{"id":140380,"date":"2025-10-11T12:00:08","date_gmt":"2025-10-11T10:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140380"},"modified":"2025-10-10T19:05:13","modified_gmt":"2025-10-10T17:05:13","slug":"gegenrede-zum-aufsatz-was-ist-journalismus-von-klaus-meier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140380","title":{"rendered":"Gegenrede zum Aufsatz \u201eWas ist Journalismus?\u201c von Klaus Meier"},"content":{"rendered":"<p>In der Zeitschrift <em>JRP Journal f&uuml;r Rechtspolitik<\/em>, Band 33, Juni 2025, Heft 1 legt der Journalismus-Professor Klaus Meier eine definitorische Skizze vor unter dem Titel <a href=\"https:\/\/klaus-meier.net\/blog1\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Meier_JRP_1_2025_Was-ist-Journalismus.pdf\">&bdquo;Was ist Journalismus? &ndash; Standards und Strukturen als Abgrenzungskriterien&ldquo;<\/a>. Darin beschreibt er Kriterien wie Gegenwartsbezug, Faktizit&auml;t und strukturelle Unabh&auml;ngigkeit &ndash; und sieht neue Akteure wie Blogger, Podcaster oder Influencer mit erheblicher Skepsis. Eine Gegenrede von <strong>Klemens Reif<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nSein Text wird in Fachkreisen sicher Beachtung finden, gerade weil er beansprucht, grundlegende Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r den Journalismus der Gegenwart zu setzen. Umso wichtiger ist es, genauer hinzuschauen: Viele seiner Pr&auml;missen sind weniger neutrale Definitionen als Verteidigungsstrategien zugunsten klassischer Medienh&auml;user. Sie sichern etablierten Institutionen Deutungshoheit &ndash; und dr&auml;ngen alternative Stimmen in eine Grauzone.<\/p><p>Ich habe mich intensiv mit Meiers Text auseinandergesetzt und m&ouml;chte im Folgenden eine Gegenrede liefern: nicht aus Ressentiment, sondern aus dem Anspruch, Journalismus in einer demokratischen Gesellschaft wirklich zu hinterfragen. Der Hauptfehler von Meiers Ausf&uuml;hrungen liegt nicht in der formalen Definition, sondern im eingeschr&auml;nkten Blick: Die Rolle westlicher Desinformation, die Eigeninteressen gro&szlig;er Medien und die M&uuml;ndigkeit der Leser werden kaum thematisiert.<\/p><p><strong>Einseitige Desinformationsdiagnose<\/strong><\/p><p>Schon in der Einleitung greift Meier zwei Beispiele auf: die angeblich 30.573 L&uuml;gen Donald Trumps und die russischen Trollfabriken, die er als Ursprung moderner Desinformation beschreibt. Damit setzt er den Rahmen: Desinformation kommt von &bdquo;au&szlig;en&ldquo; &ndash; durch autorit&auml;re Staaten und Populisten.<\/p><p><strong>Beispiele westlicher Desinformation<\/strong><\/p><p>Diese Sicht ist jedoch einseitig. Auch westliche Regierungen und Medien haben Falschinformationen verbreitet oder weitergetragen. Historische F&auml;lle sind gut dokumentiert:<\/p><ul>\n<li><strong>Die Brutkastenl&uuml;ge 1990<\/strong>: Vor dem ersten Irakkrieg berichtete die Tochter des kuwaitischen Botschafters unter Tr&auml;nen, irakische Soldaten h&auml;tten Babys aus Brutk&auml;sten gerissen &ndash; eine PR-Inszenierung, die weltweit von Leitmedien &uuml;bernommen wurde. Sp&auml;ter stellte sich heraus: Die Geschichte war frei erfunden.<\/li>\n<li><strong>Der Tonkin-Zwischenfall 1964<\/strong>: Angebliche Angriffe nordvietnamesischer Boote auf US-Zerst&ouml;rer dienten als Kriegsbegr&uuml;ndung &ndash; ein Ereignis, das so nie stattgefunden hat.<\/li>\n<li><strong>Irak 2003, &bdquo;Weapons of Mass Destruction&ldquo;<\/strong>: Die Behauptung, Saddam Hussein besitze Massenvernichtungswaffen, war zentral f&uuml;r die Kriegsentscheidung. Leitmedien griffen sie auf &ndash; Belege gab es nie.<\/li>\n<\/ul><p>Auch in j&uuml;ngerer Zeit finden sich Beispiele:<\/p><ul>\n<li><strong>Fl&uuml;chtlingskrise 2015<\/strong>: Die Otto-Brenner-Stiftung dokumentierte, dass gro&szlig;e Teile der deutschen Journalisten ihre kritische Beobachterrolle vernachl&auml;ssigten und stattdessen Regierungspositionen &uuml;bernahmen. Mehr als die H&auml;lfte der Deutschen hielt die Medienberichterstattung &uuml;ber Alter, Geschlecht und Zahl der Gefl&uuml;chteten f&uuml;r unzutreffend.<\/li>\n<li><strong>Corona-Berichterstattung<\/strong>: Bemerkenswert ist der Widerspruch zwischen Meiers theoretischen Ausf&uuml;hrungen und seiner eigenen Forschung. Gemeinsam mit Vinzenz Wyss legte er 2020 eine Analyse der Corona-Berichterstattung vor, in der er massive Defizite dokumentierte: eine einseitige Fixierung auf Virologen, das Ausblenden anderer Disziplinen sowie die kaum erkennbare Darstellung von Unsicherheit. Mit anderen Worten: Gerade in einer der gr&ouml;&szlig;ten gesellschaftlichen Krisen haben deutsche Leitmedien zentrale Anspr&uuml;che des Journalismus verfehlt. Und nun pr&auml;sentiert Meier dieselben Institutionen als Garanten von Faktizit&auml;t und Vielfalt.<\/li>\n<li><strong>Ukraine ab 2022<\/strong>: Eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung zur deutschen Ukraine-Berichterstattung dokumentiert, dass die meisten Leitmedien in den ersten drei Monaten &uuml;berwiegend f&uuml;r schwere Waffenlieferungen pl&auml;dierten und diplomatische Verhandlungen als deutlich weniger sinnvoll charakterisierten. Die Studie belegt eine einseitige Pr&auml;ferenz f&uuml;r milit&auml;rische statt diplomatische L&ouml;sungsans&auml;tze.<\/li>\n<li><strong>Joe Biden<\/strong>: Das TV-Duell im Juni 2024 offenbarte Bidens kognitive Schw&auml;chen vor einem Millionenpublikum. CNN-Umfragen sahen Trump mit 67 Prozent als klaren Gewinner, europ&auml;ische Medien sprachen von einer &bdquo;schwachen und beunruhigenden&ldquo; Performance. Dennoch verharmlosten viele deutsche und US-amerikanische Medien wochenlang die offensichtlichen Probleme, bis Biden schlie&szlig;lich Ende Juli aus dem Rennen genommen wurde. Selbst nach diesem eindeutigen Scheitern wurde das Ausma&szlig; seiner kognitiven Einschr&auml;nkungen in der Berichterstattung lange kleingeredet.<\/li>\n<li><strong>Charles &bdquo;Charlie&ldquo; James Kirk 2025<\/strong>: Nach seiner Ermordung sagte ZDF-Korrespondent Elmar Theve&szlig;en w&ouml;rtlich: &bdquo;Kirk hat gesagt beispielsweise, dass Homosexuelle gesteinigt werden m&uuml;ssen &hellip;&ldquo; Tats&auml;chlich hatte Kirk jedoch eine problematische Bibelstelle zitiert, um zu erkl&auml;ren, dass man sie nicht w&ouml;rtlich nehmen d&uuml;rfe &ndash; weil das sonst zur Steinigung f&uuml;hren w&uuml;rde. Theve&szlig;en verkehrte Kirks Aussage damit ins Gegenteil. Das <em>ZDF<\/em> r&auml;umte sp&auml;ter lediglich ein, &bdquo;dieser Zusammenhang h&auml;tte deutlicher gemacht werden m&uuml;ssen&ldquo;.<\/li>\n<\/ul><p>Diese Beispiele zeigen: Desinformation ist kein exklusives Werkzeug autorit&auml;rer Staaten, sondern auch Teil westlicher Mediengeschichte.<\/p><p><strong>Verlagsh&auml;user als Garanten<\/strong><\/p><p>Meier verweist auf gro&szlig;e Verlagsh&auml;user und &ouml;ffentlich-rechtliche Anstalten, die durch Kodizes, Presserat oder Redaktionsstatuten Qualit&auml;tsstandards sichern sollen. Doch die Realit&auml;t ist ambivalenter:<\/p><ul>\n<li><strong>Springer-Presse (<em>BILD<\/em>, <em>Welt<\/em>)<\/strong> betrieb nachweislich Kampagnenjournalismus &ndash; etwa gegen J&ouml;rg Kachelmann oder Bundespr&auml;sident Wulff.<\/li>\n<li><em><strong>Der Spiegel<\/strong><\/em> musste den Relotius-Skandal einr&auml;umen: erfundene Reportagen, die redaktionsintern niemand hinterfragte.<\/li>\n<li><em><strong>Der Stern<\/strong><\/em> ver&ouml;ffentlichte 1983 die gef&auml;lschten Hitler-Tageb&uuml;cher.<\/li>\n<li><strong>&Ouml;ffentlich-rechtliche Sender<\/strong> gerieten durch den RBB-Skandal und die politische Besetzung ihrer Gremien in massive Kritik.<\/li>\n<\/ul><p>Das zeigt: Auch gro&szlig;e H&auml;user haben Interessen, Linien und Fehler &ndash; sie sind keineswegs automatisch Garanten f&uuml;r Wahrheit.<\/p><p><strong>Zur Definition des Journalismus<\/strong><\/p><p>Meier nennt f&uuml;nf Kriterien f&uuml;r Journalismus: Gegenwartsbezug\/Periodizit&auml;t, Faktizit&auml;t, Vielfalt\/Distanz, strukturelle Unabh&auml;ngigkeit und Professionalit&auml;t.<\/p><ul>\n<li><strong>Gegenwartsbezug und Periodizit&auml;t<\/strong><br>\nLaut Meier m&uuml;sse Journalismus regelm&auml;&szlig;ig und mit aktuellem Bezug berichten. Doch &bdquo;Gegenwartsbezug&ldquo; ist tautologisch: Ein Ereignis wird automatisch zum &bdquo;Zeitgespr&auml;ch&ldquo;, wenn dar&uuml;ber berichtet wird. Periodizit&auml;t bevorzugt Quantit&auml;t &uuml;ber Qualit&auml;t.<\/li>\n<li><strong>Faktizit&auml;t<\/strong><br>\nIn der Theorie selbstverst&auml;ndlich. In der Praxis jedoch haben gerade Leitmedien wiederholt Falschinformationen verbreitet. Faktentreue ist kein Monopol institutioneller Medien.<\/li>\n<li><strong>Vielfalt und Distanz<\/strong><br>\nMeier fordert Ausgewogenheit. Doch viele Leitmedien bilden eher die Narrative politischer und wirtschaftlicher Eliten ab.<\/li>\n<li><strong>Strukturelle Unabh&auml;ngigkeit<\/strong><br>\nMeier verweist auf die &bdquo;Mauer&ldquo; zwischen Redaktion und Verlag. In der Realit&auml;t sind politische und wirtschaftliche Einfl&uuml;sse allgegenw&auml;rtig. <em>Correctiv<\/em>, welches er als positives Beispiel nennt, erh&auml;lt unter anderem Gelder von staatlichen Stellen, der EU und stiftungsnahen Organisationen. Das wirft Fragen auf, ob es tats&auml;chlich als Musterbeispiel f&uuml;r Unabh&auml;ngigkeit gelten kann.<\/li>\n<li><strong>Professionalit&auml;t<\/strong><br>\nMeier argumentiert, Journalismus m&uuml;sse als Profession mit Ausbildung, Ethos und Kodizes verstanden werden. Kritisch betrachtet wirkt das wie eine Zugangskontrolle. Wer keinen Presseausweis hat, soll weniger &bdquo;Journalismus&ldquo; sein? In einer Demokratie darf &Ouml;ffentlichkeit nicht an institutionelle Weihen gebunden sein.<\/li>\n<\/ul><p>Damit wird deutlich: Meiers Definition privilegiert institutionelle Medien und dr&auml;ngt alternative Stimmen ins Abseits.<\/p><p><strong>Neue Formen des Journalismus<\/strong><\/p><p>Besonders kritisch &auml;u&szlig;ert sich Meier &uuml;ber neue Akteure wie Blogger, Podcaster oder Influencer. Er spricht von einer &bdquo;Grauzone&ldquo; und fordert, dass auch sie sich Standards wie Moralkodizes und Qualit&auml;tsmanagement unterwerfen sollen.<\/p><p>Zwischen den Zeilen entsteht der Eindruck: Diese neuen Stimmen sind f&uuml;r ihn eine Bedrohung. Reichweite gewinnen diese neuen Stimmen jedoch nicht, weil Leser &bdquo;naiv&ldquo; w&auml;ren, sondern weil viele Menschen das Vertrauen in die etablierten Medien verloren haben. Wer zu oft einseitig informiert wurde, sucht nach Alternativen.<\/p><p>Dass Meier <em>Correctiv<\/em> lobt, w&auml;hrend er Einzeljournalisten mit Skepsis betrachtet, verst&auml;rkt diesen Eindruck. <em>Correctiv<\/em> ist keineswegs frei von Abh&auml;ngigkeiten. Einzelne Journalisten hingegen sind oft unbequemer und unabh&auml;ngiger, gerade weil sie nicht in gro&szlig;e Strukturen eingebunden sind.<\/p><p><strong>Abwertung des Publikums<\/strong><\/p><p>Meier verweist auf den <em>Digital News Report 2024<\/em>, wonach 39 Prozent der &Ouml;sterreicher, 42 Prozent der Deutschen und 72 Prozent der US-Amerikaner angeben, sie k&ouml;nnten Online-Nachrichten nicht mehr klar von Falschmeldungen unterscheiden.<\/p><p>F&uuml;r ihn ist das ein Zeichen von &Uuml;berforderung: Wer akzeptiere, dass die meisten Menschen Wahrheit und L&uuml;ge nicht mehr unterscheiden k&ouml;nnen, brauche keinen Journalismus mehr.<\/p><p>Doch diese Zahlen lassen sich auch positiv deuten: Sie zeigen nicht Dummheit, sondern Skepsis. Viele Menschen glauben den Medien nicht mehr blind. Sie pr&uuml;fen, vergleichen, zweifeln &ndash; genau das ist Ausdruck von M&uuml;ndigkeit.<\/p><p>W&auml;hrend Meier daraus eine Defiziterz&auml;hlung macht, l&auml;sst sich derselbe Befund auch als Fortschritt deuten: B&uuml;rger lassen sich nicht mehr alles aufs Auge dr&uuml;cken. Sie haben gelernt, kritisch zu sein &ndash; und das ist nicht das Ende, sondern die eigentliche St&auml;rke der Demokratie.<\/p><p><strong>Schluss<\/strong><\/p><p>Meiers Aufsatz bietet keine neutrale Definition von Journalismus, sondern liest sich eher wie eine Verteidigungsschrift f&uuml;r die institutionellen Medien. Er verschweigt die Rolle westlicher Desinformation, verkl&auml;rt Verlagsh&auml;user und Anstalten zu Wahrheitsgaranten und behandelt alternative Stimmen sowie ihr Publikum mit Skepsis.<\/p><p>Echter Journalismus ist unbequem. Er stellt auch die eigenen Narrative infrage und deckt Manipulation dort auf, wo sie am meisten wehtut &ndash; in den Machtzentren der eigenen Gesellschaft. Wer diese Aufgabe vergisst und die Fehler nur bei &bdquo;den anderen&ldquo; sucht, macht sich selbst zum Teil jener Desinformationsspirale, die er zu bek&auml;mpfen vorgibt.<\/p><p><small>Titelbild: Tero Vesalainen\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Zeitschrift <em>JRP Journal f&uuml;r Rechtspolitik<\/em>, Band 33, Juni 2025, Heft 1 legt der Journalismus-Professor Klaus Meier eine definitorische Skizze vor unter dem Titel <a href=\"https:\/\/klaus-meier.net\/blog1\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Meier_JRP_1_2025_Was-ist-Journalismus.pdf\">&bdquo;Was ist Journalismus? &ndash; Standards und Strukturen als Abgrenzungskriterien&ldquo;<\/a>. Darin beschreibt er Kriterien wie Gegenwartsbezug, Faktizit&auml;t und strukturelle Unabh&auml;ngigkeit &ndash; und sieht neue Akteure wie Blogger, Podcaster oder Influencer<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140380\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":140381,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[41,183],"tags":[2218,2005,2947,1544,2669],"class_list":["post-140380","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medienanalyse","category-medienkritik","tag-alternative-medien","tag-fake-news","tag-herdenjournalismus","tag-kampagnenjournalismus","tag-leitmedien"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/shutterstock_2384800043.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=140380"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140380\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":140459,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140380\/revisions\/140459"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/140381"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=140380"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=140380"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=140380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}