{"id":141349,"date":"2025-11-02T09:00:13","date_gmt":"2025-11-02T08:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141349"},"modified":"2025-10-31T11:33:34","modified_gmt":"2025-10-31T10:33:34","slug":"hinweise-der-woche-433","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141349","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141349#h01\">Nicht mehr im Frieden, schon mitten im Krieg?!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141349#h02\">R&uuml;stungsspenden an Abgeordnete: abgeordnetenwatch zeigt Rheinmetall-Tochter an &ndash; Staatsanwaltschaft spricht von normaler &bdquo;Klimapflege&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141349#h03\">Aufr&uuml;stung als Sackgasse: Milit&auml;rische Zeitenwende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141349#h04\">Der Gaskrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141349#h05\">&ldquo;Es braucht ukrainische Soldaten&rdquo; &ndash; Union will Zuzug junger Ukrainer stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141349#h06\">Donbas: &laquo;Wir haben unser Mandat verraten&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141349#h07\">Vermutliche Luftraumverletzungen: &laquo;Medial v&ouml;llig &uuml;bertrieben&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141349#h08\">Wenn er nicht selbst denken muss, kennt sogar der Spiegel die Nachfrage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141349#h09\">Argentinien: Abwertung und amerikanische Einmischung, sonst keinerlei Fortschritt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141349#h10\">Stadtbild, Migration, Rente: Deutschland leistet sich die d&uuml;mmsten Debatten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nicht mehr im Frieden, schon mitten im Krieg?!<\/strong><br>\nWas westliche Verweigerung und Bestrafung anrichten: Der Niedergang beschleunigt sich [&hellip;]<br>\nAm Freitag ereiferte sich die Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen &uuml;ber China und dessen wirtschaftliche Sanktionsma&szlig;nahmen. Sie drohte Vergeltung an. Das, was der EU mit der (russischen) Energie passiert sei, werde ihr nicht auch noch bei Seltenen Erden passieren. Sie k&uuml;ndigte an, notfalls zur handelspolitischen Keule zu greifen. [&hellip;]<br>\nEs ist v&ouml;llig eindeutig: Wer Wirtschaftssanktionen einsetzt, glaubt, das Sagen zu haben und so erzwingen zu k&ouml;nnen, was anders nicht mehr gelingt: das Aufsteigen von ernsthaften Konkurrenten zu verhindern.<br>\nDas aktuelle Problem mit China besteht darin, dass das Land nicht mehr kuscht, sondern inzwischen zur&uuml;ckschl&auml;gt.<br>\nSo aber stellte es von der Leyen nicht dar. Sie tat so, als w&auml;re China der wirtschaftliche Aggressor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/nicht-mehr-im-frieden-schon-mitten\">Petra Erler<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wunsch nach klarer Friedenspolitik&ldquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Lage der Gewerkschaften unter dem Eindruck der aktuellen Kriegsvorbereitungen durch die Bundesregierung sprach german-foreign-policy.com mit Ulrike Eifler. Eifler, Gewerkschafterin in W&uuml;rzburg, Mitglied im Parteivorstand von Die Linke sowie Mitorganisatorin der &bdquo;Gewerkschaftskonferenzen f&uuml;r den Frieden&ldquo;, sieht die Gewerkschaften gegenw&auml;rtig unter dem Druck von Deindustrialisierung und Umleitung s&auml;mtlicher verf&uuml;gbaren staatlichen Ressourcen in die Militarisierung von Wirtschaft und Gesellschaft in einer schwierigen Lage. Sie weist allerdings auf die historische Rolle von Arbeitsk&auml;mpfen bei der Beendigung von Kriegen hin &ndash; und auf die Rolle von Gewerkschaften in den Massenprotesten gegen die Hochr&uuml;stung in den 1980er Jahren, in den Protesten gegen die Irak-Kriege 1991 und 2003 und international auch gegen den Gaza-Krieg. Die Abwesenheit des Deutschen Gewerkschaftsbunds bei den Demonsrationen gegen die israelische Kriegsf&uuml;hrung sei global eine absolute Ausnahme. Eifler dringt auf eine enge Einbindung der Gewerkschaften in die K&auml;mpfe gegen Krieg und Militarisierung und warnt, die Unionsparteien orientierten zur Absicherung ihrer Deregulierungspl&auml;ne &bdquo;immer st&auml;rker auf die AfD&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10176\">German Foreign Policy <\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Dem Kriegsgeschrei entgegen<\/strong><br>\nIn einer von Gleichg&uuml;ltigkeit und Kriegsrhetorik gepr&auml;gten Gesellschaft kann echter Wandel nur gelingen, wenn Menschen in der realen physischen Welt zusammenkommen und f&uuml;r Frieden einstehen.<br>\nDer Mensch gew&ouml;hnt sich an vieles, wenn er nur lang genug damit konfrontiert ist. Das ist wohl eine seiner gr&ouml;&szlig;ten St&auml;rken und Schw&auml;chen zugleich. Die Ukraine und der Gazastreifen sind nur die beiden prominentesten Regionen, in denen aktuell Dinge passieren, die man kaum ertragen kann. Und doch ertragen wir es und gew&ouml;hnen uns Schritt f&uuml;r Schritt an die Militarisierung der Sprache und des Alltags, bis wir wieder f&uuml;r m&ouml;glich halten, was man einst unter der Formel &bdquo;nie wieder&ldquo; als uneinnehmbar angesehen hat. In einer solchen Welt Frieden zu praktizieren, ist nicht leicht, aber notwendig. Denn genau das ist Frieden: eine Praxis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/dem-kriegsgeschrei-entgegen\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>R&uuml;stungsspenden an Abgeordnete: abgeordnetenwatch zeigt Rheinmetall-Tochter an &ndash; Staatsanwaltschaft spricht von normaler &bdquo;Klimapflege&ldquo;<\/strong><br>\nEine Rheinmetall-Tochter hat gezielt jenen Abgeordneten Wahlkampfspenden zukommen lassen, die &uuml;ber milliardenschwere R&uuml;stungsauftr&auml;ge entscheiden. abgeordnetenwatch erstattete daraufhin Strafanzeige. Doch die Generalstaatsanwaltschaft Berlin sieht keinen Anfangsverdacht und spricht von einer zul&auml;ssigen &bdquo;Klimapflege&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/in-eigener-sache\/abgeordnetenwatch-zeigt-rheinmetall-tochter-an-staatsanwaltschaft-spricht-von-normaler-klimapflege\">abgeordnetenwatch<\/a>\n<p>dazu: <strong>Rheinmetall-Tochter spendete vor Abstimmung an Abgeordnete &ndash; Justiz sieht normale &ldquo;Klimapflege&rdquo; <\/strong><br>\nMedienberichten zufolge soll Blackned, ein Tochterunternehmen des deutschen R&uuml;stungskonzerns Rheinmetall, versucht haben, Bundestagsabgeordnete zu beeinflussen. Die Firma nahm demnach gezielt Abgeordnete ins Visier, die &uuml;ber milliardenschwere R&uuml;stungsauftr&auml;ge im Haushalts- und Verteidigungsausschuss entscheiden, und stellte diesen Wahlkampfspenden in Aussicht.<br>\nDie Organisation Abgeordnetenwatch sieht dies als m&ouml;glichen Versuch der Einflussnahme und stellte Strafanzeige gegen die Rheinmetall AG und die Blackned GmbH wegen des Verdachts der Bestechung von Mandatstr&auml;gern.<br>\nDie Generalstaatsanwaltschaft Berlin hat den Anfangsverdacht auf Bestechung nun verworfen. Grund daf&uuml;r: Die Spenden h&auml;tten lediglich der &ldquo;Klimapflege&rdquo;, also der generellen politischen Beziehungspflege, gedient. Eine konkrete Gegenleistung sei &ldquo;nicht erkennbar gewesen&rdquo;, die Intention Blackneds sei auf &ldquo;allgemein formulierte politische Interessen&rdquo; beschr&auml;nkt geblieben. Ein Anfangsverdacht auf Bestechung ergebe sich daher nicht. Abgeordnetenwatch kritisierte die Entscheidung scharf und schrieb in einer Mitteilung:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/inland\/260086-rheinmetall-tochter-spendete-vor-abstimmung\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Deutschland will Waffen f&uuml;r 377 Milliarden kaufen &ndash; diese Systeme stehen auf der Liste<\/strong><br>\nWie aus einem Dokument, welches der Redaktion vorliegt, hervorgehen soll, will das Bundesverteidigungsministerium Waffen im Umfang von 377 Milliarden Euro f&uuml;r den Zeitraum von 2024 bis 2034 kaufen. (&hellip;)<br>\nUnter den bereits feststehenden Lieferanten sind 160 deutsche Unternehmen. Auf diese Auftr&auml;ge entfallen insgesamt Auftragswerte von 182 Milliarden Euro. (&hellip;)<br>\nMit dem geplanten Kauf der Systeme wird auch klar, dass sich die Bundesregierung auch weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit den USA verl&auml;sst. Zuletzt hatte es auch in Berlin &Uuml;berlegungen gegeben, sich mehr auf europ&auml;ische Systeme zu verlassen, da man eine m&ouml;gliche Einflussnahme der USA auf europ&auml;ische politische Entscheidungen f&uuml;rchtet. Die gro&szlig;z&uuml;gigen Planungen wischen diese Bedenken offenbar beiseite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/deutschland-will-waffen-fuer-377-milliarden-kaufen-diese-systeme-stehen-auf-der-liste_6f65ff47-5c61-4273-aa1a-497f32e03239.html\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wahnsinn: 377.000.000.000 Euro f&uuml;r deutsche Aufr&uuml;stung (&hellip; und trotzdem keine Unabh&auml;ngigkeit von den USA)<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141234\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Aufr&uuml;stung als Sackgasse: Milit&auml;rische Zeitenwende<\/strong><br>\nDie aktuelle Aufr&uuml;stungspolitik f&uuml;hrt in eine Sackgasse. Daher sollten wir uns dringend vom Mythos der propagierten Wehrhaftigkeit verabschieden. [&hellip;]<br>\nNachr&uuml;stung sei notwendig, weil Europa wehrhafter werden m&uuml;sse, sagen die F&uuml;rsprecherInnen. Doch schon jetzt sind die europ&auml;ischen Nato-Staaten hinsichtlich Wirtschaftsleistung, Verteidigungsausgaben und Waffensystemen Russland klar &uuml;berlegen. Wer profitiert also von der neuen Aufr&uuml;stung?<br>\nGanz sicher nicht die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung, sondern eine R&uuml;stungslobby aus Politik, Industrie und Milit&auml;r, f&uuml;r die der Angstzustand das beste Gesch&auml;ftsmodell bleibt. Zentralisierte Verwaltungssysteme neigen dazu, die Welt um sich herum zu vereinfachen, die eigenen M&ouml;glichkeiten zu &uuml;bersch&auml;tzen und andere Sichtweisen nicht zu akzeptieren. So entsteht ein in sich geschlossenes System von Sonderinteressen, das kaum reformierbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Aufruestung-als-Sackgasse\/!6122498\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Zeitenwende f&ouml;deral: Wie die Bundesl&auml;nder auf Kriegswirtschaft umschalten<\/strong><br>\nDeutschland r&uuml;stet auf. Vom R&uuml;stungs-Primus bis zum Zulieferer: Alle suchen ihre Rolle. Was bedeutet das auf L&auml;nderebene?<br>\nDie sogenannte &ldquo;Zeitenwende&rdquo; wird staatlich als sicherheitspolitische Notwendigkeit begr&uuml;ndet, f&uuml;hrt jedoch zugleich zu einer grundlegenden wirtschaftspolitischen Weichenstellung.<br>\nMit der Ausnahme von R&uuml;stungsausgaben aus der Schuldenbremse und der Einrichtung milliardenschwerer Sonderverm&ouml;gen entsteht eine Finanzstruktur, die milit&auml;rische Industrieproduktion langfristig absichert, w&auml;hrend andere &ouml;ffentliche Bereiche weiter unter Finanzdruck stehen.<br>\nDiese Entwicklung pr&auml;gt zunehmend auch die f&ouml;derale Ebene, wo sich Bundesl&auml;nder strategisch entlang milit&auml;rischer Wertsch&ouml;pfungsketten positionieren. Vor diesem Hintergrund f&uuml;hrte das Magazin loyal eine Befragung unter allen 16 Landesregierungen durch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Zeitenwende-foederal-Wie-die-Bundeslaender-auf-Kriegswirtschaft-umschalten-10793020.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Panzer statt Wohnungen: Wie die neue Aufr&uuml;stung Ihren Miettraum platzen l&auml;sst<\/strong><br>\nHunderte Milliarden Euro sollen in den kommenden Jahren f&uuml;r die Aufr&uuml;stung der Bundeswehr flie&szlig;en. Doch neue Rekruten, Kampfflieger, Drohnen und Panzer m&uuml;ssen auch untergebracht werden &ndash; oft dort, wo auch neue Wohnungen stehen k&ouml;nnten. [&hellip;]<br>\nDort, wo die Bundeswehr aufr&uuml;stet, ist das aber mit Nachteilen f&uuml;r die B&uuml;rger und St&auml;dte verbunden. Zwar sollen in F&auml;llen wie in Kiel, wo schon Pl&auml;ne f&uuml;r den Umbau des Gel&auml;ndes bestehen, Kompromisse zwischen Verteidigung und Stadt gefunden werden, doch bundesweit bedeutet der Ausbau der Bundeswehr eben auch, dass Fl&auml;chen nicht f&uuml;r die zivile Nutzung zur Verf&uuml;gung stehen.<br>\nTausende Wohnungen, die so in den kommenden Jahren h&auml;tten entstehen k&ouml;nnen, werden deswegen nicht gebaut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/panzer-statt-wohnungen-wie-die-neue-aufruestung-ihren-miettraum-platzen-laesst_f3e9426d-e0ec-4ace-b78f-3afb6cfefab6.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Gaskrieg<\/strong><br>\nNord Stream 1 und 2 sollten Deutschlands Industrie f&uuml;r Jahrzehnte mit planbarem, g&uuml;nstigem Gas versorgen. Nach den Explosionen von 2022 blieb jedoch nur Stillstand. Was folgte, war der tiefgreifendste Umbau des europ&auml;ischen Energiesystems seit Jahrzehnten &mdash; technisch, wirtschaftlich und geopolitisch. Das frustrierende Ergebnis: Europa spart Emissionen teuer ein, w&auml;hrend dieselbe Energiemenge andernorts abgefackelt wird.<br>\n&Ouml;l beherrscht die Seewege, Gas das Land. &Ouml;l wird in Dollar gehandelt, abgesichert durch Tankerflotten und US-Marinesicherung. Gas war regional, vertraglich gebunden, und durch Leitungen physisch kontrollierbar. Jede Pipeline verschob Macht. Nord Stream verband Russland und Deutschland direkt &mdash; ohne Transitl&auml;nder, ohne Hafenlogistik, ohne Dritteinfluss.<br>\nF&uuml;r Berlin war es ein Projekt industrieller Vernunft, f&uuml;r Polen und die Ukraine ein Verlust an Transitgeb&uuml;hren und Einfluss. F&uuml;r Washington ein Risiko: Pipelinegas entzieht sich der maritimen und finanziellen Kontrolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-gaskrieg\">Ulrich Brunhuber auf Manova<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Dummheit in Gesetz gegossen: EU verbietet den Bezug von russischem &Ouml;l und Gas<\/strong><br>\nF&uuml;r die EU sind die Auswirkungen des Gesetzes ausschlie&szlig;lich negativ. Energie wird dadurch dauerhaft teurer. Die Volkswirtschaften der Europ&auml;ischen Union haben einen wirtschaftlichen Nachteil. Sie verlieren im internationalen Wettbewerb ebenso, wie sich steigende Energiekosten negativ auf die Binnennachfrage auswirken. Verantwortungsvolle Regierungen haben den Zusammenhang zwischen g&uuml;nstiger Energie und Wohlstand verstanden. Sie streben daher danach, den Energiepreis zu senken. In der EU versteht man diese Beziehung offenbar nicht. Man diversifiziert nicht und schr&auml;nkt das Angebot k&uuml;nstlich ein. Dadurch erh&ouml;ht sich der Preis. Der Hass auf Russland hat den &ouml;konomischen Verstand komplett besiegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/259521-dummheit-in-gesetz-gegossen-eu\/%20\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Es braucht ukrainische Soldaten&rdquo; &ndash; Union will Zuzug junger Ukrainer stoppen<\/strong><br>\nCDU-Generalsekret&auml;r Carsten Linnemann fordert einen Stopp des stark angestiegenen Zuzugs junger ukrainischer M&auml;nner nach Deutschland. &ldquo;Es braucht ukrainische Soldaten, die ihr Land verteidigen&rdquo;, sagte Linnemann dem &ldquo;Stern&rdquo;. &ldquo;Deshalb ist es nicht richtig, dass derzeit vor allem viele junge M&auml;nner die Ukraine verlassen.&rdquo;<br>\nHintergrund ist ein deutlicher Anstieg der Einreisezahlen seit August. W&auml;hrend Mitte August lediglich 19 Ukrainer zwischen 18 und 22 Jahren pro Woche nach Deutschland einreisten, stieg diese Zahl bis Mitte September auf &uuml;ber 1.000 an. Im Oktober erreichte der Zuzug zwischen 1.400 und fast 1.800 junge M&auml;nner pro Woche, wie das Bundesinnenministerium gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur AFP best&auml;tigte. (&hellip;)<br>\nWeiter erkl&auml;rte Linnemann: &ldquo;Wir unterst&uuml;tzen die Ukraine aus &Uuml;berzeugung &ndash; aber der sprunghafte Zuzug nach Deutschland muss gestoppt werden.&rdquo;<br>\nCSU-Chef Markus S&ouml;der hatte bereits zuvor eine &auml;hnliche Position bezogen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gmx.net\/magazine\/politik\/inland\/ukrainische-soldaten-union-zuzug-junger-ukrainer-stoppen-41516886%20\">GMX<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.M.:<\/strong> Wo bleibt der Anstand und die Menschlichkeit der deutschen Polikerelite? Die Forderung ist ein Missachten des Rechts auf Asyl, nur um den sinnlosen Krieg zu verl&auml;ngern, statt auf diplomatische Initiativen zu setzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Donbas: &laquo;Wir haben unser Mandat verraten&raquo;<\/strong><br>\nWas ein OSZE-Beobachter von 2015 bis 2022 auf beiden Seiten der Frontlinien sah und seine Chefs nicht protokollierten.<br>\nBeno&icirc;t Par&eacute; war fr&uuml;her franz&ouml;sischer Offizier und Analyst im franz&ouml;sischen Verteidigungsministerium und von 2015 bis 2022 als internationaler Beobachter der OSZE in der Ostukraine im Einsatz. Im Fr&uuml;hjahr 2025 ver&ouml;ffentlichte er das Buch &laquo;Ce que j&rsquo;ai vu en Ukraine&raquo; (englisch: &laquo;What I saw in Ukraine&raquo;). [&hellip;]<br>\nGleich vorweg die Antwort des OSZE-Beobachters Beno&icirc;t Par&eacute; auf die Frage, welche Seite f&uuml;r das Scheitern der Minsker Vereinbarung von 2015, das die russische Invasion von 2022 wahrscheinlich h&auml;tte verhindern k&ouml;nnen, verantwortlich sei: &laquo;Ich dr&uuml;cke mich ganz klar aus. F&uuml;r mich liegt die Schuld bei der Ukraine &ndash; und zwar bei weitem.&raquo;<br>\nPar&eacute; erkl&auml;rt, dass ukrainische Ultranationalisten, die sich gewaltsam und erfolgreich gegen die Minsker Vereinbarungen gewehrt hatten, auch heute noch ein grosses Hindernis f&uuml;r den Frieden darstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/donbas-wir-haben-unser-mandat-verraten\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vermutliche Luftraumverletzungen: &laquo;Medial v&ouml;llig &uuml;bertrieben&raquo;<\/strong><br>\nDrohneneinfl&uuml;ge, Drohnen &uuml;ber Flugh&auml;fen, Luftraumverletzungen &ndash; Milit&auml;rexperte Richter stellt klar, was dran ist und was nicht. [&hellip;]<br>\nDie EU-Kommission scheint hinter einer Reihe von Luftzwischenf&auml;llen, die weitgehend ungekl&auml;rt sind, einen Zusammenhang und einen russischen Masterplan zu vermuten. Daf&uuml;r gibt es keine hinreichenden Belege. Es handelt sich vielmehr um Spekulationen, die im Kontext der gegenw&auml;rtigen Spannungen verst&auml;ndlich sein m&ouml;gen, aber keiner n&uuml;chternen Analyse standhalten. Vielmehr bed&uuml;rfen die erw&auml;hnten Vorf&auml;lle der Kl&auml;rung in jedem Einzelfall, zumal sie durch unterschiedliche Akteure und technische Sachverhalte verursacht worden sein k&ouml;nnen.<br>\nEine Absicht Moskaus, einen weiteren Konflikt zu provozieren, w&auml;re aus strategischer Sicht nicht plausibel. Angesichts der Bindung der russischen Truppen in der Ukraine und der konventionellen &Uuml;berlegenheit der Nato widerspr&auml;che ein solches Vorhaben dem russischen Sicherheitsinteresse. In dieser Lage den Westen zu &laquo;testen&raquo; und gegebenenfalls einen f&uuml;r Russland existenzgef&auml;hrdenden zus&auml;tzlichen Konflikt heraufzubeschw&ouml;ren, w&auml;re ein unsinniges Unterfangen. Auch die Annahme, dass Luftzwischenf&auml;lle &laquo;Europa spalten&raquo; k&ouml;nnten, entbehrt jeder Logik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/vermutliche-luftraumverletzungen-medial-voellig-uebertrieben\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wenn er nicht selbst denken muss, kennt sogar der Spiegel die Nachfrage<\/strong><br>\nDer Spiegel ist seit Jahrzehnten auf streng angebotspolitischem Kurs. Immer im Schlepptau des Mainstream und niemals mit einer ernsthaften Diagnose. Wenn das Blatt allerdings (wie hier am heutigen Tag) blo&szlig; Meldungen von Nachrichtenagenturen abschreibt, kann es pl&ouml;tzlich &uuml;ber Nachfrage reden und folglich eine halbwegs vern&uuml;nftige Diagnose der Lage der deutschen Wirtschaft abliefern.<br>\nIn der Industrie, so die erste Meldung von heute, bleibt der Auftragsmangel&hellip; aber ein klares Problem, es ist noch nicht gel&ouml;st. Mit den Worten &bdquo;Fehlende Auftr&auml;ge bleiben ein zentrales Problem f&uuml;r die Baubranche&ldquo;, zitiert der Spiegel das ifo-Institut. Der Einzelhandel, oh Wunder, &bdquo;k&auml;mpft mit der Zur&uuml;ckhaltung seiner Kunden&ldquo; (so wieder das ifo-Institut laut Spiegel).<br>\nDas ist wirklich ein klarer Befund: &uuml;berall fehlt es an Nachfrage. Doch wo ist die Konsequenz?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/10\/27\/wenn-er-nicht-selbst-denken-muss-kennt-sogar-der-spiegel-die-nachfrage\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Konjunktur: Chipkrise k&ouml;nnte Deutschland drittes Rezessionsjahr bescheren<\/strong><br>\nDie Bundesregierung rechnet f&uuml;r das laufende Jahr nur mit einem Miniwachstum von 0,2 Prozent. Das k&ouml;nnte hinf&auml;llig sein, wenn die Produktion in der Autoindustrie wegen Chipmangels l&auml;nger ruht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/konjunktur-chipkrise-koennte-deutschland-drittes-rezessionsjahr-bescheren\/100167730.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Chinesischer Chip-Stopp legt deutsche Autobauer lahm &ndash; &bdquo;Kann Monate dauern&ldquo;<\/strong><br>\nDer Streit um den niederl&auml;ndischen Chip-Hersteller Nexperia bringt die Automobilbranche in Schwierigkeiten. Die chinesische Regierung verbietet die Ausfuhr von Halbleitern des niederl&auml;ndischen Unternehmens, die in der Volksrepublik verkaufsfertig gemacht werden. Dadurch drohen Produktionsausf&auml;lle bei Autobauern wie BMW oder Volkswagen und Zulieferern wie Bosch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/vw-krise-chinesischer-chip-stopp-legt-deutsche-autobauer-lahm-zr-94008870.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Argentinien: Abwertung und amerikanische Einmischung, sonst keinerlei Fortschritt<\/strong><br>\nKaum hat Javier Milei mithilfe einer unerh&ouml;rten amerikanischen Einmischung in den Wahlkampf (hier dazu ein Bericht) die Kongresswahlen gewonnen, bekommen die Libert&auml;ren wieder Oberwasser und feiern erneut wirtschaftspolitische Erfolge des argentinischen Pr&auml;sidenten, die es gar nicht gibt. Zwar ist die Inflationsrate deutlich niedriger als im vergangenen Jahr, bleibt aber mit &uuml;ber 30 Prozent auf einem sehr hohen Niveau. Die wirtschaftliche Entwicklung ist entt&auml;uschend. Es gibt es keine Anzeichen f&uuml;r einen Aufschwung. Die Unterbesch&auml;ftigung ist gravierend und die Produktionszahlen lassen keine wirtschaftliche Dynamik erkennen. Wir haben im Juli dieses Jahres in einer Auseinandersetzung mit einem skandal&ouml;sen Bericht der OECD die Fakten geschildert und die Tendenz der damaligen Analyse gilt auch noch heute.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/10\/30\/argentinien-abwertung-und-amerikanische-einmischung-sonst-keinerlei-fortschritt\/\">Heiner Flassbeck und Patrick Kaczmarczyk auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Stadtbild, Migration, Rente: Deutschland leistet sich die d&uuml;mmsten Debatten<\/strong><br>\nWenn sich nur noch erregt und nicht mehr ernsthaft diskutiert wird, sucht man nicht nach L&ouml;sungen. Das ist Erregungstheater und keine Diskurskultur.<br>\nE s ist fast schon ein Volkssport: Debattieren &uuml;ber Nebens&auml;chlichkeiten, bis keiner mehr wei&szlig;, worum es eigentlich geht. Kaum sagt jemand etwas Unbequemes, schaltet das Land binnen weniger Stunden kollektiv in den Skandal-Modus. Wir f&uuml;hren keine Debatten mehr, wir veranstalten moralische Kost&uuml;mfeste, und der Ablauf folgt stets derselben Dramaturgie: Einer provoziert, die Gegenseite hyperventiliert &ndash; und die Substanz bleibt auf der Strecke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Stadtbilder-Migration-Renten\/!6122339\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Stadtbild-Debatte &ndash; wer sich &uuml;ber Symptome streitet, verliert den Blick auf die Ursachen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141177\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141349\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-141349","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141349","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=141349"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141349\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":141434,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141349\/revisions\/141434"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=141349"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=141349"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=141349"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}