{"id":140667,"date":"2025-10-16T12:14:18","date_gmt":"2025-10-16T10:14:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140667"},"modified":"2025-10-16T12:32:21","modified_gmt":"2025-10-16T10:32:21","slug":"leserbriefe-zu-wenn-der-politische-geist-der-angeblichen-zeitenwende-die-bundeswehr-infiltriert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140667","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eWenn der politische Geist der angeblichen Zeitenwende die Bundeswehr infiltriert\u201c"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><br>\n<strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong> kommentiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140293\">hier<\/a> die Worte, die der neue Heeresinspekteur der Bundeswehr, Generalleutnant Christian Freuding, an die Soldaten und Soldatinnen des deutschen Heeres gerichtet habe. Er habe Worte gebraucht, &bdquo;die von vorne bis hinten den Stempel des Politischen tragen&ldquo;. <a href=\"https:\/\/www.hartpunkt.de\/neuer-heeresinspekteur-draengt-zur-eile\/\">&bdquo;Kurz: Ich will f&uuml;r ein Heer arbeiten, das bereit ist zum Kampf, das sich durchsetzt, das gewinnt; das seinen Beitrag dazu leistet, Frieden und Freiheit zu wahren. Mehr geht nicht, weniger auch nicht&ldquo;<\/a>, hat Freuding zum Abschluss seiner Ausf&uuml;hrungen gesagt. &bdquo;Geradezu wahnsinnig&ldquo; sei die Aussage Freudings, der Russland nicht einmal erw&auml;hnt habe, &bdquo;aber allen ist klar, in welche Richtung diese Worte gemeint sind&ldquo;. Wir danken f&uuml;r die interessanten Leserbriefe hierzu. Es folgt nun eine Auswahl. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin,<\/p><p>es ist aktuell schon bezeichnend und gleichzeitig auch schwer irritierend, dass gerade ein Vertreter des Milit&auml;rs (den sprichw&ouml;rtlichen) &rdquo; Schuss nicht h&ouml;rt &rdquo; !<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e; Rolf R&ouml;hrig <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Kl&ouml;ckner, <\/p><p>bei all dem wird nur noch der altbew&auml;hrte Begriff zur Remilit&auml;risierung der BRD: &bdquo;Vorw&auml;rtsverteidigung&ldquo; vermi&szlig;t. Der Scho&szlig; ist nicht nur fruchtbar noch, sondern er krei&szlig;t gerade wieder. Das Ganze firmiert bei einem selbst unter dem Schlagwort: Projekt &bdquo;Unternehmen Barbarossa II&ldquo;. Wir tappen gerade wieder mal  &ndash;  und wie auch noch aus eigenem Erleben gewohnt  &ndash;  wie die Lemminge ins Unheil. <\/p><p>Bester Gru&szlig;<br>\nH. Wohler <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Markus Kl&ouml;ckner sei Dank: Gleich im ersten Satz d&uuml;rfen wir erfahren, wer dieser Generalleutnant ist, denn er sagt es ja selbst: ICH WILL! Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und der Weg f&uuml;hrt in eine herrliche Zukunft: In den SIEG! Das ist es n&auml;mlich, was diesen strammen Auswuchs teutscher -jawoll: teutsch!-Manneskraft antreibt: Siegen bis zum Endsieg. Man schaue ihn sich an: Ein siegesbewusster Blick in die Kamera &ndash; die Z&auml;hne gefletscht! Die muss man dem Gegner zeigen und noch ein klug verstecktes leichtes L&auml;cheln dazu.<\/p><p>Ein verr&auml;terisches Foto ist es aber doch: Zu seiner Rechten blickt ein ziemlich verschwommenes M&auml;del bedr&uuml;ckt zu Boden. Die Uniform umw&ouml;lbt sie sch&uuml;tzend und High heels tr&auml;gt sie sicher nicht. Unsere bald wieder schimmernde Wehr soll ja auch Soldat*innen die M&ouml;glichkeit geben, sich im Kampf beweisen zu d&uuml;rfen. Hinter diesem mit Auszeichnungen bepflasterten Strahlemann geht ein Mann seines Weges und blickt freudlos zu Boden. Er symbolisiert wohl uns alle. Uns M&auml;nner! Also mich auch. Mich den B&uuml;rger &ndash; mich den Pensionisten, der von einem &ouml;konomischen Weisen namens Fratzscher auch in den Wehrdienst gerufen werden soll &ndash; in naher Zukunft wom&ouml;glich. Ich m&ouml;chte Markus Kl&ouml;ckner nun nicht weiter in das Wort fallen. Er hat gesagt, was zu sagen ist.<\/p><p>Nur eine kleine Anmerkung noch: Dieses milit&auml;rische Feld, hier auch Spielfeld genannt in Anf&uuml;hrungszeichen, ist der Ort den man JETZT -in der Ukraine- als Schlachtfeld benennt. Dort wird geschlachtet. Nun auch schon millionenfach. Wird dieser Freuding dort auch mit Freuden seine Arbeit tun. Will er &ldquo;seine&rdquo; Truppe gegen den b&ouml;sen Russen in den Kampf f&uuml;hren? Man hat es ihm wohl noch nicht gesagt: Die Zukunft liegt im Osten!<\/p><p>D.E. M&uuml;nch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Weil dem so ist, lieber Marcus Kl&ouml;ckner, habe bei Bekanntwerden des Tagebefehls des Heeresinspektors der Bundeswehr diesen sogleich angeschrieben:<\/p><p>Sehr geehrter Dr. Freuding,<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.bundeswehr.de\/resource\/blob\/6001402\/0cd0079e2f0862e0cfe3c37277fc8cbe\/download-tagesbefehl-genlt-dr-freuding-deutsch-data.pdf\">in diesem Tagesbefehl<\/a> sagen Sie u.a.<\/p><blockquote><p>&ldquo;Ich will f&uuml;r ein Heer arbeiten, das bereit ist zum Kampf, das sich durchsetzt, das gewinnt. Dass seinen Beitrag dazu leistet Frieden und Freiheit zu wahren. Mehr geht nicht, weniger auch nicht&rdquo;<\/p><\/blockquote><p>Als B&uuml;rger in Uniform erwarte ich, dass Sie Ihren Arbeitsauftrag mit den B&uuml;rgerInnen dieses Landes abstimmen.<\/p><p>Da sie mutmasslich in wehrhafter Weise Demokratie verteidigen wollen, braucht es auch Aufkl&auml;rung dar&uuml;ber welche Demokratie gemeint ist?<\/p><p>Ich pl&auml;diere z.B. f&uuml;r diese: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=UdMbksk1R58\">&ldquo;Die B&uuml;rger sind der Boss&rdquo;<\/a>, denn wie auch Sie vermutlich wissen: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1YggtK74m2w\">&ldquo;Frieden ist teuer&rdquo;<\/a><\/p><p>Das verdeutlicht, es geht mehr, was zum stabilen Frieden f&uuml;hrt.<\/p><p>Wie denken Sie dar&uuml;ber?<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nUte Plass<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe, werte NDS&rsquo;ler und Markus Kl&ouml;ckner.<\/p><p>Seit Februar 2020 bin ich bei Ihnen und lese jeden Tag, ausser Sonntag, Ihre und &ldquo;meine&rdquo; NDS-Seiten.<\/p><p>Sie und Ihre Beitr&auml;ge sind f&uuml;r mich oberwichtig geworden und halten mich einigermassen aufrecht.<br>\nAber den heutigen Beitrag, siehe Titel und Anhang, werde ich nicht &ouml;ffnen. Allein das h&auml;mische, fast teuflische Grinsen dieses, im Stechschritt einher stolzierendes Greenhorns macht mich agressiv-w&uuml;tend. Der wird auch von meinen Steuern bezahlt, und es scheint mir, dass er sich auf das T&Ouml;TEN freut, dass er zuk&uuml;nftig zu verantworten hat.<\/p><p>Mir ist spei-&uuml;bel und es kostet mich sehr viel Kraft, das aushalten zu m&uuml;ssen. Schade, das ich schon Rentner bin, sonst h&auml;tte, w&uuml;rde ich &hellip;&hellip;&hellip;&hellip;. !<\/p><p>Ich danke Ihnen werte NACH-DENK-SEITEN, dass es Sie gibt. Nun versuche ich mich zu beruhigen.<\/p><p>Alles Gute f&uuml;r Sie Alle,<br>\nJ. Juhre<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NachDenkSeiten,<\/p><p>ich habe Ihren Artikel &bdquo;Wenn der politische Geist der angeblichen Zeitenwende die Bundeswehr infiltriert&ldquo; mit gro&szlig;em Interesse gelesen. Ich sch&auml;tze die NachDenkSeiten seit Jahren f&uuml;r ihre kritische, unabh&auml;ngige Haltung und f&uuml;r den Mut, gesellschaftliche und politische Entwicklungen zu hinterfragen, wo andere nur nachsprechen. Doch gerade weil ich Ihren Anspruch auf journalistische Redlichkeit und kritisches Denken ernst nehme, m&ouml;chte ich zu Ihrem Beitrag &uuml;ber Generalleutnant Christian Freuding Stellung nehmen.<\/p><p>Ich halte die Interpretation seiner Worte f&uuml;r &uuml;berzogen, teilweise verzerrend und sachlich nicht angemessen. Was Sie als &bdquo;Bruch mit der Friedenspolitik&ldquo; und &bdquo;Wahnsinn&ldquo; bezeichnen, ist bei genauer Betrachtung weder inhaltlich noch kontextuell das, was Freuding gesagt oder intendiert hat.<\/p><p>Freuding ist kein Politiker, kein Diplomat und kein Meinungsmacher. Als Inspekteur des Heeres ist er milit&auml;rischer F&uuml;hrer innerhalb eines demokratisch legitimierten Rahmens. Seine Aufgabe besteht darin, die Truppe auf die Verteidigung Deutschlands und seiner B&uuml;ndnispartner vorzubereiten &ndash; nicht darin, politische Ziele zu formulieren oder Feindbilder zu schaffen.<\/p><p>Seine Rede an die Soldatinnen und Soldaten war kein au&szlig;enpolitisches Statement, sondern ein Tagesbefehl an das Heer. Eine Ansprache also, die nach innen wirkt &ndash; mit dem Zweck, Haltung, Disziplin und Selbstverst&auml;ndnis zu st&auml;rken. Sie ist in erster Linie Ausdruck milit&auml;rischer F&uuml;hrungspsychologie, nicht politischer Propaganda.<\/p><p>Wenn Freuding sagt, er wolle &bdquo;f&uuml;r ein Heer arbeiten, das bereit ist zum Kampf, das sich durchsetzt, das gewinnt; das seinen Beitrag dazu leistet, Frieden und Freiheit zu wahren&ldquo;, so spricht er &uuml;ber F&auml;higkeit und Haltung, nicht &uuml;ber Angriff oder Krieg. Das Ziel benennt er klar: Frieden und Freiheit wahren.<\/p><p>Dass milit&auml;rische Sprache martialisch klingt, liegt in der Natur ihres Gegenstands. Eine Armee, die auf Krieg oder Verteidigung vorbereitet sein muss, kann sich nicht in rein diplomatischen Floskeln bewegen. &bdquo;Kampf&ldquo;, &bdquo;Durchsetzen&ldquo;, &bdquo;Gewinnen&ldquo; &ndash; das sind Begriffe der professionellen Realit&auml;t, nicht der Aggression.<\/p><p>In der &Ouml;ffentlichkeit klingen solche Worte oft beunruhigend, weil die deutsche Gesellschaft nach Jahrzehnten des Friedens und mit der historischen Last des Zweiten Weltkriegs besonders sensibel auf jede Form von milit&auml;rischem Pathos reagiert. Aber aus Sicht der Truppe sind diese Worte notwendig. Sie schaffen das Bewusstsein, dass der Auftrag ernst ist &ndash; und dass Verteidigung nicht funktioniert, wenn man innerlich unvorbereitet ist.<\/p><p>Freuding schw&ouml;rt niemanden auf Krieg ein. Er ruft dazu auf, eine Armee zu sein, die im Ernstfall f&auml;hig ist, Krieg zu verhindern oder auszuhalten. Das ist der Unterschied zwischen Kampfbereitschaft und Kriegsbereitschaft &ndash; eine Unterscheidung, die in Ihrem Artikel verwischt wird.<\/p><p>Ihr Artikel stellt eine Reihe von Deutungen an, die so nicht aus dem Text hervorgehen.<\/p><p>Sie schreiben:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Nicht einmal erw&auml;hnt Freuding Russland, aber allen ist klar, in welche Richtung diese Worte gemeint sind.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Mit Verlaub &ndash; nein, das ist nicht &bdquo;allen klar&ldquo;. Es ist eine Annahme, keine Tatsache. Weder der Tagesbefehl noch seine Rede nennen Russland. &bdquo;Der Feind&ldquo; ist ein generischer Begriff milit&auml;rischer Sprache, kein Synonym f&uuml;r einen konkreten Staat.<\/p><p>Sie folgern daraus: &bdquo;Der politische Wahnsinn, der Russland als Bedrohung darstellt, findet sich l&auml;ngst auch auf milit&auml;rischer Seite.&ldquo;<\/p><p>Diese Schlussfolgerung ist Ihre pers&ouml;nliche Meinung, aber keine belegbare Aussage des Redners. Die NATO und auch die Bundeswehr befinden sich leider aktuell in einer Phase der Abschreckung und Verteidigungsbereitschaft &ndash; nicht der Eskalation. Die politische Aufgabe, diplomatische Wege offenzuhalten und Konflikte zu verhindern, liegt bei der Bundesregierung und dem Ausw&auml;rtigen Amt, nicht beim Heeresinspekteur.<\/p><p>Es ist unbestreitbar, dass sich die sicherheitspolitische Lage Europas in den letzten Jahren grundlegend ver&auml;ndert hat.<\/p><p>Vor zehn Jahren lag der Fokus der Bundeswehr auf Auslandseins&auml;tzen, Krisenpr&auml;vention und Friedensmissionen. Heute geht es wieder um Landes- und B&uuml;ndnisverteidigung &ndash; eine R&uuml;ckkehr zu einer klassischen Kernaufgabe, nicht zu einer Angriffsdoktrin.<\/p><p>Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine steht Europa vor einer realen Bedrohung seiner Ordnung, sicherlich auch selbst verschuldet, aber nicht nur in dieser Lage ist es die Pflicht einer Armee, ihre Einsatzf&auml;higkeit herzustellen. Das ist keine Militarisierung, sondern eine R&uuml;ckbesinnung auf ihre urspr&uuml;ngliche Verantwortung.<\/p><p>Dass Freuding diese Notwendigkeit in klaren, deutlichen Worten anspricht, ist kein Ausdruck von Kriegslust, sondern von Realit&auml;tssinn. Es w&auml;re unredlich, ihm daraus eine aggressive Agenda zu unterstellen.<\/p><p>Ich wei&szlig;, dass es sich bei Ihrem Beitrag um einen Kommentar handelt &ndash; also eine Meinungs&auml;u&szlig;erung. Das ist legitim und geh&ouml;rt zur journalistischen Vielfalt. Dennoch bleibt wichtig, dass auch Meinungsartikel auf nachvollziehbaren Grundlagen beruhen und zwischen Interpretation und faktischer Wiedergabe unterscheiden.<\/p><p>Die Rede von Generalleutnant Freuding war urspr&uuml;nglich nicht an die &Ouml;ffentlichkeit gerichtet, sondern an die Soldatinnen und Soldaten des Heeres. Dass sie &ouml;ffentlich zug&auml;nglich gemacht wurde und nun diskutiert werden kann, ist doch auch ein gutes Zeichen f&uuml;r unser Land: Es zeigt Transparenz, demokratische Reife und die M&ouml;glichkeit, &uuml;ber Milit&auml;r, Sprache und Verantwortung offen zu sprechen.<\/p><p>Gerade deshalb w&auml;re es w&uuml;nschenswert, wenn auch in der kritischen Kommentierung die Balance gewahrt bleibt &ndash; zwischen berechtigter Skepsis und fairer Einordnung.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAndr&eacute; Verron<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin Herr Kl&ouml;ckner, <\/p><p>ich habe Angst! Vermutlich tr&auml;gt auch das Titelbild Ihres Artikels dazu bei: ein psychopatisch anmutender, breit grinsender Soldat mit Ehrenauszeichnungen! Hat er all diese Abzeichen beim Abschlachten f&uuml;hlsamer Wesen verdient? Diese Frage stelle ich mir &mdash; und nur mir! Ich bin Zivilist und darf daher den &ouml;ffentlichen Auftritt der Bundeswehr kritisieren, solange ich niemanden beleidige. Und das Offensichtliche kann wohl niemand leugnen (au&szlig;er das BVerfG, nicht nur in Sachen &ldquo;Corona&rdquo; &amp; &ldquo;Klima&rdquo;).<\/p><p>&ldquo;Bereit zum Kampf&rdquo;? Also Wehrdienst im Rentenalter? Wurde auch einst angedacht. Macht nur: Gebt mir eine Waffe in die Hand. Sie k&ouml;nnte bei n&auml;chster Gelegenheit meinem Zwangsvorgesetzten zum Opfer werden, auch, wenn es mein eigenes Leben kosten w&uuml;rde. Wer mich zur Gewalt verpflichten will, erntet Unberechenbares. Aber das nur so nebenbei. Ich habe niemals in meinem Leben einen Menschen get&ouml;tet und will das bis zu meinem eigenen Tod auch so beibehalten. Also zwingt mich bitte nicht.<\/p><p>Wundert Sie das, wenn h&ouml;chste milit&auml;rische &Auml;mter &ldquo;den Stempel des Politischen&rdquo; tragen? Beim &Ouml;RR ist es bereits seit Jahrzehnten so, die Schreibtisch-Kameraden sind Gewehr bei Fu&szlig;. Richter urteilen seit &ldquo;Corona&rdquo; asozial: auch diese haben politische Motive und nur ihre pers&ouml;nliche Karriere im Kopf. Der staatliche Filz hat auch nur noch Eurozeichen im Kopf, wurde gekauft oder aussortiert. Ulrike Guerot hat gerade ihren Professorentitel verloren? Macht nichts: Daf&uuml;r haben wir einen psychopatisch anmutenden, neuen Bundeswehr-Heeresinspekteur. Und Markus Lanz, ein nicht minderes Pathogen sozialen Zusammenlebens.<\/p><p>Vergessen wir nicht: im Kriegsfall ist es nicht Pistoli-, &auml;h, der Verteidigungsminister (der in den USA bezeichnenderweise mittlerweile Kriegsminister hei&szlig;t), der dann den Hut aufhaben wird, sondern BlackRock-Faschi*-Merz. Zwangsarbeit k&ouml;nnte wieder kommen, denn alles, was unentgeltlich geschuftet wird, ist ein 100%iger Gewinn (Lohn- &amp; Personalkosten sind den Firmen seit je her ein Dorn im Gewinn). Wie war das mit der Forderung nach einem &ldquo;sozialen Jahr&rdquo;, zwangsweise, auch &amp; gerade, die &ldquo;Boomer&rdquo;-Generation gegen die Nachfolger der Generation Z auszuspielen? Von Umlagefinanzierung hat seit Norbert Bl&uuml;m (&ldquo;die Rente ist sicher&rdquo;) kein Politiker je geh&ouml;rt. Aber im Kriegsfall: gibt&rsquo;s da &uuml;berhaupt Sozialleistungen &amp; Rente? Oder wird dann jeder B&uuml;rger zur milit&auml;rischen Verf&uuml;gungsmasse, der im Zweifel straffrei erschossen werden darf, wenn er sich nicht gegen die rote Macht im Osten wenden will?<\/p><p>Freuding ist Heeres-Inspekteur? <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heer_(Bundeswehr)\">Ist das &ldquo;Heer&rdquo; nicht das Fu&szlig;volk<\/a>? Dieses wird doch im Kriegsfall zuerst verheizt? In der Ukraine sehen wir, wie t&auml;glich etliche Soldaten sterben, sei es durch Artilleriefeuer oder Drohnen. Das k&ouml;nnte das psychopatische Grinsen erkl&auml;ren: das Gehirn sucht sich einen Ausweg aus einer Situation, wo es keinen gibt&hellip;<\/p><p>Wandel durch Ann&auml;herung? Beim Milit&auml;r, bei der Bundeswehr: unm&ouml;glich. Das machte bereits ein kriegsbesoffener Stolperh&uuml;gel klar.<\/p><p>Schon vergessen? Jeder deutsche Soldat, der au&szlig;erhalb der Landesgrenzen eingesetzt wird, ist illegal, handelt gegen das Grundgesetz und gegen das V&ouml;lkerrecht. Hat Herr Freuding auch diesen Umstand berichtet oder ist er sogar gewillt, ihn zu korrigieren? Wohl kaum.<\/p><p>Sie sprechen von einem &ldquo;Mentalit&auml;tswandel, der ins Verderben f&uuml;hrt&rdquo; &mdash; ich spreche explizit &amp; ganz bewu&szlig;t von Pathologie, von einer geisten Krankheit, ja gar einer Geistesgest&ouml;rtheit. In der &ldquo;Stadt der Quellen&rdquo; gibt es angeblich Wasser gegen die &ldquo;Leibesbl&ouml;dheit&rdquo;; gibt es auch eine Medizin gegen irrationalen Militarismus und 3. Weltkriegs-Ambitionen mit nuklearem Ende?<\/p><p>Herr Freuding w&uuml;rde mit Freuden auch eine FFP200-Maske tragen, wenn sein Vorgesetzter dies von ihm w&uuml;nschte. So eine Obrigskeitsh&ouml;rigkeit in seinen Worten zu erkennen, macht mir abermals Angst.<\/p><p>Wie war das? Ein Lemming rennt lachend in eine Kreiss&auml;ge. Hier verlangt ein Inspekteur als ranghoher Vorgesetzter dies nicht nur von seinen Untergebenen. Angst!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Schauberger<\/p><p>Anmerkungen:<br>\n*Faschi leitet sich von &ldquo;Faschismus&rdquo; ab, eine Definition laut Benito Mussolini, ehemaliger Ministerpr&auml;sident des damaligen K&ouml;nigreiches Italien w&auml;hrend des 2. Weltkrieges, der die Verschmelzung von Staat &amp; Kapital so bezeichnete: Merz war unmittelbar vor seiner (fremdgeplanten) politischen Karriere als Bundeskanzler in einer ranghohen BlackRock-Position t&auml;tig und d&uuml;rfte daher das politische Agieren mit privatwirtschaftlichen Folgen bestens kennen (siehe mutma&szlig;lichen Insiderhandel wie beispielsweise bei Trump &amp; Musk)<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-140667","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140667","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=140667"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140667\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":140672,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140667\/revisions\/140672"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=140667"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=140667"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=140667"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}