{"id":14184,"date":"2012-08-17T09:13:21","date_gmt":"2012-08-17T07:13:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184"},"modified":"2012-08-17T09:13:21","modified_gmt":"2012-08-17T07:13:21","slug":"hinweise-des-tages-1702","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184#h01\">10 Jahre Hartz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184#h02\">Wege zu einer st&auml;rkeren Trennung von Investment- und Gesch&auml;ftsbanking<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184#h03\">Werner R&uuml;gemer: Die Betrugsmaschine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184#h04\">Betriebliche Altersvorsorge: Pensionslasten erdr&uuml;cken Konzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184#h05\">Rentenpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184#h06\">IG Metall fordert von Arbeitgebern und Politik altersgerechte Arbeitspl&auml;tze und flexible Ausstiegsm&ouml;glichkeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184#h07\">Mehr Stress bei der Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184#h08\">Die Linke: Energiewende sozial gestalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184#h09\">Internes Bundestagsgutachten empfiehlt sch&auml;rferes Gesetz gegen Abgeordnetenbestechung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184#h10\">Steuergeheimnis: Die Folgen einer verschwiegenen Neuauslegung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184#h11\">Das Kartell der Verharmloser &ndash; Wie deutsche Beh&ouml;rden systematisch rechtsextremen Alltagsterror bagatellisieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184#h12\">Kriegspropaganda: Mit &ldquo;Eisen und Blut&rdquo; in eine neue Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184#h13\">Tod nach Arbeit f&uuml;r Samsung &ndash; S&uuml;dkoreanischer Konzern lehnt Verantwortung ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184#h14\">Israel bereitet sich auf 30-t&auml;gigen Krieg vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184#h15\">Zu guter Letzt: Wilfried Schmickler&acute;s Montagsfrage: Olympia und dabei sein &hellip;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14184&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>10 Jahre Hartz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Helga Spindler: Die Ghostwriter. Vor zehn Jahren wurde der Abschlu&szlig;bericht der Hartz-Kommission &uuml;bergeben<\/strong><br>\n&Uuml;ber die geheimen Netzwerke hinter den Arbeitsmarktreformen<br>\n&bdquo;Wenn heute an die &Uuml;bergabe des Berichts &raquo;Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt&laquo; im Franz&ouml;sischen Dom in Berlin vor genau zehn Jahren erinnert wird, dann denken viele an Hartz IV, jenes Grundsicherungssystem, in das Millionen Menschen samt Partnern und Kindern ohne R&uuml;cksicht auf Qualifikation oder Berufserfahrung hineingepresst werden und das Hunderttausende in unterwertige Arbeitspl&auml;tze gezwungen hat, ohne ihnen sozialen Schutz zu bieten&hellip;&ldquo;<br>\n &bdquo;&hellip; Speziell Hartz IV sowie die verbliebene Restarbeitslosenversicherung und Restsozialhilfe haben wir nicht in erster Linie der Hartz-Kommission oder gar dem Namensgeber Peter Hartz pers&ouml;nlich zu verdanken, sondern einer geheimen Staatsaktion, einer recht undemokratischen, handstreichartigen Hintergrundarbeit aus dem Bundesarbeitsministerium (BMA) und dem Bundeskanzleramt &ndash; einverst&auml;ndlich koordiniert und gelenkt durch die Bertelsmann Stiftung. (&hellip;) Dieser Arbeitskreis wurde verzahnt mit einem weiteren Bertelsmann-Projekt, &raquo;Besch&auml;ftigungsf&ouml;rderung in Kommunen&laquo; (BiK), wo schon in Sozialhilfezeiten kommunal mit Workfare-Modellen experimentiert wurde und die Popularisierung von Workfare-Entwicklungen in den USA (Wisconsin), Gro&szlig;britannien und den Niederlanden betrieben wurden &ndash; Experimente, auf die auch Roland Koch von der CDU schon ein Auge geworfen hatte und die &ouml;ffentlich zu diskutieren ein parteipolitisches Risiko geworden w&auml;re. (&hellip;) Der Arbeitskreis traf sich zu Workshops an abgelegenen Orten und f&uuml;hrte dort offene Debatten &uuml;ber die Fehlentwicklungen der Arbeitsmarktpolitik.<br>\nBald erschien die Zusammenlegung der beiden Systeme Arbeitslosen- und Sozialhilfe als die &raquo;einzig gangbare L&ouml;sung in der Arbeitsmarkpolitik&laquo;.<br>\nDer DGB-Vertreter wehrte sich zwar dagegen, konnte sich aber nicht durchsetzen. Sp&auml;testens dann h&auml;tte die &Uuml;berlegung &ouml;ffentlich gemacht werden m&uuml;ssen. Wurde sie aber nicht, im Gegenteil: Die L&ouml;sung wurde bereits als alternativlos gehandelt. (&hellip;) Die &raquo;Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe&laquo; war f&uuml;r sie von Anfang an die Chiffre f&uuml;r die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe, erheblichen Leistungsabbau in der Arbeitslosenversicherung und ein neues System einer rechtloseren Sozialhilfe, die nicht mehr dem Ziel der Schaffung menschenw&uuml;rdiger<br>\nLebens- und Arbeitsverh&auml;ltnisse verpflichtet ist &ndash; was letztlich auch einer Abschaffung der bisherigen Sozialhilfe gleichkam. Die damals durchaus vorhandenen Schwachstellen bei der Verwaltung von Leistungen f&uuml;r Erwerbslose h&auml;tte man auch ohne eine System&auml;nderung beheben k&ouml;nnen.<br>\nKonzeptionell zwingend war die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe nur f&uuml;r diejenigen, die den Druck auf arbeitserfahrene, deshalb oft selbstbewusstere und etwas teurere Arbeitslose versch&auml;rfen wollten. (&hellip;) Dass ausgerechnet die Servicew&uuml;ste Jobcenter &ndash; in der Dokumente und Akten unauffindbar sind, Mitarbeiter verheizt werden und wechseln wie im Taubenschlag, sich ohne Telefonnummer im &raquo;Back-office&laquo; verschanzen und unlesbare Bescheide verschicken m&uuml;ssen, und wo aus den unterschiedlichsten Gr&uuml;nden inzwischen eigentlich auf beiden Seiten des Schreibtisches Begleitschutz organisiert werden muss &ndash; vor zehn Jahren unter dem Stichwort: &raquo;Moderne Dienstleistungen&laquo; der staunenden Bev&ouml;lkerung empfohlen wurde, war schon ein Coup der Unternehmensberaterbranche, der sich mit feinem Gesp&uuml;r f&uuml;r das Machbare auf wehrlose Arbeitslose konzentriert hat.<br>\nOffen und ehrlich ist &uuml;ber die Zusammenlegung, ihre Vor- und Nachteile parlamentarisch nie richtig gestritten worden. Das muss nachgeholt werden.<br>\nUnd da reicht nicht ein einfaches &raquo;Hartz IV muss weg&laquo;, sondern es geht um eine Alternative, die daf&uuml;r einen verl&auml;sslichen Rahmen setzt. Die ist jedoch schwer zu erkennen, wenn diese Gesetzgebung selbst in Gewerkschaftskreisen immer noch als &raquo;Vorw&auml;rtsreform&laquo; und als sozialer Fortschritt bezeichnet wird&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/08-16\/022.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein sehr lesenswerter Beitrag. Interessant sind auch die von Helga Spindler genannten Akteure im Rahmen der Hartz-&bdquo;Reformen&ldquo;, insbesondere auch die Rolle von Steinmeier im Kanzleramt. Siehe auch schon <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4212\">&bdquo;War die Hartz-Reform auch ein Bertelsmann Projekt?&ldquo;<\/a> auf den NachDenkSeiten vom 23.09.2009, ebenfalls von Helga Spindler.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zehn Jahre Hartz-Reformen: Emp&ouml;rt euch!<\/strong><br>\n&raquo;Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt&laquo;: Mit diesem sch&ouml;n neutralen Namen &uuml;bergab die Hartz-Kommission der Bundesregierung Mitte August 2002 ihre Reformvorschl&auml;ge. Heute liegt das Ergebnis offen zutage: Es gibt immer mehr Armut &ndash; trotz Arbeit. Ein Zwischenruf von Franz Segbers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.publik-forum.de\/politik-gesellschaft\/artikel\/zehn-jahre-hartz-reformen-empoert-euch-online\">Publik-Forum<\/a><\/li>\n<li><strong>Das System der Hart(z)herzigkeit<\/strong><br>\nHartz IV hat Deutschland ver&auml;ndert. Die Schwachen d&uuml;rfen jetzt &ouml;ffentlich verh&ouml;hnt werden und bekommen nur das N&ouml;tigste. Solidarit&auml;t und Hilfe werden von Amts wegen unterbunden. Eine Abrechnung von Gernot Kramper<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/zehn-jahre-hartz-iv-das-system-der-hartzherzigkeit-1879620-print.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.F.:<\/strong> Dem Artikel ist fast nichts hinzuzuf&uuml;gen. Vielleicht noch der l&auml;ngst bekannte Hinweis, dass Sozialdemokraten dieses &bdquo;System Hartz&ldquo; errichtet haben, die von Arbeitnehmern als ihren vermeintlichen Interessenvertretern gew&auml;hlt wurden.<br>\nOffensichtlich war diese Meinung vom Vormittag in der stern.de Redaktion nicht konsensf&auml;hig. Denn etwas mehr als 4 &frac12; Stunden nach dem obigen Artikel hat die Wirtschaftsredaktion nachgelegt und erfreut die Leserschaft mit folgendem <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/news\/wochenmarkt-die-wirtschaftskolumne-zu-den-arbeitsmarktreformen-hartz-sei-dank-1879702-print.html\">Loblied auf Hartz IV von Thomas Straubhaar<\/a>. Zitat: &bdquo;&hellip; die Wohlf&uuml;hlrepublik und H&auml;ngematten-Philosophie ist zu Ende. Ab Morgen ist Schluss mit Fordern. Jetzt geht&rsquo;s los mit Arbeiten.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Brauchen wir jetzt eine Agenda 2020, Herr Schr&ouml;der?<\/strong><br>\nBILD: Zehn Jahre Hartz-Reform &ndash; wie ist Ihre pers&ouml;nliche Bilanz?<br>\nGerhard Schr&ouml;der: &bdquo;Positiv. Wir haben zwei Millionen Arbeitslose weniger im Vergleich zu 2005, als die Reformen umgesetzt wurden. Das hat nicht nur, aber auch mit der Agenda 2010 zu tun. Ich wei&szlig;, dass die Reformen zu Beginn schmerzhaft waren, aber wenn wir heute die Erfolge sehen, dann hat es sich f&uuml;r unser Land gelohnt.&ldquo;<br>\nBILD: Kritiker sagen, Hartz IV sei ein Programm zur Verarmung eines Teils der Bev&ouml;lkerung&#8197;&hellip;<br>\nSchr&ouml;der: &bdquo;Das ist Polemik. War denn das alte System mit Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe besser? Das kann doch niemand ernsthaft behaupten. Die Menschen wurden damals zwischen den Systemen hin und her geschoben. Geld gab es, aber zu wenigen wurde geholfen, sich zu qualifizieren und eine Arbeit zu bekommen. Heute haben wir zwei Millionen Arbeitslose weniger. Das ist ein Gewinn f&uuml;r die Gesellschaft, aber vor allem f&uuml;r die, die Arbeit gefunden haben, und f&uuml;r ihre Familien.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/gerhard-schroeder\/interview-hartz4-mindeslohn-brauchen-wir-jetzt-eine-agenda-2020-25672944.bild.html\">Bild.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14179\">&bdquo;Stolz auf Harz IV-Reformen? Stolz auf die Zerst&ouml;rung eines wichtigen Teils der sozialen Sicherung: Die Arbeitslosenversicherung?&ldquo;<\/a>.<br>\nSiehe dazu auch das <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1710540\/ZDF-heute-journal-vom-16.-August-2012?bc=kua884718#\/beitrag\/video\/1710540\/ZDF-heute-journal-vom-16.-August-2012\">Propaganda-St&uuml;ck im heute Journal<\/a> ab 9.30.<\/em> <\/p>\n<p><em>Selbst Hartz-Skeptiker sagen st&auml;ndig, dass die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe richtig war und zumindest dies ein Erfolg der Hartz-Gesetze sei. Auch das ist eine Behauptung, die einer empirischen Nachpr&uuml;fung nicht standh&auml;lt. Siehe <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_wsi_2011_05_30.pdf\">&bdquo;Hartz-IV-Reform hat durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit nicht reduziert&ldquo; [PDF &ndash; 480 KB]<\/a>. Albrecht M&uuml;ller hat v&ouml;llig Recht, hier soll Erfolg nur durch st&auml;ndige Wiederholung der Behauptung von Erfolgen zur Wahrheit gemacht werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>&ldquo;Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt.&rdquo;<br>\nBundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) vor dem Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum) in Davos am 28. Januar 2005<\/em><\/li>\n<li><em>&bdquo;Wir bekennen uns zur besonderen Verantwortung gegen&uuml;ber den Schw&auml;cheren in unserer Gesellschaft. Deswegen wollen wir im Rahmen der Reform der Arbeitslosen- und Sozialhilfe keine Absenkung der zuk&uuml;nftigen Leistungen auf Sozialhilfeniveau.&ldquo;<br>\n<a href=\"http:\/\/www.documentarchiv.de\/brd\/2002\/wahlprogramm_spd_2002.html\">SPD Bundestagswahlprogramm 2002<\/a><\/em><\/li>\n<li><em>Zum 1. Januar 2005 wurde die Arbeitslosenhilfe abgeschafft. Hartz IV (SGB II) trat in Kraft.<br>\nAls &bdquo;Erinnerungsposten&ldquo; wird die Arbeitslosenhilfe nur noch in Artikel 120 Grundgesetz erw&auml;hnt.<\/em><\/li>\n<li><em>SPD Zweitstimmen 1998: 20.181.269; SPD Zweitstimmen 2009: 9.990488<br>\nSiehe <a href=\"http:\/\/www.bundeswahlleiter.de\/de\/bundestagswahlen\/BTW_BUND_09\/ergebnisse\/bundesergebnisse\/index.%20html\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.bundeswahlleiter.de\/de\/bundestagswahlen\/fruehere_bundestagswahlen\/btw1998.html\">hier<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2012-08-15_hartz-geste-bm-uvdl-160802-12.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe e.V.(BIAJ) [PDF &ndash; 165 KB]<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Dre&szlig;ler: Hartz IV war Absturz f&uuml;r die SPD &ndash; SPD-Urgestein wirft Sozialdemokraten &bdquo;Manipulation der Arbeitslosenstatistik&ldquo; vor<\/strong><br>\nZehn Jahre nach Beginn der Hartz-Reformen zieht der SPD-Sozialpolitiker Rudolf Dre&szlig;ler eine vernichtende Bilanz. Der &bdquo;aktivierende Sozialstaat&ldquo; lasse immer mehr Menschen zu Niedrigl&ouml;hnen arbeiten, Kinder- und Altersarmut seien gestiegen. &bdquo;Bis heute ist das Zutrauen in die SPD&ldquo; nicht wiederhergestellt, glaubt der langj&auml;hrige Sozialexperte der Partei.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1841098\/\">Deutschlandradio (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2012\/08\/16\/dlf_20120816_1221_8d007372.mp3\">Deutschlandradio (Audio)<\/a><\/li>\n<li><strong>Hinter den Kulissen des Job-Wunders<\/strong><br>\nDie Zahl der Normalarbeitsverh&auml;ltnisse (unbefristet, sozialversicherungspflichtig, &uuml;ber 21 Wochenstunden, keine Leiharbeit) nahm in den letzten zehn Jahren leicht ab: von 23,74 Mio. 2001 auf 23,67 Mio. 2011. Gleichzeitig kletterten atypische Besch&auml;ftigungen (befristet, geringf&uuml;gig, Teilzeit, Leiharbeit) von 5,9 Mio. auf 7,9 Mio. Dies ist ein neuer H&ouml;chststand (Statistisches Bundesamt, Juli 2012).<br>\nAuch die Leiharbeit in Deutschland w&auml;chst verglichen mit den europ&auml;ischen L&auml;ndern &uuml;berdurchschnittlich. Der Besch&auml;ftigungsanstieg von Juni 2010 auf Juni 2011 geht zu 17 % auf Leiharbeit zur&uuml;ck.<br>\nFast die H&auml;lfte der Leiharbeitsverh&auml;ltnisse endet nach weniger als drei Monaten (Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Juli 2012).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120817_Hinter-den-Kulissen-des-Jobwunders1.pdf\">DGB Bayern, Streitzeit [PDF &ndash; 400 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Nachtrag zu &bdquo;10 Jahre Hartz. Eine Bilanz&ldquo;<\/strong><br>\nUnser Leser M.A. merkt an: Als ich den heutigen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14170#h11\">Hinweis Nr. 11<\/a> in der Welt Online nachlas (Die &Uuml;berschrift schrie geradezu danach!), fiel mir eine &Uuml;bersichtsgrafik zu den Hartzregels&auml;tzen auf, die ein sch&ouml;nes Beispiel f&uuml;r Manipulation <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article108625464\/Hartz-IV-Regelsaetze.html\">darstellt<\/a>.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/Hartz-IV-Regelsaetze.jpg\" alt=\"Hartz-IV-Regelsaetze\" title=\"Hartz-IV-Regelsaetze\"><\/p>\n<p>Der Y\/X Schnittpunkt ist zwar am Rand klein mit 300&euro; ausgewiesen, allerdings &uuml;bersieht man dies leicht. Folglich stellt sich folgendes dar: Der Steigerung der Regels&auml;tze (West wohlgemerkt) um 8,4% von 2005 bis 2012 stehen hier unglaubliche optische 39% in der Grafik gegen&uuml;ber.<br>\nIn diesem Sinne vielen Dank f&uuml;r die Sensibilisierung f&uuml;r manipulative Medien durch meine langj&auml;hrige Leserschaft der NachDenkSeiten!!! <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Diese bewusste optische T&auml;uschung ist ein sehr beliebtes Mittel der Meinungsmanipulation mit Hilfe von Statistiken und erg&auml;nzenden Grafiken. Sie wird besonders gerne zur Visualisierung z.B. vom besonders hohen Anstieg von Lohnnebenkosten, Krankenkassenausgaben, Sozialleistungen allgemein oder Schulden verwendet. Der Statistikprofessor Gerd Bosbach erl&auml;uterte die Methode letztes Jahr sehr anschaulich bei Erwin Pelzig (<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=-P-3Ck2mjXY\">s. hier ab Minute 9<\/a>).<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wege zu einer st&auml;rkeren Trennung von Investment- und Gesch&auml;ftsbanking<\/strong><br>\nH&auml;tte eine Trennung von Investment- und Gesch&auml;ftsbanking die Finanzkrise verhindern k&ouml;nnen? Vieles spricht daf&uuml;r. So h&auml;tte die Verringerung der Interdependenzen zwischen den Banken sowie die Abschirmung des Gesch&auml;ftsbankings und die dadurch erm&ouml;glichte kontrollierte Insolvenz der Investmentsparte zu mehr Sicherheit im System gef&uuml;hrt, wodurch die Finanzkrise nie diese Ausma&szlig;e angenommen h&auml;tte. Die Autoren erl&auml;utern hier, wie ein solches System (f&uuml;r Deutschland) ausgestaltet werden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/archiv\/jahr\/2012\/6\/2797\/\">Wirtschaftsdienst<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Autor Philipp Steinberg ist Referent des Parteivorsitzenden der SPD in Berlin. Die Co-Autorin Caroline Somnitz, B. Sc., ist Mitarbeiterin im SPD-Parteivorstand. Siehe allerdings die Kritik am Parteivorsitzenden in der taz <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Euro-Schuldenkrise\/!99679\/\">&bdquo;Gro&szlig;e Worte, zahnlose Thesen&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Werner R&uuml;gemer: Die Betrugsmaschine<\/strong><br>\nAnalyse. Ein exklusiver Club von Finanzinstituten hat den internationalen Referenzzins Libor manipuliert. Hedgefonds, Banken und H&auml;ndler schufen sich so lukrative Spekulationsm&ouml;glichkeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/08-17\/016.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Und weil dieser Raum &bdquo;politisch gewollter Straflosigkeit&ldquo; in der EU liegt, kann nach Auffassung unserer Politiker, nach dem Motto alle oder keiner, Europa keine effektive Regulierung Ihres Finanzsektors bewerkstelligen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Betriebliche Altersvorsorge: Pensionslasten erdr&uuml;cken Konzerne<\/strong><br>\n&bdquo;In den betrieblichen Rentenkassen klafft eine Milliardenl&uuml;cke &ndash; und wegen des Zinstiefs wird das Loch immer gr&ouml;&szlig;er. Dabei galt die betriebliche Altersvorsorge bisher immer als sicher. Das Dauertief bei den Zinsen l&auml;sst die Pensionslasten f&uuml;r Unternehmen in Deutschland und Europa gef&auml;hrlich anwachsen. Topmanager von DAX-Konzernen sind deswegen zunehmend alarmiert.<br>\n&ldquo;Die Pensionsverpflichtungen sind ein Riesenproblem f&uuml;r viele Unternehmen&rdquo;, sagte J&ouml;rg Schneider, Finanzchef des R&uuml;ckversicherers Munich Re, der FTD. &ldquo;Sollte die Niedrigzinsphase l&auml;nger andauern, kann das zu einer ernsten Herausforderung werden&rdquo;, warnte Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser.<br>\nEigentlich gilt die betriebliche Altersvorsorge als sehr sicherer Teil des Rentensystems. Die staatliche Rentenversicherung gilt als &uuml;berfordert, Lebensversicherer senken ihre Garantiezinsen immer weiter. Nun wird es auch f&uuml;r Firmen immer schwerer, versprochene Betriebsrenten tats&auml;chlich auch auszahlen zu k&ouml;nnen&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/:betriebliche-altersvosorge-pensionslasten-erdruecken-konzerne\/70076317.html\">FTD online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Rentenpolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Senkung der Rentenbeitr&auml;ge: Vergiftetes Wahlkampfgeschenk<\/strong><br>\nAuf scharfe Kritik des DGB st&ouml;&szlig;t die von der Bundesregierung f&uuml;r 2013 geplante Senkung der Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Die Rentenkassen jetzt &bdquo;zu pl&uuml;ndern&ldquo;, sei ein &bdquo;vergiftetes Wahlkampfgeschenk&rdquo;, sagt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach&hellip;<br>\nDie geringf&uuml;gige Entlastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steht in keinem Verh&auml;ltnis zur Absenkung des Rentenniveaus. Durchschnittsverdiener h&auml;tten zwar bis zu 7,80 Euro mehr im Monat, w&uuml;rden aber bei einer Rentenniveauabsenkung auf 43 Prozent im Vergleich zu heute mehr als 150 Euro Rente pro Monat verlieren.<br>\nWir schlagen vor, die Achterbahnfahrt beim Beitragssatz zu vermeiden und eine planbare und nachvollziehbare Demografier&uuml;cklage aufzubauen, mit der wenigstens das heutige Rentenniveau auch in Zukunft gehalten werden kann.<br>\nEs w&auml;re geradezu grotesk, wenn die Parteien, die seit Jahren &uuml;ber die demografischen Herausforderungen debattieren, die R&uuml;cklagen pl&ouml;tzlich einfach verpulvern w&uuml;rden.<br>\nEine Beitragssatzsenkung w&uuml;rde einzig die Arbeitgeber entlasten. Deutschland liegt bei den Lohnnebenkosten aktuell auf Platz 16 in Europa &ndash; das ist unter dem EU-Durchschnitt und weniger als in Frankreich, Rum&auml;nien, Tschechien oder Litauen.<br>\nSollte die derzeitige Rentenpolitik beibehalten werden, w&uuml;rde das f&uuml;r weite Bev&ouml;lkerungskreise zu Armut im Alter f&uuml;hren. Nach Berechnungen des DGB m&uuml;ssten Besch&auml;ftige mit einem Einkommen von 2000 Euro im Monat mehr als 43 Versicherungsjahre nachweisen, nur um im Alter das Niveau der Grundsicherung zu &uuml;berschreiten, das der Sozialhilfe entspricht.<br>\nAlle, die weniger verdienen oder k&uuml;rzer besch&auml;ftigt sind, haben demnach kaum Chancen, die Altersarmut zu vermeiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++0e3e0d20-e6d5-11e1-8663-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Fiskus greift nach den Renten<\/strong><br>\nBis dato sind die Steuern auf die Rente noch gering. doch in den n&auml;chsten Jahren langt der Fiskus st&auml;rker zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/arbeit---soziales\/steuern-fuer-altersbezuege-der-fiskus-greift-nach-den-renten,10808232,16877764,view,printVersion.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Wer interessiert sich schon f&uuml;r Singlem&uuml;tter?<\/strong><br>\nIch stehe daf&uuml;r gerade, dass hier etwas passiert&ldquo;, sagte CDU-Arbeitsministerin Ursula von der Leyen am Mittwochmorgen im Fernsehen. Damit meinte sie ihre Idee der Zuschussrente f&uuml;r Menschen mit geringen Altersbez&uuml;gen, die sie derzeit gegen die FDP verteidigen muss. Mit &auml;hnlich gro&szlig;en Worten hatte sie schon f&uuml;r das Bildungspaket f&uuml;r arme Kinder und f&uuml;r mehr Jobchancen f&uuml;r arbeitslose Alleinerziehende geworben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2012%2F08%2F16%2Fa0069&amp;cHash=158ddaa7a1\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Simone Schmollack geht mit Ursula von der Leyen mehr als pfleglich um, wenn sie meint, dass diese &bdquo;sich an etwas herangewagt, wovor die meisten ihrer KabinettskollegInnen zur&uuml;ckschrecken: Einsatz f&uuml;r gesellschaftliche Gruppen, die nicht in jedem Fall auf der Siegerspur fahren.&ldquo; Sie scheitere nur an den mangelnden B&uuml;ndnispartnern bzw. der mangelnden Unterst&uuml;tzung in ihrer Partei. Wenn Frau von der Leyen so tough ist, dann sollte man doch davon ausgehen k&ouml;nnen, dass sie wei&szlig;, dass sie ohne Unterst&uuml;tzung ist, und lieber die Klappe halten sollte, statt gro&szlig;spurig soziale Wohltaten anzuk&uuml;ndigen. Hier verkennt Schmollack die Funktion solchen Verhaltens. Es handelt sich um eine bewusste Inszenierung, die sowohl der Person wie der Partei zugutekommen soll. Inszenierung hei&szlig;t Theater und darum geht es. Es wird eine &ouml;ffentliche B&uuml;hne errichtet, worauf die Notwendigkeit bestimmter sozialer Projekte proklamiert wird und die Umsetzung angek&uuml;ndigt wird. Geschieht das oft genug und findet die gew&uuml;nschte Rezension in den Medien statt, kann sich der\/die Pl&auml;neverk&uuml;nder\/in und seine\/ihre Partei das M&auml;ntelchen des Sozialen umh&auml;ngen. Schein und Sein verschmelzen, wenn dann das eine oder andere Gesetzesm&auml;uslein geboren wird, das zwar an chronischer Unterfinanzierung leidet, aber man hat eben Wort gehalten. Diejenigen, die z.B. vom Bildungspaket partizipieren wollen, k&ouml;nnen ein Lied von diesem Wort singen. Am Beispiel der Zusatzrente hat Wolfgang Lieb letztlich <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14141\">aufgezeigt<\/a>, wie effektiv (und von Herzen kommend) das Engagement der Ministerin von der Leyen f&uuml;r gesellschaftlich benachteiligte Gruppen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>IG Metall fordert von Arbeitgebern und Politik altersgerechte Arbeitspl&auml;tze und flexible Ausstiegsm&ouml;glichkeiten<\/strong><br>\nAltersgerechte Arbeitspl&auml;tze seien Mangelware. Es gebe kaum Besch&auml;ftigte im rentennahen Alter in den Betrieben, sagte Hans-J&uuml;rgen Urban, gesch&auml;ftsf&uuml;hrendes Vorstandsmitglied und Sozialexperte der IG Metall. Dies belegten die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der IG Metall, an der sich &uuml;ber 3.700 Betriebsratsvorsitzende beteiligt haben. Demnach sind derzeit in den Betrieben nur 3,8 Prozent der Besch&auml;ftigten &uuml;ber 60 Jahre, davon gerade ein Prozent &uuml;ber 63 Jahre alt. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r liegen nach Einsch&auml;tzung der Betriebsr&auml;te vor allem an den Arbeitsbedingungen. Fast 80 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Besch&auml;ftigten das gesetzliche Rentenalter nicht gesund erreichen k&ouml;nnen. Nicht einmal jedes dritte Unternehmen betreibt eine mittelfristige Personalplanung, die den demografischen Wandel ber&uuml;cksichtigt. &ldquo;Unter solchen Bedingungen auf der Rente ab 67 zu beharren oder &ouml;ffentlich &uuml;ber weitere Anhebungen der Regelaltersgrenzen zu spekulieren, ist im eigentlichen Wortsinn &ldquo;a-sozial&rdquo; und verantwortungslos&rdquo;, sagte Urban. &ldquo;Hier gibt es eine eklatante Diskrepanz zwischen &ouml;ffentlicher Debatte und betrieblicher Praxis.&rdquo;<br>\nDie Befragung belegt auch, dass es in 92 Prozent der Betriebe &ldquo;selten&rdquo; oder &ldquo;nie&rdquo; Ma&szlig;nahmen zur altersgerechten Arbeitsgestaltung gibt. Nur in drei Prozent der Unternehmen gibt es ausreichende Qualifizierungsangebote f&uuml;r &Auml;ltere. Zugleich fehlen f&uuml;r diejenigen, die nicht mehr k&ouml;nnen oder wollen, M&ouml;glichkeiten, zu fairen Bedingungen aus dem Erwerbsleben auszuscheiden: Nur jeder F&uuml;nfte Betrieb bietet ausreichend Angebote f&uuml;r einen flexiblen Ausstieg wie etwa Altersteilzeit. Insgesamt f&uuml;hlen sich die befragten Betriebsr&auml;te angesichts der Herausforderungen des demografischen Wandels von ihren Unternehmensleitungen allein gelassen. Initiativen, sich mit dem Thema zu besch&auml;ftigen, gingen in fast 90 Prozent von Betriebsr&auml;ten und Belegschaften aus.<br>\nDie IG Metall fordert ein Alternativmodell zur Einheitsaltersgrenze 67. Notwendig seien Ausstiegsoptionen, die die unterschiedlichen Situationen von Besch&auml;ftigten und Betrieben zum Ausgangspunkt nehmen. &ldquo;Die IG Metall hat Vorschl&auml;ge f&uuml;r einen erleichterten Rentenzugang f&uuml;r Erwerbsgeminderte, f&uuml;r eine &ouml;ffentliche F&ouml;rderung gleitender &Uuml;berg&auml;nge und f&uuml;r einen abschlagsfreien Rentenzugang f&uuml;r Besch&auml;ftigte mit langen Versicherungszeiten entwickelt. Diese werden wir in die &ouml;ffentliche Debatte einbringen&rdquo;, sagte Urban.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.igmetall.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-00F961F5-31796E61\/internet\/style.xsl\/pressemitteilungen-2012-10468.htm\">IG Metall<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mehr Stress bei der Arbeit<\/strong><br>\nEin gemischtes Bild &uuml;ber die Arbeitsbedingungen in Europa zeichnet die neue Erhebung von Eurofound, der europ&auml;ischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen. W&auml;hrend die Arbeitszeit sinkt, wachsen Arbeitsintensit&auml;t und psychischer Druck.<br>\n2010 arbeiteten 23 Prozent aller Arbeitnehmer an mindestens drei Sonnabenden im Monat, f&uuml;r zehn Prozent galt das auch f&uuml;r die Sonntage.<br>\nKeinerlei Fortschritt registrierten die Forscher hingegen bei den gesundheitlichen Risiken, im Gegenteil. W&auml;hrend bei den k&ouml;rperlichen Arbeitsrisiken das Niveau nahezu unver&auml;ndert geblieben ist, wachsen die psychosozialen Risiken best&auml;ndig an. Beispiel Arbeitsintensit&auml;t: Immerhin 62 Prozent aller Befragten arbeiten unter engen Zeitvorgaben, 59 Prozent sogar mit hohem Tempo (&ldquo;high speed&rdquo;). &ldquo;Unsere Ergebnisse ergeben durchaus Anlass f&uuml;r Besorgnis&rdquo;, schreiben die Autoren. Inzwischen klagt auch fast ein F&uuml;nftel aller Erwerbst&auml;tigen dar&uuml;ber, Job und Privatleben nicht mehr unter einen Hut zu bekommen&hellip;<br>\nAlle diese Faktoren f&uuml;hren mit dazu, dass inzwischen rund 20 Prozent aller Befragten mit psychischen Problemen k&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/40639_40660.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Grenzen zwischen Job und Privatleben schwinden &ndash; &Uuml;berstunden und Pendeln machen Arbeitnehmer krank<\/strong><br>\nWer h&auml;ufig Privates wegen des Jobs verschiebt, an Sonntagen arbeitet oder st&auml;ndig &Uuml;berstunden macht, hat laut einem Fehlzeit-Report der Krankenkasse AOK h&auml;ufiger psychische Beschwerden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/ratgeber\/depression\/news\/neue-krankenkassen-studie-berufsstress-macht-arbeitnehmer-krank_aid_801312.html?drucken=1\">Focus<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Linke: Energiewende sozial gestalten<\/strong><br>\nDer Massive Anstieg der Strompreise der vergangenen Jahre ist keine unmittelbare Folge des Ausbaus der Erneuerbaren Energien: Im Bundesdurchschnitt ist der Strompreis f&uuml;r Haushaltskunden von 20,6 ct\/kWH um 5,9 Cent auf 26,5 ct\/kWH im Jahr 2012 gestiegen. Die EEG-Umlage stieg dabei im gleichen Zeitraum von 1,10 ct\/kWh auf 3,50 ct\/kWh. Parallel sank durch den stetigen Ausbau der Erneuerbaren Energien laut Bundesumweltministerium der Strompreis an der Stromb&ouml;rse um etwa 0,5 bis 0,6 ct\/kWh. Die Mehrkosten f&uuml;r &bdquo;die F&ouml;rderung&ldquo; der Erneuerbaren Energien f&uuml;r den Strompreis seit dem Jahr 2001 machen derzeit also weniger als 2 ct\/kWh aus und sind daher mit nur f&uuml;r ein Drittel des tats&auml;chlichen Preisanstiegs seit 2001 verantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120817_LINKE_im_Bundestag_Positionspapier_Energiewende_sozial_gestalten.pdf\">DIE LINKE im Bundestag [PDF &ndash; 210 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Internes Bundestagsgutachten empfiehlt sch&auml;rferes Gesetz gegen Abgeordnetenbestechung<\/strong><br>\nEin internes Bundestagsgutachten l&auml;sst kein gutes Haar am bestehenden Gesetz zur Bestrafung von Abgeordnetenbestechung: Deutschland erf&uuml;lle nicht einmal einen globalen Mindeststandard, sch&auml;rfere Regeln seien notwendig. Doch das st&ouml;rt eine Mehrheit im Parlament &uuml;berhaupt nicht: Sie blockiert seit Jahren erfolgreich eine Gesetzes&auml;nderung.<br>\nDabei liegt den deutschen Volksvertretern seit vier Jahren ein internes Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages vor, dessen Kernaussage ziemlich eindeutig ist: In Sachen Abgeordnetenbestechung bestehe dringender &bdquo;Reformbedarf&ldquo;, eine &ldquo;Erweiterung und Versch&auml;rfung&rdquo; der Rechtslage sei notwendig.<br>\nDenn das bestehende Gesetz zur Bestrafung von Abgeordnetenbestechung ist nach Ansicht zahlreicher Juristen eine Mogelpackung. Es stehe zwar &ldquo;Abgeordnetenbestechung&rdquo; im Titel, doch geregelt werde in Paragraph 108e des Deutschen Strafgesetzbuches nur ein kleiner Teilbereich der politischen Korruption, n&auml;mlich der Stimmenkauf bzw. -verkauf von Mandatstr&auml;gern in parlamentarischen Gremien. Aber nicht einmal das ist grunds&auml;tzlich verboten: Nimmt ein Volksvertreter als Belohnung f&uuml;r sein Abstimmungsverhalten im Nachhinein eine &ldquo;Dankesch&ouml;n-Spende&rdquo; an, geht er straffrei aus. Der Paragraph 108e sei alles in allem ein &ldquo;Placebo-Gesetz&rdquo; mit &ldquo;Alibi-Charakter&rdquo;&lsquo;, so das vernichtende Urteil in der einschl&auml;gigen Fachliteratur, das in dem Rechtsgutachten des Bundestags angef&uuml;hrt wird. Im Gegensatz zu Beamten oder Richtern haben Abgeordnete im Fall von Bestechung, Vorteilsnahme oder -gew&auml;hrung strafrechtlich also so gut wie nichts zu bef&uuml;rchten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.abgeordnetenwatch.de\/2012\/08\/16\/internes-bundestagsgutachten-empfiehlt-scharferes-gesetz-gegen-abgeordnetenbestechung\/\">abgeordnetenwatch.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Steuergeheimnis: Die Folgen einer verschwiegenen Neuauslegung<\/strong><br>\nMuss die Schweiz bald jede gew&uuml;nschte Information liefern, die ein anderer Staat &uuml;ber einen mutma&szlig;lichen Steuerhinterzieher einfordert? Auf jeden Fall wurden k&uuml;rzlich die Standards f&uuml;r internationale Amtshilfe in diesem Sinn angepasst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/-3033\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das Kartell der Verharmloser &ndash; Wie deutsche Beh&ouml;rden systematisch rechtsextremen Alltagsterror bagatellisieren<\/strong><br>\nDie Taten des Nationalsozialistischen Untergrunds sind nur die Spitze eines Eisberges, der sich in vielen Kommunen und St&auml;dten als rechtsextremer Alltagsterror darstellt. Trotz der &uuml;berparteilichen Aufkl&auml;rungsarbeit im parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Bundestags und der investigativen Berichterstattung &uuml;ber die NSU-Mordserie, droht diese allt&auml;gliche Dimension des rechtsextremen Terrors immer wieder aus dem Blick zu geraten. Schlimmer noch: Wie Marion Kraske zeigt, verharmlosen, bagatellisieren und relativieren die zust&auml;ndigen Sicherheitsorgane h&auml;ufig das Ausma&szlig; der rechten Gewalt im Alltag. In diesem Zusammenhang waren die Verfehlungen der Beh&ouml;rden bei der Verfolgung des M&ouml;rdertrios wohl fast absehbar und eben nicht die Ausnahme. Der Terror des Nationalsozialistischen Untergrunds kann und darf nicht ohne die allt&auml;gliche Dimension der rechten Gewalt in Deutschland gesehen werden. Daf&uuml;r stehen auch die anderen 172 Todesopfer rechter Gewalt, die der Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung und die Webseite der stern-Aktion &raquo;Mut gegen rechte Gewalt&laquo; aufgrund von Presseauswertungen und eigenen Recherchen seit 1990 z&auml;hlen. Diese Menschen wurden nicht Opfer einer systematisch geplanten rechten Terrorserie, sondern zumeist aufgrund von allt&auml;glichen rechtsextremen, antisemitischen, rassistischen, nationalistischen und sozialdarwinistischen &Uuml;berzeugungen und Handlungen ermordet. Ohne diese langj&auml;hrige Gew&ouml;hnung an das Ausma&szlig; der rechten Gewalt in Deutschland, die Tolerierung und das Weggucken gegen&uuml;ber den vielf&auml;ltigen Aktivit&auml;ten der unterschiedlichen rechtsextremen Gruppen und Organisationen in Deutschland, l&auml;sst sich jedoch auch die Nichtaufdeckung der Mord- und Terrorserie nicht erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.amadeu-antonio-stiftung.de\/w\/files\/pdfs\/kartell-internet.pdf\">Amadeu Antonio Stiftung [PDF &ndash; 4 MB]<\/a>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>R&uuml;ge gegen Polizisten wegen Mitgliedschaft im Ku-Klux-Klan<\/strong><br>\nStuttgart &ndash; Die Mitgliedschaft im rassistischen Geheimbund Ku-Klux-Klan hat f&uuml;r zwei baden-w&uuml;rttembergische Polizisten eine R&uuml;ge als einzige disziplinarrechtliche Folge gehabt. Ein Sprecher von Innenminister Reinhold Gall (SPD) best&auml;tigte am Montag in Stuttgart einen entsprechenden Bericht der &bdquo;Heilbronner Stimme&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.rassismus-ruege-gegen-polizisten-wegen-mitgliedschaft-im-ku-klux-klan.fe3d5599-c682-40d2-844d-ca0308a39c30.presentation.print.html\">Stuttgarter Nachrichten<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mit &ldquo;Eisen und Blut&rdquo; in eine neue Zeit<\/strong><br>\nDie v&ouml;lkerrechtsfeindliche Verrohung des B&uuml;rgertums kennt keine Tabus mehr: Dr. Alexander Gauland (CDU) pl&auml;diert f&uuml;r eine R&uuml;ckkehr zur preu&szlig;ischen Kriegsdoktrin.<br>\nDer angebliche Konservative Dr. Alexander Gauland (CDU) findet es gar nicht gut, dass die Deutschen &ldquo;hinter der milit&auml;rischen Gewalt immer nur Wilhelm II. und Hitler sehen&rdquo;. In einem skandal&ouml;sen Beitrag f&uuml;r die Zeitung &ldquo;Der Tagesspiegel&rdquo; pl&auml;diert er ohne jede Scham f&uuml;r eine R&uuml;ckkehr zur Praxis der preu&szlig;ischen Kriegsgr&ouml;&szlig;en:<br>\n&bdquo;Die Deutschen haben ein gest&ouml;rtes Verh&auml;ltnis zur milit&auml;rischen Gewalt. Sie betrachten sie nicht als die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln im Sinne von Clausewitz, sondern als das schlechthin B&ouml;se und Falsche, als ein Mittel, aus dem nie und unter keinen Umst&auml;nden Brauchbares entstehen k&ouml;nne. [&hellip;] Statt [&hellip;] immer von Neuem die pazifistische Melodie zu singen, w&auml;re es klug, eine politische zu intonieren, weil eben milit&auml;rische Gewalt [&hellip;] nicht an sich schlecht, sondern nur als falsche Politik schlecht ist. Das aber setzt voraus, dass die Deutschen wieder eine Tatsache der Weltgeschichte akzeptieren lernen, die Bismarck in seiner ersten Regierungserkl&auml;rung als preu&szlig;ischer Ministerpr&auml;sident 1862 in die ber&uuml;hmten Worte fasste: &ldquo;Nicht durch Reden und Majorit&auml;tsbeschl&uuml;sse werden die gro&szlig;en Fragen der Zeit entschieden &ndash; das ist der gro&szlig;e Fehler von 1848 und 1849 gewesen &ndash; sondern durch Eisen und Blut.&ldquo; Alexander Gauland (<a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/diffuser-pazifismus-warum-sich-die-deutschen-mit-gewalt-so-schwer-tun\/6907386.html\">Der Tagesspiegel, 23.07.2012<\/a>)<br>\nDie v&ouml;lkerrechtsfeindliche Verrohung in Kreisen des B&uuml;rgertums erreicht mit diesem Beitrag im &ldquo;Tagesspiegel&rdquo; durchaus noch eine neue Qualit&auml;t, n&auml;mlich eine offen machiavellistische. Im letzten Jahrzehnt bem&uuml;hte man sich noch, die Etablierung einer neuen Wirtschaftskriegsdoktrin zur Sicherung nationaler Interessen mit blumigen Worten zu umkleiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/37\/37443\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Tod nach Arbeit f&uuml;r Samsung &ndash; S&uuml;dkoreanischer Konzern lehnt Verantwortung ab<\/strong><br>\nDie s&uuml;dkoreanische Samsung-Gruppe sieht sich schweren Vorw&uuml;rfen ausgesetzt. So sollen ehemalige Mitarbeiter gestorben sein, weil sie die Arbeit bei Samsung krank machte. Ursache seien krebserregende Chemikalien, denen die Opfer w&auml;hrend ihrer Arbeit in Samsung-Fabriken ausgesetzt waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/web\/ZDF.de\/Frontal-21\/2942216\/23872458\/6a799d\/Tod-nach-Arbeit-f%C3%BCr-Samsung.html\">Frontal21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Israel bereitet sich auf 30-t&auml;gigen Krieg vor<\/strong><br>\nSelbst abgebr&uuml;hten Israelis wird langsam mulmig zumute: Das Land erneuert zahlreiche Luftschutzbunker und l&auml;sst massenhaft Gasmasken verteilen. Die Angst vor einem Krieg gegen den Iran sitzt tief&hellip;<br>\n&ldquo;Die Analysen deuten auf einen Krieg an mehreren Fronten hin, der 30 Tage dauern w&uuml;rde&rdquo;, sagte der ehemalige Zivilschutz-Minister Matan Vilnai der Zeitung &ldquo;Maariv&rdquo;. Er best&auml;tigte die Einsch&auml;tzung von Verteidigungsminister Ehud Barak, dass etwa 500 Israelis sterben d&uuml;rften, wenn jeden Tag Hunderte Raketen auf die St&auml;dte des Landes niedergingen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article108634408\/Israel-bereitet-sich-auf-30-taegigen-Krieg-vor.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Wilfried Schmickler&rsquo;s Montagsfrage<\/strong><br>\nOlympia und dabei sein &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/medien.wdr.de\/m\/1344849560\/radio\/wdr2kabarett\/wdr2kabarett_schmickler_20120813_1050.mp3\">WDR2 &ndash; Audio<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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