{"id":14109,"date":"2012-08-10T08:47:38","date_gmt":"2012-08-10T06:47:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109"},"modified":"2012-08-10T10:53:10","modified_gmt":"2012-08-10T08:53:10","slug":"hinweise-des-tages-1697","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h01\">Politik mit Marktbeteiligung &ndash; Der Markt hat immer recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h02\">Die Hehler des fl&uuml;chtigen Geldes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h03\">Marionette Mappus: Wie eine Investmentbank einen Regierungschef steuerte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h04\">Demographischer Wandel und Generationengerechtigkeit &ndash; Seichte Modebegriffe mit knallharter Botschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h05\">Antikorruptionsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h06\">Berliner Trickkiste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h07\">Vom Unsinn der Zinsverschw&ouml;rungstheorie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h08\">Ikea verkauft Marke intern um neun Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h09\">Autoexperte warnt vor schwerer Autorezession<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h10\">Warnen statt pr&uuml;fen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h11\">Die Macht der Meinungsmacher &ndash; Wie Ratingagenturen staatliche Verschuldungsdynamiken beeinflussen (k&ouml;nnen)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h12\">Jede Ernsthaftigkeit verloren gegangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h13\">Die Rente: Ein gigantisches legales Schneeballsystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h14\">Preise f&uuml;r Lebensmittel steigen stark an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h15\">Der Etiketten-Schwindel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h16\">Modernisierungskonzept der Bundeswehr: Veraltete Waffen f&uuml;r den Krieg von morgen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h17\">Waffen sind nicht ethisch neutral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h18\">Karrieresprung nach fast 100 Toten von Kunduz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h19\">Sigmar Gabriel: Merkel und Wagenknecht fehlt der Mut zur Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h20\">Tipp: Augustausgabe Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Politik mit Marktbeteiligung &ndash; Der Markt hat immer recht<\/strong><br>\nF&uuml;r politische Entscheidungen gilt heute die Maxime: Blo&szlig; die M&auml;rkte nicht nerv&ouml;s machen. Wir leben in einer Finanzdemokratie, in der uns das Demokratische immer mehr abhandenkommt.<br>\nDer Markt&ldquo; ist seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2007 zu einem gebr&auml;uchlichen Euphemismus f&uuml;r alles geworden. Stets muss er bewahrt werden, sei es vor zu viel oder zu wenig Rettung. In bisher nicht gekannter Ambivalenz scheint das politische Personal der Bundesrepublik Deutschland damit besch&auml;ftigt, jegliche Entscheidungen von diesem Markt abh&auml;ngig zu machen. Seinen vorl&auml;ufigen H&ouml;hepunkt erreichte der Marktfetischismus j&uuml;ngst mit der Forderung, das Bundesverfassungsgericht m&ouml;ge doch bitte schneller entscheiden, damit &bdquo;die M&auml;rkte&ldquo; nicht in Aufruhr versetzt w&uuml;rden.<br>\nDie vom Volke gew&auml;hlten Politiker haben durch die Existenz des Marktes scheinbar nicht nur keine Wahl mehr in ihren Handlungen, sie werden zugleich auch von jeglicher Verantwortung entlastet. Wenn Angela Merkel betont, die Kanzlerin aller Deutschen sein zu wollen und Deutschland zu dienen, dann tut sie dies mittlerweile durch die Beruhigung der M&auml;rkte, denn sie wei&szlig;: &bdquo;Der Markt hat immer recht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/politik-mit-marktbeteiligung-der-markt-hat-immer-recht-11848537.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Und wieder erscheint einer der ineressantesten Kommentare im Feuilleton.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Die rote Liste der gef&auml;hrdenden Arten<\/strong><br>\nVon Marco Herack steht heute ein provokanter Aufmacher im Feuilleton der FAZ, interessant genug, hier die Diskussion zu vertiefen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesaussieht.de\/2012\/08\/09\/die-rote-liste-der-gefahrdenden-arten\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=die-rote-liste-der-gefahrdenden-arten\">Wiesaussieht<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Hehler des fl&uuml;chtigen Geldes<\/strong><br>\nNordrhein-Westfalen soll neue CDs mit Daten mutma&szlig;licher deutscher Steuerhinterzieher in der Schweiz angekauft haben &ndash; und mal wieder ist der Aufschrei in gewissen Kreisen gro&szlig;. Neu ist allerdings, dass sich diesmal nicht die FDP als Erste zu Wort gemeldet hat. Es war die Piratenpartei. Deren Fraktion im D&uuml;sseldorfer Landtag meint, NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans habe nicht nur &bdquo;kein Interesse an rechtsstaatlichen Grundprinzipien&ldquo;, sondern w&uuml;rde zudem das Steuerabkommen mit der Schweiz gef&auml;hrden. Damit w&uuml;rde die Politik des Bundes &bdquo;massiv torpediert&ldquo;. Und das geht nun wirklich nicht!<br>\nDie Partei ist jung, ihr Lamento altbekannt. Es l&auml;uft stets auf dasselbe hinaus: kriminelle Million&auml;re vor Strafverfolgung zu sch&uuml;tzen. Zu nichts anderem w&uuml;rde auch das von der Bundesregierung ausgehandelte Abkommen f&uuml;hren, dessen Ratifizierung Walter-Borjans bislang im Bundesrat blockiert. Als &bdquo;Freifahrtschein f&uuml;r Steuerhinterzieher&ldquo; hat es der Sozialdemokrat treffend bezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!99273\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Daf&uuml;r haben viele W&auml;hler ihr Kreuz sicher nicht bei den Piraten gemacht.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: NRW schl&auml;gt wieder zu &ndash; und erwischt die UBS<\/strong><br>\nLaut Insiderinformationen hat die in spektakul&auml;ren F&auml;llen erprobte Steuerfahndung Wuppertal die Daten der UBS erworben. Von einem &ldquo;ganz dicken Ding&rdquo; ist die Rede. Zudem haben die Fahnder des Finanzamtes Aachen bei einer weiteren Schweizer Bank zugeschlagen. Neben Kontenverbindungen gehe es bei der UBS auch um Stiftungen, die deutsche Kunden zur Steuerhinterziehung nutzten, sagte ein Informant aus dem Umfeld des Finanzministeriums in D&uuml;sseldorf der FTD.<br>\nDer UBS drohen durch den Ankauf ein erhebliche Imageschaden und Strafzahlungen. Die Steuerstreitigkeiten der Schweizer Bank hatten sich bislang auf die USA konzentriert. Aus dem Steuerstreit mit deutschen Beh&ouml;rden hatte sich die UBS dagegen bisher weitgehend heraushalten k&ouml;nnen. Damit es ist nun vorbei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/:neuer-kauf-von-steuer-cd-nrw-schlaegt-wieder-zu-und-erwischt-die-ubs\/70074160.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120810_harm_bengen.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons.html\">Harm Bengen<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Marionette Mappus: Wie eine Investmentbank einen Regierungschef steuerte<\/strong><br>\nDer R&uuml;ckkauf der EnBW-Aktien ist f&uuml;r Stefan Mappus zu einem pers&ouml;nlichen Desaster geworden. Parteifreunde distanzieren sich. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts auf Untreue. Selbst eine zweite Karriere au&szlig;erhalb der Politik ist ihm dadurch bis auf Weiteres unm&ouml;glich geworden. Die Vorw&uuml;rfe wiegen schwer: Mappus habe das Parlament umgangen und Baden-W&uuml;rttemberg f&uuml;r die Aktien einen viel zu hohen Preis bezahlt. Vor allem aber wurde deutlich, wie Mappus von seinem Freund Dirk Notheis, Ex-Chef der Investbank Morgan Stanley, gelenkt wurde. Notheis gab Mappus per E-Mail genaue Anweisungen, wie er sich bei den Verkaufsverhandlungen, auf Pressekonferenzen und vor dem Parlament zu verhalten habe.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/wissen\/marionette-mappus\/-\/id=660374\/nid=660374\/did=9976216\/1l7f4ej\/index.html\">SWR (Einleitungstext)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mp3-download.swr.de\/swr2\/wissen\/sendungen\/2012\/08\/marionette-mappus.12844s.mp3\">SWR [mp3 &ndash; 25.3 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Demographischer Wandel und Generationengerechtigkeit &ndash; Seichte Modebegriffe mit knallharter Botschaft<\/strong><br>\nDer Wirtschaftswissenschaftler und Publizist Dr. Christian Christen hat &uuml;ber die Politische &Ouml;konomie der Alterssicherung promoviert. In seinem Gastbeitrag f&uuml;r Wirtschaft und Gesellschaft r&auml;umt er mit g&auml;ngigen Vorurteilen und populistischen Behauptungen in der Debatte &uuml;ber den Demographischen Wandel und den vermeintlichen Kampf der Generationen auf und erkl&auml;rt die f&uuml;r das Verst&auml;ndnis einer funktionsf&auml;higen Alterssicherung zentralen Zusammenh&auml;nge und Entwicklungen. Wie notwendig das ist, hat heute gerade wieder ein uns&auml;glich dummer Beitrag von David B&ouml;cking auf Spiegel online gezeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=4780\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Antikorruptionsabkommen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Deutschland macht&rsquo;s wie der Sudan<\/strong><br>\nDie Unionsfraktion l&auml;sst sich nicht zur Ratifizierung eines internationalen Antikorruptionsabkommens dr&auml;ngen. Auch nicht durch Druck der deutschen Gro&szlig;konzerne<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!99282\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschlands Nichts-Tun ist besch&auml;mend<\/strong><br>\nSchwarz-Gelb kann sich nicht dazu durchringen, das internationale Korruptionsabkommen zu unterzeichnen. Das ist schwer nachvollziehbar &ndash; und ein fatales Signal.<br>\nVor neun Jahren haben sich viele L&auml;nder auf eine Wertevorstellung verst&auml;ndigt, die hierzulande als selbstverst&auml;ndlich gilt: Es ist nicht akzeptabel, dass Amtstr&auml;ger und Politiker ihre Position missbrauchen, um sich zu bereichern. Mehr als 160 Staaten haben das Abkommen unterzeichnet und Korruption unter Strafe gestellt. Nur wenige Namen fehlen auf der Liste. Saudi-Arabien etwa oder Syrien &ndash; und Deutschland.<br>\nHierzulande muss jeder kleine Beamte Konsequenzen f&uuml;rchten, wenn er einen Kugelschreiber annimmt. Wenn aber ein Abgeordneter irgendwem f&uuml;r bestimmte Gegenleistungen Posten verspricht, ist das erstmal nicht illegal. Die &Uuml;berarbeitung des Paragrafen, der die Rechte und Pflichten der Abgeordneten regelt, ist &uuml;berf&auml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/korruption-deutschlands-nichts-tun-ist-beschaemend\/6978040.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Anti-Korruptionsabkommen &ndash; 30 Konzernchefs machen Druck auf Bundesregierung<\/strong><br>\nMehr als 160 Staaten haben die UN-Konvention gegen Korruption ratifiziert. Deutschland nicht. Damit steht Deutschland in einer Reihe mit Syrien und Saudi-Arabien. 30 Konzernchefs wollen das nicht l&auml;nger dulden &ndash; und haben einen Appell an die Regierung geschickt&hellip;<br>\nDie schwarz-gelbe Koalition blockiert bislang die Ratifizierung. Begr&uuml;ndet wird dies mit dem im deutschen Recht unzureichend geregelten Straftatbestand der Abgeordnetenbestechung. Durch eine Versch&auml;rfung w&uuml;rden die Parlamentarier nach Ansicht von Union und FDP in der freien Aus&uuml;bung ihres Mandats gehindert.<br>\nDie Konzernchefs riefen das Parlament auf, mit einer Neuregelung nicht l&auml;nger zu warten. &bdquo;Integre Abgeordnete brauchen sich vor sch&auml;rferen Regelungen nicht zu f&uuml;rchten&ldquo;, wird gemahnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/anti-korruptionsabkommen-30-konzernchefs-machen-druck-auf-bundesregierung-11848056.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist geradezu peinlich, dass Konzernchefs die schwarz-gelbe Koalition auffordern m&uuml;ssen das Anti-Korruptionsabkommen endlich zu unterzeichnen. Da m&uuml;ssen also die potentiellen Bestechenden die Korrumpierbaren auffordern, sich endlich an Regeln zu halten. Wie viel Angst m&uuml;ssen CDU\/CSU und FDP-Abgeordnete haben, dass ihre profitablen Nebeneinnahmen auch nur ein wenig transparenter werden oder etwas weniger werden.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120810_korruption.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Berliner Trickkiste<\/strong><br>\nNoch w&auml;hrend &uuml;ber eine Gerechtigkeitsl&uuml;cke bei der Energiewende diskutiert wird, verteilt die Regierung Steuergeschenke an Unternehmen.<br>\nWeitgehend unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit, ist die Bundesregierung dabei, der deutschen Wirtschaft ein Milliardengeschenk zu machen. Ausgerechnet w&auml;hrend der Debatte dar&uuml;ber, wie gerecht oder ungerecht die Energiewende ist, will Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) bei der EU-Kommission in Br&uuml;ssel beantragen, der deutschen Industrie vom n&auml;chsten Jahr an erneut Energiesteuern in H&ouml;he von j&auml;hrlich 2,3 Milliarden Euro zu erlassen. Ohne Not &ndash; und quasi ohne wirkliche Gegenleistung, wie der Regierung von Experten bescheinigt wurde.<br>\nSchwarz-Gelb ist dabei, die n&auml;chste &raquo;M&ouml;venpick-Steuer&laquo; in die Welt zu setzen. Diesen wenig schmeichelhaften Beinamen erhielt die 2010 auf Dr&auml;ngen der FDP zustande gekommene Entscheidung, den Mehrwertsteuersatz f&uuml;r Hotel&uuml;bernachtungen von 19 Prozent auf 7 Prozent zu senken; zuvor waren umfangreiche Wahlkampfspenden der Hotelkette M&ouml;venpick an die Liberalen bekannt geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/32\/Energiewende-Stuergeschenke-Unternehmen\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vom Unsinn der Zinsverschw&ouml;rungstheorie<\/strong><br>\nWenn hochkomplexe Materie auf Halbwissen trifft, lassen die Untergangspropheten nicht lange auf sich warten<br>\nIn letzter Zeit rumort es in den Foren und an den Stammtischen des Landes, denn es finden sich immer mehr Erleuchtete, die den wahren Grund der Finanzkrise zu kennen glauben.<br>\nEs wird eifrig gebloggt, getwittert, gepostet, B&uuml;cher verteilt und Videos zitiert, um dem staunenden Volk die Augen zu &ouml;ffnen. Meistens bem&uuml;ht man dabei Quellen, die von einer zentralen Annahme ausgehen: Das verzinste Kreditsystem der Finanzelite ist eine globale Verschw&ouml;rung, die Reiche immer reicher und Normalb&uuml;rger immer &auml;rmer macht. [&hellip;]<br>\nOhne Zweifel hat diese stringente und logisch klingende Theorie einen gewissen Charme, sie greift aber durch ihre Simplizit&auml;t viel zu kurz und skizziert ein v&ouml;llig verzerrtes Bild eines Systems, das sich in jedem Kulturraum als zentraler Eckpfeiler moderner Zivilisationen bew&auml;hrt hat. [&hellip;]<br>\nDie diskutable Problematik dabei ist, dass seitens der Politik die Regulation der Giralgeldsch&ouml;pfung str&auml;flich vernachl&auml;ssigt wurde, wodurch dem exponentiellen Geldmengenwachstum keine Grenzen gesetzt waren. Geeignete wirtschaftspolitische Instrumente w&auml;ren jedoch sehr wohl vorhanden, und wenn diverse Autoren dies leugnen und das Geldsystem von vornherein als Verschw&ouml;rungskonstruktion verteufeln, dann tragen sie damit nicht zur Aufkl&auml;rung der Gesellschaft bei, sondern blo&szlig; zur Auflagensteigerung ihrer B&uuml;cher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1343743561024\/Vom-Unsinn-der-Zinsverschwoerungstheorie\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Sch&ouml;n, dass sich der Standard auch einmal dieses Thema vornimmt. Leider ist dem Autoren jedoch ein kleiner Fehler unterlaufen. Selbst wenn es zeitweise durchaus so wirken mag, ist die Geldmenge <a href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/4\/43\/Eurozone_M3_money_supply.png\/800px-Eurozone_M3_money_supply.png\">keinesfalls exponentiell gewachsen<\/a> (warum auch?) &ndash; alleine die Verwendung dieses Begriffs n&auml;hrt genau die Zinsverschw&ouml;rungstheorien, die der Autor eind&auml;mmen will.<\/em> <\/p>\n<p><em>Zum Thema auf den NachDenkSeiten: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10530\">Kritik an der Zinskritik<\/a>&ldquo; und &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10660\">Stellungnahme zum Artikel &bdquo;Kritik an der Zinskritik<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ikea verkauft Marke intern um neun Milliarden Euro<\/strong><br>\nDie Marke Ikea ist nach Einsch&auml;tzung des schwedischen M&ouml;belkonzerns selbst neun Milliarden Euro wert. Ikea verkaufte die Rechte an der Marke an eine eigene Tochterfirma und schrieb diese Summe in die B&uuml;cher, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Ikea besteht aus einem komplizierten Firmengeflecht. Den Angaben zufolge verkaufte die Stiftung Interogo in Liechtenstein den Markennamen bereits am 1. J&auml;nner an Inter Ikea Systems. Ziel sei, &ldquo;die Unternehmensstruktur zu st&auml;rken und zu vereinfachen&rdquo;, sagte Sprecher Anders Bylund von Inter Ikea Systems der Nachrichtenagentur AFP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1343744403371\/Ikea-verkauft-Marke-intern-um-neun-Milliarden-Euro\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Und damit kann Ikea Systems mit Sitz in den Niederlanden neun Milliarden Euro steuerrechtlich abschreiben und die Liechtensteiner Stiftung erzielt Einnahmen in gleicher H&ouml;he, auf die keine Steuern anfallen. Ein Schelm, wer dabei an eine gro&szlig; angelegte &bdquo;Steuervermeidung&ldquo; denkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Autoexperte warnt vor schwerer Autorezession<\/strong><br>\nDie Schuldenkrise wird f&uuml;r Europas Autoindustrie immer mehr zum M&uuml;hlstein. Westeuropas Autom&auml;rkte drohen nach Einsch&auml;tzung des Branchenexperten Ferdinand Dudenh&ouml;ffer in eine tiefe Rezession zu st&uuml;rzen. &bdquo;Das Jahr 2013 wird nach unserer Prognose die schlechtesten Autoverk&auml;ufe seit 1993 bringen&ldquo;, hei&szlig;t es in einer Studie des von Dudenh&ouml;ffer geleiteten Center Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaft.t-online.de\/autoexperte-warnt-vor-schwerer-autorezession\/id_58521308\/index\">t-online-Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Als Hauptgrund f&uuml;r den einbrechenden Konsum nennt der &bdquo;Experte&ldquo; die &bdquo;zunehmende Unsicherheit wegen der Staatsverschuldung in S&uuml;d- und West-Europa&ldquo;. Dabei ist es doch seit Jahren bekannt, dass die Autos, insbesondere die der Deutschen immer l&auml;nger gefahren werden. Auf die Idee, dass die Zur&uuml;ckhaltung beim Konsum vielleicht mit der Lohn- und Gehaltsentwicklung in Zusammenhang steht, kommt Herr Dudenh&ouml;ffer nat&uuml;rlich nicht. Aber Hauptsache VW ist gut f&uuml;r die Krise gewappnet. Andernfalls w&auml;re ja sofort der &bdquo;Standort Deutschland&ldquo; in Gefahr.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Wenn man sich mit wohlgesinnten Leuten aus der Automobilbranche unterh&auml;lt, erntet man beim Namen &bdquo;Dudenh&ouml;ffer&ldquo; stets ein genervtes Augenrollen. Das hat offensichtlich einen guten Grund.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Warnen statt pr&uuml;fen<\/strong><br>\nJede Brosch&uuml;re eines Fonds muss von der BaFin zugelassen werden &ndash; aber es geht dabei nur um eine rein formale Analyse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2012%2F08%2F09%2Fa0087&amp;cHash=cd1597b409\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Tja die BaFin, sie ist wohl immer erst da, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. So k&uuml;ndigte BaFin-Chefin Elke K&ouml;nig unl&auml;ngst harte Strafen f&uuml;r Banken an, die sich an den Zinsmanipulationen (Libor) beteiligt h&auml;tten. Wie sch&ouml;n w&auml;re es zu h&ouml;ren gewesen: Wir sind schon seit den ersten Ger&uuml;chten (vor Jahren) am Ball und werden demn&auml;chst zuschlagen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Macht der Meinungsmacher &ndash; Wie Ratingagenturen staatliche Verschuldungsdynamiken beeinflussen (k&ouml;nnen)<\/strong><br>\nJede Kreditvergabe durch rational handelnde Kreditgeber gr&uuml;ndet immer auf einer Einsch&auml;tzung der Bonit&auml;t des Kreditnehmers. Hierzu bedarf es verl&auml;sslicher Informationen. Dies gilt auch, wenn der Kreditnehmer keine Privatperson oder ein Unternehmen sondern ein souver&auml;ner Staat ist. Infolge der Emission staatlicher Schuldverschreibungen entstand somit eine Nachfrage nach Informationen &uuml;ber die Kreditw&uuml;rdigkeit souver&auml;ner Staaten. Dass diese gegenw&auml;rtig lediglich von einer Handvoll Ratingagenturen befriedigt wird,[ 2 ] mag als Indiz f&uuml;r die Realisierbarkeit von Skaleneffekten bei der Beschaffung, Aufbereitung oder Deutung derartiger Informationen dienen. Entscheidender f&uuml;r die oligopolistische Struktur des Marktes f&uuml;r Ratings erscheinen jedoch die marktformkonservierenden Wirkungen von &uuml;ber die Zeit aufgebauten Reputationseffekten und staatlichen Regulierungsma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oekonomenstimme.org\/artikel\/2012\/08\/die-macht-der-meinungsmacher--wie-ratingagenturen-staatliche-verschuldungsdynamiken-beeinflussen-koennen\/?utm_source=feed&amp;utm_medium=main\">&Ouml;konomenstimme<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jede Ernsthaftigkeit verloren gegangen<\/strong><br>\nDie Commerzbank und andere deutsche Finanzinstitute steigen aus dem Markt f&uuml;r Lebensmittelspekulation aus &ndash; die Deutsche Bank nicht, wie die NGO foodwatch kritisiert<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/152551\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Rente: Ein gigantisches legales Schneeballsystem<\/strong><br>\nDie Rente ist sicher! &ndash; Norbert Bl&uuml;m (CDU), ehemaliger Arbeitsminister<br>\nEs stellt sich die Frage, ob &bdquo;unser&ldquo; Norbert Bl&uuml;m diese Aussage damals ernst gemeint hat. Wenn ja, zweifle ich ernsthaft an seinem Verstand, wenn nein, hat er uns gr&uuml;ndlich hinters Licht gef&uuml;hrt. Es ist hinl&auml;nglich bekannt, dass die Rentensysteme von den arbeitenden Jungen f&uuml;r die gleichzeitig lebenden &Auml;lteren bezahlt werden. Hierzu ben&ouml;tigen wir jedoch immer mehr Junge, da die &Auml;lteren immer &auml;lter werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/druck\/mb\/artikel\/37\/37416\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Was soll denn das bitte sein ?!? Verirrt sich nun verkappte Werbung f&uuml;r kommerzielle Rente auf Umwege auf das kritische Nachrichtenportal Telepolis? Die Krisensicherheit der gesetzlichen Rente wird ebenso unterschlagen wie die hohen Kosten kommerzieller Rentenprodukte. Die Bezeichnung Schneeballsystem trifft eindeutig eher auf die privatisierte Rente zu. Sollte dieser Buchautor kein Anheizer f&uuml;r ein kritisches Buch sein, ist dieser Artikel ein Tiefpunkt f&uuml;r Telepolis.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Preise f&uuml;r Lebensmittel steigen stark an<\/strong><br>\nDie Preise f&uuml;r Lebensmittel ziehen weltweit wieder an: Nach drei Monaten des R&uuml;ckgangs stiegen die Preise im Juli um sechs Prozent an, besonders betroffen waren Getreide und Zucker, wie die Ern&auml;hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) am Donnerstag in Paris mitteilte. Dennoch lagen die Lebensmittelpreise im Durchschnitt noch deutlich unter den Rekordmarken vom Februar 2011.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1343744410976\/Preise-fuer-Lebensmittel-steigen-stark-an\">derStandard.at<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.fao.org\/news\/story\/en\/item\/154266\/icode\/\">FAO Food Price Index up 6 percent<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Etiketten-Schwindel<\/strong><br>\nDas Zauberwort hie&szlig; &bdquo;sozial&ldquo;. Es war h&uuml;bsch verpackt in einer Charta und sollte beruhigend wirken. Damit war der milliardenschwere Deal um den Verkauf der LBBW-Wohnungen im Februar 2012 an das private Patrizia-Konsortium sch&ouml;n geschrieben worden. Mieter sollten nicht &uuml;ber den Tisch gezogen werden. Maximal drei Prozent Erh&ouml;hung pro Jahr schienen festgeschrieben. Die Betonung lag jedoch auf einem anderen Zauberwort: Der Aufschlag galt &bdquo;durchschnittlich&ldquo; f&uuml;r alle 21 500 Wohnungen. Einige d&uuml;rfen auch dr&uuml;ber liegen. Schon erhalten die ersten Bewohner saftige Preisaufschl&auml;ge von fast zehn Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/no_cache\/newsartikel\/2012\/08\/der-etiketten-schwindel\/?print=1\">Kontext-Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Modernisierungskonzept der Bundeswehr: Veraltete Waffen f&uuml;r den Krieg von morgen?<\/strong><br>\nMilit&auml;rkonflikte sind heute kaum mehr zwischen-, sondern innerstaatlich. Die Bundeswehr aber sei nach wie vor f&uuml;r Panzerabwehrschlachten mit der Sowjetunion ger&uuml;stet, so Milit&auml;rexperten. Der Verteidigungsminister will das &auml;ndern, steckt aber in der Klemme &ndash; auch wegen seiner Vorg&auml;nger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/ruestung106.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.S.:<\/strong> Soll das hei&szlig;en, dass die Bundeswehr jetzt f&uuml;r den innerdeutschen Einsatz ausger&uuml;stet wird? Soll sie vermehrt in fremden L&auml;ndern in innere Konflikte (auch im Artikel: Guerilla-Kriege) involviert werden? Wird jetzt per Tagesschau-PR versucht, die bereits unter K&ouml;hler &bdquo;geleakte&ldquo; Aufgabe der Bundeswehr zur Sicherung von Rohtstoffnachschub weiter im Bewusstsein der Bev&ouml;lkerung verankert werden, damit wir noch m&ouml;glichst lange auf Kosten der &auml;rmeren L&auml;nder leben k&ouml;nnen? Was allein bis zur ersten Zwischen&uuml;berschrift zwischen den Zeilen impliziert wird (weiter konnte ich nicht lesen, da ich schon bis dahin unter Schnappatmung litt), ist kein Journalismus, sondern PR.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Waffen sind nicht ethisch neutral<\/strong><br>\nDer Verteidigungsminister will die Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen ausstatten. Nach langem Z&ouml;gern hat de Maizi&egrave;re nun auch &ouml;ffentlich dargelegt, warum er den Einsatz solcher Kampfdrohnen f&uuml;r sinnvoll h&auml;lt. Bewaffnete Drohnen seien besser, weil zielgenauer und zum Schutz von Soldaten im Feld unerl&auml;sslich, so der Minister.<br>\n&Uuml;ber diese Argumente l&auml;sst sich trefflich streiten. Von gro&szlig;er Ignoranz &ndash; oder schlimmer noch: Arroganz &ndash; zeugt allerdings de Maizi&egrave;res Versuch, der l&auml;ngst &uuml;berf&auml;lligen Debatte den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem er das Vorhaben bagatellisiert. Der Einsatz einer bewaffneten Drohne sei nichts Neues und unterscheide sich nicht vom Einsatz etwa einer Pistole. &bdquo;Ethisch ist eine Waffe stets als neutral zu betrachten&ldquo;, so der Minister.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!99236\/\">taz<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Visualisierung des weltweiten Waffenhandels<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/workshop.chromeexperiments.com\/projects\/armsglobe\/\">Workshop Chromeexperiments<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> <a href=\"http:\/\/blog.fefe.de\/\">Via Fefes Blog<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Karrieresprung nach fast 100 Toten von Kunduz<\/strong><br>\nDie geplante Bef&ouml;rderung von Oberst Klein macht nur deutlich, die Bundeswehr ist eine Armee wie jede andere geworden und nicht der bewaffnete Arm von Amnesty International<br>\nNormalerweise st&ouml;&szlig;t die Bef&ouml;rderung eines Bundeswehroberst zum General in der &Ouml;ffentlichkeit auf kein besonderes Interesse. Doch im Falle von Oberst Georg Klein ist die Aufregung gro&szlig;. Schlie&szlig;lich war er befehlshabender Offizier beim Luftangriff auf Kunduz am 4. September 2009. Islamisten hatten zwei Tanklastwagen entf&uuml;hrt, die aber im unwegsamen Gebiet feststeckten. Zahlreiche Einwohner der umliegenden D&ouml;rfer versammelten sich um die Tanklastwagen, um Benzin abzuzapfen. Sie stellten den gr&ouml;&szlig;ten Teil der 91 Toten und 11 Verletzten des Angriffs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/152549\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Sigmar Gabriel: Merkel und Wagenknecht fehlt der Mut zur Politik<\/strong><br>\nIn der Debatte um den Rettungsschirm herrscht schwarz-dunkelrote Einigkeit: Merkel und Wagenknecht dr&uuml;cken sich vor der Verantwortung: Versteckspiel hinter Finanzinstitutionen statt Mut zur Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article108460365\/Merkel-und-Wagenknecht-fehlt-der-Mut-zur-Politik.html?config=print\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ausgerechnet in Springer&acute;s &bdquo;Welt&ldquo; versucht sich der SPD-Vorsitzende als kompetenter Kritiker und m&ouml;chte uns vergessen machen, dass seine Partei in Regierungsverantwortung zuerst f&uuml;r die Ursachen dieser Zust&auml;nde mitverantwortlich war und sp&auml;ter zuerst die Klappe gro&szlig; aufriss und dann den Schwanz einzog. Und erneut wird die Zeit kommen, wenn Gabriel &amp; Co. zwischen den Zeilen um die Position des Juniorpartners bei Merkels Union schleimen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Tipp: Augustausgabe Le Monde diplomatique<\/strong><br>\nEnde 2014 werden die internationalen Kampftruppen nach 13 Jahren aus AFGHANISTAN abziehen. Laut Plan sollen einige Milit&auml;rberater aus den USA und der Nato bleiben, auf unbestimmte Zeit. Die Anwesenheit fremder Truppen kennt das Gebirgsland an der Schnittstelle zwischen S&uuml;d- und Zentralasien schon lange: Im 19. Jahrhundert waren es u.a. die Briten, im 20. Jahrhundert folgten Russen und Amerikaner plus deren Verb&uuml;ndete.<br>\nWie Afghanistan zum Schauplatz des Konkurrenzkampfs zwischen den Superm&auml;chten USA und Sowjetunion wurde, ist mehr oder weniger bekannt.<br>\nDoch wer erinnert sich im Westen an Mohammed Nadschibullah, der von vielen Afghanen heute noch verehrt wird? Christian Parenti erz&auml;hlt die vergessene Geschichte der afghanischen Kommunisten.\n<p>Weitere Themen der aktuellen Ausgabe<\/p>\n<p>Bislang hat das K&Ouml;NIGREICH JORDANIEN die Folgen der lokalen Kriege gut verkraftet. Doch unter dem Ansturm der Fl&uuml;chtlinge aus Syrien helfen die alten Rezepte nicht mehr. Hana Jaber schildert den allm&auml;hlichen Verfall der Haschimiten-Dynastie.<\/p>\n<p>ANTONIO GRAMSCIS ? Gef&auml;ngnishefte ? geh&ouml;ren zu den bedeutenden politischen Schriften des 20. Jahrhunderts. Von der R&auml;tebewegung Europas bis zu Indiens postkolonialen Subaltern Studies wurden Gramscis Ideen begeistert aufgenommen und umgesetzt, berichtet Ramzig Keucheyan.<br>\nAm Freitag, den 11. August liegt die Zeitung der taz bei.<\/p>\n<p>Ab dem 12. August gibt es sie separat am Kiosk.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.aktaus\">Le Monde diplomatique<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14109","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14109","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14109"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14109\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14118,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14109\/revisions\/14118"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14109"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14109"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14109"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}