{"id":140929,"date":"2025-10-22T15:00:12","date_gmt":"2025-10-22T13:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140929"},"modified":"2025-10-22T17:39:42","modified_gmt":"2025-10-22T15:39:42","slug":"leserbriefe-zu-berliner-zeitung-stellt-allen-mitgliedern-der-bundesregierung-die-frage-wuerden-minister-ihre-kinder-in-den-krieg-schicken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140929","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eBerliner Zeitung stellt allen Mitgliedern der Bundesregierung die Frage: \u201eW\u00fcrden Minister ihre Kinder in den Krieg schicken?\u201c\u201c"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><br>\n<strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong> w&uuml;rdigt <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140696\">in seinem Kommentar<\/a> den &bdquo;journalistischen Verstand&ldquo; der <em>Berliner Zeitung<\/em>, die von Mitgliedern der Bundesregierung wissen wollte, ob sie ihre eigenen Kinder im Kriegsfall in einen Konflikt, insbesondere mit Russland, schicken w&uuml;rden. &bdquo;Die Reaktion oder Nichtreaktion von Merz, aber auch der anderen Minister zeigt&ldquo;: zwischen den politischen Forderungen nach Kriegst&uuml;chtigkeit und der pers&ouml;nlichen Einsatzbereitschaft der Entscheidungstr&auml;ger liegen Welten. Politische Eliten halten sich beim tats&auml;chlichen Kriegsgeschehen vornehm zur&uuml;ck, w&auml;hrend sie einfache B&uuml;rger und ihre Kinder an die Waffen befehligen. Um diese Diskrepanz zu &uuml;berbr&uuml;cken, schl&auml;gt unser Autor vor, sich an ein dem russischen General Alexander Lebed zugeschriebenes Zitat zu halten: &bdquo;Lassen Sie mich eine Kompanie aus den Kindern der Elite rekrutieren und der Krieg wird an einem Tag vorbei sein.&ldquo; Wir danken f&uuml;r die interessanten Leserbriefe, die <strong>Ala Goldbrunner<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Marcus Kl&ouml;ckner,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r den Beitrag. Verantwortlichen diese Frage zu stellen ist wichtig und ist es eine Farce, dass die Antworten ausbleiben.<\/p><p>Bedauerlicherweise k&ouml;nnen sich Politiker aufgrund ihres Berufsstandes pers&ouml;nlicher Antworten entziehen. Deshalb ist es umso wichtiger Fragen nicht pers&ouml;nlich, sondern politisch zu formulieren:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Sind Sie bereit Entscheidungen zu treffen, die sich negativ auf das Leben ihrer direkten Nachkommen auswirken? Unterst&uuml;tzen Sie diese Entscheidung im Wissen, dass es das Leben ihrer direkten Nachkommen bedroht?&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ein Politiker muss keine pers&ouml;nlichen Fragen beantworten, aber er ist beruflich verpflichtet zumindest professionell zu antworten.<\/p><p>Wie dem auch sei. Diese Entscheidung ist vermutlich stillschweigend von einer Mehrheit der Bev&ouml;lkerung getroffen worden, ohne dass Politiker eine pers&ouml;nliche Antwort darauf haben m&uuml;ssen.<\/p><p>In diversen Diskussionen aus meinem Umfeld zeichnet sich ab, dass Wehrhaftigkeit mittlerweile ohne jeden Zweifel hingenommen wird. Dabei ist die Tragweite den meisten nicht bekannt. Eine Freundin sieht es als notwendig an, dass die Gesellschaft weiter militarisiert wird. Dabei ignoriert sie stumpf, dass sie nicht an der Front k&auml;mpfen muss, ihre Kinder sind noch zu klein irgendwas zu verteidigen. Und sie ignoriert, dass wohl meine Kinder im schlimmsten Fall ohne mich aufwachsen werden, wenn ich f&uuml;r sie irgendwo ihre Werte verteidige und m&ouml;glicherweise sterbe.<\/p><p>So geht das durch alle Reihen. Niemand f&uuml;hlt sich pers&ouml;nlich bedroht, weil man sich aufgrund seines Geschlechtes oder dem Alter oder dem Beruf auf der &bdquo;sicheren Seite&ldquo; sieht. Und wer keine S&ouml;hne hat, der hat sowieso Gl&uuml;ck.<\/p><p>Aber was hat uns die Ukraine gelehrt?<\/p><p>Es wurden beispielsweise zuerst die Alten einberufen. Mit Blick auf das steigende Renteneintrittsalter in der BRD ist somit kein Mann sicher vor der Einberufung.<\/p><p>Ich denke den Menschen muss mehr klar werden, dass heutzutage weder Alter noch Geschlecht noch irgendwas einen rettet. Selbst die allgemeine M&ouml;glichkeit den Befehl zu verweigern ist so streng reglementiert, dass es unm&ouml;glich ist die Waffe im Vorfeld zu strecken. Wenn es ums &Auml;u&szlig;erste geht, ist kein Opfer zum Schutz des Systems gro&szlig; genug. Und dass sollte jedem klar sein. Es geht nicht um Demokratie oder irgendwelche Werte. Es geht darum, das System zu sch&uuml;tzen.<\/p><p>Die Weichen sind l&auml;ngst gestellt. Nun hei&szlig;t es:<\/p><p><strong>Deutschsein hei&szlig;t, jede Sackgasse bis zum Ende abzuschreiten<\/strong><\/p><p>Und um ehrlich zu sein. Ich bin dazu nicht bereit und das sollten andere auch nicht. Noch ist Zeit. Fraglich ist, ob diese sinnvoll genutzt wird.<\/p><p>Frustrierte Gr&uuml;&szlig;e<br>\nEugen Baitinger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin,<\/p><p>werter Herr Kl&ouml;ckner! Also, bitte! Sie k&ouml;nnen doch nicht Berufliches mit Privatem vermischen! Wo k&auml;men wir denn da hin? Die Berufspolitiker m&uuml;ssen doch den Krieg herbei reden &mdash; das geben die Propagandastellen der NATO und des Pentagon vor. Bitte haben Sie Verst&auml;ndnis daf&uuml;r! Schlie&szlig;lich dienen sie damit dem schn&ouml;den Mammon, der daf&uuml;r sorgt, da&szlig; die Reichen reich bleiben, noch reicher werden und sich die Armut vergr&ouml;&szlig;ert, denn Eines wissen alle Gewerkschafter: nur, wo gro&szlig;e Armut existiert, kann es auch gro&szlig;en Reichtum geben, getreu dem Motto: &ldquo;W&auml;re ich nicht arm, so w&auml;rst Du nicht reich!&rdquo; Die Spaltung des Volkes wird dabei nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern quasi als Nebeneffekt zur Herrschaftssicherung mi&szlig;braucht.<\/p><p>Wir, das Fu&szlig;volk, m&uuml;ssen also Verst&auml;ndnis daf&uuml;r haben, wenn die Minister, quasi als Vorgesetzte, die Kriegstrommel r&uuml;hren, w&auml;hrend sie &ldquo;ihre S&ouml;hne nicht hergeben&rdquo; f&uuml;r einen Krieg. Schlie&szlig;lich ist auch nicht 24\/7 Krieg: das verdeutlicht eindrucksvoll eine Folge von &ldquo;Asterix &amp; Obelix&rdquo;, in welcher das K&ouml;nigreich Gro&szlig;britannien in einen Krieg von au&szlig;en verwickelt wird. It&rsquo;s teatime! P&uuml;nktlich werden die Waffen niedergestreckt und die Teezeremonie zelebriert. Erst danach d&uuml;rfen die Schwerter wieder sprechen. F&uuml;rwahr, man erz&auml;hle das einem traumatisierten Kriegsopfer, das tagelang aufgrund von Kampfhandlungen nicht schlafen konnte, weil es um sein Leben f&uuml;rchtete. So ein Minister ist eben auch nicht 24\/7 im Dienst, sondern schl&auml;ft (noch) einen friedlichen Schlaf, in welchem nicht nur verbal die Waffen schweigen. Die Iraner kennen die Heimt&uuml;cken pl&ouml;tzlicher Angriffe, Katar ebenso. So auch die Russen, wenn Drohnen oder demn&auml;chst eine atomar best&uuml;ckbare Taurus tief im Hinterland einschlagen (man munkelt &uuml;ber eine &ldquo;schmutzige Bombe&rdquo;, wie sie Selenskyj bereits vor Jahren gen Russland schicken wollte).<\/p><p>In Ihrem Artikel fehlen mir noch ein paar deskriptive Worte: Doppelmoral, Heuchelei, Feigheit (in der &Ouml;ffentlichkeit zugeben zu m&uuml;ssen, da&szlig; man weder selbst noch die eigene Familie unter den schlimmen Folgen eines Krieges leiden will) und damit ein fehlendes R&uuml;ckgrat. Wie ein wirbelloses Tier, das sich auf Druck von au&szlig;en in alle m&ouml;gliche Richtungen bewegen kann, ohne, da&szlig; es tats&auml;chlich Schaden n&auml;hme. Unvorstellbar, da&szlig; das Kind eines Kriegsministers unter eine Panzerkette k&auml;me und bis zur Unkenntlichkeit verstellt w&uuml;rde. Oder, wie Israel das gerne tut, wenn sich v&ouml;lkerrechtlich ge&auml;chtetes Phosphor durch die Haut frisst, dem Sauerstoff sei Dank.<\/p><p>Und das alles nur f&uuml;rs Geld.<\/p><p>Scheinbar kennen die Spezies Homo Politicus, Homo Journalismus und Homo Steinreichus nur ein Gegeneinander, dabei w&auml;re ein Miteinander so viel produktiver. Ironischerweise ist es genau das, was die USA so f&uuml;rchten: ein produktives, friedliches Miteinander von Europa mit Asien, in erster Linie mit Russland. Man stelle sich vor, Europa w&auml;re mit ganz Asien in freundschaftlichen Beziehungen, inklusive China &mdash; das w&auml;ren wahrhaft schlaflose N&auml;chte f&uuml;r das US-Establishment, wobei das auch dann irrelevant w&auml;re, denn wer macht sich schon &uuml;ber einen bedeutungslosen Staat auf diesem Planeten Gedanken? Ja: genau so denken die US-Falken, die ihre Fl&uuml;gelschl&auml;ge auf Europa &uuml;bertragen. Daf&uuml;r sorgen Netzwerke wie die Atlantikbr&uuml;cke und vor allem die NATO.<\/p><p>Meine Hochachtung geht an die Redaktion der Berliner Zeitung, an diese sowie an alle anderen Bl&auml;tter ich sogleich eine Bitte richten will: H&ouml;ren Sie nicht auf, den Kriegsgeilen den Spiegel vorzuhalten und sie zu fragen, ob sie oder ihre Kinder h&ouml;chstselbst bereit w&auml;ren, in einen Krieg zu ziehen, den sie h&ouml;chstselbst herbeireden! Wenn die Atombomben geflogen sein werden, dann werden sie keine Diener mehr haben, niemanden, den sie ausbeuten k&ouml;nnen, und auch niemanden, den sie um Gef&auml;lligkeiten bitten k&ouml;nnen; Luxusg&uuml;ter gibt&rsquo;s dann nicht mehr, man kann froh sein, wenn man unverstrahlt am Leben ist und unkontaminierte Nahrung hat. Am Ende wird auch der reichste, arroganteste Schn&ouml;sel auf das reduziert, wie er einst auf diese Welt kam: als hilfloser, nackter Mensch. Solche Menschen haben vergessen, wo sie herkommen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Schauberger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>der Fisch stinkt vom Kopfe her!<\/p><p>Es ist gut, dass&nbsp;wenigstens ein journalistisches Blatt aus der Mainstream-Blase diese eine, alles entscheidende Frage stellt.<\/p><p>Die daraus resultierenden und dargestellten Reaktionen unserer elit&auml;ren Funktionsmarionetten ist doch zu erwarten gewesen.<\/p><p>Die, von ihrer hohen Kanzel st&auml;ndig nach &ldquo;Verantwortung&rdquo; der Anderen fordernden, sich selbst ihrer Verantwortung um dieses Land st&auml;ndig preisend, zeigen unwillentlich &ldquo;ihren&rdquo; verwahrlosten Charakter. Denn mit &ldquo;ihrem&rdquo; Geschrei nach Verantwortung der Anderen stehen Sie selbst pl&ouml;tzlich nackt vor uns. Ein besseres, uns Augen &ouml;ffnendes Schauspiel konnten uns diese Moralsektierer ja gar nicht bieten.<\/p><p>Jetzt ist der Zeitpunkt f&uuml;r uns gekommen, diesem verantwortungslosen Treiben mit diesem gebotenen Schauspiel energisch entgegenzutreten.<\/p><p>Lassen wir uns nicht l&auml;nger mit Feindbildern indoktrinieren und in gesellschaftliche Einzelgruppen spalten, welche am Ende doch gleich in ihrem Blut und dem Ruf nach Mama verenden werden.<\/p><p>Werden wir uns endlich unserer geballten Wucht an Masse bewu&szlig;t, die wir wahrlich nutzen k&ouml;nnten gegen diese Systemg&uuml;nstlinge.<\/p><p>Sagen wir endlich &ldquo;gemeinsam Nein hei&szlig;t Nein!&rdquo;<\/p><p>Hochachtungsvoll<br>\nJens- M. Juckel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion,<\/p><p>diese Frage stelle ich mir immer, wenn ich von kriegst&uuml;chtig h&ouml;re. Beim ersten Treffen der Nachdenkseiten in meiner Stadt wurde die Frage gestellt, ob man nicht irgendwie Jugendliche aufkl&auml;ren k&ouml;nne. Ich sagte spontan: Die haben doch Eltern! Ich wurde aber im Bekanntenkreis dar&uuml;ber belehrt, dass eine Wehrpflicht absolut notwendig sei, weil 2029 ein Krieg ausbreche. Das habe einer im Fernsehen gesagt. Ich h&auml;tte eher erwartet, dass man sich dar&uuml;ber ausl&auml;sst, wie man dieser Gefahr Herr werden k&ouml;nne. Ich frage mich auch, ob Minister, Abgeordnete und Million&auml;re unverletzbar sind, denn auch zu Hause kann man verletzt werden oder sterben. Bleiben sie also alle brav in ihrem Heimatland, auch die Kinder, reden klug in Talkshows und ergeben sich dem Schicksal? Als solches m&uuml;ssen sie den Krieg ja ansehen, denn dem Schicksal kann man nicht entgehen. Und m&ouml;chten sie in einem kaputten Land weiter leben? Wieso ticken andere Gehirne anders als meines. Haben sie alles gel&ouml;scht, was mit Krieg gemeint ist? Hatten sie in der Schule keine Nachkriegsliteratur durchgenommen? Ich finde die Frage der Berliner Zeitung bewundernswert. <\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nRenate Stuhr<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p><em>Anm. der Red.: Die Leserin hat uns ihren Leserbrief, den sie diesbez&uuml;glich an die BZ geschickt hat, weitergeleitet]<\/em><\/p><p>Diese Frage List schon l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig! Die Antworten, bzw. nicht Antworten waren zu erwarten. Ich hatte mich schon bei der Ampel ge&auml;rgert: Da ging es in Bundestagsdebatten erst noch um die &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo;. Ich stellte per Mail die Frage an die Bundesregierung, von welchen Ministern die Kinder oder Enkelkinder Soldatinnen und Soldaten in der Bundeswehr t&auml;tig sind. Schon diese Frage war schon zu viel. Die Antwort lautete, das w&auml;re aus datenschutzrechtlichen Gr&uuml;nden nicht m&ouml;glich. So einfach ist das.<\/p><p>Christine Ullrich, Berlin-Charlottenburg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>im Artikel vom 17.10.2025 von Marcus Kl&ouml;ckner stand :<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Im Netz findet sich eine Aussage, die angeblich von dem russischen General Alexander Lebed stammen soll. Sie lautet: &bdquo;Lassen Sie mich eine Kompanie aus den Kindern der Elite rekrutieren und der Krieg wird an einem Tag vorbei sein.&ldquo;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wieso aus deren Kindern? Da die Eliten die Kriege anzetteln, sollten sie auch selber in den Krieg ziehen und nicht ihre Kinder, oder eher die Kinder anderer B&uuml;rger, vorschieben. Auch unseren Regierenden w&uuml;rde so eine Fronterfahrung gut stehen, ein bisschen (Haushalts-) Disziplin hat noch niemandem geschadet, sagte meine Oma immer.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nIngo Moltzen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>fast die gleiche Frage habe ich 2023 in einem Brief an Frau Strack-Zimmermann gerichtet, als sich die FDP Politikerin &ldquo;h&auml;nderingend&rdquo; darum bem&uuml;ht hat, den Krieg in der Ukraine weiter zu eskalieren, indem diese Taurus-Waffen geliefert werden. Ich wies in meinem damaligen Schreiben die Frau Abgeordnete darauf hin, welche pers&ouml;nliche Konsequenzen das f&uuml;r sie und ihre Kinder eventuell haben kann, wenn diese Forderung umgesetzt wird.&nbsp;Frau Strack-Zimmermann hat auf den Brief nie geantwortet, obwohl ich ihr diesen &uuml;ber die Bundestagsverwaltung als auch auch &uuml;ber einen Bielefelder Stadtrat der FDP zugestellt habe.<\/p><p>In Ihrem Artikel werden &ldquo;leider&rdquo; nur PolitikerInnen erw&auml;hnt, die mit der Frage konfrontiert wurden. Die Antworten auf die Frage &uuml;berraschen mich allerdings auch nicht. Die Bundeswehr h&auml;tte ganz bestimmt keine Personalsorgen, wenn Kiesewetter, R&ouml;ttgen, Wadephul, Baerbock, Hubig, Habeck, Hofreiter, Scholz, Klingbeil, Strack-Zimmermann und und wie sie sonst noch so alle hei&szlig;en oder hie&szlig;en im Deutschen Bundestag, sich als Reservisten mit ihren erwachsenen Kindern zur Verf&uuml;gung stellen w&uuml;rden. Dazu geh&ouml;ren auch ihre vielen Unterst&uuml;tzer, insbesondere aus den Mainstream Medien, wie auch das F&uuml;hrungspersonal der Kirchen und den Gewerkschaften, wovon viele auch erwachsene Kinder haben. Diese schweigen bekanntlich zur verr&uuml;ckten Hochr&uuml;stungspolitik und der damit einhergehenden Kriegspropaganda, womit sie den langsam heranziehenden Krieg offenbar tolerieren und ihn deshalb mitverantworten. Das bedeutet f&uuml;r sie aber auch, selbst in diesen zu ziehen. Denn es ist schlie&szlig;lich ihr Krieg und keiner den das Volk haben will! Au&szlig;erdem steht ja f&uuml;r all diese Leute l&auml;ngst wieder fest, wie schon bei den letzten beiden Weltkriegen: Russland ist mal wieder an allem alleine schuld. Gut! Bei dem Bildungssystem und den inh&auml;renten Herrschaftsverh&auml;ltnissen in Deutschland, w&auml;re etwas anderes aber auch eine totale &Uuml;berraschung gewesen! Willy Brand und Egon Bahr, ihre Weggef&auml;hrten, waren hier zwar eine Ausnahme, die von der Kontinuit&auml;t geheuchelter moralisierender Wichtigtuerei &ldquo;Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen&rdquo; abgewichen sind. Aber das war ein Betriebsunfall im politischen Raum, der sich nicht noch einmal wiederholen soll.<\/p><p>Auf jeden Fall sollten die benannten Adressaten (s.o.) sich sehr bald bei der Bundeswehr melden, f&uuml;r ihre soldatische Vorbereitung auf den anstehenden &ldquo;gro&szlig;en&rdquo; Krieg. Kriegst&uuml;chtigkeit ist schlie&szlig;lich das Gebot der Stunde, sagt der Herr Pistorius! Und wenn sie dabei ihre erwachsenen Kinder gleich noch mitnehmen, dann wird die Bundeswehr auch keine Personalsorgen mehr haben. Und das &ldquo;Problem&rdquo; einer zunehmenden Kriegsdienstverweigerung im Volke, sollte sich nicht mehr stellen. Die Kinder seien hier nur deswegen erw&auml;hnt, weil die propagandistischen Bellizisten auch nichts anderes von ukrainischen Eltern erwarten, dass diese ihre Kinder in den Krieg schicken. Weil deren Kinder aber bald alle verletzt, unsch&ouml;n verkr&uuml;ppelt, &ldquo;einfach&rdquo; nur tot oder ins Ausland abgehauen sind, m&uuml;ssen unsere kriegstreibenden PolitkerInnen wie ihre Dulder nun selbst ran. Der Komiker Selenskyj, dem ein nicht unwesentlicher Teil der deutschen Politikerkaste, in halluzinatorischer Anbiederung bis zur nekrophilen Selbstaufl&ouml;sung verfallen ist, wird es ihnen sicherlich mit gro&szlig;em Zapfenstreich, sp&auml;ter eventuell auch mit einem pomp&ouml;sen Ehrendenkmal danken. Vorausgesetzt, er kann es dann noch! Den &ldquo;armen&rdquo; Kindern dieser &ldquo;Halluzinanten&rdquo;, den kann an dieser Stelle nur empfohlen werden, sich einmal das Lied von Hannes Wader anzuh&ouml;ren &ldquo;Es ist an der Zeit&rdquo;. Es kann f&uuml;r sie durchaus sein, dass sich der Abnabelungsprozess vom Elternhaus dann enorm beschleunigt.&nbsp;<\/p><p>Auf jeden Fall, sollten unsere bellizistischen Politiker und ihre Unterst&uuml;tzer mit &ldquo;gutem Vorbild&rdquo; vorangehen. Sollen sie doch in den, durch selbstverschuldete kognitive Ignoranz, von ihnen aufgestachelten Krieg ziehen. Sie k&ouml;nnen sich ja bei ihrem Weg in den Untergang, von den &ldquo;Trompeten der NATO&rdquo; begleiten lassen. Denn mit dieser &ldquo;Musik in den Ohren&rdquo;, k&auml;mpft es sich im Wahn einfach noch besser! Und das alles nur, damit diese endlich ihren milit&auml;rischen Apparat, von &uuml;berall bis an die Grenze Russland ausbreiten kann. &Uuml;brigens, w&uuml;rde auch nur irgendein Land der &ldquo;Weltgemeinschaft&rdquo; auf die Idee kommen, atomare und sonstige weitreichende Waffensysteme in Mexiko oder Kanada zu stationieren, welche die USA bedrohen, dann w&uuml;rden diese wie Putin reagieren. Und das sogar noch deutlich brutaler! Von wem man das erfahren kann? Von den Amerikanern selbst! Man muss hier nur hochgestellte amerikanische Milit&auml;rs einmal befragen, was sie tun w&uuml;rden, wenn sie in Putins Situation w&auml;ren. Und dann das Thema R&uuml;stungsausgaben, wo die Amerikaner nur milde lachen k&ouml;nnen, wenn sie h&ouml;ren wie viel Russland f&uuml;r die R&uuml;stung ausgibt. F&uuml;r das amerikanische Milit&auml;r und die NATO sind das &ldquo;l&auml;cherliche peanuts&rdquo;, im Vergleich zu den eigenen Ausgaben f&uuml;r R&uuml;stung und &ldquo;Verteidigung&rdquo; und das schon seit Jahrzehnten. Aber unsere kriegstreibenden PolitikerInnen sowie ihre Unterst&uuml;tzer aus den Medien, die mit Tat und Schrecken die Kriegsvorbereitungen immer weiter forcieren wollen, wollen hiervon nichts wissen.&nbsp;<\/p><p>Sie wollen dabei nicht zimperlich vorgehen, in ihrer Absicht Russland f&uuml;r alle Zeit zu ruinieren, wie es Annalena Baerbock bereits Anfang 2022 gefordert hat. In ihren Augen ist es ja schlie&szlig;lich ein &ldquo;Freiheitskampf&rdquo; f&uuml;r Europa, f&uuml;r den es sich lohnt zu sterben! Dann sollen sie sterben! Aber ohne uns, das Volk! Denn erst im Moment ihres qualvollen Sterbens, werden viele dieser propagandistischen Maulhelden &ldquo;aufwachen&rdquo;, dass sie ein Opfer ihrer Propaganda, als auch der Propaganda korrupter oligarchischer Interessen geworden sind und daf&uuml;r sinnlos ihr Leben sowie das ihrer Lieben wegwarfen. Diese Einsicht entschuldigt sie aber keineswegs von ihren Verbrechen, die sie in Wort und Tat bis dahin begangen haben werden. Sofern es so etwas wie eine g&ouml;ttliche Gerechtigkeit geben sollte, werden sie sich sp&auml;testen da zu verantworten haben.&nbsp;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nG&uuml;nter Brinkhoff<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner, <\/p><p>die Frage, welche die Berliner Zeitung an die Damen und Herren Politikerdarsteller gerichtet hat, sollte erg&auml;nzt werden: welche der mit unseren Steuern durchgef&uuml;tterten Personen w&auml;re selber bereit, an die Front zu ziehen? <\/p><p>Bei positiver Antwort oder auch bei Nichtbeantwortung dieser Frage muss eine sofortige zwangsweise Deportation dorthin erfolgen, wo angeblich Deutschlands Freiheit verteidigt wird! Ganz gem&auml;&szlig; ihres Amtseides, Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden! <\/p><p>Und rede sich niemand mit Alter, Elternzeit, Rheuma, Menopause oder zu kurzen Beinen heraus! Sollen sie ihren gro&szlig;m&auml;uligen Reden endlich Taten folgen lassen und mit leuchtenden Beispielen vorangehen! Ich spendiere gerne die Bahnfahrt an die Front. Nat&uuml;rlich Einweg, denn mit einer R&uuml;ckkehr rechne ich eher nicht. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nWolfgang Klein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-140929","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140929","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=140929"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140929\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":140951,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140929\/revisions\/140951"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=140929"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=140929"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=140929"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}