{"id":14170,"date":"2012-08-16T08:41:15","date_gmt":"2012-08-16T06:41:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170"},"modified":"2012-08-16T08:41:15","modified_gmt":"2012-08-16T06:41:15","slug":"hinweise-des-tages-1701","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h01\">Eurobanken leiden unter faulen Krediten in Billionenh&ouml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h02\">Ungenutztes Arbeitskr&auml;ftepotenzial im Jahr 2011 bei 7,4 Millionen Menschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h03\">Wolfgang M&uuml;nchau &ndash; USA auf dem Weg in die Spardiktatur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h04\">Steuer-CDs &ndash; Schweiz legt sich mit Spanien an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h05\">World shipping crisis threatens German dominance as Greeks win long game<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h06\">Fast 160.000 Rentner erhalten zu wenig Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h07\">Schlecker ist kein Einzelfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h08\">Spanien: Bad Bank macht Staat zum gr&ouml;&szlig;ten Immobilienbesitzer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h09\">Welche f&uuml;hrenden Banker f&uuml;r die Trennung sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h10\">Fr&uuml;hstart lohnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h11\">11. Jahre Hartz. Eine Bilanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h12\">80 Percent of Public Schools Have Contracts With Coke or Pepsi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h13\">Schn&auml;ppchen im schwarzen Filz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h14\">Bolognaprozess: &ldquo;Die Studienreform braucht dringend eine Kurskorrektur&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h15\">GEW: &bdquo;Schavan muss Bologna-Gipfel einberufen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h16\">Wirtschaftslobby k&uuml;rt Sachsen zum Bildungssieger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h17\">Bild: Stimmungsmache gegen &Ouml;kostrom-F&ouml;rderung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h18\">Das Letzte: Clement will fitte Deutsche bis 80 arbeiten lassen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eurobanken leiden unter faulen Krediten in Billionenh&ouml;he<\/strong><br>\nErst Staatsanleihen, jetzt faule Kredite: Die Krise h&auml;lt Europas Banken fest im Griff. In den Bilanzen der Institute schlummern einer Studie zufolge notleidende Kredite im Rekordvolumen von mehr als einer Billion Euro. Denn viele Verbraucher, H&auml;uslbauer und Unternehmen &ndash; insbesondere in den s&uuml;deurop&auml;ischen Krisenstaaten &ndash; k&ouml;nnen ihre Darlehen nicht mehr zur&uuml;ckzahlen.<br>\nNach Berechnungen des Wirtschaftspr&uuml;fers PricewaterhouseCoopers (PwC) standen Ende 2011 Verbindlichkeiten, die von den Schuldnern nicht fristgerecht getilgt wurden, im Nominalwert von rund 1,05 Billionen Euro in den B&uuml;chern. Das waren fast neun Prozent mehr als 2010. Von 2008 bis 2011 habe sich das Volumen praktisch verdoppelt. Vor allem die Banken in den Euro-Krisenl&auml;ndern Griechenland und Spanien hatten mehr Problemkredite in den Bilanzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1343744867492\/Studie-Ueber-eine-Billion-faule-Kredite-bei-Europas-Banken\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dies ist ein keinesfalls &uuml;berraschender Nebeneffekt der Austerit&auml;tspolitik, den &Ouml;konomen wie <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13570\">Paul Krugman schon lange vorhergesagt haben<\/a>. Sollte Europa weiter die Konjunktur durch Austerit&auml;tspolitik schw&auml;chen, werden die zu erwartenden Kreditausf&auml;lle noch zu einem gewaltigen Problem und zu einem Politikum. Dem Volk wird es n&auml;mlich nicht weiter zu vermitteln sein, dass die Banken abermals mit Steuergeldern gerettet werden, w&auml;hrend die s&auml;umigen Schuldner nicht too big to fail sind und in die Insolvenz geschickt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ungenutztes Arbeitskr&auml;ftepotenzial im Jahr 2011 bei 7,4 Millionen Menschen<\/strong><br>\nIm Jahr 2011 w&uuml;nschten sich nach Ergebnissen der Arbeitskr&auml;fteerhebung rund 7,4 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 74 Jahren Arbeit oder mehr Arbeitsstunden. Neben 2,5 Millionen Erwerbslosen setzte sich das ungenutzte Arbeitskr&auml;ftepotenzial im Jahr 2011 aus knapp 2,0 Millionen Unterbesch&auml;ftigten in Teilzeit, 1,7 Millionen Unterbesch&auml;ftigten in Vollzeit und 1,2 Millionen Personen in der Stillen Reserve zusammen.<br>\nDie einzelnen Formen des ungenutzten Arbeitskr&auml;ftepotenzials unterscheiden sich teilweise deutlich zwischen den Geschlechtern.<br>\nSo liegt der Frauenanteil bei den knapp 2,0 Millionen Unterbesch&auml;ftigten in Teilzeit bei 72 %. Dies resultiert daraus, dass erwerbst&auml;tige Frauen deutlich h&auml;ufiger in Teilzeit arbeiten als erwerbst&auml;tige M&auml;nner. Gleichzeitig sind Teilzeitbesch&auml;ftigte mehr als dreimal so h&auml;ufig unterbesch&auml;ftigt wie Vollzeitbesch&auml;ftigte.<br>\nAuff&auml;llig ist auch, dass teilzeitbesch&auml;ftigte Frauen im Osten mit 31,7 % mehr als doppelt so h&auml;ufig unterbesch&auml;ftigt sind wie im Westen (14,3 %). Urs&auml;chlich sind hier insbesondere die unterschiedlichen Gr&uuml;nde f&uuml;r die Teilzeitt&auml;tigkeit. Zu den am h&auml;ufigsten genannten Gr&uuml;nden z&auml;hlt bei den Frauen im Osten, keine Vollzeitt&auml;tigkeit gefunden zu haben. Von westdeutschen Frauen hingegen wird eine Teilzeitbesch&auml;ftigung h&auml;ufig aus pers&ouml;nlichen oder famili&auml;ren Gr&uuml;nden wie beispielsweise aus Kinderbetreuungsverpflichtungen heraus angenommen. Frauen &auml;u&szlig;ern bei dieser Art von Teilzeitbesch&auml;ftigung seltener den Wunsch nach Mehrarbeitsstunden. In diesem Fall z&auml;hlen sie nicht zu den Unterbesch&auml;ftigten.<br>\nUnterbesch&auml;ftigung bei einer Vollzeitt&auml;tigkeit mit mindestens 32 Wochenstunden ist &ndash; anders als die Unterbesch&auml;ftigung der Teilzeitt&auml;tigen &ndash; eine M&auml;nnerdom&auml;ne. Von den 1,7 Millionen Unterbesch&auml;ftigten in Vollzeit sind knapp 73 % m&auml;nnlich. Dabei ist der Anteil im Westen h&ouml;her als im Osten. Zu ber&uuml;cksichtigen ist hier, dass Unterbesch&auml;ftigte in Vollzeit ihre Arbeitszeit meist nur um wenige Stunden erh&ouml;hen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2012\/08\/PD12_279_132.html;jsessionid=A77AC666AAF3924F33FA5DD9D37D50E1.cae2\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Der Begriff &bdquo;ungenutztes Arbeitskr&auml;ftepotential&ldquo; h&ouml;rt sich menschenverachtend an. Wir haben es hier vielmehr mit 7,4 Millionen Menschen zu tun, die gerne mehr arbeiten w&uuml;rden, es aber nicht k&ouml;nnen oder d&uuml;rfen. Und da man davon ausgehen kann, dass der gr&ouml;&szlig;te Teil dieser Menschen nicht aus &bdquo;Spa&szlig; an der Freud&ldquo; mehr arbeiten will, sondern schlicht mit dem momentanen Einkommen nicht &uuml;ber die Runden kommt, ist dies kein Allokationsproblem, wie die &Uuml;berschrift des Statistischen Bundesamtes suggeriert, sondern ein soziales Problem. Ein wenig mehr Empathie k&ouml;nnte auch den Verantwortlichen des Statistischen Bundesamtes nicht schaden. Nebenbei ist diese Zahl auch ein klarer Hinweis, dass es mit dem angeblichen Fachkr&auml;ftemangel nicht so weit her sein kann. Warum bieten die Unternehmen ihren aktuellen Besch&auml;ftigten sonst nicht die M&ouml;glichkeit, mehr zu arbeiten?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wolfgang M&uuml;nchau &ndash; USA auf dem Weg in die Spardiktatur<\/strong><br>\nMitt Romneys &ldquo;running mate&rdquo; Paul Ryan k&auml;me auch in Deutschland gut an. Sein radikaler Sparplan f&uuml;r die USA ist nicht schlimmer als Europas Fiskalpakt. Doch umsetzen lassen sich solch realit&auml;tsferne Ideen eigentlich nur in einer Diktatur. [&hellip;]<br>\nRyan ist ein Politikertypus, der auch in Deutschland seine Fans h&auml;tte. Einer, der nicht allzu kompliziert rechnet und seine &ouml;konomischen Thesen in pseudo-moralische Kategorien einbettet. Wenn es in Amerika eine Ordnungspolitik g&auml;be, dann w&auml;re Ryan ein Ordnungspolitiker. So muss er sich mit dem Pr&auml;dikat eines konservativen Ideologen begn&uuml;gen. Die Demokraten beschimpfen ihn als radikal, was in Amerika sowohl links als auch rechts als das schlimmste Schimpfwort &uuml;berhaupt gilt. [&hellip;]<br>\nUnsere europ&auml;ischen Ryan-Imitatoren erscheinen an der Oberfl&auml;che weniger extrem, sind aber letztlich nicht weniger gef&auml;hrlich. Unser Versuch, Schulden durch Sparen anstatt durch Wachstum zu begrenzen, ist genauso wie Ryans Angebots&ouml;konomie durch wirtschaftshistorische Erfahrungen widerlegt. Sparen ohne Wachstum hat genau den gegenteiligen Effekt, wie wir jetzt &uuml;berall in S&uuml;deuropa erleben: Die Defizitquoten steigen. Quoten sind nun mal &ndash; mathematisch ausgedr&uuml;ckt &ndash; Quotienten. Eine simple Erkenntnis, die vielen Haushaltsexperten entgangen ist. Wenn das Wachstum schneller schrumpft als die Ausgaben, dann steigen die Schulden. Man kann zuk&uuml;nftige Schuldenquoten auch nicht auf einem Computerprogramm f&uuml;r Buchhalter errechnen, weil sie oft einer turbulenten Dynamik unterliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/vizepraesidentschaftskandidat-paul-ryan-und-sein-sparplan-fuer-die-usa-a-850136.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Steuer-CDs &ndash; Schweiz legt sich mit Spanien an<\/strong><br>\nBern will die Auslieferung des angeblichen Datendiebs Herv&eacute; Falciani aus Spanien erzwingen. Denn dessen Steuer-CDs l&ouml;sten in Europa eine Welle von Verfahren aus. [&hellip;]<br>\nDer Fall Falciani zieht in Europa l&auml;ngst weite Kreise &ndash; in den vergangenen drei Jahren hat er eine Welle von Steuerpr&uuml;fungen in Frankreich, Italien und Spanien ausgel&ouml;st. Insgesamt 659 Spanier mit einem m&ouml;glichen Schwarzgeldverm&ouml;gen von 6 Mrd. Euro sind in Spanien ins Visier der Steuerermittler geraten &ndash; darunter auch die Bankiersfamilie Bot&iacute;n von der Gro&szlig;bank Santander.<br>\nIn Frankreich sind gegen 3000 mutma&szlig;liche Steuerhinterzieher Untersuchungen eingeleitet worden; laut Presseberichten geht es dabei um ein Verm&ouml;gen von 12 Mrd. Euro. Und in Italien sind die Steuerermittler dank der Falciani-Liste rund 700 F&auml;llen auf der Spur; Rom geht von m&ouml;glichen Schwarzgeldkonten in H&ouml;he von 5 Mrd. Euro aus. Auch Italiens Jetset ist dabei im Visier, denn auf der Falciani-Liste tauchen Prominente auf wie die Modedesigner Valentino und Renato Balestra, der Juwelier Gianni Bulgari und die Gattin von Ex-Formel-1-Manager Flavio Briatore.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:steuer-c-ds-schweiz-legt-sich-mit-spanien-an\/70077093.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> H&auml;tte der spanische Staat Courage, w&uuml;rde er Falciani politisches Asyl anbieten. Zu diesem ungew&ouml;hnlichen Schritt griffen bereits die USA im Jahre 1998, als sie dem <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Christoph_Meili\">Schweizer Whistleblower Christoph Meili<\/a>, der den US-Beh&ouml;rden Unterlagen zu den &bdquo;nachrichtenlosen Verm&ouml;gen&ldquo; der Holocaust-Opfer zur Verf&uuml;gung gestellt hatte, politisches Asyl gew&auml;hrten. Dies war &uuml;brigens meines Wissens der einzige Fall, in dem ein B&uuml;rger aus einem westlichen, demokratischen Land in den USA als politisch Verfolgter anerkannt wurde. Herv&eacute; Falciani hat dazu beigetragen, das in der EU zahlreiche schwere Straftaten aufgekl&auml;rt wurden und die Staaten einen zweistelligen Milliardenbetrag, der ihnen hinterzogen wurden, sicherstellen konnten. Der Mann h&auml;tte einen Orden verdient, ihn auszuliefern w&auml;re inakzeptabel.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Steuerabkommen stoppen<\/strong><br>\nDas B&uuml;ndnis &raquo;Kein Freibrief f&uuml;r Steuerbetr&uuml;ger&laquo; forderte am Mittwoch die Bundesregierung auf, das Steuerabkommen mit der Schweiz f&uuml;r gescheitert zu erkl&auml;ren:Angesichts der aktuellen Diskussion um den Kauf von Steuer-CDs fordert das B&uuml;ndnis &raquo;Kein Freibrief f&uuml;r Steuerbetr&uuml;ger&laquo; Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble auf, das Steuerabkommen mit der Schweiz endlich als gescheitert zu erkl&auml;ren. Bereits mehr als 93000 Menschen haben sich im Internet hinter die Forderung gestellt, das Steuerabkommen zu stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/08-16\/045.php\">Junge Welt<\/a><\/p>\n<p><strong>Dagegen leider: Widerstand gegen Steuerabkommen br&ouml;ckelt<\/strong><br>\nNoch ist unklar, ob die rot-gr&uuml;nen Bundesl&auml;nder das Steuerabkommen mit der Schweiz im Bundesrat ablehnen. Die Ablehnungsfront beginnt zu br&ouml;ckeln: Zu verlockend erscheinen wohl die durch das Abkommen in Aussicht gestellten Zusatzeinnahmen&hellip;<br>\n&bdquo;Alles, was jetzt &ouml;ffentlich gegen das Abkommen gesagt wird, richtet sich vor allem auch an die eigenen Leute&ldquo;, hei&szlig;t es in einem SPD-Land. &bdquo;Die Sache ist l&auml;ngst nicht gegessen&ldquo;, lautet die Einsch&auml;tzung auch auf gr&uuml;ner Seite. Als unsichere Kantonisten gelten vor allem Baden-W&uuml;rttemberg (Gr&uuml;ne\/SPD) und Hamburg (SPD), aber auch das notorisch klamme Berlin mit seiner gro&szlig;en Koalition aus SPD und CDU. F&uuml;r m&ouml;glich wird zudem gehalten, dass die CDU-gef&uuml;hrten gro&szlig;en Koalitionen (Saarland, Th&uuml;ringen und Sachsen-Anhalt) f&uuml;r das Abkommen stimmen k&ouml;nnen, weil sich die SPD-Vertreter in den dortigen Landesregierungen zur&uuml;ckhalten. Normalerweise m&uuml;ssen sich L&auml;nder mit Koalitionen im Bundesrat neutral verhalten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/steuerabkommen-schweiz-widerstand-gegen-steuerabkommen-broeckelt,1472596,16892778.html\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.K.:<\/strong> Na wer sagt es denn, auf die SPD ist doch letztendlich verlass. W&auml;re doch gelacht wenn es die Machpolitikerin Merkel nicht schaffen w&uuml;rde die Landespolitiker der SPD mit ein paar l&auml;cherlichen Milli&ouml;nchen zum Umfallen zu bringen. Wie instinktlos muss man eigentlich sein um f&uuml;r ein paar Groschen das asoziale und kriminelle Treiben der Geldelite zu legitimieren?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>World shipping crisis threatens German dominance as Greeks win long game<\/strong><br>\nGermany&rsquo;s shipping industry faces a wave of bankruptcies over coming months as funding dries up and deepening economic woes across the world cause a sharp contraction in container trade.<br>\nOver 100 German ship funds have already shut down as the long-simmering crisis in global container shipping finally comes to a head. A further 800 funds are threatened with insolvency, according to consultants TPW in Hamburg. [&hellip;]<br>\nGermany is the superpower of container shipping, controlling almost 40pc of the world market. The Germans also misread the cycle and have been struggling to cope ever since with a legacy of debt and a glut of ships. Now everything is going wrong at once.<br>\nContainer volumes arriving at European ports plunged in June, dashing expectations of a summer rebound. Imports fell 7.5pc from North America and 9pc from Asia. Flows into the Mediterranean region crashed by 16pc, reflecting the violence of the recession in Greece, Italy, Spain, and Portugal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/finance\/newsbysector\/transport\/9473476\/World-shipping-crisis-threatens-German-dominance-as-Greeks-win-long-game.html\">The Telegraph<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ein weiterer &bdquo;Kollateralschaden&ldquo; der Finanz- und Eurokrise. Dass Deutschland von der Krise der Containerschifffahrt besonders betroffen ist, hat nat&uuml;rlich seine Gr&uuml;nde. Kein anderer Wirtschaftszweig wurde &uuml;ber Jahrzehnte hinweg derart mit Milliarden-Subventionen verw&ouml;hnt, wie die deutschen Reeder &ndash; auf <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9614\">Kosten der Allgemeinheit<\/a>. Dass diese Blase bei einer konjunkturellen Delle platzen w&uuml;rde, war vorauszusehen.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/harpex.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p><em>Der abgebildete <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/HARPEX\">HARPEX<\/a> ist ein Index f&uuml;r Preisentwicklungen am Chartermarkt f&uuml;r Containerschife.<\/em><br>\n<em>Auch diese Krise wird noch auf den Bankensektor zur&uuml;ckschlagen &ndash; weltgr&ouml;&szlig;ter Schiffsfinanzierer ist die norddeutsche HSH Nordbank, die im Besitz der Hansestadt Hamburg und des Landes Schleswig-Holstein ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fast 160.000 Rentner erhalten zu wenig Geld<\/strong><br>\nFast 160.000 Rentnerinnen und Rentner haben &uuml;ber Jahre hinweg zu geringe Zahlungen erhalten. Nach dem aktuellen T&auml;tigkeitsbericht des Bundesversicherungsamts (BVA) die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) und die Knappschaft-Bahn-See seit 2002 in insgesamt 9202 F&auml;llen Kinderzuschl&auml;ge nicht auf Witwenrenten angerechnet.<br>\nDar&uuml;ber hinaus ber&uuml;cksichtigten beide &uuml;berregionalen Rentenversicherungstr&auml;ger die Berufsausbildungszeiten von knapp 148000 Ruhest&auml;ndlern nicht ausreichend. Mittlerweile seien alle f&auml;lligen Nachzahlungen erfolgt und die monatlichen Rentenbez&uuml;ge angepasst, sagte der DRV-Sprecher Dirk von der Heide dieser Zeitung am Mittwoch. F&uuml;r die DRV sei der Vorgang erledigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/arbeit---soziales\/rente-fast-160-000-rentner-erhalten-zu-wenig-geld,1473632,16892774.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schlecker ist kein Einzelfall<\/strong><br>\nFrau Schlecker ist keine Schlecker-Frau: W&auml;hrend die Gattin von Anton Schlecker angesichts der drohenden Pleite vom einstigen Drogerie-Giganten mit monatlich 60 000 Euro bedacht worden sein soll (die Staatsanwaltschaft ermittelt), stehen Zehntausende Verk&auml;uferinnen auf der Stra&szlig;e. Ein Blick zur&uuml;ck im Zorn &ndash; und nach vorn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2012\/08\/schlecker-ist-kein-einzelfall\/\">Kontext<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Spanien: Bad Bank macht Staat zum gr&ouml;&szlig;ten Immobilienbesitzer<\/strong><br>\nBad Bank macht spanischen Staat zum gr&ouml;&szlig;ten Immobilieneigent&uuml;mer. Die Regierung will den Haircut f&uuml;r Kleinaktion&auml;re m&ouml;glichst vermeiden [&hellip;]<br>\nDoch bevor jene Hilfsgelder nach Madrid transferiert werden, muss Wirtschaftsminister Luis de Guindos noch eine L&ouml;sung f&uuml;r all jene finden, die in Vorteilsaktien der verstaatlichten Sparkassen investiert haben. Laut Financial Times verhandelt Spanien mit der EU-Wettbewerbskommission um eine Regelung, wie Kleinanleger vor Verlusten gesch&uuml;tzt werden k&ouml;nnen. Demnach sollen die Kleinanleger anf&auml;nglich einen Abschlag (Haircut) von 50 bis 70 Prozent hinnehmen, anschlie&szlig;end sollen diese Abschl&auml;ge von den Banken mit hohen Zinszahlungen &uuml;ber vier bis sechs Jahre vollst&auml;ndig ausgeglichen werden.<br>\nAlleine Bankia hatte um den B&ouml;rsengang im Juli 2011 rund drei Milliarden Euro an 80.000 Anleger ver&auml;u&szlig;ert. Nicht immer wurde auf Risiken hingewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1343744888176\/Bad-Bank-macht-Staat-zum-groessten-Immobilienbesitzer\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Welche f&uuml;hrenden Banker f&uuml;r die Trennung sind<\/strong><br>\nNachfolgend eine Auflistung f&uuml;hrender Banker und wichtiger Branchenvertreter, die die vollst&auml;ndige Trennung des normalen Bankgesch&auml;fts vom Investmentbanking fordern. Einige davon, darunter der fr&uuml;here CEO der Citigroup, Sandy Weill, haben ihren einstigen Widerstand aufgegeben, was die Financial Times als &bdquo;epic conversion&ldquo; bezeichnete (zu Deutsch etwa: gewaltiger Sinneswandel). Damit folgen sie dem Tenor der allgemeinen Forderung nach einer grunds&auml;tzlichen Strukturreform, die &uuml;ber die Volcker-Regel in den USA und die britischen Vickers-Vorschl&auml;ge hinausgeht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.finance-watch.org\/2012\/08\/welche-fuhrenden-banker-fur-die-trennung-sind\/?lang=de\">Finance Watch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fr&uuml;hstart lohnt<\/strong><br>\nViele Verbraucher schieben den Abschluss einer Berufsunf&auml;higkeitsversicherung, Pflegeversicherung oder anderer Policen immer wieder auf, weil sie derzeit nicht das Geld haben oder die Lust und Zeit, sich mit dem Thema zu befassen. Keine gute Strategie: &bdquo;Wer zu lange wartet, gef&auml;hrdet seinen Schutz und verschenkt Geld&ldquo;, sagt Versicherungsexperte Oliver Mest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/magazin\/klartext\/versicherungsabschluss-in-jungen-jahren.html\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ein Interview mit dem Versicherungsexperten Oliver Mest. Aha. Unten sehen wir &bdquo;Autor: Oliver Mest. Na gut, wenn ein Ministerpr&auml;sident Interviews mit sich selbst f&uuml;hren kann, dann kann das in Prinzip jeder Versicherungsexperte tun &ndash; oder jeder, der einer werden m&ouml;chte.<\/em><br>\n<em>Sowohl vom &bdquo;unabh&auml;ngigen Altersvorsorgeberater&ldquo; Ihre Vorsorge, einer Initiative der Regionaltr&auml;ger der Rentenversicherungstr&auml;ger &amp; Co. als auch von Oliver Mest (<a href=\"http:\/\/www.optimal-absichern.de\/info\/ueberuns.php\">bitte Werbefensterchen beachten<\/a>)  k&ouml;nnte man behaupten, dass sie als unabh&auml;ngige Beratung getarnte PR f&uuml;r kommerzielle Altersvorsorge und andere Versicherungsprodukte betreiben. Kann man muss man aber nicht. Machen Sie sich ein eigenes Bild. Die NachDenkSeiten hatten bereits <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2712\">mit beiden<\/a> <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4650\">gewisse Erfahrungen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>10 Jahre Hartz. Eine Bilanz<\/strong><br>\n&hellip; Nach und nach wurden die meisten der Hartz-Regelungen wieder abgeschafft &ndash; weil sie verfassungswidrig waren oder schlicht gefloppt sind. Zehn Jahre sp&auml;ter ist mit &bdquo;Hartz IV&ldquo; nur noch ein Modul des Hartz-Reformpaketes &uuml;brig. Die Hartz-Reform ist nicht nur in ganzer Linie gescheitert, sondern hat zur &bdquo;Amerikanisierung&ldquo; des deutschen Arbeitsmarktes und zur tiefen Spaltung dieser Gesellschaft beigetragen&hellip;<br>\nDem R&uuml;ckgang der Arbeitslosenzahlen steht damit eine Zunahme dessen gegen&uuml;ber, was mit Blick auf amerikanische Verh&auml;ltnisse gemeinhin &bdquo;Working Poor&ldquo; genannt wird. Die Senkung der Arbeitslosigkeit ist demnach zu einem erheblichen Teil mit der Ausweitung von Arbeitsverh&auml;ltnissen erkauft worden, die nicht einmal vor Armut sch&uuml;tzen k&ouml;nnen&hellip;<br>\nZehn Jahre den Hartz-Vorschl&auml;gen haben wir in Deutschland einen zweigeteilten Arbeitsmarkt und sind auf dem Weg in einen Vier-Klassen-Arbeitsmarkt: Von den rund drei<br>\nMillionen Arbeitslosen befinden sich nur etwa 30 Prozent im Bezug des Arbeitslosengeld I, w&auml;hrend 70 Prozent, &uuml;ber zwei Millionen Arbeitslose, in Hartz IV festsitzen. Fast 800.000 davon Langzeitarbeitslose. W&auml;hrend beim Arbeitslosengeld I eine rege Vermittlungst&auml;tigkeit vorhanden ist, und die Bundesregierung nicht m&uuml;de wird, ihre arbeitsmarktpolitischen Erfolge zu feiern, bewegt sich bei Hartz IV so gut wie nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/index.php?eID=tx_nawsecuredl&amp;u=0&amp;file=\/uploads\/media\/120814_Bilanz_10_Jahre_Hartz.pdf&amp;t=1345675627&amp;hash=76abe027a7238dc076ca81de662ec3d2dcb771a2\">Der Parit&auml;tische [PDF &ndash; 42,5 KB]<\/a> \n<p><strong>Sieh dagegen: Hartz-Reform, Ausl&ouml;ser des deutschen Jobwunders<\/strong><br>\nMit den Hartz-Reformen wurden 2002 die Weichen f&uuml;r das deutsche Job-Wunder gestellt. Peter Hartz kreierte jede Menge neue Arbeitsmarktinstrumente. Entscheidend aber waren die Leistungsk&uuml;rzungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article108625436\/Hartz-Reform-Ausloeser-des-deutschen-Jobwunders.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Lesen Sie mal die Leserkommentare. Statt eines eigenen Kommentars:<\/em><br>\n<em>&bdquo;<a href=\"http:\/\/duckhome.de\/tb\/archives\/8767-Und-dann-war-da-noch-Dorothea-Siems.html\">Und dann war da noch Dorothea Siems<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>80 Percent of Public Schools Have Contracts With Coke or Pepsi<\/strong><br>\nIn 2005, according to one survey [3], nearly half of all public elementary schools and about 80 percent of public high schools operated under pouring rights contracts. It&rsquo;s clear what the schools get for their trouble. It&rsquo;s no wonder that schools turn to selling junky snack food and cutting deals with sugary soda makers to augment stingy school-lunch budgets. As of 2011, we were spending more than twice as much on air conditioning for troops in Afghanistan than we do on feeding public school kids. [4] The soda deals subsidize other aspects of schooling, too. Here&rsquo;s how the Rockford Register Star [5]describes a contract between the Rockford, Illinois school district and Coca-Cola:..<br>\nUnder the existing 10-year contract, Coca-Cola paid the district $4 million upfront and an additional $350,000 a year to sell its beverages in schools. The annual payments have funded field trips, gym uniforms, SMART Boards and other frills that individual school budgets may not otherwise have afforded.<br>\nAccording to the Robert Wood Johnson Foundation [10], obesity rates among children ages 6 to 11 have quadrupled over the past four decades, and nearly a third of children and adolescents&shy;more than 23 million kids and teenagers&shy;are obese or overweight.<br>\nThe latest research on junk food in schools suggests an axiom that I might have hoped would be obvious: It makes no sense to transform public schools into a vehicle for marketing junk food to kids. In 2010, President Obama signed a law requiring the USDA to come up with national standards for snack foods and beverages sold in schools. The agency has yet to complete that task.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.motherjones.com\/tom-philpott\/2012\/08\/schools-limit-campus-junk-food-have-lower-obesity-rates\">Mother Jones<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung GL:<\/strong> In den USA haben 80 Prozent der &Ouml;ffentlichen Schulen Ausschankvertr&auml;ge mit Coca Cola oder Pepsi Cola abgeschlossen, die diesen Firmen das exklusive Recht geben, alle Getr&auml;nke an der Schule anzubieten und &uuml;berall in der Schule Werbung f&uuml;r ihre s&uuml;&szlig;en Dick- und Krankmacher anbringen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schn&auml;ppchen im schwarzen Filz<\/strong><br>\nNeu ist nur die Brezel. Alles andere ist alt. OB-Kandidat Sebastian Turner, nach eigenem Bekunden unabh&auml;ngig und parteilos, bedient sich ungeniert der schwarzen Seilschaften. Immobilienfirmen, Sparkassenverband, Stadtm&ouml;blierer &ndash; f&uuml;r alle ein Schn&auml;ppchen. Der Unterschied ist nur, dass dies fr&uuml;her unbemerkt geblieben w&auml;re. Heute wird genauer hingeschaut, und dieser Blick offenbart eines: Turner und seine Truppe glauben, sie k&ouml;nnten weitermachen wie bisher. Ein Irrtum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2012\/08\/schnaeppchen-im-schwarzen-filz\/\">Kontext<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bolognaprozess: &ldquo;Die Studienreform braucht dringend eine Kurskorrektur&rdquo;<\/strong><br>\nSchneller und internationaler sollte es sein, das Studium, welches vor zw&ouml;lf Jahren europaweit mit der &ldquo;Bologna-Reform&rdquo; eingef&uuml;hrt wurde. Doch die guten Ziele wurden durch &ldquo;die miserable Umsetzung&rdquo; geradezu ins Gegenteil verkehrt, sagt DGB-Bildungsexperte Matthias Anbuhl im Interview.<br>\nDie Bilanz der Bologna-Reform ist ern&uuml;chternd. Deutschland hat die guten Ziele dieser Studienreform durch die miserable Umsetzung geradezu ins Gegenteil verkehrt. &Uuml;berfrachtete Stundenpl&auml;ne und teils sogar gestiegene Abbrecherquoten sind Alltag an den Hochschulen. Dazu kommen hohe H&uuml;rden f&uuml;r das Masterstudium und auf dem Weg ins Ausland. Alle Beteiligten m&uuml;ssen ehrlich zugeben, dass der Bologna-Prozess schlecht l&auml;uft in Deutschland. Wir brauchen dringend eine Kurskorrektur&hellip;<br>\nDie Hochschulen sind noch immer chronisch unterfinanziert. Viele Studieng&auml;nge f&uuml;r Bachelor und Master sind l&auml;ngst nicht entr&uuml;mpelt. Der Wechsel ins Ausland wurde nicht erleichtert und sogar innerhalb von Deutschland wird er durch tausende von Studienmodulen erschwert&hellip;<br>\nViele Fehler bei der Umstellung auf Bachelor und Master haben die Hochschulen selbst gemacht. Sie sind f&uuml;r das verschulte Studium, die &uuml;berbordende Pr&uuml;fungslast und die vermurkste Einf&uuml;hrung des Turbo-Bachelors oft direkt verantwortlich. Etwas mehr Selbstkritik der Hochschulrektoren w&auml;re schon angebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++90db0c20-e6ca-11e1-864f-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>GEW: &bdquo;Schavan muss Bologna-Gipfel einberufen&ldquo;<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) aufgefordert, umgehend eine nationale Bologna-Konferenz einzuberufen. &bdquo;Bund und L&auml;nder, Hochschulen und Studierende, Arbeitgeber und Gewerkschaften m&uuml;ssen sich jetzt auf einen Kurswechsel im Bologna-Prozess verst&auml;ndigen, um der Studienreform zum Erfolg zu verhelfen&ldquo;, erkl&auml;rte das f&uuml;r Hochschulen verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller am Mittwoch in Frankfurt a.M. Es sei nicht zu verstehen, dass die f&uuml;r den 9. Oktober geplante Bologna-Konferenz abgesagt worden ist. &bdquo;Die M&auml;ngel der Bologna-Reformen d&uuml;rfen nicht unter den Tisch gekehrt, sondern m&uuml;ssen schonungslos analysiert werden&ldquo;, sagte er mit Blick auf die scharfe Kritik des Pr&auml;sidenten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Horst Hippler.<br>\nDie HRK rief Keller auf, sich nicht aus ihrer Verantwortung f&uuml;r die Studienreform zu stehlen. &bdquo;Der Bologna-Prozess war von Anfang an auch ein Projekt der Hochschulen. Nie war der Gestaltungsspielraum der Hochschulen gr&ouml;&szlig;er als heute. Sie m&uuml;ssen ihn jetzt nutzen, um die Qualit&auml;t der Lehre und die Studienbedingungen sp&uuml;rbar zu verbessern&ldquo;, mahnte der GEW-Hochschulexperte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/GEW_Schavan_muss_Bologna-Gipfel_einberufen.html\">GEW<\/a> \n<p><strong>Dazu: Hochschulrektoren: Zahlen und Argumente zur Umsetzung der Studienreform<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hrk-bologna.de\/bologna\/de\/download\/dateien\/Argumente_pro_Bologna_empirische_Belege_Projekt.nexus24.5.2011.pdf\">HRK [PDF &ndash; 212 KB]<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu nochmals ein R&uuml;ckblick auf die letzte &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9206\">Nationale Bologna-Konferenz<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wirtschaftslobby k&uuml;rt Sachsen zum Bildungssieger<\/strong><br>\nSeit 2004 gibt auch die &ldquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&rdquo; Jahr f&uuml;r Jahr eine Studie mit dem Titel &ldquo;Bildungsmonitor&rdquo; heraus. Die Lobby-Organisation wird von den Arbeitgeberverb&auml;nden sowie der Metall- und Elektroindustrie bezahlt. &Ouml;konomen vom Institut der deutschen Wirtschaft in K&ouml;ln untersuchen in ihrem Auftrag, welches Bundesland das &ldquo;leistungsf&auml;higste Bildungssystem&rdquo; hat. Es geht weniger um P&auml;dagogik als vielmehr um Bildungs&ouml;konomie: Wo werden Kinder, Sch&uuml;ler und Studenten am effizientesten auf die Arbeitswelt vorbereitet? Wo werden &ldquo;Wachstumskr&auml;fte gest&auml;rkt&rdquo;, wie es hei&szlig;t?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/wissen\/bildungsmonitor-sachsen-hat-das-beste-bildungssystem-a-850029.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das einzig neue ist, dass der Spiegel bei der &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo; (INSM) von einer &bdquo;Wirtschaftslobby&ldquo; spricht. Um nichts anderes als um Lobbyismus geht es auch in dieser Studie.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Bild: Stimmungsmache gegen &Ouml;kostrom-F&ouml;rderung<\/strong><br>\n[&hellip;] Die vorletzte Frage an G&uuml;nther Oettinger (CDU) lautet: &bdquo;Was sagen Sie als Energie-Kommissar zu den st&auml;ndig steigenden Strompreisen in Deutschland? [&hellip;]Kleiner Blick zur&uuml;ck: Im Jahr 2000 betrug der durchschnittliche Haushaltsstrompreis knapp 14 Cent. Zur Finanzierung der Erneuerbaren wurden damals 0,2 Cent Umlage erhoben.  Heute kostet Haushaltsstrom durchschnittlich 26 Cent, die EEG-Umlage stieg auf 3,592, Cent pro Kilowattstunde. Neben der Umlage gab es also viele weitere Faktoren, die den Endpreis f&uuml;r Privatkunden um 8,408 Cent in die H&ouml;he trieben: gestiegene Ausgaben f&uuml;r fossile Brennstoffe etwa, die Renditen der Stromkonzerne, der Anstieg der Mehrwertsteuer oder die Kosten des Netzausbaus.<br>\nAber solch komplexe Sachverhalte sind dem kleinen Mann nat&uuml;rlich nicht zumutbar, weshalb Bild diese auch nicht er&ouml;rtert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.klima-luegendetektor.de\/2012\/08\/14\/bild-stimmungsmache-gegen-okostrom-forderung\/\">Der Klima-L&uuml;gendetektor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte: Clement will fitte Deutsche bis 80 arbeiten lassen<\/strong><br>\nClement sagte: &ldquo;Wir k&ouml;nnen nicht bei der Rente mit 65 oder der Rente mit 67 verharren, das greift zu knapp.&rdquo; Wer wolle und es k&ouml;nne, solle bis zum 75. oder 80. Lebensjahr arbeiten, verlangte Clement.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article108631062\/Clement-will-fitte-Deutsche-bis-80-arbeiten-lassen.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der 72-j&auml;hrige neue Kuratoriumsvorsitzende der Arbeitgeber-Propaganda-Agentur &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo; (INSM) ist sozusagen das lebende Beispiel, was herauskommt, wenn man die Altersgrenze noch weiter anhebt. Clement hat zwar schon vor Erreichen der Altersgrenze mit Hartz, mit dem Niedriglohnsektor, mit der Rente mit 67 viel Schlimmes &uuml;ber die Deutschen gebracht, was wird er uns erst noch mit 80 Jahren bieten?  &ndash; Ein wirkliches Schreckensszenario.<\/em><br>\n<em>Es ist das typische Geschw&auml;tz von Gro&szlig;mannss&uuml;chtigen, die abgehalftert wurden, und die auf Grund ihrer Bekanntheit und zum Dank f&uuml;r ihre &bdquo;treuen Dienste&ldquo; von den von ihnen Beg&uuml;nstigten als Lobbyisten ein Gnadenbrot erhalten. In solchen Posten, die Clement zugeschanzt wurden, kann man es locker bis ins Alter von 80 Jahren aushalten, man muss ja immer nur nachplappern, was die Br&ouml;tchengeber vorsagen. In wessen Diensten der Ruhest&auml;ndler steht k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13782\">hier<\/a> nochmals nachlesen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14170","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14170","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14170"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14170\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14174,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14170\/revisions\/14174"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}