{"id":142031,"date":"2025-11-13T14:11:58","date_gmt":"2025-11-13T13:11:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142031"},"modified":"2025-11-18T16:08:41","modified_gmt":"2025-11-18T15:08:41","slug":"abschied-vom-christlichen-pazifismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142031","title":{"rendered":"Abschied vom christlichen Pazifismus"},"content":{"rendered":"<p>Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat eine Denkschrift ver&ouml;ffentlicht: &bdquo;Welt in Unordnung &ndash; Gerechter Friede im Blick. Evangelische Friedensethik angesichts neuer Herausforderungen&ldquo;. Viele Aussagen darin passen auffallend gut zum Aufr&uuml;stungs- und Militarisierungskurs der Bundesregierung. Doch es regt sich Widerstand. Von <strong>Volker Rekittke<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7425\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-142031-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251113-Abschied-vom-christlichen-Pazifismus-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251113-Abschied-vom-christlichen-Pazifismus-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251113-Abschied-vom-christlichen-Pazifismus-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251113-Abschied-vom-christlichen-Pazifismus-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=142031-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251113-Abschied-vom-christlichen-Pazifismus-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"251113-Abschied-vom-christlichen-Pazifismus-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Stell dir vor, es ist Krieg &ndash; und die Spitze der Evangelischen Kirche hat gar nicht erst nach Wegen gesucht, ihn zu verhindern. Das w&auml;re eine Z&auml;sur. Denn vor 2000 Jahren soll der Gr&uuml;nder der christlichen Weltreligion in seiner wohl wichtigsten Rede, der Bergpredigt, laut dem Matth&auml;us-Evangelium verk&uuml;ndet haben: &bdquo;Ihr habt geh&ouml;rt, dass gesagt ist: Du sollst deinen N&auml;chsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet f&uuml;r die, die euch verfolgen. Denn er l&auml;sst seine Sonne aufgehen &uuml;ber B&ouml;se und Gute und l&auml;sst regnen &uuml;ber Gerechte und Ungerechte.&ldquo;[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Jesus Christus forderte nicht weniger als Feindesliebe &ndash; &uuml;bersetzt auf heutige Verh&auml;ltnisse k&ouml;nnte darunter der Appell verstanden werden, das Schm&auml;h-Wort vom &bdquo;Putin-Versteher&ldquo; endlich in diesem Sinne zu begreifen: Jeder Friedensschluss f&auml;ngt mit Zuh&ouml;ren an, mit dem Versuch, die Positionen des Gegners zu verstehen. Ohne diesen Versuch wird der Krieg in der Ukraine nie enden, oder er endet, im Atomzeitalter, dann doch irgendwann &ndash; in einer radioaktiv verseuchten W&uuml;ste.<\/p><p>In der j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichten Denkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) &bdquo;Welt in Unordnung &ndash; Gerechter Friede im Blick. Evangelische Friedensethik angesichts neuer Herausforderungen&ldquo;[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] geht es, so die Autoren, &bdquo;um friedensethische G&uuml;terabw&auml;gungen in Bezug auf konventionelle und nukleare Abschreckung, um Waffenlieferungen, um Wehr- und Dienstpflicht, um die Herausforderungen hybrider Kriegsf&uuml;hrung und Terrorismus&ldquo;. Von einer &bdquo;Neupositionierung&ldquo; berichtet die &bdquo;Tagesschau&ldquo;:<strong> <\/strong>Um Frieden zu sichern, m&uuml;sse unter Umst&auml;nden auch Gewalt als letztes Mittel angewendet werden[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]. Und der <em>Spiegel<\/em> titelt &bdquo;Friedensdenkschrift 2025: Evangelische Kirche spricht sich f&uuml;r M&ouml;glichkeit der atomaren Abschreckung aus&ldquo;. Sogar der christliche Pazifismus werde infrage gestellt.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/p><p>Tats&auml;chlich hat sich die EKD auf ihrer Synode in Dresden vom christlichen Pazifismus verabschiedet &ndash; jedenfalls als kollektivem ethischen Leitmotiv, das sich aus der Bergpredigt im Neuen Testament herleitet. So hei&szlig;t es in der Denkschrift: &bdquo;Christlicher Pazifismus ist als allgemeine politische Theorie ethisch nicht zu begr&uuml;nden. Er ist aber als Ausdruck individueller Gewissensentscheidung zu w&uuml;rdigen.&ldquo; (S. 20)<\/p><p>War also der Pazifismus eines Martin Luther King &ndash; oder, im interreligi&ouml;sen Kontext: eines Mahatma Gandhi &ndash; lediglich &bdquo;Ausdruck individueller Gewissensentscheidung&ldquo;, und nicht zugleich auch politische Theorie und Praxis etwa gegen die Rassentrennung in den Vereinigten Staaten und den US-Krieg in Vietnam mit bis zu vier Millionen get&ouml;teter vietnamesischer Zivilisten[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>], oder f&uuml;r ein Ende der Jahrhunderte w&auml;hrenden Herrschaft des britischen Empire in Indien? War Gandhi nur ein etwas verschrobener Individual-Pazifist, als er sich &ndash; &uuml;brigens sehr erfolgreich &ndash; mit einer explizit gewaltfreien Strategie mit dem damals m&auml;chtigsten aller Kolonialregime anlegte? Eine Kolonialmacht, die noch 1943\/44 in Indisch-Bengalen den Tod von &uuml;ber drei Millionen Menschen[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>] in Kauf nahm, als London f&uuml;r die Truppen des Empire Reis aus Indien verschiffen lie&szlig;, w&auml;hrend in den Stra&szlig;en von Kalkutta und Dhaka die Menschen massenhaft verhungerten. Von Premier Winston Churchill, dies nur am Rande, ist dazu die Bemerkung &uuml;bermittelt, die Inder seien doch selbst schuld, wenn sie sich wie Kaninchen vermehrten (&bdquo;breeding like rabbits&ldquo;).[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]<\/p><p>Weiter hei&szlig;t es im EKD-Papier: &bdquo;Die Friedenslogik [kann] nur dort Raum gewinnen, wo die Sicherheitslogik Bedingungen daf&uuml;r schafft. In Verteidigung muss investiert werden, denn sie dient dem Schutz von Menschen, Rechten und &ouml;ffentlicher Ordnung.&ldquo; (S. 13) Damit ist die Marschrichtung klar: Parallel zur beispiellosen, vom Bundestag abgesegneten R&uuml;stungsorgie, postulieren die Kirchenoberen eine &bdquo;Sicherheitslogik&ldquo; samt Abschreckung und Aufr&uuml;stung, dienten diese doch &bdquo;dem Schutz von Menschen, Rechten und &ouml;ffentlicher Ordnung&ldquo;. Kritiker der ziemlich eurozentristischen Denkschrift k&ouml;nnten nun fragen, ob dieser Schutz von Menschen und Rechten (= Menschenrechten?) auch weltweit gilt, in Israel genauso wie in Pal&auml;stina oder dem Libanon, in der T&uuml;rkei wie in Kurdistan oder Syrien, in den USA ebenso wie im Irak, in Afghanistan oder im lateinamerikanischen &sbquo;Hinterhof&lsquo; des westlichen Hegemons.<\/p><p>Und es kommt noch schlimmer: &bdquo;Ethisch ist die &Auml;chtung von Atomwaffen aufgrund ihres verheerenden Potenzials geboten. Der Besitz von Nuklearwaffen kann aber angesichts der weltpolitischen Verteilung dieser Waffen trotzdem politisch notwendig sein, weil der Verzicht eine schwerwiegende Bedrohungslage f&uuml;r einzelne Staaten bedeuten k&ouml;nnte.&ldquo; (S. 15) Dazu sei eine unschuldige Nachfrage erlaubt: Rechtfertigt die EKD hier etwa das nordkoreanische Nuklearwaffenarsenal als Garant gegen Angriffe der USA?<\/p><p>Oder zu R&uuml;stungsexporten: &bdquo;Sollten Waffenlieferungen erfolgen, sind die Kriterien rechtserhaltender Gewalt analog anzuwenden. Die Entscheidung f&uuml;r Waffenlieferungen und R&uuml;stungsexporten wird sich daran messen lassen m&uuml;ssen, dass eine Eskalation der Gewalt vermieden wird.&ldquo; (S. 16) In der Tat keine einfache Abw&auml;gung, m&ouml;gen nun Zyniker einwenden, ob die Bundesregierung dem souver&auml;nen Staat Venezuela im Fall einer US-Intervention mit Waffenlieferungen zur Seite stehen sollte (vielleicht ja sogar mit Taurus-Marschflugk&ouml;rpern?), um das laut UN-Charta nicht nur in Osteuropa, sondern auch in S&uuml;damerika geltende V&ouml;lkerrecht zu verteidigen. Davon mal abgesehen: Haben westliche Waffen in der Ukraine bislang dabei geholfen, &bdquo;eine Eskalation der Gewalt&ldquo; zu vermeiden? Oder das massenhafte Sterben von Pal&auml;stinensern in Gaza zu beenden?<\/p><p>Viele Seiten widmet die EKD schlie&szlig;lich erneuten Kriegs- und anderen Zwangsdiensten. &bdquo;In der Frage einer allgemeinen Dienstpflicht &ndash; etwa in Form eines sozialen, zivilen Friedensdienstes oder eines alternativen Milit&auml;rdiensts &ndash; regt die Denkschrift eine gesellschaftliche Debatte an. In einer zunehmend individualisierten Gesellschaft wird neu zu bedenken sein, wie gemeinschaftliche Verantwortung f&uuml;r Schutz, Versorgung und soziale Koh&auml;sion organisiert werden k&ouml;nnen. Die evangelische Friedensethik sieht hier eine Chance, ein neues Bewusstsein f&uuml;r den Zusammenhang von Freiheit und Gemeinsinn zu st&auml;rken.&ldquo; (S. 16)<\/p><p>Eine &bdquo;allgemeine Dienstpflicht&ldquo; zur St&auml;rkung von &bdquo;Freiheit und Gemeinsinn&ldquo;? 1980er, ick h&ouml;r dir trapsen (samt 20 Monate Zivildienst seinerzeit). Doch wof&uuml;r steht eigentlich das W&ouml;rtchen &bdquo;allgemeine&ldquo;? Genau: Prinzipiell zumindest bef&uuml;rwortet die Spitze der Evangelischen Kirche in Deutschland einen Kriegs- bzw. Zivildienst auch f&uuml;r Frauen: &bdquo;Angesichts der grundgesetzlich verankerten Gleichberechtigung der Geschlechter ist die Allgemeinheit einer solchen Dienst- oder Wehrpflicht grunds&auml;tzlich w&uuml;nschenswert.&ldquo; Nachgeschoben wird dann noch, man m&uuml;sse &bdquo;zun&auml;chst die Bedingungen f&uuml;r eine gerechte Aufteilung der Care-Arbeit schaffen, ehe eine gleiche Dienst- oder Wehrpflicht f&uuml;r alle Geschlechter ethisch begr&uuml;ndet und politisch gefordert werden kann&ldquo;. (S. 133\/134) Auf geht&lsquo;s, M&auml;nners: Nehmt endlich eine patriotische Eltern- oder Pflegezeit, damit die jungen Frauen das Land mit der Waffe in der Hand &ndash; oder mit der Hand am Drohnen-Joystick &ndash; verteidigen k&ouml;nnen. Gerne auch am Hindukusch oder am Dnjepr.<\/p><p>Doch es gibt noch Hoffnung. Schon bei der Pr&auml;sentation der neuen &bdquo;Friedensdenkschrift&ldquo; protestierte eine Gruppe von Friedensaktivisten in Dresden. Dass die EKD-Positionen nicht f&uuml;r die gesamte evangelische Kirche stehen, zeigt auch die prompte Erwiderung &bdquo;Ger&auml;t der Friede aus dem Blick?&ldquo;[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>] der &bdquo;Initiative Christlicher Friedensruf&ldquo;, die<em> <\/em>das &Ouml;kumenische Friedenszentrum im Mai 2025 gemeinsam mit 25 Friedensorganisationen gegr&uuml;ndet hat: &bdquo;Die Gefahr eines dritten Weltkrieges ist so gro&szlig; wie nie zuvor. In dieser Situation st&auml;rkt die Denkschrift mit ihrer theologischen Rechtfertigung kriegerischer Gewalt als <em>ultima ratio<\/em> milit&auml;rische Optionen. Sie suggeriert, Frieden k&ouml;nne durch Krieg statt durch Diplomatie und Verhandlungen erreicht werden. Die Forderung nach einem Friedensplan f&uuml;r die Ukraine und f&uuml;r Israel\/Pal&auml;stina fehlt ebenso wie die nach St&auml;rkung von Strukturen der OSZE.&ldquo;[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]<\/p><p>Apropos Israel\/Pal&auml;stina: Zu einem der m&ouml;rderischsten Kriege der j&uuml;ngsten Zeit, dem in Gaza, verliert die Denkschrift auff&auml;llig wenige Worte, mit einem Fehlen an Empathie f&uuml;r die zehntausenden Toten in Gaza, das einen fr&ouml;steln l&auml;sst: &bdquo;Seit dem Terrorakt der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 versch&auml;rft sich die Situation im Nahen Osten immer weiter &ndash; mit grausamen humanit&auml;ren Folgen.&ldquo; Sind mit &bdquo;grausamen humanit&auml;ren Folgen&ldquo; apartheid-&auml;hnliche Verh&auml;ltnisse in der Westbank, v&ouml;lkerrechtswidrige &Uuml;berf&auml;lle Israels auf Nachbarl&auml;nder, das Aushungern von Millionen Zivilisten und andere Kriegsverbrechen, gar der Genozid in Gaza gemeint? Die Initiative Christlicher Friedensruf merkt dazu an: &bdquo;Die wenigen, sehr vorsichtig formulierten Bemerkungen der Denkschrift zu Israel\/Gaza stehen in deutlichem Missverh&auml;ltnis zur stereotypen Erw&auml;hnung der russischen Aggression gegen die Ukraine, die als das Paradigma der neuen Welt-Unordnung erscheint. Dabei sind in Gaza ein Vielfaches mehr an Zivilisten get&ouml;tet worden als in der Ukraine, darunter mindestens 20.000 Kinder, etwa 1.700 Mitarbeitende im Gesundheitswesen und 250 Journalist:innen. Ein Gro&szlig;teil der Wohngeb&auml;ude, Krankenh&auml;user, Schulen und Gottesh&auml;user wurde zerst&ouml;rt. Gilt der Schutz vor Gewalt nicht auch f&uuml;r Menschen in Pal&auml;stina? Die Verantwortung Deutschlands f&uuml;r die Verbrechen des Holocaust darf nicht dazu f&uuml;hren, aktuelle Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit zweierlei Ma&szlig; zu messen. Auch in Israel und Pal&auml;stina stirbt mit jedem Menschen ein Ebenbild Gottes.&ldquo;<\/p><p>Unterzeichnet ist die EKD-Denkschrift zur &bdquo;Evangelischen Friedensethik angesichts neuer Herausforderungen&ldquo; von Bisch&ouml;fin Kirsten Fehrs, der Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Fehrs Vorg&auml;ngerin als EKD-Ratsvorsitzende 2009\/2010, Margot K&auml;&szlig;mann, fand in ihrem Redebeitrag f&uuml;r die Demonstration &bdquo;Nie wieder kriegst&uuml;chtig!&ldquo; in Stuttgart am 3. Oktober 2025[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>] deutlich andere Worte: &bdquo;Der Pr&auml;sident des Reservistenverbandes rechnete k&uuml;rzlich f&uuml;r den Fall eines Krieges mit Russland mit t&auml;glich 5.000 toten Soldaten auf der eigenen Seite. Das eindeutige Zeichen gegen diesen Wahnsinn ist: Kriegsdienstverweigerung!&ldquo;<\/p><p><small>Titelbild: <a href=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_doc\/denkschrift-welt-in-unordnung-EVA-2025.pdf\">Screenshot EKD<\/a><\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Beitrag<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142273\">Leserbriefe zu &bdquo;Abschied vom christlichen Pazifismus&ldquo;<\/a>\n<\/p><\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.die-bibel.de\/bibel\/LU17\/MAT.5\">die-bibel.de\/bibel\/LU17\/MAT.5<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_doc\/denkschrift-welt-in-unordnung-EVA-2025.pdf\">ekd.de\/ekd_de\/ds_doc\/denkschrift-welt-in-unordnung-EVA-2025.pdf<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/evangelische-kirche-friedensdenkschrift-100.html\">tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/evangelische-kirche-friedensdenkschrift-100.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/friedensdenkschrift-2025-evangelische-kirche-aendert-positionen-zu-krieg-und-frieden-a-60647a54-5e04-43b3-9826-14ac77f3c054\">spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/friedensdenkschrift-2025-evangelische-kirche-aendert-positionen-zu-krieg-und-frieden-a-60647a54-5e04-43b3-9826-14ac77f3c054<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] <a href=\"https:\/\/sr-mediathek.de\/index.php?seite=7&amp;id=28974&amp;pnr=&amp;tbl=pf\">sr-mediathek.de\/index.php?seite=7&amp;id=28974&amp;pnr=&amp;tbl=pf<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] <a href=\"https:\/\/publikationen.uni-tuebingen.de\/xmlui\/bitstream\/handle\/10900\/135487\/Dissertation_Menschenrechte%20in%20textilen%20Lieferketten_Volker%20Rekittke_2022.pdf?sequence=1&amp;isAllowed=y\">publikationen.uni-tuebingen.de\/xmlui\/&hellip;<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2019\/mar\/29\/winston-churchill-policies-contributed-to-1943-bengal-famine-study\">theguardian.com\/world\/2019\/mar\/29\/winston-churchill-policies-contributed-to-1943-bengal-famine-study<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] <a href=\"https:\/\/friedenstheologie-institut.jimdofree.com\/praxisfelder\/kritik-an-ekd-denkschrift\/\">friedenstheologie-institut.jimdofree.com\/praxisfelder\/kritik-an-ekd-denkschrift\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <a href=\"https:\/\/evangelische-zeitung.de\/scharfe-kritik-aus-wuerttemberg-an-ekd-friedensdenkschrift\">evangelische-zeitung.de\/scharfe-kritik-aus-wuerttemberg-an-ekd-friedensdenkschrift<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] <a href=\"https:\/\/nie-wieder-krieg.org\/berichte-stuttgart-031025\/\">nie-wieder-krieg.org\/berichte-stuttgart-031025\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat eine Denkschrift ver&ouml;ffentlicht: &bdquo;Welt in Unordnung &ndash; Gerechter Friede im Blick. 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