{"id":140133,"date":"2025-10-06T13:00:24","date_gmt":"2025-10-06T11:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140133"},"modified":"2025-10-06T16:15:31","modified_gmt":"2025-10-06T14:15:31","slug":"gegen-die-resignation-wie-familien-rentner-kirchenmusiker-und-gewerkschafter-am-3-oktober-fuer-frieden-demonstrierten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140133","title":{"rendered":"Gegen die Resignation: Wie Familien, Rentner, Kirchenmusiker und Gewerkschafter am 3. Oktober f\u00fcr Frieden demonstrierten"},"content":{"rendered":"<p>Am Tag der Deutschen Einheit haben sich auf dem Berliner Bebelplatz rund 20.000 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet versammelt, um ein Signal gegen Hochr&uuml;stung und Kriegspolitik zu setzen. Was diese Demonstration besonders auszeichnete, war das tiefe pers&ouml;nliche Engagement der Teilnehmer. Mehrere Demonstranten, mit denen Tilo Gr&auml;ser und &Eacute;va P&eacute;li sprachen, hatten weite Reisen auf sich genommen &ndash; aus dem M&uuml;nsterland, Gie&szlig;en, Hamburg oder Minden. Sie kamen nach Berlin, um ihre Stimme zu erheben, und erz&auml;hlten ihre pers&ouml;nlichen Beweggr&uuml;nde. Ein Bericht von <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n &bdquo;Sehr breit, sehr kraftvoll&ldquo; &ndash; so beschrieb der 71-j&auml;hrige Bernd Mehrhoff aus dem nordrhein-westf&auml;lischen Minden seinen Eindruck von der Friedensdemonstration am 3. Oktober in Berlin. Es habe ein paar Redebeitr&auml;ge gegeben, wo er gedacht habe, &bdquo;da bin ich nicht ganz mit einverstanden&ldquo;. Aber das geh&ouml;re auch dazu, andere Sichten auszuhalten, so der pensionierte Sozialp&auml;dagoge und aktives Ehrenamtsmitglied bei ver.di. <\/p><p>F&uuml;r ihn war die Teilnahme eine Reaktion auf die be&auml;ngstigende Politik: Die aktuelle Situation zwinge ihn auf die Stra&szlig;e, da man es &bdquo;zu Hause gar nicht aush&auml;lt&ldquo;. Seine Hoffnung ruhte vor allem auf der n&auml;chsten Generation; er freute sich &bdquo;riesig &uuml;ber den Jugendblock, der da hinter uns marschierte: weil das eine Perspektive f&uuml;r mich hat&ldquo;. <\/p><p>Die Kundgebung, zu der die Initiative &bdquo;Nie wieder Krieg &ndash; die Waffen nieder!&ldquo; gemeinsam mit weiteren Friedensorganisationen aufgerufen hatte, forderte auf den beiden Demonstrationen am Freitag in Berlin und Stuttgart die sofortige Beendigung aller Kriege, insbesondere in der Ukraine sowie im Mittleren Osten. Ein entschiedenes Nein gab es auch zu Mittelstreckenwaffen und der st&auml;ndigen &bdquo;Bedrohungsl&uuml;ge&ldquo;.<\/p><p>Die Menschen auf dem Berliner Bebelplatz am 3. Oktober lieferten den Beweis: Es lohnt sich, die Stimme zu erheben. Sie setzten ein deutliches Zeichen gegen die Resignation und f&uuml;r den Wunsch nach Diplomatie statt Aufr&uuml;stung.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_02-1024x684.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"684\" class=\"aligncenter size-large wp-image-140135\" srcset=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_02-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_02-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_02-768x513.jpg 768w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_02-974x650.jpg 974w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_02-734x490.jpg 734w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_02-367x245.jpg 367w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_02.jpg 1390w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p><p>Als Vorsitzender des Regionalvorstandes Minden-L&uuml;bbecke der Gewerkschaft ver.di kritisierte Mehrhoff jedoch insbesondere den Publizisten und Friedensaktivisten J&uuml;rgen Gr&auml;sslin, der &bdquo;die ganzen Weltpolitiker in einen Topf gepackt&ldquo; habe, weil er China eine andere Au&szlig;enpolitik als die anderen genannten Staaten zusprach. Er akzeptierte aber, dass unterschiedliche Meinungen Teil einer breit aufgestellten Demonstration sind (&bdquo;Das soll auch so sein.&ldquo;). Dennoch &auml;u&szlig;erte der 71-J&auml;hrige den Wunsch nach einer breiteren institutionellen Unterst&uuml;tzung: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Ich h&auml;tte es gerne gehabt, wenn meine Gewerkschaft auch dazu aufgerufen h&auml;tte.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p><strong>Frust &uuml;ber die geringe Beteiligung und interne Spaltung<\/strong><\/p><p>Andere Demonstranten, die ebenfalls die M&uuml;hen der Anreise auf sich genommen hatten, beklagten jedoch die relativ geringe Teilnehmerzahl. Der ehemalige Zahnarzt Uli Bolz (Jahrgang 1946) aus Gie&szlig;en, der sich zuf&auml;llig mit seinem fr&uuml;heren Patienten Hans-Oldo R&ouml;ster auf dem Bebelplatz traf, stellte ern&uuml;chtert fest, dass die Friedensbewegung aktuell &bdquo;nicht stark genug&ldquo; sei, um ein Gegengewicht zur Aufr&uuml;stungspolitik zu bilden. R&ouml;ster wiederum sah eine &bdquo;nicht nachvollziehbare Verzettelung&ldquo; in der Abfolge der Friedensproteste. Er &auml;u&szlig;erte Zweifel an der schnellen Wirkung des Protests und zitierte das ber&uuml;hmte Motto: &bdquo;Die herrschenden Gedanken sind die Gedanken der Herrschenden.&ldquo; Er schlussfolgerte, dass Ver&auml;nderungen erfahrungsgem&auml;&szlig; lange dauern, denn &bdquo;die Leute lernen nichts aus der Geschichte&ldquo;.<\/p><p>Trotz dieser Entt&auml;uschung blieb die Entschlossenheit beider ungebrochen, f&uuml;r ihre &Uuml;berzeugung auf die Stra&szlig;e zu gehen. Sie sandten damit wie die anderen etwa 20.000 Demonstranten ein deutliches Signal &ndash; auch wenn sie wussten, dass der Weg zum Frieden ein langer ist.<\/p><p>Ver.di-Mitglied Mehrhoff pr&auml;sentierte sich demonstrativ mit seiner Gewerkschaft: Er trug neben der Weste eine M&uuml;tze und die Fahne seiner ver.di, um klarzustellen, &bdquo;dass ver.di eben noch hier ist&ldquo;.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_03.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_03-1024x679.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"679\" class=\"aligncenter size-large wp-image-140136\" srcset=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_03-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_03-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_03-768x509.jpg 768w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_03-980x650.jpg 980w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_03-739x490.jpg 739w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_03-369x245.jpg 369w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_03.jpg 1390w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p><p>Er bedauerte zwar die offizielle Zur&uuml;ckhaltung seiner Gewerkschaftsf&uuml;hrung, erkl&auml;rte dies aber mit der tiefen internen Spaltung der Organisation. &bdquo;Das ist nicht nur die F&uuml;hrung, die gesamte Gewerkschaft ist voll gespalten&ldquo;, stellte er betr&uuml;bt fest. Er berichtete von den Schwierigkeiten, die sich daraus ergaben, und nannte als Beispiel die internen Konflikte in seinem eigenen Regionalvorstand. Dort habe es zwei Jahre gedauert, &uuml;berhaupt &uuml;ber das Thema Krieg sprechen zu k&ouml;nnen. Der letztlich gefundene, kleinste gemeinsame Nenner lautete schlicht, &bdquo;dass kein Land ein anderes Land angreifen darf&ldquo;.<\/p><p>Trotz der Zur&uuml;ckhaltung der Ver.di-Spitze zeigte sich das Engagement der Basisstrukturen eindr&uuml;cklich: Der Bus, mit dem Mehrhoff und andere aus Ostwestfalen anreisten, wurde durch die Friedensinitiative im Ver.di-Bezirk Ostwestfalen-Lippe initiiert und vom Bezirksvorstand mitfinanziert. Zu seinem Nachnamen, der w&ouml;rtlich &bdquo;Mehr Hoffnung&ldquo; bedeutet, erkl&auml;rte er augenzwinkernd: &bdquo;Ganz viel Hoffnung&ldquo;.<\/p><p><strong>Weite Wege f&uuml;r den Frieden: Von Hamburg bis zum M&uuml;nsterland<\/strong><\/p><p>Sabine Schwarz war aus Hamburg nach Berlin gereist. Die Friedensaktivistin hat ihre Proteste gegen Aufr&uuml;stung und die zunehmende &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; direkt aus der Stadt an der Elbe in die Hauptstadt getragen. Ihr Weg nach Berlin war eine direkte Reaktion auf das k&uuml;rzliche NATO-Man&ouml;ver &bdquo;Red Storm Bravo&ldquo; im Hamburger Hafen. Schwarz beklagte die geringe zivile Gegenwehr in Hamburg und betonte, &bdquo;es m&uuml;ssen viel, viel mehr sein&ldquo;.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_04.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_04-1024x679.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"679\" class=\"aligncenter size-large wp-image-140137\" srcset=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_04-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_04-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_04-768x509.jpg 768w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_04-980x650.jpg 980w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_04-739x490.jpg 739w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_04-369x245.jpg 369w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_04.jpg 1390w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a> <\/p><p>Besonders scharf verurteilte sie die Einbeziehung ziviler Einrichtungen wie Krankenh&auml;user in die Milit&auml;r&uuml;bungen. Sie sieht darin eine &bdquo;perfide und gesch&ouml;nte Politik&ldquo;: &bdquo;Sie erz&auml;hlen dir, dass sie investieren in Br&uuml;cken und in Stra&szlig;en und dabei machen sie das einfach, um noch mehr Infrastruktur f&uuml;r Milit&auml;r zu haben.&ldquo; Ebenso prangerte sie den Verkauf von Werften an R&uuml;stungskonzerne an. Der Stolz Hamburgs, mit Rheinmetall nun &bdquo;gutes Geld verdienen&ldquo; zu k&ouml;nnen, verschweige die eigentliche Konsequenz, dass man &bdquo;mit diesem Geld und mit dieser sogenannten Kriegst&uuml;chtigkeit morden will&ldquo;. F&uuml;r Sabine Schwarz ist die Sache klar: &bdquo;Jeder Krieg ist Mord und jeder Krieg ist zu verurteilen.&ldquo;<\/p><p>Ihr Engagement zieht die Hamburgerin auch aus ihren pers&ouml;nlichen Wurzeln. Sie erkl&auml;rte, dass ihre Haltung ma&szlig;geblich von ihrer Herkunft aus der DDR gepr&auml;gt sei: &bdquo;Ich stamme aus der DDR und ich muss ganz ehrlich sagen, 1989 hat man dann gedacht, okay, gucken wir mal, was kommt. Aber jetzt stellt man fest, es ist nicht besser geworden.&ldquo; In der DDR h&auml;tte man das Thema Krieg zwar im Kopf gehabt, es sei aber immer mit einer klaren Ablehnung verbunden gewesen: &bdquo;Die DDR selber war immer friedlich und so ist man aufgewachsen.&ldquo; Diese Pr&auml;gung macht die heutige Politik f&uuml;r sie umso erschreckender. Sie kritisierte die bundesdeutsche Politik daf&uuml;r, so locker und leichtfertig mit dem Thema Krieg umzugehen.<\/p><p>Sabine Schwarz, die in Netzwerken wie dem &bdquo;Friedensratsschlag&ldquo; aktiv ist, kam nach Berlin in der Hoffnung, dass &bdquo;die Herrschenden uns sehen&ldquo; und erkennen, dass die aktuelle Politik &bdquo;absolut nicht die ist, die die deutsche Bev&ouml;lkerung m&ouml;chte&ldquo;. Trotz negativer Reaktionen in Hamburg gab sie sich k&auml;mpferisch: &bdquo;Darum sind wir hier, weil wir einfach hoffen, dass auch Menschen mit aufwachen und sich uns anschlie&szlig;en, ein bisschen was ver&auml;ndern.&ldquo; Besonders stolz ist sie auf die Unterst&uuml;tzung in der eigenen Familie: Ihre Tochter und ihre Enkelin begleiteten sie freiwillig, was zeige, dass &bdquo;sehr viele junge Leute sich f&uuml;r Frieden und f&uuml;r eine menschliche Gesellschaft engagieren&ldquo;.<\/p><p><strong>Die DDR-Fahne als Mahnung vor &bdquo;gef&auml;hrlichem Wahnsinn&ldquo;<\/strong><\/p><p>Auf der Berliner Friedensdemonstration sorgte Ortnit Wetterau aus Halle (Saale) f&uuml;r Aufsehen, indem er neben seiner Friedensbotschaft offen eine DDR-Fahne trug. Der Physiker, der sein Studium 1985 in dem Land begann, das vor 35 Jahren verschwand, sieht dieses Symbol nicht als Nostalgie, sondern als scharfe Kritik an der heutigen Politik, die er als &bdquo;gef&auml;hrlichen Wahnsinn&ldquo; brandmarkt. F&uuml;r ihn sind Marktwirtschaft und Kapitalismus &bdquo;sowas von durchgefallen&ldquo;.<\/p><p>Am st&auml;rksten kritisierte Wetterau das gesunkene Bildungsniveau in der Bundesrepublik. Er sieht darin den Hauptgrund, warum die Bev&ouml;lkerung eine kriegs- und aufr&uuml;stungsorientierte Politik &bdquo;mindestens stillschweigend&ldquo; hinnimmt. Er zog einen direkten Vergleich zu seiner Jugend, in der er als &bdquo;Arbeiterkind&ldquo; an einer der &bdquo;besten Hochschulen&ldquo; studieren durfte. Der Sachsen-Anhalter ist &uuml;berzeugt, dass die heutige Politik eine solche Aufr&uuml;stung &bdquo;nur dummen Leuten&ldquo; verkaufen k&ouml;nne und das Bildungsniveau deshalb &bdquo;absichtlich immer weiter runtergefahren wird&ldquo;.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_05.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_05-1024x684.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"684\" class=\"aligncenter size-large wp-image-140138\" srcset=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_05-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_05-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_05-768x513.jpg 768w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_05-974x650.jpg 974w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_05-734x490.jpg 734w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_05-367x245.jpg 367w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_05.jpg 1390w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a> <\/p><p>F&uuml;r Wetterau stand die DDR im Gegensatz zur aktuellen &bdquo;Kriegspolitik&ldquo; f&uuml;r eine konsequente Friedensposition. &bdquo;Die DDR stand f&uuml;r mehr als 40 Jahre auf Frieden.&ldquo; Im krassen Gegensatz dazu &bdquo;z&uuml;ndeln&ldquo; die heutigen Politiker und &bdquo;nehmen tats&auml;chlich den dritten Weltkrieg in Kauf&ldquo;. Er untermauerte seine Kritik mit der milit&auml;rischen Einsch&auml;tzung, dass die Russen den &bdquo;sogenannten Game-Changern und Wunderwaffen des Westens&ldquo; nicht unterlegen seien, und zitierte Experten, die Russland in der Raketentechnik einen Vorsprung zuschreiben.<\/p><p><strong>Der stumme Protest: &bdquo;Das darf nie wieder passieren&ldquo;<\/strong><\/p><p>Aus dem M&uuml;nsterland reiste Christa Teltenk&ouml;tter, eine pensionierte Kirchenmusikerin, nach Berlin, um ein unmissverst&auml;ndliches Zeichen gegen die Kriegstreiberei zu setzen. F&uuml;r die 61-J&auml;hrige gibt es nur eine Option: Diplomatie statt Aufr&uuml;stung. Ihre Forderung war ebenso deutlich wie eindringlich: &bdquo;Keine Schulden f&uuml;r Waffen.&ldquo; Sie, die bereits aktiv in der Friedensbewegung ist, hielt es f&uuml;r &bdquo;ganz wichtig,&ldquo; auf die Stra&szlig;e zu gehen, um mit ihrer Anwesenheit zu bekr&auml;ftigen: &bdquo;Nicht in meinem Namen.&ldquo;<\/p><p>Das wohl bewegendste Element ihres pers&ouml;nlichen Protestes war ein Foto, das sie als Plakat mit sich trug. Es zeigte ihre 93-j&auml;hrige Mutter Gerda, die selbst nicht an der Demonstration teilnehmen konnte, aber gern dabeigewesen w&auml;re. Das Bild stand stellvertretend f&uuml;r eine ganze Generation von Kriegszeitzeugen. Ihre Mutter habe als Kind den vollen Schrecken des Krieges miterlebt und auch knapp &uuml;berlebt: &bdquo;Das darf nie wieder passieren.&ldquo;<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_06.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_06-1024x684.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"684\" class=\"aligncenter size-large wp-image-140139\" srcset=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_06-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_06-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_06-768x513.jpg 768w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_06-974x650.jpg 974w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_06-734x490.jpg 734w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_06-367x245.jpg 367w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_06.jpg 1390w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a> <\/p><p>Angesprochen auf ihre fr&uuml;here berufliche T&auml;tigkeit ging Teltenk&ouml;tter auch auf die Rolle der Kirchen in der Debatte um Krieg und Frieden ein. Sie bezeichnete diese als &bdquo;diskussionsw&uuml;rdig&ldquo;, betonte aber, dass es an der Basis &bdquo;sehr viele kritische Priester und hauptamtliche Kirchenmitarbeiter g&auml;be,&ldquo; die sich gegen Aufr&uuml;stung und f&uuml;r den Frieden aussprechen &ndash; auch wenn sie dies &bdquo;nicht immer ganz so laut&ldquo; tun.<\/p><p><strong>Jeffrey Sachs &uuml;ber die &bdquo;Kriegstreiber&ldquo; und ihre L&uuml;gen<\/strong><\/p><p>Die Video-Botschaft des international anerkannten &Ouml;konomen Jeffrey Sachs an die etwa 20.000 Demonstranten war eindeutig: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Wir m&uuml;ssen die Stimme des Volkes in unserer Politik zur&uuml;ckgewinnen &hellip; Wir werden von Kriegstreibern gef&uuml;hrt, aber unsere Nationen bestehen aus Menschen, die Frieden wollen.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Er stellte die Frage: &bdquo;Was sollen wir mit unseren Regierungen tun? Sie bel&uuml;gen uns. Sie bringen uns dem Atomkrieg n&auml;her. Sie betr&uuml;gen. Sie treffen Vereinbarungen, die sie nicht einhalten &hellip; Sie behaupten, Russland wolle niemals Diplomatie.&ldquo; Sachs forderte die deutsche Regierung und die USA zur sofortigen Friedensdiplomatie auf.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_07.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_07-1024x684.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"684\" class=\"aligncenter size-large wp-image-140140\" srcset=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_07-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_07-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_07-768x513.jpg 768w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_07-974x650.jpg 974w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_07-734x490.jpg 734w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_07-367x245.jpg 367w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_07.jpg 1390w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p><p>Mit Blick auf die aktuelle deutsche F&uuml;hrungsriege kritisierte er namentlich Bundeskanzler Friedrich Merz und Au&szlig;enminister Johann Wadephul wegen einer eklatanten mangelnden Gespr&auml;chsbereitschaft. Er sagte, beide h&auml;tten keinerlei diplomatischen Kontakt mit der russischen F&uuml;hrung, insbesondere mit Au&szlig;enminister Sergej Lawrow, aufgenommen. Sachs bezeichnete die offizielle Haltung der deutschen Regierung, man k&ouml;nne nicht mit den Russen verhandeln, als &bdquo;sehr witzig&ldquo; und belegte das Gegenteil mit einer langen Liste an westlichen Vertragsbr&uuml;chen.<\/p><p><strong>Chronologie der Vertragsbr&uuml;che: USA und Deutschland im Fokus<\/strong><\/p><p>Die zentrale S&auml;ule von Sachs&rsquo; Kritik ist der Vorwurf, die USA und ihre Verb&uuml;ndeten, insbesondere Deutschland, h&auml;tten wiederholt zentrale internationale Abkommen gebrochen, die eine Eskalation des Konflikts h&auml;tten verhindern k&ouml;nnen:<\/p><p>ABM-Vertrag (1972): Sachs stellte fest, dass die Vereinigten Staaten den Anti-Ballistic Missile Treaty gebrochen h&auml;tten, nicht die Sowjetunion oder Russland.<\/p><p>NATO-Osterweiterung (1990): Er bezog sich auf eine angeblich &bdquo;klare und eindeutige Zusage an Michail Gorbatschow&ldquo;, dass die NATO sich nicht &bdquo;um einen einzigen Zentimeter nach Osten ausdehnen w&uuml;rde&ldquo;. Sachs erkl&auml;rte: &bdquo;Das waren Deutschland und die Vereinigten Staaten, die das Abkommen gebrochen haben.&ldquo; Deutsche Politiker h&auml;tten sich unmittelbar nach der Wiedervereinigung f&uuml;r die Erweiterung eingesetzt.<\/p><p>Abkommen vom Februar 2014 (Ukraine): Sachs erinnerte daran: Ein kurz zuvor von EU-Au&szlig;enministern unterzeichnetes Abkommen &uuml;ber vorgezogene Wahlen sei durch die F&ouml;rderung eines Putsches in der Ukraine durch die USA und Europa unterlaufen worden. Die neue &bdquo;Marionettenregierung in Kiew &hellip; brachte die NATO-Erweiterung nun direkt an die Grenze Russlands. Der Krieg begann.&ldquo;<\/p><p>Minsk-II-Abkommen: Unter Berufung auf die fr&uuml;here Kanzlerin Angela Merkel, die das im UN-Sicherheitsrat ratifizierte Abkommen als reines &bdquo;Zeitgewinnen&ldquo; zur St&auml;rkung der Ukraine bezeichnete, nannte Sachs dies einen Bruch des Abkommens durch die Garantiem&auml;chte USA, Deutschland und Frankreich.<\/p><p>Istanbul-Prozess (April 2022): Sachs verwies darauf, dass es kurz nach der russischen Invasion eine paraphierte Einigung zwischen der Ukraine und Russland auf Basis der Neutralit&auml;t der Ukraine gab. Diese sei zunichtegemacht worden, weil &bdquo;die Vereinigten Staaten und das Vereinigte K&ouml;nigreich &hellip; sagten ihrer Marionette Selenskyj: &sbquo;K&auml;mpft f&uuml;r uns weiter. Keine Neutralit&auml;t. Wir unterst&uuml;tzen euch.&lsquo;&ldquo;<\/p><p><strong>Appell zum Frieden<\/strong><\/p><p>Der US-Amerikaner schloss mit einem eindringlichen Appell: &bdquo;Es ist eine Schande unserer Regierungen, dass sie sich nicht wie Erwachsene mit Ehrlichkeit verhalten und dass sie vorschlagen, uns in den Krieg zu f&uuml;hren, ohne auch nur die Diplomatie zu versuchen.&ldquo;<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_08.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_08-1024x684.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"684\" class=\"aligncenter size-large wp-image-140141\" srcset=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_08-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_08-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_08-768x513.jpg 768w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_08-974x650.jpg 974w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_08-734x490.jpg 734w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_08-367x245.jpg 367w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_08.jpg 1390w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a> <\/p><p>Er forderte die deutschen Regierungsvertreter auf, &bdquo;sofort Diplomatie&ldquo; umzusetzen, um &bdquo;Sicherheitsvereinbarungen f&uuml;r die Ukraine, Russland und Europa auszuhandeln, anstatt gedankenlos in einen eskalierenden Krieg zu geraten.&ldquo; Sachs dankte den Versammelten &bdquo;f&uuml;r Ihre Bem&uuml;hungen um den Frieden. Es sind Bem&uuml;hungen nicht nur f&uuml;r Deutschland, es sind Bem&uuml;hungen f&uuml;r die ganze Welt, um den Weg zum Frieden zu finden.&ldquo;<\/p><p>Zu der &bdquo;Stimme des Volkes&ldquo; geh&ouml;ren jedoch auch solche wie jene Frau, die unweit des Bebel-Platzes auf dem Weg zur Ukraine-Mahnwache gegen&uuml;ber der russischen Botschaft Unter den Linden ebenfalls ein Zeichen setzen wollte: mit der ukrainischen Fahne. Daran baumelte ein Stofftier: ein rosa Flamingo. Das steht f&uuml;r die neue Waffe der Ukraine, den Marschflugk&ouml;rper &bdquo;Flamingo&ldquo;, in den die Ukraine gro&szlig;e Hoffnungen setzt.<\/p><p>Auf den beiden Kundgebungen zu Beginn und Abschluss in Berlin traten eine Reihe namhafter Redner und K&uuml;nstler auf. Aus dem politischen Bereich sprachen &Ouml;zlem Demirel (MdEP, Die Linke) und Ralf Stegner (MdB, SPD) ebenso wieChristian Leye (Generalsekret&auml;r des BSW) und die SDAJ-Bundesvorsitzende Andrea Hornung vom B&uuml;ndnis &bdquo;Nein zur Wehrpflicht&ldquo;. Die zivilgesellschaftliche Komponente wurde durch Basem Said (Aktivist der pal&auml;stinensischen Community in Berlin) sowie die Kriegsdienstverweigerer Artem Klyga (Russland) und Andrii Konovalov (Ukraine) verst&auml;rkt. Zum musikalischen Programm geh&ouml;rten die Auftritte der Rapper Vizzion und Masur, der Ska-Punk-Band Strom&amp;Wasser, des Songpoeten Tino Eisbrenner und des deutsch-argentinischen Gitarristen und Liedermachers Pablo Miro.<\/p><p>Der &bdquo;Friedensberichterstatter&ldquo; Tino Eisbrenner fasste die Stimmung der Bewegung pr&auml;gnant zusammen: Es gebe eine tiefe Wut dar&uuml;ber, immer wieder demonstrieren zu m&uuml;ssen, um den Friedenswillen zu bekunden, nur um dann von Regierungs- und Medienkreisen erneut aufr&uuml;stungsorientierte Botschaften zu h&ouml;ren.<\/p><p>&bdquo;Wir sind w&uuml;tend dar&uuml;ber, aber Wut darf nicht alles sein, was wir sind&ldquo;, rief er das Publikum auf. Um wirklich etwas zu ver&auml;ndern und &bdquo;Licht ins Dunkle zu bringen&ldquo;, m&uuml;sse man &uuml;ber die Emp&ouml;rung hinauswachsen. Die eigentliche Kraft liege darin, &bdquo;Liebe zu transportieren&ldquo; und sich nicht allein von der Wut bestimmen zu lassen. Auf diesen eindringlichen Appell f&uuml;r eine Haltung, die Entschlossenheit und Menschlichkeit vereint, sang er &bdquo;Der Welt ein liebes Lied&ldquo;.<\/p><p><small>Titelbild und weitere Bilder: Tilo Gr&auml;ser<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139926\">Willi van Ooyen: &bdquo;Ein deutliches Zeichen gegen die Kriegst&uuml;chtigkeit setzen&ldquo; &ndash; Friedensdemonstration am 3. Oktober<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139842\">Die Welt des Bundeskanzlers: &bdquo;Wir sind nicht mehr im Frieden&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139628\">Musik gegen Feindbilder &ndash; Ein deutsch-russisches Friedensprojekt trotzt dem Zeitgeist<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139035\">Viele Tausend in Berlin auf der Stra&szlig;e f&uuml;r den Frieden<\/a><\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/0274666b30784f29aa5e4b258f3dba08\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Tag der Deutschen Einheit haben sich auf dem Berliner Bebelplatz rund 20.000 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet versammelt, um ein Signal gegen Hochr&uuml;stung und Kriegspolitik zu setzen. Was diese Demonstration besonders auszeichnete, war das tiefe pers&ouml;nliche Engagement der Teilnehmer. Mehrere Demonstranten, mit denen Tilo Gr&auml;ser und &Eacute;va P&eacute;li sprachen, hatten weite Reisen auf sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140133\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":140134,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[170,211],"tags":[282,277,1543,3240,1120,2785,281],"class_list":["post-140133","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-friedenspolitik","category-veranstaltungshinweiseveranstaltungen","tag-buergerproteste","tag-ddr","tag-deutsche-einheit","tag-diplomatische-verhandlungen","tag-friedensbewegung","tag-sachs-jeffrey","tag-verdi"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251006_01.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140133","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=140133"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140133\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":140156,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140133\/revisions\/140156"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/140134"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=140133"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=140133"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=140133"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}