{"id":140957,"date":"2025-10-23T08:40:27","date_gmt":"2025-10-23T06:40:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957"},"modified":"2025-10-23T08:40:27","modified_gmt":"2025-10-23T06:40:27","slug":"hinweise-des-tages-4961","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h01\">&bdquo;Im Kriegsfall werden pro Tag 1000 Soldaten an der Front sterben oder schwer verwundet sein&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h02\">Reise nach Russland: Wenn Theorie auf Realit&auml;t trifft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h03\">Sanktionen verpuffen: Russisches Erd&ouml;l flie&szlig;t weiter nach Indien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h04\">USA und Katar drohen EU wegen Nachhaltigkeitsregeln mit LNG-Stopp<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h05\">China zum gr&ouml;&szlig;ten Handelspartner Deutschlands geworden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h06\">Steuern erh&ouml;hen oder lieber senken?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h07\">Ethischer Welthandel: Ein neues Paradigma f&uuml;r die EU-Handelsstrategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h08\">Staat kassiert f&uuml;r 100-Milliarden-Fonds &ndash; B&uuml;rger zahlen die Zeche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h09\">Interne Dokumente: EU arbeitet an ausufernder Vorratsdatenspeicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h10\">Wissen in Tr&uuml;mmern &ndash; Vom zerst&ouml;rten Gaza zur Zensur der Wissenschaft in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h11\">Windenergie: Wenn ehrgeizige Ziele auf ern&uuml;chternde Realit&auml;t treffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h12\">Fall Todenh&ouml;fer: Widerspr&uuml;chliche Aussagen zu Polizeima&szlig;nahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h13\">Verfassungsschutz &uuml;berpr&uuml;ft Hunderte Nichtregierungsorganisationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h14\">Wie kann Friedensethik gelingen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h15\">Erstmals seit f&uuml;nf Jahren &ndash; SPD st&uuml;rzt bei den sicheren W&auml;hlern auf einstelligen Wert ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h16\">Die Presse soll noch Staatsr&auml;son-tauglicher werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h17\">ZDF unter Druck: Noch ein Ex-&bdquo;Frontal&ldquo;-Journalist erhebt schwere Vorw&uuml;rfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140957#h18\">EBU-Studie: 45 Prozent der KI-Nachrichteninhalte sind fehlerhaft<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Im Kriegsfall werden pro Tag 1000 Soldaten an der Front sterben oder schwer verwundet sein&ldquo;<\/strong><br>\nPatrick Sensburg, Pr&auml;sident des Reservistenverbands, fordert die R&uuml;ckkehr zur Wehrpflicht. Im Kriegsfall rechnet er mit bis zu 1000 toten oder verletzten Soldaten t&auml;glich. Ohne Pflichtdienst, sagt er, werde Deutschland dann nicht verteidigungsf&auml;hig sein. [&hellip;]<br>\nReservisten w&uuml;rden unter anderem f&uuml;r die Sicherung der milit&auml;rischen Infrastruktur im eigenen Land und f&uuml;r zahlreiche weitere Aufgaben und den sogenannten Feldersatz ben&ouml;tigt, f&uuml;gte Sensburg hinzu. Denn &bdquo;nach Berechnungen der Bundeswehr werden im Kriegsfall pro Tag 1000 Soldaten an der Front sterben oder so schwer verwundet sein, dass sie nicht mehr k&auml;mpfen k&ouml;nnen.&ldquo; Die m&uuml;ssten ersetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68f8777759e2e09750707cec\/reservistenverband-im-kriegsfall-werden-pro-tag-1000-soldaten-an-der-front-sterben-oder-schwer-verwundet-sein.html?fbclid=IwY2xjawNlbTtleHRuA2FlbQIxMQBicmlkETFWdXRIQXZMd3JQNnFocU1nAR5ywB1OM_jcczMoP8X_g8GuzCu1-OvWUTPYANt6Z-HAb6uBzhUisarPcFYDjw_aem_Jw8s8BJmD5i9LpwrE_RrGg\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese schonungslose Ehrlichkeit ist ja erfrischend. &Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich ja auch vor einigen Monaten der Kriegspropagandist Carlo Masala, als er <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OJpdbXmKStc\">im Podcast von Anne Will<\/a> die Notwendigkeit der Einf&uuml;hrung einer Wehrpflicht damit erkl&auml;rte, dass &bdquo;nach einigen Monaten an der Front ein Drittel [der Soldaten] tot oder verletzt sei und die L&uuml;cken aufgef&uuml;llt&ldquo; werden m&uuml;ssten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Reise nach Russland: Wenn Theorie auf Realit&auml;t trifft<\/strong><br>\nEin Besuch in Moskau zeigt: Die Amerikaner sind auf den russischen M&auml;rkten erstaunlich aktiv, w&auml;hrend sich deutsche Firmen immer mehr zur&uuml;ckziehen [&hellip;]<br>\nMan winkt ab, insbesondere &uuml;ber Westeuropa, speziell Deutschland, von dessen Eliten man sich get&auml;uscht sieht. Interessant ist, dass Offizielle und Opposition sich einig sind: Ein Deal w&uuml;rde den Ukrainern nutzen, auch den Russen und den Amerikanern, doch nicht Selenskyj, der von den Westeurop&auml;ern unterst&uuml;tzt w&uuml;rde. In einem Atemzug werden Finnen bei der Belagerung Leningrads genannt, Rum&auml;nen bei der Eroberung Odessas oder die vielen Hunderttausend toten Italiener, ebenso die vielen toten Ungarn in russischer Erde.<br>\nNicht nur die Deutschen waren auf Eroberungen gegen&uuml;ber Russland aus. Man misstraue dem Westen Europas seit der Osterweiterung der Nato zutiefst. Solange sich daran nichts &auml;ndert und ohne &uuml;bergreifende, legal bindende Sicherheitsregelungen w&uuml;rde alles bleiben, wie es ist. Auch der blutige Krieg in der Ukraine wird weitergef&uuml;hrt. Wenn es sein muss, sehr lange. Das hat heute ein sonst recht pragmatisch agierender, auf friedliche L&ouml;sungen ausgerichteter US-Pr&auml;sident akzeptieren m&uuml;ssen. Die geplante Reise nach Budapest ist abgesagt. Das Bild ist komplexer, als es in Deutschland wahrgenommen wird. Die Berliner Zeitung wird berichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/reise-nach-russland-wenn-theorie-auf-realitaet-trifft-li.10001953\">Holger Friedrich in der Berliner Zeitung <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sanktionen verpuffen: Russisches Erd&ouml;l flie&szlig;t weiter nach Indien<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump hat k&uuml;rzlich verk&uuml;ndet, dass Indiens Premierminister Narendra Modi zugesagt habe, kein Erd&ouml;l mehr aus Russland zu importieren. Wieder einmal schien Trumps Strategie des wirtschaftlichen Drucks aufzugehen.<br>\nDer Druck auf Indien diente dazu, Russlands &Ouml;lexporte und damit die Einnahmen des Kreml zu schm&auml;lern. Denn bislang war Indien ein bedeutender K&auml;ufer des russischen Erd&ouml;ls. In Washington erhoffte man sich, auf diesem Weg den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin wegen des Kriegs in der Ukraine an den Verhandlungstisch zu zwingen.<br>\nAllerdings deutet einiges darauf hin, dass Trump keinen Erfolg vorzuweisen hat. Die indische Regierung hat diese Zusage zumindest nicht best&auml;tigt, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Lokale Raffinerien sprachen demnach auch lediglich von einer Reduktion der K&auml;ufe, nicht von einem vollst&auml;ndigen Stopp.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Sanktionen-verpuffen-Russisches-Erdoel-fliesst-weiter-nach-Indien-10793557.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>USA und Katar drohen EU wegen Nachhaltigkeitsregeln mit LNG-Stopp<\/strong><br>\nWashington und Doha &uuml;ben massiven Druck auf Br&uuml;ssel aus. Die beiden weltweit gr&ouml;&szlig;ten Lieferanten von Fl&uuml;ssiggas fordern die Europ&auml;ische Union auf, ihre geplanten Vorschriften zur Nachhaltigkeit zu &uuml;berarbeiten oder ganz fallen zu lassen. Andernfalls drohen erhebliche Folgen f&uuml;r die europ&auml;ische Energieversorgung und Wirtschaft. [&hellip;]<br>\nDie USA sehen in der extraterritorialen Reichweite der Vorschriften ein Problem. Wright und Al-Kaabi verweisen in ihrem Schreiben auf das Handelsabkommen zwischen der EU und US-Pr&auml;sident Donald Trump vom Juli.<br>\nDarin hat sich die EU verpflichtet, bis Ende 2028 amerikanische Energie im Wert von 750 Milliarden Dollar zu kaufen. Die Minister warnen, die Nachhaltigkeitsrichtlinie k&ouml;nne &ldquo;Handel und Investitionen in fast allen Partnerl&auml;ndern der EU st&ouml;ren&rdquo;.<br>\nKatar erw&auml;gt R&uuml;ckzug vom europ&auml;ischen Markt<br>\nKatars Energieminister Al-Kaabi hatte vergangene Woche gegen&uuml;ber Reuters erkl&auml;rt, der staatliche Energiekonzern QatarEnergy k&ouml;nne ohne &Auml;nderungen der EU-Regeln nicht mehr in Europa t&auml;tig sein.<br>\nEine m&ouml;gliche Strafe von f&uuml;nf Prozent des weltweiten Umsatzes sei vollkommen inakzeptabel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/USA-und-Katar-drohen-EU-wegen-Nachhaltigkeitsregeln-mit-LNG-Stopp-10794396.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>China zum gr&ouml;&szlig;ten Handelspartner Deutschlands geworden<\/strong><br>\nLaut Statistiken des Statistischen Bundesamts hat China die USA in den ersten acht Monaten des Jahres 2025 als Deutschlands gr&ouml;&szlig;ten Handelspartner abgel&ouml;st.<br>\nIn den ersten acht Monaten des laufenden Jahres ist das Exportvolumen Deutschlands zu den USA um 6,5 Prozent auf 101 Milliarden Euro zur&uuml;ckgegangen. Allein im August belief sich der Export auf 10,9 Milliarden Euro, was einem R&uuml;ckgang von 20,1 Prozent entspricht. Dies ist der niedrigste Stand seit November 2021.<br>\nInnerhalb des genannten Zeitraums belief sich Deutschlands Importvolumen aus den USA auf 63,4 Milliarden Euro.<br>\nDirk Jandura, der Vorsitzende des Bundesverbandes Gro&szlig;handel, Au&szlig;enhandel, Dienstleistungen (BGA), f&uuml;hrte den R&uuml;ckgang der deutschen Exporte in die USA auf die Zollpolitik der USA zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2025\/10\/23\/ARTI1761183855459662\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ob das so bleiben wird, h&auml;ngt auch davon ab, ob die EU und Deutschland nach dem Konflikt mit dem wichtigsten Energielieferanten Russland einen weiteren mit dem gr&ouml;&szlig;ten Handelspartner anstrebt bzw. unterst&uuml;tzt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuern erh&ouml;hen oder lieber senken?<\/strong><br>\nEinige Leser haben gefragt, ob ich grunds&auml;tzlich gegen Steuererh&ouml;hungen bin, weil ich argumentiert hatte, es sei schwierig bis unm&ouml;glich, mit h&ouml;heren Steuern den Staatshaushalt zu sanieren (hier zu finden). Andere wundern sich, dass ich nicht offensiv daf&uuml;r eintrete, mit Hilfe h&ouml;herer Steuern die Ungleichheit im Land zu bek&auml;mpfen. Wieder andere fragen, ob es nicht gerade jetzt angemessen w&auml;re, die Steuern insgesamt (so etwa die Mehrwertsteuer) zu senken, um die Wirtschaft anzuregen.<br>\nDiese Fragen zu beantworten, ist einfach, wenn man losgel&ouml;st von Zeit und Raum &uuml;ber Steuern redet, aber es ist nicht ganz so einfach, wenn es in einer bestimmten Situation auch darum geht, ob und wie der Staat die wirtschaftliche Entwicklung beeinflusst.<br>\nNehmen wir die derzeitige Lage. Wenn mich jemand fragt, ob es nicht an der Zeit ist, dass der Staat die Steuern f&uuml;r die oberen Einkommensklassen erh&ouml;ht, um endlich mehr soziale Gerechtigkeit zu schaffen, dann muss ich zun&auml;chst antworten, dass es bei einer Nachfrageschw&auml;che wie derzeit eigentlich keine gute Idee ist, irgendeine Steuer zu erh&ouml;hen, weil das zu weiteren Nachfrager&uuml;ckg&auml;ngen f&uuml;hren k&ouml;nnte.<br>\nAllerdings k&ouml;nnte der Staat daf&uuml;r sorgen, dass der volle Ertrag der Steuererh&ouml;hung sofort unteren Einkommensgruppen zugutekommt, die eine geringere Sparquote als die oberen Klassen haben. Dann gibt es per Saldo sogar eine Nachfragestimulation. Dass dabei die gesamte Sparsumme der Volkswirtschaft merklich sinkt, wage ich jedoch zu bezweifeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/10\/22\/steuern-erhoehen-oder-lieber-senken\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ethischer Welthandel: Ein neues Paradigma f&uuml;r die EU-Handelsstrategie<\/strong><br>\nDas Working Paper &bdquo;Ein neues Paradigma f&uuml;r die globale Handelsstrategie der EU. Ethischer Welthandel und Gemeinwohl-&Ouml;konomie&ldquo; der Cologne International Business School (CBS) ist soeben in deutscher Sprache erschienen. (Englische Version: November 2024)<br>\n&ldquo;Ethischer Welthandel&rdquo; ist eine bewusste Alternative zu Freihandel und Protektionismus. Die Studie bietet einen vision&auml;ren Vorschlag, das Wirtschaftsv&ouml;lkerrecht in Einklang mit den Werten und Zielen der UNO zu bringen. Um aus der Sackgasse der WTO einerseits herauszukommen und andererseits eine Antworf auf neoprotektionistische und geopolitische Tendenzen zu bieten, soll eine Ethische Handelszone in der UNO errichtet werden (&bdquo;UNETZ&ldquo;), die Handel konsequent zum Mittel zur Erreichung der Ziele der internationalen Staatengemeinschaft macht. &bdquo;Handel ist weder Selbstzweck (&bdquo;Freihandel&ldquo;) noch schlecht (&bdquo;Protektionismus&ldquo;). Handel ist Mittel zum Zweck, der den &uuml;bergeordneten Zielen der UNO &ndash; Friede, Demokratie, nachhaltige Entwicklung und Schutz der Menscherechte &ndash; dienen soll&ldquo;, so Christian Felber, einer der Autor*innen des Working Papers.<br>\nHandel ist weder Selbstzweck (&bdquo;Freihandel&ldquo;) noch schlecht (&bdquo;Protektionismus&ldquo;). Handel ist Mittel zum Zweck, der den &uuml;bergeordneten Zielen der UNO &ndash; Friede, Demokratie, nachhaltige Entwicklung und Schutz der Menscherechte &ndash; dienen soll.<br>\nEthische Z&ouml;lle w&uuml;rden Staaten, die sich konsequent f&uuml;r Klimaschutz, Menschenrechte und Frieden engagieren vor anderen sch&uuml;tzen, die nicht kooperieren, was einen starken Anreiz zum &bdquo;Nachziehen&ldquo; bilde w&uuml;rde. Au&szlig;erdem w&uuml;rden ausgeglichene Leistungsbilanzen ein gemeinsames Fundament bilden. Das w&uuml;rde das Angebot auch f&uuml;r L&auml;nder wie die USA schmackhaft machen, die mit gro&szlig;en strukturellen Defiziten zu k&auml;mpfen haben. Gleichzeitig w&uuml;rden &Uuml;berschussl&auml;nder wie China oder Deutschland zur&uuml;ck ins Gleichgewicht gebracht. &bdquo;Die Zeit des Gegeneinanders unter der irref&uuml;hrenden Flagge des Freihandels sind vorbei. In Zeiten der Polykrise braucht es internationale Kooperation. Es ist an der Zeit, den vision&auml;ren Vorschlag von John Maynard Keynes f&uuml;r eine Clearing Union und eine Handelsw&auml;hrung endlich umzusetzen&ldquo;, so Felber.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/10\/ethischer-welthandel-ein-neues-paradigma-fuer-die-eu-handelsstrategie\/\">PRESSENZA<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Staat kassiert f&uuml;r 100-Milliarden-Fonds &ndash; B&uuml;rger zahlen die Zeche<\/strong><br>\n100 Milliarden Euro Investorenkapital m&ouml;chte die Bundesregierung f&uuml;r ihren Deutschlandfonds sammeln. Ein Teil davon soll auch in den Ausbau von Stra&szlig;en, Schulen und Stromnetzen flie&szlig;en. Doch die Investoren wollen daf&uuml;r Profite.<br>\nBundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) sind dieser Tage auf Werbetour. Das Ziel sind Investoren im In- und Ausland. Sie sollen rund 90 Milliarden Euro in einen Deutschlandfonds investieren, die Bundesregierung selbst m&ouml;chte 10 Milliarden Euro hinzuschie&szlig;en.<br>\nSo sollen am Ende 100 Milliarden Euro zur Verf&uuml;gung stehen. Die wiederum sollen auf acht verschiedenen Feldern investiert werden, etwa in KI-Startups oder die Sicherung von kritischen Rohstoffen. Eines der Felder ist aber auch die deutsche Infrastruktur. Stra&szlig;en, Stromnetze und Schulen k&ouml;nnten dann auch mit Geldern privater Investoren gebaut werden.<br>\nZehn Prozent Zuschuss vom Staat<br>\nDie Idee ist nicht neu. Den Deutschlandfonds hatte schon Reiches Vorg&auml;nger Robert Habeck (Gr&uuml;ne) vergangenes Jahr in einem Strategiepapier skizziert. Er hatte auch die Investitionspr&auml;mie darin beschrieben, die die neue Bundesregierung jetzt umsetzen will. Demnach w&uuml;rde der Staat einem privaten Investor zehn Prozent seines Investments zuschie&szlig;en. Investieren Sie also zum Beispiel eine Million Euro in ein Startups, bek&auml;men Sie davon 100.000 Euro vom Staat ersetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte noch im Wahlkampf diese Variante beworben und Ende September mit Martin Blessing sogar einen &bdquo;Pers&ouml;nlichen Beauftragten f&uuml;r Investitionen&ldquo; ernannt. Blessing war zuvor unter anderem acht Jahre lang Chef der Commerzbank.<br>\nInvestorenkapital in der deutschen Infrastruktur ist generell keine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Angelegenheit. Meist wird solches Geld &uuml;ber &Ouml;ffentlich&#8209;Private Partnerschaften (&Ouml;PP) eingesetzt. Simpel erkl&auml;rt gibt der Staat dabei die Rahmenbedingungen zum Beispiel f&uuml;r den Bau einer Stra&szlig;e vor, w&auml;hrend ein Unternehmen dann die konkrete Planung und den Bau &uuml;bernimmt. Meist bezuschusst der Staat den Bau dann noch mit eigenem Geld und\/oder der Investor bekommt Zusagen, mit denen er nach dem Bau Gewinn aus dem Projekt schlagen kann. Schlie&szlig;lich arbeiten alle privaten Firmen nur f&uuml;r Profite. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/staat-kassiert-fuer-100-milliarden-fonds-buerger-zahlen-die-zeche_787eac3c-063e-40b3-87c8-5220e0d30337.html\">FOCUS<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sogar dem konservativen FOCUS f&auml;llt auf, dass der geplante &ldquo;Deutschlandfonds&rdquo; daf&uuml;r aufgelegt wird, dass Private an staatlicher Infrastruktur verdienen d&uuml;rfen und, in FOCUS-Sprache, &ldquo;der B&uuml;rger [,,,] die Zeche [zahlt]&rdquo;. Ein perverses Modell: zun&auml;chst macht  der Staat Privaten enorme Steuergeschenke, und dann, weil Anlagenotstand an sicheren Investitionen herrscht, verschenkt der Staat noch zus&auml;tzlich die Zinsen obendrauf. Nichts von alledem ist bei vern&uuml;nftiger Besteuerung notwendig &ndash; und sogar die ganz normale Staatsverschuldung w&auml;re f&uuml;r Staat und B&uuml;rger viel billiger. Es ist kein Wunder, dass die Wirtschaftslobbyistin im Ministeramt Katharina Reiche solche Pl&auml;ne zur Umverteilung von unten nach oben vorantreibt, und es ist genauso wenig ein Wunder, dass Lars Klingbeil als Komplize agiert und der Rest des Kabinetts das billigen will.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Interne Dokumente: EU arbeitet an ausufernder Vorratsdatenspeicherung<\/strong><br>\nEU-Kommission und EU-Staaten arbeiten an einer Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung. Das zeigen mehrere Dokumente, die wir ver&ouml;ffentlichen. Das neue Gesetz k&ouml;nnte auch Messenger und verschl&uuml;sselte Kommunikation betreffen. Auch eine Registrierungspflicht f&uuml;r Mobilfunk-Anschl&uuml;sse wird diskutiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2025\/interne-dokumente-eu-arbeitet-an-ausufernder-vorratsdatenspeicherung\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wissen in Tr&uuml;mmern &ndash; Vom zerst&ouml;rten Gaza zur Zensur der Wissenschaft in Deutschland<\/strong><br>\nDas zerbombte Gaza ist mehr als ein milit&auml;risches Schlachtfeld: der Genozid hat nicht nur unz&auml;hlige Leben vernichtet, sondern er hat auch die R&auml;ume des Wissens zerst&ouml;rt. S&auml;mtliche Universit&auml;ten und Fachhochschulen sind dem Erdboden gleich, die Labore sind unbrauchbar, die Bibliotheken zerbombt, mehr als 150 Professorinnen und Professoren sowie mehr als 1000 Studierende ermordet und Zehntausende vertrieben. Dieser Genozid galt nicht nur den Menschen, er galt auch ihrer Bildung, ihrem Wissen, ihrer Kultur.<br>\nUnd gleichzeitig hat dieser Genozid auch seine Spuren im deutschen Wissenschaftssystem hinterlassen: neue Daten zeigen, wie sehr unsichere Arbeitsverh&auml;ltnisse gepaart mit politischem Druck und einem negativen Debattenklima die Wissenschaftsfreiheit auch hierzulande beeintr&auml;chtigen. Die FU Berlin f&uuml;hrte eine Umfrage unter Forscherinnen und Forschern mit Nahostbezug durch und ver&ouml;ffentlichte Ende September 2025 eine Studie mit dem Titel &bdquo;Deutsche Wissenschaft seit dem 7. Oktober&ldquo;.<br>\nDie Ergebnisse sind alarmierend: 85 Prozent der Teilnehmenden berichten, die Gef&auml;hrdung der Wissenschaftsfreiheit habe seit der Eskalation des Nahostkonflikts am 7. Oktober 2023 zugenommen. 48 Prozent geben an, dass sie die Gef&auml;hrdung &bdquo;stark&ldquo; wahrnehmen, weitere 37 Prozent sagen, sie habe &bdquo;zugenommen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/wissen-in-truemmern-vom-zerstoerten-gaza-zur-zensur-der-wissenschaft-in-deutschland\/\">etos media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Windenergie: Wenn ehrgeizige Ziele auf ern&uuml;chternde Realit&auml;t treffen<\/strong><br>\nEuropa will bis 2030 &uuml;ber 120 GW Offshore-Windenergie installieren. Doch die Branche k&auml;mpft mit Kostensteigerungen und Verz&ouml;gerungen. [&hellip;] Die Europ&auml;ische Union, Gro&szlig;britannien und Norwegen haben sich zum Ziel gesetzt, bis zum Ende dieses Jahrzehnts Offshore-Windparks mit einer Leistung von mindestens 129 GW zu errichten.<br>\nDie EU-Mitgliedstaaten haben sich unverbindlich auf 86 bis 89 GW bis 2030, 259 bis 261 GW bis 2040 und 356 bis 366 GW bis 2050 verst&auml;ndigt, wie die Europ&auml;ische Kommission mitteilt.<br>\nDoch die Realit&auml;t sieht anders aus. Das Beratungsunternehmen TGS 4C prognostiziert f&uuml;r Europa nur etwa 84 GW bis 2030. Der Grund: In D&auml;nemark und Deutschland fanden sich bei j&uuml;ngsten Auktionen keine Bieter f&uuml;r Offshore-Windprojekte. Der Branchenverband WindEurope beziffert die derzeit in Europa installierte Kapazit&auml;t auf 37 GW. Die Prognose des Verbands: Bis 2030 k&ouml;nnte die Offshore-Kapazit&auml;t rund 80 GW wachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Windenergie-Wenn-ehrgeizige-Ziele-auf-ernuechternde-Realitaet-treffen-10794255.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fall Todenh&ouml;fer: Widerspr&uuml;chliche Aussagen zu Polizeima&szlig;nahmen<\/strong><br>\nDurchsuchungsbeschluss gegen Todenh&ouml;fer nach Israel-Kritik: Der 84-J&auml;hrige spricht von &bdquo;Gesinnungsjustiz&ldquo;, Beh&ouml;rden schweigen zu Gr&uuml;nden.<br>\nGegen den Publizisten und Politiker J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer sind gerichtliche Beschl&uuml;sse ergangen. Internationale Medien wie der Telegraph sowie der amerikanische Fernsehmoderator und politische Kommentator Tucker Carlson berichten sogar &uuml;ber seine Verhaftung &ndash; eine Falschmeldung, wie die Recherchen der Berliner Zeitung ergeben. Der Telegraph korrigierte die falsche Zeile. [&hellip;]<br>\nAls mutma&szlig;liche Ausl&ouml;ser der juristischen Schritte werden mehrere &Auml;u&szlig;erungen Todenh&ouml;fers diskutiert. Ein zentraler Vorwurf d&uuml;rfte auf einen Social-Media-Beitrag zur&uuml;ckgehen, in dem Todenh&ouml;fer den israelischen Premierminister direkt ansprach: &bdquo;Mister Netanjahu, protestiert Ihr Gewissen eigentlich nie, wenn Sie den Pal&auml;stinensern dasselbe antun, was die verfluchten Nazis den Juden angetan haben?&ldquo; [&hellip;] Todenh&ouml;fer betont: &bdquo;Bisher gibt es jedoch &sbquo;nur&lsquo; den Beschluss eines Strafverfahrens und den Beschluss einer Hausdurchsuchung, Leibesvisitation und einer Beschlagnahme meiner elektronischen Ger&auml;te.&ldquo; Doch warnt er: &bdquo;Allerdings kann die Justiz jederzeit ihr Damoklesschwert auf mich herunterfallen lassen, ihre Beschl&uuml;sse realisieren und in meine Wohnung einmarschieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/strafverfahren-gegen-juergen-todenhoefer-nach-israel-kritik-li.10001609\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verfassungsschutz &uuml;berpr&uuml;ft Hunderte Nichtregierungsorganisationen<\/strong><br>\nAuf Anfrage &uuml;berpr&uuml;ft der Verfassungsschutz staatlich gef&ouml;rderte Organisationen und Personen. Die Linke spricht von einem &ldquo;Regime der geheimdienstlichen Aussp&auml;hung&rdquo;.<br>\nDas Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz hat in den vergangenen vier Jahren im Auftrag der Bundesregierung mehr als 2.500 Nichtregierungsorganisationen und Einzelpersonen &uuml;berpr&uuml;ft, die &ouml;ffentliche F&ouml;rdermittel beantragt haben. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorlag. Demnach wurden in den Jahren 2020 bis 2024 insgesamt 1.250 NGOs und 1.296 Einzelpersonen nach dem sogenannten Haber-Verfahren &uuml;berpr&uuml;ft.<br>\nDas Verfahren sieht vor, dass Bundesministerien und -beh&ouml;rden Anfragen an den Verfassungsschutz richten k&ouml;nnen. Dieser &uuml;berpr&uuml;ft dann, ob &ldquo;verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse&rdquo; &uuml;ber Personen oder Organisationen vorliegen, die F&ouml;rdergelder beantragt haben. Einen konkreten Verdacht braucht es daf&uuml;r nicht. Die Personen oder Organisationen werden nicht dar&uuml;ber informiert, dass sie vom Geheimdienst &uuml;berpr&uuml;ft wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2025-10\/verfassungsschutz-ministerien-haber-verfahren-ngo-foerdergelder-gxe\">ZEIT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie kann Friedensethik gelingen?<\/strong><br>\nDie Schweiz war w&auml;hrend der Zeit des Kalten Krieges, der von 1949 bis 1991 dauerte, immerw&auml;hrend neutral. Sie hat so in vielen Konflikten mitgeholfen, einen Vers&ouml;hnungsprozess aufzugleisen. Damit hat sie dem eigenen Land, aber auch Europa und der Welt friedenspolitisch gedient. Die Schweiz war damals diplomatische Grossmacht.<br>\nSeit dem Ende des Kalten Krieges setzte in der Schweiz allerdings eine Erosion der Neutralit&auml;t ein. Schon beim Ersten Golfkrieg 1991 &uuml;bernahm die Schweiz die Wirtschaftssanktionen der Uno gegen den Irak, obwohl sie damals noch gar nicht Mitglied in diesem Gremium war. Sie kehrte damit gem&auml;ss eigener Einsch&auml;tzung zur sogenannten &laquo;differentiellen&raquo; Neutralit&auml;t zur&uuml;ck, das heisst, sie war bereit, Abstriche an der Neutralit&auml;t vorzunehmen.<br>\nDie Wirtschaftssanktionen gegen den Irak hatten bekanntlich verheerende Auswirkungen auf die Zivilbev&ouml;lkerung, insbesondere auf die Kinder. Zwischen 1991 und 2001 starben im Irak nach Angaben von UN-Organisationen wie Unicef oder WHO und vor allem auch gem&auml;ss den Berichten des ehemaligen Koordinators des humanit&auml;ren UN-Hilfsprogramms f&uuml;r den Irak, Hans-Christof von Sponeck, mehr als eine Million Menschen, darunter mehr als 500 000 Kinder unter f&uuml;nf Jahren. Die Gr&uuml;nde waren fehlende Nahrungsmittel und medizinische Hilfe wie Medikamente etc. Die Schweiz tr&auml;gt hier eine Mitschuld, da sie die Wirtschaftssanktionen unterst&uuml;tzte. Das hat mit Neutralit&auml;t nichts mehr zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/wunsch-nach-frieden\/der-wunsch-nach-frieden\/wie-kann-friedensethik-gelingen\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Erstmals seit f&uuml;nf Jahren &ndash; SPD st&uuml;rzt bei den sicheren W&auml;hlern auf einstelligen Wert ab<\/strong><br>\nDie AfD liegt im Insa-Meinungstrend weiterhin vor der Union. F&uuml;r die SPD wird es dramatisch: Sie verliert auch ihre treuesten Anh&auml;nger. Die Umfrage zeigt aber ein enormes W&auml;hlerpotenzial.<br>\nDie SPD rutscht in der W&auml;hlergunst immer tiefer &ndash; und verliert nun auch ihre treuesten Anh&auml;nger. Wie die &bdquo;Bild&ldquo; berichtet, gaben im aktuellen Insa-Meinungstrend nur noch neun Prozent der Befragten an, sie seien sich wirklich sicher, die Partei zu w&auml;hlen. Damit falle die SPD bei den sicheren W&auml;hlern erstmals seit mehr als f&uuml;nf Jahren in den einstelligen Bereich. [&hellip;]<br>\nW&auml;hlerpotenzial der SPD bei 37 Prozent<br>\nEin Blick auf das W&auml;hlerpotenzial zeigt demnach, wie gro&szlig; die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei der SPD ist: Laut &bdquo;Bild&ldquo; k&ouml;nnen sich 37 Prozent der Befragten vorstellen, die Sozialdemokraten zu w&auml;hlen. In der Sonntagsfrage geben das aber nur 14 Prozent an &ndash; eine Differenz von 23 Prozentpunkten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/erstmals-seit-funf-jahren-spd-sturzt-bei-den-sicheren-wahlern-auf-einstelligen-wert-ab-14615720.html\">Tagessspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;die SPD [&hellip;] verliert auch ihre treuesten Anh&auml;nger&rdquo; &ndash; Man kann dar&uuml;ber spekulieren, ob die letzten &ldquo;sicheren W&auml;hler&rdquo; der SPD gerne sozialdemokratische Politik s&auml;hen und nicht diese furchtbare Kopie der Schr&ouml;der-Agenda-2010-Politik, die Klingbeil, Bas und Konsorten exekutieren; zumindest ist es wahrscheinlich. W&auml;re ich SPD-Stratege, dann m&uuml;sste ich mir doch &uuml;berlegen, warum die Partei bei der n&auml;chsten Bundestagswahl unter zehn Prozent landen k&ouml;nnte, der n&auml;chste grausame Absturz, w&auml;hrend mit vern&uuml;nftiger SPD-Politik theoretisch 37 Prozent m&ouml;glich w&auml;ren. Aber offenbar hat die SPD keine Strategen oder ist ihnen die Zukunft der Partei egal, und deshalb geht die SPD als CDU-Imitat weiter auf dem Weg in den Untergang.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Presse soll noch Staatsr&auml;son-tauglicher werden<\/strong><br>\nFelix Klein fordert Antisemitismusbeauftragte f&uuml;r die Rundfunkanstalten. Was er eigentlich meint: Jemand soll die Darstellung Israels &uuml;berwachen. [&hellip;]<br>\nAm Wochenende erkl&auml;rte Klein gegen&uuml;ber der Welt am Sonntag, es sei &bdquo;ausgesprochen wichtig&ldquo;, dass auch die &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten eigene Ansprechpartner f&uuml;r &bdquo;Antisemitismusfragen&ldquo; einstellen &ndash; vor allem in den Redaktionen, die t&auml;glich &uuml;ber Themen und Deutungen f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit entscheiden. Wenn &bdquo;Israel als Aggressor&ldquo; und &bdquo;als Urheber des Leids&ldquo; erscheine, so Klein, &bdquo;entsteht ein falsches Bild&ldquo;. Deshalb sollte es beim &Ouml;ffentlichen-rechtlichen &bdquo;nicht nur um Fakten&ldquo; gehen, &bdquo;sondern um die Vermittlung von Haltung&ldquo;. Und diese Haltung, um die es ihm eigentlich geht, soll bitte staatsr&auml;son-tauglich zertifiziert sein. [&hellip;] So gesehen braucht es diese kleinen Antisemitismusbeauftragten vielleicht gar nicht mehr &ndash; sie sitzen l&auml;ngst in den K&ouml;pfen vieler Redakteure.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Antisemitismusbeauftragte-in-den-Medien\/!6122455\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>ZDF unter Druck: Noch ein Ex-&bdquo;Frontal&ldquo;-Journalist erhebt schwere Vorw&uuml;rfe<\/strong><br>\nJoe Sperling arbeitete lange Jahre mit Andreas Halbach im ZDF-Investigativ-Magazin &bdquo;Frontal 21&ldquo; zusammen &ndash; und wurde dann strafversetzt. Er best&auml;rkt den Kollegen nach dessen Kritik am ZDF.<br>\nNach einem Interview, das der ZDF-Investigativ-Journalist Andreas Halbach der Berliner Zeitung am 17. Oktober gab, in dem er &uuml;ber seine Kaltstellung im ZDF berichtete, nachdem er dort fehlende interne Pressefreiheit und Einsch&uuml;chterungen moniert hatte, springt ihm nun sein ehemaliger ZDF-Kollege Joe Sperling bei. Das ZDF hatte Halbach in vielen Punkten widersprochen und ihm Falschbehauptungen unterstellt. In einem Interview mit dem Focus nahm Sperling jetzt ausf&uuml;hrlich Stellung zu seiner Solidarit&auml;tsadresse: &bdquo;Meiner Ansicht nach stimmt Halbachs Darstellung&ldquo;, sagte er. [&hellip;]<br>\nAuch Joe Sperling sagt, er habe &bdquo;interne Kritik ge&auml;u&szlig;ert&ldquo;. Er sei seit 40 Jahren Journalist und halte sich an die Grundregeln des Handwerks: pr&uuml;fen, fragen, zweifeln. &bdquo;Ich habe bei &sbquo;Frontal&lsquo; Bedenken zur Kriegsberichterstattung ge&auml;u&szlig;ert &ndash; konkret zur &Uuml;berpr&uuml;fbarkeit von Bildern aus dem Ukrainekrieg.&ldquo; Zudem habe er auf eine Personalie hingewiesen, die aus seiner Sicht ein Sicherheitsrisiko gewesen sei: Ein langj&auml;hriger und inzwischen verstorbener &bdquo;Frontal&ldquo;-Kollege wurde kurz nach seinem Ruhestand als Quelle zweier Geheimdienste enttarnt. &bdquo;Ich wollte wissen, ob und wie diese Verbindung unsere Redaktion beeinflusst.&ldquo;<br>\nSeinen Nachfragen sei mit Schweigen begegnet worden &ndash; &bdquo;und dann mit Druck&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/tv-medien\/ehemaliger-frontal21-kollege-springt-kaltgestelltem-zdf-kollegen-bei-halbach-hat-wahrheitsgemaess-berichtet-li.10002048\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>EBU-Studie: 45 Prozent der KI-Nachrichteninhalte sind fehlerhaft<\/strong><br>\nARD und ZDF sind an der heute pr&auml;sentierten Studie &bdquo;News Integrity in AI Assistants&ldquo; beteiligt, die unter Federf&uuml;hrung der BBC erstellt wurde. Die Antworten von KI-Assistenten zu nachrichtlichen Inhalten sind der Studie zufolge sehr anf&auml;llig f&uuml;r Fehler. Die Sender suchen den Dialog mit den Plattformen. [&hellip;]<br>\nLaut der Studie wiesen 45 Prozent aller KI-Antworten einen erheblichen Fehler auf. 31 Prozent der Antworten zeigten gravierende Probleme bei den Quellenangaben. 20 Prozent enthielten deutliche Ungenauigkeiten, Halluzinationen oder veraltete Informationen. [&hellip;]<br>\nDas Forschungsteam hat in einem weiteren Schritt ein &bdquo;Toolkit zur Genauigkeit bei KI-Assistenten&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Es enth&auml;lt Vorschl&auml;ge an die KI-Anbieter zur Verbesserung der KI-Antworten und zur F&ouml;rderung der Medienkompetenz bei Nutzerinnen und Nutzern. [&hellip;]<br>\nIn der Studie wurden &uuml;ber 3.000 KI-Antworten der KI-Assistenten ChatGPT, Copilot, Gemini und Perplexity von Journalistinnen und Journalisten anhand von Kriterien wie Genauigkeit, Quellenangaben, Unterscheidung zwischen Meinung und Fakten sowie Bereitstellung von Kontext, gepr&uuml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunktfilm.de\/tv\/22-sender-aus-18-laendern-ebu-studie-45-prozent-der-ki-nachrichteninhalte-sind-fehlerhaft-844dcd59cfc4cfc36a47a8f2f033bd0a\">Blickpunkt Film<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-140957","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140957","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=140957"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140957\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":140960,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/140957\/revisions\/140960"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=140957"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=140957"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=140957"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}