{"id":14078,"date":"2012-08-08T08:32:18","date_gmt":"2012-08-08T06:32:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078"},"modified":"2012-08-08T08:32:18","modified_gmt":"2012-08-08T06:32:18","slug":"hinweise-des-tages-1695","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/JB\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h01\">Reden wir endlich &uuml;ber die Ausgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h02\">Industrieflaute in Deutschland &ndash; Experten prophezeien Rezession in Euro-Zone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h03\">J. Bradford DeLong &ndash; Auf dem Weg in die Gro&szlig;e Depression<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h04\">Politik der Europ&auml;ischen Zentralbank: Verwischte monet&auml;re und fiskalische Grenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h05\">Finanzinvestoren vs. Staaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h06\">Italiens Wirtschaft schrumpft und schrumpft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h07\">Schuldenabbau: Die bizarren Sparvorschl&auml;ge der spanischen Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h08\">Orientierungsloses Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h09\">Steueroasen nicht nur in &Uuml;bersee &ndash; Auch in Deutschland gibt es Geheimhaltung und Winkelz&uuml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h10\">US-Staatsanleihen sind gefragt wie nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h11\">Schweiz k&auml;mpft mit Milliarden gegen Rezession<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h12\">Hartz-IV-Wohnregelung verfassungswidrig?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h13\">Kritik am Gesetz &uuml;ber die Wettbewerbsbeschr&auml;nkungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h14\">Autohersteller: Der heimliche Profiteur der Opel-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h15\">Schluss mit der Gesinnungsschn&uuml;ffelei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h16\">Eine Kiste voll Pistolen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h17\">Von den Schwierigkeiten des &Uuml;bergangs &ndash; Studienabbruch im Bachelorstudium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h18\">Imperialer Neoliberalismus: Syrien und die Europ&auml;ische Nachbarschaftspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h19\">Viele Technokraten in &Auml;gyptens neuer Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h20\">Vom Vertrauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h21\">Wave and Smile: Comics ziehen in den Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h22\">zu guter Letzt: Die eiserne Kanzlerin<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Reden wir endlich &uuml;ber die Ausgaben<\/strong><br>\nEin B&uuml;ndnis aus Gewerkschaften, Sozialverb&auml;nden und linken Aktionsgruppen will &ldquo;die Reichen&rdquo; st&auml;rker an den Kosten der Finanzkrise beteiligen &ndash; vorzugsweise &uuml;ber h&ouml;here Steuern. Mit ihrer Argumentation vergeben die Akteure die Chance, eine wertvolle Debatte in Gang zu setzen. Denn Deutschland hat kein Einnahmenproblem. Stattdessen m&uuml;sste die Politik dringend &uuml;ber die Ausgaben diskutieren. [&hellip;]<br>\nDas obere Viertel der Gesellschaft zahlt 80 Prozent des Einkommensteuer-Aufkommens. Hier noch st&auml;rker zuzulangen, w&auml;re absolut falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuern-fuer-reiche-reden-wir-endlich-ueber-die-ausgaben-1.1433110\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Auch Herr Beise kann nicht wissen, wie viel Einkommensteuer das &bdquo;obere Viertel der Gesellschaft&ldquo; zahlt. Sehr viele Mitglieder dieses oberen Viertels zahlen wahrscheinlich keinen einzigen Cent Einkommensteuer. Nicht weil sie, was im oberen Viertel ja auch durchaus popul&auml;r ist, Steuern hinterziehen, sondern weil sie gar keine Eink&uuml;nfte aus eigener Arbeit haben, die von der Einkommensteuer erfasst werden. Stattdessen beziehen sie Eink&uuml;nfte aus ihrem Kapitalverm&ouml;gen. Die werden jedoch nicht &uuml;ber die Einkommen-, sondern &uuml;ber die Kapitalertragssteuer erfasst &ndash; zu einem Steuersatz, der dem Grenzsteuersatz eines Hilfsarbeites entspricht. Nein, Herr Beise &ndash; hier &bdquo;st&auml;rker zuzulangen&ldquo; w&auml;re nicht absolut falsch, sondern goldrichtig.<\/em><\/p>\n<p><em>Beise spricht also nicht von dem oberen Viertel der Gesellschaft, sondern von dem oberen Viertel der Einkommensteuerstatistik. Dieses &bdquo;obere Viertel&ldquo; herauszupicken, ist jedoch ein weiterer Zahlentrick. Dieses Viertel reicht laut Einkommensteuerstatistik bis in den Einkommensbereich von 40.000 bis 45.000 Euro pro Jahr hinein. Diesen Bereich will das von Beise so scharf kritisierte B&uuml;ndnis jedoch gar nicht antasten. Beim aktuellen Reichensteueraufschlag werden nach Angaben des DIW lediglich 45.000 Menschen, das sind nur 0,1% der Steuerpflichtigen, erfasst &ndash; also nicht das obere Viertel, sondern das oberste Tausendstel. Dieses oberste Tausendstel hat immerhin ein &uuml;ber die Einkommensteuer erfasstes zu versteuerndes Einkommen von mehr als 110 Mrd. Euro (2007) und erzielt damit mehr als 10% der zu versteuernden Gesamteink&uuml;nfte. Diesen Spitzenverdienern ist eine h&ouml;here Steuerbelastung zweifelsohne zuzumuten.<\/em><\/p>\n<p><em>Beise nutzt auch einmal mehr den altbekannten Trick, die Steuerlast einzig und allein auf die Einkommensteuer zu reduzieren, um dann zum Schluss zu kommen, das &bdquo;obere Viertel&ldquo; w&uuml;rde zu stark belastet. Das ist jedoch manipulativ, machen doch die Verbrauchssteuern in Deutschland das Gros der Steuereinnahmen aus. In toto zahlt so der Hilfsarbeiter, der &uuml;ber die Mehrwert-, Mineral&ouml;l-, Brantwein- und Tabaksteuer &uuml;berproportional belastet wird, einen h&ouml;heren Anteil seines Einkommens an den Fiskus als Herr Beise &hellip; und mehr als mehr als ein Einkommensmillion&auml;r, der seine Eink&uuml;nfte aus seinem Kapitalverm&ouml;gen erzielt sowieso.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Was die Reichensteuer wirklich bringt<\/strong><br>\nDie Umverteilungsdebatte ist wieder voll entbrannt: Die da oben sollen zur Kasse gebeten werden. Aber wie viel Geld bringen die verschiedenen Spielarten der Reichensteuer dem Staat ein? Ein &Uuml;berblick. [&hellip;]<br>\nDie Beispielrechnungen zeigen allerdings auch: In der Diskussion um eine st&auml;rkere steuerliche Belastung der Reichen geht es vor allem um Fragen von Gerechtigkeit und Moral &ndash; eine wirkliche Entlastung des mit mehr als 2000 Milliarden Euro verschuldeten deutschen Staates bringt kaum einer der Vorschl&auml;ge: Die Kombination aus h&ouml;heren Steuern auf Einkommen, Erbschaften und Kapitalertr&auml;gen erg&auml;be insgesamt nur etwas mehr als zehn Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/reichensteuer-so-viel-bringen-hoehere-steuern-fuer-vermoegende-a-848522.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Da fragt man sich unweigerlich, welche Datenbasis f&uuml;r diese Berechnungen genutzt wurde. Die im letzten Jahr ver&ouml;ffentlichte <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Publikationen\/Thematisch\/FinanzenSteuern\/Steuern\/LohnEinkommensteuer\/Einkommensteuerstatistik2140711077004.pdf?__blob=publicationFile\">Einkommensteuerstatistik f&uuml;r 2007 [PDF &ndash; 530 KB]<\/a> weist f&uuml;r die Gruppe der Spitzenverdiener (mehr als 100.000 Euro p.a.) immerhin ein zu versteuerndes Gesamteinkommen (also nach Abzug aller Ausgaben und Belastungen) von 244 Mrd. Euro aus. Jeder Prozentpunkt, mit dem diese Einkommen zus&auml;tzlich durchschnittlich mehr besteuert w&uuml;rden, br&auml;chte rund 2,4 Mrd. Euro in die Staatskassen. Und dies sind erst einmal nur die Einkommen. W&uuml;rde man die gesamte Steuer- und Abgabenlast auf das Niveau von 1994 anheben, also die Steuersenkungen der sp&auml;ten Kohl-Periode, Schr&ouml;der und Merkel zur&uuml;cknehmen, w&uuml;rde sich die Einnahmenquote <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10165\">um rund vier Prozentpunkte des BIP erh&ouml;hen<\/a> &ndash; dies w&auml;ren rund 100 Mrd. Euro!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Industrieflaute in Deutschland &ndash; Experten prophezeien Rezession in Euro-Zone<\/strong><br>\nDie Euro-Krise macht der deutschen Wirtschaft zu schaffen, im Juni hat die Industrie deutlich weniger Auftr&auml;ge an Land gezogen. Zudem schrumpft das Bruttoinlandsprodukt in Italien. Analysten warnen, dass die gesamte Euro-Zone in die Rezession rutschen k&ouml;nnte. [&hellip;]<br>\nDie Inlandsnachfrage ging um 2,1 Prozent zur&uuml;ck, die Auslandsauftr&auml;ge um 1,5 Prozent. &ldquo;Das macht sehr deutlich, dass die deutsche Binnenkonjunktur nicht gegen R&uuml;ckschl&auml;ge immun ist&rdquo;, sagte Postbank-&Ouml;konom Heinrich Bayer. Das Risiko sei recht hoch, dass vor allem die Nachfrage nach deutschen Exportschlagern wie Maschinen und Autos unter der Unsicherheit leiden d&uuml;rfte, die von der Schuldenkrise ausgehe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/experten-rechnen-mit-rezession-in-der-euro-zone-a-848733.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.B.:<\/strong> Es passiert genau das, was von einer Austerit&auml;tspolitik erwartet werden kann &ndash; eine Rezession oder eine Depression; alles l&auml;ngst bekannt.<\/em><br>\n<em>Wer ist denn davon &uuml;berrascht? Vielleicht ein paar neoklassische  Spitzen&ouml;konomen, denen die Realt&auml;t jetzt vorf&uuml;hrt, dass sie eine falsche Theorie im Kopf haben, und dass deshalb auch die Politik falsch ist. Falsifikation hat Popper das mal genannt. Oder, wie ich das formuliere: die Krise (auf der Ebene des gesellschaftlichen Seins) ist die Kritik (auf der Ebene des gesellschaftlichen Bewu&szlig;tseins).<\/em><br>\n<em>Machen Sie ruhig weiter so, Frau Merkel! Die Ahnungslosigkeit der SPD-F&uuml;hrung und der GR&Uuml;NEN wird Sie nicht aufhalten!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>J. Bradford DeLong &ndash; Auf dem Weg in die Gro&szlig;e Depression<\/strong><br>\nDie Weltwirtschaft taumelt, Langzeitarbeitslosigkeit k&ouml;nnte bald ein Massenph&auml;nomen werden, f&uuml;r das es kein Gegenmittel mehr gibt. Eine Erinnerung an die 30er-Jahre.<br>\nEgal, wie schlimm es Ihrer Meinung nach heute zyklisch um die Weltwirtschaft bestellt sein mag &ndash; dies ist nur eine Brille, durch die man die Welt betrachten kann. Geht man von der weltweiten Lebenserwartung, dem weltweiten Gesamtverm&ouml;gen, dem allgemeinen Stand der Technik, den Wachstumsaussichten in den Schwellenl&auml;ndern und der globalen Einkommensverteilung aus, sieht die Lage ziemlich gut aus, w&auml;hrend sie in wieder anderen Dimensionen &ndash; zum Beispiel der globalen Erw&auml;rmung oder der ungleichen nationalen Einkommensverteilung und ihren Folgen f&uuml;r die gesellschaftlichen Solidarsysteme &ndash; schlecht aussieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:top-oekonomen-j-bradford-de-long-auf-dem-weg-in-die-grosse-depression\/70073087.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Politik der Europ&auml;ischen Zentralbank: Verwischte monet&auml;re und fiskalische Grenzen<\/strong><br>\nMit der neuen Konditionalit&auml;t f&uuml;r Anleihenk&auml;ufe hat die EZB wichtige Grenzlinien verwischt. Bisher waren die Anleihenk&auml;ufe ohne Konditionen wie den Abschluss von Austerit&auml;tsprogrammen als Teil ihrer Aufgabe erfolgt, den monet&auml;ren Transmissionsmechanismus und die Preisstabilit&auml;t aufrechtzuerhalten. Damit blieben die Zust&auml;ndigkeiten der EZB f&uuml;r die monet&auml;re Politik und der nationalen Regierungen f&uuml;r die Fiskal- bzw. Haushaltpolitik unangetastet. Diese Trennung der Zust&auml;ndigkeiten ist mit der Forderung nach formalen Hilfsantr&auml;gen und den damit verbundenen Spar- und Strukturprogrammen als Voraussetzung f&uuml;r K&auml;ufe von Staatsanleihen am Sekund&auml;rmarkt aufgeweicht worden. Faktisch dr&auml;ngt die Notenbank hochverschuldete Euro-L&auml;nder, die um ihre Unterst&uuml;tzung nachsuchen, in Fiskalprogramme.<br>\nMarchel Alexandrovich von der Investmentbank Jefferies weist auf einen Konstruktionsfehler des Euro hin, der Liquidit&auml;tskrisen leicht in Solvenzkrisen mutieren lasse, die keine einzelne Institution l&ouml;sen k&ouml;nne. W&auml;hrend L&auml;nder wie die USA, Grossbritannien, Japan oder auch die Schweiz nicht Gefahr laufen k&ouml;nnen, in einen unfreiwilligen Default zu geraten, weil sie durch ihre eigenen nationalen Notenbanken stets Geld (&laquo;fiat money&raquo;) sch&ouml;pfen k&ouml;nnen, haben Euro-L&auml;nder dieses Recht verloren. Italien, Spanien, selbst Deutschland k&ouml;nnen mit ihren Euro-Anleihen, die wie Fremdw&auml;hrungsanleihen sind, in Verzug geraten, sofern die EZB nicht zu unlimitierten Anleihenk&auml;ufen bereit ist. Hinzu kommt, dass die Beschreibung der systemischen Krise der Euro-Zone als Staatsschuldenkrise eher verwirrend als kl&auml;rend ist, wie Valentjin van Nieuwenhuijzen, Chefstratege von ING Investment Management, betont. Der Begriff diene vor allem als Rechtfertigung des eingeschlagenen Spar- und Restrukturierungskurses. Tats&auml;chlich habe aber die Verschuldungsquote der Euro-L&auml;nder bis 2008 abgenommen und sei erst durch die Finanzkrise, in der die Regierungen Schulden des Privatsektors, insbesondere des Finanzsektors, &uuml;bernommen haben, wieder gestiegen. Der jetzt im Privatsektor ablaufende massive Entschuldungsprozess dr&uuml;cke auf die Nachfrage und verst&auml;rke negative Konjunktureffekte des Sparkurses. Was fehlt, sei eine Wachstumsagenda.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/startseite\/verwischte-monetaere-und-fiskalische-grenzen-1.17440366\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Was fehlt, ist in der Tat eine gescheite Wachstumsagenda, &uuml;ber die sich allerdings niemand konkret und damit angreifbar &auml;u&szlig;ern m&ouml;chte &ndash; das Mogelpaket auf dem letzten EU-Gipfel z&auml;hlt nun wirklich nicht. So hat Italien Jahrzehnte mit einer Schuldenquote von 120 Prozent leben k&ouml;nnen, aber erst seitdem Italien Wachstumsprobleme hat und damit Zweifel an der Bezahlbarkeit des Schuldendienstes aufkamen &ndash; nebst der aufgeheizten Krisenstimmung in der europ&auml;ische Peripherie &ndash;&nbsp; verlieren italienische Staatstitel an Wert. Wovon allein&nbsp; Unicredit ca. 40 Mrd. Euro und Intesa Sanpaolo ca. 80 Mrd. Euro halten. Zus&auml;tzlich h&auml;ufen sich bei den die italienischen Banken wegen der Rezession die Kreditausf&auml;lle. Und schon haben wir ohne die allgemein von der Subprime-Krise ausgehende Finanzkrise oder ohne einen Immobiliencrash eine italienische Bankenkrise. Nat&uuml;rlich geh&ouml;rt Italien in vielerlei Hinsicht reformiert, aber nicht mit IWF- Methoden. Europa fehlt ein intelligenter Sparkurs. Stattdessen hat sich die EU mit dem IWF gemein gemacht bzw. versucht in sogar den IWF in &uuml;belster Weise zu &uuml;bertreffen, deren Schocktherapie seit Jahrzehnten in vielen Entwicklungsl&auml;ndern eine breite Spur der Verw&uuml;stung hinterlassen hat, so dass sich vor der Finanzkrise fast alle L&auml;nder vom IWF als Probleml&ouml;sungsinstanz abgewandt hatten. Es ist eine Schande, dass Europa, das unter keinem Mangel an wirtschaftswissenschaftlicher Beratungsm&ouml;glichkeiten leidet, nicht in der Lage war, dem sog. &ldquo;Washingtoner Konsens&rdquo; einem auf die europ&auml;ischen Verh&auml;ltnisse abgestimmten &ldquo;Europ&auml;ischen Konsens&rdquo; entgegen zu stellen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Finanzinvestoren vs. Staaten<\/strong><br>\nEs droht die Herrschaft der Finanzinvestoren &uuml;ber die Staaten. So zumindest sieht es der Rechtswissenschaftler Rolf St&uuml;rner &ndash; auch und gerade in der Eurokrise. St&uuml;rner gilt als scharfe Zunge mit k&uuml;hlem Kopf, da er wichtige Institutionen und Personen in Finanzwelt wie Politik wegen der Deregulierung der M&auml;rkte unmittelbar angreift.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.podcast.de\/episode\/148121873\/Recht%2Bund%2BWillk%25C3%25BCr%2BV%2B-%2BFinanzinvestoren%2Bvs.%2BStaaten\">Deutschlandradio<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Italiens Wirtschaft schrumpft und schrumpft<\/strong><br>\nEs ist der vierte R&uuml;ckgang in Folge, und eine Trendwende ist nicht in Sicht: Italiens Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal erneut gesunken. Immerhin kann die Regierung in Rom Fortschritte beim Sparen vorweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/rezession-in-italien-wirtschaft-schrumpft-im-zweiten-quartal-a-848673.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &bdquo;Immerhin kann die Regierung in Rom Fortschritte beim Sparen vorweisen&ldquo; &ndash; Operation gelungen, Patient tot.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schuldenabbau: Die bizarren Sparvorschl&auml;ge der spanischen Regierung<\/strong><br>\nMadrid plant Einsparungen von mehr als 100 Milliarden Euro &ndash; und die nehmen teils kuriose Formen an. Besonders betroffen ist das Bildungssystem: Sch&uuml;ler sollen eine Art Steuer f&uuml;r Lunchpakete zahlen&hellip;<br>\nAm h&auml;rtesten betroffen ist das Gesundheits- und Erziehungswesen, wo anstelle der urspr&uuml;nglich anvisierten neun Milliarden Euro mehr als 15 Milliarden Euro eingespart werden sollen. So sollen 4500 Lehrerstellen gestrichen werden, obwohl die Zahl der Sch&uuml;ler im neuen Schuljahr um 100.000 auf 5,6 Millionen ansteigen wird, nicht zuletzt aufgrund der starken Zuwanderung der vergangenen Jahre. Auch die Universit&auml;tsgeb&uuml;hren wurden stark angehoben&hellip;&ldquo;\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120808_staatsverschuldung.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article108485275\/Bizarre-Sparvorschlaege-der-spanischen-Regierung.html%20\">Die Welt Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Orientierungsloses Europa<\/strong><br>\nLaut EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi geh&ouml;rt das Europ&auml;ische Sozialmodell der Vergangenheit an. Er denkt nicht nur so, sondern tr&auml;gt auch aktiv zur Demontage des Europ&auml;ischen Sozialmodells bei, nicht zuletzt &uuml;ber die sogenannte Troika, bestehend aus Vertretern von Kommission, EZB und IWF. Diese Troika geht um wie ein Gespenst in Europa und sucht es heim mit unsozialen Spardiktaten. Ziellinie der aktuellen Troikapolitik, initiiert von der Kommission, ist eine von Demokratie abgeschirmte economic governance. Der j&uuml;ngste Vorschlag ist ein Gremium zur &Uuml;berwachung der Lohnentwicklung. Die Gewerkschaften sind herzlich eingeladen mitzumachen&hellip;<br>\nGewerkschaften fordern einen Kurswechsel f&uuml;r Europa. Es geht um nichts Geringeres als eine Emanzipation der EU von der Finanzindustrie. Die Verteidigung des Europ&auml;ischen Sozialmodells muss dabei die Priorit&auml;t aller progressiven Kr&auml;fte in Europa werden. Der Aggregatzustand der europ&auml;ischen Politik muss sich von einer &ouml;konomisch-monet&auml;ren Union mit Z&uuml;gen einer konkurrierenden Staatengemeinschaft hin zu einer demokratisch-legitimierten, politisch handlungsf&auml;higen Union, die st&auml;rker bundesstaatliche Z&uuml;ge annimmt, &auml;ndern. Das Europ&auml;ische Sozialmodell steht dabei f&uuml;r mehr Gerechtigkeit und Gleichheit, f&uuml;r die Notwendigkeit des Sozialstaates, einen funktionierenden &ouml;ffentlichen Dienst, den Zugang zu Bildung und Ausbildung und eine faire und gerechte Steuerpolitik&hellip;<br>\nMit einer gestutzten Demokratie ist der Weg zu einem sozialen Europa verbaut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/16-2012\/++co++07b95aba-dbe8-11e1-96b6-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Steueroasen nicht nur in &Uuml;bersee &ndash; Auch in Deutschland gibt es Geheimhaltung und Winkelz&uuml;ge<\/strong><br>\nDer Kampf gegen Steueroasen geh&ouml;rt zum politischen Repertoire, nicht erst, seitdem der damalige Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck die Kavallerie gegen die Schweiz reiten lassen wollte. Aber auch hier ist nicht alles zum Besten bestellt, bem&auml;ngelt das Tax Justice Network.<br>\nDer Entwicklungs&ouml;konom John Christensen hat sich einst als Berater der Regierung von Jersey bewusst einen Einblick in die Arbeitsweise einer Steueroasen verschafft und dann die Seite gewechselt. Er hat Tax Justice Network gegr&uuml;ndet, mittlerweile ein internationales B&uuml;ndnis von Nichtregierungsorganisationen, welches sich f&uuml;r mehr Steuergerechtigkeit einsetzt. Zwei Mal erstellte das Netzwerk bereits einen &ldquo;Schattenfinanzindex&rdquo;, indem L&auml;nder nach dem Grad der Geheimhaltung von Finanzgesch&auml;ften und ihrem Anteil am Weltmarkt der Finanzdienstleistungen geordnet werden. 73 L&auml;nder nahmen die Aktivisten zuletzt unter die Lupe. Auf dem ersten Platz steht die Schweiz, was weniger &uuml;berrascht. Unter die gr&ouml;&szlig;ten 20 Steueroasen sortieren die Aktivisten jedoch auch L&auml;nder wie die USA, Japan oder Deutschland ein, die gew&ouml;hnlich eher als K&auml;mpfer gegen Steueroasen f&uuml;r Aufmerksamkeit sorgen. Platz neun f&uuml;r Deutschland, wie kommt das? Die Frage geht an den Koautor der Studie, Markus Meinzer: [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/wirtschaftammittag\/1831904\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>US-Staatsanleihen sind gefragt wie nie<\/strong><br>\n[&hellip;] Beim Blick auf den Rentenmarkt erinnert nichts mehr daran, dass vor genau einem Jahr die Herabstufung der Kreditw&uuml;rdigkeit der USA die Finanzm&auml;rkte ersch&uuml;tterte.<br>\nDamals entzog die US-Ratingagentur Standard &amp; Poor&rsquo;s (S&amp;P) den Vereinigten Staaten von Amerika die Topbewertung &ldquo;AAA&rdquo;. Hauptgrund war das politische Patt bei der Bek&auml;mpfung der Staatsverschuldung, welches die USA fast an den Rand des Bankrotts brachte. Die Anleger haben sich auf der Suche nach sicheren H&auml;fen f&uuml;r ihr Geld aber nicht lange vom Verlust der Topnote abschrecken lassen. Experten sprechen davon, dass sich eben einfach der Ma&szlig;stab f&uuml;r absolut sichere Anlagen etwas gesenkt habe.<br>\nAm 24. Juli rutschte die Rendite f&uuml;r zehnj&auml;hrige Staatsanleihen der USA im freien Handel auf das Rekordtief von 1,3875 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1343744150292\/US-Anleihen-sind-gefragt-wie-nie\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schweiz k&auml;mpft mit Milliarden gegen Rezession<\/strong><br>\nDie panische Flucht von Anlegern in den Franken zwingt die Schweizer Notenbank zu Euro-K&auml;ufen in Milliardenh&ouml;he. Anderweitig droht die Rezession. Aber auch der Euro-Aufkauf ist f&uuml;r die Schweiz nicht ohne Risiko<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/euro-kaeufe-schweiz-kaempft-mit-milliarden-gegen-rezession,1472780,16825314.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hartz-IV-Wohnregelung verfassungswidrig?<\/strong><br>\nDas Sozialgericht Mainz sieht in aktuellen Anwendung des &sect; 22 Absatz 1 SGB II einen Versto&szlig; gegen die Menschenw&uuml;rde und das Sozialstaatsprinzip&hellip;<br>\nAus &sect; 22 Absatz 1 Satz 3 SGB II, der auf die &ldquo;Besonderheit des Einzelfalls&rdquo; abstellt, folgert das Mainzer Sozialgericht, dass &ldquo;zur Konkretisierung der Angemessenheit eine Einzelfallpr&uuml;fung erfolgen&rdquo; soll. Zudem sieht die Kammer den unbestimmten Rechtsbegriff &ldquo;unangemessen&rdquo; nur dann verfassungskonform ausgelegt, wenn das Jobcenter pr&uuml;ft, ob Mieten &ldquo;deutlich &uuml;ber den &uuml;blichen Unterkunftskosten f&uuml;r der Gr&ouml;&szlig;e und Struktur nach vergleichbare Haushalte im geografischen Vergleichsraum liegen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/print\/152528\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Heinz-J. Bontrup: Stellungnahme im Rahmen der Anh&ouml;rung im Deutschen Bundestag <\/strong><br>\nzum Entwurf eines achten Gesetzes zur &Auml;nderung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschr&auml;nkungen Vor dem Hintergrund der grunds&auml;tzlich gemachten Ausf&uuml;hrungen zum Wettbewerbsprinzip und der wirtschaftlichen Realit&auml;t des Nicht-Wettbewerbs auf vielen M&auml;rkten, ist die 8. GWB-Novelle als v&ouml;llig unzureichend einzustufen&hellip;<br>\nAufs sch&auml;rfste ist dagegen die weitere Anhebung der Schwelle f&uuml;r eine Einzelmarktbeherrschung (Konzentrationsgrad (CR) von CR1 &ge; 33 1\/3 % auf 40 %) zu kritisieren. Dies wird den Wettbewerbsprozess weiter einschr&auml;nken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www2.alternative-wirtschaftspolitik.de\/uploads\/m1512.pdf\">Arbeitsgruppe alternative Wirtschaftspolitik [PDF &ndash; 231 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Autohersteller: Der heimliche Profiteur der Opel-Krise<\/strong><br>\nF&uuml;r fast jedes wichtige Opel-Modell gibt es nun auch auf dem deutschen Markt ein technisch sehr &auml;hnliches Chevrolet-Auto &ndash; zum g&uuml;nstigeren Preis. Der Opel-Kompaktwagen Corsa teilt sich seine Architektur mit dem Chevrolet Aveo, der Astra mit dem Modell Cruze. Der Van Zafira hat im Chevy Orlando seinen US-Gegenpart, die Opel-Limousine Insignia teilt sich ihre Plattform mit dem Chevrolet Malibu, der im kommenden Jahr auch in Deutschland erh&auml;ltlich sein soll. Sicher, gegen das Teilen von Technologien und Plattformen zwischen verschiedenen Marken eines Konzerns ist nichts einzuwenden &ndash; Volkswagen praktiziert das schlie&szlig;lich seit Jahren erfolgreich. Dennoch haben viele Beobachter den Eindruck, dass GM seine weltweite Einstiegsmarke auch in Europa bevorzugt..<br>\nDer Plan B der GM-F&uuml;hrung in Detroit zeichnet sich so immer deutlicher ab: Sollte die schnelle Opel-Sanierung misslingen, k&ouml;nnten die Amerikaner die Marke Opel vom Markt verschwinden lassen. Mit ihrem zweiten Standbein Chevrolet w&auml;ren sie dann noch immer in Europa pr&auml;sent. Mittelfristig w&uuml;rden dann wohl auch ein paar deutsche GM-Werke Chevrolets fertigen &ndash; doch f&uuml;r Bochum und m&ouml;glicherweise ein zweites deutsches Werk k&auml;me das wohl zu sp&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/autoindustrie\/0,2828,847588,00.html\">manager-magzin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schluss mit der Gesinnungsschn&uuml;ffelei<\/strong><br>\nNur einen guten Grund h&auml;tte es gegeben, Nadja Drygalla aus dem olympischen Team zu verbannen: Wenn die Ruderin selbst Nazi-Parolen benutzt h&auml;tte. Drygalla in Sippenhaft f&uuml;r ihren Freund zu nehmen, &ouml;ffnet der Gesinnungsschn&uuml;ffelei T&uuml;r und Tor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/drygalla-affaere-schluss-mit-der-gesinnungsschnueffelei-,1472602,16825094.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Eine Kiste voll Pistolen<\/strong><br>\nSkandalfirma Verfassungsschutz: Peter Urbach war der erfolgreichste Provokateur der deutschen Geschichte. Angeblich starb er vor einem Jahr. &hellip; &raquo;Ohne die Starthilfe&laquo; durch den Berliner Innensenator Kurt Neubauer (CDU) &raquo;und die staatlich gef&ouml;rderte Tatkraft seines Agenten Urbach w&auml;re die RAF wom&ouml;glich gar nicht entstanden&laquo;, schrieb die &raquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&laquo;. Der fr&uuml;here Studentenf&uuml;hrer Tilman Fichter nannte Urbach den &raquo;erfolgreichsten Provokateur der Geschichte&laquo; und &raquo;Waffenmeister&laquo; der ersten RAF-Generation.<br>\nDer Zynismus der Staatssch&uuml;tzer raubt bis heute den Atem. Was w&auml;re passiert, wenn 1969 die Urbach-Bombe an der Route des US-Pr&auml;sidenten Richard Nixon explodiert w&auml;re? Was h&auml;tte man dann mit linken Studenten gemacht?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/234760.eine-kiste-voll-pistolen.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Von den Schwierigkeiten des &Uuml;bergangs &ndash; Studienabbruch im Bachelorstudium<\/strong><br>\nIm Bachelorstudium haben von hundert deutschen Studienanf&auml;ngern der Jahrg&auml;nge 2006\/2007 insgesamt 28 ihr Studium erfolglos abgebrochen. Dieser Wert kann nicht als gering eingesch&auml;tzt werden. Offensichtlich bleibt die Studienzeit eine Zeit der Pr&uuml;fung &ndash; aber nicht nur des fachlichen Wissens und der Motivation der Studierenden, sondern auch der Hochschulen selbst. Die Abbruchquoten stellen ihnen, zumindest zum Teil, ein Zeugnis dar&uuml;ber aus, wie es ihnen gelingt, ihre Studierenden zum Studienerfolg zu f&uuml;hren. Im Vergleich zu den Studienanf&auml;ngern 2004\/2005 hat sich der Studienabbruch bei den Bachelorstudierenden um drei Prozentpunkte erh&ouml;ht. Allerdings lassen sich diese Werte zum Bachelorstudium nur sehr eingeschr&auml;nkt miteinander vergleichen. Es darf dabei nicht &uuml;bersehen werden, dass sich die F&auml;cher- und Hochschulstruktur der Bachelorstudieng&auml;nge im Verlauf ihrer sukzessiven Einf&uuml;hrung st&auml;ndig ver&auml;ndert hat &ndash; und damit auch die Basis des Vergleichs.- Es zeigt sich, dass die Erh&ouml;hung des Studienabbruchs im Bachelorstudium vor allem der Entwicklung an den Universit&auml;ten geschuldet ist. W&auml;hrend an den Fachhochschulen von den betreffenden Studienanf&auml;ngern 2006\/2007 lediglich 19 % ihr Studium nicht erfolgreich zu Ende f&uuml;hren, liegt diese Quote an den Universit&auml;ten bei 35 %. Mit Sicherheit ist davon auszugehen, dass sich hinter diesem vergleichsweise hohen Wert &Uuml;bergangs- und Anpassungsprobleme bei der Einf&uuml;hrung der gestuften Studieng&auml;nge verbergen. Die Universit&auml;ten haben erst Mitte des letzten Jahrzehnts in ganzer Breite mit dem &Uuml;bergang zum Bachelorstudium begonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.his.de\/pdf\/pub_mag\/mag-201203.pdf\">HIS [PDF &ndash; 2.4 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eine Abbruchquote von 28 Prozent insgesamt und von 35 Prozent an Universit&auml;ten als &ldquo;nicht gering&rdquo; zu bezeichnen, ist recht besch&ouml;nigend. Auch die Erkl&auml;rung f&uuml;r die deutlich geringere Abbruchquote an Fachhochschulen &uuml;berzeugt nicht ganz. Wenn an den Fachhochschulen die Studienangebote fr&uuml;her als an Universit&auml;ten (63 Prozent der Studierenden) umgestellt wurden, m&uuml;sste sich derselbe Effekt im Laufe der Zeit auch an den Universit&auml;ten einstellen. Aber gerade hier hat sich die Abbruchquote erh&ouml;ht. &ndash; Leider werden Ro&szlig; und Reiter nicht genannt. Erstaunlich, dass in unserer ranking-geilen Hochschullandschaft die Daten der HIS nicht genutzt wurden, um der studierwilligen Jugend Informationen &uuml;ber exzellente und weniger exzellente Hochschulen an die Hand zu geben &ndash; Exzellenz in Studium und Lehre. Hier kommt wohl zum Tragen, dass die Tr&auml;ger und Finanziers der HIS Bund und L&auml;nder sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Imperialer Neoliberalismus: Syrien und die Europ&auml;ische Nachbarschaftspolitik<\/strong><br>\nF&uuml;r einigen Wirbel &ndash; und berechtigte Emp&ouml;rung &ndash; sorgte Ende Mai 2012 die Meldung, die westlichen Vorbereitungen f&uuml;r einen marktliberalen Umbau Syriens nach dem Sturz des Pr&auml;sidenten Baschar al-Assad seien bereits auf Hochtouren angelaufen, wobei Deutschland eine F&uuml;hrungsrolle einnehme.[1] &Uuml;berraschen kann dies allerdings kaum: Schlie&szlig;lich bewegen sich die westlichen Staaten hier auf bekannten und bereits ausgetretenen Pfaden: Seit vielen Jahren hat die Europ&auml;ische Union im Rahmen ihrer Nachbarschaftspolitik die Agenda des bereits unter Assad begonnenen Liberalisierungskurses ma&szlig;geblich mitbestimmt und dessen Umsetzung mittels F&ouml;rdergelder und Implementierungsprojekten massiv unterst&uuml;tzt. Wie sich nun jedoch abzeichnet, soll der neoliberale Umbau des Landes k&uuml;nftig nicht nur ungebrochen fortgesetzt, sondern wom&ouml;glich sogar beschleunigt werden.<br>\nDies mag zwar den wirtschaftspolitischen Pr&auml;ferenzen der westlichen Staaten entsprechen, f&uuml;r den Konflikt in Syrien ist es aber so hilfreich, wie ein Feuer mit Benzin l&ouml;schen zu wollen. Denn die durch Assads &bdquo;Reformen&ldquo; verursachte Verarmung breiter Bev&ouml;lkerungsschichten stellte eine der wesentlichen Rahmenbedingungen dar, die zum Ausbrechen des Aufstandes gegen die syrische Regierung im Februar 2011 beigetragen haben &ndash; ein Ph&auml;nomen, das auch auf andere Staaten des s&uuml;dlichen EU-Nachbarschaftsraums zutrifft: &bdquo;Die gegenw&auml;rtigen arabischen Aufst&auml;nde sollten deshalb nicht nur als Anfechtung des arabischen Autoritarismus gesehen werden, sondern auch als Anfechtung der Abh&auml;ngigkeit vom Westen.&ldquo;[2] Die Europ&auml;ische Nachbarschaftspolitik (ENP) steht somit vor einem Scherbenhaufen, den sie selbst angerichtet hat, sie bedarf einer Generalrevision, die die Interessen der Nachbarl&auml;nder und nicht die der Europ&auml;ischen Union in den Mittelpunkt r&uuml;ckt. Stattdessen wird jede wie auch immer geartete Form der Eigenverantwortung konsequent geleugnet, auch und gerade in Syrien: &bdquo;W&auml;hrend der Westen die Unruhen in Syrien weitgehend als politisch motiviert interpretiert, wird die eigene Rolle daran durch die F&ouml;rderung wirtschaftlicher Reformen und sozialer H&auml;rten zumeist abgestritten.&ldquo;[3]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2012\/08\/06\/imperialer-neoliberalismus-syrien-und-die-europaische-nachbarschaftspolitik\/\">IMI<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Viele Technokraten in &Auml;gyptens neuer Regierung<\/strong><br>\nDer &auml;gyptische Premierminister Hisham Qandil nimmt mehrheitlich Fachleute ins Kabinett. Die Sicherheit bleibt in den H&auml;nden der Milit&auml;rs. Die gro&szlig;e Mehrheit aber sind Fachleute und Spezialisten: Der Chef des &auml;gyptischen Dachverbands der Lebensmittelindustrie wird Ern&auml;hrungsminister, der Chef der staatlichen Stromwerke Stromminister, der Chef der Petrochemischen Werke &Ouml;lminister, ein Pflanzenspezialist Landwirtschaftsminister, ein fr&uuml;herer Starfu&szlig;baller Sportminister sowie ein Br&uuml;ckenbau-Professor Verkehrsminister und ein Kunstdozent Kultusminister. Die radikalen Salafisten dagegen sitzen nicht mit am Kabinettstisch; das ihnen angebotene Umweltressort interessierte sie nicht. Der von den frommen Radikalen ersehnte Posten des Ministers f&uuml;r religi&ouml;se Stiftungen ging an einen hohen Kleriker der Al-Azhar-Lehranstalt. Die Muslimbr&uuml;der wiederum beschr&auml;nkten sich auf das Wohnungsbau- und Jugendministerium sowie das Erziehungsressort, &uuml;ber das sie an Schulen und Universit&auml;ten k&uuml;nftig einen eigenen religi&ouml;s-ideologischen Ton setzen k&ouml;nnten. Die schwergewichtigen Ressorts Au&szlig;enpolitik, Finanzen, Soziales und Verteidigung dagegen bleiben in den H&auml;nden ihrer Chefs aus dem Vorg&auml;ngerkabinett des Milit&auml;rrats. &ndash; Die politische F&uuml;hrung der Muslimbruderschaft ist offenbar entschlossen, zum Kabinett von Hisham Qandil vorerst auf Distanz zu bleiben, um beim Scheitern der Regierung nicht mithaftbar gemacht zu werden.<br>\nQuelle. <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/kabinettsbildung-viele-technokraten-in-aegyptens-neuer-regierung-\/6955098.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Technokraten klingt irgendwie gut, weil der Westen in dieser Weltregion schon zufrieden ist, wenn keine radikalen Islamisten an die Regierung kommen. Nur, was w&uuml;rden wir hierzulande sagen, wenn der Vorstandvorsitzende der Bundesvereinigung der Deutschen Ern&auml;hrungsindustrie J&uuml;rgen Abraham&nbsp; (Abraham Schinken GmbH) das Bundesministerium f&uuml;r Ern&auml;hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz &uuml;bernehmen w&uuml;rde. Wohl selten wurde nach einer &ldquo;Revolution&rdquo; die alten Machtstrukturen in solch einer Dimension best&auml;tigt. Sechs Minister musste Kandil aus der noch vom Milit&auml;rrat ernannten Regierung seines Vorg&auml;ngers &uuml;bernehmen. Ob das Scheitern dieser Regierung, und damit ist angesichts der enormen wirtschaftlichen und sozialen Probleme zu rechnen, tats&auml;chlich an den Muslimbr&uuml;dern vorbei geht, ist zu bezweifeln. Schlie&szlig;lich hat der Pr&auml;sident und Muslimbruder Mohammed Mursi den Premier mit der Regierungsbildung beauftragt. Wirklich neu, wenn man so will revolution&auml;r, ist die Besetzung des Ministeriums f&uuml;r H&ouml;here Bildung, des Wohnungsbauministeriums und des Informationsministeriums mit Muslimbr&uuml;dern (offiziell Partei f&uuml;r Freiheit und Demokratie). Der Einfluss auf die Herzen und Hirne der k&uuml;nftigen Generation liegt in islamistischer Hand und &uuml;ber das Wohnungsbauministerium lassen sich materielle Wohltaten verteilen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>De auditu<\/strong><br>\nDas Gegenteil von Vertrauen ist nicht Misstrauen &ndash; jedenfalls nicht &ouml;konomisch gesehen. Man h&ouml;rt ja heute viel &ouml;fter als vorher, dass die M&auml;rkte Vertrauen h&auml;tten oder, &ouml;fter noch, dieses verl&ouml;ren. Sie misstrauen aber nicht. Zwar h&ouml;rt man das zuweilen auch, aber diese Feststellung ist falsch. Der polnische &Ouml;konom Kalecki meint einst dazu: &ldquo;In einem Laissez-faire-System h&auml;ngt das Besch&auml;ftigungsniveau vor allem vom Vertrauen ab. Schwindet dieses Vertrauen, gehen die privaten Investitionen zur&uuml;ck und mit ihnen die Produktion und die Besch&auml;ftigung. [&hellip;] Damit erhalten Kapitalisten gro&szlig;en indirekten Einfluss auf die staatliche Politik: Alles, was das Vertrauen beeintr&auml;chtigen k&ouml;nnte, muss sorgf&auml;ltig vermieden werden, da es eine Wirtschaftskrise verursachen k&ouml;nnte. Aber sobald der Staat lernt, das Besch&auml;ftigungsniveau durch eigene Investitionen zu heben, verlieren die Unternehmer an Einfluss. Daher wird die Verschuldung, mit deren Hilfe der Staat seine Ma&szlig;nahmen finanziert, als gef&auml;hrlich dargestellt. Die Doktrin der &ldquo;gesunden Staatsfinanzen&rdquo; hat einen klaren gesellschaftlichen Zweck, denn sie soll das Besch&auml;ftigungsniveau wieder vom Vertrauen abh&auml;ngig machen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2012\/08\/de-auditu.html\">Ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Wave and Smile: Comics ziehen in den Krieg<\/strong><br>\nDas gezeichnete Schlachtfeld: Die Story &ndash; Der Hintergrund &ndash; Die Produktion.<br>\nNachdem die Geschichte von &bdquo;Wave and Smile&ldquo; vorgestellt wurde, wird eine inhaltliche Analyse vorgenommen: Welche Ausgangslage thematisiert der Comic? Welche Akteure werden wie dargestellt? Welche &ndash; auch politischen &ndash; Aussagen werden dem Leser und Betrachter vermittelt? Danach kommt ein kurzes Kapitel &uuml;ber die Produktion des Comics, an dem das deutsche Milit&auml;r beteiligt war, gefolgt von einem abschlie&szlig;enden Fazit: (&hellip;) Krieg kann gut sein, man muss ihn dann halt eben auch &bdquo;gut&ldquo; &ndash; sprich: mit aller H&auml;rte &ndash; durchf&uuml;hren, so die problematische Kernbotschaft des Comic. &hellip; Daneben verbreitet der Comic allerlei Stereotype &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2012\/08\/06\/wave-and-smile-comics-ziehen-in-den-krieg\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Die eiserne Kanzlerin<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/u-11-eiserne-kanzlerin-farbepix.jpeg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.nelcartoons.de\/tagein-tagaus\/eiserne-kanzlerin.487\">Nelcartoons<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(KR\/JB\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14078","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14078","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14078"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14078\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14081,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14078\/revisions\/14081"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14078"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14078"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14078"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}