{"id":141016,"date":"2025-10-24T08:52:34","date_gmt":"2025-10-24T06:52:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016"},"modified":"2025-10-24T08:56:14","modified_gmt":"2025-10-24T06:56:14","slug":"hinweise-des-tages-4962","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016#h01\">EU verheddert sich bei Ukrainehilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016#h02\">Hausdurchsuchung bei Norbert Bolz: &bdquo;Wollt Ihr geistig Armen nun Tucholsky zum Nazi machen?&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016#h03\">Ohne Zust&auml;ndigkeit: EU beschlie&szlig;t Aufr&uuml;stungsprogramm EDIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016#h04\">&ldquo;Maximalforderungen&rdquo; &ndash; Wer sabotiert den Trump-Putin-Gipfel in Budapest?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016#h05\">China l&auml;sst Friedrich Merz eiskalt auflaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016#h06\">Wirtschaftswissenschaftler warnen vor Aufr&uuml;stung als &ouml;konomischem &bdquo;Irrweg&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016#h07\">Die Finanzwetten besteuern, um das Finanzcasino einzud&auml;mmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016#h08\">Steuerfreie &Uuml;berstundenzuschl&auml;ge: Luftnummer mit Nebenwirkungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016#h09\">Zeitenwende f&ouml;deral: Wie die Bundesl&auml;nder auf Kriegswirtschaft umschalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016#h10\">Soziale Medien d&uuml;rfen WHO-kritische Beitr&auml;ge l&ouml;schen &ndash; Urteil landet in Karlsruhe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016#h11\">Von der Ost- an die Nordflanke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016#h12\">Die Linke muss an der Seite der Pal&auml;stina-Solidarit&auml;t stehen &ndash; etos.media im Gespr&auml;ch mit Ramsis Kilani<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016#h13\">&bdquo;Ohrfeige f&uuml;r 2,5 Millionen BSW-W&auml;hler&ldquo; &ndash; Jetzt eskaliert der Streit &uuml;ber Neuausz&auml;hlung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016#h14\">Briefe &uuml;ber den Abgrund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141016#h15\">zu guter Letzt: Qualit&auml;tsjournalismus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU verheddert sich bei Ukrainehilfe<\/strong><br>\nBeim EU-Gipfel rangen die Staats- und Regierungschefs um die Frage, ob sie eingefrorene russische Assets nutzen d&uuml;rfen, um der Ukraine mehr Geld zu leihen. Die Diskussion war holprig &ndash; und scheiterte f&uuml;r den Moment. [&hellip;]<br>\n&raquo;Sie m&uuml;ssen f&uuml;r diesen Krieg bezahlen&laquo;, so Selenskyj. Da sei es eine &raquo;great decision&laquo;, eine gro&szlig;artige Entscheidung, dass die EU die rund 140 Milliarden Euro eingefrorenes russisches Staatsverm&ouml;gen nutzen will, um der Ukraine weitere Kredite zu gew&auml;hren. Denn sp&auml;ter, so die Logik, m&uuml;sse Russland ja ohnehin Reparationsleistungen an die Ukraine zahlen. &raquo;Great&laquo;, das Lieblingswort des US-Pr&auml;sidenten Donald Trump. Dabei ist, als Selenskyj am Nachmittag spricht, noch nichts Gro&szlig;artiges entschieden.<br>\nIm Laufe des Abends wird der ukrainische Regierungschef dann entt&auml;uscht. [&hellip;]<br>\nDoch im Text, den die Staats- und Regierungschefs schlie&szlig;lich am Donnerstagabend beschlossen haben, klingt das ganz anders, vorsichtiger. Von der Nutzung des russischen Staatsverm&ouml;gens ist pl&ouml;tzlich nicht mehr explizit die Rede, auch der dringende Gesetzesauftrag an die EU-Kommission fehlt im Abschlusstext. Es hie&szlig; nur noch, die Beh&ouml;rde werde &raquo;eingeladen&laquo;, neue &raquo;Optionen&laquo; f&uuml;r Finanzierungshilfen an die Ukraine zu finden. Der letzte Textentwurf, der noch am Morgen in Br&uuml;ssel kursierte, war wesentlich deutlicher. [&hellip;]<br>\nLautester Bedenkentr&auml;ger ist noch immer Belgien, das in die Haftung eingebunden ist, weil sich in Belgien Euroclear befindet, die Gesellschaft, die das eingefrorene Verm&ouml;gen verwaltet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ukraine-eu-ringt-um-einsatz-eingefrorener-russischer-staatsvermoegen-a-b406b8a8-b353-40c8-8c07-7d32f9a3b331\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> &bdquo;In die Haftung eingebunden&ldquo; ist eine seltsame Formulierung. Zu den Hintergr&uuml;nden hatten die NachDenkSeiten bereits <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111841\">im letzten Jahr berichtet<\/a>. Die Rechtslage ist klar und im Falle einer Enteignung der russischen Assets w&uuml;rden internationale Gerichte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die EU bzw. Belgien zu einer R&uuml;ckzahlung der Gelder verdonnern. Da fragt man sich ohnehin, was die ganze Aktion dann &uuml;berhaupt soll. Offenbar traut die belgische Regierung zudem der EU nicht, dass sie Belgien, das in diesem Falle in Vorleistung gehen m&uuml;sste, entsch&auml;digt. <\/em><\/p>\n<p><em>W&uuml;rde man das Ganze als Vorlage f&uuml;r einen Filmplot nehmen, h&auml;tten wir also eine Bande, die sich gegenseitig nicht &uuml;ber den Weg traut und bereits ahnt, dass ihr &bdquo;gro&szlig;er Coup&ldquo; scheitern wird. <\/em><\/p>\n<p>zum Thema auch: <strong>Was wie ein Doppelwumms scheint&#8239;&hellip;<\/strong><br>\n&hellip;&#8239;ist kein perfekter Schulterschluss gegen Russland. Trotz neuer Sanktionen von USA und EU besteht Uneinigkeit &uuml;ber den Umgang mit dem Kriegstreiber<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Sanktionen-gegen-Russland\/!6123399\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hausdurchsuchung bei Norbert Bolz: &bdquo;Wollt Ihr geistig Armen nun Tucholsky zum Nazi machen?&ldquo;<\/strong><br>\nAm Morgen klingelten Polizisten mit einem Durchsuchungsbeschluss bei dem Publizisten. Im Februar 2024 hatte Bolz auf einen taz-Artikel reagiert. Seine Ironie hat nun offenbar Konsequenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/woke-oder-erwacht-warum-die-staatsanwaltschaft-gegen-den-publizisten-norbert-bolz-ermittelt-li.10002235\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das wache Auge der Staatsanwaltschaft<\/strong><br>\nDie Berliner Staatsanwaltschaft durchsucht die Wohnung des Publizisten Norbert Bolz. Der Grund: Ein Tweet. Was die taz damit zu tun hat? Nichts. Fast. [&hellip;] Die Berliner Staatsanwaltschaft best&auml;tigte der taz, dass der Grund f&uuml;r den Durchsuchungsbeschluss tats&auml;chlich ein Tweet war, den Bolz am 20. Januar 2024 auf der Plattform X ver&ouml;ffentlicht hatte: &bdquo;Gute &Uuml;bersetzung von &sbquo;woke&lsquo;: Deutschland erwache!&ldquo;.<br>\nDiesen Satz hatte Bolz als Reaktion auf einen Tweet der taz gepostet, die wiederum einen Kommentar zur AfD-Verbotsdebatte mit der &Uuml;berschrift &bdquo;Deutschland erwacht&ldquo; auf X angek&uuml;ndigt hatte. [&hellip;]<br>\nDie taz wundert sich &uuml;ber das Vorgehen der Staatsanwaltschaft, h&auml;lt eine Hausdurchsuchung wegen eines solchen Tweets f&uuml;r unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig und fragt sich, warum die Staatsanwaltschaft nicht schon 1998 bei der taz geklingelt hat, als wir titelten &bdquo;Deutschland, erwache!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Durchsuchung-wegen-Tweet\/!6123842\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ohne Zust&auml;ndigkeit: EU beschlie&szlig;t Aufr&uuml;stungsprogramm EDIP<\/strong><br>\nNeben der Vorstellung des EU-Aufr&uuml;stungsfahrplans &bdquo;Defence Readiness Roadmap&ldquo; hat die EU gestern auch das Programm zur F&ouml;rderung der R&uuml;stungsindustrie (European Defence Industry Programme, EDIP) beschlossen.<br>\nHeftige Kritik daran kommt von Attac: Denn mit dem Programm verschiebt die EU ihre Zust&auml;ndigkeiten Schritt f&uuml;r Schritt in Richtung Aufr&uuml;stung &ndash; ohne laut EU-Vertr&auml;gen daf&uuml;r &uuml;berhaupt zust&auml;ndig zu sein. Die Kommission beruft sich deshalb nicht auf milit&auml;rische, sondern auf industrie- und forschungspolitische Zust&auml;ndigkeiten.<br>\n&bdquo;EDIP ist kein technisches Industrieprogramm, sondern ein weiterer Schritt hin zu einer militarisierten EU. Faktisch werden Waffen, Munition und milit&auml;rische Technologien und damit ein weiteres Wettr&uuml;sten gef&ouml;rdert&ldquo;, kritisiert Hax Hollweg von Attac &Ouml;sterreich. Dieser Etikettenschwindel ist demokratiepolitisch hochproblematisch. Denn so entsteht eine R&uuml;stungspolitik durch die Hintert&uuml;r, ohne &ouml;ffentliche Debatte und mit minimaler parlamentarischer Kontrolle, kritisiert Attac.<br>\n&bdquo;Europa darf Konfliktl&ouml;sung nicht nur durch die milit&auml;rische Brille betrachten. Das hei&szlig;t nicht, dass man Aggressoren neutral gegen&uuml;bersteht oder imperialem Machstreben nachgibt&rdquo;, sagt Hollweg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/10\/ohne-zustaendigkeit-eu-beschliesst-aufruestungsprogramm-edip\/\">Pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Maximalforderungen&rdquo; &ndash; Wer sabotiert den Trump-Putin-Gipfel in Budapest?<\/strong><br>\nPutin und Trump haben telefonisch ein Gipfeltreffen verabredet. Ob und wann das verabredete Treffen stattfindet, ist inzwischen aber unklar. Die Schuld liege angeblich bei Russland, da Putin an seinen Maximalforderungen festhalte, wie westliche Medien berichten. Allerdings ist er damit nicht allein.<br>\nNach dem Telefonat von Trump und Putin am vergangenen Donnerstag schien zun&auml;chst alles klar. Demn&auml;chst treffen sich die beiden Pr&auml;sidenten erneut. Diesmal nicht in Alaska, sondern in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Es sah so aus, als sei wieder Bewegung in die Bem&uuml;hungen um eine diplomatische L&ouml;sung des Ukraine-Konflikts gekommen.<br>\nInzwischen, nur wenige Tage sp&auml;ter, kommen Zweifel am Zustandekommen des Treffens auf. Westliche Medien sehen die Schuld bei Russland. Demnach hat Moskau Washington einen informellen Brief geschickt, aus dem hervorgeht, dass Moskau an seinen &ldquo;Maximalforderungen&rdquo; festh&auml;lt. Die Schuldfrage ist damit gekl&auml;rt, das westliche Weltbild h&auml;ngt wieder gerade: Wir sind die Guten, Russland hat kein Interesse an Frieden.<br>\nDas ist nat&uuml;rlich bestenfalls die halbe Wahrheit. F&uuml;r diesen Freitag hat Frankreichs Pr&auml;sident Macron ein Treffen der &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo; in London angek&uuml;ndigt. Teilnehmen soll auch der ukrainische Pr&auml;sident mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum, Wladimir Selenskij. Bei dem Treffen soll es unter anderem um Sicherheitsgarantien f&uuml;r die Ukraine, m&ouml;glichst unter Mitwirkung der USA, sowie um die Stationierung von sogenannten Friedenstruppen in der Ukraine gehen. Der Stationierung von &ldquo;Friedenstruppen&rdquo; aus den westeurop&auml;ischen L&auml;ndern kommt einer NATO-Pr&auml;senz in der Ukraine gleich. Wer das plant, will keinen Frieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.live\/meinung\/259633-maximalforderungen-wer-sabotiert-trump-putin\/\">Gert Ewen Ungar auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>China l&auml;sst Friedrich Merz eiskalt auflaufen<\/strong><br>\nIm Handelskrieg schimpfen die EU und Friedrich Merz auf China, m&uuml;ssen jedoch auf ihrem aktuellen Gipfel feststellen: Peking sitzt am l&auml;ngeren Hebel. [&hellip;]<br>\nPeking protestierte sofort scharf gegen die Ma&szlig;nahmen und lie&szlig; Br&uuml;ssel wissen, dass China den Ukrainekrieg weder begonnen habe noch darin verwickelt sei. In der staatlichen Global Times ist eine harsche Abrechnung mit dem Vorgehen der Europ&auml;er zu lesen: Die Sanktionen spiegelten wider, &bdquo;dass die EU in ihrer China-Politik vordergr&uuml;ndig &sbquo;strategische Autonomie&lsquo; proklamiert, in Wirklichkeit aber &uuml;ber echte Unabh&auml;ngigkeit und proaktive Initiative verf&uuml;gt und blind den USA folgt&ldquo;, sagte Zhao Junjie, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f&uuml;r Europastudien der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften, der Global Times.  [&hellip;]<br>\nPeking fand auch offizielle harte Worte und forderte die EU auf, die Sanktionen gegen chinesische Unternehmen unverz&uuml;glich einzustellen und warnte sie davor, den falschen Weg weiter zu beschreiten. China werde die notwendigen Ma&szlig;nahmen ergreifen, um die legitimen Rechte und Interessen chinesischer Unternehmen sowie die Energiesicherheit und wirtschaftliche Entwicklung Chinas entschlossen zu sch&uuml;tzen, so ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums laut der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua. [&hellip;]<br>\nBundeskanzler Friedrich Merz drohte China am Donnerstag am Rande des EU-Gipfels in Br&uuml;ssel: &bdquo;Die chinesische Staatsf&uuml;hrung muss wissen, dass wir das nicht akzeptieren, was da gerade passiert&ldquo;, sagte Merz. Nach Angaben aus Regierungskreisen setzt sich eine Reihe anderer EU-L&auml;nder daf&uuml;r ein, einen Gegenschlag zu erw&auml;gen. Die EU k&ouml;nnte etwa den Zugang chinesischer Firmen zu &ouml;ffentlichen Ausschreibungen in der EU einschr&auml;nken oder Z&ouml;lle erheben. Merz r&auml;umte jedoch kleinlaut ein, dass man bem&uuml;ht sei, &bdquo;eine gemeinsame L&ouml;sung&ldquo; zu finden &bdquo;keine Eskalation des Konflikts&ldquo; wolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/china-laesst-friedrich-merz-eiskalt-auflaufen-li.10002288\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wirtschaftswissenschaftler warnen vor Aufr&uuml;stung als &ouml;konomischem &bdquo;Irrweg&ldquo;<\/strong><br>\nFranz&ouml;sischer &Ouml;konom: mehr Arbeitspl&auml;tze durch Investitionen in Umwelt, Bildung oder Gesundheit \/ Gewerkschafts&ouml;konom: R&uuml;stungsindustrie weder nachhaltig noch moralisch \/ Wirtschaftsprofessor: Aufr&uuml;stung kein Mittel gegen Wirtschaftskrise.<br>\n&Ouml;konomen kritisieren den politischen Aufr&uuml;stungskurs Deutschlands und anderer europ&auml;ischer L&auml;nder als falsch und unsinnig. Der franz&ouml;sische Wirtschaftswissenschaftler Claude Serfati erl&auml;uterte gegen&uuml;ber dem Online-Magazin &bdquo;German Foreign Policy&ldquo; (22. Oktober), dass Ausgaben f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie geringeres Wachstum, geringere Privatinvestitionen und weniger Arbeitspl&auml;tze nach sich ziehen als andere staatliche Ausgaben. Aufr&uuml;stung sei kein geeigneter Weg, um einer Wirtschaftskrise zu begegnen. Milit&auml;rausgaben tragen &bdquo;nicht zum Wachstum des Reichtums&ldquo; bei, sagte Serfati, der am Pariser Institut de recherches &eacute;conomiques et sociales (IRES) t&auml;tig ist. Die Fokussierung einer Regierung auf die R&uuml;stungsindustrie bringe &ouml;konomisch &bdquo;ernste Nachteile&ldquo; mit sich und k&ouml;nne langfristig sogar zum &bdquo;Niedergang&ldquo; eines Landes f&uuml;hren, hei&szlig;t es in dem Beitrag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0333\">multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Finanzwetten besteuern, um das Finanzcasino einzud&auml;mmen<\/strong><br>\nEine Mikrosteuer auf gigantische Wettgesch&auml;fte mit Wertschriften-Derivaten w&uuml;rde das Systemrisiko der Finanzwelt verringern.<br>\nJede Woche werden schwindelerregenden Volumina an Derivaten gehandelt &ndash; ein klares Zeichen, dass die heutige &Ouml;konomie einer Finanzcasinowirtschaft entspricht. Diese Finanzvehikel dienen in erster Linie massiven Wetten, Marktmanipulationen und Spekulationen. Diese wiederum erzeugen ein kolossales Systemrisiko.<br>\nAls Derivate werden Finanzinstrumente bezeichnet, deren Wert vom Preis oder Kurs eines zugrundeliegenden Basiswerts abh&auml;ngt. Als Basiswerte kommen Aktien, Zinsen, Devisen, Indizes oder Rohstoffe infrage. Sie bestehen aus vertraglichen Verpflichtungen oder Rechten zwischen zwei Parteien, k&uuml;nftige Zahlungen auf der Grundlage dieses Basiswerts zu leisten oder zu erhalten.<br>\nDerivate umfassen unter anderem Standardtermingesch&auml;fte, Optionen und Swaps.<br>\nDer Wert solcher Spekulationspapiere h&auml;ngt bis zu deren Kauf oder Verkauf davon ab, wie sich die Kurse bestimmter Basiswerte &ndash; Aktien, Anleihen, Devisen oder Rohstoffe &ndash; entwickeln. Wie genau Derivate oder &laquo;strukturierte Produkte&raquo;, die Derivate enthalten, von den B&ouml;rsenkursen seiner Basiswerte abh&auml;ngen, bestimmen meist komplexe mathematische Modelle. Josef Ackermann, bis 2012 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, hatte einmal eingestanden, dass er die Konstruktion dieser Derivate meist auch nicht durchschaue: &laquo;Bei dieser Komplexit&auml;t der Materie muss sich ein Bankchef auf die Fachkompetenz eines starken Teams verlassen k&ouml;nnen. Es werden t&auml;glich neue Produkte kreiert.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/kapitalmarkt\/die-finanzwetten-besteuern-um-das-finanzcasino-einzudaemmen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Steuerfreie &Uuml;berstundenzuschl&auml;ge: Luftnummer mit Nebenwirkungen<\/strong><br>\nSteuerfreie &Uuml;berstundenzuschl&auml;ge sollen Mehrarbeit belohnen. Bei genauer Betrachtung zeigt sich: Der Kreis der Beg&uuml;nstigten w&auml;re klein, ebenso die Entlastungen. Und dennoch w&uuml;rden Einkommensungleichheit und Geschlechterungerechtigkeiten versch&auml;rft werden. Finger weg von dieser Ma&szlig;nahme, mahnt das #schlaglicht 32\/2025 aus Niedersachsen. [&hellip;]<br>\nNur Minderheit w&uuml;rde profitieren<br>\nDie Ergebnisse d&uuml;rften insbesondere der CDU wenig schmecken, denn ihr &bdquo;Mehr Bock auf Arbeit&ldquo; entpuppt sich als heikle Luftnummer. Weil in der betrieblichen Praxis Arbeitszeitkonten die Regel sind, bekommt laut der Verdiensterhebung des Statistischen Bundesamtes nur eine mickrige Minderheit von 1,8 Prozent der Besch&auml;ftigten &Uuml;berstunden samt Zuschl&auml;gen &uuml;berhaupt ausbezahlt. Und da die Steuerersparnis nur f&uuml;r Vollzeitarbeit gelten soll, schrumpft der Kreis der Beg&uuml;nstigten auf gerade einmal 1,4 Prozent zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/schlaglicht\/++co++fa046154-afea-11f0-aad5-a99a32d49bd6\">DBG Schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zeitenwende f&ouml;deral: Wie die Bundesl&auml;nder auf Kriegswirtschaft umschalten<\/strong><br>\nDeutschland r&uuml;stet auf. Vom R&uuml;stungs-Primus bis zum Zulieferer: Alle suchen ihre Rolle. Was bedeutet das auf L&auml;nderebene? [&hellip;]<br>\nNiedersachsen profitiert als Logistik-Drehscheibe zur Nato-Ostflanke und vielen Bundeswehrstandorten. Bremen und Schleswig-Holstein setzen auf ihre maritime Wirtschaft; letzteres plant ein &ldquo;Maritime Accelerator and Innovation Network&rdquo; in Kiel.<br>\nRheinland-Pfalz und das Saarland positionieren sich als Zulieferer, insbesondere f&uuml;r die Fahrzeug- und Stahlindustrie. Das Saarland spricht sogar von R&uuml;stung als Chance im Strukturwandel.<br>\nAbwartende Ambition<br>\nL&auml;nder wie Hamburg, Sachsen-Anhalt und Th&uuml;ringen zeigen sich hingegen zur&uuml;ckhaltend. W&auml;hrend Th&uuml;ringen sich noch in einer &ldquo;grunds&auml;tzlichen Debatte&rdquo; befindet, verweist Sachsen-Anhalt auf seine geringe Anzahl an R&uuml;stungsunternehmen.<br>\nHamburg sieht zwar Chancen, hat aber keine konkreten F&ouml;rderma&szlig;nahmen oder Vernetzungsformate etabliert, obwohl es den gr&ouml;&szlig;eren Hafen hat. In diesen L&auml;ndern ist Zur&uuml;ckhaltung auch auf eine r&uuml;stungskritische politische Tradition zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, die einflussgebend sind.<br>\nDer Runde Tisch<br>\nDer &ldquo;Runde Tisch&rdquo; etabliert sich als Symbol der neuen wirtschaftlichen Orientierung: Fast alle aktiven L&auml;nder haben Dialogforen zwischen Landesregierung, Kommando, Industrie und Forschung ins Leben gerufen (z.B. Baden-W&uuml;rttemberg, Hessen, Niedersachsen, Saarland, Nordrhein-Westfalen).<br>\nDiese Formate institutionalisierten Lobbystrukturen zwischen Politik und R&uuml;stungsindustrie, indem sie Koordination, Identifikation von F&auml;higkeitsl&uuml;cken und der Lobbyarbeit gegen&uuml;ber dem Bund wahrnehmen. Verbunden werden m&uuml;ssen diese Entwicklungen in der Industrie oder dem Fokus auf Technologien, die wegen ihrer milit&auml;rischen Nutzbarkeit besonders gef&ouml;rdert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Zeitenwende-foederal-Wie-die-Bundeslaender-auf-Kriegswirtschaft-umschalten-10793020.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Soziale Medien d&uuml;rfen WHO-kritische Beitr&auml;ge l&ouml;schen &ndash; Urteil landet in Karlsruhe<\/strong><br>\nDas Berliner Kammergericht erlaubt L&ouml;schung von Beitr&auml;gen, die den Gesundheitsbeh&ouml;rden widersprechen. Was bedeutet das f&uuml;r die Meinungsfreiheit? [&hellip;]<br>\nIm September entschied das Kammergericht in Berlin, dass es mit der Meinungsfreiheit vereinbar sei, wenn eine Online-Plattform wie LinkedIn Beitr&auml;ge verbietet, die im Widerspruch zu den &bdquo;Leitlinien&ldquo; der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder einer nationalen Gesundheitsbeh&ouml;rde stehen.<br>\n&bdquo;In seinem Urteil vom 18. September 2025 (Az.: 10 U 95\/24) stellte das Kammergericht fest, dass es nicht darauf ankomme, ob eine auf LinkedIn ver&ouml;ffentlichte &Auml;u&szlig;erung richtig, teilweise richtig oder falsch sei. Entscheidend sei, ob sie einer Erkl&auml;rung der WHO oder einer nationalen Gesundheitsbeh&ouml;rde widerspricht. In diesem Fall sei die &Auml;u&szlig;erung verboten und d&uuml;rfe gel&ouml;scht werden&ldquo;, erkl&auml;rte der Freiburger Staatsrechtler Dietrich Murswiek, der den betroffenen LinkedIn-Nutzer vertritt, gegen&uuml;ber Tichys Einblick. [&hellip;]<br>\nDas Kammergericht stellte fest, dass LinkedIn als eines der gr&ouml;&szlig;ten sozialen Netzwerke weltweit, mit &uuml;ber 774 Millionen Mitgliedern in 200 L&auml;ndern &ndash; davon 16 Millionen in Deutschland &ndash; unter den Digital Services Act (DSA) f&auml;llt, einer europ&auml;ischen Verordnung, die seit November 2022 in Kraft ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/soziale-medien-duerfen-who-kritische-beitraege-loeschen-urteil-landet-in-karlsruhe-li.10001877\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Von der Ost- an die Nordflanke<\/strong><br>\nDeutschland verst&auml;rkt seine milit&auml;rische Pr&auml;senz im Nordatlantik und baut dazu seine Milit&auml;rkooperation mit Island und Kanada aus &ndash; ohne die USA.<br>\nDeutschland st&auml;rkt seine milit&auml;rische Pr&auml;senz im Nordatlantik und baut dazu die Kooperation der Bundeswehr mit Island und mit Kanada systematisch aus. Dies ist das Ergebnis von Gespr&auml;chen, die Verteidigungsminister Boris Pistorius Anfang dieser Woche in Reykjav&iacute;k und in Ottawa f&uuml;hrte. Strategisch geht es vor allem darum, die sogenannte GIUK-L&uuml;cke zu schlie&szlig;en &ndash; die Seewege zwischen Gr&ouml;nland (G), Island (I) und Gro&szlig;britannien (UK), die russische U-Boote passieren m&uuml;ssen, wollen sie von ihren Basen auf der Halbinsel Kola in den Atlantik einfahren, um dort die transatlantischen Nachschubwege zu attackieren. In Island, das dabei eine Schl&uuml;sselposition einnimmt, will die Bundesregierung in Zukunft regelm&auml;&szlig;ig Seefernaufkl&auml;rer des Modells P-8A Poseidon stationieren, die auf die U-Boot-Jagd spezialisiert sind, und zudem die H&auml;fen des Landes als Anlegestellen f&uuml;r deutsche Kriegsschiffe nutzen. Zudem soll die Bundeswehr mit den Streitkr&auml;ften Kanadas enger kooperieren, das gr&ouml;&szlig;ere Unabh&auml;ngigkeit von den USA anstrebt. Den Rahmen bildet eine &bdquo;Sicherheitspartnerschaft f&uuml;r den Nordatlantik&ldquo;, die 2024 initiiert wurde und Deutschland, Kanada, Norwegen und D&auml;nemark umfasst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10168\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Linke muss an der Seite der Pal&auml;stina-Solidarit&auml;t stehen &ndash; etos.media im Gespr&auml;ch mit Ramsis Kilani<\/strong><br>\nEnde 2024 wurde der Pal&auml;stinenser Ramsis &bdquo;Ramsy&ldquo; Kilani nach einer beispiellosen Diffamierungskampagne der Springer-Presse wegen seines pal&auml;stinasolidarischen Engagements aus der Partei Die Linke ausgeschlossen. Ramsy ging in Berufung. Zu diesem legten die Antragsteller des Ausschlussverfahrens, Katina Schubert und Martin Schirdewan, neue &bdquo;Beweise&ldquo; f&uuml;r sein angeblich parteisch&auml;digendes Verfahren vor. Ein un&uuml;bliches Verfahren: Denn eine Berufung ist im juristischen Kontext ein Rechtsmittel, mit dessen Hilfe ein Angeschuldigter in erster Instanz die Entscheidung &uuml;berpr&uuml;fen lassen kann. Es ist nicht der Ort f&uuml;r neue Anschuldigen. Etos.media sprach mit Ramsy &uuml;ber das Berufungsverfahren und warum der Platz einer linken Partei an der Seite der Pal&auml;stina-Solidarit&auml;t sein muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/die-linke-muss-an-der-seite-der-palaestina-solidaritaet-stehen-etos-media-im-gespraech-mit-ramis-kiliani\/\">etos media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Ohrfeige f&uuml;r 2,5 Millionen BSW-W&auml;hler&ldquo; &ndash; Jetzt eskaliert der Streit &uuml;ber Neuausz&auml;hlung<\/strong><br>\nDas BSW hofft, es nach einer Stimmen-Neuausz&auml;hlung doch ins Parlament zu schaffen. Der zust&auml;ndige Ausschuss-Chef lehnt aber ein Gespr&auml;ch mit Parteichefin Wagenknecht ab. Er verweist auf eine unabh&auml;ngige Pr&uuml;fung der BSW-Beschwerde. Wagenknecht erhebt harte Vorw&uuml;rfe.<br>\nSahra Wagenknecht ist sauer. Die BSW-Vorsitzende r&auml;t dem Vorsitzenden des Wahlpr&uuml;fungsausschusses des Bundestags, Macit Karaahmetoglu (SPD), gar, &uuml;ber einen R&uuml;cktritt nachzudenken. &bdquo;Wenn der Vorsitzende mit seinen Aufgaben &uuml;berfordert ist, sollte er sein Amt an einen geeigneteren Abgeordneten &uuml;bergeben. Mit diesem Spiel auf Zeit verst&ouml;&szlig;t der Ausschuss immer eklatanter gegen die Auflagen des Bundesverfassungsgerichts&ldquo;, sagte die BSW-Vorsitzende, nachdem Karaahmetoglu ein von Wagenknecht erbetenes pers&ouml;nliches Gespr&auml;ch abgelehnt hat. &bdquo;Dass der Vorsitzende noch nicht mal bereit ist, mit uns zu sprechen, und daf&uuml;r immer neue Vorw&auml;nde sucht, ist auch eine Ohrfeige f&uuml;r die 2,5 Millionen BSW-W&auml;hler.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68fa2496c008edcf0c8516c9\/bundestagswahl-2025-ohrfeige-fuer-2-5-millionen-bsw-waehler-jetzt-eskaliert-der-streit-ueber-neuauszaehlung.html\">WELT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Briefe &uuml;ber den Abgrund<\/strong><br>\nTieftraurig &uuml;ber die deutsch-russische Entfremdung schreibt der Kaliningrader Professor Wladimir Gilmanov seinen alten Bekannten und appelliert mit Nachdruck an die V&ouml;lkerfreundschaft.<br>\nDie russische Sichtweise kommt in Deutschland nur sehr selten vor, und auch die russischen Menschen erhalten hier kaum Stimme und Gesicht. Das ist nicht einfach nur schlecht, politisch gewollt und gut f&uuml;r die Feindbildpflege, es bedeutet, dass wir unseren Sinn als Mensch, mit anderen Menschen zu kommunizieren, verfehlen. Prof. Wladimir Gilmanov ist im russischen Kaliningrad eine Institution, zu seinen Vortr&auml;gen wird gepilgert. In Kaliningrad, dem fr&uuml;heren ostpreu&szlig;ischen K&ouml;nigsberg, wurde er 1955 geboren. Es gab Zeiten, da reiste er als gefragter Redner durch Deutschland. Gefragt war dabei nicht nur seine Kenntnis Immanuel Kants oder der ostpreu&szlig;ischen Dichter des 17. bis 20. Jahrhunderts, sondern immer wieder auch seine Kennerschaft des Philosophen Johann Georg Hamann (1730 bis 1788), der seinerzeit viel bekannter noch als Kant war und den die Dichter des Sturm und Drang wie Johann Wolfgang von Goethe ebenso wie die Romantiker lasen und diskutierten. Die deutschen Kollegen und Freunde von einst schreiben ihm inzwischen Briefe voller Hass und wenden sich von ihm ab. Auch in Russland ist er durch seine Liebe zu Deutschland ins Abseits geraten, sitzt also auch hier zwischen allen St&uuml;hlen. Deshalb ist er an der F&ouml;deralen Kant-Universit&auml;t auch nicht am Institut f&uuml;r Germanistik t&auml;tig, sondern wurde abgeschoben in Querschnittsbereiche sowie zu den allgemeinen und Anf&auml;ngerkursen. Er bleibt ein Russe, wie er sagt, einer, der nicht den Angeboten folgt, nach Deutschland zu wechseln. Er bittet die Deutschen dringend, wenigstens seine Briefe zu lesen. Weil er sie kennt aus ihrer Literatur und weil er sie liebt. Aus f&uuml;nf Briefen der Jahre 2022 bis 2025 werden hier zwei ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/briefe-uber-den-abgrund\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Qualit&auml;tsjournalismus<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/251024-hdt-spiegel.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/251024-hdt-spiegel.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Heute steht <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bahn-trennt-sich-von-gueterverkehrschefin-sigrid-nikutta-a-f0da35c7-8208-461c-a802-b60014cf80f1\">unter dem Artikel<\/a> folgende Erkl&auml;rung: &bdquo;Eine fr&uuml;here Version dieser Meldung enthielt wegen eines produktionstechnischen Fehlers den Hinweis eines KI-Tools, das wir gelegentlich zur &Uuml;berpr&uuml;fung unserer eigenen Texte einsetzen. Entgegen unseren Standards ist die Meldung ver&ouml;ffentlicht worden, bevor sie gr&uuml;ndlich von einem Menschen gegengelesen wurde. Wir haben das nachgeholt und den Hinweis des KI-Tools gestrichen.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>&bdquo;Gelegentlich zur &Uuml;berpr&uuml;fung der eigenen Texte&ldquo; &hellip; wenigstens hat man beim SPIEGEL Humor. Aber ja, gleichzeitig die AI Texte schreiben lassen und die per Copy-and-Paste ins System einzupflegen, ist nicht einfach. So was k&ouml;nnen nur echte Qualit&auml;tsjournalisten ;-)<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-141016","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141016","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=141016"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141016\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":141020,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141016\/revisions\/141020"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=141016"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=141016"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=141016"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}