{"id":141177,"date":"2025-10-28T09:06:52","date_gmt":"2025-10-28T08:06:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141177"},"modified":"2025-10-30T16:05:27","modified_gmt":"2025-10-30T15:05:27","slug":"stadtbild-debatte-wer-sich-ueber-symptome-streitet-verliert-den-blick-auf-die-ursachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141177","title":{"rendered":"Stadtbild-Debatte \u2013 wer sich \u00fcber Symptome streitet, verliert den Blick auf die Ursachen"},"content":{"rendered":"<p>Friedrich Merz macht sich Sorgen &uuml;ber das Stadtbild und hat damit eine Debatte angesto&szlig;en, die nun bereits eine Woche andauert und offenbar kein Ende finden will. Das ist gut. Weniger gut ist, dass die Debatte &ndash; wie von Merz offenbar ja auch gew&uuml;nscht &ndash; mal wieder einzig und allein um die Migrationsthematik kreist. Insofern ist diese Debatte auch ein Spiegel unserer Zeit &ndash; man hat sich mit den Ursachen abgefunden, hinterfragt die gr&ouml;&szlig;eren sozio&ouml;konomischen und gesellschaftlichen Fehlentwicklungen lieber erst gar nicht mehr und schl&auml;gt sich daf&uuml;r aber mit Verve gegenseitig die K&ouml;pfe ein, wenn es um die Bek&auml;mpfung der Symptome geht; und dies um so lieber, wenn man den Schwarzen Peter der Migration zuschieben kann. Ein Essay von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5542\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-141177-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251028-Stadtbild-Debatte-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251028-Stadtbild-Debatte-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251028-Stadtbild-Debatte-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251028-Stadtbild-Debatte-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=141177-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251028-Stadtbild-Debatte-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"251028-Stadtbild-Debatte-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Es war im Fr&uuml;hjahr 2015. Ich war zu einem Vortrag in Duisburg eingeladen und da die Bahn vor zehn Jahren noch etwas p&uuml;nktlicher war, habe ich mich entschlossen, den Weg vom Hauptbahnhof zum Veranstaltungsort zu Fu&szlig; zur&uuml;ckzulegen. Duisburg ist eine Gro&szlig;stadt mit mehr als 500.000 Einwohnern, dennoch waren die Stra&szlig;en nahezu menschenleer und immer wieder nahm ich kleine Schatten am Rande meines Weges wahr &ndash; Ratten. Ja, das Stadtbild war verheerend. Heruntergekommene Geb&auml;ude, kaputte Stra&szlig;en, sichtbare Armut.<\/p><p>Ich muss dazu sagen, dass mir die Tristesse des Ruhrgebiets nicht neu ist. Meine Gro&szlig;eltern waren das, was man heute wohl als Fl&uuml;chtlinge und Arbeitsmigranten bezeichnet. Aus dem zerbombten und dann an Polen abgetretenen Schlesien zog es sie unfreiwillig dorthin, wo es nach dem Krieg Arbeit und Wohnraum gab. Als Kind habe ich sie oft in Bochum besucht; eine h&auml;ssliche Stadt, deren nichtsdestotrotz vorhandenen Charme Herbert Gr&ouml;nemeyer ja im gleichnamigen Hit in den 1980ern besungen hat. &Uuml;ber das Stadtbild hat man sich damals keine gro&szlig;en Gedanken gemacht. Es ist, wie es ist.<\/p><p>Es w&auml;re mir auch neu, dass man damals gro&szlig;artig &uuml;ber die echten Problemviertel Deutschlands debattiert h&auml;tte. Wer sich heute &uuml;ber das Bahnhofsviertel in Frankfurt oder die Gegend zwischen Hamburger Hauptbahnhof und St. Georg aufregt, vergisst dabei gerne, dass es dort seit mindestens 30 Jahren genauso prek&auml;r aussieht &ndash; Junkies, meist schwarze Drogendealer, Elendsprostitution, Beschaffungskriminalit&auml;t, heruntergekommene Gestalten, massive Polizeipr&auml;senz. Nun k&ouml;nnte man ja die Frage stellen, warum es Frankfurt und Hamburg, zwei der reichsten St&auml;dte der Welt, in den letzten Jahrzehnten nicht geschafft haben, dieses Problem zumindest zu entsch&auml;rfen. Ein Teil der Antwort k&ouml;nnte &ndash; um mit einem ehemaligen Innenminister zu sprechen &ndash; die Bev&ouml;lkerung verunsichern: So lange der Bodensatz der Gesellschaft sich in solchen &bdquo;Hot Spots&ldquo; konzentriert, st&ouml;rt er zumindest nicht das Stadtbild in den besseren Vierteln, in denen sich die, die was zu sagen haben, gerne aufhalten. Rassismus ist hierzulande ein gro&szlig;es Thema. Vom offenen Klassismus spricht man nicht so gerne.<\/p><p>Deutschland ist aber mehr als Duisburg, Frankfurt und Hamburg. Hier auf dem Land, wo ich lebe, hat sich das Stadtbild in den letzten Jahrzehnten in der Tat massiv ver&auml;ndert &ndash; und das nicht zum Guten. Wo man fr&uuml;her gerne am Wochenende Einkaufen und Flanieren ging und an lauen Sommerabenden Stra&szlig;encaf&eacute;s und Restaurants aus allen N&auml;hten platzten, herrscht heute g&auml;hnende Leere. Nicht erst seit Corona sind die meisten kleinen L&auml;den verschwunden oder sinn- und seelenlosen Franchise-Buden gewichen. Und so sehen sie nun aus, die deutschen Mittelst&auml;dte &ndash; Fielmann, Douglas, Nordsee, H&amp;M, Tchibo, Bijou Brigitte, Blume 2000 und ein gutes Dutzend Handyl&auml;den; austauschbar und belanglos, der Kunde kauft ja eh online. Ob man nun in Goslar, Frankfurt\/Oder, Stade, Siegen oder Heppenheim ist, erkennt man erst auf den zweiten Blick.<\/p><p>Uniformit&auml;t bestimmt das Stadtbild und Armut wird sichtbar. Der brave B&uuml;rger aus der Mittelschicht f&auml;hrt mit seinem SUV in die Shoppingcentren und Malls, die in Gewerbegebieten die sterbende Industrie verdr&auml;ngt haben oder mit &uuml;ppigen F&ouml;rdergeldern irgendwo auf der gr&uuml;nen Wiese entstanden sind. Wer kein Auto, daf&uuml;r aber einen &Uuml;berschuss an Tagesfreizeit hat, f&auml;hrt mit dem Bus zum &bdquo;Shoppen&ldquo; in die Stadt. Und in einer Marktwirtschaft reagiert dann nat&uuml;rlich auch das Angebot auf die wechselnde Nachfrage. Billigl&auml;den wir Primark und Co. erobern die Innenst&auml;dte, mittelpreisige &bdquo;Markenboutiquen&ldquo; wandern in die Malls und f&uuml;r individuelle oder gar hochpreisige Anbieter gibt es in der Fl&auml;che abseits der Metropolen ohnehin keine Nachfrage. Fragt sich nur: Warum soll die Mittelschicht dann &uuml;berhaupt noch &bdquo;in die Stadt&ldquo; gehen? Und wenn es einen dann doch mal in die Stadt zieht, erlebt man &ndash; welch Wunder &ndash; einen Kulturschock.<\/p><p>Auftritt Friedrich Merz. Es ist ja auch nicht von der Hand zu weisen, dass das Stadtbild vor allem in den mittelgro&szlig;en St&auml;dten &uuml;ber die letzten Jahre und Jahrzehnte deutlich migrantischer gepr&auml;gt ist. Man sollte hier jedoch tunlichst vermeiden, Ursache und Symptom zu verwechseln. Lassen Sie mich an dieser Stelle einmal kurz polemisieren und zuspitzen: W&auml;hrend Klein-Malte von seiner Mama nachmittags vom Klavierunterricht zum Hockey-Training gefahren wird, sitzt Klein-Mohammed in seinem 6-Quadratmeter-Zimmer im Plattenbau und wei&szlig; nicht, was er mit sich anfangen soll, und zieht daher mit seinen Kumpels in die Stadt, wo es zumindest etwas zu sehen und zu erleben gibt. Noch einmal: Deutschland hat kein Rassen-, sondern ein Klassenproblem. Wenn Merz und Co. &uuml;ber ein &bdquo;migrantisches Stadtbild&ldquo; lamentieren, meinen sie ja auch nicht die b&uuml;rgerlichen besseren Viertel unserer St&auml;dte, sondern die immer prek&auml;reren Innenst&auml;dte. Und lassen Sie uns doch ruhig mal die feuchten Remigratoinsphantasien einiger rechter Demagogen durchspielen: Glauben Sie im Ernst, dass in unseren Innenst&auml;dten k&uuml;nftig wieder kleine inhabergef&uuml;hrte Boutiquen oder B&uuml;cher- und Musikl&auml;den aufmachen, wenn Klein-Mohammed abgeschoben wird? Sicher nicht.<\/p><p>Nun ahne ich schon, dass jetzt einige Leser mit den Hufen scharren. Der feine Herr Berger verschlie&szlig;t sich den Problemen und predigt &bdquo;linksgr&uuml;n-versifften&ldquo; Eskapismus. Nein, nichts l&auml;ge mir ferner. Auch bei der Migrationsdebatte gibt es keine einfachen Wahrheiten, egal aus welcher weltanschaulichen Ecke. Wenn man diese Debatten jedoch ehrlich und zielgerichtet f&uuml;hren will, sollte man sie tunlichst trennen. Wir k&ouml;nnen uns gerne ausf&uuml;hrlich und gerne auch kritisch &uuml;ber das Thema Migrationspolitik streiten. Da ist vieles falsch gelaufen und da l&auml;uft immer noch sehr viel falsch. Die Probleme der Stadtentwicklung und hier insbesondere die Probleme mit dem prek&auml;ren Stadtbild sollte man jedoch separat diskutieren und Symptome von den Ursachen trennen.<\/p><p>Die Symptome werden von Politik und Medien rauf und runter diskutiert. Aber was sind denn nun die Ursachen? Sie alle aufzuz&auml;hlen, w&uuml;rde zweifelsohne den Rahmen sprengen. Einige Ursachen sind technologischer Natur &ndash; die Verdr&auml;ngung des Einzelhandels durch den Onlinehandel und unser verschobenes Freizeitverhalten; wir treffen uns immer weniger im st&auml;dtischen und immer h&auml;ufiger im virtuellen Raum, wir gehen nicht mehr ins Kino, sondern schauen Netflix, wir debattieren nicht mehr in der Kneipe oder im Stra&szlig;encaf&eacute;, sondern auf <em>X<\/em> und <em>Facebook<\/em>. Andere Ursachen sind st&auml;dtebaulicher Natur &ndash; Malls und Shoppingcenter haben die Innenst&auml;dte als Einkaufswelten ersetzt. Dann kommen selbstverst&auml;ndlich sozio&ouml;konomische Faktoren hinzu &ndash; viele Menschen haben gar nicht mehr das Geld, um die notwendigen Margen des station&auml;ren Handels mit pers&ouml;nlicher Beratung zu zahlen.<\/p><p>Wir k&ouml;nnen es uns aber auch noch einfacher machen. Frage Sie sich doch am besten erstmal selbst, wann sie das letzte Mal freiwillig in einer Innenstadt waren und warum sie nicht h&auml;ufiger dort sind. Liegt es wirklich am migrantischen Stadtbild? Oder liegt es nicht doch eher daran, dass es kaum wirklich &uuml;berzeugende Gr&uuml;nde f&uuml;r einen Stadtbummel gibt? Sind es die Push- oder kaum mehr vorhandenen Pull-Faktoren? Was war zuerst da? Die Henne oder das Ei? Sind die St&auml;dte und mit ihnen das Stadtbild unattraktiver geworden, weil die Mittelschicht die Innenst&auml;dte mehr und mehr meidet? Oder meidet die Mittelschicht die Innenst&auml;dte mehr und mehr, weil das Stadtbild unattraktiver geworden ist? Oder ist letzten Endes beides der Fall?<\/p><p>Egal wie die Antwort darauf ausf&auml;llt &ndash; was k&ouml;nnte man, was k&ouml;nnte die Politik, tun, um diese Entwicklung umzukehren? Ganz ehrlich: Mir f&auml;llt da nicht viel ein. Wenn ich mir die Situation hier vor Ort anschaue, muss ich zudem anerkennen, dass die Lokalpolitik in Zusammenarbeit mit den regionalen Sparkassen und Volksbanken ja schon einige Projekte gestartet hat. Dazu z&auml;hlen sehr attraktive F&ouml;rderma&szlig;nahmen f&uuml;r individuelle Einzelhandels- und Gastronomiekonzepte, die einfach nur darauf abzielen, den Leerstand zu verringern und die Innenst&auml;dte zumindest etwas attraktiver zu machen. Betriebswirtschaftlich sind das jedoch leider meist Totgeburten. Und wenn gar nichts mehr hilft, stellt man hier die leeren Schaufenster halt jungen K&uuml;nstlern zur Verf&uuml;gung, die so das morbide Bild der ehemaligen Einkaufsstra&szlig;en zumindest etwas beleben. Aber der gro&szlig;e Wurf ist das alles nat&uuml;rlich nicht.<\/p><p>Vielleicht ist das Sterben der Innenst&auml;dte ja eine mehr oder weniger logische Entwicklung des technischen Fortschritts. W&auml;ren die Innenst&auml;dte in ihrer damaligen Form als Einzelhandelszentren und soziale Treffpunkte &uuml;berhaupt entstanden, wenn es schon immer Amazon gegeben h&auml;tte und wir schon immer online mit Freund und Feind h&auml;tten debattieren k&ouml;nnen? Sicher gibt es auch zahlreiche gute Ideen, um die Innenst&auml;dte wieder zu beleben und der Zeitgeist ist ja auch nicht in Stein gemei&szlig;elt und vielleicht ist es in zehn oder zwanzig Jahren ja auch v&ouml;llig out, sich mehr mit seinem Smartphone als mit seinen realen Freunden zu besch&auml;ftigen. Vielleicht setzt sich ja auch durch pure Verzweiflung die Ansicht durch, dass man bei der Stadtplanung die kapitalistische Logik &uuml;berwinden und den innenst&auml;dtischen Raum k&uuml;nftig als soziale Begegnungsfl&auml;che f&uuml;r Jung und Alt, Arm und Reich, biodeutsch und migrantisch gestalten sollte und dies auch finanziell als Aufgabe der Gesellschaft definiert?<\/p><p>Lassen Sie uns vielleicht an dieser Stelle sogar einmal &uuml;ber den Tellerrand hinausblicken und ein wenig querdenken. Sind nicht eigentlich alle der genannten Ursachen sozio&ouml;konomischer Natur? Ist nicht schlussendlich die relativ und oft sogar absolut schwindende Massenkaufkraft die eigentliche Ursache f&uuml;r den Niedergang der St&auml;dte und des Stadtbilds? Ich kann mich ja t&auml;uschen, aber wenn ich mir beispielsweise die Innenst&auml;dte in L&auml;ndern mit gerechterer Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung, wie beispielsweise D&auml;nemark, Norwegen oder auch den Niederlanden anschaue, erkenne ich schon qualitative Unterschiede zum oft heruntergekommenen Deutschland. Und auch hier gibt es qualitative Unterschiede, wie nicht zuletzt ein Vergleich der Innenst&auml;dte des Ruhrgebiets mit den immer noch vergleichsweise intakten Innenst&auml;dten Bayerns zeigt. Kann man die Debatte am Ende also auf den Spruch &ldquo;It&acute;s the economy, stupid&ldquo; herunterbrechen?<\/p><p>Sie sehen, die Probleme sind vielschichtig und komplex. Die Antworten darauf k&ouml;nnen daher nicht einfach sein. Die gesamte Debatte auf eine Migrationsdebatte zusammenzustreichen, ist weder hilfreich noch zielf&uuml;hrend. Aber das interessiert Politik und Medien nat&uuml;rlich nicht. Das Thema Migration bringt Klicks und Quote, das Thema Migration bringt W&auml;hlerstimmen &ndash; von beiden Seiten wohlgemerkt. Und das Sch&ouml;nste ist: Das Thema Migration ist ein hervorragendes Ablenkungsthema. Der abstiegsbedrohte &bdquo;rechte&ldquo; Boomer f&uuml;hlt sich nicht mehr ganz so bedroht, wenn er nach unten treten und die Migranten f&uuml;r seine Perspektivlosigkeit verantwortlich machen kann. Der prek&auml;re &bdquo;linke&ldquo; Jungakademiker, der sich dank horrender Mieten und mieser L&ouml;hne gar nicht die Perspektiven in seinem Leben aufbauen kann, die der Boomer bedroht sieht, f&uuml;hlt sich gleich viel sch&ouml;ner ausgebeutet, wenn er zumindest moralische &Uuml;berlegenheit demonstrieren kann. So gesehen hat Friedrich Merz Instinkt bewiesen. Denn eins ist sicher: Solange &bdquo;wir&ldquo; uns gegenseitig die K&ouml;pfe &uuml;ber die Symptome einschlagen, wird sich an den Ursachen unserer Misere nichts &auml;ndern.<\/p><p><small>Titelbild: Christian Schwier\/shutterstock.com<\/small><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/232636470eff438c9199b1ed8edca5ee\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Beitrag:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141301\">Leserbriefe zu &bdquo;Stadtbild-Debatte &ndash; wer sich &uuml;ber Symptome streitet, verliert den Blick auf die Ursachen&ldquo;<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Friedrich Merz macht sich Sorgen &uuml;ber das Stadtbild und hat damit eine Debatte angesto&szlig;en, die nun bereits eine Woche andauert und offenbar kein Ende finden will. Das ist gut. Weniger gut ist, dass die Debatte &ndash; wie von Merz offenbar ja auch gew&uuml;nscht &ndash; mal wieder einzig und allein um die Migrationsthematik kreist. Insofern ist<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141177\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":141178,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,165,11,132],"tags":[881,1288,1055,783],"class_list":["post-141177","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-strategien-der-meinungsmache","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-armut","tag-einzelhandel","tag-fluechtlinge","tag-merz-friedrich"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/shutterstock_1901130052.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141177","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=141177"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141177\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":141307,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141177\/revisions\/141307"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/141178"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=141177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=141177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=141177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}