{"id":140179,"date":"2025-10-07T08:35:51","date_gmt":"2025-10-07T06:35:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179"},"modified":"2025-10-07T08:32:10","modified_gmt":"2025-10-07T06:32:10","slug":"hinweise-des-tages-4949","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179#h01\">Deutschland, die gute Kraft, die B&ouml;ses schafft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179#h02\">&ldquo;Der zuverl&auml;ssigste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, die Gegenwart zu verstehen.&rdquo; J. Naisbitt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179#h03\">Der erfundene Feind &ndash; Der Westen hat seine Souver&auml;nit&auml;t verloren &ndash; an die Angst <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179#h04\">Spiel der Halbwahrheiten: Merkel &auml;u&szlig;ert sich zum Ukraine-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179#h05\">Zur&uuml;ck zu den Iran-Sanktionen (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179#h06\">Bundeskanzler Friedrich Merz: Ein Herz f&uuml;r Kinder?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179#h07\">Union zweifelt an Freiwilligkeit &ndash; SPD ver&auml;rgert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179#h08\">Israel will Opferrolle zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179#h09\">Die Integration der extremen Rechten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179#h10\">Tiefpunkt im Fernverkehr: Nur 55 Prozent aller Fernz&uuml;ge waren im September p&uuml;nktlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179#h11\">Preisschock f&uuml;r Versicherte: Krankenversicherungen werden immer teurer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179#h12\">VW-Streit eskaliert: Mitarbeiter sollen Jubil&auml;umspr&auml;mien zur&uuml;ckzahlen &ndash; Urteil gefallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179#h13\">&bdquo;Lage spitzt sich zu&ldquo; &ndash; &Ouml;konomen schlagen Alarm wegen fehlender Wohnungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179#h14\">Bundesgerichtshof erleichtert K&uuml;ndigungen aus Eigenbedarf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179#h15\">Agrarminister will Steuergeld in Werbung f&uuml;r Wein stecken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140179#h16\">Deckelt die Parteispenden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutschland, die gute Kraft, die B&ouml;ses schafft<\/strong><br>\nIn Frankreich hat gerade der f&uuml;nfte Regierungschef in zwei Jahren das Handtuch geworfen. Nichts au&szlig;er einem sofortigen R&uuml;cktritt des Pr&auml;sidenten wird jetzt ausreichen, um den wichtigsten Nachbarn Deutschlands politisch wieder in halbwegs stabiles Fahrwasser zu bringen.<br>\nDa passt es gut, dass der deutsche Bundeskanzler vor drei Tagen dem noch amtierenden franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten in Saarbr&uuml;cken ins Gesicht gesagt hat, Deutschland denke und handele europ&auml;isch. W&ouml;rtlich sagte Friedrich Merz: &bdquo;Ich kann daher f&uuml;r mich, aber auch f&uuml;r die von mir gef&uuml;hrte Bundesregierung sagen: Wir wollen f&uuml;r Europa die gute Kraft sein, die wir seit Konrad Adenauer immer wieder gewesen sind.&ldquo;<br>\nDie gute Kraft! Frankreich bricht gerade politisch zusammen, weil Deutschland das Land mit seinen &bdquo;Reformen&ldquo;, seinen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen und seiner Schuldenpolitk f&uuml;r Europa wirtschaftlich ruiniert hat, aber Deutschland feiert sich am Tag der deutschen Einheit als die gute Kraft Europas. Wer immer diesen Plot geschrieben hat, geh&ouml;rt sofort entlassen, so unrealistisch d&uuml;rfen nicht einmal Satiren sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/10\/06\/deutschland-die-gute-kraft-die-boeses-schafft\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu: <strong>Regierungskrise in Frankreich: Die drei grundlegenden Probleme der Franzosen<\/strong><br>\nFrankreichs Premier Lecornu ist nach weniger als einem Monat im Amt zur&uuml;ckgetreten. &Uuml;berraschend ist das nicht. Frankreich versucht, ein Spardiktat zu erf&uuml;llen, das zum Niedergang f&uuml;hrt. Wer hinschaut, erkennt, dass Frankreich konkret drei Probleme hat. Sie hei&szlig;en Br&uuml;ssel, Deutschland und Macron.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/258053-regierungskrise-in-frankreich-drei-grundlegenden\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Frankreich ist reif f&uuml;r eine Revolution<\/strong><br>\nDie Augen richten sich auf Pr&auml;sident Macron. Was hat er nun vor? Hatte er mit dieser Krisensituation gerechnet? War das eventuell Teil eines machiavellistischen Kalk&uuml;ls? Denn in dieser au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Notsituation verf&uuml;gt er laut der Verfassung &uuml;ber zus&auml;tzliche, eines Autokraten w&uuml;rdige Machtbefugnisse. In beiden F&auml;llen kann der Unmut der Bev&ouml;lkerung gegen&uuml;ber der Staatsf&uuml;hrung nur noch wachsen. In den Demonstrationen ert&ouml;nt immer lauter der Ruf nach Macrons Absetzung. Auch bei den etablierten Parteien von links und rechts &ndash; und neuerdings sogar aus konservativen Kreisen &ndash; wird nun der R&uuml;cktritt des Staatspr&auml;sidenten als Befreiungsschlag aus der Krise erwogen.<br>\nWie es dann weitergehen soll, ist offen. Weder parlamentarische Neuwahlen noch die eventuelle Wahl eines anderen Pr&auml;sidenten oder einer Pr&auml;sidentin k&ouml;nnten voraussichtlich die Bedingungen f&uuml;r einen wirklichen Neubeginn schaffen. Daf&uuml;r w&auml;re eine tiefgreifende System&auml;nderung erforderlich. Frankreich ist reif f&uuml;r eine politische Revolution.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Premierminister-Lecornu-tritt-zurueck\/!6115236\/\">Rudolf Balmer in der taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Frankreich steckt in einer Krise &ndash; &ouml;konomisch und politisch. Aber das Einzige, was dem &bdquo;taz&ldquo;-Kommentator einf&auml;llt, ist &bdquo;eine tiefgreifende System&auml;nderung&ldquo;. Die sei erforderlich &ndash; die Forderung weist jedoch nichts Konkretes auf. Was genau soll oder muss sich in Frankreich &auml;ndern? Das bleibt die &bdquo;taz&ldquo; ihrer Leserschaft schuldig. &Uuml;brigens: Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident, der &bdquo;in dieser au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Notsituation&ldquo; &uuml;ber &bdquo;zus&auml;tzliche, eines Autokraten w&uuml;rdige Machtbefugnisse&ldquo; verf&uuml;ge, war beim Festakt des 35. Jahrestag der Deutschen Einheit anwesend: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/inland\/257892-tag-einheit-merz-ruft-zur\/\">Tag der Einheit: Merz ruft zur Verteidigung gegen &bdquo;Autokratien&ldquo; auf und wirbt f&uuml;r den Wehrdienst<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Der zuverl&auml;ssigste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, die Gegenwart zu verstehen.&rdquo; J. Naisbitt<\/strong><br>\nKleine Schimpferei zum Montag<br>\nVor &uuml;ber 20 Jahren prognostizierte der US-amerikanische Politikwissenschaftler John Naisbitt, Wirtschaftsberater unter Kennedy &amp; Johnson und sogenannter Zukunftsforscher, der die Globalisierung vorausgesehen und begrifflich gepr&auml;gt hatte, was aus Europa werden w&uuml;rde: Bestenfalls ein Disneyland f&uuml;r asiatische Touristen (wenn&rsquo;s gut l&auml;uft).<br>\nKein intellektueller Impulsgeber oder technologischer Innovationsherd mehr, sondern ein hoffnungslos vom Fortschritt abgekoppeltes, hermetisch abgeriegeltes Muster der vollendeten &Ouml;dnis. Eine W&uuml;ste des Denkens, Forschens, Wirtschaftens und Lebens &ndash; mit Bierzelt, Ritterburg &amp; Fachwerk. Kurz: Das, was man in Europa zur selben Zeit noch als r&uuml;ckst&auml;ndiges Entwicklungsland bedauert h&auml;tte.<br>\nWer China dieser Tage mit eigenen Augen gesehen hat, wei&szlig;, dass das wahr geworden ist. Und wer h&ouml;rt, was auf der Valdai-Konferenz gesprochen wurde, auch. &bdquo;Asien ist die Zukunft&ldquo;, sagt Putin. &bdquo;Russland kann mit Amerika zusammenarbeiten, aber mit Europa hat Russland abgeschlossen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/1975133512823865501\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der erfundene Feind &ndash; Der Westen hat seine Souver&auml;nit&auml;t verloren &ndash; an die Angst <\/strong><br>\nDas Feindbild Russland ist in den vergangenen Jahren zur gro&szlig;en Schablone europ&auml;ischer Sicherheitspolitik geworden. Es dient als Folie, auf die nahezu jedes sicherheitspolitische Dossier projiziert werden kann: Abschreckung, Sonderverm&ouml;gen, Truppen&uuml;bungen, Sanktionen, neue R&uuml;stungsprogramme, die Einf&uuml;hrung oder Reaktivierung wehrpflichtiger Strukturen und die Normalisierung milit&auml;rischer Pr&auml;senz in zuvor zivilen Bereichen des Alltags. Der Kern dieser Schablone ist ein Versprechen und eine Behauptung: Das Versprechen lautet, mit Aufr&uuml;stung Sicherheit herzustellen. Die Behauptung lautet, Russland plane den Angriff auf Europa. Ohne diese zweite Behauptung fiele die politische Rechtfertigung der ersten in sich zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-erfundene-feind-der-westen-hat-seine-souveraenitaet-verloren-an-die-angst\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Spiel der Halbwahrheiten: Merkel &auml;u&szlig;ert sich zum Ukraine-Krieg<\/strong><br>\nDas sicherste Zeichen, dass etwas nicht rund l&auml;uft mit dem Ukraine-Krieg, ist, wenn ehemals f&uuml;hrende Politiker anfangen, &uuml;ber verpasste Chancen zum Frieden zu r&auml;sonieren. So wie jetzt Altkanzlerin Angela Merkel. Sie hat dem ungarischen Onlinemedium Partizan ein Interview gegeben und darin unter anderem erkl&auml;rt, sie habe im Sommer 2021 gemeinsam mit Emmanuel Macron versucht, ein Gespr&auml;chsformat der gesamten EU mit Russland ins Leben zu rufen. Dies h&auml;tten Polen und die baltischen Staaten sabotiert, und das habe wom&ouml;glich Wladimir Putin in seinem Entschluss best&auml;rkt, die Ukraine anzugreifen. Jetzt ist nat&uuml;rlich in Polen die Aufregung gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/509861.spiel-der-halbwahrheiten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zur&uuml;ck zu den Iran-Sanktionen (II)<\/strong><br>\nDie erneute Inkraftsetzung der UN-Sanktionen gegen Iran durch Deutschland, Frankreich und Gro&szlig;britannien schw&auml;cht deren Position im Mittleren Osten und k&ouml;nnte zudem weitgehend scheitern. Dass die europ&auml;ischen Staaten selbst die Embargoma&szlig;nahmen wieder aktiviert h&auml;tten, werde keine gro&szlig;en Konsequenzen haben, urteilen Beobachter: Sanktionen der ersten Trump-Administration verhindern schon seit Jahren den Gro&szlig;teil des europ&auml;ischen Iran-Gesch&auml;fts. Russland wiederum hat schon angek&uuml;ndigt, es erkenne den &bdquo;Snapback&ldquo; nicht an, mit dem Berlin, Paris und London den UN-Sanktionen aus der Zeit vor dem Abschluss des Atomabkommens zu neuer Geltung verhelfen wollen. China hat seinerseits laut Berichten ein Bartersystem entwickelt, mit dem milliardenschwere Gesch&auml;fte trotz bestehender US-Sanktionen m&ouml;glich sind. Aus Teheran hei&szlig;t es allerdings, mit der Ausl&ouml;sung des &bdquo;Snapbacks&ldquo; h&auml;tten die drei Staaten Westeuropas &bdquo;die Rechtfertigung f&uuml;r Verhandlungen mit ihnen fast komplett beseitigt&ldquo;; sie w&uuml;rden in Gespr&auml;chen &uuml;ber die Zukunft Irans von nun an &bdquo;eine viel kleinere Rolle&ldquo; spielen. Demnach ist ihr Versuch, mit dem Snapback Macht zu demonstrieren, ohne sie wirklich zu haben, gescheitert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10145\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundeskanzler Friedrich Merz: Ein Herz f&uuml;r Kinder?<\/strong><br>\n&bdquo;Ich bin sehr empfindlich, wenn es um Kinder geht&ldquo;. So begr&uuml;ndete Kanzler Friedrich Merz am 5. Oktober in der ARD-Talkshow von Karen Miosga seine tr&auml;nenreche Rede in der M&uuml;nchener Synagoge vor drei Wochen. &bdquo;Als erster Kanzler seit 27 Jahren mit eigenen Kindern&ldquo; pr&auml;ge das Wohl der Kinder seine politische Arbeit, betonte er.<br>\nDoch wie wirkt sich seine behauptete Empathie f&uuml;r die Kinder im Land tats&auml;chlich auf seine Sozialpolitik aus? Jedes 5. Kind lebt in Deutschland in Armut, in manchen St&auml;dten und Regionen sind es bis zu 30% und mehr, in der Armutsstadt Gelsenkirchen &uuml;ber 40%. Die Armutsquote steigt seit 35 Jahren ungebremst, und das auch in Zeiten hohen Wirtschaftswachstums.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lokalkompass.de\/duesseldorf\/c-politik\/bundeskanzler-friedrich-merz-ein-herz-fuer-kinder_a2102866\">Lokalkompass<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Merz: B&uuml;rger werden mehr f&uuml;r soziale Sicherung zahlen m&uuml;ssen<\/strong><br>\nAngesichts finanzieller Herausforderungen in den sozialen Sicherungssystemen hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) h&ouml;here Belastungen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung in Aussicht gestellt. &ldquo;Unsere Bev&ouml;lkerung wird f&uuml;r Rente, f&uuml;r Altersversorgung, f&uuml;r die Gesundheit und f&uuml;r die Pflege in Zukunft mehr vom verf&uuml;gbaren Einkommen aufwenden m&uuml;ssen&rdquo;, sagte Merz am Sonntagabend in der ARD-Sendung &ldquo;Caren Miosga&rdquo;.<br>\nWichtig sei, dass es bei der Neuausrichtung der Sozialsysteme gerecht zugehe, so der Kanzler. &ldquo;Die Bev&ouml;lkerung muss das Gef&uuml;hl haben, dass alle daran mitwirken.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100943158\/merz-bei-miosga-rente-pflege-und-gesundheit-werden-fuer-buerger-teurer.html\">t-online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Union zweifelt an Freiwilligkeit &ndash; SPD ver&auml;rgert<\/strong><br>\nDie Debatte &uuml;ber den Wehrdienst sorgt weiter f&uuml;r &Auml;rger in der Koalition. Eigentlich soll die Bundeswehr personell zun&auml;chst &uuml;ber Freiwilligkeit st&auml;rker werden. Doch Kanzler Merz und CSU-Chef S&ouml;der zweifeln, dass das reicht.<br>\nDie Union macht Druck auf den Koalitionspartner SPD, die 2011 ausgesetzte Wehrpflicht wieder zu aktivieren. Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz und CSU-Chef Markus S&ouml;der &auml;u&szlig;erten Zweifel, dass eine Freiwilligkeit ausreichen werde, um mehr Soldaten f&uuml;r die Bundeswehr zu bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/wehrpflicht-debatte-104.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Israel will Opferrolle zur&uuml;ck<\/strong><br>\nIsrael wird die Propagandageister, die es rief, nicht mehr los. Die westliche Nahostpolitik scheitert &ndash; auch an der eigenen Skrupellosigkeit.<br>\nAm 3. Oktober 2025 erschien ein verst&ouml;render Artikel von Thierry Meyssan auf VoltaireNet.  Seine &Uuml;berschrift lautet: &bdquo;Die Muslimbruderschaft, CIA und MI6 hinter der Sumud-Flottille&ldquo;. Thierry Meyssan schreibt, dass die Versuche, die Blockade des Gazastreifens durch Israel zu durchbrechen, zwar ein legaler Versuch sei, um per Schiff Hilfslieferungen nach Gaza zu bringen, der jedoch von der Muslimbruderschaft und ihrem pal&auml;stinensischen Zweig, der Hamas, organisiert werde.<br>\nMeyssan bezieht sich dabei auch auf Vorf&auml;lle der Jahre 2010 bis 2012 als einige Besatzungsmitglieder der von israelischen Spezialeinheiten geenterten Schiffe in t&uuml;rkische Krankenh&auml;user gebracht worden waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/israel-will-opferrolle-zurueck\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Integration der extremen Rechten<\/strong><br>\nMit dem klaren Sieg einer Partei aus dem EU-Zusammenschluss Patrioten f&uuml;r Europa (PfE) in der Parlamentswahl in Tschechien st&auml;rkt die extreme Rechte ihren Einfluss in der EU ein weiteres St&uuml;ck. In der Wahl Ende vergangener Woche wurde die Partei ANO des Milliard&auml;rs Andrej Babi&scaron; mit 34,5 Prozent die st&auml;rkste Kraft. Babi&scaron; k&ouml;nnte sich als Ministerpr&auml;sident auf eine weitere Mitgliedspartei der PfE und eine Partei aus dem Zusammenschluss Europa der Souver&auml;nen Nationen (ESN) st&uuml;tzen, dem auch die AfD angeh&ouml;rt. F&uuml;hrend innerhalb der PfE ist der franz&ouml;sische RN um Marine Le Pen, der seit der vergangenen Woche zwei von sechs Vizepr&auml;sidenten der franz&ouml;sischen Nationalversammlung stellt &ndash; dank Absprachen mit dem &bdquo;Zentrumsblock&ldquo;, auf den sich Pr&auml;sident Emmanuel Macron st&uuml;tzt. Unterdessen gewinnen die PfE, ESN und die gleichfalls ultrarechten Europ&auml;ischen Konservativen und Reformer (EKR) im Europaparlament &ndash; dort stellen sie mehr als ein Viertel der Abgeordneten &ndash; zunehmend an Einfluss; die Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) spricht von ihrer wachsenden &bdquo;Integration&ldquo; in &bdquo;das politische System der EU&ldquo;. Die AfD erzielt ihrerseits neue Umfragerekorde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10143\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Tiefpunkt im Fernverkehr: Nur 55 Prozent aller Fernz&uuml;ge waren im September p&uuml;nktlich<\/strong><br>\nDie P&uuml;nktlichkeit im Fernverkehr der Deutschen Bahn hat im September einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nur 55,3 Prozent der Z&uuml;ge hatten weniger als sechs Minuten Versp&auml;tung, wie die Bahn am Donnerstag mitteilte. Es zeichne sich damit ab, dass die Zielsetzung f&uuml;r das Gesamtjahr einer P&uuml;nktlichkeitsquote zwischen 65 und 70 Prozent voraussichtlich nicht mehr zu erreichen ist.<br>\nAuch die P&uuml;nktlichkeit im Regionalverkehr verschlechterte sich im September &ndash; von 89,2 Prozent im August auf 87,2 Prozent. Die Bahn verwies auf das &bdquo;weiterhin hohe Baugeschehen&ldquo;, das im September weiterhin Auswirkungen auf die P&uuml;nktlichkeit gehabt habe. Der niedrige Wert sei zudem eine Folge &bdquo;von Vandalismus und mutma&szlig;lichen Sabotageakten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/tiefpunkt-im-fernverkehr-nur-55-prozent-aller-fernzuge-waren-im-september-punktlich-14457359.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Anstatt daf&uuml;r zu sorgen, dass dieser Staatsbetrieb endlich wieder p&uuml;nktlich funktioniert, werden immer mehr Milliarden insbesondere in das Milit&auml;r sowie in R&uuml;stungsindustrie und Ukraine gesteckt. Eine p&uuml;nktliche Bahn w&uuml;rde f&uuml;r Erleichterung bei zahlreichen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern sorgen. Aber zum Wohle der hiesigen Bev&ouml;lkerung m&ouml;chte die schwarz-rote Regierung des BlackRock-Kanzlers offensichtlich nichts unternehmen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Preisschock f&uuml;r Versicherte: Krankenversicherungen werden immer teurer<\/strong><br>\nWer privat krankenversichert ist, muss wahrscheinlich 2026 noch einmal mit massiven Preissteigerungen rechnen. Wie die &Auml;rztezeitung berichtet, droht zum neuen Jahr in der privaten Krankenversicherung (PKV) im Schnitt ein Anstieg um 13 Prozent. F&uuml;r manche k&ouml;nne es aber sogar noch teurer werden. Zum Vergleich: Zum Jahreswechsel 2025 wurden die Beitr&auml;ge durchschnittlich um 18 Prozent erh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/versicherte-krankenversicherungen-werden-immer-teurer-preisschock-fuer-zr-93964334.html\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>VW-Streit eskaliert: Mitarbeiter sollen Jubil&auml;umspr&auml;mien zur&uuml;ckzahlen &ndash; Urteil gefallen<\/strong><br>\nEnde 2024 ging es hoch her in den zehn deutschen VW-Werken &ndash; auch im Werk Kassel in Baunatal. Der Vorstand hatte den Haustarifvertrag gek&uuml;ndigt. Werkschlie&szlig;ungen drohten, Produktionen wurden teilweise gestoppt. Ein Punkt des umfassenden Sparprogramms bei Volkswagen sollte die Abschaffung der Jubil&auml;umspr&auml;mien f&uuml;r Mitarbeiter f&uuml;r 25 und 35 Jahre Zugeh&ouml;rigkeit zum Unternehmen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/deutschland\/hessen\/mitarbeiter-sollen-jubilaeumspraemien-zurueckzahlen-vw-streit-93969651.html\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Lage spitzt sich zu&ldquo; &ndash; &Ouml;konomen schlagen Alarm wegen fehlender Wohnungen<\/strong><br>\nSeit drei Jahren liegt der Wohnungsbau in Deutschland am Boden. Der Mangel hemmt laut einer neuen Studie mittlerweile die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Fachleute fordern einen grundlegenden Kurswechsel in der Wohnungspolitik.<br>\nIn Westdeutschland fehlen nach Sch&auml;tzung des Pestel-Instituts mittlerweile 1,2 Millionen Wohnungen. Der Wohnungsmangel hemmt laut der neuen Studie des in Hannover ans&auml;ssigen Forschungs- und Beratungsinstituts mittlerweile die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article68e35d6789973cba61e82b3a\/zahl-fehlender-wohnungen-ist-hoeher-als-bisher-geschaetzt-lage-spitzt-sich-zu.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundesgerichtshof erleichtert K&uuml;ndigungen aus Eigenbedarf<\/strong><br>\nDer Bundesgerichtshof hat Vermietern das K&uuml;ndigen wegen Eigenbedarfs erleichtert. Das Gericht in Karlsruhe gab einem Eigent&uuml;mer aus Berlin Recht. Ben&ouml;tigt ein im selben Haus wohnender Vermieter die Wohnung seines Mieters, damit er seine eigenen R&auml;umlichkeiten umbauen und anschlie&szlig;end verkaufen kann, liegt in der Regel ein ausreichender Grund f&uuml;r Eigenbedarf vor, entschieden die Karlsruher Richter in einem jetzt ver&ouml;ffentlichten Urteil (Az: VIII ZR 289\/23). (&hellip;)<br>\nDas Landgericht Berlin urteilte noch, dass kein ausreichender Eigenbedarfsgrund vorliege. Laut Gesetz m&uuml;sse der Vermieter die Wohnung ben&ouml;tigen. Er ben&ouml;tige die Wohnung aber nicht, sondern wolle mit dem Umbau nur einen optimalen Verkaufspreis erzielen. Dieses reine Verwertungsinteresse stehe einem Eigenbedarf rechtlich nicht gleich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/gesellschaft\/urteil-bundesgerichtshof-vermieter-eigentuemer-erleichterung-eigenbedarfskuendigung-100.html%20\">mdr<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> F&uuml;r Entspannung auf dem Wohnungsmarkt d&uuml;rfte diese Entscheidung nicht sorgen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Agrarminister will Steuergeld in Werbung f&uuml;r Wein stecken<\/strong><br>\nAngeblich soll es vor allem um alkoholfreie Optionen gehen, doch die beauftragte Agentur sieht das anders. Kritiker sprechen von Suchtf&ouml;rderung.<br>\nAngesichts des sinkenden Alkoholkonsums finanziert das Bundesagrarministerium eine Werbekampagne, damit die Menschen mehr deutschen Wein trinken. Zus&auml;tzlich zu geplanten Subventionen der EU &bdquo;finanziert der Bund mit bis zu einer Million Euro eine Informationsoffensive der Branche, die den deutschen Wein als Botschafter f&uuml;r Qualit&auml;t, Vielfalt und Innovation in Deutschland und weltweit st&auml;rken soll&ldquo;, schrieb ein Sprecher des Ministeriums von Alois Rainer (CSU) der taz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Deutsche-trinken-weniger-Alkohol\/!6117283\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Deckelt die Parteispenden<\/strong><br>\nDer Prozess um Christoph Gr&ouml;ners Spenden an die CDU macht deutlich: Es braucht mehr Argwohn und Transparenz beim Thema Parteispenden.<br>\nWenn sich Reiche in Deutschland Macht und Einfluss, letztlich die Demokratie kaufen, dann ist das v&ouml;llig legal. Parteispenden sind in unbegrenzter H&ouml;he zul&auml;ssig. Nur Erwartungen, die auf einen pers&ouml;nlichen oder wirtschaftlichen Vorteil hinauslaufen, d&uuml;rfen damit laut Parteiengesetz nicht verbunden werden.<br>\nAber davon geht die &Ouml;ffentlichkeit hierzulande nicht aus; Korruption ist ein Problem, das man in Deutschland ausschlie&szlig;lich anderswo vermutet. Spenden wohlhabender Wirtschaftsvertreter vor allem an konservative und rechte Parteien gelten fast schon als karitatives Engagement. Dass Steuers&auml;tze f&uuml;r Konzerne und die Reichsten seit Jahrzehnten abgesenkt werden, hat damit sicher nichts zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Korruption-in-Deutschland\/!6117319\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-140179","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140179","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=140179"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140179\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":140181,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140179\/revisions\/140181"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=140179"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=140179"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=140179"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}