{"id":139948,"date":"2025-10-04T11:00:04","date_gmt":"2025-10-04T09:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139948"},"modified":"2025-10-02T18:36:48","modified_gmt":"2025-10-02T16:36:48","slug":"venezuela-versperrt-den-usa-das-tor-zum-hinterhof","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139948","title":{"rendered":"Venezuela versperrt den USA das Tor zum Hinterhof"},"content":{"rendered":"<p>Mit Raketen, von Kriegsschiffen und Kampfflugzeugen abgefeuert, versenkt die US-Regierung kleine Boote in der Karibik und damit zugleich alle potenziellen Beweismittel und Zeugen f&uuml;r angebliche Drogentransporte in Richtung USA. Der Exzess in den Mitteln und der Tod von Fischern und mutma&szlig;lichen Drogentransporteuren sind dabei nur Mittel zum Zweck der Vorbereitung von Milit&auml;roperationen gegen das souver&auml;ne Venezuela und die Bolivarische Revolution. Von <strong>Marta Andujo<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDer lateinamerikanische Fernsehsender <em>TeleSUR (Televisi&oacute;n del Sur)<\/em> nahm im Juli 2005 seinen Betrieb auf unter dem Motto &bdquo;Nuestro norte es el sur&ldquo;. Das <em>norte<\/em> ist ein Wortspiel, da damit sowohl Norden, der n&ouml;rdliche Nachbar USA als auch &bdquo;Leitstern&ldquo; gemeint ist: Unser Norden\/Leitstern ist der S&uuml;den.<\/p><p>Der Globale S&uuml;den will in den Weltnachrichten nicht l&auml;nger &uuml;ber die Interpretationen und Erz&auml;hlungen des Nordens und der US-Medienkonzerne gespiegelt werden, sondern berichtete fortan aus der eigenen Perspektive. <em>TeleSUR<\/em> hat seinen Hauptsitz in Caracas, der damalige venezolanische Pr&auml;sident Hugo Ch&aacute;vez geh&ouml;rte zu den wichtigsten Initiatoren des Medienprojektes.<\/p><p>Der Norden, der sich selbst geopolitisch-ideologisch als der Westen benennt, besteht im Wesentlichen aus den fr&uuml;heren europ&auml;ischen Kolonialm&auml;chten, den europ&auml;ischen Auswanderern nach Nordamerika, die mit ihrem Siedlerkolonialismus die indigene Bev&ouml;lkerung des Halbkontinents dezimierten, deren Lebensgrundlagen zerst&ouml;rte und sie in Reservate zwang. Die indigene Bev&ouml;lkerung unterlag der Feuerkraft und der gespaltenen Zunge der Europ&auml;er. Mit Japan z&auml;hlt sich die ehemalige gro&szlig;e, asiatische Kolonialmacht zum kollektiven Westen.<\/p><p>Es lohnt, sich an diese nicht allzu lange zur&uuml;ckliegende Vorgeschichte zu erinnern, weil sie in der Vorliebe des Westens weiterlebt, sich mit der Weltgemeinschaft gleichzusetzen und den Schl&uuml;ssel f&uuml;r das Klubhaus exklusiv in den H&auml;nden zu halten. Es sind die Pl&uuml;nderer und Sklavenhalter von gestern, die sich der Emanzipation und Entwicklung der V&ouml;lker entgegenstellen.<\/p><p>Die Militarisierung des Drucks der USA auf Venezuela, die aktuell durch die Weltnachrichten geht, ist der j&uuml;ngste Schritt, der durch die Executive Order des fr&uuml;heren US-Pr&auml;sidenten Barack Obama aus dem Jahr 2015 vorgezeichnet worden ist. Demnach stellt Venezuela f&uuml;r die USA &ndash; mit ihren weltweit etwa 800 Milit&auml;rst&uuml;tzpunkten und einem Milit&auml;rhaushalt, der eine H&ouml;he hat wie die der zehn n&auml;chstfolgenden gr&ouml;&szlig;ten L&auml;nder zusammen genommen, eine &bdquo;ungew&ouml;hnliche und au&szlig;erordentliche Bedrohung f&uuml;r die nationale Sicherheit und die Au&szlig;enpolitik der USA&ldquo; dar.<\/p><p>Die Missbilligung der US-Regierung gilt dem regierenden Chavismus in Venezuela, der seit der ersten Pr&auml;sidentschaft des 2013 gestorbenen Hugo Ch&aacute;vez nun unter Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro eine Perspektive f&uuml;r das karibische Land umsetzt, den gewaltigen Reichtum an &Ouml;l und anderen nat&uuml;rlichen Ressourcen einzusetzen, um den Lebensstandard der breiten Massen anzuheben. Souver&auml;ne Entwicklung anstelle von untergeordneter Rohstofflieferant f&uuml;r die privilegierten Metropolen. Es ist ein entschlossener Bruch mit dem alten, neokolonialen Entwicklungsmodell und dem Neoliberalismus.<\/p><p>Ein Meilenstein geht auf den November 2005 zur&uuml;ck, als die USA beim Amerika-Gipfel im argentinischen Mar del Plata eine politische Niederlage von historischem Ausma&szlig; einstecken mussten: Ihr Projekt einer &bdquo;Gesamtamerikanischen Freihandelszone&ldquo; von Alaska bis Feuerland unter US-Vorherrschaft <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gmCr-M4HS3g\">scheiterte<\/a> an der entschiedenen Opposition f&uuml;nf s&uuml;damerikanischer L&auml;nder: Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela.<\/p><p>Ch&aacute;vez ist das bedeutendste Beispiel in Lateinamerika f&uuml;r eine konsequente Auseinandersetzung mit dem Milit&auml;rputsch in Chile von 1973, der die Volksfrontregierung von Salvador Allende beendete. In unz&auml;hligen &ouml;ffentlichen Reden suchte er nach den Lehren aus dieser Katastrophe. Der Putsch von 1973 pr&auml;gte im &Uuml;brigen nicht nur die lateinamerikanische, sondern auch mehr als eine Generation der europ&auml;ischen Linken.<\/p><p>Es geht dabei um das Demokratiemodell, dessen europ&auml;ische, repr&auml;sentative Variante sich in Chile als fadenscheinig erwies. Die Rolle der USA und der europ&auml;ischen Eliten bei dem Putsch begr&uuml;ndete eine weltweite Grundsatzdiskussion.<\/p><p>Der Chavismus nahm sich von Anfang an des Problems an, dass eine gewonnene Wahl unter den Bedingungen der kapitalistischen &Ouml;konomie nicht bedeutet, dass die Regierung, die von der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung gew&auml;hlt wurde, auch die politische Macht gewonnen hat. Die Eigent&uuml;mer der riesigen Privatverm&ouml;gen, das leitende Personal der staatlichen Institutionen und die B&uuml;rokratie sind dieselben geblieben und in der Lage, politische und zugunsten der breiten Massen aufgesetzte soziale Programme, F&ouml;rderungen und politischen Umbau zu sabotieren.<\/p><p>Schon die erste Regierung von Ch&aacute;vez startete eine Reihe von sogenannten <em>Misiones<\/em>, die den Weg von beschlossenen sozialen Programmen radikal abk&uuml;rzte und die B&uuml;rokratie umging &ndash; von Gesundheits- und Bildungsprogrammen bis hin zum sozialen Wohnungsbau. Die Kulturpolitik des Chavismus &ouml;ffnete Einrichtungen wie Theater, Kinos und Museen, aber auch Erholungsparks f&uuml;r die breiten Massen. Im ganzen Land begann der Aufbau von Milizen.<\/p><p>Der rote Faden in allen Ma&szlig;nahmen der Bolivarischen Revolution war und ist es, das Muster des passiven und konsumierenden Wahlb&uuml;rgers zu &uuml;berwinden und die Bev&ouml;lkerung in allen Belangen des Landes zu mobilisieren und zu aktivieren: das Modell einer partizipativen Demokratie, in der die Bev&ouml;lkerung Protagonist der gesellschaftlichen Entwicklung wird. Die Wiederaneignung der eigenen Geschichte der Befreiung st&auml;rkt dabei die Souver&auml;nit&auml;t des Prozesses: mit Sim&oacute;n Bol&iacute;var, Sim&oacute;n Rodr&iacute;guez, Guaicaipuro, Ezequiel Zamora und vielen anderen geschichtlichen Pers&ouml;nlichkeiten.<\/p><p>Die Milizen passen nicht nur in diese Perspektive, sondern erf&uuml;llten auch eine zentrale Aufgabe bei der Umgestaltung des Milit&auml;rs. Der Chavismus hat so einen Faktor aufgebaut, der dem traditionellen Milit&auml;r des Landes signalisiert: Wenn dieses den Weg zu einer Armee des Volkes und einer Einheit mit der zivilen Bev&ouml;lkerung nicht mitgeht, hat das Programm der gesellschaftlichen Umgestaltung eine Alternative bewaffneter Macht.<\/p><p>Dieser Prozess hat sich so erfolgreich entwickelt, dass wiederholte Versuche der alten Eliten des Landes und der USA, das venezolanische Milit&auml;r als Putschinstrument gegen die chavistischen Regierungen einzusetzen, scheiterten.<\/p><p>Nach Ansicht von Ch&aacute;vez diente die chilenische Erfahrung dazu, &bdquo;die zivil-milit&auml;rische Fusion, eine der gr&ouml;&szlig;ten St&auml;rken der Bolivarischen Revolution&ldquo;, zu verteidigen. Er kritisierte die Rolle des Milit&auml;rs in Chile beim Staatsstreich von 1973, um damit den Kontrast zu verdeutlichen, dass in Venezuela die Streitkr&auml;fte ein &bdquo;wesentlicher Akteur&rdquo; der Bolivarischen Revolution hin zum Sozialismus sind.<\/p><p>Bisher haben der Ch&aacute;vismus und die Selbstorganisierung einer aktiven Bev&ouml;lkerung die R&uuml;ckkehr der Mumien an die Macht verhindern k&ouml;nnen. Westliche Heldenlegenden &uuml;ber Oppositionspolitiker in Venezuela generieren im Land selbst keine Basis. Figuren wie Leopoldo L&oacute;pez (Kind einer der elit&auml;rsten venezolanischen Familien und Z&ouml;gling an Eliteinternaten in den USA) und Mar&iacute;a Corina Machado (die die Selbsternennung von Petro Carmona beim Putschversuch 2002 mitunterzeichnete) sind Prototypen der venezolanischen Rechten mit US-Hintergrund. Beide sowie Machados Posterkandidat zu den letzten Pr&auml;sidentschaftswahlen, Edmundo Gonz&aacute;lez, der im spanischen Exil lebt, haben den US-Aufmarsch vor Venezuelas K&uuml;ste hoffnungsvoll begr&uuml;&szlig;t (<a href=\"https:\/\/www.martinoticias.com\/a\/opositor-pide-intervenci%C3%B3n-militar-en-venezuela-y-dice-que-el-c%C3%A1rtel-de-los-soles-es-el-estado-mismo-\/425370.html\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.diariolasamericas.com\/america-latina\/lideres-opositores-venezuela-apoyan-despliegue-eeuu-el-caribe-n5382864\">hier<\/a>). Von Ch&aacute;vez sind mehrfach Sto&szlig;gebete &uuml;berliefert, wie sehr er eine Opposition im Land begr&uuml;&szlig;en w&uuml;rde, der etwas an der heimischen Entwicklung liegt.<\/p><p>Ch&aacute;vez und sein langj&auml;hriger Au&szlig;enminister Nicol&aacute;s Maduro vertraten zudem seit Anfang der 2000er-Jahre den Aufbau einer multipolaren Weltordnung und begannen, strategische Allianzen mit L&auml;ndern des Globalen S&uuml;dens aufzubauen.<\/p><p>Die politischen Muster des Westens stammen aus einer Zeit, als Konkurrenz und Verdr&auml;ngung noch Raum hatten und Profit versprachen. Heute ist die Endlichkeit des gemeinsamen Planeten in den Mittelpunkt der politischen Diskussion ger&uuml;ckt, und das Angebot der Verfechter einer multipolaren Weltordnung, zum gemeinsamen Nutzen zu kooperieren, k&ouml;nnte das erfolgreichere Modell werden.<\/p><p>Die Auseinandersetzung um Venezuela ist nicht nur der Kampf gegen beispiellose einseitige Zwangsma&szlig;nahmen wirtschaftlicher und finanzpolitischer Art durch die USA und aktuell gegen deren milit&auml;rischen Aufmarsch in der Karibik. Sanktionen und der Raub venezolanischer Verm&ouml;gen und Goldreserven im Ausland haben zeitweise eine Hyperinflation und die R&uuml;ckkehr scharfen Mangels im Land ausgel&ouml;st.<\/p><p>Es ist auch eine gro&szlig;e ideologische Schlacht vor dem Hintergrund des Anspruchs des Westens auf prinzipielle &Uuml;berlegenheit trotz seiner Degenerierung in Kriegstreiberei und Entdemokratisierung.<\/p><p>Der spanische Journalist Ignacio Ramonet <a href=\"https:\/\/www.resumenlatinoamericano.org\/2025\/09\/06\/pensamiento-critico-venezuela-sigue-siendo-el-gran-laboratorio-politico-de-nuestra-epoca-entrevista-a-ignacio-ramonet\/\">fasst es so zusammen<\/a>:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Venezuela ist nach wie vor das gro&szlig;e politische Laboratorium unserer Zeit. Dort wird etwas versucht, was das globale System nicht toleriert: partizipative Demokratie, nationale Souver&auml;nit&auml;t und soziale Umverteilung unter einem sozialistischen Horizont werden zusammengebracht. Deshalb h&ouml;ren die Aggressionen nicht auf: Blockaden, Sanktionen, wirtschaftliche Erstickung, Delegitimierungskampagnen. Aber dort entstehen auch die kreativsten Formen des Widerstands der Bev&ouml;lkerung: die Kommunen(*), die Selbstverwaltung, die Idee der Macht von unten.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Bisher haben die Aggressoren gegen die Emanzipation des Globalen S&uuml;dens ideologisch in ihren eigenen Gesellschaften leichtes Spiel. Der Konsumb&uuml;rger in der Tradition und als Profiteur des Kolonialismus, auch in seiner linken Variante, weigert sich, zu verstehen, dass die K&auml;mpfe, die in diesem Fall Venezuela f&uuml;hrt, v&ouml;llig eigenst&auml;ndige, sch&ouml;pferische Prozesse darstellen. Sie haben gute Gr&uuml;nde, die westlichen Rezepte der Konkurrenz, Repr&auml;sentanz und der doppelten Standards nicht nachzuahmen.<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/q1GP_FO28UY?si=eBAImMwWzlVsLQyk\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>(*) Die Kommunen (comunas) in Venezuela sind Zusammenschl&uuml;sse mehrerer Kommunaler R&auml;te (Consejos Comunales) auf lokaler Ebene. Sie sind Strukturen der Selbstverwaltung in den Gemeinden, die zur Planung und Haushaltsgestaltung in lokalpolitischen Angelegenheiten berechtigt sind. Auch sollen sie die Verwaltung und Nutzung der Produktionsmittel vor Ort f&ouml;rdern. Die Kommunen sollen die Grundlage f&uuml;r den Kommunalen Staat bilden. Ziel ist die Selbstregierung des Volkes und die &Uuml;berwindung des b&uuml;rgerlichen Staates. Ch&aacute;vez bezeichnete die Kommunen als &bdquo;Keimzelle f&uuml;r den Aufbau des Sozialismus&ldquo;.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><small>Titelbild: BoldG \/ Shutterstock<\/small> <\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139650\">Brief an Trump: Venezuelas Pr&auml;sident ruft zum Dialog auf und weist Vorw&uuml;rfe des Drogenhandels zur&uuml;ck<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138323\">Bundesregierung zu US-Invasionsflotte vor der venezolanischen K&uuml;ste und Kopfgeld auf Maduro: &bdquo;Bilaterale Angelegenheit&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138034\">Im Schatten der Monroe-Doktrin: Neue Frontlinien in der Karibik<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127014\">Venezuela und die Nachwirkungen der v&ouml;lkerrechtswidrigen Anerkennung von Guaid&oacute; durch Deutschland<\/a><\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/b192acc60f1948f789a8f2bc45d83fef\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Raketen, von Kriegsschiffen und Kampfflugzeugen abgefeuert, versenkt die US-Regierung kleine Boote in der Karibik und damit zugleich alle potenziellen Beweismittel und Zeugen f&uuml;r angebliche Drogentransporte in Richtung USA. 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