{"id":13999,"date":"2012-07-27T08:41:31","date_gmt":"2012-07-27T06:41:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999"},"modified":"2012-07-27T08:41:31","modified_gmt":"2012-07-27T06:41:31","slug":"hinweise-des-tages-1687","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999#h01\">Elf Prozent bekommen nicht einmal Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999#h02\">Heiner Flassbeck, Chefvolkswirt der UNO-Konferenz f&uuml;r Handel und Entwicklung (UNCTAD), im Gespr&auml;ch mit Rudolf Geissler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999#h03\">Slowenien behindert EU-Beitritt Kroatiens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999#h04\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999#h05\">Tax Justice Focus &ndash; The Inequality Edition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999#h06\">Klageflut gegen Finanzdienstleister AWD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999#h07\">Der Richter und die Denker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999#h08\">Olympische Spiele: Chaos durch Privatisierung der Sicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999#h09\">Die offizielle G&auml;steliste von Ackermanns Geburtstagsdiner, die das Kanzleramt geheim halten will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999#h10\">Chronologie des Politikversagens &ndash; Das Bundesverfassungsgericht als Reparaturbetrieb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999#h11\">Obama verlangt bessere &bdquo;Background Checks&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999#h12\">Freundschaftsdienst als Protest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999#h13\">Sch&auml;fer-Bericht verschweigt Informationen &ndash; Unbekannte Sonderkommission arbeitete im LKA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999#h14\">Bestellte Wahrheiten. Ganz exklusiv<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999#h15\">In der Branche gilt das Verhindern von kritischen Berichten als K&ouml;nigsdisziplin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999#h16\">zu guter Letzt: Schwarze Nachtgedanken<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13999&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Elf Prozent bekommen nicht einmal Mindestlohn<\/strong><br>\nMehr als jeder zehnte deutsche Arbeitnehmer verdient nicht einmal 8,50 Euro pro Stunde &ndash; betroffen sind Minijobber und Teilzeitkr&auml;fte, aber auch viele Vollzeitbesch&auml;ftigte. Das zeigen neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes. [&hellip;]<br>\nDoch wem w&uuml;rde der Mindestlohn helfen? Wer verdient weniger als 8,50 Euro? Darauf gibt das Statistische Bundesamt Antwort, in einer Untersuchung mit dem trockenen Namen &ldquo;Verdienststrukturerhebung&rdquo;, die im September vorgestellt werden soll. Erste Ergebnisse, die bereits am Donnerstag ver&ouml;ffentlicht wurden, vermitteln eine &Uuml;bersicht dar&uuml;ber, wie Geh&auml;lter in Deutschland verteilt sind.<br>\nRund elf Prozent aller Besch&auml;ftigten haben demnach weniger als 8,50 Euro verdient. In den meisten F&auml;llen (46 Prozent) handelt es sich dabei um sogenannte Minijobber oder 400-Euro-Jobber. Immerhin ein Drittel waren Vollzeitbesch&auml;ftigte, 21 Prozent arbeiteten in Teilzeit. Magere Eink&uuml;nfte sind nach diesen Zahlen oft auch eine Frage des Geschlechts: Insgesamt 60 Prozent der Niedrigverdiener sind Frauen.<br>\nAbsolute Zahlen will das Bundesamt in diesen Fragen nicht herausgeben, denn es handelt sich nur um eine Stichprobenuntersuchung. Allerdings werden dabei weit &uuml;ber 32.000 Betriebe und 1,9 Millionen Arbeitnehmer erfasst. Roland G&uuml;nther vom Bundesamt betont: &ldquo;Uns geht es darum, die Strukturen und Gr&ouml;&szlig;enordnungen von Verdiensten zu zeigen.&rdquo; Man m&uuml;sse aber aufgrund der Methode davon ausgehen, dass noch mehr Menschen weniger als 8,50 Euro verdienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsleben\/gehaelter-11-prozent-bekommen-nicht-einmal-mindestlohn-a-846573.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck, Chefvolkswirt der UNO-Konferenz f&uuml;r Handel und Entwicklung (UNCTAD), im Gespr&auml;ch mit Rudolf Geissler<\/strong><br>\nWarnung vor Spekulationen um einen Euro-Austritt Griechenlands: &bdquo;In ganz S&uuml;deuropa haben wir eine heimliche Kapitalflucht&ldquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/tagesgespraech\/-\/id=660264\/nid=660264\/did=9901838\/qj6y9i\/\">SWR (Einleitungstext)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mp3-download.swr.de\/swr2\/tagesgespraech\/2012\/07\/555509.6444m.mp3\">Audio-Podcast [mp3 &ndash; 2.6 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Slowenien behindert EU-Beitritt Kroatiens<\/strong><br>\n&bdquo;Slowenen wollen Kroaten aufhalten&ldquo;, titelt SME. Eigentlich sollte Zagreb der EU im Juli 2013 beitreten. Nun drohte der slowenische Au&szlig;enminister Karl Erjavec diese Woche aber an, dass das Parlament den EU-Beitrittsvertrag nicht ratifizieren wird.<br>\nDer Grund daf&uuml;r sind 172 Millionen Euro, die eine slowenische Bank kroatischen B&uuml;rgern schuldet. Diese Aff&auml;re stammt aus der Zeit vor der Zerst&uuml;ckelung Jugoslawiens im Jahr 1991, erinnert die slowakischeTageszeitung: [&hellip;]<br>\nIn Kroatien verloren 130.000 Menschen ihre Ersparnisse. Und die bis zum Hals in Schwierigkeiten steckende Bank von Ljubljana hat nicht vor, sie zur&uuml;ckzuerstatten. Wenn Kroatien nun aber der EU beitritt, wird die slowenische Bank verpflichtet sein, ihre Schulden zu begleichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseurop.eu\/de\/content\/news-brief\/2417791-slowenien-behindert-eu-beitritt-kroatiens?xtor=RSS-18\">Presseurop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Eine slowenische Bank schuldet kroatischen B&uuml;rgern Geld, das sie offenbar nicht mehr hat, beim EU-Beitritt Kroatiens aber zahlen m&uuml;sste. Und aus diesem Grund erw&auml;gt nun Slowenien, den kroatischen EU-Beitritt zu blockieren. Ein Schurkenst&uuml;ck in Sachen &bdquo;marktkonformer Demokratie&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Alles Erforderliche tun&rdquo; &ndash; Anmerkungen zu Draghis Euro-Versprechen<\/strong><br>\nDer Chef der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, wurde in der Presse heute mit der &Auml;u&szlig;erung zitiert, die EZB werde &ldquo;alles Erforderliche tun, um den Euro zu erhalten.&rdquo; Allgemein wurde dieses Statement als Zusage verstanden, die EZB werde ihr Ankaufprogramm f&uuml;r Staatsanleihen wieder aufnehmen, wenn dies n&ouml;tig sei. Sofort sanken die in den letzten Tagen stark gestiegenen Renditen auf spanische Staatsanleihen deutlich. Und sofort stiegen die Wertpapierkurse an den B&ouml;rsen. Dies sind Geschehnisse, die in zweierlei Hinsicht nachdenklich machen sollten: Erstens, offenbar reagieren B&ouml;rsen und Finanzm&auml;rkte anders, als die herrschende Politik sich dies vorstellt. Zweitens, wieder einmal muss die EZB einspringen, weil die Krisenbek&auml;mpfung &agrave; la Bundeskanzlerin versagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/901\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><strong>Euro-Gruppe erw&auml;gt neue Hilfe f&uuml;r Spanien<\/strong><br>\nKaum ist die Rettung der maroden Banken beschlossen, hofft Spanien auf weitere Unterst&uuml;tzung aus der EU: Die europ&auml;ischen Nachbarn sollen dem Land Staatsanleihen abkaufen, damit Madrid die Zinsen bezahlen kann. Doch Berlin hat Bedenken.<br>\nDie Euro-L&auml;nder denken &uuml;ber weitere Hilfen f&uuml;r das krisengesch&uuml;ttelte Spanien nach. Konkret wird erwogen, dass der Euro-Rettungsfonds EFSF privaten Geldh&auml;usern die spanischen Staatsanleihen abkauft, um die Nachfrage anzukurbeln und damit die Zinslast des Landes zu senken. &ldquo;Falls Madrid einen Antrag stellt, sind wir bereit zu handeln&rdquo;, sagte ein EU-Diplomat der S&uuml;ddeutschen Zeitung. [&hellip;]<br>\nOffiziell will sich die Bundesregierung nicht zu den W&uuml;nschen Spaniens &auml;u&szlig;ern. In Regierungskreisen hie&szlig; es, man lehne Anleihek&auml;ufe nicht generell ab, zun&auml;chst m&uuml;sse aber die Sanierung des maroden Bankensektors vorankommen. Ein Problem ist zudem, dass das sogenannte Neuner-Gremium des Bundestags zustimmen m&uuml;sste. Ihm geh&ouml;ren Abgeordnete aller f&uuml;nf Fraktionen an, die Treffen sind geheim, weil die Finanzm&auml;rkte &uuml;ber Zeitpunkt und Art der Anleihek&auml;ufe im Unklaren gelassen werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/efsf-soll-spanische-staatsanleihen-kaufen-euro-gruppe-erwaegt-neue-hilfe-fuer-spanien-1.1422596\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Bedenken &bdquo;Berlins&ldquo; sind goldrichtig, wenn auch aus den komplett falschen Gr&uuml;nden. Warum sollte die EFSF Anleihen auf dem Sekund&auml;rmarkt kaufen? Das darf und kann doch die EZB und anders als die d&uuml;rftig finanzierte EFSF hat die EZB auch das Geld, dies zu tun. Alleine der Umstand, dass solche irrsinnigen Pl&auml;ne &uuml;berhaupt ernsthaft diskutiert werden, l&auml;sst den Beobachter erschaudern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Alternativrechnung zu Folgen einer Griechen-Pleite<\/strong><br>\nDas M&uuml;nchner Ifo-Institut hat am Mittwoch eine Berechnung zu den Verlusten des deutschen Staates bei einer Pleite Griechenlands ver&ouml;ffentlicht. Die Berenberg Bank hat nun eine alternative Berechnung aufgestellt.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/11_07_27_griechenland_pleite_berenberg1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/11_07_27_griechenland_pleite_berenberg1_small.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaftswunder.ftd.de\/2012\/07\/26\/alternativrechnung-zu-folgen-einer-griechen-pleite\/\">FTD Wirtschaftswunder<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Tax Justice Focus &ndash; The Inequality Edition<\/strong><br>\nInequality is divisive and socially corrosive.  For centuries, many people recognised that truth intuitively, but now the data show it is truer than we ever imagined. The bigger the income gaps between rich and poor, the less cohesive the society: community life weakens, people trust each other less and violence increases.<br>\nThis edition of Tax Justice Focus is devoted to inequality.  Our guest editors are Richard Wilkinson and Kate Pickett, whose book, The Spirit Level, has been acclaimed worldwide for its comprehensive analysis of how inequality is not just about differences in material comforts, but also has powerful psychosocial effect that reduce the wellbeing of whole population<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taxjustice.blogspot.de\/2012\/07\/tax-justice-focus-inequality-edition.html\">Tax Justice Network<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Klageflut gegen Finanzdienstleister AWD<\/strong><br>\nSeit Beginn dieses Jahres sieht sich der Finanzdienstleister AWD einer bundesweiten Welle von Anlegerklagen gegen&uuml;ber. Allein am Konzernsitz Hannover laufen vor dem Landgericht mehrere hundert Einzelverfahren gegen das von Ex-Chef Carsten Maschmeyer gegr&uuml;ndete Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/awd-prozess-klageflut-gegen-finanzdienstleister-awd,1472780,16723310.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Richter und die Denker<\/strong><br>\nMit aller Macht geht die Staatsanwaltschaft gegen einen Stuttgart-21-kritischen Richter a. D. vor. Gesucht wird ein Maulwurf, der dem ungeliebten Juristen angeblich vertrauliches Material zugesteckt hat. Dabei war Beh&ouml;rden und Landesregierung jedes (legale) Mittel recht. Auch eine Hausdurchsuchung musste sein. Dachten sie und gossen neues &Ouml;l ins Feuer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/no_cache\/newsartikel\/2012\/07\/der-richter-und-die-denker\/?print=1\">Kontext-Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Olympische Spiele: Chaos durch Privatisierung der Sicherung<\/strong><br>\nDie britische Regierung will auch viele Aufgaben der Polizei privatisieren, nach den Problemen mit dem G4S-Konzern erscheint der neoliberale Plan waghalsiger denn je.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/druck\/mb\/artikel\/37\/37337\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Geht es &ndash; abgesehen vom Anlass und vom Ausma&szlig; des Chaos &ndash; bei anderen Privatisierungen &ouml;ffentlicher Dienstleistungen wesentlich anders zu? Die privaten Dienstleistungen werden teurer und von der Qualit&auml;t schlechter. Die Kundschaft und die Besch&auml;ftigten werden ausgenommen und der Staat zahlt drauf.<br>\nOlympische Sportwettk&auml;mpfe unter Berufssoldaten &ndash; das wird bestimmt besonders gem&uuml;tlich. Die Frage ist, ob wir davon in der &ouml;ffentlich-rechtlichen Berichterstattung etwas erfahren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die offizielle G&auml;steliste von Ackermanns Geburtstagsdiner, die das Kanzleramt geheim halten will<\/strong><br>\nDas Bundeskanzleramt beugt sich nur widerwillig dem Informationsfreiheitsgesetz. Die G&auml;steliste und Rechnungen zu Ackermanns Geburtstags-Abendessen im Kanzleramt mussten erst vor Gericht erstritten werden. Trotzdem will das Kanzleramt eine Ver&ouml;ffentlichung verbieten. Netzpolitik.org pr&auml;sentiert jetzt exklusiv die umstrittenen Dokumente.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2012\/exklusiv-die-offizielle-gasteliste-von-ackermanns-geburtstagsdiner-die-das-kanzleramt-geheim-halten-will\/\">Netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Chronologie des Politikversagens &ndash; Das Bundesverfassungsgericht als Reparaturbetrieb<\/strong><br>\nUnd wieder einmal hat das BVerfG ein Gesetz kassiert. Diesmal das Wahlgesetz. Fast drei Jahre hatten die Politiker Zeit, ein verfassungsgem&auml;&szlig;es Gesetz zu verabschieden. Doch daraus wurde nichts. Die Verfassungsrichter hatten die Berechnungsmethode f&uuml;r die so genannten &Uuml;berhangmandate moniert. Nachfolgend eine Auflistung des Politikversagens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aristo.excusado.net\/comments.php?y=12&amp;m=07&amp;entry=entry120726-124516\">aristo blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Obama verlangt bessere &bdquo;Background Checks&ldquo;<\/strong><br>\nObama legt sich mit der m&auml;chtigen Waffenlobby an, indem er strengere Kontrollen bei Waffenverk&auml;ufen fordert. Mitt Romney hat seine ganz eigene Theorie zum Todessch&uuml;tzen von Aurora.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/weblog--countdown-fuer-obama\/attentat-von-aurora-obama-verlangt-bessere--background-checks-,11777598,16722052,view,asFirstTeaser.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Viele werden sagen, dass ist nichts. In der Tat stellt Obama keine sehr weit gehende Forderung. Andererseits ist es beachtlich, dass er mitten im Wahlkampf dieses Thema anzufassen wagt. &Uuml;berhaupt scheinen sich viele gerade in Europa zu fragen, warum greift Obama auch in anderen Fragen nicht st&auml;rker durch. Dabei wird au&szlig;er Acht gelassen, dass sich der US-Pr&auml;sident nicht auf &uuml;ber Wahllisten der Parteien in den Kongress gekommene Abgeordnete und Abgeordnete st&uuml;tzen kann, sondern jeder Senator und Abgeordnete muss sich &uuml;ber eine Direktwahl, also Volkes Stimme, qualifizieren. Was auch hei&szlig;t, dass die Kongressmitglieder st&auml;rker auf ihre W&auml;hler ber&uuml;cksichtigen, auch in Konflikt mit den Vorhaben ihres Pr&auml;sidenten. Umso beachtlicher sind die Leistungen Obamas: Eine Gesundheitsreform, die etliche US-Pr&auml;sidenten seit 1912 vergeblich angestrebt hatten; mit dem Dodd\/Frank Act eine beachtliche Finanzmarktreform und nicht zuletzt den Abzug aus Afghanistan gegen den Willen der Milit&auml;rs (siehe General Stanley A. McChrystal) &ndash; auch wenn an der verst&auml;rkten Kriegsf&uuml;hrung &uuml;ber Drohnen Kritik unerl&auml;sslich ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Freundschaftsdienst als Protest<\/strong><br>\n&bdquo;Javier Bardem demonstriert in Madrid, G&uuml;nther Jauch in Potsdam&ldquo;, titelt Deutschlands gr&ouml;&szlig;tes Revolverblatt und schlussfolgert: &bdquo;Protest-Promis&ldquo;! Wie kommt man eigentlich dazu, den Snobismus Jauchs, den er in Potsdam exerziert, mit den essentiellen Protesten auf Spaniens Stra&szlig;en zu vermengen? Wie kann man Jauchs Einsatz f&uuml;r die Kultur in Anf&uuml;hrungszeichen, mit den vor Angst getriebenen Kundgebungen in Spanien gleichsetzen wollen? Jauch geht es zu Potsdam um ein Kunsthalle, die inmitten seiner Stadt gebaut werden soll, die nun jedoch von einem Teil der Bev&ouml;lkerung abgelehnt wird. Initiator ist der Milliard&auml;r Hasso Plattner, f&uuml;r dessen Institut Jauch schon t&auml;tig war, als er in Sachen &bdquo;soziale Kompetenz&ldquo; und &bdquo;Erfolg&ldquo; las. Klar, dass er da auf den Marktplatz geht, seine Prominenz in die Waagschale wirft f&uuml;r diesen alten Bekannten. Vielleicht h&auml;tte auch er etwas davon, wenn vor seiner Haust&uuml;re Plattner-Engagement stattf&auml;nde; hin und wieder ein Motivationstraining f&uuml;r einen auserw&auml;hlten Kreis, das w&auml;re doch verlockend. &Uuml;ber etwaiges Sal&auml;r spricht man nicht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2012\/07\/freundschaftsdienst-als-protest.html\">Ad Sinistram<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Javier Bardem ist nebenbei bemerkt ein erstklassiger Darsteller, international gefragt, Oscar-Preistr&auml;ger und spielt derzeit im neuen James-Bond-Film den Gegenspieler. G&uuml;nther Jauch ist ein nicht unbegabter Quiz-Moderator einer Show, zu der er nicht die Idee hatte, als <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5918#h22\">Journalist ein Meinungsmanipulator<\/a>. Und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1347\">Jauch machte bereits Werbung<\/a>, die ihn mit einem kleinen Deckmantel sozialen Engagements v&ouml;llig unglaubw&uuml;rdig machen. Wahrscheinlich bekommt jedes Volk auch die Prominenten, die es verdient.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sch&auml;fer-Bericht verschweigt Informationen &ndash; Unbekannte Sonderkommission arbeitete im LKA<\/strong><br>\nDer Sch&auml;fer-Bericht weist gr&ouml;&szlig;ere L&uuml;cken auf als bisher bekannt. Das Team um den fr&uuml;heren Bundesrichter Gerhard Sch&auml;fer hat nach Informationen von MDR TH&Uuml;RINGEN die Arbeit einer bisher verschwiegenen Sonderkommission (SoKo) &ldquo;Rechte Gewalt&rdquo; ignoriert. Innenminister J&ouml;rg Geibert (CDU) k&uuml;ndigt an, dass der Bericht erg&auml;nzt werden muss. [&hellip;]<br>\nDoch inzwischen aufgetauchte vertrauliche Dokumente, die MDR TH&Uuml;RINGEN vorliegen, lassen den Schluss zu, dass dieser Kritikpunkt von Sch&auml;fer so nicht zu halten ist. Schlimmer noch, die Kommission ger&auml;t durch diese Papiere in den Verdacht, eine wichtige Information unterschlagen zu haben. Aus Absicht oder aus Schlamperei, das bleibt nun zu kl&auml;ren. Klar ist, die von Sch&auml;fer geforderte SoKo hat es tats&auml;chlich gegeben. Und klar ist auch, Sch&auml;fer hat von der Existenz dieser SoKo gewusst und sie nicht in seinem Bericht erw&auml;hnt. Au&szlig;erdem scheinen im Landeskriminalamt alle Aktenbest&auml;nde dieser SoKo verschwunden zu sein. Das Innenministerium wiederum hat Akten zu dieser Ermittlergruppe gefunden, allerdings erst diese Woche, so dass dieses Material der Sch&auml;fer-Kommission nicht zur Verf&uuml;gung stand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/zwickauer-trio536_page-1_zc-17d41edc_zs-6c4417e7.html\">MDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bestellte Wahrheiten. Ganz exklusiv<\/strong><br>\nJ&uuml;rgen Leinemann, der geniale Analytiker des deutschen Politikbetriebs, hat schon fr&uuml;h eine Grauzone des Journalismus ausgemacht, die bis heute nicht ausgeleuchtet ist: Die gr&ouml;&szlig;te (Korruptions-)Gefahr f&uuml;r einen seri&ouml;sen Journalismus bestehe in der Abh&auml;ngigkeit von Informanten, die best&auml;ndig Material f&uuml;r vermeintlich exklusive Geschichten lieferten.<br>\nNirgendwo ist diese Gefahr gr&ouml;&szlig;er als auf dem Gebiet der Geheimdienstberichterstattung. Hier gilt f&uuml;r einen kleinen, ausgesuchten Kreis der so genannten Spezialisten die opportunistische Formel: Die Hand, die mich f&uuml;ttert, bei&szlig;e ich nicht. Lorenz Matzat hat diesen systemischen Konflikt j&uuml;ngst am Fallbeispiel NSU und das Versagen des Journalismus auf datenjournalist.de entziffert. Seine Bilanz der vom Verfassungsschutz inspirierten und lange Zeit gesteuerten Berichterstattung: &bdquo;Mit Journalismus, wie er 2012 im Netz m&ouml;glich w&auml;re, hat das alles wenig zu tun.&ldquo;<br>\nWarum aber versteht sich eine kleine Gruppe von Journalisten als F&uuml;llfederhalter der Schlapph&uuml;te? Warum werden die &bdquo;bestellten Wahrheiten&ldquo; von den Redaktionen und Agenturen nicht im Lichte der gesetzten Informationen gepr&uuml;ft oder zumindest als ungepr&uuml;fte &bdquo;Ein-Quellen-Geschichten&ldquo; markiert? Warum ist die Geheimdienst-Berichterstattung ein Sonderbereich, in dem journalistische Grundregeln au&szlig;er Kraft gesetzt sind?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/46353\/bestellte-wahrheiten-ganz-exklusiv\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+carta-standard-rss+%28Carta%29\">Carta<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>In der Branche gilt das Verhindern von kritischen Berichten als K&ouml;nigsdisziplin<\/strong><br>\nDie Orchestrierung der Medien und die Instrumentalisierung von Journalisten geh&ouml;ren zur DNA des Lobbyismus. Der katholische Geheimbund &bdquo;Opus Dei&ldquo; ist im Vergleich zu den Lobby-Einfl&uuml;sterern ein offenes Buch &ndash; wie einige Fallbeispiele zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/45925\/in-der-branche-gilt-das-verhindern-von-kritischen-berichten-als-konigsdisziplin\/\">carta<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Schwarze Nachtgedanken<\/strong><br>\nEin Neuanfang? Wie grotesk! Zur Lage der S&uuml;dwest-CDU f&auml;llt Manfred Zach nur noch Satirisches ein. Der Kontext-Autor muss es wissen &ndash; er war einst Regierungssprecher bei Lothar Sp&auml;th.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/no_cache\/newsartikel\/2012\/07\/schwarze-nachtgedanken\/?print=1\">Kontext-Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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