{"id":140394,"date":"2025-10-11T13:00:39","date_gmt":"2025-10-11T11:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140394"},"modified":"2025-10-10T19:52:00","modified_gmt":"2025-10-10T17:52:00","slug":"trump-und-die-us-armee-begehen-schlicht-und-einfach-mord-in-der-karibik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140394","title":{"rendered":"Trump und die US-Armee begehen schlicht und einfach Mord in der Karibik"},"content":{"rendered":"<p>Die Ermordung mutma&szlig;licher Drogenh&auml;ndler in Venezuela durch Donald Trump ohne Gerichtsverfahren z&auml;hlt zu den gr&ouml;&szlig;ten Gefahren seiner zweiten Amtszeit. Sie ist Teil der partei&uuml;bergreifenden Geschichte der US-amerikanischen &Uuml;bergriffe im Namen der nationalen Sicherheit. Von <strong>Chip Gibbons<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nAm 15. September 2025 gab das Wei&szlig;e Haus unter Trump wieder einmal bekannt, dass es einen Milit&auml;rschlag gegen ein Boot in der Karibik durchgef&uuml;hrt habe. Nach Angaben der Regierung wurden dabei drei Menschen get&ouml;tet. Dies war der zweite derartige Schlag innerhalb von zwei Wochen. Am 2. September waren elf Menschen in einem kleinen Schnellboot unterwegs in internationalen Gew&auml;ssern, als sie ebenfalls durch einen Milit&auml;rschlag der USA get&ouml;tet wurden. Die au&szlig;ergerichtlichen Hinrichtungen wurden gefilmt und von der US-Regierung prahlerisch in den sozialen Medien ver&ouml;ffentlicht.<\/p><p>Die Trump-Regierung hat diese T&ouml;tungen damit erkl&auml;rt, dass die Personen Teil eines venezolanischen Kartells und in den Drogenhandel verwickelt gewesen seien. Mit der Behauptung, dass die Drogenkartelle Terroristen seien und dass das Problem der &Uuml;berdosen in den USA die Drogenh&auml;ndler zu einer Bedrohung f&uuml;r das Land mache, erkl&auml;rte die Regierung, dass ihre t&ouml;dliche Milit&auml;raktion gerechtfertigt sei. F&uuml;r keine der get&ouml;teten Personen legte sie jedoch Beweise daf&uuml;r vor, dass sie in den Drogenhandel verwickelt oder Teil eines Kartells gewesen seien.<\/p><p>Au&szlig;erdem hat die US-Regierung widerspr&uuml;chliche Erkl&auml;rungen dar&uuml;ber abgegeben, was genau passiert ist. Nach dem ersten Angriff auf ein Schnellboot behauptete Au&szlig;enminister Marco Rubio zun&auml;chst, das Boot sei nicht einmal auf dem Weg in die USA gewesen, sondern zu einer anderen Insel in der Karibik. Dann &auml;nderte die Regierung ihre Darstellung und gab an, das viermotorige Schnellboot sei auf dem Weg von Venezuela in die Vereinigten Staaten gewesen. Zudem wurde&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2025\/09\/10\/us\/trump-drug-boat-venezuela-strike.html\">bekannt<\/a>, dass das Boot umgedreht hatte, nachdem es durch ein vor ihm fliegendes Milit&auml;rflugzeug der USA verschreckt worden war. Das US-Milit&auml;r feuerte wiederholt auf das Boot, um die&nbsp;<a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2025\/09\/10\/u-s-attacked-boat-near-venezuela-multiple-times-to-kill-survivors\/\">&Uuml;berlebenden<\/a>&nbsp;des ersten Angriffs zu t&ouml;ten.<\/p><p>Diese milit&auml;rischen Angriffe auf kleine Boote stehen f&uuml;r zwei beunruhigende Trends im Wei&szlig;en Haus. Erstens nutzt die Regierung Trump das Milit&auml;r zunehmend f&uuml;r routinem&auml;&szlig;ige Strafverfolgungsma&szlig;nahmen oder die Durchsetzung von Einwanderungsgesetzen. Zu Beginn seiner Amtszeit berief sich Donald Trump auf den &bdquo;Alien Enemies Act&rdquo;&nbsp;(Gesetz &uuml;ber ausl&auml;ndische Feinde). Dieses Kriegsgesetz erlaubt es dem Pr&auml;sidenten, Nichtstaatsb&uuml;rger aufgrund ihrer nationalen Herkunft im Falle einer Kriegserkl&auml;rung oder Invasion durch eine ausl&auml;ndische Regierung festzunehmen und abzuschieben.<\/p><p>Die Regierung behauptete, die venezolanische Regierung kontrolliere die kriminelle Bande Tren de Aragua. Laut der Proklamation falle diese Bande gerade in die USA ein. W&uuml;rde man diese Logik zu Ende denken, bef&auml;nden sich die USA im Kriegszustand mit Venezuela. Trotz Trumps Behauptungen, er berufe sich auf Kriegsma&szlig;nahmen, glaubt der Geheimdienst&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.npr.org\/2025\/05\/06\/nx-s1-5388392\/u-s-intelligence-memo-says-venezuelan-government-does-not-control-tren-de-aragua-gang\">nicht<\/a>, dass Tren de Aragua&nbsp;von der venezolanischen Regierung kontrolliert wird.<\/p><p>Rubio stufte auch eine Reihe weiterer lateinamerikanischer Kartelle als &bdquo;ausl&auml;ndische terroristische Organisationen&rdquo;&nbsp;sowie als &bdquo;besonders ausgewiesene globale Terroristen&rdquo; ein. Anschlie&szlig;end unterzeichnete Trump einen geheimen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2025\/8\/8\/trump-signs-order-authorising-military-action-against-cartels-reports\">Erlass<\/a>, der es dem Kriegsministerium erlaubt, milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen gegen bestimmte Kartelle in Lateinamerika zu ergreifen. Trump behauptete &ouml;ffentlich, dass es sich bei den Get&ouml;teten um Mitglieder von Tren de Aragua handelte. In dem gem&auml;&szlig; der War Powers Resolution erforderlichen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.lawfaremedia.org\/article\/trump-offers-first-legal-justification-for-venezuela-boat-strike\">Bericht<\/a>&nbsp;an den Kongress hat Trump jedoch nicht angegeben, welcher Gruppe die Personen angeblich angeh&ouml;rten.<\/p><p>Neben dem Einsatz des Milit&auml;rs, um den gescheiterten &bdquo;Krieg gegen die Drogen&rdquo; in einen regelrechten Krieg zu verwandeln, hat das Wei&szlig;e Haus auch die Spannungen mit Venezuela versch&auml;rft. W&auml;hrend Trumps erster Amtszeit erhob seine Regierung eine h&ouml;chst zweifelhafte Anklage wegen Drogenhandels gegen den venezolanischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro. Im August erh&ouml;hte die Regierung Trump die Belohnung f&uuml;r Hinweise, die zur Festnahme Maduros f&uuml;hren, auf 50 Millionen US-Dollar. Das ist doppelt so viel, wie einst auf Osama bin Laden ausgesetzt war. Anschlie&szlig;end&nbsp;<a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2025\/09\/10\/trump-venezuela-boat-attack-drone\/\">entsandte<\/a>&nbsp;die Trump-Regierung 4.500 Milit&auml;rangeh&ouml;rige in die Karibik, begleitet von sieben Kriegsschiffen und einem Atom-U-Boot. Seit der ersten Bombardierung eines Bootes haben die Vereinigten Staaten F-35-Kampfflugzeuge und Reaper-Drohnen nach Puerto Rico&nbsp;<a href=\"https:\/\/taskandpurpose.com\/news\/mq9-reaper-drones-caribbean\/\">geschickt<\/a>. Laut&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.axios.com\/2025\/08\/29\/venezuela-ships-trump-maduro-regime-change\">Axios<\/a>&nbsp;waren die USA noch nie so nah an einem bewaffneten Konflikt mit Venezuela.<\/p><p>Trump hat vom Kongress keine Zustimmung f&uuml;r milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen gegen Venezuela oder Tren de Aragua erhalten. Trump begeht schlicht und einfach Mord. Drogenhandel ist eine Straftat, keine Kriegshandlung. Die K&uuml;stenwache verf&uuml;gt &uuml;ber Protokolle zum Abfangen verd&auml;chtiger Drogenschiffe. Die K&uuml;stenwache soll das Schiff stoppen, nicht zuerst t&ouml;ten und dann Fragen stellen. Der Pr&auml;sident kann nicht einfach jemanden t&ouml;ten lassen, nur weil er behauptet, dass diese Person ein Verbrechen begangen hat. Ein solches Vorgehen verst&ouml;&szlig;t nicht nur gegen die in der Verfassung garantierten Rechte auf ein ordentliches Verfahren, sondern auch gegen das V&ouml;lkerrecht, das&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.congress.gov\/bill\/102nd-congress\/house-bill\/2092\/text\">au&szlig;ergerichtliche T&ouml;tungen<\/a>&nbsp;verbietet.<\/p><p><strong>Ermordungen, gezielte T&ouml;tungen und au&szlig;ergerichtliche Hinrichtungen<\/strong><\/p><p>Die Au&szlig;enpolitik der USA&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.maryferrell.org\/showDoc.html?docId=1156#relPageId=1&amp;tab=toc\">blickt<\/a>&nbsp;auf eine dunkle Geschichte au&szlig;ergerichtlicher Hinrichtungen zur&uuml;ck. W&auml;hrend des Kalten Krieges plante die CIA zweifellos die Ermordung ausl&auml;ndischer Anf&uuml;hrer. W&auml;hrend des Vietnamkriegs&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/1971\/07\/20\/archives\/us-aide-defends-pacification-program-in-vietnam-despite-killings-of.html\">f&uuml;hrte<\/a>&nbsp;die CIA das Phoenix-Programm durch, ein &bdquo;Programm zur Bek&auml;mpfung von Subversion&rdquo;, im Rahmen dessen &uuml;ber 20.000 mutma&szlig;liche Mitglieder des Vietcong durch au&szlig;ergerichtliche Hinrichtungen&nbsp;&bdquo;neutralisiert&rdquo; wurden. Die CIA lieferte auch die Namen mutma&szlig;licher Kommunisten an die irakische Baath-Partei und die indonesische Armee, in dem Wissen, dass sie Folter oder dem Tod ausgesetzt sein w&uuml;rden.<\/p><p>Nach Enth&uuml;llungen von Ermordungen der CIA erlie&szlig; Pr&auml;sident Gerald Ford eine Pr&auml;sidialverordnung, die die Beteiligung der USA an &bdquo;politischen Ermordungen&rdquo; verbot. Jimmy Carter weitete das Verbot auf alle Ermordungen aus. Ronald Reagan versprach im Wahlkampf, die CIA zu entfesseln. Er hob Carters Pr&auml;sidialverordnung, die die Geheimdienste einschr&auml;nken sollte, auf und ersetzte sie durch eine neue Verordnung, die deren Befugnisse erweiterte. Doch obwohl Reagans Verordnung das Ergebnis der Wut der &bdquo;Neuen Rechten&rdquo; &uuml;ber Kontrollen von Missbr&auml;uchen im Bereich der nationalen Sicherheit war, behielt er das Verbot von Ermordungen bei. Bis heute ist dies die offizielle Politik der USA. Keine der Verordnungen definierte den Begriff der Ermordung, und mit etwas juristischer Kreativit&auml;t gelang es der Exekutive, das Ermordungsgesch&auml;ft wieder aufzunehmen und auszuweiten.<\/p><p>Die Geschichte der au&szlig;ergerichtlichen T&ouml;tungen in den Vereinigten Staaten ist eng mit ihrer Allianz mit Israel verflochten. W&auml;hrend viele Staaten Attentate als politisches Mittel eingesetzt haben, war Israel ein echter Vorreiter in dieser Praxis. Obwohl die Ermordungen pal&auml;stinensischer Anf&uuml;hrer durch Israel kaum ein Geheimnis waren, gab das Land zu Beginn der Nullerjahre &ouml;ffentlich bekannt, dass es ein Programm f&uuml;r &bdquo;gezielte T&ouml;tungen&rdquo; hatte. Gezielte T&ouml;tungen&nbsp;ist kein Begriff, der im V&ouml;lkerrecht definiert ist; es handelt sich eindeutig um einen Euphemismus, der dazu dient, das Verbot au&szlig;ergerichtlicher T&ouml;tungen zu umgehen.<\/p><p>Anfangs lehnte die Regierung von George W. Bush die gezielten T&ouml;tungen durch Israel &ouml;ffentlich ab. W&auml;hrend der demokratische Kongressabgeordnete John Conyers darauf hinwies, dass bei dieser Art von Angriffen US-Waffen eingesetzt wurden, und eine Untersuchung&nbsp;<a href=\"https:\/\/merip.org\/2003\/02\/israel-the-us-and-targeted-killings\/\">forderte<\/a>, verfolgten andere Demokraten einen anderen Ansatz. Sie kritisierten die Ablehnung der Regierung Bush gegen&uuml;ber den israelischen Ermordungen. Der sp&auml;tere Pr&auml;sident Joe Biden&nbsp;<a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2021\/04\/27\/biden-israeli-military-targeted-killing-policy\/\">geh&ouml;rte<\/a>&nbsp;im Kongress zu den Bef&uuml;rwortern der gezielten T&ouml;tungen durch Israel. Und innerhalb der Regierung Bush gab es mindestens einen Dissidenten: Vizepr&auml;sident Dick Cheney machte seine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die israelische Politik&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/archive\/opinions\/2001\/08\/21\/no-exceptions-for-israel\/4352006e-a8df-4183-a4d0-1accf539f607\/\">deutlich<\/a>.<\/p><p>Bushs Bereitschaft, Israel f&uuml;r gezielte T&ouml;tungen aufzur&uuml;sten, lie&szlig; die &ouml;ffentliche Ablehnung seiner Regierung gegen&uuml;ber dieser Vorgehensweise stets anzweifeln. Er stand ihr allerdings eindeutig positiv gegen&uuml;ber. Im Jahr 2008 arbeitete die CIA direkt mit dem israelischen Mossad zusammen, um Imad Mughniyeh von der Hisbollah zu&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/national-security\/cia-and-mossad-killed-senior-hezbollah-figure-in-car-bombing\/2015\/01\/30\/ebb88682-968a-11e4-8005-1924ede3e54a_story.html\">ermorden<\/a>. Die T&ouml;tung erfolgte durch eine Autobombe in Syrien. Die Vereinigten Staaten argumentierten, Mughniyeh sei eine imminente Bedrohung gewesen und sie h&auml;tten daher mit seiner T&ouml;tung nicht gegen das Verbot au&szlig;ergerichtlicher T&ouml;tungen versto&szlig;en.<\/p><p>Noch wichtiger ist, dass die USA nach dem 11. September gezielte T&ouml;tungen&nbsp;als Teil ihres &bdquo;Kriegs gegen den Terror&rdquo;&nbsp;einsetzten. Viele dieser T&ouml;tungen wurden mit unbemannten Drohnen durchgef&uuml;hrt. Die Regierung Bush holte sich von Israel operatives Fachwissen dar&uuml;ber, wie solche T&ouml;tungen durchzuf&uuml;hren sind. Und sie holte sich von Israel rechtliche Beratung dar&uuml;ber, wie sich gezielte T&ouml;tungen nach internationalem Recht&nbsp;<a href=\"https:\/\/electronicintifada.net\/content\/bush-seeks-israeli-advice-targeted-killings\/4391\">rechtfertigen<\/a>&nbsp;lassen.<\/p><p>Zwar hat George W. Bush dieses Programm ins Leben gerufen, doch Barack Obama hat es drastisch ausgeweitet. Mit einer der schockierendsten autorit&auml;ren Ma&szlig;nahmen eines US-Pr&auml;sidenten ordnete Obama die Hinrichtung des US-B&uuml;rgers Anwar al-Awlaki durch eine Drohne an. Awlaki wurde beschuldigt, ein Propagandist der Al-Qaida zu sein. Nach den Gesetzen des bewaffneten Konflikts ist ein Propagandist jedoch kein milit&auml;risches Ziel. Die T&ouml;tung eines US-B&uuml;rgers durch Obama l&ouml;ste eine &ouml;ffentliche Kontroverse aus. Infolgedessen ver&ouml;ffentlichte die Regierung ein stark zensiertes Rechtsgutachten, in dem die T&ouml;tung gerechtfertigt wurde. In einem zensierten Abschnitt wurde ein israelisches Gerichtsurteil&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.usnews.com\/news\/articles\/2014\/06\/24\/israeli-court-ruling-cited-in-al-awlaki-drone-assassination-memo\">zitiert<\/a>, wonach solche gezielten T&ouml;tungen nach internationalem Recht zul&auml;ssig seien.<\/p><p>Das Ermordungsprogramm von Bush und Obama wirkt fort in Trumps au&szlig;ergerichtlicher Hinrichtung mutma&szlig;licher Kartellmitglieder in der Karibik. Obwohl dies in Trumps d&uuml;rftigem Bericht an den Kongress nicht erw&auml;hnt wird, beruht ein Gro&szlig;teil der Logik hinter dem T&ouml;ten darauf, dass fr&uuml;here Pr&auml;sidenten w&auml;hrend des globalen Krieges gegen den Terror die Ermordung von &bdquo;Terroristen&rdquo; angeordnet hatten.<\/p><p>Da Trump venezolanische Banden als Terroristen bezeichnet hat, kann er Gewalt gegen sie anwenden, so wie Obama seinen Drohnenkrieg &uuml;ber Grenzen hinweg gef&uuml;hrt hat. Zwar sollten wir das Drohnenprogramm nicht besch&ouml;nigen, da es ein m&ouml;rderischer Versto&szlig; gegen die Grundrechte (Bill of Rights) und das V&ouml;lkerrecht war, doch es gibt einen entscheidenden rechtlichen Unterschied. Bush und Obama behaupteten, die Vereinigten Staaten bef&auml;nden sich in einem internationalen bewaffneten Konflikt mit den Taliban, Al-Qaida und &bdquo;verb&uuml;ndeten Kr&auml;ften&rdquo;. Dieser Konflikt war das Ergebnis einer Genehmigung des Kongresses zur Anwendung von Gewalt gegen diejenigen Personen und Nationen, die die Anschl&auml;ge vom 11. September geplant oder unterst&uuml;tzt hatten.<\/p><p>Es gibt keinen internationalen bewaffneten Konflikt zwischen den USA und Drogenschmugglern. Und der Kongress hat einer solchen Milit&auml;raktion nicht zugestimmt. Die Genehmigung zum Einsatz milit&auml;rischer Gewalt aus dem Jahr 2001 war &uuml;berm&auml;&szlig;ig weit gefasst, die Pr&auml;sidenten haben sie weit &uuml;ber jede logische Auslegung ihres Geltungsbereichs hinaus ausgedehnt, und die T&ouml;tungen durch Drohnen waren Ermordungen und keine rechtm&auml;&szlig;igen Akte der Selbstverteidigung. Dennoch ist Trumps Vorgehen hier eine Ausweitung einer ohnehin schon beunruhigenden Praxis.<\/p><p>Die Einstufung der Kartelle als terroristische Vereinigungen durch Trump st&uuml;tzt sich auf zwei Gesetze: das Gesetz &uuml;ber internationale wirtschaftliche Notstandsbefugnisse sowie das Einwanderungs- und Staatsangeh&ouml;rigkeitsgesetz. Seit einer Verordnung von Bill Clinton aus dem Jahr 1995 nutzen Pr&auml;sidenten das Gesetz &uuml;ber internationale wirtschaftliche Notstandsbefugnisse, um Sanktionen zu verh&auml;ngen und Finanztransaktionen mutma&szlig;licher Terroristen zu blockieren. Clinton wandte diese Einstufung zun&auml;chst auf &bdquo;Terroristen&rdquo; an, die &bdquo;den Friedensprozess im Nahen Osten bedrohten&rdquo;. Obwohl Clintons Verordnung weiterhin in Kraft ist, weitete Bush mit einer eigenen Verordnung diesen Anwendungsrahmen auf Terroristen im Allgemeinen aus. Auf Grundlage dieser Verordnung&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.state.gov\/designation-of-international-cartels\">stufte<\/a>&nbsp;die Regierung Trump Drogenkartelle als &bdquo;besonders ausgewiesene globale Terroristen&rdquo; ein.<\/p><p>Auf Dr&auml;ngen Clintons verabschiedete der Kongress 1997 das von den Republikanern verfasste Gesetz zur Terrorismusbek&auml;mpfung und wirksamen Todesstrafe (Antiterrorism and Effective Death Penalty Act). Das Gesetz &auml;nderte das Einwanderungs- und Staatsangeh&ouml;rigkeitsgesetz (Immigration and Nationality Act) dahingehend, dass der Au&szlig;enminister ausl&auml;ndische Gruppen einseitig als &bdquo;ausl&auml;ndische terroristische Organisationen&rdquo; (Foreign Terrorist Organizations) einstufen konnte. Zudem stellte das Gesetz zur Terrorismusbek&auml;mpfung und wirksamen Todesstrafe die &bdquo;materielle Unterst&uuml;tzung&rdquo; einer als ausl&auml;ndische terroristische Organisation eingestuften Gruppe unter Strafe.<\/p><p>Zwar ist es nach beiden Gesetzen strafbar, einer auf der schwarzen Liste stehenden Terrororganisation Unterst&uuml;tzung oder Dienstleistungen zu gew&auml;hren, doch die Einstufung selbst ist nicht das Ergebnis eines Strafverfahrens. Die Bezeichnung &bdquo;ausl&auml;ndische terroristische Organisation&rdquo; kann nur auf ausl&auml;ndische Organisationen angewendet werden. Die Einstufung gem&auml;&szlig; dem Gesetz &uuml;ber internationale wirtschaftliche Notstandsbefugnisse kann auf US-amerikanische Gruppen oder sogar Einzelpersonen angewendet werden. Der erste US-B&uuml;rger, der gem&auml;&szlig; diesem Gesetz als Terrorist eingestuft wurde, wurde erst Jahre sp&auml;ter wegen einer Straftat angeklagt. Und selbst nachdem er von allen Terrorismusvorw&uuml;rfen freigesprochen worden war,&nbsp;<a href=\"https:\/\/ccrjustice.org\/home\/what-we-do\/our-cases\/salah-v-us-department-treasury\">blieb<\/a>&nbsp;er weiterhin sanktioniert, bis eine Klage eingereicht wurde.<\/p><p>Nach Trumps Logik k&ouml;nnte jemand, der von Terrorismusvorw&uuml;rfen freigesprochen wurde, allein aufgrund einer missbr&auml;uchlichen, weit gefassten Bezeichnung vom Pr&auml;sidenten ermordet werden. Die Gesetze geben jedoch keine solche Befugnis. Sie waren eine Reaktion auf die Panik Mitte der 1990er-Jahre, dass die strengen Schutzbestimmungen des Ersten Zusatzartikels zur Verfassung der Vereinigten Staaten das Land zu einem Zufluchtsort f&uuml;r die Finanzierung von Terroristen gemacht h&auml;tten. Die Gesetze waren zwar weit gefasst und missbr&auml;uchlich, aber sie waren keine Erm&auml;chtigungen zur Anwendung milit&auml;rischer Gewalt, sondern strafrechtliche Verbote der materiellen Unterst&uuml;tzung von auf der schwarzen Liste stehenden Gruppen.<\/p><p><strong>Krieg gegen Drogen oder Regimewechsel?<\/strong><\/p><p>Trumps Mordakt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela zunehmen &ndash; Spannungen, f&uuml;r die das Wei&szlig;e Haus die Verantwortung tr&auml;gt. All dies basiert auf Behauptungen &uuml;ber die Rolle der venezolanischen Regierung im internationalen Drogenhandel. Die US-Regierung geht sogar so weit, zu behaupten, Maduro sei der Chef des &bdquo;Sonnenkartells&rdquo;. All diese Behauptungen sind, gelinde gesagt, h&ouml;chst zweifelhaft. Experten haben nicht nur&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.cnn.com\/2025\/09\/01\/americas\/trump-venezuela-maduro-drug-threat-analysis-intl-latam\">festgestellt<\/a>, dass Venezuela keine wichtige Rolle im Drogenhandel spielt, sondern auch, dass das &bdquo;Sonnenkartell&rdquo; nicht mal existiert. Dies wirft Fragen zu den Motiven der Trump-Regierung f&uuml;r das milit&auml;rische Aufgebot auf.<\/p><p>Seit fast zwei Jahrzehnten versuchen aufeinanderfolgende US-Regierungen, die linken Regierungen von Hugo Ch&aacute;vez und nun Nicol&aacute;s Maduro zu untergraben oder gar zu st&uuml;rzen. W&auml;hrend seiner ersten Amtszeit versch&auml;rfte Trump die Sanktionen gegen das Land, was laut dem Center for Economic and Policy Research zum Tod von 40.000 Menschen&nbsp;<a href=\"https:\/\/cepr.net\/publications\/economic-sanctions-as-collective-punishment-the-case-of-venezuela\/\">f&uuml;hrte<\/a>. Die Sanktionen haben auch zu einer Fl&uuml;chtlingskrise&nbsp;<a href=\"https:\/\/thehill.com\/opinion\/international\/5102476-us-policy-venezuela-economic-sanctions\/\">beigetragen<\/a>, die Trump zynisch als Teil seiner fremdenfeindlichen D&auml;monisierung von Migranten ausnutzte. W&auml;hrend seiner ersten Amtszeit erkannte Trump auch eine alternative venezolanische Regierung an, die keine tats&auml;chliche politische Macht hatte. Diese&nbsp;<a href=\"https:\/\/jacobin.com\/2020\/05\/coup-venezuela-united-states-maduro-guaido\">beschlagnahmte<\/a>&nbsp;dann die venezolanische Botschaft in Washington von der real existierenden Regierung Maduro und &uuml;bergab sie der von Washington unterst&uuml;tzten fiktiven Regierung.<\/p><p>All dies hatte nichts mit Drogenbek&auml;mpfung zu tun, sondern mit den Fantasien von Hardliner-Neokonservativen der Regierung Trump &uuml;ber einen Regimewechsel, wie&nbsp;<a href=\"https:\/\/jacobin.com\/2022\/07\/john-bolton-us-imperialism-antidemocratic-foreign-policy\">John Bolton<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/jacobin.com\/2019\/02\/the-tragic-life-of-the-war-criminal-elliott-abrams\">Elliott Abrams<\/a>. Trump hat sich zwar dramatisch mit Bolton &uuml;berworfen, aber einer der gr&ouml;&szlig;ten Bef&uuml;rworter dieser Politik war damals Senator Marco Rubio. Rubio ist jetzt Trumps Au&szlig;enminister, und es ist klar, dass er nach wie vor fanatisch darauf aus ist, die Regierung Venezuelas zu st&uuml;rzen.<\/p><p>Trumps Kriegsminister Pete Hegseth hat deutlich gemacht, dass ein Regimewechsel nicht ausgeschlossen sei. Sollte Trumps angeblicher Krieg gegen die Drogen tats&auml;chlich zu einer umfassenden Aktion zur Absetzung einer von Washington unliebsamen Regierung f&uuml;hren, w&auml;re dies kaum der erste Krieg der USA, der unter falschen Vorw&auml;nden begonnen wurde.<\/p><p>L&uuml;gen &uuml;ber einen&nbsp;<a href=\"https:\/\/fair.org\/media-beat-column\/30-year-anniversary-tonkin-gulf-lie-launched-vietnam-war\/\">Angriff<\/a>&nbsp;Nordvietnams auf ein US-Schiff im Golf von Tonkin oder &uuml;ber irakische Massenvernichtungswaffen und Verbindungen zum 11. September ebneten den Weg f&uuml;r zwei der katastrophalsten Kriege der USA in der Nachkriegszeit. Und unter dem erkl&auml;rten Ziel, den panamaischen Diktator Manuel Noriega &ndash; einen ehemaligen CIA-Mitarbeiter, dessen Verh&auml;ltnis zu den Vereinigten Staaten sich verschlechtert hatte &ndash; wegen Drogenhandels zu verhaften, marschierten die USA in Panama ein.<\/p><p>Die Invasion, die von der Regierung George H. W. Bush als &bdquo;Operation Just Cause&rdquo; (Operation gerechte Sache)&nbsp;<a href=\"https:\/\/jacobin.com\/2017\/05\/panama-noriega-operation-just-cause-reagan-imperialism\">bezeichnet<\/a> wurde, forderte 3.500 Todesopfer unter der panamaischen Bev&ouml;lkerung. Die erneuten Bem&uuml;hungen, Maduro wegen h&ouml;chst fragw&uuml;rdiger Drogenhandelsvorw&uuml;rfe zu verhaften, begleitet von einem milit&auml;rischen Aufgebot, haben die berechtigte Bef&uuml;rchtung geweckt, dass die Regierung Trump ein altes Drehbuch gerade wieder aufleben l&auml;sst.<\/p><p><strong>Militarismus und Trumps Drohung<\/strong><\/p><p>Ob Trump die Vereinigten Staaten nun in einen umfassenderen Krieg zum Regimewechsel mit Venezuela f&uuml;hrt oder einfach nur die Praxis der gezielten T&ouml;tungen im Rahmen des &bdquo;Kriegs gegen den Terror&rdquo; zu einem Markenzeichen des &bdquo;Kriegs gegen die Drogen&rdquo; macht &ndash; diese militaristischen Handlungen stellen einige der gr&ouml;&szlig;ten Gefahren von Trumps zweiter Amtszeit dar. Die Bedrohung durch Trump ist real, aber sie ist nicht einzigartig. Sie wurzelt im Erbe des US-amerikanischen Militarismus und eines Staats der nationalen Sicherheit, der sich das Recht herausnimmt, ohne Gerichtsverfahren &uuml;ber Grenzen hinweg zu t&ouml;ten.<\/p><p>Dennoch haben viele liberale Gegner Trumps versucht, sich seinen autorit&auml;ren Tendenzen zu widersetzen, w&auml;hrend sie gleichzeitig die Augen vor dem Militarismus verschlossen haben. W&auml;hrend der Wahl 2024 versuchte Trump, sich gegen&uuml;ber einer kriegsm&uuml;den &Ouml;ffentlichkeit f&auml;lschlicherweise als Kriegsgegner darzustellen. Anstatt auf seine L&uuml;gen hinzuweisen, pr&auml;sentierten sich seine Gegner in den Wahlkampagnen von Biden und Kamala Harris als bessere Verwalter des amerikanischen Leviathans der nationalen Sicherheit. Sie schalteten Anzeigen, in denen sie damit prahlten, wie sie den Waffenfluss in den festgefahrenen Krieg zwischen der Ukraine und Russland aufrechterhielten, paradierten mit Liz Cheney herum, warben mit der Unterst&uuml;tzung von&nbsp;<a href=\"https:\/\/jacobin.com\/2022\/01\/dick-cheney-congress-capitol-riot-january-6\">Dick Cheney<\/a>, versprachen die t&ouml;dlichste Streitmacht der Welt und ignorierten die berechtigte Wut ihrer eigenen Basis &uuml;ber ihre Rolle bei der Erm&ouml;glichung eines V&ouml;lkermords in Gaza. Und zu keinem Zeitpunkt w&auml;hrend Bidens vierj&auml;hriger Amtszeit versuchten sie, seine Sanktionen gegen Venezuela aufzuheben, die eine humanit&auml;re Katastrophe ausgel&ouml;st hatten.<\/p><p>Jetzt ist Trump wieder an der Macht. Und er hat die Vereinigten Staaten an den Rand eines Krieges gebracht und erweitert die ohnehin schon k&ouml;niglichen Kriegsbefugnisse des Pr&auml;sidenten. Es gibt kein Gegengift gegen seine autorit&auml;re Bedrohung, die den nationalen Sicherheitsstaat unangetastet l&auml;sst.<\/p><p><em>&Uuml;ber den Autor: <strong>Chip Gibbons<\/strong> ist Direktor von&nbsp;Defending Rights &amp; Dissent. Derzeit arbeitet er an einem Buch &uuml;ber die Geschichte des FBI, das das Verh&auml;ltnis zwischen innenpolitischer &Uuml;berwachung und dem Entstehen des US-Staates der nationalen Sicherheit untersucht.<\/em><\/p><p><em>&Uuml;bersetzung: Hans Weber, <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/277133\/venezuela-trump-begeht-mord\">Amerika21<\/a>.<\/em><\/p><p>Titelbild: U.S. Marine Corps \/ Christopher Lape<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139948\">Venezuela versperrt den USA das Tor zum Hinterhof<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139650\">Brief an Trump: Venezuelas Pr&auml;sident ruft zum Dialog auf und weist Vorw&uuml;rfe des Drogenhandels zur&uuml;ck<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=139282\">Milit&auml;rjuristen kritisieren Angriff der US-Kriegsmarine auf Boot aus Venezuela mit elf Toten: &bdquo;Keine Rechtsgrundlage&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138549\">Die gro&szlig;e L&uuml;ge, Venezuela als &bdquo;Drogenstaat&ldquo; zu bezeichnen<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/b7325c41613244809ee13495e204a957\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ermordung mutma&szlig;licher Drogenh&auml;ndler in Venezuela durch Donald Trump ohne Gerichtsverfahren z&auml;hlt zu den gr&ouml;&szlig;ten Gefahren seiner zweiten Amtszeit. 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Von <strong>Chip Gibbons<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":140395,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,171],"tags":[901,2175,1557,1564,2391,2520,1418,1800,2868,1556,1703,1333],"class_list":["post-140394","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-militaereinsaetzekriege","tag-geheimdienste","tag-interventionspolitik","tag-israel","tag-krieg-gegen-den-terror","tag-mittelamerika","tag-mord","tag-regime-change","tag-trump-donald","tag-truppenverlegung","tag-usa","tag-voelkerrecht","tag-venezuela"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Cover_mil-AH1Z-launches-JAGM-1800.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140394","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=140394"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140394\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":140460,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140394\/revisions\/140460"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/140395"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=140394"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=140394"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=140394"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}