{"id":141049,"date":"2025-10-25T12:00:08","date_gmt":"2025-10-25T10:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141049"},"modified":"2025-10-24T18:34:21","modified_gmt":"2025-10-24T16:34:21","slug":"leserbriefe-zu-presseclub-und-wehrpflicht-debatte-unerwuenscht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141049","title":{"rendered":"Leserbriefe zu &#8220;Presseclub und Wehrpflicht: Debatte unerw\u00fcnscht&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140850\">In seinem Beitrag<\/a> kritisiert <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong> die ARD-Sendung &bdquo;Presseclub&ldquo; vom 19. Oktober 2025 zur Wehrpflicht. Obwohl sich der Presseclub laut Eigendarstellung durch Vielfalt an Meinungen und kritische Diskussion auszeichnen soll, klaffen Selbstwahrnehmung und Realit&auml;t weit auseinander. Statt kontroverser Debatte wurden ausschlie&szlig;lich militaristische Sichtweisen vertreten; Grundannahmen wie die Bedrohung durch Russland oder die Notwendigkeit eines Bundeswehr-Ausbaus blieben unhinterfragt; kritische Stimmen fehlten ebenso wie journalistische Einordnung oder Widerspruch. All das spiegelt sich auch in den Reaktionen der Zuschauer wider, wie die Tweeds zur Sendung belegen. Der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk verfehlt &ndash; nicht nur in dieser Sendung sondern auch in zahlreichen anderen &ndash; somit seinen Auftrag zur ausgewogenen Meinungsbildung und macht sich zum Sprachrohr der Politik. Unser Autor sieht darin ein ernstes demokratisches Problem. Wir danken unseren Lesern f&uuml;r interessante Zuschriften, die <strong>Ala Goldbrunner<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr verehrte Redaktion,<\/p><p>der Beitrag von Marcus Kl&ouml;ckner zum Presseclub in der ARD hat mir wieder mal best&auml;tigt, dass es nur eine Meinung (Staatsmeinung?) geben darf.<\/p><p>Jeder, der sich zu diesem Thema kritisch &auml;u&szlig;ern k&ouml;nnte, wird gar nicht erst eingeladen. Es sind immer wieder dieselben Medien, die ihre bezahlten Sprechpuppen senden d&uuml;rfen.<\/p><p>Im Gegensatz dazu habe ich noch einen Presseclub in Erinnerung, bei dem Eric Bonse eingeladen war und nicht so ganz mit der Meinung der anderen geladenen &ldquo;Qualit&auml;ts&rdquo;-Journalisten &uuml;bereinstimmte.<\/p><p>Seitdem habe ich Eric Bonse nicht mehr im Presseclub gesehen.&#128544;<\/p><p>Und weil ich alle Ihre Beitr&auml;ge und Videos so absolut wichtig erachte und m&ouml;chte, dass Sie auch weiterhin die 4.Gewalt im Staate repr&auml;sentieren, habe ich meinen Dauerauftrag nochmals etwas erh&ouml;ht.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e und weiterhin diese erfolgreiche Berichterstattung, Ihre Leser werden immer&hellip;.<\/p><p>Ihr treuer Ulrich Schneider<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo, werter Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>als Sch&uuml;ler habe ich im Geschichtsunterricht nie verstanden wie es m&ouml;glich war, dass in den Drei&szlig;igerjahren des vergangenen Jahrhunderts ein missgestalteter, schnauzb&auml;rtiger und br&uuml;llender Cr&eacute;tin das Gros der Deutschen verhetzen, f&uuml;r sich einnehmen und zu fanatischen, blinden und kriegst&uuml;chtigen Dienern totalit&auml;rer Herrschaft machen konnte. Und dass dieser dann ebendieses Volk sehenden Auges in die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs zu treiben vermochte &ndash; mehr noch, dass er so nebenbei die Vernichtung Russlands propagieren und die Ausrottung der &sbquo;rassisch Minderwertigen&lsquo; verk&uuml;nden konnte, um den vorgeblich &uuml;berlegenen deutschen &sbquo;Ariern&lsquo; den ihnen zugedachten &sbquo;Lebensraum im Osten&lsquo; zu verschaffen. Auch dass sich nur wenige fanden, die aus der Reihe tanzten, diesem Wahnsinnigen trotzten und ihm zuriefen: Halte inne!<\/p><p>Nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Debatte um den Ukrainekrieg und die Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht habe ich jedoch zu verstehen gelernt, wie selbst im demokratischen Staat die Menschen von stromlinienf&ouml;rmigen Karrieristen (von Politikern, Journalisten &ndash; auch jenen des &Ouml;RR) manipuliert werden k&ouml;nnen; und wie sie durch Einseitigkeit der Berichterstattung, durch Kriegsrhetorik, Propaganda und Ideologie verf&uuml;hrt und als Unterst&uuml;tzer f&uuml;r einen Krieg, der nicht der ihre ist und der sich ihnen hinsichtlich seiner geopolitischen Hintergr&uuml;nde und Einflussfaktoren auch nicht erschlie&szlig;t, emotional &uuml;berw&auml;ltigt und eingeschworen werden k&ouml;nnen. Der Presseclub zum Thema Wehrpflicht vom vergangenen Sonntag ist\/war hier nur ein Beispiel von vielen. <\/p><p>Der manipulative Trick besteht heute darin, die regierungsamtlichen Positionen (die &sbquo;richtigen&lsquo; Bilder, garniert mit den &sbquo;richtigen&lsquo; Texten und in der Manier einer Frontberichterstattung) als die unumst&ouml;&szlig;lich wahren darzustellen. Und diese, begleitet von passender Mimik und Gestik seiner Verk&uuml;nder, sodann trommelfeuergleich und in Endlosschleife (im Staccato) dem &sbquo;Plebs&lsquo; in die Gehirnwindungen einzutrichtern (ihn auf diesem Wege einer Gehirnw&auml;sche zu unterziehen, ohne dass dieser sich deren bewusst wird). Diese Manipulation (man k&ouml;nnte auch von Massenverdummung sprechen) wird tagein und tagaus praktiziert. Der Wahnsinn wird auf diese Weise voll auf Durchzug geschaltet und der eigenen Bev&ouml;lkerung in der immergleichen Leier verkauft. Immer und immer wieder wird so getan, als w&auml;re das gut f&uuml;r sie und nur sie seien die Guten. Eine alternative Betrachtungsweise? Fehlanzeige! <\/p><p>Vor diesem Hintergrund ist es immer wieder erfrischend, Ihre sachkundigen Beitr&auml;ge und Stellungnahmen in den Nachdenkseiten zu lesen.<\/p><p>Fritz Kobras<br>\nAschaffenburg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>in Bezug auf das &ldquo;Losverfahren&rdquo; beim Wehrzwang schreiben Sie:<\/p><p>&ldquo;In der Diskussion um die Wehrpflicht hat es nicht darum zu gehen, ob sich junge Menschen als &bdquo;Verlierer&ldquo; oder &bdquo;Gewinner&ldquo; &bdquo;f&uuml;hlen&ldquo;.&rdquo;<\/p><p>Emotionen sind stets Teil der politischen Debattenkultur in der Bev&ouml;lkerung. Deshalb halte ich es f&uuml;r wichtig, die Menschen auch auf emotionaler Ebene abzuholen mit dem Versuch, die Diskussionen zu versachlichen. V&ouml;llig richtig f&uuml;hlten sich die meisten Menschen, die ein &ldquo;Los&rdquo; zur Einberufung erhielten, als &ldquo;Verlierer&rdquo;. Um auf die Sachebene zu kommen, m&uuml;sste im Anschlu&szlig; &uuml;ber die Sinnhaftigkeit des Wehrdienstes an sich, der Grundlage f&uuml;r das &ldquo;Losverfahren&rdquo; ist, diskutiert werden &mdash; was freilich der &ldquo;Presseclub&rdquo; ausl&auml;sst.<\/p><p>Der Ausspruch von Julia Weigelt, &ldquo;Je schneller wir aufh&ouml;ren, das tote Pferd der Wehrpflicht zu reiten, desto eher k&ouml;nnen wir anfangen, wirkliche Ma&szlig;nahmen zu treffen, um mehr Zeit- und Berufssoldaten zu bekommen&rdquo;, ist ambivalent: Einerseits ist es durchaus korrekt, den Wehrzwang als &ldquo;totes Pferd&rdquo; zu bezeichnen, von dem es abzusteigen gilt. Andererseits reitet Frau Weigelt aber genau dieses Pferd weiter, weil der Wehrdienst an sich nicht in Frage gestellt wird, egal, ob freiwillig oder nicht. Denn: es geht ja gerade um diesen einen Fall, wenn es nicht genug Freiwillige gibt. Man kann den Menschen in einem Land aber auch jegliche berufliche Perspektive durch Deindustrialisierung und Schleifung der Sozialsysteme, wie sie gerade Bundeskanzler Merz vorhat, nehmen, um die so verelendeten Menschen mehr oder weniger zu zwingen, einen besser bezahlten Wehrdienst zu leisten, der die staatlichen L&uuml;cken der sozialen Sicherungssysteme wie Rente und Krankenversicherung f&uuml;llt. Auch das schwingt in der Aussage von Frau Weigelt mit, ob freiwillig oder nicht. In den USA herrschen aktuell solche Zust&auml;nde; jegliche Verbesserung wie &ldquo;Obamacare&rdquo; wurden torpediert.<\/p><p>So manch Einer ist da noch &ldquo;radikaler&rdquo; in der Friedensfrage: Wenn ein Land &uuml;berhaupt keine Armee hat, dann erliegt es auch keiner Versuchung, jemals gegen ein anderes Land Krieg zu f&uuml;hren. Umgekehrt erh&ouml;ht Aufr&uuml;stung und Personalaufstockung des eigenen Milit&auml;rs die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r Kriege. Aber auch davon: null, nichts in den Massenmedien irgendwo zu sehen. Stattdessen wird das Vorhaben &ldquo;Krieg&rdquo; mit dem Vorwand der &ldquo;Abschreckung&rdquo; verkauft.<\/p><p>Stimmen mahnen, da&szlig; die Abschaffung des Wehrzwangs in der Bev&ouml;lkerung eine Billigung von v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskriegen und widerrechtlichen Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr beg&uuml;nstigt, denn: wer nicht gegen seinen Willen zum Milit&auml;r geht, der kann sich anschlie&szlig;end auch nicht beschweren, wenn er entsprechend &ldquo;verwendet&rdquo; wird. Die USA zogen diese Lehre unter anderem aus dem Vietnamkrieg, denn dort mu&szlig;ten Menschen gegen ihren Willen sterben, weil sie zwangsweise zum Milit&auml;r geholt wurden, was die Wahrscheinlichkeit erh&ouml;ht, da&szlig; die Hinterbliebenen aufbegehren. So gesehen k&ouml;nnte eine Wiederauflage des Wehrzwangs zum Gegenteil dessen f&uuml;hren, was die Bundesregierung vor hat: Proteste gegen einen Krieg gegen Russland anstatt Zustimmung, aller Propaganda zum Trotz. Vielleicht sollte die Bundesregierung dar&uuml;ber nachdenken, alle wehrf&auml;higen Menschen einzuberufen? Dann w&auml;re das Protestpotential am gr&ouml;&szlig;ten.<\/p><p>Ansonsten volle Zustimmung:<\/p><p>Das, was der &Ouml;RR mit seinem &ldquo;Presseclub&rdquo; abliefert, ist nichts anderes als einseitige &ldquo;Bericht&rdquo;-Erstattung im Stile von Lanz et al. &mdash; der &Ouml;RR bleibt bei dieser Linie, was der Beweis daf&uuml;r ist, da&szlig; genau das auch so gewollt ist. Ein Versehen ist es ganz bestimmt nicht, denn die Auswahl der G&auml;ste, die Auswahl der Meinungen, die sie haben, und auch die Auswahl der Einzelpersonen wie Wagenknecht, die von mehreren Gleichgesinnten, inklusive des Moderators, &ldquo;gegrillt&rdquo; werden: all das ist ganz bewu&szlig;t so entschieden worden.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Schauberger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner und NDS-Team,<\/p><p>Kann sich noch jemand erinnern an den Internationalen Fr&uuml;hschoppen der von 1953 bis 1987 Sonntags in der ARD lief?<\/p><p>Qualit&auml;tsvergleich mit dem Presseclub?<\/p><p>Die Tweets unter der Lupe.<\/p><p>Frauen in der Armee, da stellen sich Fragen. Sollen die im Kriegsfall voll an die vorderste Frontlinie? Was, wenn eine Frau schwanger wird? Totale Gleichberechtigung? M&auml;nner und Frauen gleichberechtigt verheizen f&uuml;r die Belange von Personen weitab der Front im Bunker oder im sicheren Ausland?<\/p><p>260000 Soldaten verlangen die NATO-B&uuml;ndnispartner oder nur Trump, wer hat diese Zahl festgelegt?<\/p><p>Freiwillig t&ouml;ten lernen und get&ouml;tet werden, wer?<\/p><p>Die Bundeswehr attraktiver machen? Wie macht man T&ouml;ten lernen attraktiver?<\/p><p>Soldaten sollen die W&uuml;rde des Menschen ernst nehmen. Da gibt es ja leuchtende Beispiele: die Armee von Israel ist ja bekannter Weise per Definition die humanste der Welt.<\/p><p>Wie das in Realit&auml;t abl&auml;uft: Rekrutieren tut man dann besonders unter arbeitslosen Jugendlichen der &auml;rmeren Schicht.<\/p><p>Losverfahren: zur&uuml;ck zum Paragraf 13 des Reichsmilit&auml;rgesetzes von 1874.<\/p><p>Wehrpflicht ist ja schon ein Euphemismus, m&uuml;sste sich Kriegsdienstpflicht nennen. Abgeleitet aus der Propaganda, wir verteidigen uns nur, die anderen sind immer die b&ouml;sen Angreifer.<\/p><p>Ein Tweet mit vollem Wahrheitsgehalt: Wehrpflicht in Deutschland hat massive Signalwirkung auf Russland. Starke Abschreckungswirkung. <\/p><p>Reaktion auf das massive Signal: Deutschland steigt in der Reihenfolge der Zielscheiben bis in die oberen R&auml;nge. Ein Atomblitz und die Wehrpflicht ist manu militare ad acta.<\/p><p>Abschreckung ist eine Form der Drohung, somit nach UN Charta verboten.<\/p><p>6 Monate Wehrpflicht zu kurz? Am besten 3 Jahre = weniger Jugendarbeitslosigkeit, aber dann bitte kein Gejammere &uuml;ber Ausbildungsstellen \/ Lehrstellen die nicht besetzt werden.<\/p><p>3 Jahre Wehrpflicht braucht es bestimmt: effizient T&ouml;ten lernen ist ja eine nicht zu untersch&auml;tzende Fachausbildung. Chirurgische Pr&auml;zision lernen beim T&ouml;ten von Menschen von heute auf morgen geht nicht. &ldquo;Gut Ding&rdquo; braucht Zeit. <\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nPatrick Janssens<br>\nBelgien<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>Wehrpflichtlotto gegen Putin. Der Aufmacher gleich eine Hetzparole.<br>\nDamit ist eigentlich schon alles zum Format der genannten Sendung gesagt; ,,Debatte unerw&uuml;nscht&ldquo;.<\/p><p>Auch die Zusammensetzung der Akteure, eher fragw&uuml;rdig. Woher die sogenannten Experten, zwei Damen und zwei Herren, nebst der unkritischen Moderatorin ihre Weisheiten und Erkenntnisse haben wollten, erschlie&szlig;t sich mir nicht.<\/p><p>Wieder einmal eine mehr oder weniger einheitliche Meinungsdarstellung ohne kritisches Hinterfragen der Thematik. Welche eigenen, fachlichen und gesellschaftlichen Recherchen haben die Akteure denn durchgef&uuml;hrt? Einordnen kann man das Ganze dann &ndash; au&szlig;er Geschw&auml;tz und Spesen nichts gewesen. <\/p><p>Allerdings war es ein weiterer Propagandabaustein in Richtung Feindbilddarstellung Russlands und einer Aktivierung der Wehrpflicht, m&ouml;glichst unter Einbeziehung der Frauen. Federf&uuml;hrend und verantwortlich der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk, in weiter Ferne seines eigentlichen Auftrags.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;e<br>\nThomas St&ouml;be<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Skurril diese Veranstaltung, skurril in Zusammensetzung und Inhalt. Besonders skurril wenn eine &ldquo;LisaMissLittle&rdquo; &uuml;ber die Notwendigkeit einer Wehrpflicht schwadroniert.<\/p><p>A.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>im Presseclub werden Statements von Nachrichtendiensten nachgeplappert, statt kritisch zu hinterfragen. Per Definition ist ein &ldquo;hybrider Krieg&rdquo; eine Mischform zwischen milit&auml;rischen und nicht-milit&auml;rischen Mitteln. Mit anderen Worten &ndash; wo kein echter Krieg, da ist auch kein hybrider. Die Bundeswehr braucht zur Landesverteidigung auch kein Feindbild, sondern eine Sicherheitsstrategie. Welche Kommission w&auml;hlt eigentlich anhand welcher Kriterien die zuk&uuml;nftigen Soldaten aus? Wer soll die ausbilden? Wo kann man Ersatzdienst leisten? Wo werden die Soldaten untergebracht? Glaubt man wirklich, Russland w&uuml;rde mit Panzern und Haubitzen durch ganz Polen bis zum Brandenburger Tor fahren?<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMichael Wrazidlo<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren der NDS,<\/p><p>beim Lesen des Artikels fiel mir auf, dass eine Moderatorin des Fr&uuml;hst&uuml;cksfernsehens diesen hier besprochenen Presseclub geleitet hat. Daraufhin habe ich mir ma die Informationen zu dieser &ldquo;Reichsrundfunksendung&rdquo; besorgt. Da&szlig; der &Ouml;RR eine reine Propagandasendung geworden ist, wo bei jeder Gelegenheit und in jeder Sendung Stimmung gemacht wird, ist ja bekannt.Fehlt eigentlich nur noch die Russlandfanfare bei jeder Sendung dieser Art. Der WDR, aus dessen Haus der Presseclub kommt, hat mit dem Moderator und Programmdirektor J&ouml;rg Sch&ouml;nenborn einen Mann an der Spitze des Presseclubs, der als Programmdirektor f&uuml;r Information, Fiktion und Unterhaltung zust&auml;ndig ist. In dem Kontext ist der Presseclub nat&uuml;rlich goldrichtig. Soll ein bi&szlig;chen informieren, enth&auml;lt viel Fiktives und soll unterhalten. In diesem Kontext sieht man den Presseclub gleich mit anderen Augen und macht das, was man Sonntags mittags mit der Zeit besser anfangen kann: man macht ein Mittagsschl&auml;fchen. Kann ja im Hintergrund als M&auml;rchensendung der Presseclub laufen.<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r die erhellenden Artikel<\/p><p>Claus Hansen<br>\nGro&szlig;enaspe<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-141049","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141049","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=141049"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141049\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":141105,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141049\/revisions\/141105"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=141049"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=141049"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=141049"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}