{"id":140186,"date":"2025-10-07T10:00:31","date_gmt":"2025-10-07T08:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140186"},"modified":"2025-10-07T14:59:12","modified_gmt":"2025-10-07T12:59:12","slug":"ueberall-schlossallee-studieren-in-deutschland-nur-noch-auf-teuerstem-pflaster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140186","title":{"rendered":"\u00dcberall Schlossallee: Studieren in Deutschland nur noch auf teuerstem Pflaster"},"content":{"rendered":"<p>Wie jedes Mal zum Semesterstart stehen noch zahllose Studenten ohne Bleibe da. &Ouml;ffentliche Heimpl&auml;tze gibt es viel zu wenige, und auf dem freien Markt herrscht Hauen und Stechen. Wer&lsquo;s hat, bl&auml;ttert in M&uuml;nchen 900 Euro f&uuml;r ein WG-Zimmer hin oder 320 Euro f&uuml;r ein Wohnklo in Freiburg. Mittlerweile gelten drei Viertel der allein lebenden Hochsch&uuml;ler als &bdquo;armutsgef&auml;hrdet&ldquo;, und es k&ouml;nnten noch mehr werden. Abhilfe durch die Bundesregierung l&auml;sst auf sich warten. Die zust&auml;ndige Ministerin denkt lieber an Mondmissionen. Von <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_585\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-140186-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251007-Ueberall-Schlossallee-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251007-Ueberall-Schlossallee-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251007-Ueberall-Schlossallee-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251007-Ueberall-Schlossallee-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=140186-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251007-Ueberall-Schlossallee-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"251007-Ueberall-Schlossallee-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Gut 35 Prozent aller Studierenden in Deutschland leben in Armut. Sie verf&uuml;gen &uuml;ber weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens, viele liegen weit darunter. Die entsprechenden Zahlen des <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2024\/08\/PD24_N044_62.html\">Statistischen Bundesamtes<\/a> (Destatis) stammen aus dem Jahr 2023 und d&uuml;rften schon wieder &uuml;berholt sein. Eine Hauptursache der Misere: Als Student muss man horrende Kosten f&uuml;rs Wohnen hinbl&auml;ttern, verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig mehr als der gro&szlig;e Rest der Bev&ouml;lkerung. F&uuml;r ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft (WG) werden gem&auml;&szlig; einer <a href=\"https:\/\/cms.moses-mendelssohn-institut.de\/uploads\/25_09_17_Pressebegleitmaterial_Wi_Se2025_8364cf5b8c.pdf\">Analyse<\/a> des Moses Mendelssohn Instituts (MMI) aktuell im Schnitt 505 Euro f&auml;llig, vielerorts ist es noch um vieles teurer. In M&uuml;nchen bewegt sich die Spanne zwischen 700 und 900 Euro inklusive Nebenkosten. Quadratmeterpreise von 30 Euro und mehr (Kaltmiete) sind speziell in Gro&szlig;st&auml;dten und Ballungsgebieten keine Seltenheit.<\/p><p>Insbesondere au&szlig;erhalb des Elternhauses wohnende Hochsch&uuml;ler befinden sich vielfach in bedr&uuml;ckender Lage. Von ihnen galten vor zwei Jahren 77 Prozent als &bdquo;armutsgef&auml;hrdet&ldquo;, wie der g&auml;ngige Euphemismus f&uuml;r &bdquo;arm&ldquo; lautet. In der Gesamtbev&ouml;lkerung betrifft dies &bdquo;nur&ldquo; 14 Prozent. Allein lebende Studierende gaben im Vorjahr 54 Prozent ihres verf&uuml;gbaren Haushaltseinkommens f&uuml;rs Wohnen aus, wie die Wiesbadener Statistiker Ende August vermeldeten. Fast zwei Drittel von ihnen (64 Prozent) gelten deshalb als <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/08\/PD25_N045_63.html\">&bdquo;&uuml;berbelastet&ldquo;<\/a>. Davon spricht man, sobald die Wohnausgaben auch nach Abzug erhaltener wohnungsbezogener Transferleistungen noch &uuml;ber 40 Prozent hinausgehen. Im Durchschnitt aller B&uuml;rger der BRD betrug die Wohnkostenbelastung 25 Prozent (Ausgaben versus Einkommen) und der Anteil derer, die als &uuml;berbelastet gef&uuml;hrt wurden, lag bei zw&ouml;lf Prozent.<\/p><p><strong>Soziale Auslese<\/strong><\/p><p>F&uuml;r viele und immer mehr wird ein Studium zu einer Frage der Existenz. Was bleibt jemandem noch zum Leben &ndash; Ern&auml;hrung, sonstige Anschaffungen, Freizeitgestaltung &ndash;, wenn allein ein Dach &uuml;ber dem Kopf mehr als die H&auml;lfte des Budgets auffrisst? Nach Destatis-Angaben brachte es die H&auml;lfte der Studenten mit eigener Haushaltsf&uuml;hrung zuletzt auf ein Netto&auml;quivalenzeinkommen von weniger als 930 Euro pro Monat. 46 Prozent davon (bei 54 Prozent Wohnkostenbelastung) entsprechen knapp 428 Euro. Bei den seit Jahren immens gestiegenen Preisen in allen Lebensbereichen erfordert es eine ausgepr&auml;gte Verzichtsf&auml;higkeit, um damit &uuml;ber die Runden zu kommen.<\/p><p>&bdquo;Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum droht die Bildungsgerechtigkeit auszuhebeln&ldquo;, beklagte in der Vorwoche das <a href=\"https:\/\/www.studierendenwerke.de\/beitrag\/pressestatement-des-deutschen-studierendenwerks\">Deutsche Studierendenwerk (DSW)<\/a>. &bdquo;Nicht mehr Talent und Interesse entscheiden &uuml;ber die Wahl der Hochschule, sondern die H&ouml;he der Miete&ldquo;, &auml;u&szlig;erte sich Verbandschef Matthias Anbuhl. Anlass war die Vorlage des <a href=\"https:\/\/mlp-se.de\/redaktion\/mlp-se-de\/studentenwohnreport-microsite\/2025\/report\/mlp-studentenwohnreport-2025.pdf\">&bdquo;Studentenwohnreports 2025&ldquo;<\/a> des Finanzberatungsunternehmens MLP. Gem&auml;&szlig; der Erhebung haben die Kosten f&uuml;r WG-Zimmer und kleinere Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr um weitere 2,3 Prozent zugelegt. Nach einem Plus von 5,1 Prozent im Jahr davor (gegen&uuml;ber 2023) erscheint der Zuwachs zwar moderat, von Entspannung kann nach Auskunft der Studienautoren trotzdem keine Rede sein.<\/p><p><strong>&bdquo;Unsere Wut staffelt sich&ldquo;<\/strong><\/p><p>In Hochschulst&auml;dten treffe hohe Nachfrage auf zur&uuml;ckgehende Baut&auml;tigkeit, steigende Kosten, lange Genehmigungen und komplexe Standards bremsten zus&auml;tzlich die Entstehung neuen Wohnraums, befand Michael Voigtl&auml;nder, Immobilienexperte am Institut der deutschen Wirtschaft (IW), das die Untersuchung mitver&ouml;ffentlicht hat. <a href=\"https:\/\/mlp-se.de\/presse\/pressemitteilungen\/2025\/mlp-studentenwohnreport-2025\/\">&bdquo;Der finanzielle Druck w&auml;chst, Studierende sp&uuml;ren das besonders.&ldquo;<\/a> Die Ergebnisse seien &bdquo;alarmierend&ldquo;, bilanzierten die SPD-nahen Juso-Hochschulgruppen. &bdquo;P&uuml;nktlich zum Semesterstart zeigt sich, dass ohne tiefgreifende politische Reformen Wohnen f&uuml;r viele Studierende zur Armutsfalle wird&ldquo;, monierte Bundesvorstandsmitglied Lisa Heidenreich. &Uuml;berschrieben war die Pressemitteilung mit: <a href=\"https:\/\/jusohochschulgruppen.de\/presse\/unsere-wut-staffelt-sich-wie-unsere-mieten\/\">&bdquo;Unsere Wut staffelt sich wie unsere Mieten!&ldquo;<\/a><\/p><p>Einmal mehr gibt es dieser Tage aus allen Landesteilen Berichte von Studienanf&auml;ngern, die trotz erfolgtem oder bevorstehendem Semesterstart noch ohne Bleibe dastehen und deshalb in Notunterk&uuml;nften oder bei Freunden unterkommen m&uuml;ssen. Laut DSW warten derzeit bei elf der bundesweit 57 Studierendenwerken rund <a href=\"https:\/\/www.studierendenwerke.de\/beitrag\/mangelware-wohnraum-33000-studierende-auf-wohnheim-wartelisten\">33.000 junge Menschen<\/a> auf einen Wohnheimplatz. Eigentlich l&auml;sst sich nur noch dort und in ein paar wenigen ostdeutschen Studienst&auml;dten einigerma&szlig;en erschwinglich wohnen.<\/p><p><strong>Am Essen sparen<\/strong><\/p><p>Auf dem freien Markt herrschen dagegen ein knallharter Ausscheidungswettbewerb und das Recht des St&auml;rkeren: Wer mehr hat, gewinnt. Wie so oft sto&szlig;en sich einige wenige an der Not der vielen gesund. Wie Pilze schie&szlig;en Privatwohnheime, vor allem in Hotspots wie Berlin, Hamburg, K&ouml;ln, Frankfurt (Main), Stuttgart und M&uuml;nchen aus dem Boden, die All-Inclusive-Apartments zu Mondpreisen feilbieten. Grenzen nach oben gibt es nicht &ndash; <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/muenchen-studierende-wohnen-uni-preise-teuer-wg-miete-1.7295770?reduced=true\">&bdquo;Wenn die Studentenwohnung 2.600 Euro Miete kostet&ldquo;<\/a> &ndash;, so wenig wie nach unten &ndash; <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/suedbaden\/wohnungsnot-in-freiburg-fsjlerin-7-quadratmeter-wohnung-100.html\">&bdquo;Junge Frau lebt in 7-Quadratmeter-Zimmer&ldquo;<\/a> f&uuml;r 320 Euro.<\/p><p>Gegen all das unternimmt die Politik wenig bis gar nichts. Zwar zeigen manche Bundesl&auml;nder sowie auch der Bund inzwischen Bem&uuml;hungen, den &ouml;ffentlichen Wohnheimbau anzukurbeln. Das reicht aber l&auml;ngst nicht, die Vers&auml;umnisse der Vergangenheit wettzumachen. Im Rahmen der letzten Novelle des Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetzes (BAf&ouml;G) vom Herbst 2024 wurde die Wohnpauschale f&uuml;r au&szlig;erhalb vom Elternhaus wohnende Studierende von 360 auf 380 Euro angehoben. Nach der MMI-Studie ist daf&uuml;r in 70 der 88 untersuchten St&auml;dte &bdquo;kaum ein gew&ouml;hnliches Zimmer&ldquo; verf&uuml;gbar. Laut der MLP-Auswertung lasse sich damit &bdquo;nur in Bochum, Magdeburg und Chemnitz eine 30-Quadratmeter-Musterwohnung (warm) komplett bezahlen&ldquo;. Wo das nicht so ist, also praktisch &uuml;berall, muss Student die Differenz aus eigener Tasche begleichen. Damit schnurrt das h&auml;ufig ohnehin schmale Budget noch mehr zusammen. Man wohnt sich arm und spart daf&uuml;r am Essen.<\/p><p><strong>BAf&ouml;G am Boden<\/strong><\/p><p>Studentenvertreter, das DSW und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordern schon lange eine regionale Staffelung des BAf&ouml;G-Mietzuschusses, wie dies beim Wohngeld gehandhabt wird. Davon will die Bundesregierung nichts wissen, im Koalitionsvertrag von Union und SPD wird lediglich eine Erh&ouml;hung der Pauschale auf 440 Euro avisiert. Allerdings soll der Schritt erst im Wintersemester 2026\/27 erfolgen, wobei die Mieten bis dahin noch einmal um f&uuml;nf bis zehn Prozent aufschlagen k&ouml;nnten. Dazu kommt, dass ohnehin die wenigsten etwas davon h&auml;tten. Die Zahl der Leistungsempf&auml;nger war im zur&uuml;ckliegenden Jahr auf den <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/08\/PD25_283_214.html\">niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000<\/a> gesunken. Nur noch etwas mehr als elf Prozent aller rund 2,9 Millionen Studierenden erhalten derzeit eine F&ouml;rderung. Viele eigentlich Anspruchsberechtigte verzichten auf die Unterst&uuml;tzung, weil die Beantragung sehr aufw&auml;ndig, der Ertrag gering ist und sie sich nicht verschulden wollen. Die H&auml;lfte der erhaltenen Zuwendungen bis zu einem Maximalbetrag von knapp &uuml;ber 10.000 Euro muss nach dem Studium zur&uuml;ckerstattet werden.<\/p><p>Die R&uuml;ckkehr zum BAf&ouml;G als Vollzuschuss &ndash; nach dessen Einf&uuml;hrung unter Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) &uuml;ber ein Jahrzehnt lang Usus &ndash; w&auml;re das probate Mittel, der in Jahrzehnten entwerteten Sozialleistung zu neuer Kraft zu verhelfen. Aber auch das kommt f&uuml;r Schwarz-Rot nicht infrage. Hoffnung macht allenfalls die Ank&uuml;ndigung, die Bedarfss&auml;tze an das B&uuml;rgergeld anzupassen. Allerdings soll dies in einem ersten Schritt 2027 passieren und erst 2028 vollendet sein. Bis dahin kann noch manches passieren, was der Regierung die Pl&auml;ne durchkreuzt und die allgemeine Wohnungsnot weiter versch&auml;rft.<\/p><p><strong>Dorothee zum Mond<\/strong><\/p><p>Und was macht bei all dem Bundesforschungs- und Raumfahrtministerin Dorothee B&auml;r (CSU)? Die tr&auml;umt davon, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/dorothee-baer-traeumt-von-frauen-auf-dem-mond-ministerin-im-wolkenkuckucksheim-kolumne-a-3ace8203-14d1-45c3-9c16-24c34fa46eb1\">&bdquo;Frauen auf den Mond&ldquo;<\/a> zu schie&szlig;en. Das hat noch gefehlt: eine kosmische Au&szlig;enstelle der Schlossallee.<\/p><p><small>Titelbild: The Image Party \/ Shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/9a0ebb6a48194322a48434f16ef2ca33\" alt=\"\" title=\"\" width=\"1\" height=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie jedes Mal zum Semesterstart stehen noch zahllose Studenten ohne Bleibe da. &Ouml;ffentliche Heimpl&auml;tze gibt es viel zu wenige, und auf dem freien Markt herrscht Hauen und Stechen. Wer&lsquo;s hat, bl&auml;ttert in M&uuml;nchen 900 Euro f&uuml;r ein WG-Zimmer hin oder 320 Euro f&uuml;r ein Wohnklo in Freiburg. 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