{"id":14086,"date":"2012-08-09T08:32:41","date_gmt":"2012-08-09T06:32:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086"},"modified":"2012-08-09T08:33:09","modified_gmt":"2012-08-09T06:33:09","slug":"hinweise-des-tages-1696","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h01\">Korruptionsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h02\">NRW schl&auml;gt wieder zu &ndash; und erwischt die UBS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h03\">Verm&ouml;gensteuer &ndash; Rot-Gr&uuml;n will an Reichtum ab zwei Millionen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h04\">Nochmals: Reden wir endlich &uuml;ber die Ausgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h05\">Steuerflucht: Das lukrative Gesch&auml;ft mit neuen P&auml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h06\">Kauf von Staatsanleihen 1975 &ndash;&nbsp;Als die Bundesbank ein Tabu brach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h07\">Europ&auml;ischer Bankensozialismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h08\">Euroausstieg als Drohkulisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h09\">S&ouml;der schie&szlig;t sich auf Draghi ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h10\">Standard &amp; Poor&rsquo;s: D&uuml;stere Prognose f&uuml;r Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h11\">Wolfgang M&uuml;nchau: Wann ist ein Land pleite?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h12\">Eine &Ouml;konomie von Schuld und S&uuml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h13\">Joseph E. Stiglitz: Der Preis der Ungleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h14\">Bodo, der Baggerfahrer &ndash; Verzweifelt gesucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h15\">Rendite in der gesetzlichen Rentenversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h16\">Reformpl&auml;ne: Von der Leyen schn&uuml;rt ihr Rentenpaket<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h17\">Schuldenkrise als Generationenkonflikt &ndash; Traue keinem Europ&auml;er &uuml;ber 30!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h18\">DAK-Gesundheitsreport 2012: Krankmeldungen erreichen 2011 h&ouml;chsten Stand seit 15 Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086#h19\">10 Jahre Bologna-Reform im HRG: &ldquo;Klingt nach Pasta &ndash; ist aber K&auml;se&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14086&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Korruptionsabkommen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Abgeordnete bestechen leicht gemacht<\/strong><br>\nKaum irgendwo ist es so einfach, ungestraft Politiker zu bestechen wie in Deutschland. Vermutlich wird das auch erst mal so bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2012-08\/korruption-deutschland-abgeordnete\/seite-1\">DIE ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum Schwarz-Gelb das Korruptionsabkommen bremst<\/strong><br>\nBereits 2003 unterzeichnete Deutschland das Uno-&Uuml;bereinkommen zur Korruption. Doch die Umsetzung als Gesetz fehlt nach wie vor. Union und FDP im Bundestag bremsen, die Wirtschaft ist stinksauer.<br>\nF&uuml;r die Opposition ist es schlicht peinlich, f&uuml;r die Vorst&auml;nde der deutschen DAX -Konzerne eine Frage der Glaubw&uuml;rdigkeit. Deutschland hat im Jahr 2003 das Uno-&Uuml;bereinkommen zur Korruption unterzeichnet, aber bis heute nicht ratifiziert. Grund ist ein langanhaltender Streit im Bundestag &uuml;ber die Strafbarkeit der Abgeordnetenbestechung. Union und FDP blockieren eine Regelung, weil sie die freie Aus&uuml;bung des Mandats in Gefahr sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:abgeordnetenbestechung-warum-schwarz-gelb-das-korruptionsabkommen-bremst\/70074193.html\">FTD<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>NRW schl&auml;gt wieder zu &ndash; und erwischt die UBS<\/strong><br>\nNordrhein-Westfalen hat wieder zugeschlagen &ndash; und diesmal soll es ein richtig &ldquo;dickes Ding&rdquo; sein: Auf einer Steuer-CD, die Fahnder aus Wuppertal aufgekauft haben, finden sich Daten der UBS. Damit hat der&nbsp;Steuerstreit mit der Schweiz auch die Gro&szlig;bank erwischt. [&hellip;]<br>\nLaut Insiderinformationen hat die in spektakul&auml;ren F&auml;llen erprobte Steuerfahndung Wuppertal die Daten der UBS erworben. Von einem &ldquo;ganz dicken Ding&rdquo; ist die Rede. Zudem haben die Fahnder des Finanzamtes Aachen bei&nbsp;einer weiteren Schweizer Bank zugeschlagen. Neben Kontenverbindungen gehe es bei der UBS auch um Stiftungen, die deutsche Kunden zur Steuerhinterziehung nutzten, sagte ein Informant aus dem Umfeld des&nbsp;Finanzministeriums in D&uuml;sseldorf der FTD. Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft in Bochum, die bereits den ehemaligen Postchef Klaus Zumwinkel wegen seiner liechtensteinischen Stiftungen angeklagt hatte, soll die&nbsp;Ermittlungen leiten. &ldquo;Gro&szlig;e Namen&rdquo; seien auf der CD verzeichnet. Und: Mit den Daten &uuml;ber Steuers&uuml;nder haben die Fahnder zudem Schulungsmaterial der UBS gekauft, mit dem der Bank Beihilfe zur Steuerhinterziehung&nbsp;nachgewiesen werden soll. In einer Pr&auml;sentation soll Mitarbeitern erkl&auml;rt werden, wie sie deutschen Kunden eine &ldquo;steueroptimierte&rdquo; Anlage bei der UBS schmackhaft machen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/:neuer-kauf-von-steuer-cd-nrw-schlaegt-wieder-zu-und-erwischt-die-ubs\/70074160.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Verm&ouml;gensteuer &ndash; Rot-Gr&uuml;n will an Reichtum ab zwei Millionen Euro<\/strong><br>\nSPD und Gr&uuml;ne dr&auml;ngen auf eine neue Verm&ouml;gensteuer. Jetzt liegen erste Eckpunkte vor: Reiche sollen ein Prozent abdr&uuml;cken, wenn ihr Verm&ouml;gen gr&ouml;&szlig;er als zwei Millionen Euro betr&auml;gt. So&nbsp;sollen 11,5 Milliarden in die &ouml;ffentlichen Kassen flie&szlig;en.<br>\nSPD und Gr&uuml;ne dr&uuml;cken bei der Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer aufs Tempo. Eine Arbeitsgruppe der rot-gr&uuml;n regierten Bundesl&auml;nder hat jetzt erste Eckpunkte vorgelegt. Danach soll auf Gro&szlig;verm&ouml;gen von mehr&nbsp;als zwei Millionen Euro j&auml;hrlich eine Steuer von einem Prozent f&auml;llig werden. Der Freibetrag f&uuml;r Ehepaare soll doppelt so hoch sein, erkl&auml;rte der nordrhein-westf&auml;lische Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) in&nbsp;D&uuml;sseldorf.<br>\nZiel sei es, gro&szlig;e Verm&ouml;gen st&auml;rker an der Konsolidierung der Haushalte zu beteiligen, sagte Walter-Borjans. Eine steuerliche &Uuml;berlastung von Reichen soll dadurch aber nicht entstehen. Eine entsprechende&nbsp;Bundesratsinitiative wollen NRW, Rheinland-Pfalz, Baden-W&uuml;rttemberg und Hamburg nach der Sommerpause einbringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/vermoegensteuer-spd-und-gruene-wollen-abgabe-ab-zwei-millionen-euro-a-848948.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dies ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Fragt sich nur, ob SPD und Gr&uuml;ne sich auch noch daran erinnern k&ouml;nnen, wenn einmal die politischen Machtverh&auml;ltnisse so sind, dass sich diese Initiative auch durchsetzen lie&szlig;e.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nochmals: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14078#h01\">Reden wir endlich &uuml;ber die Ausgaben<\/a><\/strong>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.M. zur Anmerkung von JB:<\/strong> W&uuml;rden in Deutschland alle Erwerbst&auml;tigen ungef&auml;hr das gleiche Einkommen haben, so w&uuml;rden die oberen 10 % in der Einkommensstatistik auch 10% des Einkommensteuer-Aufkommens beitragen.<\/em><br>\n<em>K&ouml;nnten die oberen 10% Besserverdienenden das gesamte Volkseinkommen f&uuml;r sich beanspruchen, so w&uuml;rden sie 100% des Einkommensteuer-Aufkommens zahlen.<br>\nW&auml;re das dann ein Grund zu Jammern f&uuml;r diese 10%?<\/em><br>\n<em>Fazit: Je h&ouml;her der Anteil ist, den die oberen 25 oder 10 oder 5 Prozent in der Einkommenssteuer-Statistik zum gesamten Aufkommen an Einkommenssteuer beitragen, umso ungleicher ist das Einkommen zugunsten dieser Bestverdiener verteilt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung RS:<\/strong> Das ist ja die Masche, die mit dem &bdquo;die oberste X% zahlt Y% der Steuer&ldquo; (wo Y eine deutlich h&ouml;here Zahl ist, als X). Die T&auml;uschung bei solchen Aussagen besteht nicht nur daraus, dass dabei nur die Einkommenssteuer ber&uuml;cksichtigt wird, sondern auch daraus, dass es normalerweise dem menschlichen Gerechtigkeitsempfinden widerspricht, wenn eine kleine gesellschaftliche Gruppe einen scheinbar unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig gro&szlig;en Anteil der gesellschaftlichen Lasten tr&auml;gt. Doch diejenigen, die mit dieser Masche argumentieren, wissen nat&uuml;rlich auch, dass die meisten Menschen diese Verteilung der Lasten nicht als ungerecht empfinden w&uuml;rden, wenn sie w&uuml;ssten, dass die (einkommens-)steuerliche Belastung dieser kleinen gesellschaftlichen Gruppe dem Anteil dieser Gruppe am Volkseinkommen entspricht. Daher kann man die Betonung auf die (Einkommens-)Steuerbelastung der obersten X%, den Einkommensanteil dieser Gruppe aber  unterschl&auml;gt, nur als absichtliche T&auml;uschung bezeichnen.<\/em><br>\n<em>Marc Beise wei&szlig; ganz genau, dass er seine Leser nicht &uuml;berzeugen w&uuml;rde, wenn er den Anteil der Einkommenssteuer mit deren Anteil am Gesamteinkommen vergleichen lie&szlig;e. Deshalb unterschl&auml;gt er letzteres. Das ist bewusste T&auml;uschung, also Propaganda, und kein Journalismus. Es ist ein Armutszeugnis f&uuml;r die ach so seri&ouml;se S&uuml;ddeutsche Zeitung.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Weitere Anmerkung S.G.:<\/strong> Auch Beises Aussagen zur Steuerquote sind faktisch falsch. 1980 lag die Steuerquote bei 23,8%; 2000 bei 23,5% und 2010 bei 22,2%. Au&szlig;erdem betr&auml;gt die durchschnittliche Steuerquote in der Europ&auml;ischen Union 40%. Von einem &ldquo;Spitzenwert der vergangenen Jahrzehnte&rdquo; kann daher &uuml;berhaupt nicht die Rede sein, erst Recht nicht im europ&auml;ischen Vergleich.<\/em><br>\n<em>Sogar der Monatsbericht des BMF 06\/2011 kommt zu dem Fazit:<\/em><br>\n<em>&ldquo;<a href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Content\/DE\/Monatsberichte\/Standardartikel_Migration\/2011\/06\/analysen-und-berichte\/b04-struktur-und-verteilung-der-steuereinnahmen\/struktur-und-verteilung-der-steuereinnahmen.html\">Deutschland hat im internationalen Vergleich weiterhin eine niedrige und unterdurchschnittliche Steuerquote und eine mittlere Abgabenquote.<\/a>&rdquo; <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Steuerflucht: Das lukrative Gesch&auml;ft mit neuen P&auml;ssen<\/strong><br>\nF&uuml;r Schweizer Finanzh&auml;user ist es fast unm&ouml;glich geworden, das Geld reicher Amerikaner zu verstecken. Stattdessen besorgen sie ihnen mit Hilfe von Spezialisten einen neuen Pass.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelszeitung.ch\/invest\/steuerflucht-das-lukrative-geschaeft-mit-neuen-paessen\">Handelszeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Als amerikanischer Staatsb&uuml;rger, der jedes Jahr eine amerikanische Steuererkl&auml;rung abgeben muss, obwohl ich seit 22 Jahren in Deutschland lebe, habe ich f&uuml;r meine reichen Landsleute, die ihre Staatsangeh&ouml;rigkeit abgeben wollen, um Steuern zu vermeiden, kein Mitleid. Ich traure ihnen auch nicht nach. Sie sollen ruhig gehen &ndash; good riddance! Immerhin sind amerikanische Staatsangeh&ouml;rige, die ihre Staatsangeh&ouml;rigkeit deshalb abgeben, weil sie Steuern vermeiden wollen, weitere zehn Jahre nach Aufgabe ihrer Staatsangeh&ouml;rigkeit in den USA steuerpflichtig. Das ist  auch gut so.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kauf von Staatsanleihen 1975 &ndash;&nbsp;Als die Bundesbank ein Tabu brach<\/strong><br>\nDie Bundesbank lehnt es strikt ab, dass die EZB Staatsanleihen aus Krisenl&auml;ndern kauft, und warnt vor einem Tabubruch. Doch eine Analyse der BNP Paribas zeigt: Die deutschen W&auml;hrungsh&uuml;ter&nbsp;sahen das fr&uuml;her anders &ndash; und kauften im Sommer 1975 selbst Anleihen in Milliardenh&ouml;he. [&hellip;]<br>\nSeither aber scheint sich keiner an die Jugends&uuml;nde erinnern zu wollen. Wenn der heutige Bundesbank-Pr&auml;sident&nbsp;Jens Weidmann&nbsp;den EZB-Plan zum Staatsanleihenkauf ablehnt, dann sieht er sich in guter &ldquo;Tradition der&nbsp;Bundesbank&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/bundesbank-kaufte-1975-staatsanleihen-laut-bnp-paribas-studie-a-848888.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Recherche der BNP ist bemerkenswert. Vor allem die selbsternannten Ordnungspolitiker scheinen zu verdr&auml;ngen, dass selbst zu &ldquo;besten D-Mark-Zeiten&rdquo; die Diskussion um eine Staatsfinanzierung durch die Bundesbank recht lebhaft war. Auch im Jahre 1986 wurde die Diskussion erneut durch das Buch &ldquo;Notenbankkredite an den Staat?&rdquo; angestossen &ndash; Herausgeber des Buches und Bef&uuml;rworter einer direkten Staatsfinanzierung durch die Bundesbank war damals niemand anderes als <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1987\/38\/anregungen-fuer-die-phantasie\">Klaus von Dohnanyi<\/a>, der heute unter Konservativen als eine Art Graue Eminenz der Ordnungspolitik gilt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Europ&auml;ischer Bankensozialismus<\/strong><br>\nDie Bankenschulden in der EU sind weitaus h&ouml;her, als die Staatsschulden. Nach Berechnungen des IFO-Instituts betragen sie in den f&uuml;nf Krisenl&auml;ndern etwa 9,2 Billionen Euro. Diese Summe kommt nach den j&uuml;ngsten Beschl&uuml;ssen in Br&uuml;ssel zu den bisherigen Eventualverbindlichkeiten des ESM im Extremfall noch hinzu. Diesen Bankenschulden stehen allerdings Verm&ouml;gen von Investoren, Hedge Fonds, Versicherungen und Banken gegen&uuml;ber &ndash; die derzeit staatlich gesch&uuml;tzt werden. Anstatt daf&uuml;r zu sorgen, dass genau diese Verm&ouml;gen durch die Politik in die Haftung genommen werden, haftet bislang vor allem einer: der Steuerzahler&hellip;Das bedeutet, dass die europ&auml;ischen Steuerzahler auch f&uuml;r jene b&uuml;rgen, die ihre Steuern nicht in einem Mitgliedsland der Union entrichten&hellip;<br>\nStattdessen ist eine Einhegung der spekulativen Gesch&auml;fte wie auch eine grundlegende Strukturreform des Finanzsektors dringend geboten. Vor allem der gegenw&auml;rtige Bankensozialismus muss so rasch wie m&ouml;glich beendet werden. Denn das Problem des ESM besteht darin, dass ihm &ndash; bei einem Ausfall eines oder mehrerer Schuldnerstaaten &ndash; selbst das Wasser bis zum Halse steht. Als sogenannter lender of last resort kann ihm kein weiterer Gl&auml;ubiger beispringen.<br>\nVon sinnvollen und nachhaltigen L&ouml;sungsans&auml;tzen sind wir allerdings derzeit weit entfernt. So werden die Abwicklungspl&auml;ne, die die amerikanischen Aufsichtsbeh&ouml;rden vor wenigen Wochen von systemrelevanten Banken einholten, nicht verhindern, dass diese &ndash; in der Gewissheit, dass sie im Notfall mit Hilfe von Steuergeldern gerettet werden &ndash; auch in Zukunft hohe Risiken eingehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/august\/europaeischer-bankensozialismus\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Euroausstieg als Drohkulisse<\/strong><br>\nZu den t&auml;glichen Schreckensmeldungen &uuml;ber den Zustand des Euro ist eine neue hinzugekommen: Laut Medienberichten r&uuml;sten sich Shell, Vodafone und andere britische sowie amerikanische Konzerne f&uuml;r einen Zerfall der W&auml;hrungsunion. Es drohe eine Kapitalflucht aus dem Euroraum. Beobachter bewerten solche Meldungen als Panikmache, um dem Euro als Dollar-Konkurrenten zu schaden oder die Europ&auml;ische Zentralbank zu weiteren Aktivit&auml;ten zu ermuntern. Die j&uuml;ngsten Zahlen der Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) f&uuml;r das erste Quartal zeigen keine Flucht aus dem Euro in den Dollar. &ndash; Eher weisen die BIZ-Statistiken auf Verschiebungen bei Finanzanlagen innerhalb des Euroraums hin. &ldquo;Dank des Euro kann jeder gew&uuml;nschte Betrag ohne Kursverluste transferiert werden&rdquo;, sagt Friedrich Thie&szlig;en, Professor der TU Chemnitz. Die Geldflucht hinterlasse in den betroffenen L&auml;ndern &ldquo;in gewisser Weise verbrannte Erde&rdquo;, indem sie die finanziellen Ressourcen entziehe, die zu einem Wiederaufschwung n&ouml;tig w&auml;ren. &ldquo;Dann sind die Politiker gezwungen, drakonische Ma&szlig;nahmen zu ergreifen.&rdquo; An erster Stelle w&auml;ren das Kapitalverkehrskontrollen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2012%2F08%2F08%2Fa0071&amp;cHash=0ffbf6a9a0\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2012%2F08%2F08%2Fa0105&amp;cHash=e5d291e8f1\">taz, Ulrike Herrmann, &Uuml;ber Fluchtgedanken der Konzerne aus der Eurozone <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Also liebe Leute, wenn Ihr das glaubt, kauft morgen gleich Dollars und streicht bei Ende der Euroflucht einen h&uuml;bschen Arbitragegewinn ein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>S&ouml;der schie&szlig;t sich auf Draghi ein<\/strong><br>\nS&ouml;der sagte der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;, die EZB gehe einen gef&auml;hrlichen Weg und d&uuml;rfe sich nicht vom W&auml;hrungsh&uuml;ter zur Inflationsbank entwickeln. Griechenland m&uuml;sse die W&auml;hrungsunion bis zum Jahresende verlassen, sonst w&uuml;rde Deutschland gro&szlig;en wirtschaftlichen Schaden davontragen. Man m&uuml;sse an Athen ein Exempel statuieren. Die &Auml;u&szlig;erungen des CSU-Politikers stie&szlig;en auf Unverst&auml;ndnis in der Opposition. SPD-Vize-Fraktionschef Joachim Po&szlig; nannte den bayerischen Finanziminister einen &ldquo;gewissenlosen Krawallmacher&rdquo;. S&ouml;der hatte der &ldquo;Bild&rdquo; gesagt, irgendwann m&uuml;sse jeder bei Mama ausziehen, und die Griechen seien jetzt so weit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:schuldenkrise-soeder-schiesst-sich-auf-draghi-ein\/70073507.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.P.:<\/strong> die penetrant nationalistisch- populistische Hetze von Herrn S&ouml;der geht mir zunehmend auf die Nerven. Wer h&auml;tte vor noch 5 Jahren gedacht, dass Politiker einer demokratischen Partei sich dergestalt &uuml;ber Partnerl&auml;nder in der EU auslassen w&uuml;rden. F&uuml;r einen CSU- Sieg in Bayern ist Herr S&ouml;der offenkundig gern bereit, der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung in Europa Schaden zuzuf&uuml;gen und damit das Friedenswerk der Kriegsgeneration zu besch&auml;digen. Gleichzeitig sind S&ouml;ders Ausf&auml;lle ein Beleg f&uuml;r das gesellschaftlich- politische Zerst&ouml;rungspotential der neoliberal- sozialdarwinistischen Denke, wonach jeder seines Gl&uuml;ckes Schmied sei und das Leben ein Kampf aller gegen alle und Solidarit&auml;t die nat&uuml;rliche Auslese zum Schaden der Art nur verzerre. Mit dem Anspruch der CSU, sich in ihrer Politik von christilich- humanistischen Werten leiten zu lassen, hat S&ouml;ders Gefasel ohnehin nichts zu tun, aber das st&ouml;rt Personen wie Herrn S&ouml;der offenkundig nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Standard &amp; Poor&rsquo;s: D&uuml;stere Prognose f&uuml;r Griechenland<\/strong><br>\nDie Ratingagentur Standard &amp; Poor&rsquo;s senkt den Ausblick f&uuml;r die Kreditw&uuml;rdigkeit Griechenlands auf &bdquo;negativ&ldquo;. Grund: Der Wirtschaft gehe es weiter schlecht, die Haushaltskonsolidierung w&uuml;rde nicht schnell genug vorangetrieben &ndash; deshalb werde Griechenland weitere Hilfen ben&ouml;tigen. F&uuml;r den Zeitraum 2012 bis 2013 geht S&amp;P nun von einem Schrumpfen der griechischen Wirtschaft von zehn bis elf Prozent aus, verglichen mit den EU\/IWF-Sch&auml;tzungen von vier bis f&uuml;nf Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/finanzkrise\/standard---poor-s-duestere-prognose-fuer-griechenland,10808234,16831126.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es w&auml;re schon ganz hilfreich, wenn die Berliner Zeitung darauf hinweisen w&uuml;rde, dass bei einer Schrumpfung des BIP um 10 bis 11 Prozent, die von EU\/IWF geforderte Verbesserung von Schuldenkritrien, die sich definitionsgem&auml;&szlig; auf das BIP beziehen, kaum m&ouml;glich ist. Der Z&auml;hler k&auml;mpft gegen den Nenner einen aussichtslosen Kampf.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Wann ist ein Land pleite?<\/strong><br>\nJapan lebt mit 200 Prozent Staatsschulden ziemlich gut, Argentinien war bei 65 Prozent pleite. Das sollte uns eine Lehre sein: Wer nur auf Schuldenst&auml;nde starrt, wird keinen Ausweg aus der Euro-Krise finden. Viel wichtiger sind Zinss&auml;tze und Wachstumsraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/euro-krise-wie-viel-schulden-ein-land-machen-darf-a-846566.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Was M&uuml;nchau da schreibt, ist gar nicht mal schlecht. Er vergisst jedoch eine &ldquo;Kleinigkeit&rdquo;, wenn er den Prim&auml;rsaldo nach seiner &ldquo;Pi-mal-Daumen-Formel&rdquo; berechnet. Die Formel unterstellt, dass die Einnahmen und Ausgaben des Staates immer im gleichen Ma&szlig;e wie das BIP steigen. Das ist &ndash; vorsichtig ausgedr&uuml;ckt &ndash; gewagt, aber es ist ja auch nur &ldquo;pi mal Daumen&rdquo;. Was wichtiger ist: Die Formel ignoriert, dass der Staat auch durch eine Erh&ouml;hung der Steuers&auml;tze sein Prim&auml;rsaldo relativ und absolut erh&ouml;hen kann. Offenbar hat M&uuml;nchau &ndash; ob bewusst oder unbewusst &ndash; die M&ouml;glichkeit von Steuererh&ouml;hungen bereits ausgeblendet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Eine &Ouml;konomie von Schuld und S&uuml;hne<\/strong><br>\nAls neulich beinahe jede Nachrichtensendung mit den Worten des bayerischen Finanzministers zur Eurokrise aufwartete, n&auml;mlich mit jenen, er bef&uuml;rworte einen Euro-Ausschluss Griechenlands aus p&auml;dagogischen Zwecken, um Spanien und Italien quasi zu warnen, da h&auml;tte man auch titeln k&ouml;nnen mit der Schlagzeile: S&ouml;der spricht sich f&uuml;r eine &Ouml;konomie von Schuld und S&uuml;hne aus! Und genau das ist das Problem, das die herrschende Politik mit der Krise hat. Sie sieht sie als ein moralisches Strafgericht und hegt &uuml;berhaupt die irrt&uuml;mliche Ansicht, &Ouml;konomie sei als moralischer Sport, als p&auml;dagogische Kampagne zu betreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2012\/08\/eine-okonomie-von-schuld-und-suhne.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Joseph E. Stiglitz: Der Preis der Ungleichheit<\/strong><br>\nHeutzutage entlarven diese Zahlen, den amerikanischen Traum als Mythos. In den USA herrscht heute weniger Chancengleichheit als in Europa &ndash; oder sogar in jedem anderen hochentwickelten Industrieland, f&uuml;r das entsprechende Zahlen vorliegen&hellip;<br>\nW&auml;hrend der &bdquo;Erholung&ldquo; der Jahre 2009 bis 2010 entfielen auf das eine Prozent der US-Amerikaner mit dem h&ouml;chsten Einkommen 93 Prozent der Einkommenszuw&auml;chse&hellip;<br>\nSelbst Banker, die die Weltwirtschaft &ndash; und auch ihre eigenen Firmen &ndash; an den Rande des Ruins gef&uuml;hrt hatten, erhielten &uuml;berdurchschnittliche Boni&hellip;den meisten Amerikanern geht es heute schlechter als 1997, also vor anderthalb Jahrzehnten; ihre inflationsbereinigten Realeinkommen sind heute niedriger als damals. Alle Fr&uuml;chte des Wirtschaftswachstums ernten die Reichen&hellip;<br>\nDie Vereinigten Staaten zahlen einen hohen Preis daf&uuml;r, dass sie sich weiter in die gegenteilige Richtung entwickeln. Ungleichheit f&uuml;hrt zu weniger Wachstum und Effizienz. Der Mangel an Chancen hat zur Folge, dass Amerikas wertvollster Schatz &ndash; seine Menschen &ndash; sich nicht optimal entfalten k&ouml;nnen. Viele am unteren Ende der Gesellschaft oder sogar in der Mittelschicht sch&ouml;pfen ihr Potential nicht aus, weil die Reichen, die kaum &ouml;ffentlicher Dienstleistungen bed&uuml;rfen und Angst haben, dass eine starke Regierung eine Einkommensumverteilung bewirken k&ouml;nnte, ihren politischen Einfluss nutzen, um die Steuern zu senken und die Staatsausgaben zur&uuml;ckzufahren. Die Folge sind zu geringe Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Technologie, was wiederum die Motoren des Wachstums hemmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/august\/der-preis-der-ungleichheit\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a> \n<p><strong>Dazu passt:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Flexibili&auml;t, die sch&auml;dlich ist<\/strong><br>\nWas passiert genau, wenn die Ungleichheit w&auml;chst? James K. Galbraith hat die Auswirkungen auf die &Ouml;konomie studiert.<br>\nVor zehn Jahren galt, wer sich f&uuml;r mehr Gleichheit einsetzte (oder umgekehrt die wachsende Ungleichheit beklagte), noch als hoffnungslos altlinks. Selbst die Sozialdemokraten der Blair- und Schr&ouml;der-Jahre waren bereit, die angebliche soziale Funktionalit&auml;t von Ungleichheit anzuerkennen. Heute ist das Pendel merklich zur&uuml;ck geschwungen. Nicht nur keynesianische &Ouml;konomen wie Joseph Stiglitz, Paul Krugman, Nouriel Roubini und andere identifizieren die Ungleichheit als entscheidende Quellen unserer &ouml;konomischen Misere, selbst die Reports des W&auml;hrungsfonds und der OECD blasen regelm&auml;&szlig;ig in dieses Horn und fragen besorgt, &bdquo;was die Politik gegen wachsende Einkommensungleichheiten machen kann?&rdquo; Dass Ungleichheit nicht der Preis f&uuml;r Prosperit&auml;t ist, sondern uns sehr viele Probleme einbrockt, das wird langsam schon der neue Common Sense. Gut so.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.misik.at\/texte-aus-dem-falter-wien\/flexibiliat-die-schadlich-ist.php\">Robert Misik<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bodo, der Baggerfahrer &ndash; Verzweifelt gesucht<\/strong><br>\nDer Mythos vom &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; ist eines der Meisterst&uuml;cke von L&uuml;ge und Manipulation der &Ouml;ffentlichkeit. Immer wieder wird diese Behauptung durch Politiker oder Lobbyisten der Wirtschaftsverb&auml;nde&nbsp;aufgestellt, welche dann von den Medien regelm&auml;&szlig;ig ungepr&uuml;ft und unwidersprochen Eins zu Eins &uuml;bernommen wird. Dabei ist dieser Mythos, neben den mittels dubiosen Methoden kleingerechneten&nbsp;Arbeitslosenzahlen, ein wichtiges Glied in der neoliberal gef&auml;rbten Argumentationskette. Denn mithilfe dieser Behauptung werden ganz nebenbei weitere Schein-Fakten aufgebaut, welche den Diskurs der&nbsp;&ouml;ffentlichen Meinungsbildung ma&szlig;beglich bestimmen. [&hellip;]<br>\nH&auml;tten diese Absurdit&auml;ten nicht einen so entscheidenden Einfluss auf das &ouml;ffentliche Meinungsbild, k&ouml;nnte man sich beruhigt zur&uuml;cklehnen, eventuell noch sarkastisch die Anmerkung eines fr&uuml;heren Bundestrainers&nbsp;zitierend: &bdquo;Ein noch tieferer Tiefpunkt.&ldquo; Doch mithilfe dieses Geflechts von Halb- und Unwahrheiten werden Fakten geschaffen, welche die ohnehin hochangespannte gesellschaftliche Situationen noch weiter&nbsp;versch&auml;rfen. Im Fahrwasser des &bdquo;Fachkr&auml;ftemangels&ldquo; wird schon jetzt eine gro&szlig;e Anzahl ausl&auml;ndischer Arbeitskr&auml;fte gezielt ins Land gelotst, deren einzige Aufgabe es ist, durch eine noch h&ouml;here Konkurrenz das&nbsp;Lohnniveau zus&auml;tzlich weiter zu senken. So muss denn auch diese Fata Morgana mit immer neuen &bdquo;Argumenten&ldquo; aufrecht erhalten werden, egal, wie unsinnig diese auch sein m&ouml;gen. Es handelt sich hierbei&nbsp;inzwischen um eine hart gef&uuml;hrte ideologische Auseinandersetzung, bei der Fakten eher l&auml;stig sind. Doch je gr&ouml;&szlig;er die ideologische Verbohrtheit in der Argumentation, umso absurder werden die angef&uuml;hrten&nbsp;Argumente.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/8454\/bodo-der-baggerfahrer-verzweifelt-gesucht\">Der Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rendite in der gesetzlichen Rentenversicherung<\/strong><br>\nAuch Versicherte, die erst in den n&auml;chsten Jahrzehnten in Rente gehen, k&ouml;nnen mit einer deutlich positiven Rendite rechnen. Dies ist das Ergebnis von Renditeberechnungen der Deutschen Rentenversicherung, die von unabh&auml;ngigen Institutionen wie der Stiftung Warentest best&auml;tigt werden. Trotzdem gilt: Wer im Alter seinen bisherigen Lebensstandard halten will, sollte zus&auml;tzlich privat oder &uuml;ber seinen Betrieb vorsorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutsche-rentenversicherung.de\/cae\/servlet\/contentblob\/232714\/publicationFile\/36022\/rendite_der_gesetzlichen_rv.pdf;jsessionid=4B04B64373F110801A2DD6EEA22D0732.cae04\">Brosch&uuml;re der Deutschen Rentenversicherung [PDF &ndash; 231 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Abgesehen von der besonderen Information mit der Rendite ist das &uuml;ber weite Passagen eine Werbebrosch&uuml;re f&uuml;r kommerzielle Altersvorsorge. Das Ergebnis unabh&auml;ngiger Institutionen wie Stiftung Warentest und Sachverst&auml;ndigenrat ??? Zitate von Wissenschaftler im Dienste der Versicherungswirtschaft wie Professor B&ouml;rsch-Supan und R&uuml;rup ergeben noch die besondere W&uuml;rze.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Reformpl&auml;ne: Von der Leyen schn&uuml;rt ihr Rentenpaket<\/strong><br>\n&Uuml;berraschend hat Sozialministerin Ursula von der Leyen einen Gesetzentwurf zur Bek&auml;mpfung der Altersarmut ver&ouml;ffentlicht. Sie beharrt auf der teuren Zuschussrente f&uuml;r Geringverdiener. Der Beitragssatz soll trotzdem auf 19 Prozent sinken.<br>\nBundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat &uuml;berraschend schon in der laufenden Ressortabstimmung einen Gesetzentwurf f&uuml;r ein Rentenpaket ver&ouml;ffentlicht. Ihre Reformpl&auml;ne umfassen sowohl die umstrittene Zuschussrente f&uuml;r Geringverdiener als auch eine Kombirente f&uuml;r Personen, die vorzeitig in Ruhestand gehen. Au&szlig;erdem sind Verbesserungen f&uuml;r Erwerbsminderungsrentner und ein h&ouml;heres Budget f&uuml;r Rehabilitationsleistungen vorgesehen. Von der Leyen verkn&uuml;pft ihre Pl&auml;ne zur Bek&auml;mpfung der Altersarmut erstmals mit der Aussicht auf niedrigere Rentenbeitr&auml;ge. Sie will schon jetzt festlegen, dass der Beitragssatz zur Rentenversicherung 2013 von 19,6 auf 19,0 Prozent sinkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/reformplaene-von-der-leyen-schnuert-ihr-rentenpaket-11849014.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein unfa&szlig;bares ideologisches Potpourri. Bei Verzicht auf die 0,6 Prozentpunkte Beitragssenkung k&ouml;nnte die Rente f&uuml;r alle (!!) um zus&auml;tzliche 3% erh&ouml;ht werden oder z. B. die Rente ab 66 (statt erst ab 67) f&uuml;r alle gelten. Aber von der Leyen will die Ideologie &ldquo;die Renten sind wegen des demographischen Wandels unbezahlbar&rdquo; gegen die Realit&auml;t durchsetzen. Anderenfalls w&uuml;rde f&uuml;r jeden offenbar werden, da&szlig; die SV-Rente ganz einfach bezahlbar ist. Stattdessen m&ouml;chte von der Leyen die Rente als Almosen. Besonders geschickt, da&szlig; sie mit dieser PR daf&uuml;r sorgt, da&szlig; sie trotz schlimmstm&ouml;glicher neoliberaler Politik als &ldquo;soziales Gewissen&rdquo; der Regierung erscheint.<\/em><br>\n<em>Besonders sch&ouml;n ist das Bild zum Text &ndash; Rentnerpaar sorgenfrei im Liegestuhl in der Sonne, wahrscheinlich im Dauerurlaub, von 850 Euro Rente!!!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung RS:<\/strong> Inzwischen ist das Bild zum Text kein Liegestuhl mehr, sondern eine Parkbank &ndash; das &uuml;bliche Begleitbild zu Artikeln &uuml;ber Rentner. Hauptsache, sie sitzen unt&auml;tig herum und vermitteln das Bild von Menschen, die nichts mit sich anfangen k&ouml;nnen, und deshalb nur &ndash; nat&uuml;rlich auf Kosten der j&uuml;ngeren Generationen &ndash; herumsitzen, anstatt etwas Produktives zu machen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu passt folgendes:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Schuldenkrise als Generationenkonflikt &ndash; Traue keinem Europ&auml;er &uuml;ber 30!<\/strong><br>\nB&uuml;rger gegen Banken, Nord gegen S&uuml;d, Oben gegen Unten? Einer der gr&ouml;&szlig;ten Konflikte in den Euro-Krisenstaaten wird meist totgeschwiegen: Die Alten leben auf Kosten der Jungen. H&ouml;chste Zeit, dass die Jugend gegen ihre Eltern auf die Barrikaden geht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/warum-die-euro-krise-ein-generationenkonflikt-ist-a-848758.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J&uuml;rgen Karl:<\/strong> SPON at it&rsquo;s best! Wieder ein unglaublicher Verdummungsartikel! Nat&uuml;rlich ist die Konfliktlinie nicht Alt gegen Jung sondern Arm gegen Reich, Oben gegen Unten. Es fehlen einem die Worte welche rhetorischen Verrenkungen den neoliberalen Schmierern so einfallen. Die &auml;ltere Generation ist verantwortlich f&uuml;r die Schulden- und Finanzkrise.<\/em><br>\n<em>&ldquo;Dennoch ist es richtig, pauschal nach der Verantwortung der &auml;lteren Generation zu fragen &ndash; um so zu ehrlicheren Antworten auf die Krise zu kommen.<\/em><br>\n<em>Dazu geh&ouml;ren unbequeme Arbeitsmarktreformen, welche die Privilegien der &Auml;lteren beschneiden.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Wer gewinnt wenn es allen schlechter geht, wenn f&uuml;r alle der K&uuml;ndigungsschutz aufgehoben wird? Man muss das wirklich zweimal lesen. So viel hirnloser Bl&ouml;dsinn auf einmal &hellip;.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die SPIEGEL-Hetze ist auch nicht besser als die &ldquo;Wahrheiten&rdquo; der BILD-Zeitung. Haben &ldquo;die &auml;lteren Besch&auml;ftigten&rdquo; daf&uuml;r gesorgt, da&szlig; die Jungen nur noch befristete Vertr&auml;ge bekommen oder gar keine Arbeit? Was n&uuml;tzt es den Jungen, die Renten der &Auml;lteren &ndash; und damit gleich die eigene &ndash; zu beschneiden? Hier sollen also wieder die Jungen gegen die Alten aufgehetzt werden, um von den Verm&ouml;genden abzulenken. &ldquo;Der Abstand zwischen den Einkommen der von J&uuml;ngeren und &Auml;lteren m&uuml;ssen sich verringern.&rdquo; &ndash; das stimmt, nat&uuml;rlich m&uuml;ssen die L&ouml;hne der Jungen deutlich steigen, mu&szlig; es mehr unbefristete Arbeitspl&auml;tze geben usw.<\/em><br>\n<em>Am selben Tag in SpOn:<\/em><br>\n<em><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsstart\/kaum-vollzeitstellen-fuer-arbeitnehmer-unter-30-a-848743.html\">Teilzeit und Prekariat Immer weniger Vollzeitjobs f&uuml;r junge Menschen<\/a><\/em><br>\n<em>Drei von vier Deutschen unter 30 Jahren haben keine volle unbefristete Stelle mehr. Bei Geringqualifizierten ist der Anteil laut einer Studie noch geringer. Daf&uuml;r gehen immer mehr Frauen arbeiten &ndash; und auch &Auml;ltere finden wieder einen Job.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>DAK-Gesundheitsreport 2012: Krankmeldungen erreichen 2011 h&ouml;chsten Stand seit 15 Jahren<\/strong><br>\nDer Krankenstand stieg 2011 auf 3,6 Prozent. Ein Jahr zuvor lag er noch bei 3,4 Prozent. Er liegt damit so hoch wie seit 15 Jahren nicht mehr. Herbert Rebscher, Chef der DAK-Gesundheit, warnt jedoch davor, diese Steigerung falsch zu interpretieren.<br>\n&bdquo;Bei der Entwicklung des Krankenstandes zeigen sich &uuml;ber alle Branchen hinweg bereits die ersten Anzeichen des demografischen Wandels&ldquo;, kommentiert er den Trend. &bdquo;Die Belegschaften sind schon heute durchschnittlich &auml;lter als vor zehn Jahren. &Auml;ltere Mitarbeiter sind seltener krank als J&uuml;ngere, daf&uuml;r aber deutlich l&auml;nger&ldquo;. Rebscher prognostiziert, dass aufgrund der Demografie der Krankenstand auch in den n&auml;chsten Jahren beschleunigt steigen wird, wenn Unternehmen nicht durch Pr&auml;vention gegensteuern. Erst k&uuml;rzlich hatte die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit gemeldet, dass der Anteil der 60- bis 65-J&auml;hrigen an allen Erwerbst&auml;tigen sich in den letzten zehn Jahren fast verdreifacht hat.<br>\nUngebrochen ist auch der Trend bei den psychischen Erkrankungen: Im vergangenen Jahr stieg ihr Anteil von 12,1 auf 13,4 Prozent am Gesamtkrankenstand. Damit hat sich in den zur&uuml;ckliegenden 15 Jahren der Anteil dieser Krankheitsgruppe am Krankenstand mehr als verdoppelt. Depressionen &amp; Co machen heute knapp ein Siebtel des gesamten Krankenstandes aus. &bdquo;Die durchschnittliche Dauer einer Krankschreibung bei psychischen Leiden liegt bei rund 30 Tagen. Das Betriebsklima, die F&uuml;hrungskultur und familiengerechte Arbeitspl&auml;tze sind betriebswirtschaftlich gesehen weiche Faktoren, k&ouml;nnen aber helfen, psychische Erkrankungen zu vermeiden. Ein Monat Arbeitsausfall ist ein betriebswirtschaftliches Risiko, so dass es sich lohnt, auch hier zu investieren&ldquo;, so Rebscher. Ein DAK-Versicherter war 2011 durchschnittlich 13,2 Kalendertage krankgeschrieben. Die gute Nachricht: Mehr als die H&auml;lfte aller erwerbst&auml;tigen Versicherten (52,2 Prozent) meldete sich 2011 gar nicht krank. F&uuml;r den Gesundheitsreport hat die DAK-Gesundheit die Krankschreibungen von 2,4 Millionen erwerbst&auml;tigen Versicherten mit Hilfe des &shy;IGES Instituts aus Berlin ausgewertet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presse.dak.de\/ps.nsf\/sbl\/7BDD14663C6ABDEAC125799D00476AB3\">DAK-Gesundheit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Zur Behauptung, dass sich der Anteil der 60- bis 65-J&auml;hrigen an allen Erwerbst&auml;tigen in den letzten 10 Jahren fast verdreifacht habe, siehe &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14082\">Wie Papageien-Journalismus funktioniert und wie das IAB seine eigenen Studien zu politischen Propagandazwecken missbraucht<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>10 Jahre Bologna-Reform im HRG: &ldquo;Klingt nach Pasta &ndash; ist aber K&auml;se&rdquo;<\/strong><br>\n&hellip; vor zehn Jahren wurde die 6. Novelle des Hochschulrahmengesetzes beschlossen. Es sollten damals ein bundesweites Studiengeb&uuml;hrenverbot und bundesweit Verfasste Studierendenschaften festgeschrieben werden.<br>\nHeute haben jedoch einzig und allein noch die umstrittenen Bachelor- und Masterabschl&uuml;sse G&uuml;ltigkeit und auch ein Jahrzehnt nach gesetzlicher Festschreibung der Bologna-Reform &uuml;berwiegen die Verschlechterungen.<br>\nHierzu Erik Marquardt, fzs-Vorstandsmitglied:<br>\n&ldquo;Das Bundesministerium versucht mit der heutigen Pressemitteilung den Eindruck einer vollumf&auml;nglich gelungenen Reform zu erwecken. Dieses Bild l&auml;sst sich aus Perspektive der Hochschulen jedoch nicht nachvollziehen. Vielfach wurden die alten Studieng&auml;nge mit einem gro&szlig;en Schuss Konkurrenzdenken und einer kr&auml;ftigen Prise Ellenbogenmentalit&auml;t gew&uuml;rzt und dann als innovative Lehrkonzepte verkauft.<br>\nStatt kreativ die Inhalte der Studieng&auml;nge weiter zu entwickeln, die soziale Infrastruktur auszubauen, den Zugang zum Studium zu erleichtern oder gesellschaftliche Verantwortung zu &uuml;bernehmen &ndash; alles Ziele des Bologna- Prozesses &ndash; wurden starre Strukturvorgaben geschaffen und neoliberale Selektionsinstrumente installiert.<br>\nDas Ergebnis ist sichtbar: Die Abbruchquoten sind seit Bologna deutlich gestiegen. Mindestens 300.000 Studienpl&auml;tze fehlen in den kommenden Jahren. Schon jetzt ist es vielfach nicht einfach, vom Bachelor in den Master zu kommen. Die Studieng&auml;nge sind verschult und die Betreuungssituationen schlecht.<br>\nTrotz dieser katastrophalen Lage wird von den Studierenden erwartet, immer mehr in immer k&uuml;rzerer Zeit zu lernen. In den vergangenen zehn Jahren wurde die dringend n&ouml;tige Hochschulreform immer wieder zugunsten eines neoliberalen Umbaus der Hochschulen verzichtet. Dies als &ldquo;zukunftstaugliche&rdquo; und &ldquo;erfolgreiche&rdquo; Studienreform zu bezeichnen, grenzt an Halluzination.<br>\nDer studentische Dachverband fzs fordert das Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung (BMBF) auf, endlich von der neoliberalen Konkurrenzideologie a la Exzellenzinitiative abzur&uuml;cken und stattdessen eine qualitative Studienreform unter breiter demokratischer Beteiligung aller Beteiligten zu initiieren!&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fzs.de\/show\/271563.html\">fzs<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/press\/3323.php\">BMBF Pressemitteilung &bdquo;Zukunftstauglich dank Bologna&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14086","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14086","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14086"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14086\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14090,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14086\/revisions\/14090"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14086"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14086"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14086"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}