{"id":140548,"date":"2025-10-14T10:00:47","date_gmt":"2025-10-14T08:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140548"},"modified":"2025-10-14T10:46:04","modified_gmt":"2025-10-14T08:46:04","slug":"deutschland-als-patient-auf-der-intensivstation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140548","title":{"rendered":"Deutschland als \u201ePatient auf der Intensivstation\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Auf der Diskussionsveranstaltung &bdquo;Verbrechen, Friedensgebot und Einigungsvertrag&ldquo; Anfang Oktober im Berliner Sprechsaal unterzogen die Au&szlig;enexpertin des B&uuml;ndnisses Sahra Wagenknecht (BSW), Sevim Da&#287;delen, die Publizistin Ulrike Gu&eacute;rot und der &Ouml;konom Constantin Pivovarov von der Initiative &bdquo;Deutschland im Dialog&ldquo; die deutsche Au&szlig;en- und Sozialpolitik einer fundamentalen Kritik. Ein Bericht von <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><blockquote><p>&bdquo;<em>W&auml;re dieses Land ein Patient, der Fieber hat, und wir w&uuml;rden Fieber messen, dann w&uuml;rde die Quecksilbers&auml;ule ganz wahrscheinlich 41 oder sogar 42 Grad Celsius anzeigen.&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote><p>Mit dieser dramatischen Metapher er&ouml;ffnete Sevim Da&#287;delen (BSW) ihre Rede in Berlin zur Beschreibung des Zustands der Bundesrepublik. Sie bezeichnete das Land als einen &bdquo;Patienten auf der Intensivstation&ldquo;:<\/p><p>Die BSW-Au&szlig;enpolitikerin und NATO-Kritikerin machte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) direkt f&uuml;r die rasche Verschlechterung des Zustands verantwortlich. Im Fokus ihrer scharfen Kritik standen die aktuelle deutsche Au&szlig;en-, Sozial- und Verteidigungspolitik. Moderator Martin Hantke er&ouml;ffnete die Podiumsdiskussion mit der Frage, ob sich Deutschland bereits im Krieg befinde.<\/p><p><strong>Deutschland als Komplize im Gaza-Krieg<\/strong><\/p><p>Da&#287;delen prangerte insbesondere die deutsche Haltung im Nahostkonflikt an. Sie stellte fest, dass die Bundesregierung international vor allem mit dem Stichwort &bdquo;Verbrechen&ldquo; in Verbindung gebracht werde, wegen der bedingungslosen Unterst&uuml;tzung Israels angesichts des &bdquo;V&ouml;lkermords der rechtsextremen Regierung unter Benjamin Netanjahu in Israel&ldquo; in Gaza.<\/p><p>Die Au&szlig;enpolitikerin kritisierte die erneute Genehmigung von Waffenexporten scharf:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Es geht darum, dass sie bereit sind, trotz der gr&ouml;&szlig;ten Menschheitsverbrechen, die dort begangen werden, einen international mit Haftbefehl gesuchten Premierminister und seine gef&uuml;hrte Regierung weiterhin mit deutschen Waffen, deutschen Mordwerkzeugen zu beliefern.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Sie wies die Unterscheidung in &bdquo;sonstige R&uuml;stungsg&uuml;ter&ldquo; als &bdquo;Verniedlichung und Relativierung&ldquo; zur&uuml;ck, da Komponenten f&uuml;r Torpedos oder Raketen de facto &bdquo;ein Mordwerkzeug&ldquo; darstellten. Dadurch, dass Berlin im Europ&auml;ischen Rat jede Sanktionierung oder &Uuml;berpr&uuml;fung der Beziehungen mit Israel blockiere, werde Deutschland international zu einem &bdquo;Komplizen der Verbrechen Israels&ldquo; und somit zum &bdquo;Auss&auml;tzigen der Staatengemeinschaft&ldquo;. Ihre Schlussfolgerung &uuml;ber die deutsche Reputation auf der internationalen B&uuml;hne war vernichtend:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Niemand nimmt Deutschland auf internationaler B&uuml;hne ernst, wenn es um Recht und Gesetz, Demokratie oder Menschenrechte geht.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Die Lehren des Faschismus geschreddert<\/strong><\/p><p>Sevim Da&#287;delen fokussierte ihren zweiten Kritikpunkt auf die Zerst&ouml;rung des Friedens- und Sozialstaatsgebots, die sie als die &bdquo;beiden Lehren aus dem deutschen Faschismus&ldquo; bezeichnete. Sie warf der Bundesregierung Diebstahl vor und kritisierte scharf die Pl&auml;ne, durch den &bdquo;Diebstahl russischer Verm&ouml;gen 140 Milliarden Euro f&uuml;r die Ukraine mobilisieren&ldquo; zu wollen.<\/p><p>Gleichzeitig prangerte die BSW-Politikerin die massive Aufr&uuml;stung an: die &bdquo;Hochr&uuml;stungspolitik&ldquo; steige auf 108 Milliarden Euro in diesem Jahr und solle bis 2029 auf &bdquo;&uuml;ber 150 Milliarden wachsen &ndash; ein Wachstum, das man, muss man sagen, an die 30er-Jahre erinnert&ldquo;. Diese milit&auml;rische Priorit&auml;t habe direkte soziale Konsequenzen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Dieser Sozialstaatsabbau ist eine Konsequenz dieser Kriegspolitik.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Sie nannte explodierende Kosten, wie die um 77,6 Prozent h&ouml;heren Lebensmittel- und Energiekosten im Vergleich zur Zeit vor dem Ukraine-Krieg, den Verlust von &uuml;ber 300.000 Industriearbeitspl&auml;tzen sowie die Pl&uuml;nderung von Sozialkassen, die etwa zur geplanten Abschaffung der Pflegestufe 1 (betrifft 863.000 Patienten) f&uuml;hre.<\/p><p>Eine besonders scharfe R&uuml;ge richtete sie an die Sozialverb&auml;nde und Gewerkschaften, die sie als &bdquo;die totalen Ausf&auml;lle in unserer Gesellschaft&ldquo; bezeichnete. &bdquo;Wenn man sich die Stellungnahme des Deutschen Gewerkschaftsbundes zu diesem Haushaltsplanentwurf anschaut, packt einen als &uuml;berzeugtes Gewerkschaftsmitglied die totale Wut: Mit keinem Wort wird die Hochr&uuml;stungspolitik kritisiert!&ldquo;, sagte die BSW-Au&szlig;enpolitikerin und f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Wenn wir diese Hoch- und Aufr&uuml;stungspolitik nicht attackieren, k&ouml;nnen wir diesen Sozialstaat, so wie wir ihn kennen, nicht erhalten.&ldquo;<\/p><p><strong>Forderung nach Neutralit&auml;t<\/strong><\/p><p>Da&#287;delen schloss ihre Analyse mit einer scharfen Kritik am Umgang der Bundesregierung mit dem Einigungsvertrag sowie mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 und deren v&ouml;lkerrechtlichen Verpflichtungen. Sie sah einen klaren Bruch dieser Grundpfeiler deutscher Au&szlig;enpolitik, insbesondere beim Friedensgebot gegen&uuml;ber Russland. Sie gei&szlig;elte die aktuelle Politik als &bdquo;Wirtschafts- und Stellvertreterkrieg gegen Russland&ldquo; und machte die Haltung der Regierung unmissverst&auml;ndlich deutlich:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Wir sind im Krieg mit Russland und wir wollen Russland ruinieren.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Als weitere Vertragsbr&uuml;che nannte sie das best&auml;ndige Anheizen der Atomwaffendebatte durch CDU\/CSU-Fraktionschef Jens Spahn sowie die Stationierung ausl&auml;ndischer Truppen auf dem Gebiet der DDR, wobei sie das NATO-Hauptquartier in Rostock meinte. Die offizielle Verharmlosung des Hauptquartiers als blo&szlig;e &bdquo;Rotation von Verbindungsoffizieren&ldquo; wies sie emp&ouml;rt zur&uuml;ck: &bdquo;Wer soll diesen Bullshit abkaufen?&ldquo;<\/p><p>Die BSW-Politikerin warnte eindringlich vor den potenziellen Konsequenzen dieses v&ouml;lkerrechtlichen Bruchs:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Fakt ist: Deutschland bricht hier den Zwei-plus-Vier-Vertrag.&ldquo; <\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Man sollte sich die Frage stellen, sagte sie, was es bedeuten w&uuml;rde, wenn der russische Nachfolgestaat auf die Idee k&auml;me, den Zwei-plus-Vier-Vertrag aufzuheben. Abschlie&szlig;end stellte Da&#287;delen die aktuellen geopolitischen Entwicklungen &ndash; den &bdquo;Kampf um die BRICS-Staaten&ldquo; und den &bdquo;irreversiblen Niedergang der USA als Welthegemon&ldquo; durch die &bdquo;Ent-Dollarisierung&ldquo; &ndash; in den Vordergrund. Ihre finale und zugespitzte Forderung lautete:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Ich glaube, tats&auml;chlich ist es Zeit f&uuml;r Forderungen nach einem neutralen Europa.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Forderung nach intellektueller Redlichkeit und die Rettung der Republik<\/strong><\/p><p>Die Publizistin und Politikwissenschaftlerin Ulrike Gu&eacute;rot, die das <a href=\"https:\/\/europeanpeaceproject.eu\/uber-uns\/\">European Peace Project<\/a> mitinitiiert hat, er&ouml;ffnete ihre Ausf&uuml;hrungen mit einem Dank an die Organisatoren und Unterst&uuml;tzer des Berliner Sprechsaals, den sie als wichtigen Raum f&uuml;r Diskussionen hervorhob. Sie erg&auml;nzte Da&#287;delens Kritik mit einer fundamentalen Infragestellung des intellektuellen Diskurses und der deutschen Geschichtspolitik. Sie forderte ausdr&uuml;cklich die &bdquo;intellektuelle Redlichkeit&ldquo; und die Abkehr von der &bdquo;supprimierten Amerikanisierung&ldquo;.<\/p><p>Gu&eacute;rot schloss sich der Kritik an der &bdquo;bedingungslosen Unterst&uuml;tzung Israels&ldquo; an und betonte, Deutschland isoliere sich in Europa:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Wir m&uuml;ssen realisieren, dass wir in Deutschland mit unserer Haltung das Problem sind und nicht die L&ouml;sung.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>F&uuml;r die notwendige &bdquo;intellektuelle Redlichkeit&ldquo; ist aus ihrer Sicht wichtig, zwischen Antisemitismus und Antizionismus zu unterscheiden, was &bdquo;teilweise sogar strafrechtlich&ldquo; nicht mehr m&ouml;glich sei. Sie zitierte ihren ehemaligen Lehrer Alfred Grosser, um diesen Punkt zu bekr&auml;ftigen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Weil ich Jude bin, muss ich den Staat Israel kritisieren.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Als zweiten heiklen Punkt benannte sie das &bdquo;Verbot des historischen Vergleichs&ldquo;, welches zu einer &bdquo;Verabsolutierung einer Sache&ldquo; f&uuml;hre und somit &bdquo;intellektuell unredlich&ldquo; sei. Dar&uuml;ber hinaus kritisierte sie das &bdquo;B&ouml;se durch Weglassen&ldquo; in der offiziellen Gedenkpolitik, etwa das Nicht-Erw&auml;hnen der &bdquo;27 Millionen sowjetischen Opfer des NS-Regimes&ldquo; durch den Bundespr&auml;sidenten.<\/p><p><strong>Republik statt Demokratie: Kampf gegen die Oligarchisierung<\/strong><\/p><p>Zum Thema Friedensgebot und Sozialstaat betonte Gu&eacute;rot den &uuml;bergeordneten, normativen Wert der Republik (Res Publica) &ndash; die &bdquo;&ouml;ffentliche Sache&ldquo;. Dieses Ordnungsprinzip stelle das &bdquo;allgemeine Interesse &uuml;ber das individuelle Interesse&ldquo;.<\/p><p>Sie diagnostizierte eine fortschreitende &bdquo;Oligarchisierung der Gesellschaft&ldquo; und kritisierte, dass deren Benennung heute &bdquo;tabuisiert wird, weil eine kritische Sprache als populistisch gilt.&ldquo; Daher sei die Rettung der Republik der entscheidende n&auml;chste Schritt.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Wenn wir in Foren zur &lsquo;Rettung der Demokratie&rsquo; auch betonen k&ouml;nnten, dass wir die Republik retten wollen, w&auml;ren wir einen Schritt weiter.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Gu&eacute;rot forderte eine geopolitische und intellektuelle Emanzipation Europas von der &bdquo;supprimierten Amerikanisierung&ldquo;, einer tiefen, oft unbewussten kulturellen und politischen Pr&auml;gung. Danach werde alles, was aus den USA komme, als gut, dagegen alles aus Russland alles als schlecht angesehen. Sie appellierte unmissverst&auml;ndlich an die europ&auml;ische Selbstbesinnung und stellte traurig fest:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Wir sind genauso vasallisiert wie die Lateinamerikaner und Araber, nur wir haben es nicht kapiert.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Rolle der Sowjetunion und Kritik an den Westalliierten<\/strong><\/p><p>Constantin Pivovarov, Vorsitzender von &bdquo;Integral e. V.&ldquo; und Vorstandsmitglied der Initiative &bdquo;Deutschland im Dialog&ldquo;, pr&auml;sentierte in seiner Rede kontr&auml;re Ansichten zur westlichen Geschichtsschreibung des Zweiten Weltkriegs und des Beginns des Kalten Krieges.<\/p><p>Pivovarov betonte die &uuml;berragende Rolle der Sowjetunion beim Sieg &uuml;ber Nazi-Deutschland und kritisierte gleichzeitig die Geschichtsbetrachtung des Westens: Er hob hervor, dass die Sowjetunion den gr&ouml;&szlig;ten Anteil am Sieg trug &ndash; gesch&auml;tzt 70 bis 90 Prozent. Zugleich stellte er eine direkte Verbindung zwischen den westlichen Alliierten und Hitlers Krieg her und behauptete, dieser w&auml;re ohne direkte und indirekte Unterst&uuml;tzung durch Gro&szlig;britannien und die Vereinigten Staaten nicht m&ouml;glich gewesen. <\/p><p>Ein zentraler Punkt von Pivovarovs Rede war die Atomwaffen-Diplomatie als Ursache f&uuml;r den Beginn des Kalten Krieges: Er bezeichnete die Atombombenabw&uuml;rfe im August 1945 auf Hiroshima und Nagasaki als ein &bdquo;unn&ouml;tiges Verbrechen&ldquo;, das lediglich als &bdquo;Feldversuch&ldquo; zur Waffentestung diente.<\/p><p>Dieser Akt habe das Vertrauen zwischen den Alliierten &bdquo;unwiederbringlich zerst&ouml;rt&ldquo;. Diese Tatsache werde durch die konventionelle Geschichtsinterpretation infrage gestellt. Der Atombombenabwurf wurde als klare und kompromisslose Botschaft der USA an die Sowjetunion interpretiert: &bdquo;Japan geh&ouml;rt uns, du bekommst keine Besatzungszone, und wir haben Waffen, mit denen wir hier diplomatisch &lsquo;vorangehen&rsquo; werden.&ldquo;<\/p><p>Pivovarov folgerte daraus, dass der Impuls f&uuml;r das sogenannte &bdquo;Rollback&ldquo; &ndash; die Ausweitung der eigenen Einflusszone &ndash; nicht erst von der sowjetischen Nachkriegspolitik, sondern unmittelbar durch den US-Einsatz der Nuklearwaffen gesetzt wurde.<\/p><p><strong>Die Charta der Vereinten Nationen: Der einzig gangbare Weg<\/strong><\/p><p>In seinem Schlusswort forderte Pivovarov eine Abkehr von der &bdquo;regelbasierten Ordnung&ldquo; und eine R&uuml;ckkehr zur universal g&uuml;ltigen Rechtsgrundlage: &bdquo;Lasst uns zur UN-Charta zur&uuml;ckkehren &ndash; vollst&auml;ndig und f&uuml;r alle.&ldquo;<\/p><p>Die Politologin Ulrike Gu&eacute;rot unterstrich die dringende Notwendigkeit einer &bdquo;dritten gro&szlig;en intellektuellen Leistung&ldquo;: der fundamentalen Neukonzeption der Geschichtserz&auml;hlung der Bundesrepublik. Sie pl&auml;dierte daf&uuml;r, die historischen Narrative des Landes tiefgreifend zu revidieren und auf politischen, historischen und akademischen B&uuml;hnen neu zu vermitteln.<\/p><p>Gu&eacute;rot forderte ein Bildungsprogramm zur Schaffung der politischen Eingriffsm&ouml;glichkeit und verwies auf die Notwendigkeit, zentrale Fragen wie &bdquo;wer uns befreit hat, wie Europa gebaut wurde und was in der Epoche von 1949 bis 1989 passiert ist&ldquo; neu zu kl&auml;ren. Hierbei solle der Einigungsvertrag als Gr&uuml;ndungsdokument der heutigen Republik in den Mittelpunkt gestellt werden. Die Notwendigkeit dieser Revision sei eine der zentralen Aufgaben der Gegenwart.<\/p><p><small>Titelbild: von &Eacute;va P&eacute;li<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140133\">Gegen die Resignation: Wie Familien, Rentner, Kirchenmusiker und Gewerkschafter am 3. 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