{"id":141607,"date":"2025-11-06T08:47:29","date_gmt":"2025-11-06T07:47:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607"},"modified":"2025-11-06T08:47:29","modified_gmt":"2025-11-06T07:47:29","slug":"hinweise-des-tages-4971","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607#h01\">&bdquo;Kein Grund f&uuml;r Asyl&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607#h02\">Nach kritischer Frage an EU-Kommission: Journalist wird gefeuert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607#h03\">Medien vs. Propaganda: Fast R&uuml;ckgrat bewiesen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607#h04\">Frieden bestellen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607#h05\">Trotzdem r&uuml;sten? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607#h06\">&bdquo;Ist aus dem Ruder gelaufen&ldquo;: SPD-Chef bef&uuml;rwortet Sozial-Reformen &ndash; Im Sinne der Union<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607#h07\">Befragung: Obdachlose in Hamburg verelenden immer mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607#h08\">Wir sollten mehr auf Historiker als auf &Ouml;konomen h&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607#h09\">Vergesst den Internationalen W&auml;hrungsfonds!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607#h10\">Eklat in Moskau &ndash; Putin verleiht deutschem Stardirigenten Freundschaftsorden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607#h11\">Die Ukraine dr&auml;ngelt sich vor, trotz mangelnder Fortschritte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607#h12\">Klimakrise versch&auml;rft sich, Klimaziel wird aufgeweicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607#h13\">Gef&ouml;rderte Antisemitismusprojekte: Kl&uuml;ngel, Briefk&auml;sten und eine Immobilienfirma<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607#h14\">&laquo;Vergiss nicht, Corina &hellip;&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141607#h15\">Ein Br&uuml;ckenbauer unter Druck<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Kein Grund f&uuml;r Asyl&ldquo;<\/strong><br>\nDie Unionsparteien versch&auml;rfen ihre Kampagne zur Abschiebung syrischer Fl&uuml;chtlinge. Auch am gestrigen Dienstag hielt die w&uuml;tende Kritik an dem Einwand von Au&szlig;enminister Johann Wadephul an, Abschiebungen seien zur Zeit im Hinblick auf die Verh&auml;ltnisse in Syrien &bdquo;nur sehr eingeschr&auml;nkt m&ouml;glich&ldquo;. Die &Auml;u&szlig;erung besch&auml;dige das Bild der Regierungskoalition, &auml;u&szlig;erte der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Jens Spahn. Zuvor hatte Bundeskanzler Friedrich Merz erkl&auml;rt, es gebe &bdquo;keinerlei Gr&uuml;nde mehr f&uuml;r Asyl in Deutschland&ldquo;. In Syrien herrscht aufgrund der umfassenden Zerst&ouml;rungen bittere Armut. Die eskalierenden Spannungen zwischen der islamistischen Regierung und den Minderheiten haben mehrmals zu Massakern mit tausenden Todesopfern gef&uuml;hrt; die Gewalt dauert auch im Alltag bis heute an. Deutschland ist mitverantwortlich &ndash; Berlin hatte den Aufstand gegen Bashar al Assad gesch&uuml;rt, die heute herrschenden Islamisten unterst&uuml;tzt und mit brutalen Sanktionen dazu beigetragen, Syriens Wirtschaft zu ruinieren. Syrische Fl&uuml;chtlinge trugen in den vergangenen Jahren dazu bei, die marode deutsche Wirtschaft am Laufen zu halten. Nun werden sie rassistisch attackiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10185\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nach kritischer Frage an EU-Kommission: Journalist wird gefeuert<\/strong><br>\nDer italienische Reporter Gabriele Nunziati wurde entlassen, nachdem seine Frage zu Doppelstandards der EU im Umgang mit Israel viral gegangen war. Der Fall sorgt nun f&uuml;r Debatten.<br>\nVor drei Wochen ging der italienische Journalist Gabriele Nunziati auf Social Media viral, weil er eine Sprecherin der EU-Kommission mit den Doppelstandards Br&uuml;ssels konfrontierte. Nun kommt heraus: Nur wenige Tage sp&auml;ter verlor er seinen Job. Der Fall sorgt aktuell in Italien und dar&uuml;ber hinaus f&uuml;r Diskussionen &uuml;ber Pressefreiheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/eu-kommission-italienischer-journalist-wird-nach-kritischer-frage-gefeuert-li.10004157\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Medien vs. Propaganda: Fast R&uuml;ckgrat bewiesen<\/strong><br>\nDuckm&auml;userisches Verbreiten von israelischer Propaganda statt journalistische Arbeit &ndash; beim ZDF ist man wieder zur Tagesordnung &uuml;bergegangen. Es h&auml;tte auch berichten k&ouml;nnen. Und zwar dar&uuml;ber, dass der &bdquo;get&ouml;tete Mitarbeiter&ldquo; Ahmad Abu Mutier hie&szlig; und seit zw&ouml;lf Jahren journalistisch t&auml;tig war. Und dass die reine Mitgliedschaft bei der Hamas keinen gezielten Mord rechtfertigt. Wenn Mutier nicht in Kampfhandlungen verstrickt war, war er als Journalist laut Genfer Konvention Zivilist und als solcher gesch&uuml;tzt. Zudem h&auml;tte das ZDF klarstellen m&uuml;ssen, dass Israel die Waffenruhe gebrochen hat. Wenn sie im Moment des Angriffs nicht von Mutier angegriffen wurden &ndash; und daf&uuml;r gibt es keinerlei Anzeichen, selbst die israelische Armee behauptete das nicht &ndash;, ist ein Angriff auf ihn ein Bruch der Waffenruhe. Genau das unterscheidet eine Waffenruhe vom laufenden Gefecht. Und verdammt nochmal h&auml;tte das ZDF weiter dar&uuml;ber berichten m&uuml;ssen, dass die israelische Armee bei der gezielten T&ouml;tung von Ahmad Abu Mutier ein achtj&auml;hriges Kind ermordet hat. Das Schweigen dazu ist Komplizenschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/fast-rueckgrat-bewiesen-4808860\/\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>V&ouml;lkermord dauert an<\/strong><br>\nIn einer einzigen Nacht hat Israels Armee Ende Oktober 104 Menschen im Gazastreifen get&ouml;tet, darunter 46 Kinder. Bombardiert wurde unter anderem das als humanit&auml;re Zone ausgewiesene Gebiet al-Mawasi, wo Kinder bei lebendigem Leib in Fl&uuml;chtlingszelten verbrannten. Allein in Nuseirat in der Mitte des Gazastreifens befand sich eine 18-k&ouml;pfige Familie unter den Todesopfern. Die Behauptung der israelischen Regierung, &bdquo;Terroristen ausgeschaltet&ldquo; zu haben: eine reine Farce. Die Hamas bestreitet, mit dem angeblichen Ausl&ouml;ser, der T&ouml;tung eines israelischen Soldaten in Rafah, etwas zu tun gehabt zu haben. Seit Inkrafttreten des &bdquo;Waffenstillstands&ldquo; am 11. Oktober hat die israelische Armee weit &uuml;ber 200 Menschen in der K&uuml;stenenklave get&ouml;tet und weitere 600 verwundet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/voelkermord-dauert-an-4808866\/\">unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Siedlungsausbau in Hebron: Eine Synagoge &uuml;ber dem alten Gem&uuml;semarkt<\/strong><br>\nDie Stadt Hebron im Westjordanland zeigt den Nahostkonflikt im Kleinen: In der geteilten Stadt wird die israelische Kontrolle weiter ausgebaut.<br>\nZwei neue Geb&auml;ude sollen auf dem ehemaligen Gem&uuml;semarkt in der Stadt Hebron, im Arabischen Khalil genannt, im Westjordanland entstehen. Der liegt schon l&auml;nger recht brach. Wer dort entlangl&auml;uft, befindet sich teils zwischen halbverfallenen Geb&auml;uden, schweren Absperrungen aus Metall und herumliegendem M&uuml;ll.<br>\nDem Ort wieder Leben einzuhauchen, k&ouml;nnte theoretisch etwas Gutes sein &ndash; doch wie meist im Westjordanland ist die Lage komplex: Hebron liegt im S&uuml;den des Gebiets, eine Stadt mit &uuml;ber 200.000 Einwohner*innen. Seit der Besatzung des Westjordanlands durch Israel im Jahr 1967 ist sie stark vom Nahostkonflikt gepr&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Siedlungsausbau-in-Hebron\/!6126954\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Frieden bestellen<\/strong><br>\nViele Worte machte der Bundesinnenminister auf der Kommunaltagung &bdquo;Zusammen zukunftsfest&ldquo; am Montag in Mannheim. So wegweisend das Motto des Kongresses, so schw&uuml;lstig die Ausf&uuml;hrungen von Alexander Dobrindt (CSU): Er sprach von &bdquo;Respekt&ldquo;, von der &bdquo;kommunalen Familie&ldquo; und von den Gemeinden als &bdquo;Aush&auml;ngeschildern&ldquo; des Staates.<br>\nWas Dobrindt nicht sagte: Ohne einen grunds&auml;tzlichen Politikwechsel, werden diese &bdquo;Aush&auml;ngeschilder&ldquo; bald nur noch Mahnmale sein. Trotz zahlreicher K&uuml;rzungsma&szlig;nahmen fehlen den kommunalen Haushalten in diesem Jahr mindestens 25 Milliarden Euro zur &bdquo;Schwarzen Null&ldquo;. Dieses in der bundesrepublikanischen Geschichte erstmals erreichte &bdquo;Rekorddefizit&ldquo; soll in den kommenden Jahren auf deutlich &uuml;ber 30 Milliarden Euro steigen. Selbst diese Annahme ist jedoch noch optimistisch, weil sie sich auf stabile Gewerbesteuereinnahmen verl&auml;sst. Kommt der fl&auml;chendeckende Einbruch, wird aus dem Niedergang ein schneller Abriss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/frieden-bestellen-4808889\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Trotzdem r&uuml;sten?<\/strong><br>\nWenn Milliarden aus dem Sonderverm&ouml;gen in &ouml;ffentliche Infrastruktur flie&szlig;en, muss das auch bei den heimischen Stahlherstellern ankommen&ldquo; so der zweite Mann der IG Metall, J&uuml;rgen Kerner, vor dem Stahlgipfel im Kanzleramt. Kann diese Schlussfolgerung richtig sein, wenn schon die Grundannahme nicht stimmt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/trotzdem-ruesten-4808958\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Ist aus dem Ruder gelaufen&ldquo;: SPD-Chef bef&uuml;rwortet Sozial-Reformen &ndash; Im Sinne der Union<\/strong><br>\nDar&uuml;ber hinaus forderte der SPD-Politiker Strukturreformen im Sozialstaat. &bdquo;Da ist was aus dem Ruder gelaufen und das muss korrigiert werden&ldquo;, sagte Klingbeil. Seine Perspektive sei die von Menschen, die arbeiten gingen und ein &bdquo;klares Gerechtigkeitsempfinden&ldquo; h&auml;tten. Dieses werde verletzt, wenn jemand staatliche Leistungen beziehe, obwohl er arbeiten k&ouml;nnte, oder neben dem B&uuml;rgergeld schwarz arbeite. &bdquo;Und das muss korrigiert werden, weil es n&auml;mlich die Flei&szlig;igen in diesem Land auch im Gerechtigkeitsempfinden st&ouml;rt&ldquo;, sagte Klingbeil. Er betonte, es gebe in dieser Frage &bdquo;&uuml;berhaupt keine Differenzen&ldquo; zwischen den Regierungspartnern SPD und Union.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/ist-aus-dem-ruder-gelaufen-spd-chef-befuerwortet-sozial-reformen-im-sinne-der-union-zr-93955461.html\">Merkur<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Arbeitspflicht&ldquo; f&uuml;r junge Arbeitslose: Wenn um 7 Uhr morgens das Ordnungsamt klingelt<\/strong><br>\nDer Landkreis Nordhausen will junge B&uuml;rgergeld-Empf&auml;nger in 1-Euro-Jobs zwingen. Er reizt damit eine Option aus, die die Ampel geschaffen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Arbeitspflicht-fuer-junge-Arbeitslose-Um-7-Uhr-morgens-klingelt-das-Ordnungsamt\/!6126861\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Befragung: Obdachlose in Hamburg verelenden immer mehr<\/strong><br>\nDer Gesundheitszustand der Menschen, die auf Hamburgs Stra&szlig;en leben, hat sich in den vergangenen Jahren verschlechtert. Das ist das Ergebnis einer Befragung obdachloser Menschen in der Stadt.<br>\nDie Sozialbeh&ouml;rde hatte diese im Rahmen der bundesweiten Obdachlosenbefragung im Februar 2024 durchf&uuml;hren lassen. Und das Ergebnis sei nicht wirklich &uuml;berraschend, sagte Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/befragung-obdachlose-in-hamburg-verelenden-immer-mehr,obdachlosigkeit-126.html\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wir sollten mehr auf Historiker als auf &Ouml;konomen h&ouml;ren<\/strong><br>\nProfitiert der Durchschnittsschweizer von den Vertr&auml;gen mit der EU? Die &laquo;NZZ&raquo; hat eine wichtige Debatte angestossen.<br>\nDen Beginn der Debatte in der &laquo;Neuen Z&uuml;rcher Zeitung&raquo; markierte das Interview von Katharina Fontana mit dem Historiker Oliver Zimmer. Zimmer sagte: &laquo;Solange die unteren 50 Prozent der Bev&ouml;lkerung vom Wachstum nicht profitieren, sondern sich f&uuml;r sie das Wohnen verteuert und es im Land immer enger wird, belastet das den Gesellschaftsvertrag.&raquo;<br>\nUnd: &laquo;Ein grosser Teil des Establishments unterst&uuml;tzt die Personenfreiz&uuml;gigkeit, und zwar &uuml;ber das Mass hinaus, wo deren Nachteile f&uuml;r den Durchschnittsb&uuml;rger offensichtlich werden. Gewisse Politiker vertreten jene 10 bis 15 Prozent der Bev&ouml;lkerung, die dank der Zuwanderung von ihrer Land- oder Immobilienrente profitieren und immer wohlhabender werden.&raquo;<br>\nInzwischen hat Wirtschaftsredaktor Hansueli Sch&ouml;chli, ein weiteres Schwergewicht bei der &laquo;NZZ&raquo;, zweimal zur&uuml;ckgeschlagen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/wir-sollten-mehr-auf-historiker-als-auf-oekonomen-hoeren\/\">Werner Vontobel auf Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Vergesst den Internationalen W&auml;hrungsfonds!<\/strong><br>\nDer IWF hat zu Europa gesprochen. Er warnt vor einer Schuldenexplosion. Der IWF h&auml;lt sogar eine radikale Reform des europ&auml;ischen Sozialstaates f&uuml;r notwendig. Der zust&auml;ndige Beamte, Alfred Kammer, ist schon fr&uuml;her durch Bemerkungen zur europ&auml;ischen Wirtschaft aufgefallen, die sich im Nachhinein als vollkommen neben der Sache liegend erwiesen haben (wie hier gezeigt).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/11\/05\/vergesst-den-internationalen-waehrungsfonds\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eklat in Moskau &ndash; Putin verleiht deutschem Stardirigenten Freundschaftsorden<\/strong><br>\nRussland feiert seinen Nationalfeiertag mit Ordensverleihungen im Kreml. Darunter sind auch Ausl&auml;nder. Ein Hamburger Musiker erh&auml;lt einen Freundschaftsorden aus der Hand des Kremlchefs.<br>\nDer bekannte deutsche Pianist und Dirigent Justus Frantz ist im Moskauer Kreml vom russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin mit dem Freundschaftsorden ausgezeichnet worden. &bdquo;Justus Frantz leistet seit vielen Jahren einen fruchtbaren Beitrag zur Ann&auml;herung und gegenseitigen Bereicherung der Kulturen Russlands und der Bundesrepublik Deutschland&ldquo;, sagte der Kremlchef bei seiner Rede zur Ordensverleihung anl&auml;sslich des russischen Tags der nationalen Einheit.<br>\nFrantz war trotz erschwerender westlicher Sanktionen pers&ouml;nlich zur Ordensverleihung nach Russland gereist. &bdquo;Das ist f&uuml;r mich eine gro&szlig;e Ehre, dass ich heute hier sein kann und ich so einen wichtigen Orden habe. Das ganze Leben wollte ich russische Musik spielen und f&uuml;r Ihre Kultur arbeiten&ldquo;, sagte der Musiker zu Putin auf Russisch. Besonders hob er dabei die Symphonien der Komponisten Peter Tschaikowsky und Sergei Rachmaninow hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/article690ae81c154e6f61444c5ddc\/justus-frantz-eklat-in-moskau-putin-verleiht-deutschem-stardirigenten-freundschaftsorden.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Ukraine dr&auml;ngelt sich vor, trotz mangelnder Fortschritte<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat neue &ldquo;Fortschrittsberichte&rdquo; zur Erweiterung vorgelegt. Am besten schneiden Montenegro und Albanien ab &ndash; doch ganz andere, schwierige Kandidaten dr&auml;ngeln sich vor. Sie werden hofiert und subventioniert &ndash; im Namen der Geopolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/eu-erweiterung-die-schwierigsten-wollen-und-sollen-die-ersten-sein\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Klimakrise versch&auml;rft sich, Klimaziel wird aufgeweicht<\/strong><br>\nDie Welt steuert auf bis zu eine Erderw&auml;rmung von katastrophalen 2,8 Grad zu, warnt die Uno in einem neuen Bericht. Kurz danach weicht die EU ihr Klimaziel f&uuml;r 2040 auf.<br>\nDie EU-Umweltminister haben einen ganzen Tag und eine Nacht beraten &ndash; und am Ende beschlossen, das von der EU-Kommission vorgegebene Klimaziel von 90 Prozent CO2-Einsparung bis 2040 zumindest nominell einzuhalten.<br>\nDe facto wird es aber aufgeweicht. Denn bis zu 5 Prozent der einzusparenden Emissionen sollen ins nichteurop&auml;ische Ausland verlagert werden. Au&szlig;erdem gibt es Revisionsklauseln, mit denen die Ambition weiter gesenkt werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/klimakrise-verschaerft-sich-klimaziel-wird-aufgeweicht\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Alarmismus hilft niemandem &ndash; au&szlig;er denen, die davon leben&ldquo;<\/strong><br>\nBill Gates verabschiedet sich vom Untergangspathos und fordert, Wohlstand und Gesundheit &uuml;ber Temperaturziele zu stellen. Axel Bojanowski erkl&auml;rt, warum dieser Kurswechsel die Klimaszene herausfordert &ndash; und Anpassung oft mehr bewirkt als teure Symbolpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/kultur\/bill-gates-bricht-mit-alten-klimadogmen-alarmismus-hilft-niemandem-ausser-denen-die-davon-leben\">Cicero<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gef&ouml;rderte Antisemitismusprojekte: Kl&uuml;ngel, Briefk&auml;sten und eine Immobilienfirma<\/strong><br>\nZw&ouml;lf Projekte haben Geld aus dem Topf der Berliner Kulturverwaltung erhalten. Eine Spurensuche der taz weckt Zweifel an der Kompetenz der Empf&auml;nger. [&hellip;]<br>\nAndere gef&ouml;rderte Projekte sind dagegen selbst Ex&shy;per&shy;t*in&shy;nen bislang nicht bekannt. Bei n&auml;herem Hinsehen offenbart sich hier ein bemerkenswerter Kl&uuml;ngel: Zum Teil tauchen Personen, Namen und Projekte mehrfach auf. Daneben wecken einige Empf&auml;nger den Anschein von Briefkastenfirmen &ndash; von mutma&szlig;lich mangelnder Kompetenz im Feld Antisemitismusbek&auml;mpfung ganz zu schweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gefoerderte-Antisemitismusprojekte\/!6127489\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&laquo;Vergiss nicht, Corina &hellip;&raquo;<\/strong><br>\nIch war &uuml;berrascht &uuml;ber deine Ernennung zur Friedensnobelpreistr&auml;gerin durch das Nobelkomitee. Ich erinnerte mich an die K&auml;mpfe gegen die Diktaturen auf dem Kontinent und in meinem Land, Milit&auml;rdiktaturen, unter denen wir von 1976 bis 1983 zu leiden hatten. Wir hielten Gef&auml;ngnissen, Folter und dem Exil stand   &ndash; mit Tausenden von Verschwundenen, mit entf&uuml;hrten und verschwundenen Kindern und den Todesfl&uuml;gen, deren &Uuml;berlebender ich bin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/wunsch-nach-frieden\/der-wunsch-nach-frieden\/vergiss-nicht-corina\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein Br&uuml;ckenbauer unter Druck<\/strong><br>\nDer Imam Benjamin Idriz ist weithin anerkannt. Doch eine Preisverleihung an ihn geriet nun in die Kritik. Grund sind seine &Auml;u&szlig;erungen zu Israel.<br>\nBenjamin Idriz ist so etwas wie ein Vorzeige-Imam. Als Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier Ende 2019 seine Gemeinde im oberbairischen Penzberg besuchte, pries er diese sogar als &bdquo;Modell&ldquo;. Denn Idriz predigt regelm&auml;&szlig;ig auf Deutsch, im Vorstand seiner Moschee sitzen Frauen, und seine Gemeinde pflegt einen regen Austausch mit ihrer Umgebung.<br>\nDer 53-j&auml;hrige Idriz, 1972 in Skopje im heutigen Mazedonien geboren und Spross einer traditionsreichen Familie von Theologen und Imamen, ist aber auch weit &uuml;ber die Kleinstadt s&uuml;dlich von M&uuml;nchen hinaus bekannt. In seinen B&uuml;chern versucht er, einem nichtmuslimischen Publikum seine Religion n&auml;herzubringen. Sein erstes, im Plauderton gehaltenes Buch trug den Titel &bdquo;Gr&uuml;&szlig; Gott, Herr Imam&ldquo;. Sein letztes Buch, &bdquo;Das sch&ouml;ne Wort&ldquo;, stellte er erst im Februar in einer ehemaligen Kirche in M&uuml;nchen der dortigen Stadtgesellschaft vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kontroverse-um-Ehrung-fuer-Imam\/!6125703\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-141607","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141607","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=141607"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141607\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":141610,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141607\/revisions\/141610"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=141607"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=141607"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=141607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}