{"id":13985,"date":"2012-07-26T08:45:23","date_gmt":"2012-07-26T06:45:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985"},"modified":"2012-07-26T08:49:19","modified_gmt":"2012-07-26T06:49:19","slug":"hinweise-des-tages-1686","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985#h01\">Schmetterschlag gegen Schwarz-Gelb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985#h02\">Moody&rsquo;s Verwarnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985#h03\">Euro-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985#h04\">Josh Rosner: Eurozone Crisis &ndash; No More Safe Havens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985#h05\">Bundesrechnungshof mahnt die Umsatzbesteuerung von sog. Kreditfabriken an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985#h06\">Steuerpflicht f&uuml;r alle!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985#h07\">Gut vernetzte Betriebsr&auml;te bringen Innovationen nach vorn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985#h08\">Die Rache f&uuml;r Genua: Urteile gegen G8-Angeklagte in Genua<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985#h09\">Grenzen im Umbruch: Die europ&auml;ische Fl&uuml;chtlingspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985#h10\">Die Sklaverei des 21. Jahrhunderts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985#h11\">Lexikon zum Arbeitsrecht von A wie Abfindung bis Z wie Zielvereinbarung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985#h12\">Gezwungen, sich zu verkaufen? Zur sozialen Lage von Journalistinnen und Journalisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985#h13\">Schw&auml;bisches Lehrersterben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985#h14\">I Know the Congressional Culture of Corruption<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985#h15\">Georg Schramm: Meister Yodas Ende. &Uuml;ber die Zweckentfremdung der Demenz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13985&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schmetterschlag gegen Schwarz-Gelb<\/strong><br>\nDas von Union und FDP verabschiedete Wahlgesetz hat die Vorgaben des Verfassungsgerichtes aus dessen letztem Urteil in keiner Weise umgesetzt. In der Begr&uuml;ndung des neuen Urteils hei&szlig;t es, durch das Wahlgesetz gebe es &ldquo;mindestens genauso viele&rdquo; M&ouml;glichkeiten, in denen das sogenannte negative Stimmgewicht zum Tragen komme, wie in der alten Regelung.<br>\nDie schwarz-gelbe Koalition ist also nicht nur daran gescheitert, das Wahlgesetz zu korrigieren &ndash; sie hat es sogar verschlimmert. Gemessen an einer Union, die gerne w&auml;hlerwirksam f&uuml;r Recht und Ordnung stehen m&ouml;chte, gemessen an einer FDP, die sich selbst gerne Rechtsstaatspartei nennt, und gemessen nicht zuletzt auch am Anspruch der Koalition insgesamt, handwerklich saubere Regierungsarbeit zu liefern, kann man das Resultat auch einfach niederschmetternd nennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/urteil-zum-wahlrecht-schmetterschlag-gegen-schwarz-gelb-1.1422112\">SZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es gibt wohl keine Legislaturperiode in der Geschichte der Bundesrepublik, in der das Bundesverfassungsgericht so oft und in so kurzer Zeit hintereinander die Gesetze einer die Regierungsmehrheit stellenden Koalition kassiert hat.<\/em><br>\n<em>Vor gut einer Woche wurde von Karlsruhe das Asylbewerberleistungsgesetz kassiert weil es gegen das Grundrecht auf ein menschenw&uuml;rdiges Existenzminimum verst&ouml;&szlig;t. Im letzten Monat stellte das Gericht fest, dass bei den Verhandlungen &uuml;ber den Euro-Rettungsschirm die Regierung das Parlament nicht ausreichend informiert hatte. Im Februar dieses Jahres erkl&auml;rten die obersten Richter, dass die &Uuml;bertragung der Entscheidungskompetenz auf neun Mitglieder des Haushaltsausschusse bei dringenden Entscheidungen &uuml;ber Hilfsma&szlig;nahmen im Rahmen des Rettungsschirms EFSF die Rechte des Parlaments in verfassungswidriger Weise verletze. Gleichfalls anfangs 2012 wurde entschieden, dass die Berechnungsmethode f&uuml;r die Hartz-IV-Regels&auml;tze f&uuml;r Kinder und Erwachsene gegen das Grundgesetz versto&szlig;e.<\/em><br>\n<em>Die aktuelle Entscheidung zum Wahlrecht erfolgte, nachdem das Gericht schon im Jahre 2008 das vorherige Wahlgesetz aus ganz &auml;hnlichen Gr&uuml;nden f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt hatte, weil es n&auml;mlich zu einer negativen Stimmengewichtung und zu einer den W&auml;hlerwillen verf&auml;lschenden Zahl der &Uuml;berhangmandate f&uuml;hren konnte. Trotz der eindeutigen Hinweise des Gerichts f&uuml;r eine verfassungskonforme L&ouml;sung, haben die Regierungskoalitionen &ndash; dazu erst nach der von Karlsruhe vorgegebenen Frist &ndash; exakt gegen diese Verst&ouml;&szlig;e in ihrem neuen vom November 2011 Wahlgesetz keine Abhilfe geschaffen &ndash; im Gegenteil. Man kann somit geradezu von einer provokativen Renitenz von CDU\/CSU und FDP gegen die richterlichen Vorgaben sprechen. Die H&auml;ufung der richterlichen Entscheidungen gegen  Gesetze dieser Koalition, ist ein Warnsignal. Wie auch die derzeitige Pr&uuml;fung des Fiskalpakts und des ESM durch das Bundesverfassungsgericht zeigt, bewegt sich diese Regierung und teilweise mit ihr die Opposition von SPD und Gr&uuml;nen immer h&auml;ufiger am Rande der verfassungsrechtlichen Legalit&auml;t und geht sogar mehrfach &uuml;ber diese Grenzen hinaus. Dies ist ein weiterer Beleg daf&uuml;r, dass wir uns nicht nur im Prozess eines gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Systemwechsels befinden, sondern auf dem Weg in eine innere Aush&ouml;hlung des Grundgesetzes.<\/em><br>\n<em>&Uuml;brigens: 24 &Uuml;berhangmandate bekam die Union &ndash; 9 mehr als nach der Entscheidung vom Mittwoch zul&auml;ssig w&auml;ren. Und so wurde Angela Merkel zur &bdquo;&Uuml;berhangkanzlerin&ldquo;: Die Kanzlermehrheit lag bei 312 Stimmen, <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/wahlrecht-karlsruhe-droht-mit-bundestags-aufloesung\/6920766.html\">Merkel wurde mit 323 Stimmen gew&auml;hlt<\/a>.<\/em><br>\n<em>Siehe <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/entscheidungen\/fs20120725_2bvf000311.html\">das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 25. Juli<\/a>.<\/em><br>\n<em>Siehe <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/pressemitteilungen\/bvg12-058.html#top\">die Kurzfassung in der Pressemitteilung<\/a>.<\/em><br>\n<em>Siehe <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundesverfassungsgericht-zum-wahlgesetz-geburtsfehler-vor-gericht-1.1421395\">zur Entwicklung der Zahl der &Uuml;berhangmandate die Grafik in der SZ<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Moody&rsquo;s Verwarnung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Abstufung Deutschlands droht: Mustersch&uuml;ler mit ungewisser Zukunft<\/strong><br>\nDie Finanzm&auml;rkte reagieren kaum auf die Verwarnung Deutschlands durch die Ratingagentur Moody&rsquo;s. H&ouml;here Zinsen drohen nicht. Was soll das dann?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Abstufung-Deutschlands-droht\/!97956\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Germany would do well to heed the Moody&rsquo;s warning shot<\/strong><br>\nThough Germany has weathered the eurozone crisis its economic policies have put its banks and industry at serious risk.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/commentisfree\/2012\/jul\/24\/germany-moodys-warning-shot-eurozone\">The Guardian<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Euro-Krise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Rat schn&uuml;rt ein Mogelpaket f&uuml;r Wachstum und verweigert diesem nun das Geld<\/strong><br>\nBeim letzten EU-Gipfel hatten die Staats- und Regierungschefs auf franz&ouml;sische Initiative ein kurzfristiges Paket f&uuml;r Wachstum und Besch&auml;ftigung in H&ouml;he von 120 Mrd. EUR beschlossen. Das Paket soll ein Gegengewicht zur Austerit&auml;tspolitik bilden. Das Paket soll ein Gegengewicht zur Austerit&auml;tspolitik bilden. Es besteht aus einer Kapitalerh&ouml;hung f&uuml;r die Europ&auml;ische Investitionsbank (EIB) in H&ouml;he von 10 Mrd. Euro, die &uuml;ber Multiplikatoreneffekte 60 Mrd. EUR in der ganzen EU mobilisieren sollen. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass in den Krisenl&auml;ndern &uuml;berhaupt ausreichend EIB-Projekte zu finden sind. 4,5 Mrd. Euro sollen durch die neuen EU-Projektbonds vom Privatsektor aufgebracht werden. Zus&auml;tzlich sollen 55 Mrd. Euro an weiteren Geldern aus den EU-Strukturfonds in 2013 bereitgestellt werden, wie es ohnehin im Rahmen der Struktur- und Koh&auml;sionspolitik geplant war. Damit bestehen lediglich 10 Mrd. aus frischem Geld, wieso das ganze Wachstumspaket oft als &ldquo;Mogelpackung&rdquo; kritisiert wurde. Am 24. Juli beschloss nun der Rat f&uuml;r Allgemeine Angelegenheiten in seinem gemeinsamen Standpunkt zum EU-Haushalt 2013, die Zahlungsverpflichtungen f&uuml;r 2013 lediglich um 2,79 % anzuheben. Damit bleibt der Rat um 4,01 % hinter den Forderungen der EU-Kommission von 6,8 % zur&uuml;ck. Diese 6,8 % sind jedoch notwendig, um die bereits beschlossenen Ma&szlig;nahmen der Struktur- und Koh&auml;sionspolitik bezahlen zu k&ouml;nnen. Der Kommission geht es nicht um die Erh&ouml;hung des Haushalts, sondern um die Finanzierung beschlossener Programme.<br>\nZu diesen Vorg&auml;ngen erkl&auml;rt Sven Giegold, Finanz- und Wirtschaftspolitischer Sprecher der Gr&uuml;nen im EU-Parlament:<br>\n&ldquo;Das ist ein St&uuml;ck aus Absurdistan. Mit gro&szlig;em Medienwirbel verk&uuml;ndet der Rat ein europ&auml;isches Programm f&uuml;r Wachstum und Besch&auml;ftigung. Wenige Wochen sp&auml;ter kassiert er es wieder. Enthielt schon das urspr&uuml;ngliche Programm kaum zus&auml;tzliches Geld, so sollen nun die EU-Ausgaben sogar gek&uuml;rzt werden. Es steht zu bef&uuml;rchten, dass damit auch in Deutschland Projekte der Struktur- und Koh&auml;sionspolitik nicht durchgef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen. Verl&auml;ssliche Politik im Angesicht der Finanzkrise sieht anders aus. Zudem ist die Struktur- und Koh&auml;sionspolitik makro&ouml;konomisch der einzige grenz&uuml;berschreitende automatische Stabilisator. Davon braucht gerade die Eurozone zur Verminderung von makro&ouml;konomischen Schocks und Ungleichgewichten mehr und nicht weniger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2012\/europaisches-sommertheaterrat-schnurt-ein-mogelpaket-fur-wachstum-und-verweigert-diesem-nun-das-geld\/\">Sven Giegold<\/a><\/li>\n<li><strong>Werner R&uuml;gemer: Brechstange Fiskalpakt<\/strong><br>\nWeitgehend unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit werden in den EU-Staaten die Arbeitsbeziehungen und Sozialsysteme weiter dereguliert, vulgo: &raquo;reformiert&laquo;. Den Deckmantel bieten Konstrukte wie &raquo;Rettungsschirme&laquo;, &raquo;Schuldenbremse&laquo; und &raquo;Fiskalpakt&laquo;. Tarifvertr&auml;ge werden ausgehebelt, L&ouml;hne und Renten gesenkt, Arbeitszeiten verl&auml;ngert, befristete Vertr&auml;ge gef&ouml;rdert, der K&uuml;ndigungsschutz weiter gelockert. Gleichzeitig wird der &ouml;ffentliche Dienst weiter geschrumpft und privatisiert.<br>\nAngeblich sollen so Staatsschulden verringert und das wirtschaftliche Wachstum wieder angekurbelt werden. Doch die Ergebnisse sind, wie schon bei den &raquo;Deregulierungen&laquo; zuvor, ganz andere. Stefan Clauwaert und Isabelle Sch&ouml;mann haben f&uuml;r das Europ&auml;ische Gewerkschaftsinstitut eine europaweite Auswertung erstellt. Das Fazit: &raquo;Ungleichheit und Unsicherheit nehmen explosionsartig zu&laquo;; die jetzt noch zahlreicheren prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnisse bleiben prek&auml;r und f&uuml;hren nicht zu mehr Besch&auml;ftigung und nicht zu h&ouml;herem Wachstum. Ja, es ist sogar kein kausaler Zusammenhang zwischen den &rsaquo;Reformen&lsaquo; und den Zielen von Rettungsschirmen, Schuldenbremse und Fiskalpakt erkennbar. Sie dienen nur als Vorwand&laquo;&hellip;<br>\nMit noch mehr prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen lassen sich keine &ouml;ffentlichen Haushalte sanieren, sie f&uuml;hren eher zu h&ouml;heren Belastungen. Es geht also bei Rettungsschirmen, Schuldenbremse, Fiskalpakt und &auml;hnlichen Instrumenten gar nicht wesentlich um das behauptete Ziel &raquo;Sanierung der Staatsfinanzen&laquo;, sondern um die finanzielle, rechtliche und moralische Entmachtung und Enteignung der Besch&auml;ftigten und Unbesch&auml;ftigten zugunsten der m&auml;chtigen Privateigent&uuml;mer. Hinzu kommt die entsprechende Deregulierung der Sozialsysteme, der &ouml;ffentlichen Verwaltung und der &ouml;ffentlichen Infrastruktur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/07-25\/023.php\">junge Welt<\/a> <\/li>\n<li><strong>Joachim Bischoff: Deutsche Politiker spielen mit Griechenlands EU-Rauswurf<\/strong><br>\nDas mit der &raquo;Troika&laquo; vereinbarte Programm basierte auf einem viel zu optimistischen Szenario. In einem K&uuml;rzungsprogramm verpflichteten sich die etablierten Parteien zu Einsparungen in H&ouml;he von 11,5 Mrd. Euro &ndash; etwa 5,5% des Bruttoinlandprodukts (BIP) &ndash; f&uuml;r die Jahre 2012 bis 2014. Das Programm ging davon aus, dass Athen im Jahr 2014 einen Prim&auml;r&uuml;berschuss von 4,5% des BIP erreichen und somit seine Schulden selbst finanzieren k&ouml;nnte. Diese Rechnung kann nicht mehr aufgehen, weil die Kontraktion der Wirtschaft im laufenden Jahr bei ca. 7% des BIP und nicht wie urspr&uuml;nglich angenommen bei 4,5% liegen wird. Auch f&uuml;r 2013 geht das griechische Finanzministerium von einer weiteren BIP-Schrumpfung von 3% aus.<br>\nKonsequenz: Die Einsparungen von 11,5 Mrd. Euro werden nicht ausreichen, um das angestrebte Defizitziel zu erreichen. Im griechischen Finanzministerium schlie&szlig;t man nicht aus, dass jetzt 14 Mrd. Euro n&ouml;tig sein k&ouml;nnten.<br>\nDie griechische Regierung hat bisher ca. 8 Mrd. Euro der vereinbarten 11,5 Mrd. Euro zus&auml;tzlicher Einsparungen identifiziert. Die Einnahmen aus Privatisierungen sch&auml;tzt der zur&uuml;ckgetretene Chef der staatlichen Privatisierungsagentur allerdings mit 300 Mio. Euro deutlich geringer ein als die drei Mrd. Euro, die die Troika verlangt hat. Auch bei einigen anderen Elementen des K&uuml;rzungsprogramms gibt es R&uuml;ckst&auml;nde bei der Umsetzung. Es ist aber f&uuml;r die meisten Experten unstrittig, dass das Hauptproblem in der beschleunigten Talfahrt der griechischen &Ouml;konomie liegt. die jetzt im f&uuml;nften Jahr hintereinander schrumpft.<br>\nDie in den Medien ausgetragene vordergr&uuml;ndige Polemik geht immer &uuml;ber die Rahmenbedingungen hinweg&hellip;<br>\nSollte der Versuch, Griechenland aus der Eurozone hinauszudr&auml;ngen, erfolgreich sein, werden alle europ&auml;ischen Gesellschaften einem harten Stresstest ausgesetzt werden und die Auswirkungen auf die Global&ouml;konomie sind nicht absehbar. Noch k&ouml;nnte der &Uuml;bergang zu einem europ&auml;ischen &raquo;Marshall-Programm&laquo; bei gleichzeitiger Schrumpfung des Finanzsektors einen wirklichen Ausweg aus der seit Jahren anhaltenden Krise er&ouml;ffnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/index.php?id=7265&amp;type=123&amp;tx_ttnews[tt_news]=14281&amp;tx_ttnews[swords]=&amp;cHash=e5ace9fd74d371e3d3af467c64e86135\">Sozialismus<\/a> <\/li>\n<li><strong>Leitartikel zur Eurokrise: Merkel muss den Euro retten &ndash; jetzt<\/strong><br>\nDie Warnung von Moody&rsquo;s macht klar: Die Euro-Rettung steht vor dem Scheideweg. Spanien und Italien wanken &ndash; aber eben auch Deutschland zeigt seine Problemzonen. Angela Merkel muss jetzt handeln. Sie wird eine st&auml;rkere Rolle der EZB dulden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/leitartikel-zur-euro-krise-merkel-muss-den-euro-retten---jetzt,1472602,16707664.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Euro-Krise Die Logik des Bank-Run<\/strong><br>\n&Ouml;konomen lieben das Gleichgewicht, auf das sich alles einpendelt. Deshalb verstehen sie die Euro-Krise nicht. Denn hier geht es um Chaostheorie. Um sich selbst verst&auml;rkende Prozesse, die sogar Deutschland erfassen k&ouml;nnten. Die Rating-Agentur Moody&rsquo;s hat recht mit ihrer Gelben Karte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/euro-krise-warum-die-rettung-der-spanischen-banken-gescheitert-ist-a-846290.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Josh Rosner: Eurozone Crisis &ndash; No More Safe Havens<\/strong><br>\nJosh Rosner of Graham Fisher published a report last week urging subscribers to short bunds, beating the Moody&rsquo;s negative watch for Germany and the Netherlands by a full week.<br>\nThe article provides a data-rich analysis of how a banking crisis has morphed into a sovereign debt crisis as the authorities have refused to impose losses on investors in banks in the so-called core Eurozone countries. And as Rosner argues, the current path of denial and delay has increased the eventual costs to Germany and the global economy, with the tab to Germany already &euro;500 billion higher than it would otherwise have been.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nakedcapitalism.com\/2012\/07\/josh-rosner-eurozone-crisis-no-more-safe-havens.html#vRQvBxbdUwifDwes.99\">nakedcapitalism<\/a>\n<p><em><strong>Deutsche &Uuml;bersetzung der Zusammenfassung von unserem Leser S.P.:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>W&auml;hrend die globale Finanz- und Wirtschaftskrise anh&auml;lt, setzen die europ&auml;ischen Regulatoren und politischen Entscheidungstr&auml;ger ihre Versuche fort, einen Weg aus der Krise zur Stabilit&auml;t zu finden, der einen Ausgleich zwischen den &ouml;ffentlichen Interessen souver&auml;ner Nationen erfordert, die eine tiefere finanzielle, &ouml;konomische, politische und fiskalische Union anstreben. Parallel zu diesen Versuchen stellen die Medien und Regierungsvertreter der Kernl&auml;nder die Krise dar als verursacht durch verschwenderische<br>\nVerschuldung und verantwortungslose &ouml;ffentliche Ausgaben seitens der L&auml;nder in der Periph&auml;rie.<\/em><br>\n<em>Der vergangene Wachstum in der Eurozone, insbesondere in Deutschland, wurde nicht durch bedeutende Verbesserungen der Produktivit&auml;t, erzielt, sondern durch Lohneinbu&szlig;en bei den Haushalten und industriefreundliche Arbeitsmarktreformen, den Hartz Reformen, welche Reichtum von der Bev&ouml;lkerung zu den Banken und den exportorientierten Industrien transferierten.<\/em><br>\n<em>W&auml;hrend die deutschen und franz&ouml;sischen Steuerzahler zu Recht w&uuml;tend sind, ist ihre Wut in hohem Ma&szlig;e mi&szlig;geleitet. Anstatt die falsche Narrative anzunehmen, welche den L&auml;ndern an der Periph&auml;rie die Bailouts zur Last legt, sollte sich ihre Wut berechtigterweise an die folgenden Stellen richten:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Den Designern der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsgemeinschaft, die bei der Sch&ouml;pfung der EWU von bekannten Akademikern, Analytikern und politischen Beratern wiederholt ausgesprochene Warnungen ignoriert haben, dass strukturelle Schw&auml;chen uns in die Krise f&uuml;hren w&uuml;rden, die wir jetzt erleben.<\/em><\/li>\n<li><em>Den Banken in den Kernl&auml;ndern, die, bei schwachen internen Kontrollen und exzessivem Hebel, auf der Suche nach Renditen &uuml;berm&auml;&szlig;ig Kredite an schwache Haushalte, Unternehmen und Staaten an der Periph&auml;rie vergeben haben.<\/em><\/li>\n<li><em>Jenen Funktion&auml;ren und Technokraten, die den heimischen Bankensektor angemessen zu regulieren vers&auml;umt und es den Bankiers erlaubt haben, alle Staatsschulden ungeachtet der unterschiedlichen Kapazit&auml;t der jeweiligen Emittenten als gleichwertig zu behandeln.<\/em><\/li>\n<li><em>Den Ratingagenturen, die keine angemessene Analyse der souver&auml;nen Kreditf&auml;higkeit zu liefern vermocht und angenommen haben, dass die Ratings von &lsquo;Too-Big-To-Fail&rsquo; Finanzinstituten eine implizite oder explizite Garantie durch die Heimatl&auml;nder widerspiegeln sollten.<\/em><\/li>\n<li><em>Den politischen F&uuml;hrern, die seit Beginn der Krise deren endg&uuml;ltigen Kosten heruntergespielt und so eine L&ouml;sung hinausgez&ouml;gert haben, wodurch die endg&uuml;ltigen Kosten f&uuml;r den Steuerzahler betr&auml;chtlich gestiegen sind.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Vor diesem Hintergrund ist es logisch zu folgern, dass die deutsche Regierung und Bundesbank die M&auml;rkte f&uuml;r die deutschen Exporteure und den deutschen Bankensektor zu sch&uuml;tzen suchen. Demzufolge wir die deutsche Regierung gezwungen sein, entweder einen gr&ouml;&szlig;eren Anteil der Kosten f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung einer weiteren Integration der EWU zu tragen, oder, alternativ, die gr&ouml;&szlig;eren &ouml;konomischen und sozialen Kosten ihres Zusammenbruchs auf sich zu nehmen, einschlie&szlig;lich der enormen Kosten f&uuml;r die Rekapitalisierung der deutschen Banken und f&uuml;r die finanzielle Unterst&uuml;tzung der deutschen Industrie. Beide Ans&auml;tze werden die deutsche Verschuldung betr&auml;chtlich steigern, w&auml;hrend die Wirtschaft schrumpft. Die Kosten werden erheblich sein.<\/em><\/p>\n<p><em>Je l&auml;nger es dauert, bis die politischen Repr&auml;sentanten ihrer W&auml;hlerschaft diesen Sachverhalt transparent offenlegen, umso h&ouml;her werden die Kosten f&uuml;r die L&ouml;sung ausfallen. Aus diesem Grund m&uuml;ssen die europ&auml;ischen F&uuml;hrer jetzt entschlossen handeln.<\/em><\/p>\n<p><em>Dieses Papier wird keinen besonderen Weg vorschlagen. Vielmehr wird dieses Papier zeigen, dass die Wahl f&uuml;r einen Weg aus der Krise durch den Mangel an politischem Willen und nicht durch &ouml;konomische Sachzw&auml;nge erschwert wird. Dieser fehlende Wille ist ein Versagen der politischen F&uuml;hrung und der Technokraten, der deutschen Bev&ouml;lkerung diese nicht willkommene, aber n&ouml;tige Botschaft zu vermitteln.<\/em><\/p>\n<p><em>In Deutschland, wo seit einem Jahrzehnt die realen Lohneinbu&szlig;en die Haushalte um Konsum gebracht haben und den Transfer von Einkommen zu Banken und Exporteuren darstellt, wird f&uuml;r den Steuerzahler die Botschaft, dass er nun f&uuml;r das Bailout dieser Firmen verantwortlich sein und zugleich ein Verzicht an Souver&auml;nit&auml;t akzeptieren muss, eine besonders bittere Pille sein.<\/em><\/p>\n<p><em>In mehreren Europ&auml;ischen L&auml;ndern drohen nationalistische Ausbr&uuml;che das Euro-Projekt zum Scheitern zu bringen. Ein ungeregelter Zusammenbruch w&uuml;rde zu weit h&ouml;heren Kosten in den Kernl&auml;ndern f&uuml;hren als die volle Anerkennung der Verluste, die Rekapitalisierung der Banken und die Integration der &Ouml;konomien der Eurozone. Dieses Papier wird untersuchen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Aus welchen Gr&uuml;nden, in der Folge der deutschen Einheit, Deutschland besonders darauf bedacht war, aus der Gemeinschaftsw&auml;hrung zu profitieren.<\/em><\/li>\n<li><em>Die Rolle, die Deutschland und sein Bankensektor bei der Schaffung der Voraussetzungen f&uuml;r die Krise in der Periph&auml;rie spielten.<\/em><\/li>\n<li><em>Deutschlands aktueller &ouml;konomischer und fiskalischer Zustand und sein tats&auml;chliches Engagement in der Periph&auml;rie.<\/em><\/li>\n<li><em>Die m&ouml;glichen Implikationen f&uuml;r die deutsche Verschuldung im Verh&auml;ltnis zum BIP aus den verschiedenen Ans&auml;tzen zur Krisenbew&auml;ltigung.<\/em><\/li>\n<li><em>Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutschen Anleihenrendite nicht mehr lange von den Fundamentaldaten abgel&ouml;st sind.<\/em><\/li>\n<li><em>Eine faire Grundlage f&uuml;r die Ermittlung der deutschen Verpflichtungen gegen&uuml;ber der Periph&auml;rie.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Je l&auml;nger die politische F&uuml;hrung wartet und je unentschlossener ihr Vorgehen, umso gr&ouml;&szlig;er die Gefahr, dass der Bund und die deutschen Banken ihren Status als &lsquo;sicheren Anlagenhafen&rsquo; Europas verlieren. Diese Gefahren nehmen bereits zu, wie k&uuml;rzlich durch die Abnahme des Appetits der Investoren f&uuml;r deutsche Staats- und Banktitel bezeugt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: In den Niederlanden droht eine Immobilienblase zu platzen<\/strong><br>\nLange galten die Niederlande als Hort der Stabilit&auml;t. Doch nun rutscht auch das Land der Tulpen und des Goudak&auml;ses immer tiefer in die Krise. Laut einer Sch&auml;tzung droht ein Abschreibungsbedarf von 37 Mrd. Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/wirtschaft\/eurokrise\/1269777\/In-den-Niederlanden-droht-eine-Immobilienblase-zu-platzen\">DiePresse<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundesrechnungshof mahnt die Umsatzbesteuerung von sog. Kreditfabriken an<\/strong><br>\nKreditinstitute lagern banktechnische Leistungen, insbesondere im Zusammenhang<br>\nmit der Kreditvergabe, zunehmend auf eigenst&auml;ndige Dienstleistungsunternehmen, sogenannte Kreditfabriken, aus. Die von den Kreditfabriken erbrachten Dienstleistungen waren in der Vergangenheit grunds&auml;tzlich umsatzsteuerpflichtig.<br>\nDer Bundesrechnungshof stellte fest, dass die Leistungen der Kreditfabriken derzeit im Verwaltungswege von der Umsatzsteuer befreit werden.<br>\nGrundlage daf&uuml;r ist ein Beschluss der Steuerabteilungsleiter der obersten Finanzbeh&ouml;rden von Bund und L&auml;ndern aus dem Jahr 2008, der im Vorgriff auf eine angestrebte gesetzliche Regelung gefasst wurde.<br>\nDie Bundesregierung sowie der Bundesrat schlugen in zwei Gesetzgebungsverfahren vor, eine Umsatzsteuerbefreiung f&uuml;r das Banken- und Versicherungswesen einzuf&uuml;hren, die die Leistungen der Kreditfabriken umfassen sollte. Der Gesetzgeber griff beide Vorschl&auml;ge nicht auf. Derzeit ist keine erneute Gesetzesinitiative vorgesehen. Obwohl die beabsichtigte<br>\nGesetzes&auml;nderung nicht umgesetzt wurde, nahmen die Abteilungsleiter ihren Beschluss nicht zur&uuml;ck. Die Finanzbeh&ouml;rden befreien die Leistungen der Kreditfabriken nach wie vor auf dieser Grundlage.<br>\nDurch die Steuerbefreiung im Verwaltungswege sind nach Sch&auml;tzungen des Bundesfinanzministeriums bis Anfang des Jahres 2010 Mindereinnahmen in H&ouml;he von bis zu 50 Mio. Euro entstanden. Bis heute d&uuml;rften weitere Steuerausf&auml;lle in Millionenh&ouml;he hinzugekommen sein.<br>\nNach Auffassung des Bundesrechnungshofes ist die Anwendung einer Umsatzsteuerbefreiung ohne gesetzliche Grundlage grunds&auml;tzlich nicht zul&auml;ssig. Er hat dem Bundesfinanzministerium empfohlen, den Beschluss der Steuerabteilungsleiter unverz&uuml;glich aufzuheben und eine Besteuerung bei den Kreditfabriken sicherzustellen. Dies sollte auch f&uuml;r die zur&uuml;ckliegenden Jahre umgesetzt werden. Aus Sicht des Bundesrechnungshofes<br>\nbesteht dringender Handlungsbedarf, um weitere Steuerausf&auml;lle zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bundesrechnungshof.de\/veroeffentlichungen\/sonderberichte\/kreditfabriken.pdf\">Bundesrechnungshof [PDF &ndash; 69.2 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuerpflicht f&uuml;r alle!<\/strong><br>\nWer in Deutschland Steuern sparen will, muss nur ins Ausland ziehen. Deshalb sollten wir alle B&uuml;rger f&uuml;r steuerpflichtig erkl&auml;ren &ndash; egal wo sie wohnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-07\/steuerpflicht\">Die Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Als Amerikaner, der jedes Jahr eine amerikanische Steuererkl&auml;rung abgeben muss, obwohl ich in Deutschland lebe und hier Steuern zahle, &auml;rgere ich mich schon lange dar&uuml;ber, wie in Deutschland so getan wird, als k&ouml;nnte man nichts dagegen tun, dass deutsche Gro&szlig;verdiener durch einen Wohnsitz im Ausland deutsche Steuern vermeiden. Der Staat steht eben nicht machtlos da, sondern willenlos. Es ist in Deutschland eben nicht erw&uuml;nscht, dass reiche Deutsche ihren gerechten Anteil an Steuern zahlen m&uuml;ssen. Die Debatte um die Steuer-CDs und um den steuerlichen Ablasshandel mit der Schweiz belegt, dass sogar kein Interesse besteht, dass Steuerhinterzieher belangt werden. Andererseits sollen nat&uuml;rlich Hartz-IV-Empf&auml;nger strengstens kontrolliert werden, damit sie keinen einzigen Cent mehr St&uuml;tze bekommen, als ihnen zusteht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gut vernetzte Betriebsr&auml;te bringen Innovationen nach vorn<\/strong><br>\nWenn Unternehmen dem Kostendruck durch die weltweite Konkurrenz entgehen wollen, hilft oft nur Innovation. Neue Produkte oder Dienstleistungen, eine andere Arbeitsorganisation oder effizientere Produktionsprozesse gelten als Schl&uuml;sselelemente, um die Wettbewerbsf&auml;higkeit langfristig zu sichern. Fr&uuml;her h&auml;tten Arbeitnehmer Innovationen oft skeptisch gegen&uuml;bergestanden: Sie f&uuml;rchteten, dass ihre Arbeitspl&auml;tze durch Rationalisierung verloren gehen w&uuml;rden, schreiben Professor Bernd Kriegesmann und Thomas Kley vom Institut f&uuml;r Angewandte Innovationsforschung an der Ruhr-Universit&auml;t Bochum (IAI).<br>\nDoch das hat sich deutlich ge&auml;ndert, zeigen die beiden Innovationsforscher in einer von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderten Studie. Betriebsr&auml;te sind Innovationen gegen&uuml;ber grunds&auml;tzlich positiv eingestellt und treiben sie mit voran: &ldquo;Viele Betriebsr&auml;te formulieren eigene Ideen und geben Impulse zur Weiterentwicklung des betrieblichen Innovationsgeschehens&rdquo;, so das Fazit der Forscher: &ldquo;Sie tragen dazu bei, Innovationen mit Bestimmung f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit und Besch&auml;ftigung voranzutreiben und betriebliche Innovationsf&auml;higkeit auf Dauer zu stellen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/40360_40371.htm\">B&ouml;ckler Impuls 12\/2012<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Rache f&uuml;r Genua: Urteile gegen G8-Angeklagte in Genua<\/strong><br>\nGegen Demonstranten und Demonstrantinnen wurden wegen der Auseinandersetzungen in Genua im Jahr 2001 harte Urteile gef&auml;llt &ndash; auf der Grundlage eines Gesetzes aus dem faschistischen Strafkodex Rocco. W&auml;hrend den G8-Angeklagten tats&auml;chlich nur Sachbesch&auml;digung vorgeworfen werden kann, wurden bei dem Angriff auf die zum Schlaflager umfunktionierte Diaz-Schule 63 Personen schwer misshandelt und teilweise lebensgef&auml;hrlich verletzt. Auch damals war den Angegriffenen die Absicht zur &raquo;Pl&uuml;nderung und Verw&uuml;stung&laquo; unterstellt worden, um den Polizeieinsatz zu rechtfertigen. Doch schon in erster Instanz konnte das Gericht aufkl&auml;ren, dass die Polizeikr&auml;fte selbst die beschlagnahmten Molotowcocktails in der Schule deponiert und einen Messerangriff auf einen ihrer Kollegen inszeniert hatten. Anfang Juli best&auml;tigte das Kassationsgericht die vorausgegangenen Schuldspr&uuml;che gegen die Einsatzleitung. Aufgrund von Verj&auml;hrungsfristen und allgemeinen Strafnachlassregelungen muss keiner der verurteilten Polizeibeamten, die der K&ouml;rperverletzung, Verleumdung und Falschaussage im Amt &uuml;berf&uuml;hrt sind, in Haft. Die Reststrafen d&uuml;rfen durch gemeinn&uuml;tzige Arbeit abgegolten werden. Allerdings griff mit der letztinstanzlichen Verurteilung auch die Zusatzstrafe, wonach die seit Genua trotz laufender Ermittlungen mehrfach ausgezeichneten und bef&ouml;rderten Beamten ihre F&uuml;hrungspositionen aufgeben m&uuml;ssen und f&uuml;r f&uuml;nf Jahre keine &ouml;ffentlichen &Auml;mter mehr bekleiden d&uuml;rfen. Beispielhaft f&uuml;r die mit Hilfe der Politik verweigerte Aufarbeitung des Polizeieinsatzes in Genua steht Gianni De Gennaro, der im Juli 2001 das Amt des Polizeichefs innehatte und erst vor wenigen Monaten vom Vorwurf der Anstiftung zur Falschaussage im Diaz-Prozess freigesprochen wurde. Tats&auml;chlich sind die entlassenen Beamten, die den &Uuml;berfall auf die Diaz-Schule leiteten, die einzigen, die pers&ouml;nliche Konsequenzen f&uuml;r ihr Verhalten zu tragen haben. Die 400 Beamten, die den Einsatz ausf&uuml;hrten und auf die schlafenden Demonstrantinnen und Demonstranten einkn&uuml;ppelten, blieben ungestraft. Keiner der damals zust&auml;ndigen Minister wurde wegen seiner politischen Verantwortung zur Rechenschaft gezogen, selbst linksliberale Politiker verhinderten sp&auml;ter die Einrichtung einer parlamentarischen Untersuchungskommission. &ndash; Andererseits wird in den vergangenen Jahren immer h&auml;ufiger auf jenen Paragraphen 419 der faschistischen Strafordnung zur&uuml;ckgegriffen, mit dem eine einfache Sachbesch&auml;digung zur staatsfeindlichen Aktion erkl&auml;rt werden kann. Die blutige Repression in Genua hat 2001 eine wachsende antagonistische Bewegung j&auml;h gestoppt und zerschlagen. Mit der exemplarischen Verurteilung von zehn ehemaligen Aktivistinnen und Aktivsten scheint die Drohung ausgesprochen, politischen und sozialen Protest zuk&uuml;nftig zur &raquo;Pl&uuml;nderung und Verw&uuml;stung&laquo; zu deklarieren und zwecks Abschreckung mit hohen Haftstrafen zu belegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2012\/29\/45895.html\">Jungle World<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Und Europa schl&auml;ft und tr&auml;umt davon, dass mit der R&uuml;cktritt Berlusconis in Italien das Schlimmste aus der Welt sei. Wer nicht schl&auml;ft, sind Leute in allen Regierungen Europas, die sich fragen, wie man zuk&uuml;nftige politische und soziale Proteste legal entsorgen k&ouml;nnte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Grenzen im Umbruch: Die europ&auml;ische Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong><br>\nDie Situation von Fl&uuml;chtlingen hat sich nach den politischen Umbr&uuml;chen in den nordafrikanischen L&auml;ndern kaum ge&auml;ndert. Die neuen Regierungen erweisen sich als sehr kooperativ bei der Weiterentwicklung des europ&auml;ischen Grenzregimes. &ndash; Wer es schafft, die europ&auml;ischen Au&szlig;engrenzen zu &uuml;berwinden, darf ebenfalls keinen effektiven Schutz erwarten. Personen, die an der t&uuml;rkisch-griechischen Grenze aufgegriffen werden und vorerst einreisen d&uuml;rfen, werden in einer der nahegelegenen Haftanstalten eingesperrt, welche v&ouml;llig &uuml;berf&uuml;llt und in desolatem Zustand sind. Einen Asylantrag zu stellen, wird den meisten Menschen verwehrt. Auch in Malta werden ankommende Bootsfl&uuml;chtlinge inhaftiert, Gleiches gilt f&uuml;r ausnahmslos alle Asylsuchenden in Ungarn. In Italien erhalten gar Personen, die als Fl&uuml;chtlinge anerkannt werden, keine soziale Unterst&uuml;tzung und sind vielfach zur Obdachlosigkeit verdammt. Die anderen europ&auml;ischen Staaten, so auch Deutschland, st&ouml;ren sich kaum an diesen Zust&auml;nden. Zwar schiebt Deutschland auf der Grundlage eines Gnadenerlasses aus dem vergangenen Jahr derzeit keine Fl&uuml;chtlinge mehr nach Griechenland ab. An sich ist nach dem Zust&auml;ndigkeitssystem der Dublin-II-Verordnung der EU-Staat f&uuml;r ein Asylverfahren zust&auml;ndig, den der Fl&uuml;chtling zuerst betreten hat. Das Dublin-System, von dem nicht zuletzt Deutschland mangels einer europ&auml;ischen Au&szlig;engrenze profitiert, wird jedoch grunds&auml;tzlich nicht in Frage gestellt &ndash; Fl&uuml;chtlinge, die vorher in Italien, Ungarn oder Malta waren, m&uuml;ssen weiterhin eine Abschiebung aus Deutschland bef&uuml;rchten. Unterdessen fordern Deutschland und andere Staaten im Zentrum Europas die Wiedereinf&uuml;hrung der Kontrollen an den Binnengrenzen, sollten die Grenzstaaten keine effektive Fl&uuml;chtlingsabwehr betreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2012\/29\/45884.html\">Jungle World<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Jungle World bietet zurzeit als Schwerpunktthema: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/inhalt\/\">Fl&uuml;chtlingssolidarit&auml;t auf dem Mittelmeer<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Sklaverei des 21. Jahrhunderts<\/strong><br>\nIn Europa werden Menschen zur Ware. Sie werden zum Betteln oder zum Arbeiten gezwungen, werden ausgenutzt und missbraucht. Die EU-Kommission appelliert an die Mitgliedsstaaten, st&auml;rker zusammen zu arbeiten, um mehr T&auml;ter zu &uuml;berf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/menschenhandel-in-europa-die-sklaverei-des-21--jahrhunderts,1472602,16706912.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lexikon zum Arbeitsrecht von A wie Abfindung bis Z wie Zielvereinbarung<\/strong><br>\nLexikon auf der Website der IG Metall, in dem im Arbeitsrecht gebr&auml;uchliche Begriffe erl&auml;utert werden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.igmetall.de\/cps\/rde\/xchg\/internet\/style.xsl\/arbeitslexikon-2351.htm\">IG Metall<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gezwungen, sich zu verkaufen? Zur sozialen Lage von Journalistinnen und Journalisten<\/strong><br>\n[&hellip;] Aber m&uuml;ssen Journalisten ihr Heil tats&auml;chlich in der PR-Branche suchen? Wie sieht der Arbeitsmarkt, auf den so oft verwiesen wird, tats&auml;chlich aus?<br>\nDie Zahl der hauptberuflichen Journalisten schrumpft. Die letzte repr&auml;sentative Studie aus dem Jahr 2006 z&auml;hlte rund 48.000 hauptberufliche Journalisten in Deutschland, elf Prozent weniger als zw&ouml;lf Jahre zuvor. Die Zahl der Redakteurinnen und Redakteure blieb dabei allerdings stabil, w&auml;hrend die Zahl der hauptberuflichen freien Journalisten um ein Drittel auf rund 12.000 sank.<br>\nIm Vergleich mit anderen Berufen ist im Journalismus kein gro&szlig;es Geld zu verdienen. Im Schnitt verdienen Journalisten 2.300 Euro netto im Monat, wie die genannte Untersuchung zeigte. Vor allem Volont&auml;re, Redakteure mit wenigen Berufsjahren und freie Journalisten liegen oft darunter.<br>\nZahlreiche freie Journalisten kommen daher nicht ohne eine Mischkalkulation &uuml;ber die Runden. Nach einer M&uuml;nchner Studie &uuml;ben 44 Prozent der befragten freien Journalisten Nebent&auml;tigkeiten aus. PR und Werbung sind dabei die wichtigsten Felder. Und eine Hamburger Untersuchung, bei der die Mitglieder des Berufsverbands Freischreiber e.V. befragt wurden, ergab, dass knapp zwei Drittel der freien Journalisten mit Doppelt&auml;tigkeiten ohne das Zusatzeinkommen aus PR-Auftr&auml;gen nicht &uuml;berleben k&ouml;nnten.<br>\nDie Wirtschafts- und Finanzkrise mit sinkenden Werbeeinnahmen bei Sendern und Verlagen hinterlie&szlig; auch auf dem journalistischen Arbeitsmarkt Spuren; nach Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit stieg die Arbeitslosigkeit deutlich an. 2011 waren in der Berufsgruppe &ldquo;Redaktion und Journalismus&ldquo;, wie die Beh&ouml;rde es nennt, rund 4.800 Menschen ohne Besch&auml;ftigung.<br>\nDer Berufseinstieg ist schwierig, die Konkurrenz ist gro&szlig;. Nicht selten absolvieren junge Journalisten postgraduale Praktika. Die Bezahlung &ndash; sofern die Praktika &uuml;berhaupt honoriert werden &ndash; liegt auf einem niedrigen Niveau: 2,93 Euro betr&auml;gt der durchschnittliche Stundenlohn im Segment &ldquo;Presse, Rundfunk, Fernsehen&ldquo;, wie eine aktuelle Studie belegt. Die mit Unterst&uuml;tzung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung und des Deutschen Gewerkschaftsbundes entstandene Untersuchung kommt zu dem Schluss, &ldquo;dass zwischenzeitliche Praktika nach Studienabschluss nicht nur die objektiven Merkmale von Prekarit&auml;t erf&uuml;llen (unsichere Perspektive, geringer Status, finanzielle Unsicherheit), sondern auch subjektiv so erlebt werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/apuz\/140222\/zur-sozialen-lage-von-journalistinnen-und-journalisten?p=all\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schw&auml;bisches Lehrersterben<\/strong><br>\nWas f&uuml;r ein Versprechen! Die Lehrer sollen bleiben, selbst wenn die Sch&uuml;ler in den n&auml;chsten Jahren weniger werden. Das Geld, das durch den Geburtenr&uuml;ckgang frei wird, die sogenannte demografische Rendite, soll dem Bildungssystem zugutekommen statt Haushaltsl&ouml;cher zu stopfen. So haben es die Bundeskanzlerin und die Ministerpr&auml;sidenten der L&auml;nder vor vier Jahren beim Dresdener Bildungsgipfel angek&uuml;ndigt. Und was machen sie heute? Ausgerechnet Baden-W&uuml;rttemberg: In einem der reichsten Bundesl&auml;nder wird die Schuldenbremse zur Bildungsbremse. Das ist kein gutes Omen f&uuml;r den Rest der Republik. Dass gerade Baden-W&uuml;rttemberg so rabiat den Rotstift einsetzt, verwundert vor allem auch deswegen, weil die gr&uuml;n-rote Landesregierung sich die Bildung einst auf die Fahnen geschrieben hatte. Bei den Gr&uuml;nen ist es l&auml;ngst Konsens geworden, die Bildung als Alternative zur Umverteilungspolitik alten Stils zu propagieren. Und heute? Auf die Sparw&uuml;nsche des Landesrechnungshof antwortet das Kultusministerium wie folgt: &ldquo;Angesichts der k&uuml;nftig weiter sinkenden Sch&uuml;lerzahlen und der Notwendigkeit, den Landeshaushalt zu sanieren, stimme das Ministerium zu, auch die ,demografische Rendite&rsquo; mit zur Entlastung des Haushaltes einzusetzen.&rdquo; Deutlicher k&ouml;nnten sich Koalitionsvertrag und Regierungshandeln gar nicht widersprechen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2012%2F07%2F25%2Fa0092&amp;cHash=e511c86650\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2012%2F07%2F25%2Fa0043&amp;cHash=d378b4950d\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>I Know the Congressional Culture of Corruption<\/strong><br>\nCongressmen accept donations and solemnly recite their oath of office: My vote is not for sale for a mere contribution. They are wrong. [&hellip;]<br>\nDuring the years I was lobbying, I purveyed millions of my own and clients&rsquo; dollars to congressmen, especially at such decisive moments. I never contemplated that these payments were really just bribes, but they were. Like most dissembling Washington hacks, I viewed these payments as legitimate political contributions, expressions of my admiration of and fealty to the venerable statesman I needed to influence.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theatlantic.com\/politics\/archive\/2012\/07\/i-know-the-congressional-culture-of-corruption\/260081\/\">The Atlantic<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> In Deutschland ist es einfacher: Man l&auml;sst die Lobbyisten einfach in den einschl&auml;gigen Ministerien arbeiten oder im Bundestag sitzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Georg Schramm: Meister Yodas Ende. &Uuml;ber die Zweckentfremdung der Demenz<\/strong><br>\nEin Live-Mitschnitt aus dem Grossen Sendesaal des Saarl&auml;ndischen Rundfunks vom 11. Mai 2012.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.drs1.ch\/www\/de\/drs1\/sendungen\/spasspartout\/2774.sh10230689.html\">drs1 (Teil 1)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.drs1.ch\/www\/de\/drs1\/sendungen\/spasspartout\/2774.sh10230707.html\">drs1 (Teil 2)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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