{"id":14101,"date":"2012-08-09T17:13:03","date_gmt":"2012-08-09T15:13:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14101"},"modified":"2015-04-24T11:18:44","modified_gmt":"2015-04-24T09:18:44","slug":"die-strompreise-machen-angst-und-das-sollen-sie-auch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14101","title":{"rendered":"Die Strompreise machen Angst und das sollen sie auch"},"content":{"rendered":"<p>Die Strompreise lassen so manchen B&uuml;rger an der Richtigkeit der sogenannten Energiewende zweifeln. Hiobsbotschaften &uuml;ber weiter steigende Strompreise durch den Atomausstieg sind Wasser auf die M&uuml;hlen der Atomapologeten und der Energiebranche. Die Gewinne der Konzerne durch die Laufzeitverl&auml;ngerung der AKW wurden nie auf die Kunden umgelegt und solche Geschenke mag man von Unternehmensseite ungern wieder hergeben. Die Drohung mit Strompreiserh&ouml;hungen hat jedoch wenig mit dem zu tun, was behauptet wird.<br>\nVon <strong>Franz Thienel<\/strong> und <strong>Sabine Schiffer<\/strong>[<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">*<\/a>]<br>\n<!--more--><br>\nSo stellt MdB G&ouml;ppel (CSU) fest: dass der Strompreis sinkt, aber die Preissenkung werde nicht an die Kunden weiter gegeben. In seinem offenen Brief an sein Bundestagskollegium hei&szlig;t es dazu: &bdquo;Demgegen&uuml;ber sank an der Stromb&ouml;rse Leipzig innerhalb des letzten Jahres der Terminmarktpreis von 6,2 auf 5,0 Cent pro kWh.&ldquo; Und er fragt: &bdquo;Warum wird diese vom hohen Angebot erneuerbarer Energien herkommende Senkung des Einkaufspreises nicht an die Stromkunden weitergegeben?&ldquo;[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120809_goeppler.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120809_goeppler_small.png\" alt=\"\"><\/a><\/p><p>Dazu muss man Folgendes wissen: Seit Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) Anfang 2000 muss Strom aus regenerativen Quellen vorrangig ins Netz eingespeist werden mit dem Ziel, CO2-emmitierende Kraftwerke sukzessive abzul&ouml;sen. Um das zu erreichen wurde im EEG festgelegt, dass die Kosten[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] f&uuml;r die Verstromung t&auml;glich &bdquo;geschenkter&ldquo; Prim&auml;renergie (aus Sonne, Wind, Wasser etc.) auf die Allgemeinheit der Verbraucher umgelegt werden. Dadurch ist der Verkauf dieser Stromsorten an der Stromb&ouml;rse immer garantiert, w&auml;hrend der Strom der teuersten konventionellen Kraftwerke in der B&ouml;rsenlistung teilweise nicht mehr zum Zuge kommt. Durch das Verdr&auml;ngen teurer konventioneller Kraftwerke sinkt der B&ouml;rsenpreis f&uuml;r Strom.<\/p><p>F&uuml;r die Konzerne bedeutet dies einen doppelten Verlust: Da der B&ouml;rsenpreis f&auml;llt, ist ihre Gewinnmarge geringer. Und da sie ihren eigenen Strom manchmal nicht mehr einbringen k&ouml;nnen, fallen ihre Gewinne weiter. Trotz der Umlagefinanzierung regenerativer Energien wird nicht prim&auml;r der Strom teurer, sondern lediglich die Gewinnmarge der Anbieter schmilzt. Dies d&uuml;rfte das Gebaren der Stromkonzerne in der &ouml;ffentlichen Debatte erkl&auml;ren. (Details zum Verfahren an der Strompreisb&ouml;rse lassen sich im beigef&uuml;gten Kasten nachvollziehen.[<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">**<\/a>] )<\/p><p>Hinzu kommt noch, dass durch Solarstrom oftmals genau dann viel Strom zur Verf&uuml;gung steht, wenn Spitzenlasten auftreten &ndash; n&auml;mlich zur Mittagszeit. Das Vorhalten eigener Kraftwerke &ndash; die manchmal dauerhaft laufen &ndash; zur Abdeckung der Spitzenlast, die aber nur wenige Male im Jahre &uuml;berhaupt zum Zuge kommen, wird dadurch &uuml;berfl&uuml;ssig. Auch w&auml;re der von den Konzernen und der Politik geforderte teure Netzausbau der Fern&uuml;bertragungsleitungen unn&ouml;tig, wenn erneuerbare Energie mit integrierten Stromspeichern stets dort Strom liefert, wo er ben&ouml;tigt wird: lokal, also dezentral.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] Dar&uuml;ber hinaus ist der volkswirtschaftliche Nutzen regenerativer Energien &auml;u&szlig;erst wichtig: Sie liefern langfristig stabile &bdquo;eigene&ldquo; Prim&auml;renergie, was z.B. die Teilnahme an den sog. &bdquo;neuen Kriegen&ldquo; um fossile Ressourcen obsolet macht. Neben dem friedenspolitischen Aspekt h&auml;tte das auch positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt vor Ort.  <\/p><p>Der preissenkende Effekt (der &bdquo;Merit-Order-Regelung*) wird mit zunehmender Einspeisung erneuerbarer Energien gr&ouml;&szlig;er als der preiserh&ouml;hende Umlage-Effekt (durch die Einspeiseverg&uuml;tungen) , wird aber von den Versorgern nicht an die Verbraucher weitergegeben, sondern in die eigene Tasche gesteckt. Seit Jahren wird lediglich der preiserh&ouml;hende Effekt auf den Stromrechnungen als &bdquo;EEG-Differenzkosten&ldquo; f&uuml;r erneuerbare Energien ausgewiesen. Die Stromkunden glauben dann, Strom aus erneuerbaren Energien w&uuml;rde sie um diesen Betrag finanziell st&auml;rker belasten als Strom aus fossiler Energie und Atomenergie. Doch das ist ein Irrtum, der durch das Bundeswirtschaftsministerium und die Stromwirtschaft zu Lasten der erneuerbaren Energien gerne gepflegt wird.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<br>\nDementsprechend wird die Photovoltaik-F&ouml;rderung beendet, auch wenn diese nicht ansatzweise die H&ouml;he der Summen erreicht hat, die zur F&ouml;rderung der Atomindustrie ausgegeben wurden. Interessant ist auch die g&auml;ngige Praxis, bei Solarzellen den Energieinput (also die Gesamtenergiemenge zur Herstellung der Anlagen) mit dem -Energieoutput zu vergleichen &ndash; was bei der Berechnung des angeblich g&uuml;nstigen Atomstroms nicht geschieht. Und das, obwohl Atomstrom mit &uuml;ber 300 Mrd. Euro staatlich gef&ouml;rdert wurde &ndash; und die Anlagen weder versichert sind, noch die Entsorgung der Brennst&auml;be sicher gestellt ist. Es ist auch zuk&uuml;nftig nicht geplant, dass solche Kosten bei den Konzernen anfallen und so deren Gewinne schm&auml;lern.[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] Die Kosten f&uuml;r die Entsorgung des Atomm&uuml;lls bleiben der Allgemeinheit aufgeb&uuml;rdet. Andererseits werden die Stromkunden nun durch eine Debatte &uuml;ber Strompreiserh&ouml;hungen verunsichert, die durch den Ausstieg aus dem Atomstrom anfallen sollen. Auch der neue Bundesumweltminister Altmaier, der eng mit den gro&szlig;en Energiekonzernen kooperiert, st&ouml;&szlig;t in dieses Horn.<\/p><p>Die Bevorzugung der Gro&szlig;konzerne sieht man auch daran, dass die kartellrechtlich ger&uuml;gten Preisabsprachen der vier gro&szlig;en Energiekonzerne (EnBW, Vattenfall, RWE und E.ON) noch nicht zu einer Reaktion von politischer Seite gef&uuml;hrt haben. Die Konzerne konnten von 2002 bis 2010 ihre Gewinne versiebenfachen.[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>] Auch deren Besitz der Stromnetze ist nicht unproblematisch, schlie&szlig;lich erf&uuml;llen die Netze eine &ouml;ffentliche Aufgabe und geh&ouml;rten eigentlich in die &ouml;ffentliche Hand &ndash; zumal, wenn jetzt &uuml;ber Umlagen und Beteiligung der Bev&ouml;lkerung an Netzausbaukosten nachgedacht wird!<\/p><p>Beim Thema Windstrom verl&auml;uft die Debatte anders: &Uuml;berall, wo lokale Windkraftanlagen entstehen sollen, melden sich in Windeseile &bdquo;B&uuml;rgerinitiativen&ldquo; zu Wort. Deren Sprecher sind in der Regel Personen, die nie zuvor in der Lokalpolitik eine Rolle gespielt haben. Sie werden erst erschreckt und dann trainiert von Argumentationsbrosch&uuml;ren des Bundesverbands Landschaftsschutz (BLS). Als Referenten zum Thema Windkraft laden solche &bdquo;B&uuml;rgerinitiativen&ldquo; dann h&auml;ufig Sprecher des BLS ein. Wo die direkte Einflussnahme des BLS endet und echtes B&uuml;rgerengagement beginnt, ist dabei oft schwer abzusch&auml;tzen. Fest steht: Mit Hilfe unbekannter, aber nie versiegender Geldquellen ist es dem BLS gelungen, an Dutzenden von Windkraft-Standorten eine St.-Florians-Dynamik aufzubauen, die friedliche D&ouml;rfer in bisher kaum gekannter Weise spaltet &ndash; wie die Recherchen Claudia Peters eindr&uuml;cklich belegen.[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>] Die Verunsicherungsthemen sind Tier- und Landschaftsschutz (gerade so, als w&auml;ren Stromtrassen sch&ouml;n und gut vertr&auml;glich). In vielen F&auml;llen liegt der Verdacht nahe, dass es sich dabei um ein vom BLS betriebenes sog. Astroturfing handelt, also um die Inszenierung einer Graswurzelbewegung, die in Wirklichkeit ganz anderen, &bdquo;h&ouml;heren&ldquo; Interessen dient. <\/p><p>Bei den gro&szlig;en Offshore-Projekten, wo Windkraftanlagen von gro&szlig;en Stromkonzernen fernab der K&uuml;ste im Meer gebaut werden sollen mitsamt den dazu geh&ouml;rigen Stromnetzen von Nord nach S&uuml;d, sind vergleichbare Umweltbedenken kaum zu vernehmen &ndash; jedenfalls nicht von diesen (angeblichen) B&uuml;rgerbewegungen. Auch der Strom aus der W&uuml;ste, den die Desertec-Foundation propagiert, scheint vor allem dem Zweck zu dienen, Gro&szlig;konzernstrukturen zu erhalten und eine dezentrale alternative Energieversorgung zu verhindern.[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]<\/p><p>Die Energiewirtschaft braucht viele Verb&uuml;ndete, um die Mythen &uuml;ber die Energieversorgung und den Strompreis aufrechterhalten zu k&ouml;nnen. Anhand zweier Beispiele kann das PR-Prinzip nachvollzogen werden: Das Karlsruher Institut f&uuml;r Technologie (KIT) (ehemals &bdquo;Kernforschungszentrum&ldquo;)  ist zum Beispiel bereits in der Vergangenheit mit einseitigen Stellungnahmen und einer erkennbaren Affinit&auml;t zu Gro&szlig;konzernen und der Atomindustrie aufgefallen. Insofern verwundert die medienwirksame Ver&ouml;ffentlichung einer Angst machenden Studie vom Mai 2012 nicht, wonach bis 2025 die Strompreise um 70 Prozent steigen sollen. Es w&auml;re von &ouml;ffentlichem Interesse der Frage nachzugehen, wer die 124 Mio &euro; Drittmittel f&uuml;r die Forschung des KIT beisteuert. <\/p><p>Der Journalist Christian Fuchs entlarvte z.B. den Verein &bdquo;B&uuml;rger f&uuml;r Technik e.V.&ldquo; (BfT) als verl&auml;ngerten Arm der Atomindustrie. Dieser Lobbyverein bietet vor allem jungen Leuten kostenlose Technologieberatung aus der interessenbezogenen Sicht der Energiewirtschaft an. Mit Botschaften wie &bdquo;Atomenergie ist gut, alternative Energien werden &uuml;bersch&auml;tzt&ldquo; wird entsprechende Stimmung gemacht. Fuchs beschreibt umfassend, wie Scheinorganisationen Aktionsformen der Umweltbewegung nutzen &ndash; <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Astroturfing\">Astroturfing<\/a> eben.[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]<\/p><p>Anhand der angef&uuml;hrten Beispiele wird ersichtlich, wie leicht und stark manipulierbar die &ouml;ffentliche Meinung in diesem Themenfeld ist. Leider und wie so oft funktionieren die meisten Medien bei den gezielten Desinformationskampagnen nicht als Aufkl&auml;rer sondern &uuml;bernehmen gar die Propaganda der Energiewirtschaft kritiklos. Auch auf diesem Feld versagen die meisten Medien in ihrer aufkl&auml;renden Rolle als  &bdquo;vierte Gewalt&ldquo;. <\/p><p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;**<\/a>]Der sog. Merit-Order-Effekt ist f&uuml;r das Sinken der Stromb&ouml;rsenpreise verantwortlich. &bdquo;Merit-Order-Effekt&ldquo; ist ein Begriff aus der Kraftwerkseinsatz-Planung (merit, engl. f&uuml;r: der Vorzug, Vorrang). Als Merit-Order bezeichnet man an der Stromb&ouml;rse die Einsatzreihenfolge der Kraftwerke. Diese Reihenfolge bestimmt sich in der Regel &uuml;ber den Preis. Dazu werden die am Vortag abgegebenen st&uuml;ndlichen Preis-Mengen-Gebote der Stromanbieter verwendet.<br>\nIn Wikipedia hei&szlig;t es dazu: Beginnend mit den niedrigsten Grenzkosten werden solange Kraftwerke mit h&ouml;heren Grenzkosten zugeschaltet, bis die Nachfrage gedeckt ist. An der Stromb&ouml;rse bestimmt das letzte Gebot, das noch einen Zuschlag erh&auml;lt, den Strompreis (Market Clearing Price). Der Preis f&uuml;r Strom wird also durch das jeweils teuerste Kraftwerk bestimmt, das noch ben&ouml;tigt wird, um die Stromnachfrage zu decken.[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>]<br>\nDie Merit-Order gilt aber nicht f&uuml;r Kraftwerke, die EEG-Strom nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) einspeisen. F&uuml;r diese wird der Markteintritt gesetzlich garantiert. Aufgrund der vorrangigen EEG-Einspeisung werden also nicht mehr die absolut teuersten Kraftwerke aus dem Markt genommen, sondern nur die verbliebenen teuersten konventionellen Kraftwerke.[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120809_merit_order_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120809_merit_order_01_small.png\" alt=\"\"><\/a><\/p><p>Konkret sieht das Verfahren so aus: Da z.B. Solarstrom den h&ouml;chsten Strompreis hat, w&uuml;rde er in der Merit-Order-Reihe ganz rechts bei den teuersten Spitzenlaststr&ouml;men stehen und w&uuml;rde an der B&ouml;rse nie zum Zuge kommen. Deshalb wird Solarstrom von den Netzbetreibern an der B&ouml;rse nicht mit seinem eigentlichen Preis, dem EEG-Strompreis angeboten, sondern er wird als billigster Strom zu einem Preis von Null angeboten[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>]. So ist sichergestellt, dass die umweltvertr&auml;glichen Stromsorten ganz links in der Merit-Order-Reihe stehen und deshalb auch immer verkauft werden. Wenn die Menge der eingespeisten erneuerbaren Energien erh&ouml;ht wird, verschieben sich die rechts davon eingeordneten Angebote und damit die gesamte Angebotskurve nach rechts. Die Nachfragekurve ver&auml;ndert ihren Platz nicht. Es kommt deshalb zu einem neuen Schnittpunkt mit der Nachfragekurve. Und das bedeutet die Senkung des Einkaufspreises an der Stromb&ouml;rse, wie man am folgenden Schaubild sieht. <\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120809_merit_order_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120809_merit_order_02_small.png\" alt=\"\"><\/a><\/p><p>Die Kostenersparnis durch den Merit-Order-Effekt lag laut Berechnungen des Umweltministeriums (BMU) bereits im Jahr 2006 bei ca. 5,0 Mrd. &euro;.[<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>] Diese Ersparnis schm&auml;lert aber die Gewinne der Konzerne, wogegen sich diese massiv wehren.[<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>]<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.goeppel.de\/bundestag\/wird-die-energiewende-zurueckgedreht.html?PHPSESSID=81333330f19a572178036747b0e7416d\">G&ouml;ppel &ndash; Wird die Energiewende zur&uuml;ckgedreht<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] das sind die (Strom-) Gestehungskosten, die von 2000 bis 2012 rapide sanken: onshore Windkraftanlagen um ca. 40 Prozent, kleinere PV-Dachanlagen um ca. 61  Prozent.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Wegen der zuverl&auml;ssigen Begrenzung der solaren H&ouml;chstleistung auf 0,3 Peak [durch die integrierten Stromspeicher] sind Leistungs&uuml;bertragungen in fernere Regionen jedoch nicht notwendig. Die zur Verf&uuml;gung gestellte Leistung kann in der eigenen Region genutzt werden. [Strom aus Wind bei Windstille und Strom aus Sonne in den Nachtstunden] siehe <a href=\"http:\/\/www.sfv.de\/artikel\/beitrag_von_photovoltaikanlagen_mit_integrierten_stromspeichern_zur_energiewende.htm\">hier<\/a>. <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Im  <a href=\"http:\/\/www.energie-verstehen.de\/Energieportal\/Navigation\/Energieversorgung\/nachhaltigkeit,did=249976.html\">&ldquo;Informationsportal f&uuml;r Verbraucher&rdquo; des BMWi<\/a> ist zu lesen:<br>\n&ldquo;(&hellip;) Wie hoch erneuerbare Energien insgesamt subventioniert werden, erkennt man anhand der so genannten Differenzkosten. Das ist der Unterschied zwischen den gezahlten F&ouml;rderverg&uuml;tungen und den (eingesparten) durchschnittlichen unternehmensspezifischen Strombezugskosten, d.h. s&auml;mtlichen Kosten, die bei dem jeweiligen Energieversorgungsunternehmen f&uuml;r den Strombezug tats&auml;chlich entstanden sind. Diese Differenzkosten betrugen 2008 &uuml;ber 4,5 Milliarden EUR insgesamt, f&uuml;r das Jahr 2015 sind nach den derzeitigen Regelungen im EEG &uuml;ber 7 Milliarden EUR zu erwarten. (&hellip;)&rdquo;<br>\nSo werden die erneuerbaren Energien in Misskredit gebracht.<\/p>\n<p>s. auch: Quellen <a href=\"http:\/\/www.sfv.de\/artikel\/solarstrom_vermindert_atomgewinne_und_senkt_strompreis.htm\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.sfv.de\/artikel\/irrefuehrung_der_verbraucher_bei_angeblichen_mehrkosten_von_strom_aus_erneuerbar.htm\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/themen\/atomkraft\/presseerklaerungen\/artikel\/atomstrom_kostet_bundesbuerger_304_milliarden_euro_staatliche_foerderung\/\">Greenpeace &ndash; Atomstrom kostet Bundesb&uuml;rger 304 Millarden Euro staatliche F&ouml;rderung<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] s. z.B. <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/milliardengewinne-fuer-energiekonzerne-der-zaehler-laeuft-die-grossen-kassieren-1.1013868\">hier<\/a> <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] <a href=\"http:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-oberrhein\/tricks-der-konzerne.html\">Tricks der Konzerne<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.medienverantwortung.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/20110919_IMV-Schiffer_Solarstrom-in-Jordanien.pdf\">IMV &ndash; Schiffer Solarstrom in Joradnien [PDF &ndash; 81,3 KB]<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/17\/Atomlobby\">Zeit.de &ndash; Atomlobby<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Merit-Order\">Wikipedia &ndash; Merit Order<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.strom-prinz.de\/Strom-Lexikon\/details\/article\/merit-order-effekt\/\">Strom-Prinz &ndash; Merit &ndash; Order &ndash; Effekt<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] Solarenergie bedroht also nicht die Verbraucher, sondern vor allem die Gewinne der Atomindustrie und Gro&szlig;energiekonzerne: Die EEG-Umlage ist eine Ausgleichszahlung der Stromkunden an die Netzbetreiber f&uuml;r die Differenz zwischen dem tats&auml;chlichen Strom- und dem B&ouml;rsenpreis. Die EEG-Umlage [in Euro] ist das Produkt aus EEG-Strommenge [in MWh] und durchschnittlicher EEG-Verg&uuml;tung [in Euro \/ MWh]. (s. <a href=\"http:\/\/www.sfv.de\/artikel\/solarstrom_vermindert_atomgewinne_und_senkt_strompreis.htm\">hier<\/a>)<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] &bdquo;&Ouml;konomische Wirkungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes&ldquo;, Untersuchung des Ingenieurb&uuml;ro f&uuml;r neue Energien im Auftrag des Bundesministeriums f&uuml;r Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (Quelle <a href=\"http:\/\/www.erneuerbare-energien.de\/files\/pdfs\/allgemein\/application\/pdf\/eeg_kosten_nutzen_lang.pdf\">EEG Kosten &ndash; Nutzung [PDF &ndash; 267 KB]<\/a>)<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] &Uuml;bertragungsnetzbetreiber(&Uuml;NB) sind die vier gro&szlig;en Energieanbieter RWE, Vattenfall, E.ON und EnBW, deren Tochtergesellschaften die deutschen &Uuml;bertragungsnetze besitzen.<br>\nletzter Webseitenaufruf bei den Quellen: 04.08.2012<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;*<\/a>] Sabine Schiffer ist Leiterin des Instituts f&uuml;r <a href=\"http:\/\/www.medienverantwortung.de\">Medienverantwortung<\/a> gUG in Erlangen, Franz Thienel ist Diplom Ingenieur und freier Mitarbeiter des IMV.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Strompreise lassen so manchen B&uuml;rger an der Richtigkeit der sogenannten Energiewende zweifeln. Hiobsbotschaften &uuml;ber weiter steigende Strompreise durch den Atomausstieg sind Wasser auf die M&uuml;hlen der Atomapologeten und der Energiebranche. Die Gewinne der Konzerne durch die Laufzeitverl&auml;ngerung der AKW wurden nie auf die Kunden umgelegt und solche Geschenke mag man von Unternehmensseite ungern wieder<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14101\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[164,127,150],"tags":[700,492],"class_list":["post-14101","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-energiewende","category-lobbyismus-und-politische-korruption","category-verbraucherschutz","tag-atomausstieg","tag-eeg"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14101","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14101"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14101\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25818,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14101\/revisions\/25818"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14101"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14101"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14101"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}