{"id":140215,"date":"2025-10-07T15:38:55","date_gmt":"2025-10-07T13:38:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140215"},"modified":"2025-10-08T07:30:58","modified_gmt":"2025-10-08T05:30:58","slug":"das-usedomer-musikfestival-tango-tanzen-an-der-frontlinie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140215","title":{"rendered":"Das Usedomer Musikfestival: Tango tanzen an der Frontlinie"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt viele Gr&uuml;nde, in dieser Jahreszeit nach Usedom zu fahren. Die Touristenstr&ouml;me auf Deutschlands zweitgr&ouml;&szlig;ter Insel lassen allm&auml;hlich etwas nach, und man kann relativ entspannt entlang der kilometerlangen Standpromenade flanieren, dem Rauschen der Ostsee lauschen und die Formationen zahlreicher Zugv&ouml;gel anschauen, die sich auf den langen Weg zu ihren Winterquartieren machen. Von <strong>Rainer Balcerowiak<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_500\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-140215-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251007_Das_Usedomer_Musikfestival_Tango_tanzen_an_der_Frontlinie_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251007_Das_Usedomer_Musikfestival_Tango_tanzen_an_der_Frontlinie_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251007_Das_Usedomer_Musikfestival_Tango_tanzen_an_der_Frontlinie_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251007_Das_Usedomer_Musikfestival_Tango_tanzen_an_der_Frontlinie_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=140215-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251007_Das_Usedomer_Musikfestival_Tango_tanzen_an_der_Frontlinie_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"251007_Das_Usedomer_Musikfestival_Tango_tanzen_an_der_Frontlinie_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Mitte des 19. Jahrhunderts begann die touristische Entwicklung der zuvor von Fischfang und Landwirtschaft gepr&auml;gten Insel. Heringsdorf, Ahlbeck und Bansin wurden zu teilweise mond&auml;nen &bdquo;Kaiserb&auml;dern&ldquo;, da auch Kaiser Wilhelm II. und seine Entourage das milde Seeklima sehr sch&auml;tzten und sich dort des &Ouml;fteren aufhielten. Doch nicht nur die Reichen &amp; Sch&ouml;nen zog es zur Sommerfrische auf die mit der Eisenbahn inzwischen gut erreichbare Insel, sondern auch &bdquo;das einfache Volk&rdquo;, vor allem aus Berlin. &bdquo;Vorne Kudamm, hinten Ostsee&ldquo;, beschrieb Kurt Tucholsky dieses Feeling, und das Bonmot von Usedom als &bdquo;Badewanne der Berliner&ldquo; war weit verbreitet.<\/p><p>Die Baltische See, wie die Ostsee auch genannt wird, war im Verlauf der Jahrhunderte immer wieder Schauplatz massiver Konflikte zwischen den Anrainerstaaten, bis hin zu diversen Kriegen, bei denen auch L&auml;nder mitmischten, die mit der Ostsee geografisch gar nichts zu tun hatten, aber gro&szlig;es Interesse am Zugang zu dieser wichtigen Handelsroute hatten. Aber es gab auch immer wieder Ans&auml;tze, das Verbindende in diesem Kultur- und Lebensraum zu suchen und zu entwickeln. Auch in den Zeiten des Kalten Krieges gab es zahlreiche Kooperationen in kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen. Sehr aktiv war dabei die DDR, die 1958 unter der Losung &bdquo;Die Ostsee muss ein Meer des Friedens sein&rdquo; eine j&auml;hrliche Ostseewoche veranstaltete, zu der auch viele G&auml;ste aus allen Anrainerstaaten anreisten. Doch 1975 wurde dieses Event eingestellt.<\/p><p><strong>Ein Festival als &bdquo;Podium der Ostsee&ldquo;<\/strong><\/p><p>Nach 1990 und dem scheinbaren Ende der Blockkonfrontation erlebte die Idee von der Ostsee als gemeinsamer Kultur- und Wirtschaftsraum einen erneuten gro&szlig;en Aufschwung. Ein sichtbarer Ausdruck davon war das 1994 ins Leben gerufene <a href=\"https:\/\/usedomer-musikfestival.de\/programm\/\">Usedomer Musikfestival<\/a>, das sich als Podium der Ostsee verstand und im Sinne der Tourismusindustrie auch die Sommersaison etwas verl&auml;ngern sollte. &Uuml;ber die ganze Insel verteilt, von Peenem&uuml;nde bis zum seit 1945 polnischen &#346;winouj&#347;cie (fr&uuml;her Swinem&uuml;nde), aber auch im Hinterland der K&uuml;ste wird seitdem immer im Sp&auml;tsommer\/Fr&uuml;hherbst dieses dreiw&ouml;chige Festival veranstaltet &ndash; in Konzerthallen, Kirchen, Schulen, Schl&ouml;ssern, alten Kurs&auml;len, Gutsh&ouml;fen oder auch unter freiem Himmel am Strand. In jedem Jahr gibt es ein Schwerpunktland, dessen Komponisten und Interpreten besonders ins Rampenlicht ger&uuml;ckt werden. Alle Anrainerl&auml;nder wurden seitdem ein- oder mehrere Male pr&auml;sentiert &ndash; auch Russland, zuletzt 2012. Zahlreiche ber&uuml;hmte K&uuml;nstler traten seitdem auf Usedom auf, darunter Mstislaw Rostropovich, Kurt Masur, Krzysztof Penderecki, Kristja J&auml;rvi oder auch die Jazzgr&ouml;&szlig;en Jan Garbarek und der polnische Trompeter Tomasz Sta&#324;ko.<\/p><p>Seit 2008 gibt es auch ein eigenes Festivalorchester, das &bdquo;Baltic Sea Philharmonic&ldquo;, das sowohl auf dem Festival Programme gestaltet, aber auch als Botschafter f&uuml;r die Idee der baltischen Kultur mit Musikern aus allen Anrainerstaaten auf Tournee geht, wie etwa 2022 mit dem gro&szlig;artigen Programm <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/kultur\/baltic-sea-philharmonic-nordische-schwane-genussvoll-dargeboten\">&bdquo;Nordic Swans&ldquo;<\/a>.<\/p><p>Auch die Schirmherrschaft des Festivals war stets prominent besetzt, mit Politikern, Diplomaten oder K&uuml;nstlern. Zwei Mal &uuml;bernahm Angela Merkel diese Rolle. Auf ihrer Er&ouml;ffnungsrede 2018 sprach sie als deutsche Bundeskanzlerin noch von der &bdquo;Verpflichtung, sich immer wieder f&uuml;r die Friedensordnung und Verst&auml;ndigung stark zu machen&rdquo;.<\/p><p><strong>Kulturkampf und Kriegsvorbereitung<\/strong><\/p><p>Doch die geopolitischen Koordinaten rund um das Baltische Meer haben sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich ge&auml;ndert, was zu entsprechenden Verwerfungen f&uuml;hrt. Bis 1990 gab es acht Anrainerstaaten, von denen drei zur NATO geh&ouml;rten (BRD, D&auml;nemark, Norwegen), drei zum Warschauer Pakt (Sowjetunion, Polen, DDR) und zwei milit&auml;risch blockfrei waren (Finnland, Schweden). Mittlerweile gibt es zehn Anrainerstaaten (Estland, Lettland und Litauen kamen dazu, die DDR gibt es nicht mehr), von denen alle (bis auf Russland) zur NATO geh&ouml;ren. Doch die Kooperation mit Russland blieb auf vielen Ebenen einigerma&szlig;en intakt, zumal die Ostsee zentrale Bedeutung f&uuml;r die Erdgasversorgung Europas hatte, die mit einer weiteren Pipeline namens Nord Stream 2 sogar noch ausgebaut werden sollte. Auch auf das Festival und seinen Anspruch hatten die geopolitischen Entwicklungen zun&auml;chst wenig Auswirkungen. Werke russischer Komponisten und russischer K&uuml;nstler blieben angemessen vertreten.<\/p><p>Das &auml;nderte sich 2022 nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine allerdings schlagartig. &sbquo;Sanktionen statt Kooperationen&lsquo; war jetzt die Leitlinie. Und vor allem in den drei baltischen Staaten, aber auch in Polen entbrannte ein erbitterter Kulturkampf gegen &bdquo;alles Russische&ldquo;. Sprache, Literatur und Musik aus dem &bdquo;feindlichen&ldquo; Land kamen auf den Index und wurden aus Universit&auml;ten, Schulen, Bibliotheken und Spielpl&auml;nen der Konzertst&auml;tten verbannt. Im einst proklamierten &bdquo;Meer des Friedens&ldquo; wurden die Erdgas-Pipelines von einem Terrorkommando gesprengt, es folgten dubiose Zerst&ouml;rungen von diversen Unterseekabeln, die Jagd auf eine russische &bdquo;Schattenflotte&ldquo; und aktuell Kampagnen zur Aufr&uuml;stung und Kriegsvorbereitung wegen angeblicher Luftraumverletzungen durch russische Kampfflugzeuge und Drohnen, deren Einsatz &ndash; ohne auch nur den Schatten eines Beweises &ndash; Russland zugeschrieben wird.<\/p><p>Die Festivalmacher wollten sich dem Kulturkampf gegen &bdquo;alles Russische&rdquo; zun&auml;chst nicht anschlie&szlig;en, wie sie in den beiden vergangenen Jahren in Gespr&auml;chen betonten. Doch das sei jetzt &bdquo;abgehakt&ldquo; und &bdquo;kein Thema mehr&ldquo;, war j&uuml;ngst zu vernehmen. Und tats&auml;chlich ist die aktuelle Veranstaltungsreihe der Usedomer Musikfestspiele faktisch &bdquo;russenfrei&ldquo;.<\/p><p>Schwerpunktland ist diesmal Finnland; durchaus angemessen, denn finnische Musik ist hierzulande &ndash; abgesehen von den <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/kultur\/sendungen\/welt_der_musik\/Jean-Sibelius-die-Singschwaene-und-ein-Saunahaus,sendung1497392.html\">Werken des Nationalhelden Jean Sibelius<\/a> &ndash; kaum pr&auml;sent. Zu Unrecht, denn das kulturelle Erbe Finnlands hat noch viel mehr zu bieten als die gro&szlig;en Sinfonien und mit nordischer Mythologie verwobenen Tondichtungen des &Uuml;bervaters. Das spiegelt sich auch in einer sehr lebendigen, vielf&auml;ltigen Musikszene wider, bei der man genre&uuml;bergreifend auch so etwas wie einen &bdquo;nordischen Sound&rdquo; finden kann, mit festen Wurzeln in der volksmusikalischen Tradition, die stark von der &uuml;berw&auml;ltigenden Natur und den langen, dunklen und kalten Wintern gepr&auml;gt ist.<\/p><p><strong>Das Festival ist lohnenswert &ndash; der Zwiespalt bleibt<\/strong><\/p><p>Aber kann man dieses Festival und diese Insel angesichts der skizzierten Rahmenbedingungen &uuml;berhaupt noch einigerma&szlig;en unbeschwert besuchen und genie&szlig;en? Ja, kann man. Klar, wenn man am Himmel die Zugv&ouml;gel beobachtet, sieht man auch die Kondensstreifen der patrouillierenden NATO-Kampfflugzeuge und rechnet eigentlich auch mit mysteri&ouml;sen Drohnen. Und beim Blick auf den regen Schiffsverkehr am Horizont denkt man auch unwillk&uuml;rlich an die &bdquo;Schattenflotte&ldquo; und ihre &Uuml;berwachung durch die NATO. Doch der kilometerlange Strand, die davor verlaufende Promenade und die historischen Seebr&uuml;cken der Kaiserb&auml;der sind &ndash; abgesehen von einigen monstr&ouml;sen Baus&uuml;nden vor allem in Heringsdorf &ndash; immer noch wundersch&ouml;n. Und das sorgf&auml;ltig kuratierte Festival bietet dem Musikinteressierten &ndash; wie eigentlich immer &ndash; viele spannende Einblicke in die Kultur des jeweiligen Schwerpunktlandes.<\/p><p>Da w&auml;re z.B. der finnische Tango, der seit &uuml;ber 100 Jahren eine ganz eigene Entwicklung genommen hat und in der Alltagskultur omnipr&auml;sent ist: auf Dorf- und Gasthausfesten oder im Sommer auch unter freiem Himmel sowie mit einem j&auml;hrlichen Tango-Festival in Sein&auml;joki mit &uuml;ber 100.000 Besuchern.<\/p><p>Finnischer Tango ist eher gem&auml;chlich und weniger ekstatisch als die argentinische Variante, bewegt sich zwischen Melancholie und Lebensfreude. Auf dem Festival wurde das von &bdquo;Tango Finland&eacute;s&ldquo; dargeboten. Herz der Gruppe sind zwei Exil-Finnen, die hauptberuflich in gro&szlig;en Berliner Orchestern t&auml;tig sind: Esko Laine als Kontrabassist bei den Philharmonikern und Tanali Turunen als Cellist beim Konzerthausorchester. Der &uuml;bernimmt bei Tango Finland&eacute;s die Rolle des S&auml;ngers und Moderators, der mit launig-selbstironischen Moderationen, seiner sonoren Baritonstimme und minimalistischer Gestik durch die finnische Tango-Welt f&uuml;hrt. Bei dem Konzert (es fand in einer Kirche statt) wurde auch nicht getanzt, sondern entspannt zugeh&ouml;rt. Nicht aus Finnland stammt Valentin Butt, der ebenfalls in Berlin als sehr gefragter Musiker f&uuml;r Opern- und Theaterproduktionen unterwegs ist. Er &uuml;bernimmt in der f&uuml;nfk&ouml;pfigen Formation die Rolle des musikalischen Derwischs, der sein Knopfakkordeon mit atemberaubender Virtuosit&auml;t bedient und wahre solistische Feuerwerke abbrennt. Und anschlie&szlig;end verlassen einige Hundert Zuh&ouml;rer mit entspanntem L&auml;cheln die Zinnowitzer Kirche &ndash; was will man mehr.<\/p><p>Auch barocke Instrumentalmusik wird eigentlich eher nicht in Finnland verortet, eine eigenst&auml;ndige finnische Auspr&auml;gung dieser Stilepoche gab es nicht. Doch das 1989 gegr&uuml;ndete <a href=\"https:\/\/skala-pr.com\/fibo-biografie\/\">Finnish Baroque Orchestra<\/a> pr&auml;sentierte im Kulturhaus von &#346;winouj&#347;cie in der Besetzung eines kleinen Streichorchesters auf historischen Instrumenten ein hoch spannendes Programm aus selten gespielten Fr&uuml;hbarock-Perlen des Ostseeraums und daran ankn&uuml;pfenden, aber weltmusikalisch ausschweifenden &bdquo;Meditationen&ldquo; des Komponisten Ikka Heinonen, die dieser als Solist auf der archaischen, karelisch-baltischen Streichleier (Jouhikko) darbot. Auch hier wieder der spezifische nordische Sound, auf besondere Art klar und gradlinig &ndash; ein ebenso genussvoller Abend mit Erkenntnisgewinn.<\/p><p>Nat&uuml;rlich kann man sich an all dem erfreuen und die ganze Faszination des Kulturraums Ostsee bei diesem Festival immer wieder in sich aufnehmen. Doch der Zwiespalt bleibt. Wenn man die Insel dann wieder verl&auml;sst, passiert man Wolgast, und dort herrscht ein ganz anderer Spirit. Dort &uuml;bernimmt Rheinmetall im Zuge seines Einstiegs in die maritime Aufr&uuml;stung jetzt auch die traditionsreiche <a href=\"https:\/\/www.ostsee-zeitung.de\/lokales\/vorpommern-greifswald\/usedom\/rheinmetall-kauft-peene-werft-neuer-buergermeister-in-kamminke-rufbus-mit-deutschlandticket-L6S4SDARRJGPXFG3XXAQRVVL5U.html\">Peene-Werft<\/a>. Wenn die Arbeitspl&auml;tze und die Tarifbindung erhalten bleiben, finden wir das richtig gut, sagt die IG Metall. Und nicht nur dabei sp&uuml;rt man, dass das mit dem &bdquo;Meer des Friedens&ldquo; bald so richtig gr&uuml;ndlich vorbei sein k&ouml;nnte.<\/p><p>Das <a href=\"https:\/\/usedomer-musikfestival.de\/programm\/\">Usedomer Musikfestival<\/a> l&auml;uft noch bis zum 11.Oktober.<\/p><p><small>Titelbild: &copy; Geert Maciejewski<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/b855e9f061c84ad994abee74915ce47c\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt viele Gr&uuml;nde, in dieser Jahreszeit nach Usedom zu fahren. Die Touristenstr&ouml;me auf Deutschlands zweitgr&ouml;&szlig;ter Insel lassen allm&auml;hlich etwas nach, und man kann relativ entspannt entlang der kilometerlangen Standpromenade flanieren, dem Rauschen der Ostsee lauschen und die Formationen zahlreicher Zugv&ouml;gel anschauen, die sich auf den langen Weg zu ihren Winterquartieren machen. 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