{"id":140236,"date":"2025-10-08T08:34:02","date_gmt":"2025-10-08T06:34:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236"},"modified":"2025-10-08T08:34:02","modified_gmt":"2025-10-08T06:34:02","slug":"hinweise-des-tages-4950","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236#h01\">Die Fachleute streiten noch <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236#h02\">&bdquo;Nein zum Kriegsdienstzwang &ndash; Ja zur Friedensf&auml;higkeit&ldquo;: Margot K&auml;&szlig;manns Rede in Stuttgart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236#h03\">Waffenbeschaffung: Monopol f&uuml;r Mordsgesch&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236#h04\">Die globale US-Milit&auml;rpr&auml;senz w&auml;chst ungebremst weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236#h05\">&bdquo;Drohne wars&ldquo; &ndash; Drohnen, K&uuml;nstliche Intelligenz und das M&auml;rchen vom &bdquo;sauberen Krieg&ldquo; (Teil 1)  <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236#h06\">&bdquo;Schnelles Handeln, Dinge zerst&ouml;ren&ldquo;: Eine neue Doktrin etabliert sich; eine neue &Auml;ra der erzwungenen Dominanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236#h07\">Nahost-Konflikt in Berlin: Mit harter Hand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236#h08\">Gandhi auf dem Weg nach Gaza<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236#h09\">Nord-Stream-Anschlag: Polens Regierung gegen Auslieferung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236#h10\">Es geht weiter bergab mit der deutschen Wirtschaft, aber die Industrielobbyisten stellen die Welt auf den Kopf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236#h11\">Altersvorsorge: Merz will neue Rentenpflicht &ndash; was jetzt auf Arbeitnehmer und Sparer zukommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236#h12\">Milliard&auml;re nicht verschonen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236#h13\">Nach Ausstieg aus der Politik: Christian Lindner steht vor Wechsel in die Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236#h14\">UNHCR streicht fast 5.000 Stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236#h15\">Enth&uuml;llungen &uuml;ber NS-Verbindungen: Weleda will Vergangenheit aufarbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140236#h16\">Unsere Gesellschaft braucht ein neues Sehverm&ouml;gen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Fachleute streiten noch <\/strong><br>\nDie Fachleute streiten noch, ob der frz. Ex-Premierminister Lecornu nun 12, 18 oder 21 Stunden im Amt war. (Entsch&auml;digung: lt. Grok rund 50.000 Euro, plus 500.000 f&uuml;r sein Kabinett)<br>\nLecornu ist der Premierminister, der am l&auml;ngsten brauchte, um eine &bdquo;stabile Regierung&ldquo; zu bilden, und dann am k&uuml;rzesten amtierte.<br>\nMein depressiver Redenschreiber findet das nicht schlimm: Rudi Assauer war auch nur drei Tage lang Schalke-Trainer (21. &ndash; 23. Januar 1983).<br>\nDie Franzosen schon. Das Modell der repr&auml;sentativen Demokratie sei mit dieser letzten degenerativen Volte nun endg&uuml;ltig am Ende, h&ouml;rt man aus Frankreich. Zerst&ouml;rt haben es nicht die Rechten, nicht die Linken, nicht die W&auml;hler, nicht die Nationalversammlung, sondern jene, die sich in der sogenannten Mitte als seine Verteidiger aufspielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/1975474243627327898\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Nein zum Kriegsdienstzwang &ndash; Ja zur Friedensf&auml;higkeit&ldquo;: Margot K&auml;&szlig;manns Rede in Stuttgart<\/strong><br>\nAm 3. Oktober 2025 versammelten sich in Stuttgart und Berlin zehntausende Menschen unter dem Motto &bdquo;Nie wieder Krieg&ldquo;, um ein deutliches Zeichen gegen Militarisierung, Aufr&uuml;stung und die schleichende Kriegst&uuml;chtigkeitspolitik in Deutschland zu setzen. Auf dem Stuttgarter Schlossplatz wandte sich die Theologin und ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot K&auml;&szlig;mann in einer bewegenden Rede an die Versammelten und kritisierte in klaren Worten die politische und gesellschaftliche Entwicklung hin zur Kriegslogik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/10\/nein-zum-kriegsdienstzwang-ja-zur-friedensfaehigkeit-margot-kaessmanns-rede-in-stuttgart\/\">pressenza<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kasernen von der Stange &ndash; und das m&ouml;glichst schnell<\/strong><br>\nF&uuml;r rund 3,5 Milliarden Euro sollen bis 2031 mehr als 270 neue Kasernengeb&auml;ude errichtet werden &ndash; an schon bestehenden Bundeswehrstandorten und vorrangig in Ballungsr&auml;umen. Die Kasernen werden gebraucht, um Platz f&uuml;r bis zu 40.000 Wehrdienstleistende pro Jahr zu haben. Diese Zahl will der Bundesverteidigungsminister bis 2031 erreichen. Gebaut werden soll nach einem standardisierten Verfahren in sogenannter Modulbauweise. Vorbild daf&uuml;r sind Auslandsstandorte der Bundeswehr, die in kurzer Zeit errichtet wurden. Man m&uuml;sse schnell und kosteng&uuml;nstig bauen und das schreie nach seriellem Bauen, erkl&auml;rte der Bayerische Staatsminister f&uuml;r Bauen und Wohnen Christian Bernreiter bei der Pr&auml;sentation des Bauprojektes in Berlin. (&hellip;)<br>\nDie L&auml;nder wollen Bundeswehrbauprojekte durch beschleunigte Genehmigungsverfahren unterst&uuml;tzen. Dabei sollen die Bauauftr&auml;ge vom Verteidigungsministerium an Unternehmen vor Ort und vor allem sehr z&uuml;gig erteilt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/kasernen-von-der-stange-und-das-moeglichst-schnell,Uyx6R3x%20\">BR24<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Neue Wohnungen f&uuml;r die Bundeswehr als Milliarden-Markt?<\/strong><br>\nBerechtigt ist die Frage, wo 80.000 neue Soldat*innen dauerhaft untergebracht werden sollen, durchaus. Vonovia-Vorstandschef Rolf Buch brachte sich nun k&uuml;rzlich als Betreiber von neuen Soldatensiedlungen ins Spiel. (&hellip;)<br>\nBuchs Unternehmen habe bereits fr&uuml;her Best&auml;nde vom Bund &uuml;bernommen, kenne sich also mit Werkswohnungsbau aus. Es mache keinen Sinn, dass Unternehmen neue Werkswohnungsgesellschaften gr&uuml;ndeten, denn diese k&ouml;nnten nicht von Anfang an so effizient arbeiten wie ein gro&szlig;es Wohnungsunternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/wirtschaft\/bundeswehr-wohnungen-soldaten-vonovia-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Waffenbeschaffung: Monopol f&uuml;r Mordsgesch&auml;fte<\/strong><br>\nRheinmetall erh&auml;lt Auftrag f&uuml;r Laserwaffen ohne &ouml;ffentliche Ausschreibung. Wettbewerber klagt, zu Unrecht &uuml;bergangen worden zu sein<br>\nVon wegen Marktwirtschaft, von wegen Wettbewerb: Rheinmetall soll einen Auftrag &uuml;ber 390 Millionen Euro vom Bundeswehr-Beschaffungsamt erhalten &ndash; als Direktvergabe, also ohne &ouml;ffentliche Ausschreibung. Bis Ende des Jahrzehnts, so berichtete die Welt am Sonntag Ende September, soll der gr&ouml;&szlig;te R&uuml;stungskonzern der BRD drei Prototyp-Lasersysteme zur Drohnenabwehr entwickeln. Am Dienstag meldete sich nun der australische Laserwaffenhersteller Electro Optic Systems (EOS) zu Wort. &raquo;Wir k&ouml;nnten die doppelte Leistung f&uuml;r weniger als die H&auml;lfte des Preises in der H&auml;lfte der Zeit anbieten&laquo;, sagte Andreas Schwer, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von EOS, gegen&uuml;ber der britischen Tageszeitung Financial Times (FT).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/509916.waffenbeschaffung-monopol-f%C3%BCr-mordsgesch%C3%A4fte.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Unm&ouml;glich, unertr&auml;glich!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die globale US-Milit&auml;rpr&auml;senz w&auml;chst ungebremst weiter<\/strong><br>\nPr&auml;sident Donald Trump verneint angeblich die Rolle der USA als Weltpolizei, doch die milit&auml;rischen Fakten belegen das Gegenteil.<br>\nIn den letzten drei Jahren haben die USA Dutzende neuer Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in Norwegen, Schweden und Finnland er&ouml;ffnet. Weitere US-Basen sind in Westasien, Somalia, S&uuml;dafrika, Panama, Puerto Rico und Peru neu dazugekommen. Schliesslich haben die US-Milit&auml;rs auch s&uuml;d&ouml;stlich von China einige neue St&uuml;tzpunkte eingerichtet, etwa in Taiwan und den Philippinen, in Guam, Papua-Neuguinea und Australien. Zu diesem Ergebnis kommt eine breit angelegte Recherche der Friedensorganisation &laquo;World beyond War&raquo;.<br>\nGem&auml;ss der genannten Studie betreiben die USA mittlerweile 877 ausl&auml;ndische Milit&auml;rbasen (Stand Mitte 2025). Die hierzulande bekannteste d&uuml;rfte die Ramstein Air Base in Deutschland sein. Auffallend ist, dass sich die US-St&uuml;tzpunkte &uuml;ber 95 L&auml;nder auf der ganzen Welt verteilen und dabei Russland und China praktisch umzingeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/die-globale-us-militaerpraesenz-waechst-ungebremst-weiter\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Drohne wars&ldquo; &ndash; Drohnen, K&uuml;nstliche Intelligenz und das M&auml;rchen vom &bdquo;sauberen Krieg&ldquo; (Teil 1)  <\/strong><br>\nFakt ist, dass Killerdrohnen die Hemmschwelle f&uuml;r den Einsatz milit&auml;rischer Mittel zur L&ouml;sung von Konflikten sowohl bei Soldaten als auch in Politik und Gesellschaft stark herabsetzen. Die Politiker tr&ouml;sten sich damit, dass man nicht mehr das Leben der eigenen Leute in Gefahr bringen mu&szlig;, um die &bdquo;B&ouml;sen&ldquo; zu eliminieren, sondern im sicheren Schutz des B&uuml;ros zum t&ouml;dlichen Schlag ausholen kann. Das macht die Entscheidung f&uuml;r einen Angriff leichter, zumal Drohnen auch noch vergleichsweise &bdquo;billig&ldquo; sind. Auch in der Gesellschaft ist ein drohnenbasierter Kampfeinsatz oder Krieg wesentlich leichter akzeptabel &ndash; zumindest dann, wenn man selbst nicht davon betroffen ist. Warum? Ganz einfach: Die eigenen Soldaten riskieren dabei ja nicht ihr Leben und der Feind hat schlie&szlig;lich den Tod verdient. (&hellip;)<br>\nDie traurige Wahrheit ist, da&szlig; das Risiko f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung durch den Einsatz von Killerdrohnen enorm ansteigt. Der eigentliche Gegner hat nicht einmal die Chance, sich zu ergeben. Im Drohneneinsatz gibt es nur eines: das &bdquo;gezielte T&ouml;ten&ldquo;. Die Pr&auml;zision der Killerdrohnen und anderer Hochpr&auml;zisionswaffen ist ein weiterer Mythos. Selbst unter Testbedingungen treffen nur etwas mehr als die H&auml;lfte von ihnen das Ziel innerhalb der angegebenen Toleranzgrenzen; unter realen Bedingungen ist die Treffergenauigkeit entsprechend schlechter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2025\/RF-331-10-25.pdf\">RotFuchs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Schnelles Handeln, Dinge zerst&ouml;ren&ldquo;: Eine neue Doktrin etabliert sich; eine neue &Auml;ra der erzwungenen Dominanz<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen, insbesondere Menschen der &auml;lteren Generationen, stellen sich die Frage, wie es kommen konnte, dass einigerma&szlig;en funktionierende Ordnungen des weltweiten Zusammenlebens einfach verloren gegangen sind. Zu diesen geh&ouml;rt Alastair Crooke, ein ehemaliger britischer Diplomat &ndash; siehe seine Kurzbio am Ende des Artikels. Ihn besch&auml;ftigt vor allem auch die Entwicklung im Nahen Osten. Karin Leukefeld hat die &Uuml;bersetzung ins Deutsche kontrolliert und pr&auml;zisiert und einige Anmerkungen dazu gemacht.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/schnelles-handeln-dinge-zerstoeren-eine-neue-doktrin-etabliert-sich-eine-neue-aera-der-erzwungenen-dominanz\/\">Globalbridge<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/conflictsforum.substack.com\/p\/moving-fast-breaking-things-a-new\">Conflicts Forum&rsquo;s Substack<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nahost-Konflikt in Berlin: Mit harter Hand<\/strong><br>\nDie Berliner Justiz &auml;chzt unter der Zahl der Strafverfahren mit Nahost-Bezug. Doch viele Vorw&uuml;rfe entpuppen sich vor Gericht als nicht haltbar. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Durch die bislang rund 6.400 zus&auml;tzlichen Verfahren ergibt sich eine erhebliche Mehrbelastung der Strafverfolgungsbeh&ouml;rden&ldquo;, erkl&auml;rte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gegen&uuml;ber der taz.<br>\nKein hinreichender Tatverdacht<br>\nDie Statistik zeigt aber auch: Nur relativ wenige Strafverfahren landen &uuml;berhaupt vor Gericht. Zum Beispiel wurde von den mehr als 2.000 Verfahren im Zusammenhang mit Protesten rund die H&auml;lfte eingestellt &ndash; ein Gro&szlig;teil davon, weil kein hinreichender Tatverdacht bestand. Von den &uuml;ber 4.000 weiteren Verfahren wurde sogar mehr als die H&auml;lfte eingestellt &ndash; hier vor allem, weil keine Tatverd&auml;chtigen ermittelt werden konnten, etwa weil es sich um Schmierereien an Hausw&auml;nden handelte.<br>\nDoch selbst wenn es tats&auml;chlich zum Gerichtsprozess kommt, enden diese oft mit Freispr&uuml;chen oder niedrigen Geldstrafen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Nahost-Konflikt-in-Berlin\/!6115245\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gandhi auf dem Weg nach Gaza<\/strong><br>\nOb es geplant war oder nur ein gewaltiger historischer Zufall ist, dass die Boote der Global-Sumud-Flotilla in der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober von den israelischen Besatzungstruppen (IOF) abgefangen wurden, wei&szlig; ich nicht. Wie dem auch sei, der Zeitpunkt lenkt unsere Aufmerksamkeit auf den anstehenden Jahrestag. Das Erste, was mir in den Sinn kommt, ist, einen liebevollen Gru&szlig; zu senden: Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch zum Geburtstag, Gandhi!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/10\/gandhi-auf-dem-weg-nach-gaza\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nord-Stream-Anschlag: Polens Regierung gegen Auslieferung<\/strong><br>\nEin von der deutschen Bundesanwaltschaft der Nord-Stream-Sabotage verd&auml;chtigter Ukrainer soll nach seiner Festnahme in Polen vorerst nicht an Deutschland ausgeliefert werden.<br>\nPolens Regierung will den Ukrainer, der im Zusammenhang mit den Sprengstoffanschl&auml;gen auf die Ostseepipelines Nord Stream von Deutschland gesucht wird, nicht ausliefern. Es sei nicht im Interesse Polens, den Verd&auml;chtigen an ein anderes Land auszuliefern, so Ministerpr&auml;sident Donald Tusk. Das Problem sei nicht, dass Nord Stream 2 in die Luft gesprengt wurde, sondern dass es gebaut wurde, sagte Tusk auf einer Pressekonferenz. Letztlich, so Tusk, liege die Entscheidung aber beim zust&auml;ndigen Gericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/nord-stream-anschlag-polen-will-verdaechtigen-nicht-ausliefern,nordstream-204.html\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Es geht weiter bergab mit der deutschen Wirtschaft, aber die Industrielobbyisten stellen die Welt auf den Kopf<\/strong><br>\nDie kleine Sommerhoffnung ist schon verflogen: In der deutschen Industrie geht es weiter bergab. Die Entwicklung des Auftragseinganges bei der deutschen Industrie f&uuml;r August dieses Jahres best&auml;tigt die Bef&uuml;rchtungen, die ich aufgrund anderer Indikatoren schon ge&auml;u&szlig;ert hatte. Der Verfall der Nachfrage geht weiter.<br>\nDer Einbruch bei den Auftragseing&auml;ngen, der im Fr&uuml;hjahr 2022 begann und in die l&auml;ngste Rezession der deutschen Geschichte m&uuml;ndete, ist nicht zu Ende, wie das aktuelle Bild des Statistischen Bundesamtes (Auftragseingang verarbeitendes Gewerbe insgesamt ohne Gro&szlig;auftr&auml;ge) zeigt. Im August wurde nahezu einer neuer Tiefpunkt in diesem Zyklus erreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/10\/07\/es-geht-weiter-bergab-mit-der-deutschen-wirtschaft-aber-die-industrielobbyisten-stellen-die-welt-auf-den-kopf\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu: <strong>Chemiekonzern gibt auf: &bdquo;Industrieller Selbstmord&ldquo; &ndash; Briten schlie&szlig;en Werke in NRW wegen &bdquo;erdr&uuml;ckender&ldquo; Energiekosten<\/strong><br>\nDeutschlands Chemiebranche steht unter Druck, weil die CO2- und Energiekosten hoch sind. Die britische Firma Ineos macht deshalb nun zwei ihrer Werke in Nordrhein-Westfalen dicht. Ein Manager des gro&szlig;en europ&auml;ischen Konzerns w&auml;hlt zum Abschied drastische Worte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article68e3b7cfc9fcb483178b95f9\/ineos-gibt-auf-industrieller-selbstmord-briten-schliessen-werke-in-nrw-wegen-erdrueckender-energiekosten.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Altersvorsorge: Merz will neue Rentenpflicht &ndash; was jetzt auf Arbeitnehmer und Sparer zukommt<\/strong><br>\nBundeskanzler Merz will, dass die Deutschen mehr f&uuml;r ihre Rente zahlen &ndash; und k&uuml;ndigt eine Pflichtvorsorge an, die das System ver&auml;ndern k&ouml;nnte. Worum geht es?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/merz-will-neue-rentenpflicht-was-jetzt-auf-arbeitnehmer-und-sparer-zukommt-li.2360782\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.:<\/strong> Es ist einfach faszinierend. Da hat man dasselbe Theater mit der Riester-Rente versucht, aber damals immerhin auf Freiwilligkeit gesetzt und als man da nicht weitergekommen ist, wird jetzt direkt mit einer per Gesetz verpflichtenden Aktienrente gedroht &ndash; also im Grunde genommen nichts anderes als die Subvention der Verm&ouml;gensverwalter, Broker usw. Und wie die Berliner Zeitung das wiedergibt, zeigt auch mal wieder, dass man bei der Berliner Zeitung ausdr&uuml;cklich daf&uuml;r ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Milliard&auml;re nicht verschonen!<\/strong><br>\nDie allermeisten von uns werden nie Erbschaft&shy;steuer zahlen m&uuml;ssen. Sie erben nur wenig oder nichts, und es gibt hohe Freibetr&auml;ge. Zurecht. Doch Million&auml;re und erst recht Milliard&auml;re sollten zahlen. Die Verm&ouml;gen konzentrieren sich immer mehr bei einer kleinen reichen Minderheit. Das bedeutet zugleich undemokratische Macht. Die Erbschaft- und Schenkungsteuer k&ouml;nnte dem entgegenwirken.<br>\nDoch Superreiche profitieren von der gr&ouml;&szlig;ten aller Steuersubventionen. Fast zehn Milliarden Euro im Jahr gehen uns verloren: Betriebsverm&ouml;gen &ndash; auch gro&szlig;e Aktienpakete &ndash; sind weitestgehend von der Erbschaftssteuer befreit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wipo.verdi.de\/publikationen\/++co++86556090-a36b-11f0-9449-bd300191ad78\">ver.di <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nach Ausstieg aus der Politik: Christian Lindner steht vor Wechsel in die Wirtschaft<\/strong><br>\nNach dem Ausstieg aus der Politik strebt Christian Lindner mehrere Mandate im Wirtschaftsbereich an. [&hellip;]<br>\nKonkret zieht der 46-J&auml;hrige unter anderem als unabh&auml;ngiges Mitglied in das Shareholder-Board des digitalen Personaldienstleisters Stepstone Group ein, einer gemeinsamen Beteiligung des Private-Equity-Fonds KKR und der Axel Springer SE. Aus Lindners Umfeld wurde best&auml;tigt, dass er Genehmigungen f&uuml;r dieses und weitere Mandate beantragt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gmx.net\/magazine\/politik\/inland\/christian-lindner-wechsel-wirtschaft-41455276\">GMX<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>UNHCR streicht fast 5.000 Stellen<\/strong><br>\nDas UNO-Fl&uuml;chtlingshilfswerk (UNHCR) hat angesichts von Mittelk&uuml;rzungen durch unterst&uuml;tzende Regierungen in diesem Jahr fast 5.000 Stellen gestrichen.<br>\n&bdquo;Das ist mehr als ein Viertel unserer gesamten Belegschaft&ldquo;, sagte UNHCR-Chef Filippo Grandi heute. Wahrscheinlich werde es weitere Entlassungen geben. Von den Stellenk&uuml;rzungen seien sowohl Festangestellte als auch befristete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen, sagte ein UNHCR-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP.<br>\n&bdquo;Die Zahlen sind d&uuml;ster&ldquo;, sagte Grandi weiter. Das Fl&uuml;chtlingshilfswerk werde am Ende des Jahres voraussichtlich &uuml;ber ein Budget von insgesamt 3,9 Milliarden Dollar (rund 3,3 Mrd. Euro) verf&uuml;gen, das sei ein R&uuml;ckgang von 25 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/\/stories\/3407582\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Enth&uuml;llungen &uuml;ber NS-Verbindungen: Weleda will Vergangenheit aufarbeiten<\/strong><br>\nDer Naturkosmetikhersteller Weleda will erneut seine NS-Geschichte aufarbeiten. Das Unternehmen mit Niederlassung in Schw&auml;bisch Gm&uuml;nd reagiert damit auf Enth&uuml;llungen einer neuen Studie. [&hellip;]<br>\nWeleda habe w&auml;hrend der NS-Zeit enge Verbindungen zur SS gehabt und mit dem Konzentrationslager Dachau kooperiert, so der Vorwurf. Die Berichterstattung bezieht sich auf die Forschung der Historikerin Anne Sudrow. Demzufolge bezog Weleda zwischen 1940 und 1945 Heilkr&auml;uter aus Zwangsarbeit durch H&auml;ftlinge auf dem von der SS betriebenen Kr&auml;utergarten des KZ Dachau. Au&szlig;erdem habe der Hersteller anthroposophischer Arzneimittel das KZ mit einer Frostschutzcreme beliefert, die dort mutma&szlig;lich bei Menschenversuchen eingesetzt worden sein soll.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/ulm\/weleda-ns-vergangenheit-aufarbeitung-schwaebisch-gmuend-100.html\">SWR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/geschichte\/weleda-versuche-im-kz-dachau-die-nazi-verbindungen-der-naturkosmetikfirma-a-5a658c52-91f3-4dfc-9eb5-db0450d3024d%20\">DER SPIEGEL (Bezahlschranke)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Unsere Gesellschaft braucht ein neues Sehverm&ouml;gen<\/strong><br>\nDie Augenkrankheit der altersbedingten Makuladegeneration nimmt stark zu &ndash; das ist auch metaphorisch hinsichtlich des Zustands von Europa und den USA gemeint. Noch sind die westlichen Gesellschaften nicht ganz erblindet, doch diese &uuml;berraschende Parallele sch&auml;rft den Blick f&uuml;r eine gesellschaftspolitische Neuorientierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/unsere-gesellschaft-braucht-ein-neues-sehvermoegen\/\">Globalbridge<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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