{"id":141089,"date":"2025-10-24T16:45:33","date_gmt":"2025-10-24T14:45:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089"},"modified":"2025-10-24T16:15:17","modified_gmt":"2025-10-24T14:15:17","slug":"hinweise-des-tages-ii-699","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089#h01\">PCK Schwedt von US-Sanktionen betroffen: Wird in Berlin das Benzin bald knapp?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089#h02\">Kein Termin f&uuml;r Au&szlig;enminister: China l&auml;sst Friedrich Merz eiskalt auflaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089#h03\">Ein ungedeckter Scheck f&uuml;r die Ukraine: EU verspricht Milliarden ohne Finanzierungsplan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089#h04\">Litauen meldet Eindringen von russischen Flugzeugen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089#h05\">&laquo;Lasst uns die Wirtschaft schrumpfen!&raquo; Wie die Degrowth-Bewegung ihren Einfluss in Deutschland ausweitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089#h06\">Bleibt uns wirklich immer weniger Lohn am Monatsende &uuml;brig?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089#h07\">Mehr Demokratie-Wagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089#h08\">Europas Energieadern unter Beschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089#h09\">Antisemitismus &ndash; der Ruin eines Begriffs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089#h10\">V&ouml;lkerrechtsbruch mit Ansage? Trump k&uuml;ndigt Landangriffe auf Venezuela an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089#h11\">Gesegnete Waffeng&auml;nge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089#h12\">Macrons Abstieg ist eine Gefahr f&uuml;r die Europ&auml;ische Union<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089#h13\">Die Vielfalt, die sie meinen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089#h14\">Bestbezahlte &ouml;ffentlich-rechtliche Direktoren 2024 beim ZDF<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089#h15\">KI-Raubzug an Kreativen beenden: ver.di fordert Kulturstaatsminister Weimer zum Handeln auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141089#h16\">Gr&uuml;nen-Politikerin erw&auml;gt Einschr&auml;nkung des Fragerechts der AfD<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>PCK Schwedt von US-Sanktionen betroffen: Wird in Berlin das Benzin bald knapp?<\/strong><br>\nWeil die Raffinerie einer Rosneft-Tochter geh&ouml;rt, muss die Bundesregierung bei der US-Regierung eine Ausnahme-Genehmigung erwirken, Die Zeit ist extrem knapp.<br>\nDie US-Sanktionen gegen die russischen &Ouml;lfirmen Rosneft und Lukoil stellen Deutschland vor ein erhebliches Problem. Eine der gr&ouml;&szlig;ten Erd&ouml;l-Raffinerien, die PCK Schwedt in der Uckermark, h&auml;ngt &uuml;ber Nacht pl&ouml;tzlich in der Luft. Denn die PCK Schwedt gehrt zu 54 Prozent der Rosneft Deutschland, einer Tochter des Rosneft-Konzerns. Nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine hat der Bund die Treuhandverwaltung &uuml;bernommen: &bdquo;Wir appellieren an Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche, bei den US-Stellen so schnell als m&ouml;glich eine Ausnahmegenehmigung von den US-Sanktionen f&uuml;r die Rosneft Deutschland zu erwirken&ldquo;, sagte Danny Ruthenberg, Betriebsratsvorsitzender der PCK Schwedt, der Berliner Zeitung. Die Zeit ist wirklich knapp. Ruthenberg sagt, eine Entscheidung m&uuml;sse im Grunde innerhalb einer Woche herbeigef&uuml;hrt werden. Das ist nicht unm&ouml;glich, denn schon bei den britischen Sanktionen sei es der Bundesregierung gelungen, kurzfristig eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten, so Ruthenberg. Sanktionen stellen ein Unternehmen vor akute Probleme: Software- und IT-Firmen wie Microsoft, SAP oder Honeywell ziehen ganz schnell den Stecker, um nicht ins Visier der US-Beh&ouml;rden zu geraten. Die Banken werden ebenfalls sehr nerv&ouml;s, wenn Sanktionen im Spiel sind.<br>\nSollte das Problem nicht z&uuml;gig gel&ouml;st werden, w&auml;ren nicht nur 1200 Mitarbeiter betroffen, da die Raffinerie heruntergefahren und die Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt werden m&uuml;ssten. In Berlin und Brandenburg k&ouml;nnten Benzin und Heiz&ouml;l knapp werden, ebenso k&ouml;nnte es zu Engp&auml;ssen bei Kerosinlieferungen f&uuml;r den Berliner Flughafen BER kommen. Das Problem stellt sich nicht nur f&uuml;r Berlin und Brandenburg: Auch an der BAYERNOIL und der MiRO in Karlsruhe ist die Rosneft Deutschland noch beteiligt. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte der Berliner Zeitung: &bdquo;Zu Einzelheiten ist die Bundesregierung mit den zust&auml;ndigen Stellen in Washington in engem Kontakt. Wichtig ist, dass wir etwaige Rechtsfragen zum Umgang mit Rosneft Deutschland schnellstm&ouml;glich auch technisch kl&auml;ren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/pck-schwedt-von-us-sanktionen-betroffen-wird-in-berlin-das-benzin-bald-knapp-li.10002425\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bund erwartet Ausnahme von US-Sanktionen f&uuml;r PCK-Raffinerie in Schwedt<\/strong><br>\nDie USA haben Sanktionen gegen Russlands &Ouml;lindustrie verh&auml;ngt. Davon k&ouml;nnte die PCK-Raffinerie betroffen sein. Sie ist mehrheitlich im Besitz einer Tochterfirma der russischen Firma Rosneft. Bund und PCK-Betriebsrat hoffen auf eine Ausnahme. [&hellip;]<br>\nDer Betriebsratsvorsitzende der PCK-Raffinerie in Schwedt, Dany Ruthenburg, fordert derweil von Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (beide CDU) Unterst&uuml;tzung. Das sagte er am Freitag dem rbb. Die US-Sanktionen gegen den russischen Erd&ouml;lkonzern Rosneft wirkten sich bereits auf die Raffinerie aus, sagte Ruthenberg dem rbb. Erste Firmen z&ouml;gen sich zur&uuml;ck, weil sie sich vor Sanktionsma&szlig;nahmen der US-Regierung sch&uuml;tzen wollten. &ldquo;Wenn nichts passiert, dann haben wir die Bef&uuml;rchtung, dass die Raffinerie in k&uuml;rzester Zeit heruntergefahren wird.&rdquo;<br>\nAls Gro&szlig;britannien vor wenigen Tagen Sanktionen gegen Rosneft verh&auml;ngte, war es zu einer &auml;hnlichen Situation gekommen. Durch den Einsatz von Bundeskanzler Merz, der Kontakt mit dem britischen Premier Keir Starmer aufgenommen hatte, wurde eine Ausnahme f&uuml;r Rosneft Deutschland erreicht, weil die Firma unter Treuhand-Kontrolle steht. Eine vergleichbare Ausnahme sei dringend auch von US-Seite n&ouml;tig, so Ruthenburg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/wirtschaft\/beitrag\/2025\/10\/pck-raffinerie-schwedt-rosneft-us-sanktionen.html\">RBB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kein Termin f&uuml;r Au&szlig;enminister: China l&auml;sst Friedrich Merz eiskalt auflaufen<\/strong><br>\nIm Handelskrieg schimpft Friedrich Merz auf China. Doch Peking bleibt unger&uuml;hrt. Bundesausenminsister bekommt keinen Termin und muss seine Reise absagen.<br>\nIm Streit der USA mit China scheint die EU zwischen die Fronten zu geraten. Am Donnerstag beschlossen die EU-Staaten das 19. Sanktionspaket gegen Russland. Darin geht es zwar auf den ersten Blick um das Ende der russischen Gas- und LNG-Exporte in die EU. Kurzfristige Vertr&auml;ge mit russischen Unternehmen m&uuml;ssen nach sechs Monaten, langfristige Vertr&auml;ge ab dem 1. Januar 2027 beendet werden. Folker Hellmeyer, Chef&ouml;konom bei Netfonds, analysiert in einer Mitteilung an seine Klienten: &bdquo;Damit wird das Preis- und Versorgungsproblem durch eigenes politisches Handeln versch&auml;rft. Das ist eine Kampfansage gegen die deutschen und europ&auml;ischen Unternehmen.&ldquo; Zugleich gab US-Pr&auml;sident Donald Trump am Mittwoch bekannt, Sanktionen gegen die russischen &Ouml;lkonzerne Lukoil und Rosneft zu verh&auml;ngen. EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen bezeichnete die Sanktionen auf X als &bdquo;klares Signal von beiden Seiten des Atlantiks, dass wir den gemeinsamen Druck auf den Aggressor aufrechterhalten werden&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/china-laesst-friedrich-merz-eiskalt-auflaufen-li.10002288\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Kaum vorstellbar, dass Deutschland noch vor wenigen Jahren einen permanenten Sitz im UN-Sicherheitsrat angestrebt hat. Deutschlands Diplomatie ist nicht auf Champions-League-, sondern bestenfalls auf Kreisklassen-Niveau.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein ungedeckter Scheck f&uuml;r die Ukraine: EU verspricht Milliarden ohne Finanzierungsplan<\/strong><br>\nDer EU-Gipfel konnte sich nicht auf den umstrittenen Zugriff auf russisches Verm&ouml;gen einigen. Dennoch erhielt Kiew die Zusage f&uuml;r neue Milliardenhilfen bis 2027.<br>\nie Europ&auml;ische Union hat der Ukraine zugesagt, sie auch 2026 und 2027 vor der drohenden Pleite zu retten. Doch die EU wei&szlig; nicht, wie sie ihre Hilfe finanzieren soll. Dies ist das ern&uuml;chternde Ergebnis des EU-Gipfels am Donnerstag in Br&uuml;ssel &ndash; es d&uuml;rfte Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen (beide CDU) noch viel Kopfzerbrechen bereiten.<br>\nEs geht um bis zu 140 Milliarden Euro: So hoch wird der Finanzbedarf der Ukraine f&uuml;r die kommenden zwei Jahre gesch&auml;tzt. Und es geht um die Glaubw&uuml;rdigkeit der EU: Kann die Union es sich leisten, der Ukraine einen Blankoscheck auszustellen, w&auml;hrend sie von ihren eigenen B&uuml;rgern fordert, den G&uuml;rtel enger zu schnallen? Der EU-Gipfel ist eine Antwort schuldig geblieben.<br>\nBelgien stellt sich bei EU-Pl&auml;nen quer<br>\nGeplant war, das fehlende Geld aus dem eingefrorenen russischen Verm&ouml;gen zu finanzieren, das beim Finanzdienstleister Euroclear in Belgien liegt. Die &bdquo;Russian Assets&ldquo; sollten in ein sogenanntes Reparationsdarlehen f&uuml;r die Ukraine umgewandelt werden &ndash; als Vorschuss auf m&ouml;gliche sp&auml;tere Reparationszahlungen aus Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ein-ungedeckter-scheck-fuer-die-ukraine-eu-verspricht-milliarden-ohne-finanzierungsplan-li.10002398\">Eric Bonse in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Litauen meldet Eindringen von russischen Flugzeugen<\/strong><br>\nZwei russische Milit&auml;rflugzeuge sind nach Angaben der litauischen Armee in den Luftraum des baltischen EU- und NATO-Landes eingedrungen. Die Luftwaffe habe gegen 18 Uhr Ortszeit eine Verletzung der Staatsgrenze bei Kybartai durch einen russischen SU-30-Jet und ein Tankflugzeug vom Typ IL-78 festgestellt.<br>\nDie Maschinen seien von der russischen Exklave Kaliningrad aus etwa 700 Meter tief in litauisches Gebiet eingeflogen und h&auml;tten sich etwa 18 Sekunden lang darin aufgehalten, teilte das Milit&auml;r mit. Als Reaktion seien zwei spanische Eurofighter der NATO-Luftraum&uuml;berwachung f&uuml;r das Baltikum aufgestiegen und patrouillieren nun in dem Gebiet. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Mit unseren Verb&uuml;ndeten sch&uuml;tzen wir jeden Zentimeter&rdquo;<br>\n&ldquo;Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, dass Russland sich wie ein Terrorstaat verh&auml;lt und das V&ouml;lkerrecht und die Sicherheit der Nachbarl&auml;nder missachtet&rdquo;, schrieb die litauische Premierministerin Inga Ruginiene auf Facebook. &ldquo;Litauen ist sicher. Gemeinsam mit unseren Verb&uuml;ndeten sch&uuml;tzen wir jeden Zentimeter unseres Landes und werden es verteidigen&rdquo;, f&uuml;gte sie hinzu.<br>\nLitauens Staatspr&auml;sident Gitanas Nauseda sprach von einem &ldquo;eklatanten Versto&szlig; gegen das V&ouml;lkerrecht und die territoriale Integrit&auml;t Litauens&rdquo;. Der Vorfall best&auml;tige erneut, dass die Luftverteidigung gest&auml;rkt werden m&uuml;sse. Er k&uuml;ndigte zudem an, dass Litauen einen Vertreter der russischen Botschaft einbestellen werde.<br>\nMerz: Weitere Provokation Russlands<br>\nKanzler Friedrich Merz bezeichnete die russische Luftraumverletzung &uuml;ber Litauen als &ldquo;nicht zuf&auml;llig&rdquo; und als weitere Provokation Russlands. &ldquo;Wir werden allerdings darauf auch, wie in den vergangenen Wochen, mit Augenma&szlig; reagieren&rdquo;, sagt er nach Ende des EU-Gipfels. Man werde die genauen Flugrouten auswerten. &ldquo;Ich gehe davon aus, dass der NATO-Rat sich damit auch befassen wird.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/litauen-luftraumverletzung-russland-100.html\">Tagesschau <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Andr&eacute; H.:<\/strong> Der Russe ist ganze 700 Meter und 18 Sekunden lang tief in den Luftraum von Litauen eingedrungen. Das ist eine terroristische Handlung und ein &bdquo;eklatanter Versto&szlig; gegen das V&ouml;lkerrecht und die territoriale Integrit&auml;t Litauens&rdquo;. Ob es den spanischen Eurofighter-Piloten der NATO-Luftraum&uuml;berwachung in den 18 Sekunden gelang, zu ihren Maschinen zu rennen, blieb in dem Tagesschauartikel unbeantwortet.<\/em><\/p>\n<p><em>Bei der Aufkl&auml;rung der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines sind die NATO-Verb&uuml;ndeten hingegen nicht ganz so schnell und hilfsbereit. Das war aber auch kein terroristischer Akt, sondern lediglich der Bau dergleichen.<\/em><\/p>\n<p><em>Mal sehen, ob der Russe in Zukunft die 18 Sekunden noch unterbieten kann. Die Stoppuhren stehen bereit.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Und dieser Quatsch kam gestern sogar als Eilmeldung. Fehlt nur noch, dass man k&uuml;nftig die Warnsirenen anschmei&szlig;t.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&laquo;Lasst uns die Wirtschaft schrumpfen!&raquo; Wie die Degrowth-Bewegung ihren Einfluss in Deutschland ausweitet<\/strong><br>\nMit der Losung &laquo;Weniger ist mehr&raquo; strebt ein Verbund von Instituten, NGO, Beh&ouml;rden und Ministerien eine wirtschaftspolitische Wende ohne Wachstum an. Und die Bundesregierung unterst&uuml;tzt ihn noch dabei. Eine Recherche der NZZ.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/degrowth-bewegung-wie-die-bundesregierung-wachstumskritische-ngos-finanziert-ld.1907608\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bleibt uns wirklich immer weniger Lohn am Monatsende &uuml;brig?<\/strong><br>\n&ldquo;Alles wird teurer&rdquo; oder &ldquo;Vom Lohn bleibt kaum noch was &uuml;brig&rdquo; &ndash; das h&ouml;rt man mittlerweile oft. Auch von denjenigen, die eigentlich zur sogenannten &ldquo;Mittelschicht&rdquo; z&auml;hlen und ein vergleichsweise gutes Einkommen haben. Aber stimmt das auch? [&hellip;]<br>\nInstitut der Deutschen Wirtschaft: &ldquo;Gef&uuml;hl tr&uuml;gt nicht&rdquo;<br>\nLaut Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) und ifo-Institut z&auml;hlen rund 60 Prozent der Deutschen zur sogenannten &ldquo;Mittelschicht&rdquo;. Das IW betont, dass die Mittelschicht eine wichtige Rolle in der Gesellschaft spielt, da sie oft als Stabilit&auml;tsanker gilt und ma&szlig;geblich zur wirtschaftlichen Dynamik beitr&auml;gt. Doch ist der Wohlstand dieser gr&ouml;&szlig;ten Bev&ouml;lkerungsgruppe tats&auml;chlich geschrumpft? Die Antwort ist komplex &ndash; und h&auml;ngt von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel, wo man lebt und welchen Lebensstandard man pflegt.<br>\nReallohnentwicklung ist wieder positiv<br>\nMaximilian Stockhausen vom IW hat eine Erkl&auml;rung f&uuml;r diese kollektive Einsch&auml;tzung: &ldquo;Man kann ganz n&uuml;chtern feststellen, dass das Gef&uuml;hl die Menschen nicht tr&uuml;gt. Wir kommen aus einer Phase starker Preissteigerung, gerade in dem Bereich Energie und Lebensmittel&rdquo;.<br>\nDas habe dazu gef&uuml;hrt, dass bei unver&auml;ndertem Einkommen zun&auml;chst die Kaufkraft deutlich zur&uuml;ckgegangen sei. Wir uns also weniger von unserem Einkommen leisten konnten. Nun sind wir laut Stockhausen zwar in einer Phase, wo sich die Inflationsrate wieder stabilisiert hat, doch insgesamt weiterhin auf dem Kaufkraft-Niveau von 2019.<br>\nDie folgende Grafik zeigt diese Entwicklung anhand der sogenannten Reall&ouml;hne: [&hellip;]<br>\nSeit 2019 kein Wohlstandszuwachs mehr<br>\nWir k&ouml;nnen uns also heute im Schnitt nicht weniger leisten als im Jahr 2019, aber seitdem gab es auch keinen echten Wohlstandszuwachs mehr.<br>\nFr&uuml;her war das anders: Laut IW waren die Verbraucherpreise 2019 im Schnitt 4,3-mal so hoch wie 1960. Gleichzeitig stieg der durchschnittliche Nettostundenlohn um das 14-Fache. Die Kaufkraft hat sich also &uuml;ber sechs Jahrzehnte hinweg verdreifacht &ndash; doch nun stagniert sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/lohnentwicklung-bleibt-uns-wirklich-immer-weniger-geld-am-monatsende-uebrig,UzVSS3Y\">BR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der BR gibt uns eine Analyse, eine Grafik zur Entwicklung der Reall&ouml;hne und eine Lesehilfe dazu. Denn die Aussagen im Artikel sind irref&uuml;hrend: &ldquo;Wir k&ouml;nnen uns also heute im Schnitt nicht weniger leisten als im Jahr 2019, aber seitdem gab es auch keinen echten Wohlstandszuwachs mehr.&rdquo; &ndash; Der BR &ldquo;vergisst&rdquo; zu erw&auml;hnen, was die Grafik eindeutig zeigt: dass die Reall&ouml;hne &ldquo;zwischendurch&rdquo;, n&auml;mlich 2021, leicht und 2022 dramatisch (um 4%) gefallen sind; dass also der wieder erreichte aktuelle Stand von 2019 aus einem ganz tiefen Tal kommt. Und mit der Behauptung der Wirtschaftsvertreter, &ldquo;noch h&ouml;here L&ouml;hne seien [&hellip;] nicht mehr m&ouml;glich&rdquo;, werden gleich zwei L&uuml;gen wiederholt: dass die L&ouml;hne hoch seien und dass sie (auch angesichts von Milliardengewinnen der Unternehmen) nicht steigen k&ouml;nnten. K&uuml;rzungen der Sozialabgaben dagegen w&auml;ren verheerend, denn dann m&uuml;ssten die B&uuml;rger noch mehr privat aus dem Netto f&uuml;r die soziale Sicherung ausgeben. Dem BR f&auml;llt also nicht ein, dass h&ouml;here L&ouml;hne einerseits die wachsende Verarmung und Verzweiflung der Arbeitnehmer d&auml;mpfen k&ouml;nnten und gleichzeitig die einzige Chance f&uuml;r Wirtschaftswachstum w&auml;ren, wenn der Export so stark einbricht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mehr Demokratie-Wagen<\/strong><br>\nR&uuml;stungs- und Finanzwirtschaft in eintr&auml;chtigem Jubel: Der Kriegskurs sichert Auftr&auml;ge und renditetr&auml;chtige Anlagen.<br>\nFreudentaumel von R&uuml;stungskonzernen und Aktienh&auml;ndlern. W&auml;hrend ein Joint Venture der R&uuml;stungsschmieden Rheinmetall und KNDS einen Milliardenauftrag zum Bau neuer Sch&uuml;tzenpanzer vermeldete, legte die Marinesparte von Thyssen-Krupp (Thyssen-Krupp Marine Systems, TKMS) an der B&ouml;rse am Montag einen Turbostart hin: Der Einstiegspreis von 60 Euro pro TKMS-Aktie stieg &uuml;ber den Nachmittag auf mehr als 99 Euro an. &raquo;Der Sorgencocktail aus der vergangenen Handelswoche befindet sich f&uuml;r den Moment aus den Augen und damit aus dem Sinn von B&ouml;rsianern&laquo;, zitierte Reuters einen Marktbeobachter. &raquo;Sehr froh&laquo; &uuml;ber die Marktbewertung mit 5,5 Milliarden Euro zeigte sich dann auch Thyssen-Krupp-Gesamtkonzernchef Miguel L&oacute;pez: Die Aktiendepots der Anleger des Unternehmens stiegen gegen&uuml;ber vergangenem Freitag zwischenzeitlich um 17 Prozent im Wert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/510772.kriegsprofiteure-mehr-demokratie-wagen.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Europas Energieadern unter Beschuss<\/strong><br>\nDeutschland hat zur Kenntnis nehmen m&uuml;ssen, dass Polen nicht bereit ist, einen verd&auml;chtigen ukrainischen Beteiligten der Sprengung der Nord Stream Pipelines an Deutschland auszuliefern, weil diese Sprengung, so Polen, auch im Interesse Polens erfolgt sei. Aha, terroristische Aktionen bleiben straffrei, wenn sie im Interesse eines EU-Landes erfolgt sind &hellip; Stefano die Lorenzo hat sich dazu ein paar Gedanken gemacht.<br>\nInnerhalb weniger Tage kam es zu einer Reihe von Explosionen und Br&auml;nden, die in EU-L&auml;ndern die &Ouml;linfrastruktur trafen. In allen Anlagen wurde Oel aus Russland verarbeitet. In der Nacht zum 20. Oktober zum Beispiel brach in der gro&szlig;en &Ouml;lraffinerie der MOL Gruppe in Sz&aacute;zhalombatta, Ungarn, ein Feuer aus. Die Flammen erhellten den Nachthimmel &uuml;ber einer der wichtigsten Verarbeitungsanlagen der Region. Das Feuer brach nach einer Explosion aus; zum Gl&uuml;ck gab es keine Verletzten und das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht werden.<br>\nWas diesen Vorfall bedeutend macht, ist der gr&ouml;&szlig;ere Zusammenhang: Ungarn ist nach wie vor einer der wenigen EU-Mitgliedstaaten, die noch weitgehend von russischem Roh&ouml;l abh&auml;ngig sind, das &uuml;ber die Druschba-Pipeline geliefert wird. Diese verl&auml;uft durch das Gebiet der Ukraine und sie blieb trotz des Krieges in den letzten Jahren weiter in Betrieb.<br>\nAuf den ersten Blick mag das Ereignis in Sz&aacute;zhalombatta wie ein bekanntes industrielles Risiko aussehen: massive Anlagen, die unter hohem Druck und hohen Temperaturen betrieben werden, fl&uuml;chtige Kohlenwasserstoffd&auml;mpfe, das allgegenw&auml;rtige Risiko menschlicher oder mechanischer Fehler. Aber der Zeitpunkt und eine fast zeitgleiche Explosion in einer Raffinerie in Rum&auml;nien, wo auch russisches Roh&ouml;l verarbeitet wird, verwandeln das, was ein &bdquo;normaler&ldquo; Industrieunfall h&auml;tte sein k&ouml;nnen, potenziell in ein gr&ouml;&szlig;eres geopolitisches Ereignis<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/europas-energieadern-unter-beschuss\/?utm_source=mailpoet&amp;utm_medium=email&amp;utm_source_platform=mailpoet&amp;utm_campaign=globalbridge-updates-3\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Antisemitismus &ndash; der Ruin eines Begriffs<\/strong><br>\nDer Missbrauch des Antisemitismusvorwurfs ist selbst antisemitisch.<br>\nEs gibt beides: den tats&auml;chlichen Antisemitismus und den fiktiven, der als Waffe zu politischen Zwecken eingesetzt wird.  [&hellip;]<br>\nEine schonungslose Aufkl&auml;rung, was vor und w&auml;hrend des Gazakrieges geschehen ist, k&ouml;nnte die Situation etwas entspannen. Zu etablieren w&auml;re das Bewusstsein vom Unterschied zwischen Israel und den Juden. Die Jerusalemer Erkl&auml;rung zum Antisemitismus vom 26. M&auml;rz 2021 k&ouml;nnte helfen, zu einem sinnvollen, fokussierten und pr&auml;ziseren Antisemitismusbegriff zur&uuml;ckzufinden. Auch w&auml;re viel gewonnen, wenn die Europ&auml;er, insbesondere die Deutschen, sich nochmals neu die Frage stellten, welches denn die Lehren aus dem Holocaust seien: bedingungslose Unterst&uuml;tzung von allem, was Israels Regierungen tun, oder Verteidigung der Menschenrechte? Vielleicht sogar k&ouml;nnten wir, hier im noch sicheren Teil der Erde, Empathie f&uuml;r beide Seiten des Konflikts im Nahen Osten entwickeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/antisemitismus-der-ruin-eines-begriffs\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>V&ouml;lkerrechtsbruch mit Ansage? Trump k&uuml;ndigt Landangriffe auf Venezuela an<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident will Angriffe auf mutma&szlig;liche Drogenschmuggler vom Wasser auf Festland ausweiten. Kritiker sprechen von v&ouml;lkerrechtswidrigen Aktionen.<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump hat am Donnerstag angek&uuml;ndigt, die seit September laufenden Milit&auml;rangriffe auf mutma&szlig;liche Drogenschmuggler von den Gew&auml;ssern der Karibik und des Pazifiks auf das venezolanische Festland auszuweiten.<br>\nBei einer Pressekonferenz im Wei&szlig;en Haus erkl&auml;rte Trump, er werde &ldquo;Menschen t&ouml;ten, die Drogen in unser Land bringen&rdquo;. &ldquo;Das Land wird als n&auml;chstes dran sein&rdquo;, sagte Trump nach einem Treffen mit Mitgliedern seiner Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Voelkerrechtsbruch-mit-Ansage-Trump-kuendigt-Landangriffe-auf-Venezuela-an-10849450.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gesegnete Waffeng&auml;nge<\/strong><br>\nWer meint, von den christlichen Kirchen in Deutschland Widerstand gegen den geplanten Krieg erwarten zu k&ouml;nnen, sollte sich mit aktuellen und vergangenen &Auml;u&szlig;erungen der &bdquo;M&auml;nner Gottes&ldquo; vertraut machen.<br>\nPflugscharen zu Schwertern &mdash; ist das die Zukunft des Christentums? Dass beide gro&szlig;en Kirchen w&auml;hrend der Coronajahre in das Impfen geradezu verliebt schienen und Ungeimpften schon mal die Kirchent&uuml;r vor der Nase zugeschlagen haben, mag ja noch einleuchten. Schlie&szlig;lich war damit die gute Absicht verbunden, Leben zu retten. Weniger stimmig erscheinen Kirchenf&uuml;rsten, die sich mit dem T&ouml;ten im Krieg scheinbar m&uuml;helos anfreunden k&ouml;nnen. Da sind die Feindesliebe und der konsequente Gewaltverzicht Jesu schnell vergessen. Wenn die Kriegsfanfare erklingt, die Seele in den Himmel springt, scheint die Parole in Anlehnung an den aus der Mode gekommenen Ablasshandel zu lauten. Dabei stehen das Segnen von Waffen und die Verkl&auml;rung des Todes auf dem Schlachtfeld durch deutsche Christen durchaus in einer ehrw&uuml;rdigen historischen Tradition. Schon im Ersten und Zweiten Weltkrieg standen viele Kirchenvertreter Gewehr bei Fu&szlig;. Du sollst nicht t&ouml;ten &mdash; es sei denn, der Get&ouml;tete ist ein Russe, um den ist es nicht schade. Der Autor dokumentiert hier das besch&auml;mende Verhalten des Klerus im Angesicht einer h&ouml;chst unbequemen Pr&uuml;fung ihres Glaubens. Das Ergebnis: durchgefallen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/gesegnete-waffengange\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Macrons Abstieg ist eine Gefahr f&uuml;r die Europ&auml;ische Union<\/strong><br>\nAuch wenn er bis 2027 im &Eacute;lys&eacute;e-Palast bleiben sollte, wird Macron den Abstieg nicht aufhalten k&ouml;nnen. Nach den Krisen 2018 und 2023, ausgel&ouml;st durch &ldquo;Kohlenstoffsteuer&rdquo; und Rentenreform, macht ihn seine anhaltende Br&uuml;sselh&ouml;rigkeit nebst milliardenschweren R&uuml;stungsausgaben zu einem Risiko f&uuml;r Frankreich &ndash; und damit der EU. (&hellip;)<br>\nUnd ganz allgemein bleiben die meisten der 27 Mitgliedstaaten nostalgisch gegen&uuml;ber der Unterwerfung unter Uncle Sam &ndash; vor allem im milit&auml;rischen Bereich. Bislang nahmen sie die Pl&auml;doyers des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten f&uuml;r die &ldquo;europ&auml;ische Souver&auml;nit&auml;t&rdquo; nur mit h&ouml;flichem Wohlwollen auf.<br>\nEs ist jedoch nicht sicher, ob diese Haltung ewig Bestand haben wird, wenn sich seine Position noch weiter schw&auml;cht. Denn die zunehmende Diskreditierung des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten beunruhigt die &ldquo;Finanzm&auml;rkte&rdquo;, die &ldquo;Instabilit&auml;t&rdquo; verabscheuen. Sollte diese in Frankreich anhalten, k&ouml;nnten sich die &ldquo;Investoren&rdquo; von dem Land abwenden und die Zinsen f&uuml;r Staatsanleihen in die H&ouml;he treiben.<br>\nVerschiedene &Ouml;konomen und Institutionen sch&auml;tzen, dass die politische L&auml;hmung des Landes bereits 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte des Bruttoinlandsprodukts gekostet hat. Angesichts der Gr&ouml;&szlig;e und Bedeutung Frankreichs innerhalb der EU k&ouml;nnte dies nach und nach auch die anderen Mitgliedstaaten bedrohen &ndash; zu einem Zeitpunkt, an dem auch die wirtschaftliche Lage Deutschlands nicht gerade rosig ist (ganz zu schweigen von der Fragilit&auml;t der Regierungskoalition, in der die Spannungen zunehmen).<br>\nKurz gesagt: Der Mann, der bei den eifrigsten Bef&uuml;rwortern der europ&auml;ischen Integration Begeisterung ausgel&ouml;st hatte, k&ouml;nnte letztlich derjenige sein, der zu deren Niedergang beigetragen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/258893-macrons-abstieg-ist-eine-gefahr-fuer-die-europaeische-gemeinschaft\/\">Pierre Levy in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Vielfalt, die sie meinen<\/strong><br>\nSind ARD und ZDF ausgewogen? Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts wird eine Klagewelle ausl&ouml;sen. Und am Ende vielleicht das Vertrauen best&auml;rken. [&hellip;]<br>\nEs ist gut, dass das Bundesverwaltungsgericht diesen Ausgewogenheitsklagen damit einen Raum er&ouml;ffnet. Im Rechtsstaat darf der Weg zu Gerichten nicht k&uuml;nstlich verbaut werden.<br>\nAber es kann auch nicht sein, dass Verwaltungsgerichte &uuml;ber die Zukunft von ARD und ZDF entscheiden. Deshalb ist es richtig, dass letztlich das Bundesverfassungsgericht urteilt, ob der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk mangels Geld sterben muss. Schlie&szlig;lich lebt der &Ouml;RR, der im Grundgesetz nicht erw&auml;hnt wird, davon, dass ihm Karlsruhe eine zentrale Funktion f&uuml;r die Demokratie zugesprochen und umfassende Regeln gegeben hat.<br>\nEs wird also bald neue Klagen bei allen 51 deutschen Verwaltungsgerichten geben, von Greifswald bis Sigmaringen &ndash; mit dem Ziel, dass sie den Fall dem Bundesverfassungsgericht vorlegen.<br>\nEin Selbstl&auml;ufer wird das allerdings nicht. Schon in der ersten Runde sind die H&uuml;rden hoch. [&hellip;]<br>\nWerden ARD und ZDF nun in die Defensive gedr&auml;ngt, weil sie sich landauf, landab gegen den Vorwurf der Unausgewogenheit verteidigen m&uuml;ssen? Nicht unbedingt. Der &Ouml;RR k&ouml;nnte auch die Chance ergreifen, sich selbstbewusst zu pr&auml;sentieren, als faktenstarke Informationsbasis, die aber zur Orientierung auch linken, liberalen und rechten Haltungsjournalismus anbietet. Diese Marketing-B&uuml;hne sollte er sich nicht entgehen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Klage-gegen-Rundfunkbeitrag\/!6114376\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bestbezahlte &ouml;ffentlich-rechtliche Direktoren 2024 beim ZDF<\/strong><br>\nDie h&ouml;chste Grundverg&uuml;tung von Direktoren im &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk gab es im Jahr 2024 beim ZDF. Verwaltungsdirektorin Karin Brieden erhielt Jahresbez&uuml;ge in H&ouml;he von 279.360 Euro, wie aus einer Tabelle hervorgeht, die der Sender im Internet ver&ouml;ffentlicht hat. ZDF-Produktionsdirektor Michael Rombach kam demnach auf 265.920 Euro.<br>\nAuf Platz drei lag Andrea L&uuml;tke vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) mit 263.930 Euro, wie aus einer Auflistung des Senders im Internet hervorgeht. Sie ist Direktorin des NDR-Landesfunkhauses Niedersachsen und stellvertretende Intendantin. Brieden, Rombach und L&uuml;tke verdienten somit mehr als einige Intendantinnen und Intendanten von ARD-Anstalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/medien.epd.de\/article\/3808\">EPD<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>KI-Raubzug an Kreativen beenden: ver.di fordert Kulturstaatsminister Weimer zum Handeln auf<\/strong><br>\nNach Beratungen zu k&uuml;nstlicher Intelligenz und der digitalen Transformation am heutigen Montag (20. Oktober 2025) im Bundeskanzleramt &auml;u&szlig;erte sich der Beauftragte der Bundesregierung Wolfram Weimer erneut &ouml;ffentlich zur Herausforderung, die die Gesch&auml;ftsmodelle generativer KI f&uuml;r Kreative darstellen. Dass sich Kulturstaatsminister Weimer mit K&uuml;nstlicher Intelligenz, Plattformsoli und der Marktmacht von Google besch&auml;ftige, sei zu begr&uuml;&szlig;en, so Christoph Schmitz-Dethlefsen, f&uuml;r Medien zust&auml;ndiges Mitglied im Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Nun erwarte er von Weimer jedoch, konkrete Konzepte vorzulegen. [&hellip;]<br>\nStatt digitale Plattformen Tatsachen schaffen zu lassen, geh&ouml;rten sie reguliert, die Marktmacht der dominierenden Tech-Firmen eingehegt und Anbieter von generativer KI zur Verg&uuml;tung der Urheberinnen und Urheber verpflichtet, deren Werke sie zum Training oder zur Informationsausgabe verwenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/presse\/pressemitteilungen\/++co++63175dca-adc2-11f0-b1fd-25556f80aa5d\">verdi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gr&uuml;nen-Politikerin erw&auml;gt Einschr&auml;nkung des Fragerechts der AfD<\/strong><br>\nGesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Gr&uuml;nen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, will rechtlich pr&uuml;fen lassen, ob es m&ouml;glich ist, die Beantwortung Kleiner Anfragen der AfD durch die Bundesregierung einzuschr&auml;nken, wenn damit Sicherheitsrisiken zulasten Deutschlands und zugunsten Russlands verbunden sind.<br>\n&bdquo;Parlamentarische Fragen zu beantworten, ist eine verfassungsrechtliche Verpflichtung&ldquo;, sagte sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). &bdquo;Das muss bei der Beantwortung sorgf&auml;ltig abgewogen werden.&ldquo; Es gebe allerdings ein &bdquo;Dilemma bei der AfD, weil die Gefahr besteht, dass so erlangte Informationen direkt dort landen, wo sie nicht hingeh&ouml;ren&ldquo;. Umso wichtiger sei es, diese Frage grunds&auml;tzlich zu kl&auml;ren und &bdquo;dazu alle M&ouml;glichkeiten auszusch&ouml;pfen, die das Grundgesetz bietet&ldquo;.<br>\nTh&uuml;ringens Innenminister Georg Maier hatte sich zuerst dazu ge&auml;u&szlig;ert. &bdquo;Es dr&auml;ngt sich geradezu der Eindruck auf, dass die AfD mit ihren Anfragen eine Auftragsliste des Kremls abarbeitet&ldquo;, sagte der SPD-Politiker dem &bdquo;Handelsblatt&ldquo;. Th&uuml;ringens AfD-Chef Bj&ouml;rn H&ouml;cke reagierte scharf und verlangte Maiers Rauswurf aus der Landesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68fb17c6c008edcf0c8520af\/gruenen-politikerin-erwaegt-einschraenkung-des-fragerechts-der-afd.html#\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin Suanne Bur:<\/strong> Ich kann selbstverst&auml;ndlich nicht beurteilen, was an der Geschichte dran ist. Aber bei mir dr&auml;ngt sich das Gef&uuml;hl auf, dass alle in Panik geraten, weil die AfD in den Umfragen steigt. Und am Rande bemerkt: es ist v&ouml;llig in Ordnung, sich gegen russische, chinesische oder andere Einflussagenten zu wehren. Nur, wieso ist es dann kein Problem, dass Transatlantiker in den Parlamenten sitzen, von denen anzunehmen ist, dass sie mit den USA zusammenarbeiten, wie der Name Transatlantiker schon sagt?<\/em><\/p>\n<p><em>Jedenfalls hat die AfD-Fraktion im Th&uuml;ringer Parlament Strafanzeige wegen Verleumdung und falscher Verd&auml;chtigung gegen Th&uuml;ringens Innenminister Georg Maier gestellt. Es bleibt spannend.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-141089","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141089","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=141089"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141089\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":141091,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141089\/revisions\/141091"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=141089"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=141089"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=141089"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}