{"id":140758,"date":"2025-10-17T16:45:42","date_gmt":"2025-10-17T14:45:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140758"},"modified":"2025-10-17T15:43:33","modified_gmt":"2025-10-17T13:43:33","slug":"hinweise-des-tages-ii-698","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140758","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140758#h01\">Nord-Stream-Verd&auml;chtiger darf nicht ausgeliefert werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140758#h02\">Demokratieabbau mit gutem Gewissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140758#h03\">Zerst&ouml;rungskrieg in Gaza macht Wiederaufbau schier unm&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140758#h04\">Unverz&uuml;glich wieder liefern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140758#h05\">Brandmauer f&uuml;r V&ouml;lkermord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140758#h06\">&ldquo;F&uuml;r Deutschland ist das eine schlechte Nachricht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140758#h07\">Steuerbefreiung von &Uuml;berstundenzuschl&auml;gen bringt kaum Entlastung &ndash; Besch&auml;ftigte mit niedrigeren Einkommen gehen weitgehend leer aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140758#h08\">Die versteckte Medienmaschine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140758#h09\">Chinesische Amtsstuben entdecken die Langsamkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140758#h10\">Nur 46 Prozent der Deutschen glauben, ihre Meinung frei &auml;u&szlig;ern zu k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140758#h11\">Panne bei der Bundestagswahl k&ouml;nnte Merz in Schwierigkeiten bringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140758#h12\">Rudi, der Druck geht weiter: Taz h&ouml;rt auf, junge Welt bleibt Printzeitung.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140758#h13\">Veranstaltungshinweise der Woche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nord-Stream-Verd&auml;chtiger darf nicht ausgeliefert werden<\/strong><br>\nDrei Jahre sind die Anschl&auml;ge auf die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee her. Ein Gericht in Warschau entschied nun, dass einer der mutma&szlig;lichen Beteiligten nicht von Polen an Deutschland ausgeliefert werden darf.<br>\nEiner der mutma&szlig;lichen Beteiligten an der Sabotage von Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee vor drei Jahren darf nicht von Polen an Deutschland ausgeliefert werden. Das entschied ein Gericht in Warschau. Der von Deutschland mit europ&auml;ischem Haftbefehl gesuchte Ukrainer Z. war in Pruszkow bei Warschau festgenommen worden und sitzt seither in Untersuchungshaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/nord-stream-sabotage-auslieferung-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wer hat Angst vor der Wahrheit &uuml;ber das Nordstream-Attentat?<\/strong><br>\nNach Polen hat auch Italien die Auslieferung eines mutmasslichen Attent&auml;ters auf die deutsch-russische Nordstream-Gaspipeline gestoppt. Was ist da los &ndash; wer hat Angst vor der Wahrheit?<br>\nDer Kassationshof in Rom begr&uuml;ndete seine Entscheidung damit, dass nach der Festnahme des 49-j&auml;hrigen Ukrainers Serhij K. im August dessen Rechte verletzt worden seien.<br>\nDem Anwalt zufolge wurde dies damit gerechtfertigt, dass gegen den Ukrainer auch ein Terrorismusverdacht best&uuml;nde. Von deutscher Seite sei dieser Vorwurf aber nicht erhoben worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/wer-hat-angst-vor-der-wahrheit-ueber-das-nordstream-attentat\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Demokratieabbau mit gutem Gewissen<\/strong><br>\nAntisemitismus ist keine Meinung, aber die instrumentellen Antisemitismusvorw&uuml;rfe sind ein Angriff auf demokratische Grundrechte.<br>\nIn einem besonderes relevanten Bereich wiederholt sich aktuell das bekannte Muster, den &raquo;Feind der Demokratie&laquo; immer links auszumachen &ndash; n&auml;mlich bei der Solidarit&auml;t mit Pal&auml;stinensern in Deutschland und den Demonstrationen gegen den Krieg Israels in Gaza. Die Feindbestimmung ist klar: Pro-Pal&auml;stina-Aktivisten versto&szlig;en gegen Selbstbild, Au&szlig;enpolitik und Wirtschaftsinteressen der BRD. Nach dem 7. Oktober 2023 wurde die Demonstrationsfreiheit stark eingeschr&auml;nkt, Demoparolen wurden kriminalisiert und in den Bereich der Volksverhetzung ger&uuml;ckt. Doch der Angriff auf verbriefte und im Grundgesetz garantierte Rechte ist umfassender und startete bereits vor dem 7. Oktober. Anl&auml;sslich der Documenta in Kassel 2022 (Documenta 15), bei der Stimmen des globalen S&uuml;dens pr&auml;sentiert wurden, welche in vielf&auml;ltiger Form &raquo;Siedlerkolonialismus&laquo; und den dagegen ausge&uuml;bten Widerstand thematisierten, wurde eine staatliche Betreuung oder gar Zensur der Kunst gefordert. (&hellip;) In all diesen F&auml;llen wurde von einer breiten Front aus Politik, Medien und Nichtregierungs- bzw. Lobbyorganisationen die Notwendigkeit einer Einschr&auml;nkung von Meinungs-, Kunst- und Demonstrationsfreiheit hervorgehoben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/510306.antisemitismus-demokratieabbau-mit-gutem-gewissen.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Experten des UN-Menschenrechtsrats: Kritik an Polizeieins&auml;tzen bei Pro-Pal&auml;stina-Demos<\/strong><br>\nUnabh&auml;ngige Experten des UN-Menschenrechtsrats haben angebliche Polizeigewalt und Verbote von Pro-Pal&auml;stina-Kundgebungen in Deutschland kritisiert. Sie verlangen von der Bundesrepublik, das Recht auf friedliche Versammlung zu achten.<br>\nExpertinnen und Experten des UN-Menschenrechtsrats haben deutsche Polizeieins&auml;tze bei Demonstrationen in Solidarit&auml;t mit Pal&auml;stinensern kritisiert. &ldquo;Wir sind alarmiert &uuml;ber die anhaltende Polizeigewalt und die offensichtliche Unterdr&uuml;ckung von Solidarit&auml;tsaktionen f&uuml;r Pal&auml;stina durch Deutschland&rdquo;, erkl&auml;rten sie in einer Stellungnahme. Sie werfen den Beh&ouml;rden und der Polizei das Verbot von Kundgebungen, willk&uuml;rliche Festnahmen und die Kriminalisierung von Verteidigern von Menschenrechten vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/un-menschenrechtsrat-palaestina-demos-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zerst&ouml;rungskrieg in Gaza macht Wiederaufbau schier unm&ouml;glich<\/strong><br>\nRiesige Mengen von Schutt, tausende Blindg&auml;nger, ein weites Tunnelsystem und verseuchtes Wasser stellen Gazas Zukunft in Frage.<br>\nAm 10. Oktober hat die &laquo;Neue Z&uuml;rcher Zeitung&raquo; (NZZ) die gr&ouml;ssten materiellen H&uuml;rden f&uuml;r den Wiederaufbau Gazas in einem eindr&uuml;cklichen &Uuml;berblick zusammengestellt. Die &laquo;NZZ&raquo; schreibt: &laquo;Wo Wohnbl&ouml;cke einst dicht an dicht standen, erstreckt sich heute eine Tr&uuml;mmerw&uuml;ste.&raquo; Laut der deutschen Analysefirma Vertical 52, die Satellitendaten auswerte, seien seit dem 7. Oktober 2023 &laquo;78 Prozent aller Geb&auml;ude im Gazastreifen zerst&ouml;rt oder besch&auml;digt worden&raquo;.<br>\nF&uuml;r Fachleute sei es &uuml;berhaupt nicht klar, dass sich der Gazastreifen wieder bewohnbar machen lasse. Die &laquo;NZZ&raquo; z&auml;hlt vier gigantische Herausforderungen auf:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/wasser-gewaesser\/zerstoerungskrieg-in-gaza-macht-wiederaufbau-schier-unmoeglich\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Unverz&uuml;glich wieder liefern<\/strong><br>\nUnion dr&auml;ngt auf Aufhebung aller Beschr&auml;nkungen f&uuml;r R&uuml;stungsexporte nach Israel.<br>\nSofort nach dem Inkrafttreten des Waffenstillstandes im Gazastreifen preschen Politiker der Unionsparteien vor und fordern, dass alle unter dem Druck der weltweiten Emp&ouml;rung &uuml;ber die v&ouml;lkerrechtswidrige israelische Kriegf&uuml;hrung im Gazastreifen eingef&uuml;hrten Beschr&auml;nkungen der deutschen R&uuml;stungsexporte nach Israel aufgehoben werden. Falls sich der &raquo;Friedensprozess&laquo; so fortsetze, gehe man von einer R&uuml;ckkehr zu der bislang urspr&uuml;nglichen Praxis bei den R&uuml;stungsexporten aus, erkl&auml;rte der parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der CDU\/CSU-Fraktion, Steffen Bilger, laut einer dpa-Meldung vom Dienstag. Besprochen werden m&uuml;sse das aber noch mit der SPD. CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann legte sich derweil gegen&uuml;ber Bild ins Zeug: &raquo;Die Sanktionen m&uuml;ssen fallen, die Lieferbeschr&auml;nkungen m&uuml;ssen fallen, die Reisewarnung muss fallen &ndash; und das alles unverz&uuml;glich.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/510396.kriegslogistik-unverz%C3%BCglich-wieder-liefern.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Brandmauer f&uuml;r V&ouml;lkermord<\/strong><br>\nDie BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag setzt seit dem 7. Oktober mit der Ausstellung &bdquo;Krieg und Frieden&ldquo; mit Werken von Hans und Lea Grundig ein Zeichen gegen Kriegst&uuml;chtigkeit. Die Emp&ouml;rung im Vorfeld war gro&szlig; ob der Teilnahme des russischen Botschafters Sergej Netschajew an der Er&ouml;ffnungsveranstaltung. Presse und politische Konkurrenten ereiferten sich. Der &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; machte einen &bdquo;Eklat&ldquo; aus. Die nicht mehr im Landtag vertretenen Gr&uuml;nen zeterten: &bdquo;Wer in Zeiten eines andauernden Angriffskrieges Vertreter des Aggressors zu offiziellen Veranstaltungen einl&auml;dt, verh&ouml;hnt die Opfer des Krieges und besch&auml;digt das Ansehen des Brandenburger Landtags.&ldquo; Die parlamentarisch ebenfalls nicht mehr vertretene FDP verk&uuml;ndete: &bdquo;Veranstaltungen im Landtag, die Vertretern von Kriegsverbrechern als Ehreng&auml;sten eine B&uuml;hne geben, sind f&uuml;r uns unertr&auml;glich.&ldquo; Auch die CDU reagierte selbstredend emp&ouml;rt, der BSW-Koalitionspartner SPD ging auf Abstand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/brandmauer-fuer-voelkermord-4808397\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;F&uuml;r Deutschland ist das eine schlechte Nachricht&rdquo;<\/strong><br>\nDie Weltlage ist gef&auml;hrlich, denn eine Epoche n&auml;hert sich ihrem Ende: Der Westen wird nicht l&auml;nger den Globus dominieren. Wie dramatisch die Lage ist und welche Rolle Donald Trump dabei spielt, analysiert der Politologe Daniel Marwecki. [&hellip;]<br>\nDie westliche Au&szlig;enpolitik &ndash; und mit ihr die liberale Weltordnung &ndash; krankten an Scheinheiligkeit und Doppelmoral. Das hat Trump hinweggefegt, weil Moral keinerlei Rolle f&uuml;r ihn spielt. Das klingt nun zun&auml;chst &uuml;bel, kann aber durchaus positive Auswirkungen haben: Denn Kriege werden meist von Leuten begonnen, die eine h&ouml;here Moral f&uuml;r sich beanspruchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/krisen\/id_100953224\/abstieg-des-westens-deutschland-und-usa-trump-ist-eine-abrissbirne-.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Steuerbefreiung von &Uuml;berstundenzuschl&auml;gen bringt kaum Entlastung &ndash; Besch&auml;ftigte mit niedrigeren Einkommen gehen weitgehend leer aus<\/strong><br>\nNach den Pl&auml;nen der schwarz-roten Koalition sollen &Uuml;berstundenzuschl&auml;ge k&uuml;nftig unter bestimmten Bedingungen steuerfrei bleiben. Doch wie viele Menschen von der neuen Regelung profitieren w&uuml;rden und wie hoch die Steuerersparnis ausf&auml;llt, war bisher unklar. Eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung zeigt jetzt: Nur eine verschwindend kleine Minderheit von 1,4 Prozent aller Besch&auml;ftigten k&ouml;nnte sich k&uuml;nftig auf einen Steuerbonus freuen, der Rest geht leer aus. Im Durchschnitt aller Besch&auml;ftigten in Deutschland blieben deshalb nur 0,87 Euro pro Monat steuerfrei, die mittlere Steuerersparnis f&auml;llt mit monatlich 0,31 Euro noch einmal d&uuml;rftiger aus. Gleichzeitig entf&auml;llt die Entlastung ganz &uuml;berwiegend auf Besch&auml;ftigte aus der oberen H&auml;lfte der Entgeltverteilung. Die Berechnungen des WSI beruhen auf der Verdiensterhebung des Statistischen Bundesamtes vom April 2024, die detaillierte Gehaltsdaten von rund 9,6 Millionen Besch&auml;ftigten enth&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-steuerbefreiung-von-ueberstundenzuschlaegen-bringt-kaum-entlastung-72252.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die versteckte Medienmaschine<\/strong><br>\nDie Steuerung der &ouml;ffentlichen Meinung ist ein zentraler Bestandteil jeder geopolitischen Strategie &mdash; auch in westlichen L&auml;ndern. Exklusivauszug aus &bdquo;Das Buch vom Weltfrieden&ldquo;. Teil 1 von 3.<br>\nW&auml;hrend autorit&auml;re Regime h&auml;ufig auf plumpe und unverhohlene Regierungspropaganda setzen, die leicht als solche zu entlarven ist, haben die Akteure im sogenannten freien Westen subtilere und weitaus effektivere Wege gefunden, Einfluss zu nehmen. An der Spitze dieser Meinungssteuerung steht der Council on Foreign Relations (CFR), eine der einflussreichsten Denkfabriken der Welt. Mit seinen knapp 5.000 Mitgliedern &mdash; ein Netzwerk aus Politikern, Wirtschaftsbossen, Akademikern und Journalisten &mdash; hat der CFR ein System geschaffen, das nach au&szlig;en hin wie ein pluralistisches und unabh&auml;ngiges Gef&uuml;ge wirkt. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich eine hochgradig zentralisierte Struktur, die es erm&ouml;glicht, nahezu alle relevanten Informationskan&auml;le und Meinungsbildungsprozesse zu steuern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-versteckte-medienmaschine\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Chinesische Amtsstuben entdecken die Langsamkeit<\/strong><br>\nDie Volksrepublik hat in Reaktion auf USA neue Exportkontrollen f&uuml;r seltene Erden eingef&uuml;hrt.<br>\nChinas neue Exportkontrollen schlie&szlig;en den Export von Technologien zur F&ouml;rderung, Aufbereitung sowie Weiterverarbeitung seltener Erden ein. Und damit nicht genug: Chinesen, die sich k&uuml;nftig im Ausland an der F&ouml;rderung, Aufbereitung und Weiterverarbeitung seltener Erden beteiligen wollen, m&uuml;ssen sich dies ebenfalls genehmigen lassen.<br>\nAuch damit kopiert Beijing lediglich Ma&szlig;nahmen, die Washington in der einen oder anderen Form l&auml;ngst verh&auml;ngt hat &ndash; mit dem Ziel, nicht nur Chinas Milit&auml;r, sondern die chinesische Hightechindustrie insgesamt zu schw&auml;chen. In Beijing wird zur Zeit darauf hingewiesen, dass man Exportkontrollen auf kaum 1.000 Arten von G&uuml;tern verh&auml;ngt hat, die USA hingegen auf gut 3.000. In puncto Exportkontrollen st&uuml;nden seltene Erden gegen KI-Halbleiter, sagen manche. Falsch ist das nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/510393.exportkontrollen-chinesische-amtsstuben-entdecken-die-langsamkeit.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nur 46 Prozent der Deutschen glauben, ihre Meinung frei &auml;u&szlig;ern zu k&ouml;nnen<\/strong><br>\nDer Allensbach-Forscher Thomas Petersen schreibt in der Zeitung, auf die Frage &bdquo;Haben Sie das Gef&uuml;hl, dass man heute in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?&ldquo; h&auml;tten nur 46 Prozent der Menschen geantwortet, man k&ouml;nne seine politische Meinung frei &auml;u&szlig;ern. Das entspreche dem Niveau einer entsprechenden Umfrage von 2021, als 45 Prozent diese Ansicht vertraten. (&hellip;) Der Allensbach-Forscher wies zugleich darauf hin, dass viele aber ihrerseits wenig tolerant gegen&uuml;ber den Meinungen anderer seien. (&hellip;) &bdquo;Der Gedanke, dass Meinungsfreiheit ein universelles Grundprinzip ist, das f&uuml;r alle gilt, auch f&uuml;r diejenigen, die Meinungen vertreten, die von der Mehrheit abgelehnt oder gar aus gutem Grund verabscheut werden, liegt vielen offensichtlich fern&ldquo;, schlussfolgert Petersen: &bdquo;Freiheit ist f&uuml;r sie nicht die Freiheit der Andersdenkenden, sondern vor allem die Freiheit der Gleichgesinnten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68f11916cdf2d9fc0bea1883\/umfrage-nur-46-prozent-der-deutschen-glauben-ihre-meinung-frei-aeussern-zu-koennen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Panne bei der Bundestagswahl k&ouml;nnte Merz in Schwierigkeiten bringen<\/strong><br>\nBahnt sich in Deutschland ein politischer Paukenschlag an? Zweifel am Ergebnis der Bundestagswahl und m&ouml;gliche Verwechslungen drohen das Parlament und die Regierung zu ersch&uuml;ttern.<br>\nOffenbar kann die Bundestagswahl vom 23. Februar und deren bisheriges Ergebnis noch nicht in den politischen Geschichtsb&uuml;chern verewigt werden. Immer mehr h&auml;ufen sich Stimmen aus dem B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht (BSW) und der AfD sowie aus dem Bereich der Verfassungs- und Staatsrechtler, die Ausz&auml;hlung der Zweitstimmen zu wiederholen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/politik\/panne-bei-der-bundestagswahl-koennte-merz-in-schwierigkeiten-bringen-4018241\">Nordkurier<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wagenknecht hat recht<\/strong><br>\nBSW-Chefin Sahra Wagenknecht wirft Friedrich Merz vor, eine Neuausz&auml;hlung der Bundestagswahl zu blockieren, aus Sorge, seine Kanzlerschaft zu verlieren. So haltlos das klingt: Die Stimmen sollten &uuml;berpr&uuml;ft werden. [&hellip;]<br>\nBleibt das BSW drau&szlig;en, kann sich Merz des Zweifels entledigen, seine Kanzlerschaft sei illegitim. Kommen Wagenknecht und ihre Getreuen rein, wird das Finden von Kompromissen im Parlament noch schwieriger &ndash; aber das Vertrauen in die demokratische Ordnung w&auml;re erheblich gest&auml;rkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundestagswahl-neu-auszaehlen-warum-bsw-chefin-sahra-wagenknecht-recht-hat-a-97776267-45a5-44d0-a506-7f1241589256\">DER SPIEGEL (Bezahlschranke)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rudi, der Druck geht weiter: Taz h&ouml;rt auf, junge Welt bleibt Printzeitung.<\/strong><br>\nDas war&rsquo;s. Nach 47 Jahren stellt die Taz ihr Erscheinen ein. Zugegeben, das w&auml;ren Fake News. Von vorne: Nach 47 Jahren stellt die Taz als erste &uuml;berregionale deutsche Tageszeitung das Erscheinen ihrer werkt&auml;glichen Druckausgabe ein. Und weil die Nachricht noch irgend jemanden vom Hocker rei&szlig;en und eine Entscheidung, deren Folgen f&uuml;r das Unternehmen Taz betriebswirtschaftlich kaum absehbar sind, nicht als falsch dastehen soll, verkaufen die Blattmacher den Abschied von der gedruckten Zeitung zeitgeistgem&auml;&szlig; als &raquo;Seitenwende&laquo;. Das, was wegkommt, kann auch guten Gewissens weg, denn es ist l&auml;ngst aus der Zeit gefallen. Die Zeitung auf Papier, soll das hei&szlig;en, liest kein Mensch mehr, braucht kein Mensch mehr. Das aber bleibt unbewiesene Behauptung. Das Problem besteht gar nicht in der Form beziehungsweise im Material. Die Dauer der Mediennutzung hat sich in den vergangenen 60 Jahren etwa verdreifacht, textbasierte Angebote hingegen werden immer weniger nachgefragt. Anders gesagt: Immer weniger Menschen lesen eine Zeitung, gleich ob digital oder gedruckt. M&ouml;glicherweise hat dieser Umstand ein klein wenig damit zu tun, dass Medienh&auml;user verl&auml;sslich das Niveau absenken, der Konformit&auml;t unterliegen und sie zugleich erzeugen und damit, dass ihre Zeitungen und sonstigen Formate folglich einander immer &auml;hnlicher werden, weshalb, letzte Konsequenz, das Zeug nun auch keiner mehr lesen, geschweige denn kaufen will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/510522.zeitungskrise-rudi-der-druck-geht-weiter.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vollzug der Kernschmelze<\/strong><br>\nZeitungssterben n&auml;chste Runde: Die Taz gibt ab kommender Woche ihre t&auml;gliche Printausgabe auf.<br>\nWas gab es doch f&uuml;r linke Ideale zum Antritt der Taz 1978 als &raquo;Plattform f&uuml;r einen anderen Journalismus&laquo; in Westdeutschland. Doch mit den Jahren nahmen inhaltlich die Belanglosigkeiten und politisch die Anpassung zu. Sp&auml;testens als die Gr&uuml;nen an die Regierung gekommen waren und deutsche Bomber nach Jugoslawien schickten, war es vorbei mit den Alternativen. Und schlie&szlig;lich stand die intensive Rezeption von Texten, die das Lesen auf Papier erm&ouml;glicht, zur Disposition. 2018 war das, da hatte die Taz sich gerade ein nagelneues Verlagsgeb&auml;ude in die Berliner Friedrichstra&szlig;e gezimmert. Der damalige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Karl-Heinz Ruch gab vor, sich doch bitte vom Papier zu verabschieden, besser fr&uuml;her als sp&auml;ter. Ohne gro&szlig;e Druckserei. Nun ist es soweit, die Kernschmelze nicht mehr aufzuhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/510574.taz-stellt-t%C3%A4glichen-print-ein-vollzug-der-kernschmelze.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweise der Woche<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eugen Drewermann: Dostojewski &ndash; Ein Dichter der Menschlichkeit<\/strong><br>\nZeit: Dienstag, 21. Okt., 19 Uhr<br>\nOrt: Andreas-Kirche, Werner-von-Siemens-Stra&szlig;e 55, Bremen Horn-Lehe<br>\n&bdquo;Kein anderer russischer Schriftsteller hat die westliche Kultur so stark beeinflusst wie Dostojewskij. Doch die &bdquo;Seele&ldquo;, die er seziert, ist nicht spezifisch f&uuml;r sein Land &ndash; es ist die des modernen Menschen, der wir alle sind&ldquo;. So beschreibt die Zeitung NZZ aus Anlass seines 200. Geburtstags den Einfluss des k&uuml;nstlerischen Schaffens von Fjodor Dostojewskij.\n<p>Zur Person<br>\nDr. Eugen Drewermann, Psychoanalytiker, Theologe und Autor zahlreicher B&uuml;cher, ist  auch als engagierter Redner f&uuml;r Frieden und Abr&uuml;stung bekannt. 2023 erhielt er den Habenhauser Friedenspreis. Sein Vortrag zum Werk Dostojewskijs bringt uns vor allem mit drei Themen in Ber&uuml;hrung, die bei Dostojewskij immer wieder eine zentrale Rolle spielen: die Armut, die Schuld und der Tod &ndash; und die dazu geh&ouml;rigen existenziellen Werte: die Barmherzigkeit, das Verstehen und der Glaube an die Unsterblichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch-russische-friedenstage.de\/termine\/%20\">Deutsch-Russische Friedenstage Bremen e.V.<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Kongress: Frieden und Dialog 2025<\/strong><br>\nFreitag, 24. Oktober 2025, 18:00 Uhr bis Sonntag, 26. Oktober 2025 in Ordensburg Liebstedt, Th&uuml;ringen\n<p>Leitthemen:<\/p>\n<ul>\n<li>Gewaltenteilung oder Gewaltentrennung<\/li>\n<li>Russland und Deutschland<\/li>\n<li>Aus den Netzwerken eine Stimme machen <\/li>\n<\/ul>\n<p>Programm-Highlights (Auswahl):<\/p>\n<ul>\n<li>Freitag: Begr&uuml;&szlig;ung durch Marion Schneider, Sch&uuml;lertheater und musikalischer Auftakt mit Andr&eacute; Krengel, danach Tanz und Gespr&auml;che in der Festscheune<\/li>\n<li>Samstagvormittag: Gewaltenteilung in Deutschland mit Ralf Ludwig, Claudio Zanetti und Matthias Berger (MdL); nachmittags Dr. Hauke Ritz, J&ouml;rg Ulrich Stange, Iwana Steinigk, Christiane Harder, Christiane Reymann zum Dialog Russland &ndash; Deutschland<\/li>\n<li>Samstagabend: Friedensgottesdienst mit Musik und Beitr&auml;gen zum Thema Liebe<\/li>\n<li>Sonntag: Workshops und offene Dialogformate, z. B. zu Netzwerken &amp; Fundraising, Neutralit&auml;t, Kriegsdienstverweigerung, Innerer Friede u.a.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mit dem Leitsatz &bdquo;Frieden und Dialog&ldquo; l&auml;dt der Kongress 2025 dazu ein, zentrale Fragen unserer Zeit gemeinsam zu er&ouml;rtern und tragf&auml;hige Netzwerke zu schaffen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.frieden-dialog.de\">frieden+dialog<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/251017-hdt-Einladung-Kongress.pdf\">Einladungstext (PDF)<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Wenn Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen wollen, dann schicken Sie uns bitte die n&ouml;tigen Informationen mit dem Betreff &bdquo;Veranstaltungshinweise&ldquo; an <a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise@nachdenkseiten.de<\/a>. Die Veranstaltungshinweise erscheinen w&ouml;chentlich am Freitag im Rahmen der Hinweise des Tages II. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-140758","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140758","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=140758"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140758\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":140760,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140758\/revisions\/140760"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=140758"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=140758"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=140758"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}