{"id":14126,"date":"2012-08-10T15:59:48","date_gmt":"2012-08-10T13:59:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126"},"modified":"2012-08-10T15:59:48","modified_gmt":"2012-08-10T13:59:48","slug":"hinweise-des-tages-ii-72","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126#h01\">Thomas Fricke &ndash; Euro-Kriseln mit den S&ouml;slerhofers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126#h02\">Steuerbetrug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126#h03\">Heiner Flassbeck: Wie die Regierung Merkel die Eurokrise versch&auml;rft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126#h04\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126#h05\">Attac legt Konzept f&uuml;r europaweit koordinierte Verm&ouml;gensabgabe vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126#h06\">Verbraucherpreise Juli 2012: + 1,7 % gegen&uuml;ber Juli 2011<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126#h07\">Kartellh&uuml;ter versprechen UBS Strafnachlass im Zinsskandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126#h08\">Eurofound: Mehr Stress bei der Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126#h09\">DGB-Kritik: Von der Leyens Rentenpl&auml;ne provozieren Altersarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126#h10\">Lohn-Skandal bei Rewe: Werkvertr&auml;ge torpedieren den Leiharbeiter-Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126#h11\">Wie der KKK nach Schwaben kam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126#h12\">Mexiko: Hoffnung auf Ruhe durch Korruption<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126#h13\">Urheberrecht in der Wissenschaft: F&uuml;r Fairness und Ausgewogenheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126#h14\">Bildungssparen: &ldquo;An der Lebenswirklichkeit vorbei&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126#h15\">Gr&uuml;ne kritisieren Vergabepraxis beim Deutschlandstipendium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126#h16\">Vergesst China! Europa ist die Sport-Weltmacht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14126&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Euro-Kriseln mit den S&ouml;slerhofers<\/strong><br>\nMit dem Sommerbrabbeln deutscher Politiker erreicht das Niveau der Krisendebatte neue Rekordtiefs. Kein Wunder, dass alle Welt &uuml;ber uns spottet. Zeit f&uuml;r eine neue Expertenkultur.<br>\nFr&uuml;her gab es Sommerl&ouml;cher, da wurde aus Langeweile tagelang &uuml;ber angebliche Krokodile in lokalen Badegew&auml;ssern berichtet. Oder &uuml;ber bis dahin unbekannte Bundestagsabgeordnete, die, was wei&szlig; ich, ein Nachtfahrverbot f&uuml;r Frauen forderten.<br>\nDas ist heute anders. Heute haben wir Nachwuchspolitiker wie Bundeswirtschaftsminister Philipp R&ouml;sler und Bayernfinanzminister Markus S&ouml;der, die den Leerraum mit Spr&uuml;chen &uuml;ber Griechen f&uuml;llen. Was wiederum am&uuml;sant w&auml;re wie Badekrokodile, wenn in dieser dramatischen Finanzkrise in diesem Sommer nicht das Schicksal von ziemlich vielen Menschen davon abhinge. Und Jobs und Unternehmen im eigenen Land. [&hellip;]<br>\nSchon jetzt werden wir f&uuml;r unsere intellektuellen wie politischen Beitr&auml;ge zur Krise von der halben Welt verspottet. Da brabbelt der Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland mal eben &uuml;ber mangelnden Fortschritt bei den Griechen &ndash; bevor die Troika &uuml;berhaupt angefangen hat, das zu pr&uuml;fen. [&hellip;]<br>\nKein Wunder, k&ouml;nnte man sagen, wenn es im Land fast t&auml;glich Talkshows vermeintlicher Experten gibt, in denen keine zwei Minuten vergehen, ohne dass nicht irgendein Bl&ouml;dsinn gesagt wird. [&hellip;]<br>\nDie Krise scheint ein Vakuum geschaffen zu haben, in das nun massig Pseudoexperten oder Experten mit Hang zur Demagogie dr&auml;ngen. Das Nichtvorhersagen der Krise hat den etablierten &Ouml;konomen einen Imageeinbruch beschert. Kein Wunder: Als die Krise ausbrach, wurden fast s&auml;mtliche Forschungsinstitute von ausgewiesenen Arbeitsmarktprofessoren geleitet. In den Lehrb&uuml;chern kamen Finanzm&auml;rkte kaum vor. Jetzt scheinen viele fr&uuml;here Gro&szlig;&ouml;konomen still geworden. Und vor Millionenpublikum dozieren stattdessen telegene &ouml;ffentlich-rechtliche B&ouml;rsenkursaufsagerinnen und fr&uuml;here DAX-Fotomodels wie Dirk M&uuml;ller. Inhaltlicher Mehrwert: zweifelhaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:kolumne-thomas-fricke-euro-kriseln-mit-den-soeslerhofers\/70074735.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Ein wahrhaft christlicher Politiker<\/strong><br>\nEs lohnt sich, sich noch einmal mit dem denkw&uuml;rdigen Interview des bayrischen Finanzministers Markus S&ouml;der in &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; zu besch&auml;ftigen. Unabh&auml;ngig von seinen politischen Aussagen. Denn man erf&auml;hrt einiges &uuml;ber das christliche Menschenbild des christlich-sozialen Politikers, dessen Lebensziel das Ministerpr&auml;sidentenamt in Bayern ist. Die Auswahl seiner Metaphern ist entlarvend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sprengsatz.de\/?p=3888\">Sprengsatz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe auch &bdquo;S&ouml;der: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14055\">Wenn jemand an deinem Seil h&auml;ngt und dabei ist, dich mit in den Abgrund zu rei&szlig;en, musst du das Seil kappen.<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Steuerbetrug<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Sinnloses Abkommen<\/strong><br>\nDer j&uuml;ngste Schlag der nordrhein-westf&auml;lischen Fahnder gegen deutsche Steuerhinterzieher ist von neuer Qualit&auml;t. Die gekauften CDs enth&uuml;llen nicht nur die Identit&auml;t der Betr&uuml;ger. Die Schweizer Banken tricksen selbst schamlos.<br>\nUnterlagen und ein Video liefern offenbar auch klare Hinweise, wie systematisch weiterbetrogen wird, solange das Steuerabkommen mit der Schweiz noch nicht wirksam ist. Da m&ouml;gen die Schweizer Banken lange vorgeben, die Geldzuw&auml;chse ihrer T&ouml;chter stammten von Neureichen aus Asien. Da mag die Regierung von Singapur noch so beteuern, im Stadtstaat komme kein Schwarzgeld an, dar&uuml;ber wache scharf die Finanzaufsicht. Alles bestenfalls Halbwahrheiten.<br>\nDie j&uuml;ngsten Erkenntnisse lassen den Schluss zu, dass eidgen&ouml;ssische Banken im Dienste ihrer Kunden gezielt Schwarzgeld aus der Schweiz ins sichere Ausland schaffen: die UBS bevorzugt nach Singapur, wo sie der gr&ouml;&szlig;te Verwalter von Privatverm&ouml;gen ist; Credit Suisse &ndash; versteckt in Versicherungsm&auml;nteln &ndash; auf die Bermudas. Sie nutzen dabei schamlos die Zeit aus, die ihnen bleibt, bis das von Bundesfinanzminister Sch&auml;uble ausgehandelte Abkommen im Januar 2013 in Kraft treten soll. Wird es aber ohnehin nicht, weil der Bundesrat den Vertrag f&uuml;r zu l&ouml;chrig und milde h&auml;lt &ndash; und ablehnt. Das ist auch gut so.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:steuerbetrug-sinnloses-abkommen\/70074779.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>NRW wirft Schweizer Banken Beihilfe vor<\/strong><br>\nDie von NRW gekauften Daten der Schweizer Gro&szlig;bank UBS geben Aufschluss &uuml;ber eine &ldquo;Singapur-Connection&rdquo;: Offenbar bringen deutsche Steuerhinterzieher Schwarzgeld nach Asien, bevor das Abkommen mit der Schweiz in Kraft tritt. Angesichts dieser Spur seien die Namen der Steuers&uuml;nder nur &ldquo;Beifang&rdquo;, sagt ein Insider.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/NRW-wirft-Schweizer-Banken-Beihilfe-vor-article6938516.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Nochmals:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14109#h02\">Die Hehler des fl&uuml;chtigen Geldes<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Unser Leser J.S. lie&szlig; uns das Ergebnis einer <a href=\"https:\/\/lqpp.de\/be\/initiative\/show\/276.html\">Abstimmung auf einem Forum der Piratenpartei zukommen<\/a>. Auch bei den Piraten gilt, das Sein bestimmt das Bewusstsein. Unter den aktiven Piraten finden sich viele Selbstst&auml;ndige, die auf dem Feld der Informationstechnologie t&auml;tig sind, darunter auch etliche Start-up-Unternehmer. Bei Selbstst&auml;ndigen ist eben die Neigung &bdquo;ohne Rechnung&ldquo; zu arbeiten, also Schwarzgeld zu machen nicht selten ziemlich ausgepr&auml;gt. Und auf bei der Steuer ist deshalb eben das Engagement f&uuml;r mehr Transparenz nicht sehr ausgepr&auml;gt.<\/em><br>\n<em>Es w&auml;re &uuml;brigens ein gro&szlig;er Irrtum, wenn man denkt, auf den Steuer-CDs w&uuml;rde man die Namen der wirklich gro&szlig;en Steuerhinterzieher oder gar von organisierten kriminellen  finden.<\/em><br>\n<em>Diese haben ihre Konten l&auml;ngst in Honkong oder auf den Cayman Islands. Es sind &uuml;berwiegend gutsituierte und gesellschaftlich hoch geachtete Mittelst&auml;ndler, die gerne ihr Schwarzgeld ins benachbarte Ausland bringen, schon deshalb um ohne Kontobewegungen auf dem deutschen Konto wieder an das Geld heranzukommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Steuer-Gewerkschaft &ndash; &bdquo;Das Bankgeheimnis muss weg&ldquo;<\/strong><br>\nThomas Eigenthaler spricht mit dem Tagesspiegel &uuml;ber die Probleme mit dem Steuerabkommen und erz&auml;hlt, welche Vorteile Steuers&uuml;nder-CDs mit sich bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/steuer-gewerkschaft-das-bankgeheimnis-muss-weg\/6982984.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Exhaustive Study Finds Global Elite Hiding Up to $32 Trillion in Offshore Accounts<\/strong><br>\nA new report reveals how wealthy individuals and their families have between $21 and $32 trillion of hidden financial assets around the world in what are known as offshore accounts or tax havens. The actual sums could be higher because the study only deals with financial wealth deposited in bank and investment accounts, and not other assets such as property and yachts. The inquiry was commissioned by the Tax Justice Network and is being touted as the most comprehensive report ever on the &ldquo;offshore economy.&rdquo; It also finds that private banks are deeply involved in running offshore havens, with UBS, Credit Suisse and Goldman Sachs handling the most assets. We&rsquo;re joined by the report&rsquo;s author, James Henry, a lawyer and former chief economist at McKinsey and Company.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IDg0Zv4KpQY&amp;feature=player_embedded\">DemcracyNow via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck: Wie die Regierung Merkel die Eurokrise versch&auml;rft<\/strong><br>\nDie derzeitige Politik der Troika und der Bundesregierung k&ouml;nne die Krise nur versch&auml;rfen, so Heiner Flassbeck. Haushaltkonsolidierung durch Ausgabenk&uuml;rzung habe in einer Rezession noch nie funktioniert. Zentrale Ursache der Eurokrise seien nicht die Haushaltsdefizite einzelner L&auml;nder, sondern die Handelsungleichgewichte in der Eurozone. W&auml;hrend einige s&uuml;deurop&auml;ische L&auml;nder zu viel ausgegeben h&auml;tten, habe Deutschland seit Ende der neunziger Jahre durch aggressive Lohn- und Ausgabensenkung seine Preise gesenkt und damit Export&uuml;bersch&uuml;sse erwirtschaftet, andere L&auml;nder seien dadurch in eine h&ouml;here Verschuldung geraten. Da es in der W&auml;hrungsunion keine M&ouml;glichkeiten zur Auf- oder Abwertung gibt, um diese Ungleichgewichte auszugleichen, sei die Krise auf diese Weise vorprogrammiert gewesen. Notwendig sei ein grundlegender Politikwechsel, um die Ursachen der Krise zu bek&auml;mpfen. Dazu geh&ouml;ren ein Ende der Spardiktate und Lohnk&uuml;rzungen, eine Abkehr von der Standortkonkurrenz in der Eurozone, die Schlie&szlig;ung der Finanzcasinos und eine gerechtere Steuerpolitik.<br>\nDie Sendung gliedert sich in f&uuml;nf Teile:\n<ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/253\">Sparen in der Rezession ist unm&ouml;glich \/ K&uuml;rzungen versch&auml;rfen Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/254\">Merkel-Regierung verweigert alle M&ouml;glichkeiten zur Eurorettung \/ Keine Inflationsgefahr<\/a> <\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/255\">Das globale Finanzcasino ist weiter ge&ouml;ffnet \/ Trennbankensystem n&ouml;tig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/256\">K&uuml;rzungspolitik f&ouml;rdert neuen Nationalismen \/ Besteuerung von hohen Einkommen und Verm&ouml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/257\">Rede von Heiner Flassbeck am 1.8. in Mainz: Was in Deutschland nicht gesagt werden darf<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Paul de Grauwe: The ECB Can Save the Euro &ndash; But It Has To Change Its Business Model<\/strong><br>\n[&hellip;] The question then is whether the ESM will be able to stabilize the government bond markets. My answer is no.<br>\nThe ESM has financial resources amounting to 500 billion euros. Compare this with the total government bonds outstanding of close to 2000 billion euros in Italy and of about 800 billion euros in Spain and it is immediately evident that the ESM will be unable to stem a crisis involving even one of these two countries, let alone the two together. [&hellip;]<br>\nThe only way to stabilize government bond markets is to involve the ECB, either indirectly by giving a banking license to the ESM so that it can draw on the resources of the ECB (see Gros and Mayer(2010)), or by direct ECB interventions. But the European leaders have been unable (unwilling) to take that necessary step to stabilize the euro zone.<br>\nThe ECB is the only institution that can prevent panic in sovereign bond markets from pushing countries into a bad equilibrium, because as a money-creating institution it has an infinite capacity to buy government bonds. Its infinite resources are key to being able to stabilize bond rates. This is the only way to gain credibility in the market. [&hellip;]<br>\nThe only strategy that can work is one that uses the ECB&rsquo;s unlimited resources as its core. Thus, the ECB should announce a cap on the spreads of the Spanish and Italian government bonds, say of 300 basis points. Such an announcement is fully credible if the ECB is committed to using all its firepower, which is infinite, to achieve this target.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ineteconomics.org\/blog\/inet\/paul-de-grauwe-ecb-can-save-euro-it-has-change-its-business-model\">INET Blog<\/a><\/li>\n<li><strong>IWF fordert weiteren Schuldenschnitt<\/strong><br>\nDer Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) verliert so langsam die Geduld &ndash; weniger mit der viel gescholtenen griechischen Regierung als vielmehr mit den anderen Eurostaaten. Wenn diese nicht bereit seien, dem Land Schulden zu erlassen, will der Fonds seine Hilfen einstellen, meldet das Wall Street Journal. Ohne Schuldenschnitt k&ouml;nne die Regierung in Athen ihre Budgetziele unm&ouml;glich einhalten. Die hohen Zinszahlungen f&uuml;r die Darlehen &ndash; 24 Milliarden Euro bis Ende 2014 &ndash; seien eine zu schwere Belastung f&uuml;r den griechischen Haushalt. Bislang hat Griechenland nur von privaten Banken 100 Milliarden Euro Schulden erlassen bekommen. Das verkleinerte den Schuldenberg aber nur unwesentlich, da das Land zugleich massenhaft neue Kredite erhielt. 127 Milliarden Euro kamen bislang von den Eurostaaten direkt oder &uuml;ber den Rettungsschirm. &Uuml;berdies haben die Notenbanker griechische Staatsanleihen in H&ouml;he von etwa 50 Milliarden Euro erworben. &ndash; Im September soll &uuml;ber die Auszahlung von weiteren 31,3 Milliarden Euro an Hilfsgeldern von IWF, EU und Europ&auml;ischer Zentralbank (EZB) entschieden werden. Schon vorher aber d&uuml;rfte Griechenland an den Rand der Zahlungsunf&auml;higkeit geraten. Denn bis zum 20. August muss die Regierung eine f&auml;llig werdende Anleihe in H&ouml;he von 3 Milliarden Euro an die EZB zur&uuml;ckzahlen &ndash; Geld, das sie nicht hat. Deshalb wird jetzt dar&uuml;ber spekuliert, ob sie es von der EZB selbst vorgeschossen bekommt, auch wenn dieser die direkte Finanzierung von Staaten eigentlich strengstens verboten ist. Die griechische Verschuldung w&auml;chst auf diese Weise immer weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2012%2F08%2F09%2Fa0122&amp;cHash=49a24841e0\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Durch den Schuldenerlass der privaten Banken und Fonds sollte die Gesamtverschuldung Athens bis 2020 auf ertr&auml;gliche 120 Prozent der Wirtschaftsleistung abgeschmolzen werden. Nur dass eigentlich schon immer klar war, dass dieser Wert nicht tragf&auml;hig ist. Der Economist kam seinerzeit  in seinen Projektionen zu dem Schluss, dass etwa ein <a href=\"http:\/\/www.economist.com\/node\/17982094?story_id=17982094\">Schuldenstand von 80 Prozent des BIP f&uuml;r Griechenland tolerabel sei<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Durch einen Verzicht der &ouml;ffentlichen Gl&auml;ubiger w&auml;re ein tragf&auml;higer Schuldenstand m&ouml;glich gewesen. Heute droht angesichts der weiter rasant schrumpfenden Wirtschaft der Schuldenstand in Relation zum Bruttoinlandsprodukt von derzeit &uuml;ber 160 Prozent in den n&auml;chsten Jahren weiter zu steigen. Angesichts der Rettungsm&uuml;digkeit allerorten, d&uuml;rfte die IWF- Forderung nicht durchsetzbar sein. Die Frage ist, wie ernst es dem IWF mit der Forderung ist. Dass Eurol&auml;nder f&uuml;r den IWF einspr&auml;ngen, ist aus denselben Gr&uuml;nden unwahrscheinlich. Bleibt nur noch &hellip;.. ?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Demokratieproblem Parlament<\/strong><br>\nItaliens Regierungschef Monti will, dass sich Regierungen weniger von Parlamenten abh&auml;ngig machen. Doch die EU braucht mehr Demokratie, nicht weniger<br>\nDauerhaft allerdings wird Europa dieses demokratische Defizit nicht ertragen. Die &ldquo;Z&uuml;ge einer psychologischen Aufl&ouml;sung Europas&rdquo;, die Monti ebenfalls sieht, werden sich versch&auml;rfen, wenn sich die B&uuml;rger auf der europ&auml;ischen Ebene dauerhaft nicht vertreten sehen.<br>\nMontis Landsmann Romano Prodi, einst Pr&auml;sident der EU-Kommission und wie Monti italienischer Ministerpr&auml;sident, hat es gerade wieder auf den Punkt gebracht. &ldquo;Wir brauchen nun ein starkes Engagement hin zur politischen Union, die transparent und unter Beteiligung aller durch ein neues, verfassungsgebendes Verfahren umzusetzen ist&rdquo;, schrieb er am Montag in der Bild-Zeitung. Vorschl&auml;ge, wie ein solches, demokratisch gest&auml;rktes Europa aussehen k&ouml;nnte, gibt es &uuml;brigens l&auml;ngst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2012-08\/eurokrise-eu-monti-demokratie-parlament%20\">Die Zeit Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Attac legt Konzept f&uuml;r europaweit koordinierte Verm&ouml;gensabgabe vor<\/strong><br>\nDas Attac-Konzept sieht eine einmalige, europaweit erhobene Abgabe vor, die das Verm&ouml;gen des reichsten einen Prozents der Gesellschaft mit durchschnittlich 50 Prozent belastet. Die Abgabe soll sowohl Geld- als auch Sachverm&ouml;gen umfassen und progressiv gestaffelt sein: Ein einfacher Million&auml;r m&uuml;sste 20 Prozent seines Verm&ouml;gens abgeben, Mehrfach-Milliard&auml;re w&uuml;rden mit bis zu 80 Prozent belastet. &ldquo;Das t&auml;te niemandem weh und w&auml;re ein Beitrag zu gr&ouml;&szlig;erer Verteilungsgerechtigkeit . Belastet w&uuml;rden diejenigen, die massiv von der Deregulierung der Finanzm&auml;rkte profitiert und dabei die Krise erst ausgel&ouml;st haben&rdquo;, stellte Bruno Marcon vom Attac-Rat fest.<br>\nEtwa Vier Billionen Euro w&uuml;rde die Verm&ouml;gensabgabe &agrave; la Attac europaweit bringen. Die Einnahmen sollen zu einem gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Teil in den &ouml;ffentlichen Sektor umverteilt werden, statt nur in den Schuldenabbau zu flie&szlig;en. Dazu Bruno Marcon: &ldquo;Wir m&uuml;ssen die Finanzm&auml;rkte durch Kapitalentzug schrumpfen und entmachten. Das ist eine der zentralen Herausforderungen der Zeit.&rdquo; Wichtig sei zudem, dass Abgabe europaweit koordiniert eingef&uuml;hrt wird. Denn die Krise habe einen europ&auml;ischen Charakter und sei nicht im nationalen Alleingang zu &uuml;berwinden.<br>\n&Uuml;ber die einmalige Verm&ouml;gensabgabe hinaus fordert Attac dringend dauerhafte Umverteilungsmechanismen. &ldquo;Die Krise ist in erster Linie die Folge einer immer weiter auseinandergehenden Schere zwischen Arm und Reich, die im Kapitalismus systemisch veranlagt ist. Dieses Problem kann nur durch eine permanente R&uuml;ckverteilung von oben nach unten und von privat zu &ouml;ffentlich gel&ouml;st werden&rdquo;, sagte Steffen Stierle. Instrumente daf&uuml;r seien etwa eine Verm&ouml;genssteuer, die st&auml;rkere Besteuerung hoher Einkommen und Gewinne sowie ein entschiedener Kampf gegen Steuerflucht und -hinterziehung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/fileadmin\/user_upload\/Kampagnen\/umverteilen\/Attac-Konzeptpapier_Umverteilen.pdf\">attac [PDF &ndash; 96,1 KB]<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist ja verst&auml;ndlich, dass die auf internationaler Ebene agierende NGO attac gleich eine europaweite Verm&ouml;gensteuer und Verm&ouml;gensabgabe verlangt. Das erinnert aber fatal an die Taktik der Bundesregierung etwa die Transaktionsteuer oder die Bankenregulierung auf die internationale oder zumindest auf die europ&auml;ische Ebene und damit auf die lange Bank zu verschieben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verbraucherpreise Juli 2012: + 1,7 % gegen&uuml;ber Juli 2011<\/strong><br>\nDer Preisauftrieb im Juli 2012 gegen&uuml;ber Juli 2011 wurde wie bereits in den vorangegangen Monaten ma&szlig;geblich durch Preiserh&ouml;hungen bei Verbrauchsg&uuml;tern (+ 3,2 %) bestimmt. Vor allem die Energiepreise lagen im Juli 2012 mit + 4,4 % deutlich &uuml;ber dem Vorjahresniveau (davon Haushaltsenergie: + 5,3 %; Kraftstoffe: + 2,9 %). Auch die Preise f&uuml;r Nahrungsmittel erh&ouml;hten sich im gleichen Zeitraum mit + 3,0 % sp&uuml;rbar. Ohne Ber&uuml;cksichtigung der Preisentwicklung dieser beiden G&uuml;tergruppen, die zusammen knapp 20 Prozent der Ausgaben privater Haushalte umfassen, h&auml;tte die Inflationsrate im Juli 2012 bei + 1,1 % gelegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2012\/08\/PD12_271_611.html;jsessionid=45E5E00B2E4548F37C4E1757DB2B3093.cae2\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Soviel zur allseits verbreiteten Inflationsgefahr.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kartellh&uuml;ter versprechen UBS Strafnachlass im Zinsskandal<\/strong><br>\nEine Reihe ehemaliger Mitarbeiter der Schweizer Gro&szlig;bank UBS hat im Zusammehang mit dem Skandal um manipulierte Zinsen offenbar mit US-Fahndern einen Strafnachlass ausgehandelt. Im Gegenzug sollen die Verd&auml;chtigen vollst&auml;ndig mit den Ermittlern zusammenarbeiten und bei der Aufdeckung des Skandals helfen. Wie eine mit der Untersuchung vertraute Person mitteilte, h&auml;tten die US-Beh&ouml;rden vor allem ehemaligen B&ouml;rsenh&auml;ndler und anderen, eher untergeordneten Mitarbeiter der Bank das Kronzeugenangebot gemacht&hellip;<br>\nAuch die Deutsche Bank hat Unterlagen und Insidern zufolge den amerikanischen und europ&auml;ischen Ermittlern umfangreiche Kooperation zugesagt und hofft, daf&uuml;r belohnt zu werden. Nach Angaben einer mit der Sache vertrauten Person konnte die Deutsche Bank schon im vergangenen Jahr eine Kronzeugenregelung mit Wettwerbsh&uuml;tern der Europ&auml;ischen Kommission und jenen in der Schweiz durchsetzen&hellip;<br>\nMit einem solchen Kuhhandel k&ouml;nnen die Banken einer m&ouml;glichen Strafe von Seiten der Wettbewerbsaufsicht entgehen. Insidern zufolge aber hei&szlig;t das nicht, dass auch automatisch verd&auml;chtige Mitarbeiter oder Ex-Mitarbeiter straffrei ausgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wallstreetjournal.de\/article\/SB10000872396390443404004577577981651456836.html?mod=rss_homepage_germany\">The Wall Street Journal<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eurofound: Mehr Stress bei der Arbeit<\/strong><br>\nEin gemischtes Bild &uuml;ber die Arbeitsbedingungen in Europa zeichnet die neue Erhebung von Eurofound, der europ&auml;ischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen. W&auml;hrend die Arbeitszeit sinkt, wachsen Arbeitsintensit&auml;t und psychischer Druck. Zu den Fortschritten z&auml;hlt die Studie den R&uuml;ckgang der durchschnittlichen Arbeitszeit. Sie reduzierte sich in der EU von 40,5 Stunden (1991, 12 Mitgliedstaaten) auf 37,5 (2010, 27 Mitgliedstaaten). Auch der Anteil der Besch&auml;ftigten, deren Arbeitswoche 48 oder mehr Stunden betr&auml;gt, sank von 18 auf zw&ouml;lf Prozent, gleichzeitig stieg die Teilzeitarbeit stark von 17 auf 27 Prozent an. Etwas gesunken ist das Arbeiten zu untypischen Zeiten, etwa an den Wochenenden. Dennoch: 2010 arbeiteten 23 Prozent aller Arbeitnehmer an mindestens drei Sonnabenden im Monat, f&uuml;r zehn Prozent galt das auch f&uuml;r die Sonntage. &ndash; Keinerlei Fortschritt registrierten die Forscher hingegen bei den gesundheitlichen Risiken, im Gegenteil. W&auml;hrend bei den k&ouml;rperlichen Arbeitsrisiken das Niveau nahezu unver&auml;ndert geblieben ist, wachsen die psychosozialen Risiken best&auml;ndig an. Beispiel Arbeitsintensit&auml;t: Immerhin 62 Prozent aller Befragten arbeiten unter engen Zeitvorgaben, 59 Prozent sogar mit hohem Tempo (&ldquo;high speed&rdquo;). &ldquo;Unsere Ergebnisse ergeben durchaus Anlass f&uuml;r Besorgnis&rdquo;, schreiben die Autoren. Inzwischen klagt auch fast ein F&uuml;nftel aller Erwerbst&auml;tigen dar&uuml;ber, Job und Privatleben nicht mehr unter einen Hut zu bekommen.<br>\nDass statistische Durchschnittswerte den Blick auf die Wirklichkeit allerdings auch tr&uuml;ben k&ouml;nnen, zeigt etwa die Frage an Erwerbst&auml;tige, ob sie glauben, auch noch mit 60 Jahren oder &auml;lter ihren Job ausf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Im Durchschnitt beantworteten dies 59 Prozent mit Ja. Differenziert man jedoch die Angaben nach Berufsgruppen, Sektoren und L&auml;ndern, variieren die Zahlen erheblich. Manager, Akademiker, viele Selbstst&auml;ndige liegen deutlich dar&uuml;ber, Besch&auml;ftigte mit k&ouml;rperlich anstrengenden Jobs deutlich darunter. F&uuml;r Erika Mezger, stellvertretende Direktorin von Eurofound, ist das ein klares Indiz, dass &ldquo;wir angesichts der europaweiten Debatte um die Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit viel st&auml;rker &uuml;ber eine Verbesserung der Qualit&auml;t der Arbeit nachdenken m&uuml;ssen.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/40639_40660.htm\">Magazin Mitbestimmung &ndash; Mehr Stress bei der Arbeit<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/40639_40659.htm\">Magazin Mitbestimmung &ndash; &ldquo;Zu hoher Diplomatie verpflichtet&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>DGB-Kritik: Von der Leyens Rentenpl&auml;ne provozieren Altersarmut<\/strong><br>\nUrsula von der Leyens Pl&auml;ne gegen Altersarmut sto&szlig;en auf massive Kritik.<br>\nDie Arbeitsministerin wird f&uuml;r ihr Konzept k&auml;mpfen m&uuml;ssen, denn selbst der Koalitionspartner hat &bdquo;erhebliche finanzielle Bedenken&ldquo;. Das von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vorgelegte Gesetzespaket gegen Armutsrenten steht massiv in der Kritik. Die SPD, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und Sozialverb&auml;nde sowie der Koalitionspartner FDP lehnen die Pl&auml;ne ab. Der DGB warf der Ministerin vor, Altersarmut zu provozieren statt sie zu bek&auml;mpfen. Es sei unverantwortlich, die R&uuml;cklagen der Rentenversicherung aufzubrauchen, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo; (Donnerstag). Auf die Senkung des Beitragssatzes von derzeit 19,6 Prozent auf 19 Prozent solle von der Leyen verzichten. Die geplante Zuschussrente bezeichnete Buntenbach als weitgehend wirkungslos. Von einer &bdquo;Sozialhilfe plus&ldquo; sprach Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes, in den &bdquo;Ruhr Nachrichten&ldquo;. Altersarmut lasse sich mit dieser Zuschussrente nicht wirksam bek&auml;mpfen. Die H&uuml;rden seien so hoch, dass die neue Leistung ins Leere laufen m&uuml;sse&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/dgb-kritik-von-der-leyens-rentenplaene-provozieren-altersarmut\/6979220.html\">Handelsblatt online <\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Lohn-Skandal bei Rewe: Werkvertr&auml;ge torpedieren den Leiharbeiter-Mindestlohn<\/strong><br>\n&bdquo;Die zweitgr&ouml;&szlig;te deutsche Lebensmittelkette betreibt bundesweit an neun M&auml;rkten ein Drive-in-Modell, bei dem der Kunde die Waren online bestellt und selbst abholt. Noch in diesem Jahr will der H&auml;ndler zwei bis drei weitere Standorte mit diesem Service ausstatten. Das Lohnniveau bei Werkvertr&auml;gen liegt noch unter dem von Leiharbeit. Das haben verdeckte Mitarbeiter bei dem Supermarkt Rewe herausgefunden. Doch auch dieser geringe Lohn kann noch weiter gedr&uuml;ckt werden. Durch Akkordvereinbarungen r&auml;umen Warenverr&auml;umer Regale teilweise f&uuml;r unter sechs Euro ein. Das erfuhren zwei Mitarbeiter des ZDF-Wirtschaftsmagazins WISO am eigenen Leib, als sie verdeckt bei Rewe arbeiteten. Der Mindestlohn f&uuml;r Leiharbeit liegt bei 7,01 Euro. &bdquo;So absurd das klingt, Leiharbeit ist schlichtweg zu teuer geworden. Der Vorteil des Werkvertrages ist der, dass er vorherige Leiharbeit noch einmal 15 bis 20 Prozent billiger macht&ldquo;, sagt Gerd Denzel, Experte f&uuml;r Leiharbeit bei der Gewerkschaft Ver.di&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/arbeitsmarkt\/lohn-skandal-bei-rewe-werkvertaege-torpedieren-den-leiharbeiter-mindestlohn_aid_794498.html\">Focus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie der KKK nach Schwaben kam<\/strong><br>\nEin Neonazi-S&auml;nger konnte in ganz Deutschland Mitglieder f&uuml;r den rassistischen Geheimbund rekrutieren, darunter zwei Polizisten. Erfahren sollte das niemand. [&hellip;]<br>\nDoch sowohl der Verfassungsschutz in Baden-W&uuml;rttemberg als auch die Bundesbeh&ouml;rde in K&ouml;ln hielten es all die Jahre noch nicht mal f&uuml;r notwendig, in einem ihrer Jahresberichte auch nur zu erw&auml;hnen, dass die &bdquo;European White Knights of the Ku Klux Klan&ldquo; in Deutschland gut zwei Jahre lang ihr Unwesen trieben; dass dort zwischenzeitlich zwei Polizisten mitmischten, erfuhr die &Ouml;ffentlichkeit erst recht nicht. Auch der fr&uuml;here Landespolizeichef wusste fr&uuml;h Bescheid &ndash; und hielt &uuml;ber die Jahre dicht.<br>\nDie Aff&auml;re kam nur durch Zufall ans Licht: wegen der Ermittlungen zur rechtsextremen Terrorgruppe &bdquo;Nationalsozialistischer Untergrund&ldquo; (NSU). Die beiden ehemaligen Ku-Klux-Klan-Mitglieder waren Kollegen der mutma&szlig;lich von den NSU-Terroristen am 25. April 2007 an der Heilbronner Theresienwiese ermordeten Polizistin Mich&egrave;le Kiesewetter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!99280\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mexiko: Hoffnung auf Ruhe durch Korruption<\/strong><br>\nor sechs Jahren hatte Pr&auml;sident Felipe Calder&oacute;n dem Drogenhandel den &ldquo;Krieg&rdquo; erkl&auml;rt und daf&uuml;r mehr als 400 000 Polizisten und 50 000 Soldaten aufgeboten. Die Mitarbeiter der Generalstaatsanw&auml;ltin der Republik (Procuradur&iacute;a General de la Rep&uacute;blica, Generalstaatsanwaltschaft), Marisela Morales Ib&aacute;&ntilde;ez, haben die Zahl der get&ouml;teten Sicherheitskr&auml;fte von Dezember 2006 bis Juni 2011 ermittelt: 2 888 Soldaten, Marineangeh&ouml;rige, Polizisten und Geheimagenten. 45 Prozent der Opfer waren Gemeindepolizisten; die St&auml;dte und Landkreise, die die Polizeiarbeit direkt vor Ort leisten, m&uuml;ssen also den Gro&szlig;teil der Verluste tragen. Die Mafias wollen ihr Gesetz bei den &ouml;rtlichen Beh&ouml;rden durchsetzen &ndash; wenn n&ouml;tig mit Gewalt, aber sie nehmen zu diesem Zweck auch immer mehr Einfluss auf Wahlen und andere demokratische Verfahren. Seit 2006 wurden 32 B&uuml;rgermeister umgebracht, die meisten von Killern der Kartelle.  Die Drogenkartelle gr&uuml;nden ihre Herrschaft auf Terror. In den n&ouml;rdlichen und westlichen Bundesstaaten haben die Killer ein makabres Ritual eingef&uuml;hrt: die Enthauptung. Die Tageszeitung Reforma z&auml;hlte 453 Enthauptungen im Jahr 2011. Solche Hinrichtungen wirken noch erschreckender, da sie von den T&auml;tern gefilmt und ins Internet gestellt werden. Mexiko schwankt zwischen Angst und Resignation, man kommt mit dem Z&auml;hlen der Toten kaum noch nach: Die Tageszeitung La Jornada gibt die Zahl der Opfer seit 2006 mit 55 671 an, die Wochenzeitung Zeta kommt auf 65 000, die Generalstaatsanwaltschaft auf etwa 47 500. Wenn der Krieg in dieser Form weitergeht, wird er ebenso viele Opfer fordern wie der Balkankonflikt in den 1990er Jahren. Im Pr&auml;sidentschaftswahlkampf machten die meisten Medien und offiziellen Kommentatoren Pr&auml;sident Calder&oacute;n f&uuml;r die nationale Trag&ouml;die verantwortlich. Alle Fraktionen der Linken sind sich darin einig, dass die Militarisierung des Landes im Drogenkrieg eine Bedrohung der Menschenrechte und der mexikanischen Demokratie darstellt. Armee und Bundespolizei haben sich im Drogenkrieg zahlloser &Uuml;bergriffe schuldig gemacht. Zahlreiche Mexikaner emp&ouml;ren sich gegen diese Praxis, die einer s&uuml;damerikanischen Diktatur der 1970er Jahre w&uuml;rdig w&auml;re und die zudem das Image der Armee besch&auml;digt &ndash; eine der wenigen Institutionen, die bislang von einem Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung noch respektiert wurde.<br>\nIm Jahr 2000 beendete der Wahlsieg von Vicente Fox, der ebenso wie der abgew&auml;hlte Pr&auml;sident Calder&oacute;n der konservativen PAN (Partido Acci&oacute;n Nacional) angeh&ouml;rt, die &uuml;ber 70 Jahre dauernde Regentschaft der PRI. Bis dahin hatten die gro&szlig;en im Drogenhandel aktiven Mafias, wie das Golf-Kartell und die Kartelle von Guadalajara, Ju&aacute;rez und Tijuana, ihr Gesch&auml;ft so betrieben, dass sie das Alltagsleben im Lande nicht allzu sehr st&ouml;rten. Da sie Unterst&uuml;tzung von h&ouml;chsten staatlichen Ebenen genossen, erreichten die Drogenlieferungen ohne Zwischenf&auml;lle die US-Grenze. &ndash; Die ehemalige Staatspartei PRI hat die Wahlen mit 39 Prozent der Stimmen f&uuml;r ihren Kandidaten Enrique Pe&ntilde;a Nieto gewonnen. Die Kartelle haben, so scheint es, nun tats&auml;chlich den Sieg &uuml;ber die mexikanische Demokratie davongetragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2012\/07\/13.mondeText.artikel,a0038.idx,9\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein bedr&uuml;ckender Bericht, was auch durch die Ratlosigkeit des Berichterstatters deutlich wird, dem eigentlich nichts anderes &uuml;brig bleibt als eine Schreckensmeldung an die andere zu reihen. Die Hoffnung, dass die neue Regierung durch erneute Duldung des organisierten Verbrechens Frieden in das Land bringen w&uuml;rde, d&uuml;rfte sich nicht erf&uuml;llen. Die Kartelle haben bewiesen, dass ihre Herrschaft vor allem in den Regionen zur US-Grenze nicht zu brechen ist. Politik und Justiz bis in hohe Instanzen sind auch heute von der organisierten Kriminalit&auml;t unterwandert. Mexiko hat viel zu sp&auml;t, nach jahrzehntelanger Duldung zu k&auml;mpfen begonnen. Rauschgift gelangt seit Beginn des 20.Jahrhunderts &uuml;ber die mexikanischen See- und Landesgrenzen in die USA und heute erzielen die Kartelle ihre Einnahmen &ldquo;nur&rdquo; noch zu ca. 40 Prozent aus dem Drogenhandel.  Wenn der Zerfall der Staatsgewalt so weiter geht &ndash; 98 Prozent der Straftaten in Mexiko werden nie aufgekl&auml;rt &ndash; d&uuml;rfte Mexiko zum globalen Problem werden. &Auml;hnlich der Al Qaida besitzt die organisierte Kriminalit&auml;t dann einen R&uuml;ckzugsraum, von dem aus sie ihre &ldquo;Gesch&auml;fte&rdquo; in der ganzen Welt ausbreiten und ihre Einnahmen &uuml;ber die unkontrollierten Kan&auml;le  der Weltfinanzwirtschaft reinwaschen lassen kann. Kaum zu begreifen, dass die USA an ihrer S&uuml;dgrenze einen solchen &ldquo;Staat&rdquo; duldet. Mit einem Bruchteil des Geldes f&uuml;r den Krieg im Irak und in Afghanistan h&auml;tten die USA zur Stabilisierung dieses Landes beitragen k&ouml;nnen. Die durch die Freihandelszone NAFTA versprochene Perspektive einer &ouml;konomische Stabilisierung Mexikos hat sich nicht erf&uuml;llt &ndash; der Makt regelt eben nicht alles.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Urheberrecht in der Wissenschaft: F&uuml;r Fairness und Ausgewogenheit<\/strong><br>\nDie Wissenschaft braucht ein anderes Urheberrecht, um Gro&szlig;verlage in die Schranken zu weisen. Die Balance zwischen Urhebern, Rechteverwertern und Nutzern ist gest&ouml;rt. In den besonders renommierten Organen zu publizieren, bef&ouml;rdert die Wahrnehmung der Forschungsergebnisse ebenso wie das Renommee der Autoren. So stehen Wissenschaftler unter sehr hohem Druck, diese vorrangig zur Ver&ouml;ffentlichung zu nutzen. Die Rechteverwerter wiederum verbinden mit ihrer T&auml;tigkeit grunds&auml;tzlich kommerzielle Erwartungen. Sie haben daher kein Interesse daran, die spezifischen Eigeninteressen unterschiedlicher Urhebersph&auml;ren vom Gesetzgeber ber&uuml;cksichtigt zu sehen, vor allem dann nicht, wenn diese &ndash; wie in der Wissenschaft &ndash; ureigentlich nicht kommerzieller Natur sind oder die kommerzielle Verwertbarkeit gar einschr&auml;nken k&ouml;nnten. Die Europ&auml;ische Kommission hat vor einigen Jahren festgestellt, dass sich im Bereich der Wissenschaftsverlage quasi-monopolistische Angebotsstrukturen herausgebildet haben. Da das Gesch&auml;ft sehr stark von einigen wenigen international agierenden Gro&szlig;verlagen bestimmt wird, die ihren Blick seit Jahren kompromisslos in Richtung der Mehrung des Shareholder-Value richten, steigen die Preise gerade der zentralen Zeitschriften mittlerweile in nahezu astronomische H&ouml;hen. Bei den Marktf&uuml;hrern Elsevier, Springer und Wiley-Blackwell sind Preiserh&ouml;hungen von 1990 bis heute von 500 Prozent und sogar mehr keine Seltenheit. Und das, obwohl die Verlage den wissenschaftlichen Autoren in aller Regel keine Honorare bezahlen, sie auch nicht an den Gewinnen beteiligen, die Autoren ihre Aufs&auml;tze bereits im Verlagsformat einreichen und auch die am peer-review-Prozess beteiligten Wissenschaftler zumeist keine Honorare erhalten. &ndash; Diese Preisentwicklung hatte in den vergangenen Jahren gravierende Folgen: Bibliotheken mussten Zeitschriftenabonnements k&uuml;ndigen und k&ouml;nnen weniger Monographien anschaffen. Der damit verbundene Verlust der Literaturversorgung in der Breite hat Auswirkungen auf die Leistungsf&auml;higkeit der Wissenschaft selbst. Es entsteht zudem ein Verdr&auml;ngungswettbewerb, der insbesondere die Existenz von Klein- und Spezialverlagen gef&auml;hrdet. &ndash; Einer anstehenden Neuregelung des Urheberrechts kommt die Aufgabe zu, das Gleichgewicht zwischen den Interessen der Urheber, der Nutzer und der Rechteverwerter im Wissenschaftsbereich wiederherzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/forschung-und-lehre\/urheberrecht-in-der-wissenschaft-fuer-fairness-und-ausgewogenheit-11847247.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wer als NDS-Nutzer die Kenntnis &uuml;ber Auffassungen bestimmter Wissenschaftler oder einfach ein bestimmtes Thema vertiefen m&ouml;chte, wird durch die Preise der Verlage schnell abgeschreckt und kann nur hoffen, dass eine gut sortierte Universit&auml;tsbibliothek in der N&auml;he liegt. &ndash; <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/legale-downloads-archive-org-verschenkt-filme-buecher-musik-a-848972.html\">Eine Million B&uuml;cher, 120.000 Audiodateien und 10.000 Filme bieten die Online-Archivare von archive.org &uuml;ber das Filesharing-Protokoll BitTorrent an<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bildungssparen: &ldquo;An der Lebenswirklichkeit vorbei&rdquo;<\/strong><br>\nZu teuer, zu kompliziert in der Umsetzung: Bereits Anfang 2012 hatte die Bundesregierung in aller Stille mit dem &bdquo;Bildungssparen&ldquo; eines ihrer  Prestigeprojekte beerdigt. Nun versucht die FDP das Konzept wiederzubeleben &ndash; sie pocht weiter auf die Umsetzung des Koalitionsvertrags. Warum damit weder Kleinverdienern noch der Mittelschicht geholfen w&auml;re, erkl&auml;rt DGB-Bildungsexperte Matthias Anbuhl im Interview.<br>\nDas sogenannte Bildungssparen w&uuml;rde die soziale Spaltung im Bildungswesen weiter vertiefen. Was bei der Riester-Rente kaum gelingt, wird beim Bildungssparen erst recht scheitern: jene zur privaten Vorsorge zu bewegen, die wenig haben. Das Sparmodell geht doch an der Lebenswirklichkeit der Geringverdiener schlicht vorbei. Sie sind schon damit &uuml;berfordert, privat f&uuml;r die Rente zu sparen. Das Zukunftskonto armer Kinder wird genauso leer bleiben wie der Geldbeutel ihrer Eltern&hellip;<br>\nAuch f&uuml;r die Mittelschicht ist das Zukunftskonto ein vergiftetes Geschenk. Millionen Eltern zahlen schon jetzt viel Geld f&uuml;r Schulb&uuml;cher, Nachhilfe und Hort. Machen alle Eltern eifrig beim Bildungssparen mit, zieht sich der Staat weiter aus dem Bildungswesen zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++7d46797e-e161-11e1-af33-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne kritisieren Vergabepraxis beim Deutschlandstipendium<\/strong><br>\nEin Jahr nach der Einf&uuml;hrung des Deutschlandstipendiums ist eine fundierte Bilanz des Instruments dringend notwendig, fordern die Gr&uuml;nen&hellip;<br>\nLaut der Erhebung des Statistischen Bundesamts h&auml;tten 2011 nicht einmal 0,25 Prozent der Studierenden ein Deutschlandstipendium nach dem &bdquo;Gesetz zur Schaffung eines nationalen Stipendienprogramms&ldquo; erhalten. Die Gr&uuml;nen kritisieren, dass damit die Bundesregierung ihr urspr&uuml;nglich ausgegebenes Ziel deutlich verfehlt, in diesem Jahr acht Prozent der Studierenden mit einem Deutschlandstipendium zu f&ouml;rdern.<br>\nIn einem Katalog von 30 Fragen wollen die Gr&uuml;nen wissen, wie sich der Finanzaufwand des Bundes f&uuml;r das Deutschlandstipendium entwickelt hat. Die Faktion fragt, warum bis zum 31. Dezember 2011 nur 5,7 Millionen Euro und damit nur etwas mehr als die H&auml;lfte der f&uuml;r 2011 eingeplanten Haushaltsmittel abgeflossen sind. Auch interessiert die Gr&uuml;nen, ob die nicht verbrauchten Mittel f&uuml;r das Deutschlandstipendium vollst&auml;ndig in die Globale Minderausgabe eingeflossen sind. &bdquo;Zu welchem Zeitpunkt&ldquo;, fragen die Gr&uuml;nen, &bdquo;soll nach den Planungen der Bundesregierung die im Gesetz genannte Zielvorgabe von acht Prozent beziehungsweise 160.000 mit einem Deutschlandstipendium gef&ouml;rderte Studierende erreicht sein, und welche Zwischenschritte sind f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre geplant?&ldquo; In ihrer Anfrage kritisieren die Gr&uuml;nen, dass kaum Aussagen zur sozialen Herkunft der Studierenden und zu den seitens der Stifter angegebenen Gr&uuml;nden f&uuml;r eine zweckgebundene Vergabe eines Stipendiums vorliegen. Auch zur Vergabepraxis und den Vergabevoraussetzungen wie auch zu den Verwaltungsausgaben der Hochschulen l&auml;gen keine Informationen vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_08\/2012_360\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Statt die &bdquo;Vergabepraxis&ldquo; zu kritisieren, sollten die Gr&uuml;nen besser die Abschaffung des sog. &bdquo;Deutschlandstipendiums&ldquo; fordern. Siehe &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6849\">Du bist Deutschland &ndash; zu teuer!<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Vergesst China! Europa ist die Sport-Weltmacht<\/strong><br>\nVergesst China. Vergesst die USA. Wenn es eine wirkliche Gro&szlig;macht des Sports gibt, dann ist es die Europ&auml;ische Union.<br>\nWenn man nur die Goldmedaillen z&auml;hlt, hat die EU der 27 bei der letzten Z&auml;hlung 70 gewonnen, das sind so viele wie China (36) und die USA (34) zusammen. Dabei ist die Bev&ouml;lkerung der EU mit 503 Millionen zwar gr&ouml;&szlig;er als jene der USA mit 314, aber nur gut ein Drittel so gro&szlig; wie die Bev&ouml;lkerung Chinas mit 1,35 Milliarden Men<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article108559160\/Vergesst-China-Europa-ist-die-Sport-Weltmacht.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> W&auml;re die Disziplin &bdquo;Milchm&auml;dchenrechnen&ldquo; olympisch, w&uuml;rde Alan Posener zu den Top-Favoriten auf Gold geh&ouml;ren. Wenn die EU &ndash; rein hypothetisch &ndash; mit einer gemeinsamen Mannschaft bei den Olympischen Spielen antreten d&uuml;rfte, k&ouml;nnte sie in den Mannschaftssportarten auch nur eine einzige Mannschaft stellen und generell wesentlich weniger Sportler antreten lassen. <a href=\"http:\/\/olympia.ard.de\/london2012\/ergebnisse\/ergebnisse375_discipline-167_eventId-60_gender-202.html\">Die<\/a> <a href=\"http:\/\/olympia.ard.de\/london2012\/ergebnisse\/ergebnisse375_discipline-93_eventId-60_gender-201.html\">Medaillenflut<\/a> <a href=\"http:\/\/olympia.ard.de\/london2012\/ergebnisse\/ergebnisse375_discipline-555_eventId-60_gender-201.html\">der<\/a> <a href=\"http:\/\/olympia.ard.de\/london2012\/ergebnisse\/ergebnisse375_discipline-222_eventId-60_gender-200.html\">Europ&auml;er<\/a> <a href=\"http:\/\/olympia.ard.de\/london2012\/ergebnisse\/ergebnisse375_discipline-139_eventId-60_gender-201.html\">s&auml;he<\/a> <a href=\"http:\/\/olympia.ard.de\/london2012\/ergebnisse\/ergebnisse375_discipline-205_eventId-60_gender-201.html\">dann<\/a> <a href=\"http:\/\/olympia.ard.de\/london2012\/ergebnisse\/ergebnisse375_discipline-136_eventId-60_gender-201.html\">jedoch<\/a> <a href=\"http:\/\/olympia.ard.de\/london2012\/ergebnisse\/ergebnisse375_discipline-53_eventId-60_gender-200.html\">merklich<\/a> <a href=\"http:\/\/olympia.ard.de\/london2012\/ergebnisse\/ergebnisse371_discipline-148_eventId-60_gender-200.html\">bescheidener<\/a> <a href=\"http:\/\/olympia.ard.de\/london2012\/ergebnisse\/ergebnisse371_discipline-66_eventId-60_gender-201.html\">aus<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14126","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14126","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14126"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14126\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14129,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14126\/revisions\/14129"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14126"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14126"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14126"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}