{"id":140898,"date":"2025-10-22T09:00:56","date_gmt":"2025-10-22T07:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140898"},"modified":"2025-10-22T16:44:55","modified_gmt":"2025-10-22T14:44:55","slug":"nicht-total-sexy-bundesforschungsministerin-will-bafoeg-neuen-namen-verpassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140898","title":{"rendered":"\u201eNicht total sexy\u201c: Bundesforschungsministerin will BAf\u00f6G neuen Namen verpassen"},"content":{"rendered":"<p>Dorothee B&auml;r will deutsche Frauen auf den Mond und Flugtaxis durch deutsche L&uuml;fte schie&szlig;en. Nichts davon wird klappen, aber das st&ouml;rt die Raumfahrtministerin nicht. Hauptsache, die Spr&uuml;che sitzen, samt Outfit und Frisur. Neuerdings gef&auml;llt ihr das Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz nicht mehr, vor allem der Titel st&ouml;rt sie. Da m&uuml;sse Knackigeres her, zum Beispiel &bdquo;Stipendiensystem&ldquo;. Alle mal wegh&ouml;ren, empfiehlt <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6703\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-140898-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251022_Nicht_total_sexy_Bundesforschungsministerin_will_BAfoeG_neuen_Namen_verpassen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251022_Nicht_total_sexy_Bundesforschungsministerin_will_BAfoeG_neuen_Namen_verpassen_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251022_Nicht_total_sexy_Bundesforschungsministerin_will_BAfoeG_neuen_Namen_verpassen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251022_Nicht_total_sexy_Bundesforschungsministerin_will_BAfoeG_neuen_Namen_verpassen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=140898-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251022_Nicht_total_sexy_Bundesforschungsministerin_will_BAfoeG_neuen_Namen_verpassen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"251022_Nicht_total_sexy_Bundesforschungsministerin_will_BAfoeG_neuen_Namen_verpassen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Dorothee B&auml;r mag es gerne ausgefallen. Besser gesagt: Sie f&auml;llt gerne auf. Mal tritt sie im Dirndl auf, mal ganz in Leder. Einmal, 2019, bei der Gala zum Deutschen Computerspielpreis, erschien sie im quietschbunten Bondage-Look, wie man das so eher von der Reeperbahn kennt. Unl&auml;ngst schlug die Bundesforschungsministerin zur Kabinettssitzung mit gebl&uuml;mter Trachtenbluse auf, &bdquo;so tief dekolletiert, dass manch einer ihrer Kollegen vergessen haben d&uuml;rfte, worum es in der Ministerrunde eigentlich ging&ldquo;, wie nachher der <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/lifestyle\/mode\/dorothee-baer--was-deutsche-politikerinnen-von-ihr-lernen-koennen-36029552.html\"><em>Stern<\/em><\/a> festhielt. Der Artikel befasst sich ausgiebig mit dem &bdquo;Modemut&ldquo; der CSU-Politikerin und ihrem Faible f&uuml;rs &bdquo;Scheinwerferlicht&ldquo;, wobei die Autorin das ausdr&uuml;cklich begr&uuml;&szlig;t. B&auml;r habe gewiss &bdquo;einen Spiegel und gen&uuml;gend PR-Berater&ldquo;, und &bdquo;anders als ihre Vorg&auml;ngerinnen nutzt sie das Frausein, um herauszustechen&ldquo;.<\/p><p>Darum geht es heute in der Politik: den maximalen Effekt. S&auml;tze wie &bdquo;wir k&ouml;nnen uns den Sozialstaat nicht mehr leisten&ldquo; oder die plumpe Parole von der &bdquo;Zeitenwende&ldquo; haben in k&uuml;rzester Zeit mehr bewegt als alle Parteiprogramme von Union, SPD, FDP und Gr&uuml;nen zusammen. Die 47-j&auml;hrige Oberfr&auml;nkin hat die Lektion gelernt und tritt beim Scheppern mit einer Penetranz auf den Plan, wie es vor ihr allenfalls noch Parteifreund Andreas Scheuer beherrscht hatte. Auch der lie&szlig; es als Bundesverkehrsminister wiederholt krachen, am lautesten mit seiner verkorksten &bdquo;Ausl&auml;ndermaut&ldquo;, die den Steuerzahler <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100936\">mehrere Hundert Millionen Euro<\/a> gekostet hat. Ganz egal! So wie die Grenzen des guten Geschmacks, die fr&uuml;her einmal gegolten haben m&ouml;gen. Noch einmal der <em>Stern<\/em>: &bdquo;Mit Kleidung aufzufallen, mag lange als unseri&ouml;s gegolten haben, als oberfl&auml;chlich und belanglos.&ldquo; Wann und warum haben wir diesen Konsens aufgek&uuml;ndigt? Oder haben wir das &uuml;berhaupt?<\/p><p><strong>N&auml;chste H&auml;ngepartie<\/strong><\/p><p>Nun lie&szlig;e sich &uuml;ber Extravaganzen von Amts- und Mandatstr&auml;gern hinwegsehen, solange sie trotzdem inhaltlich etwas zu bieten beziehungsweise zu sagen haben. Nicht so B&auml;r. F&uuml;r sie z&auml;hlt allein die Oberfl&auml;che. J&uuml;ngstes Beispiel: Als zust&auml;ndige Ministerin ist ihr immerhin zur Kenntnis gelangt, dass es um die Bundesausbildungsf&ouml;rderung (BAf&ouml;G) nicht zum Besten steht. Gerade erst kam heraus, dass die Zahl der Gef&ouml;rderten im zur&uuml;ckliegenden Jahr auf <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/08\/PD25_283_214.html\">den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000<\/a> eingebrochen ist. S&auml;mtliche sogenannten Reformen der vergangenen vier Jahrzehnte haben nachhaltig an der Substanz der unter Willy Brandt (SPD) eingef&uuml;hrten Sozialleistung genagt, speziell die in Verantwortung von Ressortleitern aus den Reihen der Union.<\/p><p>Ausgerechnet CSU-Frau B&auml;r will das angeblich &auml;ndern, weshalb sie f&uuml;r das Wintersemester 2026\/27 eine Novelle mit dem Ziel vorbereitet, die staatliche Unterst&uuml;tzung &bdquo;schneller, digitaler und bekannter&ldquo; zu machen. Das alles w&auml;re toll, und noch toller w&auml;re es, sie lie&szlig;e sich damit nicht so viel Zeit. Denn bis in einem Jahr erodiert das System kr&auml;ftig weiter. Au&szlig;erdem soll die BAf&ouml;G-Reform laut Koalitionsvertrag auch nicht in einem Abwasch, sondern in drei Schritten erfolgen, angefangen mit einer Erh&ouml;hung der Wohnpauschale von 380 Euro auf 440 Euro im Herbst 2026, gefolgt von einer Anpassung der Bedarfss&auml;tze an das Grundsicherungsniveau (B&uuml;rgergeld) in zwei Stufen, zum Wintersemester 2027\/28 und zum Wintersemester 2028\/29. Das ist angesichts der verbreiteten Armut unter Studierenden eine halbe Ewigkeit, und man w&uuml;nschte sich von B&auml;r eine Klarstellung, ob sie tats&auml;chlich so eine H&auml;ngepartie beherzigt.<\/p><p><strong>&bdquo;Galgenm&auml;nnchenwort&ldquo;<\/strong><\/p><p>Aber das f&auml;llt ihr nicht ein &ndash; daf&uuml;r etwas anderes, n&auml;mlich, zun&auml;chst einmal das Image der Hilfsleistung aufzupolieren. Denn &bdquo;Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz&ldquo;, das sei ein &bdquo;Galgenm&auml;nnchenwort&ldquo;, das &bdquo;nicht total sexy&ldquo; klinge, befand sie im <a href=\"https:\/\/www.ardaudiothek.de\/episode\/urn:ard:episode:a598c2bfa3dfbf1a\/\">Interview mit der <em>ARD<\/em><\/a>. Sie k&ouml;nne sich stattdessen einen neuen Namen vorstellen, weil sie &bdquo;ganz oft&ldquo; erlebe, &bdquo;dass das jetzt in Studierendenkreisen nicht den besten Ruf hat, was ich sehr schade finde, weil das nichts ist, wof&uuml;r man sich sch&auml;men muss&ldquo;. Die Wahrheit ist: Nicht den &bdquo;besten Ruf&ldquo; hat das Instrument, weil es zu wenig Ertrag abwirft, mit maximalem Stress zu beantragen ist, die Mittel bisweilen &uuml;ber Monate nicht ausgezahlt werden und es Betroffene in die Schuldenfalle treibt, da es nicht in G&auml;nze als Zuschuss bewilligt wird, sondern zur H&auml;lfte als Darlehen. F&uuml;r all das m&uuml;sste sich in der Tat wer &bdquo;sch&auml;men&ldquo;: diejenigen Politiker, die es so weit haben kommen lassen.<\/p><p>Auch die fesche Doro hat daran ihre Aktie. Unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) fungierte sie vier Jahre lang als Beauftragte der Bundesregierung f&uuml;r Digitalisierung. Spuren hat sie in dem Job offensichtlich nicht hinterlassen, schlie&szlig;lich gilt Deutschland wie ehedem als digitales Entwicklungsland. Dabei h&auml;tte sie gerade beim Thema BAf&ouml;G allerhand wuppen k&ouml;nnen. Seit zig Jahren reiben sich Bund und L&auml;nder vergebens am Aufbau einer fl&auml;chendeckenden elektronischen Plattform auf, die es erlaubt, bestehende Anspr&uuml;che mit wenigen Klicks einzul&ouml;sen. Von wegen! Stand jetzt lassen sich die Unterlagen zwar digital hochladen. In den BAf&ouml;G-&Auml;mtern werden diese jedoch <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2025-10\/07\/ohne-drucker-geht-nichts-im-bafoeg-amt-in-mv\">&bdquo;in Ermangelung einer revisionssicheren Dateiablage oder eines E-Aktensystems&ldquo;<\/a> ausgedruckt und h&auml;ndisch bearbeitet. So stapeln sich riesige Papierberge in personell hoffnungslos unterbesetzten Schreibstuben und treiben Mitarbeiter und Studierende in den Wahnsinn, Letztere wegen ausbleibender &Uuml;berweisungen nicht selten in bittere Existenzn&ouml;te. In Th&uuml;ringen warten Leidtragende bis zu einem halben Jahr auf ihren Bescheid.<\/p><p><strong>Wurscht!<\/strong><\/p><p>Es w&auml;re an Dorothee B&auml;r, diese Missst&auml;nde schleunigst und ein f&uuml;r alle Mal zu beenden, einschlie&szlig;lich der Umst&auml;nde, die ein Studium immer mehr zur Armutsfalle haben werden lassen. Den Satz, &bdquo;dass es nicht am Geldbeutel des Elternhauses scheitern darf, ob man ein Studium in Angriff nimmt oder nicht&ldquo;, haben so oder &auml;hnlich alle ihre Vorg&auml;ngerinnen vom Stapel gelassen. Konsequenzen hatte dies ausnahmslos nie, allenfalls derart, dass dem &bdquo;Geldbeutel des Elternhauses&ldquo; noch gr&ouml;&szlig;erer Stellenwert zugekommen ist. Aber das d&uuml;rfte f&uuml;r die Tochter aus dem Haus eines CSU-Papas und CSU-Opas mit B&uuml;rgermeisterehren, die ihren <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/politik\/deutschland\/dorothee-baer-die-bundesministerin-fuer-forschung-technologie-und-raumfahrt-im-portraet_vid-128235725\">Werdegang durch die Parteinetzwerke<\/a> bis hoch auf einen Ministersessel gewiss wohlwollend begleitet haben, doch eher ziemlich wurscht sein, wie man in Bayern sagt.<\/p><p>Jedenfalls ist ihr das augenscheinlich viel weniger wichtig, als einen neuen Begriff f&uuml;r das BAf&ouml;G zu erfinden, etwa in die Richtung &bdquo;Stipendiensystem&ldquo;, so B&auml;r. Wow, das knallt, und klingt fast wie Deutschlandstipendium. Das Programm hatte vor 14 Jahren Annette Schavan (CDU) ausgerollt, um die Privatwirtschaft noch enger mit den Hochschulen zu verkuppeln. Dabei greifen sich Unternehmen &bdquo;Talente&ldquo; an &ouml;ffentlichen Hochschulen heraus, die h&auml;lftig auf ihre und h&auml;lftig auf Rechnung des Bundes gef&ouml;rdert werden, um sie so fr&uuml;hzeitig an sich zu binden. Das unausgesprochene Ziel der damaligen Regierung war es, damit das BAf&ouml;G weiter zu schw&auml;chen, was ihr zweifelsohne gelungen ist. So kann es weitergehen.<\/p><p><strong>Kleckern beim Hochschulbau<\/strong><\/p><p>Aber B&auml;r hat neben absurden Vorschl&auml;gen noch weitere Luftnummern im K&ouml;cher. Die Hochschulen leiden unter einem immensen Sanierungstau. Die Hamburger Finanzbeh&ouml;rde hat den Bedarf der Hansestadt auf ganz Deutschland hochgerechnet und beziffert diesen mit <a href=\"https:\/\/www.jmwiarda.de\/2025\/01\/31\/140-900-000-000\/\">knapp 141 Milliarden Euro<\/a>. So viel Geld sei erforderlich, um bis Ende der 2030er-Jahre bundesweit alle H&ouml;rs&auml;le, Seminar-, Verwaltungs- und Laborgeb&auml;ude aus der Bauf&auml;lligkeit zu befreien oder zu ersetzen. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) veranschlagt nur f&uuml;r die &bdquo;dringendsten&ldquo; Erforderlichkeiten <a href=\"https:\/\/www.hrk.de\/positionen\/beschluss\/detail\/modernisierung-energetische-sanierung-und-neubau-von-hochschulen\/\">&bdquo;mindestens 38 Milliarden Euro&ldquo;<\/a>. Union und SPD wollen daf&uuml;r laut Regierungsprogramm aus dem 500-Milliarden-Euro-Schuldenpaket f&uuml;r Infrastruktur sch&ouml;pfen, in Gestalt einer &bdquo;Schnellbauinitiative von Bund und L&auml;ndern zur Modernisierung, energetischen Sanierung und digitalen Ert&uuml;chtigung&ldquo;.<\/p><p>Und wie viel konnte die Forschungsministerin f&uuml;r das Jahr 2026 gegen&uuml;ber dem Finanzministerium herausschlagen? 60 Millionen Euro! Und das nicht einmal allein f&uuml;r die Schnellbauinitiative, ein Teil entf&auml;llt auf eine Bund-L&auml;nder-Initiative Forschungsbau. Die Summe entspricht weniger als einem Sechshundertstel der HRK-Forderung und weniger als einem Zweitausendstel des Gesamtbedarfs. Wie viel mehr daraus in zw&ouml;lf Jahren wird, auf die das Programm terminiert ist, und was die Bundesl&auml;nder aus ihrem Anteil am Infrastrukturpaket beitragen, wird sich zeigen m&uuml;ssen. Erfahrungsgem&auml;&szlig; werden sie beim Hochschulbau weiter kleckern. Und B&auml;r kleckert mit.<\/p><p><strong>Mrs. Future<\/strong><\/p><p>Geklotzt wird dagegen mit Spr&uuml;chen und wenn mit Geld, dann f&uuml;r zweifelhafte Projekte. B&auml;r versteht sich am allerliebsten als Raumfahrtministerin, und ihr Ressort nennt sie gerne &bdquo;BM Future&ldquo;. Bisher allerdings existiert ihre Abteilung Raumfahrt <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-08\/dorothee-baer-raumfahrt-personalmangel-ministerium-katherina-reiche\">&bdquo;nur auf dem Papier&ldquo;<\/a>, wegen Kompetenzrangeleien mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), wie <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-08\/dorothee-baer-raumfahrt-personalmangel-ministerium-katherina-reiche\"><em>Die Zeit<\/em><\/a> berichtete. Das passt ins Bild. Wenn nicht einmal die n&ouml;tigen Mitarbeiter beizeiten von einem Haus ins andere umziehen, wie soll das dann erst mit der Frau auf dem Mond klappen, von der Dorothee B&auml;r tr&auml;umt? Und was wurde aus den deutschen Flugtaxis, deren Einsatz sie 2018 als hauptamtliche Digitaltante f&uuml;rs Jahr 2025 voraussagte? Alle drei deutschen Entwickler &ndash; Lilium, Airbus, Volocopter &ndash; stecken mittlerweile in einer ernsten Finanz- und Schaffenskrise, und bis zum Regelbetrieb k&ouml;nnten noch &Auml;onen vergehen.<\/p><p>Zum &bdquo;Gl&uuml;ck&ldquo; gibt es bodenst&auml;ndigere Probleme, denen sich die Doro stellt, allen voran dem vermeintlich drohenden Europafeldzug der Russen. Derzeit bereitet sie die Ministerratskonferenz der Europ&auml;ischen Weltraumorganisation (ESA) vor, die Ende November im Bremen steigt. Dabei, so hei&szlig;t es seitens des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), werde &uuml;ber die <a href=\"https:\/\/www.bdli.de\/meldungen\/esa-ministerratskonferenz-2025-fuer-die-raumfahrt-klare-investitionsentscheidungen\">&bdquo;Zukunft Europas im All&ldquo;<\/a> entschieden, sprich dar&uuml;ber, wie viel Geld die EU-Regenten f&uuml;r ihre &uuml;bergeschnappte Aufr&uuml;stungssause im luftleeren Raum verblasen wollen.<\/p><p><strong>Bodenlos<\/strong><\/p><p>Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) schweben allein f&uuml;r die BRD 35 Milliarden Euro bis 2030 vor. B&auml;r will den Anfang mit einem deutschen ESA-Beitrag von f&uuml;nf Milliarden Euro machen. &bdquo;Vielleicht kann man da auch noch mal eine L&ouml;sung finden, um noch mal eine Schippe draufzulegen&ldquo;, sagte sie der <em>ARD<\/em>. Zwecks &bdquo;Kriegsert&uuml;chtigung&ldquo; geht das bestimmt. Die Sache mit dem Erdtrabanten haut dagegen wohl nicht so schnell hin: Selbst die US-amerikanische <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/nasa-sucht-fuer-mond-landung-alternative-zu-spacex-von-elon-musk-a-0e108c5e-8323-414f-9680-f219b96643d2\">NASA<\/a> h&auml;ngt ihren Pl&auml;nen einer bemannten Mission um Jahre hinterher, ganz zu schweigen von einer &bdquo;befrauten&ldquo;. Dabei sch&ouml;sse man Doro so gerne auf den Mond &hellip;<\/p><p><small>Titelbild: FELIPE TRUEBA\/EPA-EFE\/Shutterstock<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/4a5c7149e34249db8978ad44c4017ffb\" alt=\"\" title=\"\" height=\"1\" width=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dorothee B&auml;r will deutsche Frauen auf den Mond und Flugtaxis durch deutsche L&uuml;fte schie&szlig;en. Nichts davon wird klappen, aber das st&ouml;rt die Raumfahrtministerin nicht. Hauptsache, die Spr&uuml;che sitzen, samt Outfit und Frisur. Neuerdings gef&auml;llt ihr das Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz nicht mehr, vor allem der Titel st&ouml;rt sie. Da m&uuml;sse Knackigeres her, zum Beispiel &bdquo;Stipendiensystem&ldquo;. 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