundheitssystem?<\/strong><br>\nEs wird zu viel und zu fr&uuml;h operiert! Das stellten Wissenschaftler jetzt fest. Und warum? Aus &ouml;konomischen Gr&uuml;nden. Viele Krankenh&auml;user zahlen Pr&auml;mien an &Auml;rzte, die ihnen Patienten zuf&uuml;hren! Warum? Klar, auch aus &ouml;konomischen Gr&uuml;nden. Beides wird jetzt lautstark kritisiert. Aber warum? Das Gesundheitssystem wird immer mehr vom Sozialsystem zum Wirtschaftszweig. M&uuml;ssen wir uns dann eigentlich wundern, dass der Gesundheitsapparat immer st&auml;rker den Regeln der Wirtschaft folgt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/derTag\/derTag_20120604.mp3\">hr2\/Kultur &bdquo;Der Tag&ldquo; (ca. 52,6 MB, ca. 55 Minuten) [Audio &ndash; mp3]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Schon ein paar Wochen alt, der neueste Skandal um Transplantationsgesch&auml;fte stand uns noch bevor. Auf jeden Fall sehr h&ouml;renswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Weltern&auml;hrung: Preise klettern in extreme H&ouml;hen<\/strong><br>\nD&uuml;rre in den USA und Lateinamerika sowie schwere Niederschl&auml;ge in Russland sorgen f&uuml;r starken Preisauftrieb an ohnehin volatilen M&auml;rkten<br>\nDie Lage an den internationalen M&auml;rkten f&uuml;r Nahrungsmittel ist nach wie vor angespannt. Von Dezember 2010 bis September 2011 hat sich der Nahrungsmittelpreisindex der UN-Organisation f&uuml;r Weltern&auml;hrung und Landwirtschaft (FAO) &uuml;ber dem Spitzenniveau von 2008 bewegt. Auch derzeit liegt sein Niveau nur geringf&uuml;gig darunter. Die Lage k&ouml;nnte sich zudem schon bald durch die D&uuml;rre in wichtigen US-Anbaugebieten versch&auml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/2\/152453\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Was Sie &uuml;ber die Bundeswehr wissen wollten<\/strong><br>\nVor wenigen Monaten gab der Verteidigungsminister de Maizi&egrave;re ein Interview, in dem er von der gro&szlig;en Herausforderung sprach, das Personal f&uuml;r die angestrebte Bundeswehr &bdquo;170.000 Plus&ldquo; zu gewinnen (170.000 Berufs- und Zeitsoldaten sowie einige Tausend freiwillige Wehrdienstler). Um diesen Umfang zu halten, m&uuml;ssten pro Jahr circa 15.000 Bewerber eingestellt werden. Da man nach Qualit&auml;tskriterien ausw&auml;hlen wolle, m&uuml;sste es aber jeweils 45.000 Interessenten geben.<br>\nWenn eine Streitmacht von 170.000 mit 15.000 j&auml;hrlichen Neu-Einstellungen auf ihrem quantitativen Niveau gehalten werden soll, bedeutet dies nach den Regeln der Personalstatistik, dass die Soldatinnen und Soldaten durchschnittlich recht lange in den Streitkr&auml;ften verweilen m&uuml;ssen. Wir sehen also eine Armee der alten S&auml;cke, das weibliche Pendant f&auml;llt mir nicht ein, was zu milit&auml;rischen Einsatzerfordernissen &ndash; gleich welcher Art &ndash; nicht so recht passen will.<br>\nDoch die 15.000 j&auml;hrlich Einzustellenden sind ein Hirngespinst&hellip;<br>\nDie Bundeswehr st&uuml;nde dann am Scheideweg. Es w&auml;re zwischen zwei Entwicklungslinien zu entscheiden, die sich als Szenarien darstellen lassen:<br>\nNummer 1: Die Technik-lastigen, kapitalintensiven Teilstreitkr&auml;fte &ndash; vor allem die Luftwaffe, aber auch die Marine &ndash; verlieren relativ weniger an Personal und und vor allem Investitionsmitteln als das Heer (was &uuml;brigens einen bereits etablierten Trend fortsetzt). Damit werden die Profitinteressen des dominierenden Teils der R&uuml;stungsindustrie gewahrt, und es kann die internationale Statuskonkurrenz zumindest teilweise bedient werden. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen seit Ende des Kalten Krieges mit einem nur marginalen Bedarf an deutschen Luftstreitkr&auml;ften und eher eng begrenzten Aufgaben f&uuml;r die Marine w&auml;re ein solcher Kurs hoch problematisch: Die f&uuml;r Friedensmissionen haupts&auml;chlich zust&auml;ndigen Landstreitkr&auml;fte w&auml;ren personell und finanziell ausgeblutet. Die Bundeswehr w&uuml;rde zur Armee des l&rsquo;art pour l&rsquo;art (unsa Joethe h&auml;tte jesacht: zum Masturbationsvorwurf) verkommen: unplausible Einsatzszenarien, die keinerlei Unterst&uuml;tzung im Wahlvolk h&auml;tten.<br>\nNummer 2: Die Bundeswehr orientiert sich an Friedensmissionen der Vereinten Nationen (und nicht etwa an NATO-legitimierter Verwendung). Es geht also wesentlich um die guten, alten Blauhelme, deren T&auml;tigkeit &ndash; etwa der &Uuml;berwachung von Waffenstillstandsabkommen &ndash; nach wie vor sehr gefragt ist, die aber in der &Ouml;ffentlichkeit angesichts der Gro&szlig;interventionen im Irak und in Afghanistan fast in Vergessenheit geriet. Das damit in den Mittelpunkt r&uuml;ckende Heer bekommt einen generell leichteren Zuschnitt: optimierte Patrouillenkapazit&auml;t, ohne allerdings begrenzte Durchsetzungsf&auml;higkeit ganz aufzugeben (um n&auml;mlich Ereignisse wie die in Srebrenica vermeidbar zu machen). Entsprechend sind die Marine und vor allem die Luftwaffe in Mittel- und Personalzuweisung stark, also deutlich &uuml;berproportional, zu schrumpfen. Das Geheul von Seiten der R&uuml;stungslobby in und au&szlig;erhalb des Parlamentes w&auml;re allerdings gewiss.<br>\nWie aber die Dinge zum Besseren wenden? Wieder einmal ist es an der Zeit, den &bdquo;kritischen, &ouml;ffentlichen Diskurs&ldquo; einzufordern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2012\/07\/was-sie-ueber-die-bundeswehr-wissen-wollten-14261.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Ulf Poschardts Krise<\/strong><br>\nEs ist ein alter journalistischer Trick: Man nehme seine pers&ouml;nliche Agenda, eine krisenhafte Zuspitzung in der realen Welt, behaupte eine Verbindung zwischen beidem und fertig ist die scheinbar objektive Begr&uuml;ndung einer subjektive Sichtweise.<br>\nUlf Poschardt zeigt in der Welt, wie es geht:<br>\n&bdquo;Die europ&auml;ische Idee braucht eine neue Erz&auml;hlung. Ein Weiter-so mit gr&ouml;&szlig;enwahnsinnigem Staat, absurder B&uuml;rokratie, unbezahlbaren Sozialleistungen und aufreizender Bequemlichkeit darf es nicht geben. Aber wer soll das den Europ&auml;ern beibringen?&ldquo;<br>\nDer gr&ouml;&szlig;enwahnsinnigste Staat in Europa ist D&auml;nemark, mit einer Ausgabenquote von 59,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Irland liegt mit 44,2 Prozent sogar unter Deutschland. Wo bleibt blo&szlig; die d&auml;nische Krise?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/07\/24\/ulf-poschardts-krise_5084\">ZEIT Herdentrieb<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Mit &bdquo;Posh&ldquo; hatte ich mich vor einigen Jahren schon (wenig schmeichelhaft) besch&auml;ftigt: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/520\/ulfs-welt\">Ulfs Welt<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Prophet Sankt Moody warnt Deutschland vor dem Zorn der unsterblichen M&auml;rkte<\/strong><br>\nM&uuml;ssen wir jetzt vor dem Zorn der M&auml;rkte zittern? Der heilige Prophet Moody ist am Montagabend aus seiner H&ouml;hle in &Uuml;bersee herausgetreten und hat mit donnernder Stimme verk&uuml;ndet, die allm&auml;chtigen Finanzm&auml;rkte w&uuml;rden Deutschland schon bald nicht mehr wohlgesonnen sein. Und tats&auml;chlich: Unmittelbar nach der d&uuml;steren Prophezeiung, die Laune der M&auml;rkte habe sich von &ldquo;stabil&rdquo; in &ldquo;negativ&rdquo; gewandelt, fielen die Aktien deutscher Banken drastisch.<br>\nDie Priester des Finanzministeriums tr&ouml;steten heute das Volk. Sie deuten den weisen Orakelspruch Sankt Moody&rsquo;s so, dass sich der endg&uuml;ltige Zorn der M&auml;rkte in Form h&ouml;herer Kreditzinsraten durchaus noch abwenden l&auml;sst, wenn nur die richtigen Gebete und Mantren aufgesagt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2012\/07\/prophet-sankt-moody-warnt-deutschland.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+blogspot%2FrkEL+%28Der+Postillon%29\">Der Postillon<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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