{"id":140430,"date":"2025-10-12T09:00:18","date_gmt":"2025-10-12T07:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140430"},"modified":"2025-10-13T13:51:07","modified_gmt":"2025-10-13T11:51:07","slug":"hinweise-der-woche-430","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140430","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140430#h01\">Drohnenpanik als T&uuml;r&ouml;ffner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140430#h02\">Die Rezession setzt sich fort, die Arbeitslosigkeit steigt, aber die gesamte &bdquo;Linke&ldquo; versteht nicht, wieso sie erneut &uuml;ber den Tisch gezogen wird <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140430#h03\">Knallhart-Strafen f&uuml;r St&uuml;tze-Bezieher sind alter Reflex: &Uuml;blen Trend verhinderten sie nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140430#h04\">Ungleichheit im Alter: Jeder f&uuml;nfte Rentner hat weniger als 1400 Euro im Monat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140430#h05\">Bundeskanzler Friedrich Merz: Ein Herz f&uuml;r Kinder?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140430#h06\">Oxfam-Bericht: Milliard&auml;re in der EU werden immer reicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140430#h07\">Deutschland, die gute Kraft, die B&ouml;ses schafft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140430#h08\">Der erfundene Feind &ndash; Der Westen hat seine Souver&auml;nit&auml;t verloren &ndash; an die Angst <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140430#h09\">Die globale US-Milit&auml;rpr&auml;senz w&auml;chst ungebremst weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140430#h10\">Parlamentswahlen in Moldawien: Ein gro&szlig;er Sieg f&uuml;r die EU?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Drohnenpanik als T&uuml;r&ouml;ffner<\/strong><br>\nVon Taschenkontrollen bis Telefon&uuml;berwachung: Bundespolizei erh&auml;lt neue Eingriffsrechte.<br>\nUnterdessen heizen Medien die Drohnenhysterie weiter an. So berichtete der NDR am Mittwoch, es habe in diesem Jahr so viele Vorf&auml;lle mit Drohnen im Flugverkehr gegeben wie noch nie. Laut Deutscher Flugsicherung (DFS) gab es bis Ende September bereits 172 gemeldete Behinderungen des Flugverkehrs durch Drohnen. Dies sei der h&ouml;chste Wert seit Einf&uuml;hrung der Statistik im Jahr 2015. 72 Prozent der Vorf&auml;lle in diesem Jahr h&auml;tten sich im Gro&szlig;raum eines Flughafens ereignet, so die DFS. Tats&auml;chlich bricht die M&auml;r von den &raquo;russischen Drohnen&laquo; immer mehr in sich zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/509985.staatliche-%C3%BCberwachung-drohnenpanik-als-t%C3%BCr%C3%B6ffner.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die medial angeheizte Drohnen-Hysterie f&auml;llt jeden Tag mehr in sich zusammen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140202\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Milit&auml;rexperten sehen &bdquo;Phase 0&ldquo; erreicht: &bdquo;K&ouml;nnten Vorbereitungen f&uuml;r einen Krieg zwischen Russland und der Nato sein&ldquo;<\/strong><br>\nIn Russlands Intensivierung von Sabotageaktionen und Drohnenfl&uuml;gen sehen Analysten eine neue Stufe erreicht. Demnach k&ouml;nnte Moskau damit Voraussetzungen f&uuml;r einen neuen Krieg schaffen.<br>\nMilit&auml;rexperten zufolge soll Russland in eine neue Phase der Vorbereitungen auf einen m&ouml;glichen Krieg mit Nato-Staaten eingetreten sein. Wie Analysten der US-amerikanischen Denkfabrik The Institute for the Study of War (ISW) am Montag berichteten, zielten die j&uuml;ngsten Ma&szlig;nahmen Moskaus darauf ab, materielle und psychologische Voraussetzungen f&uuml;r einen neuen Krieg zu schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/militarexperten-sehen-phase-0-erreicht-konnten-vorbereitungen-fur-einen-krieg-zwischen-russland-und-der-nato-sein-14498792.html%20\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Viele der aufgef&uuml;hrten &ldquo;Vorf&auml;lle&rdquo; der &ldquo;hybriden Kriegsf&uuml;hrung&rdquo; (Sabotage, Brandstiftung, St&ouml;raktionen, Drohnenfl&uuml;ge) werden ohne Belege Russland angeh&auml;ngt. Eine russische Beteiligung mag vorliegen, ist aber nicht bewiesen und in vielen F&auml;llen nachweislich falsch. Abh&ouml;rversuche dagegen gibt es bekanntlich sowohl von russischer als auch von &ldquo;westlicher&rdquo; Seite seit Jahrzehnten; nichts daran ist neu oder ein Kriegsgrund. Daraus eine &ldquo;erste Phase der Vorbereitungen&rdquo; f&uuml;r einen von Russland geplanten Krieg gegen die NATO abzuleiten, ist v&ouml;llig verr&uuml;ckt. Und sollte Russland Kriegspl&auml;ne haben, wieso w&uuml;rde es sie so dilettantisch durch Vorbereitungen verraten? Das ISW und die Zeitung, die diesen Irrsinn wiedergibt, wollen offenbar gezielt einen Kriegsgrund konstruieren und einen Krieg herbeif&uuml;hren. <\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Bundespolizei soll weitere Befugnisse erhalten<\/strong><br>\nTelefonstandort, Fluggastdaten, anlasslose Kontrollen: Das Kabinett ber&auml;t &uuml;ber einen Entwurf zum Bundespolizeigesetz. Auch die Drohnenabwehr ist unter den Neuerungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-10\/bundespolizei-bundesregierung-gesetzentwurf-drohnenabwehr-telefondaten-kontrolle\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Rezession setzt sich fort, die Arbeitslosigkeit steigt, aber die gesamte &bdquo;Linke&ldquo; versteht nicht, wieso sie erneut &uuml;ber den Tisch gezogen wird <\/strong><br>\nWenn Sie begreifen wollen, warum die Uhr der deutschen Wirtschaftspolitik so falsch tickt, m&uuml;ssen Sie nur die &Uuml;berschriften anschauen, die vorgestern die deutschen Leidmedien zu zwei Informationen &uuml;ber die wirtschaftliche Entwicklung verbreitet haben.<br>\nDas Handelsblatt schreibt am 30. September:<br>\n&bdquo;Deutsche Inflationsrate steigt im September st&auml;rker<br>\nDas Leben in Deutschland verteuert sich f&uuml;r Konsumenten weiter. Die Inflationsrate steigt zum zweiten Mal in Folge im laufenden Jahr &ndash; und entfernt sich damit vom Zielwert der EZB.&ldquo;<br>\n&bdquo;Zahl der Arbeitslosen sinkt unter drei Millionen<br>\n&Uuml;blicherweise sind im September weniger Menschen arbeitslos, da die Urlaubszeit zu Ende ist und viele Ausbildungen beginnen. Das Muster best&auml;tigt sich in diesem Jahr.&ldquo;<br>\nDie erste Meldung ist zumindest irref&uuml;hrend. Richtig m&uuml;sste es hei&szlig;en: Die Inflationsrate (gemessen im Vergleich zum Vorjahr) ist im September etwas h&ouml;her gewesen als im Vormonat, weil die Preise f&uuml;r Energie noch einmal weit weniger stark zur&uuml;ckgingen als zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/10\/02\/die-rezession-setzt-sich-fort-die-arbeitslosigkeit-steigt-aber-die-gesamte-linke-versteht-nicht-wieso-sie-erneut-ueber-den-tisch-gezogen-wird\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu: <strong>Es geht weiter bergab mit der deutschen Wirtschaft, aber die Industrielobbyisten stellen die Welt auf den Kopf<\/strong><br>\nDie kleine Sommerhoffnung ist schon verflogen: In der deutschen Industrie geht es weiter bergab. Die Entwicklung des Auftragseinganges bei der deutschen Industrie f&uuml;r August dieses Jahres best&auml;tigt die Bef&uuml;rchtungen, die ich aufgrund anderer Indikatoren schon ge&auml;u&szlig;ert hatte. Der Verfall der Nachfrage geht weiter.<br>\nDer Einbruch bei den Auftragseing&auml;ngen, der im Fr&uuml;hjahr 2022 begann und in die l&auml;ngste Rezession der deutschen Geschichte m&uuml;ndete, ist nicht zu Ende, wie das aktuelle Bild des Statistischen Bundesamtes (Auftragseingang verarbeitendes Gewerbe insgesamt ohne Gro&szlig;auftr&auml;ge) zeigt. Im August wurde nahezu einer neuer Tiefpunkt in diesem Zyklus erreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/10\/07\/es-geht-weiter-bergab-mit-der-deutschen-wirtschaft-aber-die-industrielobbyisten-stellen-die-welt-auf-den-kopf\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Deutsche Unternehmen fahren Produktion deutlich zur&uuml;ck<\/strong><br>\nVor allem die Autoindustrie hat ihre Fertigung im August stark reduziert. &Ouml;konomen rechnen weiterhin mit einem Aufschwung 2026 &ndash; doch die Zuversicht schwindet.<br>\nDie deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im August so stark gedrosselt wie seit Beginn des Ukraine-Kriegs im M&auml;rz 2022 nicht mehr. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 4,3 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Dies ist der gr&ouml;&szlig;te R&uuml;ckgang seit dem russischen Angriff auf die Ukraine.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/konjunktur-deutsche-unternehmen-fahren-produktion-deutlich-zurueck\/100160891.html\">Handelsblatt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/10\/PD25_364_421.html?nn=2110\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wirtschaftsmacht im Abstieg<\/strong><br>\nMit der Chemieindustrie ger&auml;t eine weitere Haupts&auml;ule der deutschen Wirtschaft zunehmend in die Krise. Zentrale Ursachen: Verzicht auf kosteng&uuml;nstiges russisches Erdgas; von Trump erzwungene Zollfreiheit f&uuml;r Importe aus den USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10150\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Knallhart-Strafen f&uuml;r St&uuml;tze-Bezieher sind alter Reflex: &Uuml;blen Trend verhinderten sie nie<\/strong><br>\nWas nach &ldquo;Zeitenwende&rdquo; und einem Einknicken der SPD klingt, ist tats&auml;chlich der alte Reflex: H&auml;rte zeigen gegen vermeintliche Verweigerer. Die Koalition verspricht sich davon Milliardeneinsparungen. Aber wer die vergangenen 25 Jahre verfolgt hat, wei&szlig;: Das wird wohl nicht passieren. Die ewige Drohung: Wer nicht will, bekommt weniger, hat sich abgenutzt. [&hellip;]<br>\nDie Zahl derer, die aus purer Arbeitsverweigerung k&uuml;nftig in der Grundsicherung bleiben, ist verschwindend gering. Der gro&szlig;e Block sind Menschen mit gesundheitlichen Einschr&auml;nkungen, fehlender Qualifikation, famili&auml;ren Belastungen oder Schuldenproblemen. H&auml;rtere Strafen bringen sie nicht in Jobs, sondern in noch gr&ouml;&szlig;ere Distanz zum Arbeitsmarkt.<br>\nZudem sind Sanktionen teuer in der Verwaltung. Jeder Fall muss gepr&uuml;ft, dokumentiert, angeh&ouml;rt, notfalls vor Gericht verteidigt werden. Jeder zus&auml;tzliche Sanktionsgrad bedeutet Mehraufwand. So paradox es klingt: Mit jeder neuen Versch&auml;rfung steigen die Verwaltungskosten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/knallhart-kurs-fuer-stuetze-empfaenger-ist-alter-reflex-ueblen-trend-verhinderte-das-nie_29460f58-f578-4f3c-aab9-0c5e0150a588.html\">Focus Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Liebe arbeitende Mitte, was du f&uuml;hlst, ist die Angst vor dem Abstieg<\/strong><br>\nDie B&uuml;rgergelddebatte ist gepr&auml;gt von Wut. Oder? Fehlinformationen werden ungepr&uuml;ft in die &Ouml;ffentlichkeit getragen, so entsteht der Eindruck, als sei viel Geld einzusparen, wenn nur mehr Druck ausge&uuml;bt wird. Als g&auml;be es noch etwas zu holen bei uns. Und so beginne ich zu verstehen: Es geht nicht um Sozialneid nach unten. Es ist keine Neiddebatte. Sondern eine Abstiegsangstdebatte.<br>\nEs geht um Existenzangst, f&uuml;r Arme erschreckender Alltag, die nun in der unteren Mittelschicht ankommt: Ich kann mir immer weniger leisten! Ich habe Angst, meine Miete nicht mehr zahlen zu k&ouml;nnen! Die Lebensmittel sind erschreckend teuer geworden.<br>\nWer jetzt meint, Arme w&auml;ren nicht solidarisch, der irrt. Die meisten Armutsbetroffenen verstehen die &Auml;ngste der Mitte besser als mancher Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/janina-luett\/liebe-arbeitende-mitte-was-du-fuehlst-ist-die-angst-vor-dem-abstieg\">der Freitag<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>An die Existenz<\/strong><br>\n&raquo;Wir kehren zum System des F&ouml;rderns und Forderns zur&uuml;ck und schaffen mit der neuen Grundsicherung eine neue Gerechtigkeit.&laquo; Das erste meint Schikane bis zum Hunger, die &raquo;neue&laquo; Gerechtigkeit ist die &auml;lteste. Ihre Formel lautet seit der Antike: &raquo;Jedem das Seine&laquo;. Das war in der BRD auch nach dem Lagertor von Buchenwald noch so popul&auml;r, dass es seit 1956 Wahlspruch der sogenannten Bundeswehr-Feldj&auml;ger, der Milit&auml;rpolizei, ist. Was jeweils &raquo;das Seine&laquo; ist, legen die Linnemanns aller L&auml;nder und Zeiten fest: Dem einen geb&uuml;hrt schnelles Sterben, dem anderen ein grotesker Geldhaufen.<br>\nIn diesem Sinn beschwor Friedrich Merz am 3. Oktober &raquo;den neuen Konsens der Gerechtigkeit&laquo;, der Verfassungsbruch durch Entzug des Existenzminimums einschlie&szlig;t. Die SPD macht bei der Erf&uuml;llung dieses weiteren Programmpunkts der AfD mit. Mehr politischer Selbstmord war nie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/510082.an-die-existenz.html\">jungewelt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.H.:<\/strong> Die selbsternannten Parteien der Mitte &ndash; sie sollten eigentlich Parteien des extremen Marktes hei&szlig;en &ndash; brechen mit ihrem neuen Gesetzesvorhaben ganz ungeniert das Grundgesetz. Gro&szlig;e Teile der betroffenen Bev&ouml;lkerung werden aus Protest die AfD w&auml;hlen, ohne sich dar&uuml;ber im Klaren zu sein, dass die AfD hier keine Alternative darstellt, sondern dasselbe fordert, was SPD und CDU jetzt umsetzen. Die SPD d&uuml;rfte bald zur Kleinstpartei werden. Dann wird es hei&szlig;en: &bdquo;Wir haben nicht genug mit den B&uuml;rgern kommuniziert.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ungleichheit im Alter: Jeder f&uuml;nfte Rentner hat weniger als 1400 Euro im Monat<\/strong><br>\nNicht nur in der Gesamtbev&ouml;lkerung, auch bei den Rentnern geht die Schere zwischen Arm und Reich auseinander. Eine Detailanalyse des Statistischen Bundesamts von EU-Zensusdaten zeigt auf, wie sich die Alterseinkommen entwickelt haben.<br>\nJeder f&uuml;nfte Mensch im Ruhestand muss hierzulande mit weniger als 1400 Euro pro Monat auskommen. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes auf Basis von EU-weit einheitlich erfassten Zensusdaten zu den Lebensbedingungen in Deutschland. Weitere 20 Prozent der Ruhest&auml;ndlerinnen und Ruhest&auml;ndler haben demnach h&ouml;chstens rund 1790 Euro netto zur Verf&uuml;gung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Alterseinkommen-sind-ungleich-verteilt-Jeder-fuenfte-Rentner-hat-weniger-als-1400-Euro-im-Monat-article26071030.html\">n-tv<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/10\/PD25_N054_12_13.html?nn=2110\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundeskanzler Friedrich Merz: Ein Herz f&uuml;r Kinder?<\/strong><br>\n&bdquo;Ich bin sehr empfindlich, wenn es um Kinder geht&ldquo;. So begr&uuml;ndete Kanzler Friedrich Merz am 5. Oktober in der ARD-Talkshow von Karen Miosga seine tr&auml;nenreche Rede in der M&uuml;nchener Synagoge vor drei Wochen. &bdquo;Als erster Kanzler seit 27 Jahren mit eigenen Kindern&ldquo; pr&auml;ge das Wohl der Kinder seine politische Arbeit, betonte er.<br>\nDoch wie wirkt sich seine behauptete Empathie f&uuml;r die Kinder im Land tats&auml;chlich auf seine Sozialpolitik aus? Jedes 5. Kind lebt in Deutschland in Armut, in manchen St&auml;dten und Regionen sind es bis zu 30% und mehr, in der Armutsstadt Gelsenkirchen &uuml;ber 40%. Die Armutsquote steigt seit 35 Jahren ungebremst, und das auch in Zeiten hohen Wirtschaftswachstums.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lokalkompass.de\/duesseldorf\/c-politik\/bundeskanzler-friedrich-merz-ein-herz-fuer-kinder_a2102866\">Lokalkompass<\/a>\n<p>dazu: <strong>Merz: B&uuml;rger werden mehr f&uuml;r soziale Sicherung zahlen m&uuml;ssen<\/strong><br>\nAngesichts finanzieller Herausforderungen in den sozialen Sicherungssystemen hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) h&ouml;here Belastungen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung in Aussicht gestellt. &ldquo;Unsere Bev&ouml;lkerung wird f&uuml;r Rente, f&uuml;r Altersversorgung, f&uuml;r die Gesundheit und f&uuml;r die Pflege in Zukunft mehr vom verf&uuml;gbaren Einkommen aufwenden m&uuml;ssen&rdquo;, sagte Merz am Sonntagabend in der ARD-Sendung &ldquo;Caren Miosga&rdquo;.<br>\nWichtig sei, dass es bei der Neuausrichtung der Sozialsysteme gerecht zugehe, so der Kanzler. &ldquo;Die Bev&ouml;lkerung muss das Gef&uuml;hl haben, dass alle daran mitwirken.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100943158\/merz-bei-miosga-rente-pflege-und-gesundheit-werden-fuer-buerger-teurer.html\">t-online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>M&auml;rchen mit Merz: Von einem, der auszog, die Menschen f&uuml;r dumm zu verkaufen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140337\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Oxfam-Bericht: Milliard&auml;re in der EU werden immer reicher<\/strong><br>\nDas Verm&ouml;gen der Superreichen in der EU w&auml;chst immer schneller, zeigt ein Bericht. Allein im vergangenen Jahr gab es durchschnittlich alle neun Tage einen Milliard&auml;r mehr. Deutschland liegt im globalen Ranking auf Platz vier.<br>\nDie Milliard&auml;re in der Europ&auml;ischen Union werden immer reicher. Wie die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam mitteilte, ist das Verm&ouml;gen der Milliard&auml;re in der EU in der ersten Jahresh&auml;lfte um 405 Milliarden Euro gewachsen. Im M&auml;rz 2025 lebten demnach in der EU 487 Milliard&auml;rinnen und Milliard&auml;re, 39 mehr als ein Jahr zuvor. Im vergangenen Jahr gab es damit durchschnittlich alle neun Tage einen Superreichen mehr in der Europ&auml;ischen Union.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/milliardaere-in-der-eu-werden-immer-reicher-a-9e83f98a-12ba-4502-a164-b25d24aea277\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu: <strong>T&auml;glich zwei Milliarden mehr f&uuml;r Reiche<\/strong><br>\nOxfam ver&ouml;ffentlichte an diesem Donnerstag Zahlen &uuml;ber das Verm&ouml;gen von europ&auml;ischen Milliard&auml;r:innen. Bislang erhebt nur ein EU-Land eine Verm&ouml;genssteuer. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Statt etwa im sozialen Bereich oder bei der Entwicklungszusammenarbeit zu k&uuml;rzen, sollte die Bundesregierung endlich gro&szlig;e Verm&ouml;gen angemessen besteuern&ldquo;, sagte Manuel Schmitt, Referent f&uuml;r soziale Ungleichheit bei Oxfam Deutschland. Nach Angaben von Oxfam erhebt derzeit nur Spanien innerhalb der EU eine Verm&ouml;genssteuer. 1990 seien es noch neun Mitgliedstaaten gewesen, darunter auch Deutschland. Zehn EU-L&auml;nder verzichteten demnach vollst&auml;ndig auf eine Erbschaftssteuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gesamtvermoegen-der-EU-Milliardaere-steigt-Wo-bleibt-die-Vermoegenssteuer\/!6118849\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Milliard&auml;re nicht verschonen!<\/strong><br>\nDie allermeisten von uns werden nie Erbschaft&shy;steuer zahlen m&uuml;ssen. Sie erben nur wenig oder nichts, und es gibt hohe Freibetr&auml;ge. Zurecht. Doch Million&auml;re und erst recht Milliard&auml;re sollten zahlen. Die Verm&ouml;gen konzentrieren sich immer mehr bei einer kleinen reichen Minderheit. Das bedeutet zugleich undemokratische Macht. Die Erbschaft- und Schenkungsteuer k&ouml;nnte dem entgegenwirken.<br>\nDoch Superreiche profitieren von der gr&ouml;&szlig;ten aller Steuersubventionen. Fast zehn Milliarden Euro im Jahr gehen uns verloren: Betriebsverm&ouml;gen &ndash; auch gro&szlig;e Aktienpakete &ndash; sind weitestgehend von der Erbschaftssteuer befreit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wipo.verdi.de\/publikationen\/++co++86556090-a36b-11f0-9449-bd300191ad78\">ver.di <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschland, die gute Kraft, die B&ouml;ses schafft<\/strong><br>\nIn Frankreich hat gerade der f&uuml;nfte Regierungschef in zwei Jahren das Handtuch geworfen. Nichts au&szlig;er einem sofortigen R&uuml;cktritt des Pr&auml;sidenten wird jetzt ausreichen, um den wichtigsten Nachbarn Deutschlands politisch wieder in halbwegs stabiles Fahrwasser zu bringen.<br>\nDa passt es gut, dass der deutsche Bundeskanzler vor drei Tagen dem noch amtierenden franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten in Saarbr&uuml;cken ins Gesicht gesagt hat, Deutschland denke und handele europ&auml;isch. W&ouml;rtlich sagte Friedrich Merz: &bdquo;Ich kann daher f&uuml;r mich, aber auch f&uuml;r die von mir gef&uuml;hrte Bundesregierung sagen: Wir wollen f&uuml;r Europa die gute Kraft sein, die wir seit Konrad Adenauer immer wieder gewesen sind.&ldquo;<br>\nDie gute Kraft! Frankreich bricht gerade politisch zusammen, weil Deutschland das Land mit seinen &bdquo;Reformen&ldquo;, seinen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen und seiner Schuldenpolitk f&uuml;r Europa wirtschaftlich ruiniert hat, aber Deutschland feiert sich am Tag der deutschen Einheit als die gute Kraft Europas. Wer immer diesen Plot geschrieben hat, geh&ouml;rt sofort entlassen, so unrealistisch d&uuml;rfen nicht einmal Satiren sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/10\/06\/deutschland-die-gute-kraft-die-boeses-schafft\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu: <strong>Regierungskrise in Frankreich: Die drei grundlegenden Probleme der Franzosen<\/strong><br>\nFrankreichs Premier Lecornu ist nach weniger als einem Monat im Amt zur&uuml;ckgetreten. &Uuml;berraschend ist das nicht. Frankreich versucht, ein Spardiktat zu erf&uuml;llen, das zum Niedergang f&uuml;hrt. Wer hinschaut, erkennt, dass Frankreich konkret drei Probleme hat. Sie hei&szlig;en Br&uuml;ssel, Deutschland und Macron.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/258053-regierungskrise-in-frankreich-drei-grundlegenden\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die Fachleute streiten noch <\/strong><br>\nDie Fachleute streiten noch, ob der frz. Ex-Premierminister Lecornu nun 12, 18 oder 21 Stunden im Amt war. (Entsch&auml;digung: lt. Grok rund 50.000 Euro, plus 500.000 f&uuml;r sein Kabinett)<br>\nLecornu ist der Premierminister, der am l&auml;ngsten brauchte, um eine &bdquo;stabile Regierung&ldquo; zu bilden, und dann am k&uuml;rzesten amtierte.<br>\nMein depressiver Redenschreiber findet das nicht schlimm: Rudi Assauer war auch nur drei Tage lang Schalke-Trainer (21. &ndash; 23. Januar 1983).<br>\nDie Franzosen schon. Das Modell der repr&auml;sentativen Demokratie sei mit dieser letzten degenerativen Volte nun endg&uuml;ltig am Ende, h&ouml;rt man aus Frankreich. Zerst&ouml;rt haben es nicht die Rechten, nicht die Linken, nicht die W&auml;hler, nicht die Nationalversammlung, sondern jene, die sich in der sogenannten Mitte als seine Verteidiger aufspielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/1975474243627327898\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Krieg, St&auml;rke und Geschnetzeltes<\/strong><br>\nSo schnell kann es gehen. Frankreich durchlebt eine Regierungskrise, die (in der 5. Republik) beispiellos ist. Dank Macron, &bdquo;Mozart der Finanzen&ldquo;, ist das Land verschuldet wie noch nie, pleite wie noch nie, unregierbar wie noch nie, verbittert wie noch nie. An den Ecken und Enden der Gesellschaft brodelt es, nur 14% w&uuml;nschen ihren Pr&auml;sidenten noch ins Elys&eacute;e statt in die H&ouml;lle. Die ihm einst zugetane Presse schimpft Macron nun einen &bdquo;Versager&ldquo;, Aufrufe zu R&uuml;cktritt &amp; Neuwahlen mehren sich, selbst einstige Vertraute &amp; Mitstreiter r&uuml;cken ab, um sich gegen ihn zu wenden: Edouard Philippe, Gabriel Attal, Alain Minc, Christian Estrosi &ndash; und mit der EU-Abgeordneten Val&eacute;rie Hayer wohl auch die wahrscheinlich &bdquo;gr&ouml;&szlig;te Null&ldquo;, die das macronistische Patronagesystem je hervorgebracht hat (Quelle: frz. Internet).<br>\nUnd wieder ist es (ausgerechnet) Marine Le Pen, die Macron im entscheidenden Augenblick st&uuml;tzt. Durch Enthaltung blockieren ihre Abgeordneten das Destitutionsverfahren (nach Art. 68), das die Linke f&uuml;r die Nationalversammlung beantragt hatte. Und verhindern damit &ndash; wieder!-, dass das frz. Parlament &uuml;ber die Amtsenthebung Macrons &uuml;berhaupt abstimmen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/1976324105382064540\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der erfundene Feind &ndash; Der Westen hat seine Souver&auml;nit&auml;t verloren &ndash; an die Angst <\/strong><br>\nDas Feindbild Russland ist in den vergangenen Jahren zur gro&szlig;en Schablone europ&auml;ischer Sicherheitspolitik geworden. Es dient als Folie, auf die nahezu jedes sicherheitspolitische Dossier projiziert werden kann: Abschreckung, Sonderverm&ouml;gen, Truppen&uuml;bungen, Sanktionen, neue R&uuml;stungsprogramme, die Einf&uuml;hrung oder Reaktivierung wehrpflichtiger Strukturen und die Normalisierung milit&auml;rischer Pr&auml;senz in zuvor zivilen Bereichen des Alltags. Der Kern dieser Schablone ist ein Versprechen und eine Behauptung: Das Versprechen lautet, mit Aufr&uuml;stung Sicherheit herzustellen. Die Behauptung lautet, Russland plane den Angriff auf Europa. Ohne diese zweite Behauptung fiele die politische Rechtfertigung der ersten in sich zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-erfundene-feind-der-westen-hat-seine-souveraenitaet-verloren-an-die-angst\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&ldquo;Der zuverl&auml;ssigste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, die Gegenwart zu verstehen.&rdquo; J. Naisbitt<\/strong><br>\nKleine Schimpferei zum Montag<br>\nVor &uuml;ber 20 Jahren prognostizierte der US-amerikanische Politikwissenschaftler John Naisbitt, Wirtschaftsberater unter Kennedy &amp; Johnson und sogenannter Zukunftsforscher, der die Globalisierung vorausgesehen und begrifflich gepr&auml;gt hatte, was aus Europa werden w&uuml;rde: Bestenfalls ein Disneyland f&uuml;r asiatische Touristen (wenn&rsquo;s gut l&auml;uft).<br>\nKein intellektueller Impulsgeber oder technologischer Innovationsherd mehr, sondern ein hoffnungslos vom Fortschritt abgekoppeltes, hermetisch abgeriegeltes Muster der vollendeten &Ouml;dnis. Eine W&uuml;ste des Denkens, Forschens, Wirtschaftens und Lebens &ndash; mit Bierzelt, Ritterburg &amp; Fachwerk. Kurz: Das, was man in Europa zur selben Zeit noch als r&uuml;ckst&auml;ndiges Entwicklungsland bedauert h&auml;tte.<br>\nWer China dieser Tage mit eigenen Augen gesehen hat, wei&szlig;, dass das wahr geworden ist. Und wer h&ouml;rt, was auf der Valdai-Konferenz gesprochen wurde, auch. &bdquo;Asien ist die Zukunft&ldquo;, sagt Putin. &bdquo;Russland kann mit Amerika zusammenarbeiten, aber mit Europa hat Russland abgeschlossen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/1975133512823865501\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Waffenbeschaffung: Monopol f&uuml;r Mordsgesch&auml;fte<\/strong><br>\nRheinmetall erh&auml;lt Auftrag f&uuml;r Laserwaffen ohne &ouml;ffentliche Ausschreibung. Wettbewerber klagt, zu Unrecht &uuml;bergangen worden zu sein<br>\nVon wegen Marktwirtschaft, von wegen Wettbewerb: Rheinmetall soll einen Auftrag &uuml;ber 390 Millionen Euro vom Bundeswehr-Beschaffungsamt erhalten &ndash; als Direktvergabe, also ohne &ouml;ffentliche Ausschreibung. Bis Ende des Jahrzehnts, so berichtete die Welt am Sonntag Ende September, soll der gr&ouml;&szlig;te R&uuml;stungskonzern der BRD drei Prototyp-Lasersysteme zur Drohnenabwehr entwickeln. Am Dienstag meldete sich nun der australische Laserwaffenhersteller Electro Optic Systems (EOS) zu Wort. &raquo;Wir k&ouml;nnten die doppelte Leistung f&uuml;r weniger als die H&auml;lfte des Preises in der H&auml;lfte der Zeit anbieten&laquo;, sagte Andreas Schwer, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von EOS, gegen&uuml;ber der britischen Tageszeitung Financial Times (FT).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/509916.waffenbeschaffung-monopol-f%C3%BCr-mordsgesch%C3%A4fte.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Unm&ouml;glich, unertr&auml;glich!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die globale US-Milit&auml;rpr&auml;senz w&auml;chst ungebremst weiter<\/strong><br>\nPr&auml;sident Donald Trump verneint angeblich die Rolle der USA als Weltpolizei, doch die milit&auml;rischen Fakten belegen das Gegenteil.<br>\nIn den letzten drei Jahren haben die USA Dutzende neuer Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in Norwegen, Schweden und Finnland er&ouml;ffnet. Weitere US-Basen sind in Westasien, Somalia, S&uuml;dafrika, Panama, Puerto Rico und Peru neu dazugekommen. Schliesslich haben die US-Milit&auml;rs auch s&uuml;d&ouml;stlich von China einige neue St&uuml;tzpunkte eingerichtet, etwa in Taiwan und den Philippinen, in Guam, Papua-Neuguinea und Australien. Zu diesem Ergebnis kommt eine breit angelegte Recherche der Friedensorganisation &laquo;World beyond War&raquo;.<br>\nGem&auml;ss der genannten Studie betreiben die USA mittlerweile 877 ausl&auml;ndische Milit&auml;rbasen (Stand Mitte 2025). Die hierzulande bekannteste d&uuml;rfte die Ramstein Air Base in Deutschland sein. Auffallend ist, dass sich die US-St&uuml;tzpunkte &uuml;ber 95 L&auml;nder auf der ganzen Welt verteilen und dabei Russland und China praktisch umzingeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/die-globale-us-militaerpraesenz-waechst-ungebremst-weiter\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Anspr&uuml;che des kollektiven Westens auf politische und wirtschaftliche Vorherrschaft geh&ouml;ren zunehmend der Vergangenheit an<\/strong><br>\nSp&auml;testens seit Donald Trump Pr&auml;sident der Vereinigten Staaten von Amerika ist, &auml;ndert sich die geopolitische Situation &ndash; nicht zuletzt in Eurasien &ndash; bald im Stundentakt. Der russische Wissenschaftler Alexander Kouzminov hat die F&auml;higkeit, in dieser heutigen, nachgerade chaotischen Zeit die gro&szlig;en Linien zu erkennen und aufzuzeichnen. Das f&uuml;hrt zu langen, aber wahrlich nicht langweiligen Analysen &ndash; und auch zu Prognosen, wohin die gegenw&auml;rtige Entwicklung l&auml;uft. Die hier folgende Analyse ist zus&auml;tzlich so geschrieben, dass sie auch von Leuten verstanden wird, die nicht schon professionell dieser &ndash; geopolitischen &ndash; Thematik zugetan sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-ansprueche-des-kollektiven-westens-auf-politische-und-wirtschaftliche-vorherrschaft-gehoeren-zunehmend-der-vergangenheit-an\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Parlamentswahlen in Moldawien: Ein gro&szlig;er Sieg f&uuml;r die EU?<\/strong><br>\nUnser Vertrauensmann in Russland, Stefano di Lorenzo, ist kein Journalist der harten Worte und Verurteilungen. So kommt seine Schilderung, wie die der EU-zugeneigte Regierung in Moldawien unter Maia Sandu die Wahlen mit &bdquo;legalen&ldquo; Methoden manipuliert hat, recht milde daher &ndash; aber so oder so deutlich ehrlicher, als es die westlichen Medien in den letzten Tagen gemacht haben. Wichtige Fakten wurden in den westlichen Medien einfach verschwiegen, zum Beispiel die Anzahl Wahlurnen f&uuml;r Stimmberechtigte im Ausland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/parlamentswahlen-in-moldawien-ein-grosser-sieg-fuer-die-eu\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>&raquo;Von fairen Wahlen ist das weit entfernt&laquo;<\/strong><br>\nBei der Wahl in Moldau war im Vorfeld alles im Sinne der Regierung geregelt. Ein Gespr&auml;ch mit Ruth Firmenich<br>\nSie sei &raquo;froh, dass unser Weg in die EU garantiert ist&laquo;, sagte die Pr&auml;sidentin Moldaus, Maia Sandu, am Montag abend in Chisinau nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse. Wer hat diesen Weg geebnet?<br>\nDie EU hat gro&szlig;en Einfluss genommen. Zwei Milliarden Euro sollen nach Moldawien flie&szlig;en, allein 2025 soll die Regierung mehr als 300 Millionen Euro erhalten haben. Von Neutralit&auml;t keine Spur. Nicht Demokratie, allein Geopolitik war Richtschnur bei der Wahl.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/509654.nach-der-wahl-in-moldau-von-fairen-wahlen-ist-das-weit-entfernt.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Republik Moldau &ndash; Ukraine 2.0? Ein weiterer regionaler Brennpunkt im gro&szlig;en Welt(un)ordnungskonflikt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140348\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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