{"id":141360,"date":"2025-11-02T12:00:40","date_gmt":"2025-11-02T11:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141360"},"modified":"2025-10-31T20:19:46","modified_gmt":"2025-10-31T19:19:46","slug":"interview-mit-william-serafino-zur-lage-in-venezuela-us-militaerkampagne-medienmanipulation-und-die-rolle-europas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141360","title":{"rendered":"Interview mit William Serafino zur Lage in Venezuela: US-Milit\u00e4rkampagne, Medienmanipulation und die Rolle Europas"},"content":{"rendered":"<p>Im Interview analysiert der venezolanische Politikwissenschaftler <strong>William Serafino<\/strong> die aktuelle US-Strategie gegen&uuml;ber Venezuela. Er beleuchtet die &bdquo;Kampagne des maximalen Drucks&ldquo;, die milit&auml;rische Pr&auml;senz in der Karibik und die geopolitischen Interessen Washingtons. Serafino erkl&auml;rt, warum die Anti-Drogen-Operationen als Vorwand f&uuml;r einen Regimewechsel dienen, wie Medienmanipulation die Bev&ouml;lkerung beeinflusst und welche Rolle Europa und die internationale Gemeinschaft in diesem Konflikt spielen. Das Gespr&auml;ch f&uuml;hrte <strong>Sara Meyer<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>In den letzten Monaten haben die Spannungen mit den USA wieder zugenommen. Wie interpretieren Sie die &Auml;u&szlig;erungen von Donald Trump und die US-Milit&auml;rpr&auml;senz in der Karibik?<\/strong><\/p><p>Seit Anfang August wird versucht, die &bdquo;Kampagne des maximalen Drucks&rdquo; neu aufzulegen, die die erste Regierung von Donald Trump gepr&auml;gt hat. Anders als die erste Kampagne, die auf wirtschaftliche Erstickung durch Sanktionen gegen den venezolanischen &Ouml;lsektor und die Unterst&uuml;tzung einer verfassungswidrigen Parallelregierung abzielte, liegt der Schwerpunkt dieser neuen Version st&auml;rker auf dem Milit&auml;rischen.<\/p><p>Es wird darauf gesetzt, dass das milit&auml;rische Aufgebot in der Karibik, die dortigen au&szlig;ergerichtlichen Hinrichtungen und eine bedrohliche Rhetorik aus Washington gen&uuml;gend Druck erzeugen, um einen politischen Zusammenbruch der venezolanischen Regierung herbeizuf&uuml;hren und so einen Regimewechsel zu erzwingen.<\/p><p>Dieser Wendepunkt ist jedoch ausgeblieben &ndash; was Zweifel daran aufkommen l&auml;sst, ob tats&auml;chlich die Entschlossenheit besteht, eine katastrophale milit&auml;rische Eskalation zu riskieren.<\/p><p>Obwohl Venezuela das geopolitische Gravitationszentrum der US-Milit&auml;rpr&auml;senz in der Karibik ist, kann man nicht ausschlie&szlig;en, dass diese Bewegung breiteren geostrategischen &Uuml;berlegungen folgt &ndash; etwa der Wiederbelebung des hemisph&auml;rischen Exzeptionalismus aus dem Roosevelt-Korollar, der Einkreisung der Karibik, um Regierungen unter Druck zu setzen, die Washington fernstehen, und der R&uuml;ckeroberung der Region als exklusive Einflusszone zur Eind&auml;mmung des wachsenden wirtschaftlichen und kommerziellen Einflusses Pekings. Ich glaube, das Man&ouml;ver vereint beide Dimensionen, die sich gegenseitig verst&auml;rken.<\/p><p><strong>Einige vergleichen dieses Szenario mit der Invasion Panamas 1989 zur Absetzung Noriegas. Glauben Sie, Washington strebt einen Regimewechsel in Caracas an, oder handelt es sich tats&auml;chlich um eine Anti-Drogen-Operation?<\/strong><\/p><p>Es ist offensichtlich, dass ein Aufmarsch aus Zerst&ouml;rern, amphibischen Angriffsschiffen und einem nuklearbetriebenen U-Boot &ndash; unter anderem offensiven Milit&auml;reinheiten &ndash; keine Anti-Drogen-Operation ist.<\/p><p>Man muss sich nur kurz die Beschlagnahmungen der US-K&uuml;stenwache im Pazifik ansehen, also in der Region, durch die fast 90 Prozent der Drogen aus Kolumbien und Mexiko in Richtung USA transportiert werden, um zu erkennen, dass ein solcher milit&auml;rischer Aufwand in der Karibik v&ouml;llig unn&ouml;tig ist. Die dortigen Drogentransporte sind marginal und mengenm&auml;&szlig;ig unbedeutend, wie selbst DEA-Analysen zeigen.<\/p><p>Es ist ebenso offensichtlich, dass unter dem Deckmantel des &bdquo;Kampfes gegen den Drogenhandel&rdquo; ein Regimewechsel angestrebt wird. Denn es w&auml;re extrem kostspielig, einem Land aus reinem imperialem Interesse an seinen Bodensch&auml;tzen den Krieg zu erkl&auml;ren. Der angebliche Anti-Drogen-Kampf ist das lateinamerikanische &Auml;quivalent zu den imagin&auml;ren Massenvernichtungswaffen, mit denen die blutige Invasion des Irak gerechtfertigt wurde.<\/p><p><strong>Laut mehreren Berichten werden Zivilisten in den Vierteln im Umgang mit Waffen ausgebildet. Welche Rolle spielt diese &bdquo;Popularmilitarisierung&rdquo; im aktuellen Kontext?<\/strong><\/p><p>Die Einbeziehung der Zivilbev&ouml;lkerung in Milizstrukturen &ndash; ob in Stadtvierteln, Siedlungen oder anderen Gemeinschaften &ndash; folgt einer Doktrin der &bdquo;integralen Landesverteidigung&rdquo;, die seit &uuml;ber einem Jahrzehnt besteht. Diese Berichte versuchen, den massiven Zuspruch, den die Rekrutierungsaufrufe im Land erfahren, zu delegitimieren, mit sensationsheischendem und oft rassistisch gef&auml;rbtem Unterton.<\/p><p>Dabei ist zu betonen, dass die Rekrutierung eine gesetzliche Grundlage hat: das Dekret Nr. 3560 aus dem Jahr 2005 sowie das Gesetz &uuml;ber Registrierung und Einberufung zur integralen Landesverteidigung von 2014. Die Mobilisierung und Ausbildung venezolanischer B&uuml;rger ist daher weder verzweifelt noch improvisiert und schon gar nicht illegal, wie oft behauptet wird.<\/p><p><strong>In den Medien kursierten Berichte, Maduro habe den USA &Ouml;l und Gold angeboten. Wie glaubw&uuml;rdig sind diese Informationen?<\/strong><\/p><p>Sie sind kaum glaubw&uuml;rdig und zielen darauf ab, Spaltungen innerhalb der Regierung zu erzeugen und Misstrauen zwischen Caracas und seinen wichtigsten Partnern der multipolaren, eurasischen Achse zu s&auml;en. Zudem beruhen diese Meldungen auf vagen Grundlagen, st&uuml;tzen sich auf nicht &uuml;berpr&uuml;fbare Quellen und entbehren jeder nachpr&uuml;fbaren Evidenz.<\/p><p>Ein solches angebliches Angebot w&auml;re auch prozedural unsinnig. Schon allein, weil ein mehrschichtiges Sanktionspaket besteht, das ein hypothetisches Abkommen dieser Art verhindern w&uuml;rde, und weil die venezolanische Erd&ouml;lproduktion gemeinsam mit Partnern aus dem BRICS-Raum kontinuierlich gesteigert wird.<\/p><p><strong>In Venezuela ist oft von &bdquo;psychologischer Kriegsf&uuml;hrung&rdquo; oder Medienmanipulation die Rede. Sehen Sie das auch so?<\/strong><\/p><p>Ja, es ist ziemlich offensichtlich, dass versucht wird, die narrative Kontrolle zu &uuml;bernehmen, das Informationsumfeld des Landes zuzuspitzen und die Bev&ouml;lkerung kognitiv zu erm&uuml;den, durch eine Flut an Inhalten &uuml;ber angebliche milit&auml;rische Bewegungen, die oft falsch sind oder aus anderen Kontexten stammen, aber gezielt eingesetzt werden, um den Eindruck einer unmittelbar bevorstehenden Invasion zu erzeugen.<\/p><p>In dieser Hinsicht gibt es ein berechnetes Vorgehen. Und in einem Informationszeitalter, das von Bots, algorithmischer Steuerung sozialer Netzwerke und k&uuml;nstlicher Intelligenz gepr&auml;gt ist, muss man keine Science-Fiction bem&uuml;hen, um sich vorzustellen, dass es gezielte Gruppen gibt, die t&auml;glich Inhalte ver&ouml;ffentlichen, um die kollektive Psychologie der Venezolaner zu beeinflussen &ndash; zugunsten der USA und zum Nachteil der Regierung.<\/p><p><strong>Inmitten dieses Konflikts erhielt eine Venezolanerin den Friedensnobelpreis. In Europa wurde das gefeiert, in Lateinamerika fielen die Reaktionen jedoch kritisch aus. Wie wird dieser Gegensatz im Land wahrgenommen?<\/strong><\/p><p>Die Auszeichnung von Mar&iacute;a Corina Machado hatte eine spaltende und polarisierende Wirkung, st&auml;rker als jede andere in der j&uuml;ngeren Vergangenheit. Nat&uuml;rlich sorgte auch Obamas Preis f&uuml;r Kontroversen, aber dieser scheint ihn &uuml;bertroffen zu haben.<\/p><p>Die positive Reaktion in Europa h&auml;ngt sicher mit den kolonialen Mustern zusammen, die sich in Machados Figur ausdr&uuml;cken: eine wei&szlig;e Frau aus wohlhabender Familie, mit politischen Positionen, die die angeblich &bdquo;zivilisatorische Mission&rdquo; Europas verherrlichen, deren j&uuml;ngste Ergebnisse das Massaker in Gaza und die Zerst&ouml;rung ganzer L&auml;nder in Westasien sind.<\/p><p>In Lateinamerika hingegen wurde der Preis mit Bitterkeit aufgenommen. Man sah darin den Versuch, eine Politikerin reinzuwaschen, die ihre Karriere auf den Ruf nach zerst&ouml;rerischen Sanktionen und milit&auml;rischer Intervention aufgebaut hat.<\/p><p>Das hat Besorgnis &uuml;ber die symbolische Entwertung des Preises ausgel&ouml;st, denn im Kontext der Angriffe auf Venezuela scheint die Auszeichnung den Weg f&uuml;r ein kriegstreiberisches Szenario zu ebnen, das nicht nur das karibische Land, sondern den gesamten Kontinent gef&auml;hrdet.<\/p><p><strong>Wie erleben Venezolaner im Ausland die aktuelle Krise? Sp&uuml;ren sie echte Unterst&uuml;tzung durch die internationale Gemeinschaft?<\/strong><\/p><p>Der Begriff &bdquo;Exil&rdquo; ist meiner Meinung nach sehr negativ besetzt und beschreibt die Realit&auml;t der venezolanischen Migration nicht. Er impliziert ein dauerhaftes Ausgeschlossen-Sein, w&auml;hrend die R&uuml;ckkehrm&ouml;glichkeiten durchaus bestehen.<\/p><p>Was Ihre Frage betrifft: Viele, die Familie in Venezuela haben, sind besorgt, dass die zunehmenden Drohungen zur Gefahr f&uuml;r ihre Angeh&ouml;rigen werden k&ouml;nnten. Das h&auml;ngt auch mit der bereits erw&auml;hnten &Uuml;berflutung mit kriegsbezogenen Inhalten zusammen, die Angst und Unsicherheit erzeugen &ndash; innerhalb und au&szlig;erhalb des Landes.<\/p><p>Je st&auml;rker die Informations- und psychologische Kriegsf&uuml;hrung, desto gr&ouml;&szlig;er die allgemeine Besorgnis &uuml;ber die unmittelbare Zukunft.<\/p><p><strong>Welche Rolle sollten die Europ&auml;ische Union und die internationale Gemeinschaft gegen&uuml;ber Venezuela einnehmen?<\/strong><\/p><p>Meiner Ansicht nach sollte sie eine konstruktive Rolle spielen, unabh&auml;ngig von der konfrontativen Logik Washingtons. Sowohl die EU als auch die internationale Gemeinschaft teilen das Interesse an der Stabilisierung der internationalen Sicherheitslage, als Grundlage f&uuml;r wirtschaftliche und politische Entwicklung.<br>\nEine milit&auml;rische Eskalation in der weltweit gr&ouml;&szlig;ten &Ouml;lreserve und einer der wichtigsten Gasregionen h&auml;tte verheerende globale Folgen &ndash; insbesondere f&uuml;r die EU, die stark von Energiepreisen und Lieferketten abh&auml;ngt.<\/p><p>Ich denke, das Bewusstsein, dass eine Gefolgschaft gegen&uuml;ber Washington mehr Risiken als Vorteile birgt, erkl&auml;rt, warum Br&uuml;ssel bislang keine aktive Rolle in dieser neuen Regimewechsel-Kampagne spielt und warum das Vorgehen der USA in Lateinamerika wie auch weltweit mit Sorge betrachtet wird.<\/p><p>Allerdings ist Schweigen eine bequeme, aber potenziell mitverantwortliche Haltung, falls sich die Lage versch&auml;rft. Europa und die internationale Gemeinschaft sollten ihre eigenen geopolitischen und energiepolitischen Stabilit&auml;tsinteressen &uuml;ber die der USA stellen.<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/q1GP_FO28UY?si=20lzpVx2TUYn7epq\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p><em>Das Interview erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/277541\/usa-uebt-maximaler-druch-auf-venezuela\">Amerika21<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: <a href=\"https:\/\/www.diario-red.com\/articulo\/america-latina\/william-serafino-venezuela-es-tablero-central-batalla-geopolitica-global\/20251020110000056537.html\">Diario Red<\/a><\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131498\">Grenada: Echos einer von den USA vereitelten sozialen Revolution<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138034\">Im Schatten der Monroe-Doktrin: Neue Frontlinien in der Karibik<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127014\">Venezuela und die Nachwirkungen der v&ouml;lkerrechtswidrigen Anerkennung von Guaid&oacute; durch Deutschland<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138323\">Bundesregierung zu US-Invasionsflotte vor der venezolanischen K&uuml;ste und Kopfgeld auf Maduro: &bdquo;Bilaterale Angelegenheit&ldquo;<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/8b99e79b73f841e8be588a88e0fd59fe\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Interview analysiert der venezolanische Politikwissenschaftler <strong>William Serafino<\/strong> die aktuelle US-Strategie gegen&uuml;ber Venezuela. 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