{"id":141966,"date":"2025-11-12T08:19:02","date_gmt":"2025-11-12T07:19:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966"},"modified":"2025-11-12T08:19:02","modified_gmt":"2025-11-12T07:19:02","slug":"hinweise-des-tages-4975","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966#h01\">Z&auml;hlen verboten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966#h02\">&bdquo;Kein Platz f&uuml;r Brandmauern&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966#h03\">BA-Haushalt: Entwicklung des Finanzierungssaldos bis Oktober 2025 und Ausblick auf 2026<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966#h04\">Arbeitsmarkt: Unionspolitiker fordern Abschaffung von Minijobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966#h05\">Debatte um B&uuml;rgergeldreform: Klingbeil kritisiert SPD-Mitgliederbegehren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966#h06\">Rede der Wirtschaftsministerin: Reiche vermutet, dass Rente nicht mehr zum Leben reichen wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966#h07\">Der Pr&auml;sident der bundesdeutschen Demokratiesimulation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966#h08\">Susan Neiman &uuml;ber Moral und Bosheit: &bdquo;Ich lebe gerne in Neuk&ouml;lln&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966#h09\">So landen die an die Ukraine gelieferten Waffen in kriminellen Organisationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966#h10\">Ukrainische S&uuml;dfront ger&auml;t ins Wanken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966#h11\">Streit um Todesstrafe: Gesetz in Israel nimmt erste H&uuml;rde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966#h12\">Berliner CDU-F&ouml;rdergeldaff&auml;re: Guter Jude, schlechter Jude<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966#h13\">Hannibal Gaddafi frei &ndash; Der Fall Musa as-Sadr: Iran und Libanon gestern und heute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966#h14\">KI: &laquo;Die Privatsph&auml;re k&ouml;nnen wir nur noch kollektiv sch&uuml;tzen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141966#h15\">Wo die Nachdenkseiten und ich in Sachen digitaler Euro auseinandergehen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Z&auml;hlen verboten!<\/strong><br>\nWie der politische Apparat scheinbar das BSW aus dem Bundestag h&auml;lt.<br>\nEs geht nicht um Geschmack. Es geht um das Fundament. Wenn eine junge Partei knapp unter f&uuml;nf Prozent landet, mit einem Abstand, der nicht einmal in die Gr&ouml;&szlig;enordnung eines gut gef&uuml;llten Fu&szlig;ballstadions f&auml;llt und zugleich konkrete Unstimmigkeiten bei der Ausz&auml;hlung reklamiert, dann ist das keine Fu&szlig;note. Dann ist das eine Bew&auml;hrungsprobe der Demokratie. Das B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat genau diese Probe eingefordert: Nachz&auml;hlen. Transparent. Z&uuml;gig. Ohne Theater.<br>\nPassiert ist: wenig. Statt einer klaren, schnellen Entscheidung erleben wir Zeitspiel im parlamentarischen Verfahren und eine mediale Kulisse, die die Partei wahlweise als St&ouml;rfall, Modeerscheinung oder Problem behandelt. Und so steht am Ende nicht die Frage, ob man das BSW mag oder nicht. Sondern die Frage, ob Kontrolle in diesem Land nur dann gilt, wenn sie ungef&auml;hrlich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/zaehlen-verboten\/\">G&uuml;nther Burbach auf Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Kein Platz f&uuml;r Brandmauern&ldquo;<\/strong><br>\nDie AfD erh&auml;lt rasch wachsende Unterst&uuml;tzung aus dem Wei&szlig;en Haus. Zugleich steht im Europaparlament wom&ouml;glich erneut ein &ndash; diesmal einschneidender &ndash; Bruch mit dem cordon sanitaire (&bdquo;Brandmauer&ldquo;) gegen&uuml;ber der &auml;u&szlig;ersten Rechten bevor. Zu Letzterem k&ouml;nnte sich die konservative EVP-Fraktion entschlie&szlig;en; um eine krasse Abschw&auml;chung der Lieferkettenrichtlinie durch das Parlament zu bringen, zieht sie eine Zusammenarbeit mit ultrarechten Fraktionen wie der EKR und den Patriots for Europe in Betracht. Auf der Abschw&auml;chung der Richtlinie beharren unerbittlich die deutsche Wirtschaft und Bundeskanzler Friedrich Merz. Die AfD wiederum profitiert davon, dass mehrere ihrer Politiker zuletzt im Wei&szlig;en Haus sowie im US-Au&szlig;enministerium empfangen wurden. Washington beginnt Druck auf Berlin auszu&uuml;ben, die Ausgrenzung der AfD zu beenden, und sendet einen Trump-Wahlkampfstrategen zur Beratung der Partei nach Berlin. Der Mann sieht Trump und die AfD im &bdquo;spirituellen Krieg&ldquo; gegen &bdquo;Marxisten&ldquo; und &bdquo;Globalisten&ldquo;. Die Trump-Administration, die die &auml;u&szlig;erste Rechte protegiert, umgibt sich zugleich mit Milliard&auml;rsnetzwerken, die sich als neue &bdquo;Aristokratie&ldquo; mit legitimem Herrschaftsrecht begreifen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10195\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h03\"><\/a><strong>BA-Haushalt: Entwicklung des Finanzierungssaldos bis Oktober 2025 und Ausblick auf 2026<\/strong><br>\nVon Januar bis Oktober 2025 standen den Einnahmen in H&ouml;he von 38,5 Milliarden Euro &ndash; darunter Beitr&auml;ge zur Arbeitsf&ouml;rderung in H&ouml;he von 32,3 Milliarden Euro &mdash;und Ausgaben in H&ouml;he von 42,9 Milliarden Euro gegen&uuml;ber &ndash; darunter 22,0 Milliarden Euro f&uuml;r das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld. Aus diesen Einnahmen und Ausgaben von Januar bis Oktober 2025 ergibt sich ein negativer Finanzierungssaldo in H&ouml;he von 4,4 Milliarden Euro. Von Januar bis Oktober 2024 betrug dieser negative Finanzierungssaldo 1,3 Milliarden Euro, von Januar bis Dezember 2024 dann &bdquo;nur noch&ldquo; 0,6 Milliarden Euro, denn im November und Dezember 2024 &uuml;berstieg die Summe der gebuchten Einnahmen (8,7 Milliarden Euro) die Summe der gebuchten Ausgaben (8,0 Milliarden Euro) in diesen zwei Monaten um 0,7 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/2154-ba-haushalt-entwicklung-des-finanzierungssaldos-bis-oktober-2025-und-ausblick-auf-2026.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt: Unionspolitiker fordern Abschaffung von Minijobs<\/strong><br>\nEine Gruppe von Unionspolitikern macht sich f&uuml;r die Abschaffung der sogenannten Minijobs stark. Was einst gut gedacht gewesen sei, verdr&auml;nge regul&auml;re Arbeit und sei unsozial. Das sieht auch die Gewerkschaft ver.di so.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/minijobs-debatte-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich bin positiv &uuml;berrascht, dass aus dem Bundestag mal gute Vorschl&auml;ge zu Arbeitsmarkt und Sozialversicherungen kommen; und dann sogar von der Unions-Fraktion. Und die Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Forderung ist einfach nur richtig: Minijobs h&ouml;hlen das Fundament des Sozialstaats aus, schaden den Besch&auml;ftigten und allen anderen, die solidarisch f&uuml;r die Nicht-Versicherten mitzahlen m&uuml;ssen. Abschaffen!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Debatte um B&uuml;rgergeldreform: Klingbeil kritisiert SPD-Mitgliederbegehren<\/strong><br>\nDie geplante Reform des B&uuml;rgergelds ist in der SPD umstritten. Parteichef Klingbeil macht nun klar, dass er von einem Mitgliederbegehreren der Basis gegen die Reform nichts h&auml;lt.<br>\nSPD-Chef Lars Klingbeil hat das Mitgliederbegehren seiner Partei gegen die geplante B&uuml;rgergeldreform als falsches Signal kritisiert. Er stehe weiterhin &ldquo;zu 100 Prozent&rdquo; hinter den Pl&auml;nen der Bundesregierung, sagte Klingbeil bei einer Diskussionsveranstaltung der Wochenzeitung Die Zeit in Hamburg.<br>\n&ldquo;Ich halte das f&uuml;r total richtig, dass wir beim B&uuml;rgergeld jetzt Entscheidungen getroffen haben&rdquo;, so Klingbeil. Klingbeil betonte, die SPD m&uuml;sse den Fokus auf die arbeitenden Menschen legen, um erfolgreich zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/spd-buergergeld-klingbeil-104.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ach klar, es geht ja immer um die &ldquo;Reformf&auml;higkeit&rdquo; (= die Unversch&auml;mtheit, gegen&uuml;ber der &auml;rmeren Mehrheit der B&uuml;rger eine dreiste Verarmungspolitik durchzusetzen). Klingbeil h&auml;lt, obwohl sogar Parteivorsitzender, anscheinend nicht viel von parteiinterner Demokratie, die immerhin im Parteiengesetz vorgeschrieben (!) ist, und macht sich auch noch lustig &uuml;ber die &ldquo;4.000, die da unterschrieben haben&rdquo;. Sicher wird das Mitgliederbegehren wie das Hornberger Schie&szlig;en ausgehen, selbst wenn es eine Bef&uuml;rworter-Mehrheit in der SPD finden kann, weil sich die SPD-Mitglieder der Bundesregierung einen feuchten Kehricht um den Willen der Mitglieder scheren. Aber es k&ouml;nnte wenigstens ein Signal setzen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Klingbeil erinnert an Steinbr&uuml;ck. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15423\">Der sagte einmal<\/a>: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Soziale Gerechtigkeit muss k&uuml;nftig hei&szlig;en, eine Politik f&uuml;r jene zu machen, die etwas f&uuml;r die Zukunft unseres Landes tun: die lernen und sich qualifizieren, die arbeiten, die Kinder bekommen und erziehen, die etwas unternehmen und Arbeitspl&auml;tze schaffen, kurzum, die Leistung f&uuml;r sich und unsere Gesellschaft erbringen. Um die &ndash; und nur um sie &ndash; muss sich Politik k&uuml;mmern.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Danach folgte bekanntlich die erfolgreichste Zeit f&uuml;r die Sozialdemokratie.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rede der Wirtschaftsministerin: Reiche vermutet, dass Rente nicht mehr zum Leben reichen wird<\/strong><br>\nKurz bevor die Wirtschaftsweisen ihre Prognose pr&auml;sentieren, schw&ouml;rt Wirtschaftsministerien Reiche Deutschland auf Einschnitte ein. In ihrer Grundsatzrede sprach sie sich f&uuml;r umfassende Reformen aus &ndash; und st&ouml;&szlig;t auf Widerstand. [&hellip;]<br>\nDabei bekr&auml;ftigte Reiche die Notwendigkeit von Reformen des Sozialstaats und stellte einige bisherige Leistungen infrage. So m&uuml;sse man fragen, ob mit der Lohnfortzahlung ab dem ersten Krankheitstag falsche Anreize gesetzt werden, sagte Reiche. Stimmen aus der Wirtschaft verlangen seit Monaten, kranken Arbeitnehmern den Lohn zu k&uuml;rzen. Mit der Einf&uuml;hrung sogenannter Karenztage w&uuml;rden Besch&auml;ftigte in den ersten Tagen ihrer Krankschreibung auch kein Gehalt mehr beziehen.<br>\nAuch am K&uuml;ndigungsschutz will Reiche r&uuml;tteln, um jungen Fachkr&auml;ften den Einstieg in den Beruf zu erleichtern. &raquo;Wir brauchen Flexibilit&auml;t im Arbeitsmarkt&laquo;, sagte Reiche. &raquo;Konkret will ich fragen, ob wir den gleichen K&uuml;ndigungsschutz brauchen f&uuml;r hoch bezahlte F&uuml;hrungskr&auml;fte oder f&uuml;r die Pflegekraft.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/agenda-2030-von-katherina-reiche-kuerzungen-bei-kranken-und-geringerer-kuendigungsschutz-a-5ff8508f-28ea-4431-951f-1071c8b921b5%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Katherina Reiche hat v&ouml;llig ihren Job verfehlt, denn die weitere drastische Schw&auml;chung der ohnehin schwachen Nachfrage zu fordern und der taumelnden deutschen Volkswirtschaft, f&uuml;r die sie qua Amt zust&auml;ndig ist, den Todessto&szlig; zu versetzen, ist einfach nur dumm. Aber nat&uuml;rlich ist Katharina Reiche in Wahrheit nicht Staatsdienerin, sondern Lobbyistin f&uuml;r die Interessen der Superreichen, die mit ihren fast kapitallibert&auml;ren Positionen sogar in dieser Bundesregierung von neoliberalen Hardlinern (Klingbeil, Merz) weit heraussticht. Es gibt nur zwei M&ouml;glichkeiten: Merz duldet diesen Irrsinn in den eigenen Reihen &ndash; dann sind diese Forderungen f&uuml;r ihn zumindest nicht undenkbar. Oder er entl&auml;sst Reiche konsequenterweise, weil die von ihr ge&auml;u&szlig;erten Ansichten v&ouml;llig indiskutabel sind. Nun, die zweite Variante wird nat&uuml;rlich nicht passieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Pr&auml;sident der bundesdeutschen Demokratiesimulation<\/strong><br>\nLaut Bundespr&auml;sident Steinmeier ist die Demokratie gef&auml;hrdet, wie lange nicht mehr. Er gibt mal wieder den unschuldigen Hohepriester des allseits beliebten Leitgedankens, dass Demokratie nur ein gutes Gef&uuml;hl ist &ndash; und nicht mehr.<br>\nDa war er wieder: Der Bundespr&auml;sident &ndash; am 9. November hat er vor einem erlesenen Kreis in Bellevue eine Rede gehalten. Das sind sie, die Momente, die man aus dem Bewusstsein der alten Republik hin&uuml;bergerettet hat in die neue gro&szlig;e Zeit: Zwar hei&szlig;t es nun nicht mehr, dass nie wieder Krieg stattfinden solle &ndash; aber dem 9. November, dem Schicksalstag der Deutschen, wie man ihn nennt, widmet man dann doch noch Ansprachen. Hochwertig m&uuml;ssen die freilich nicht sein &ndash; und dergleichen ist vom amtierenden Bundespr&auml;sidenten erfahrungsgem&auml;&szlig; auch nicht zu erwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/der-praesident-der-bundesdeutschen-demokratiesimulation\/\">Roberto De Lapuente auf Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Susan Neiman &uuml;ber Moral und Bosheit: &bdquo;Ich lebe gerne in Neuk&ouml;lln&ldquo;<\/strong><br>\nDie Moralphilosophin Susan Neiman kritisiert Trump, &bdquo;Wokeness&ldquo; und den deutschen Umgang mit Antisemitismus. Jetzt schreibt sie ein Buch &uuml;ber das B&ouml;se. [&hellip;]<br>\nMich interessiert das Kompliment, was das B&ouml;se an das Gute macht, ein vordergr&uuml;ndiges Zugest&auml;ndnis: Man sagt, man tue dies oder jenes aus einem moralischen Interesse, eigentlich aber geht es um Eigeninteresse. Die Bush-Administration hat zum Beispiel damals behauptet, sie wolle Demokratie in den Nahen Osten bringen, indem sie Irak angegriffen hat. Aber kritische Amerikaner wussten: Es ging um &Ouml;l und Hegemonie.<br>\ntaz: Und bei Trump? Er wurde vor einem Jahr wiedergew&auml;hlt.<br>\nNeiman: Der Unterschied zwischen Bush und Trump ist, dass Bush Komplimente an das Gute gemacht hat, indem er seine wahren Beweggr&uuml;nde nicht nannte. Bei Trump geht es um keine moralischen Gr&uuml;nde mehr. Es geht um Macht und Geld, und das sagt er auch ganz offen. Er glaubt nicht, dass andere Beweggr&uuml;nde existieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Susan-Neiman-ueber-Moral-und-Bosheit\/!6123508\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>So landen die an die Ukraine gelieferten Waffen in kriminellen Organisationen<\/strong><br>\nDie wissenschaftlichen Spezialisten in der Thematik &bdquo;Kriminelle Organisationen&ldquo; sch&auml;tzen, dass bereits 500&rsquo;000 Feuerwaffen &ndash; darunter vor allem auch Maschinen-Pistolen und Maschinen-Gewehre &ndash; aus der Ukraine an kriminelle Organisationen verkauft wurden. 60 Prozent der an die Ukraine gelieferten Waffen, so die Sch&auml;tzung, seien bereits wieder aus der Ukraine verschwunden. Ein aktuelles Interview auf RAI mit einem wissenschaftlichen Kriminologen bringt etwas Licht in diese &ndash; von den gro&szlig;en Medien verschwiegene &ndash; h&ouml;chst gef&auml;hrliche Situation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/so-landen-die-an-die-ukraine-gelieferten-waffen-in-kriminellen-organisationen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ukrainische S&uuml;dfront ger&auml;t ins Wanken<\/strong><br>\nNach R&uuml;ckschl&auml;gen in der Ostukraine ger&auml;t die ukrainische Armee auch an der S&uuml;dfront im Gebiet Saporischschja immer st&auml;rker unter Druck. An den Frontabschnitten Olexandriwka und Huljajpole w&uuml;rden &bdquo;seit mehreren Tagen intensive K&auml;mpfe toben&ldquo;, teilte die Heeresgruppe S&uuml;d via Facebook mit. Mittels des Einsatzes von &bdquo;allen vorhandenen Waffenarten&ldquo; w&uuml;rden die ukrainischen Truppen zur&uuml;ckgedr&auml;ngt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3411256\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Streit um Todesstrafe: Gesetz in Israel nimmt erste H&uuml;rde<\/strong><br>\nWer in Israel t&ouml;tet, um dem Staat zu schaden, soll k&uuml;nftig die Todesstrafe erhalten k&ouml;nnen. Das sieht ein umstrittener Gesetzentwurf vor.<br>\nEin umstrittener Gesetzesentwurf &uuml;ber die Einf&uuml;hrung der Todesstrafe in Israel hat eine erste parlamentarische H&uuml;rde genommen. Wie die Times of Israel berichtete, wurde der von der Regierung von Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu unterst&uuml;tzte Gesetzentwurf in erster Lesung mehrheitlich angenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/todesstrafe-in-israel-neuer-gesetzentwurf-nimmt-erste-huerde-li.10005198\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Berliner CDU-F&ouml;rdergeldaff&auml;re: Guter Jude, schlechter Jude<\/strong><br>\nDie Kulturverwaltung r&auml;umt weitere Fehler in der F&ouml;rdergeld-Aff&auml;re ein. Eine Antisemitismus-Fachjury soll zudem als &bdquo;zu links&ldquo; abgelehnt worden sein.<br>\nDie Vorw&uuml;rfe der politischen Einflussnahme durch Abgeordnete und Senatoren der CDU bei der Vergabe von F&ouml;rdergeldern im Kampf gegen Antisemitismus weiten sich aus &ndash; und werden nun auch zum Teil durch die Senatskulturverwaltung selbst best&auml;tigt. Der taz liegt eine entsprechende Antwort auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen-Fraktion vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Berliner-CDU-Foerdergeldaffaere\/!6124395\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hannibal Gaddafi frei &ndash; Der Fall Musa as-Sadr: Iran und Libanon gestern und heute<\/strong><br>\nNach fast elfj&auml;hriger Haft gab die libanesische Justiz die Freilassung von Hannibal Gaddafi, die Aufhebung seiner Reisebeschr&auml;nkung und die Reduzierung der Kaution von elf auf knapp eine Million US-Dollar bekannt. Sein Anwalt Laurent Bayon best&auml;tigte, dass Gaddafi das Land verlassen wird, sobald die rechtlichen Verfahren abgeschlossen sind. Bayon betonte, dass die Details der Weiterreise seines Mandanten aus Sicherheits- und Rechtsgr&uuml;nden vertraulich bleiben. Die Ausreise erfolgt in ein arabisches Land; S&uuml;dafrika erkl&auml;rte, die Niederlassung von Hannibal Gaddafi auf seinem Territorium offiziell genehmigt zu haben. Dringend gefordert wird auch die Freilassung von Abdullah as-Senussi, Achmed Ibrahim und Mansur Dau aus libyscher Haft. Der von libanesischer Seite angegebene Grund f&uuml;r Hannibals jahrlange Inhaftierung, Informationen &uuml;ber das Verschwinden des libanesischen Imams Musa as-Sadr und seiner beiden Begleiter im Jahr 1978 &ndash; also zu einem Zeitpunkt, als Hannibal zwei Jahre alt war &ndash; zur&uuml;ckzuhalten, ist l&auml;cherlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/hannibal-gaddafi-frei-der-fall-musa-as-sadr-iran-und-libanon-gestern-und-heute\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>KI: &laquo;Die Privatsph&auml;re k&ouml;nnen wir nur noch kollektiv sch&uuml;tzen&raquo;<\/strong><br>\nOpen Source, wenige Cookies, Ad-Blocker, Cache leeren: Alles helfe nur beschr&auml;nkt. Es brauche die Kontrolle &uuml;ber die Algorithmen.<br>\n&laquo;Stellen Sie sich vor, Sie bewerben sich um eine Stelle. Sie wissen, dass Sie ein aussichtsreicher Kandidat mit einem herausragenden Lebenslauf sind. Aber Sie erhalten nicht einmal einen R&uuml;ckruf.<br>\nVielleicht ahnen Sie es: Ein Algorithmus f&uuml;r k&uuml;nstliche Intelligenz wird zur Vorauswahl von Bewerbern verwendet. Er hat entschieden, dass Sie ein zu grosses Risiko darstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/technik\/ki-die-privatsphaere-koennen-wir-nur-noch-kollektiv-schuetzen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wo die Nachdenkseiten und ich in Sachen digitaler Euro auseinandergehen<\/strong><br>\nDa viele von Ihnen auch die Nachdenkseiten lesen, erreichten mich einige Bitten um Stellungnahme dazu, dass die Nachdenkseiten in einem Beitrag zur Diskussion um den digitalen Euro zu einer insgesamt positiven Beurteilung kommen, obwohl sich viele Argumente mit meinen decken. Hier will ich deshalb die drei Aspekte aufzeigen, derentwegen unser Urteil trotzdem so weit auseinanderliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/geldsystem\/jens-berger-digitaler-euro\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auf EU-Ebene ist aus Sicht der EU-Kommission zumindest immer noch zu viel Bargeld im Umlauf. Einige Mitgliedstaaten der EU haben l&auml;ngst eine Kehrtwende hin zum Bargeld gestartet &ndash; nach Italien, &Ouml;sterreich, Slowakei und Norwegen ausgerechnet auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110152#h11\">der Vorreiter bei der Bargeldbeseitigung, Schweden<\/a>. Mit einem anderen Schwerpunkt hat Jens Berger zum Thema digitaler Euro Stellung bezogen: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141641\">Der digitale Euro &ndash; Freude &uuml;ber den Widerstand aus Br&uuml;ssel ist fehl am Platz<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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