{"id":142057,"date":"2025-11-14T10:00:10","date_gmt":"2025-11-14T09:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142057"},"modified":"2025-11-14T12:27:52","modified_gmt":"2025-11-14T11:27:52","slug":"blick-aus-dem-globalen-sueden-der-sudan-braucht-frieden-jetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142057","title":{"rendered":"Blick aus dem Globalen S\u00fcden: Der Sudan braucht Frieden \u2013 jetzt"},"content":{"rendered":"<p>Mit Unterst&uuml;tzung ausl&auml;ndischer M&auml;chte haben sich die sudanesischen Streitkr&auml;fte (SAF) und die Rapid Support Forces (RSF) in einen blutigen Krieg verstrickt, der verheerende Folgen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung hat. Mit mehr als einem Viertel der Bev&ouml;lkerung auf der Flucht, zahlreichen dokumentierten Kriegsverbrechen und weit verbreiteter Hungersnot ist das Land mit unvorstellbarer Gewalt und Not konfrontiert, w&auml;hrend ein Gro&szlig;teil der Welt schweigt. Es gibt einen Weg, den Krieg zu beenden, aber es fehlt der politische Wille, ihn durchzusetzen. Von <strong>Vijay Prashad<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nLiebe Freunde,<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e vom Schreibtisch des Tricontinental: Institute for Social Research.<\/p><p>Anfang November <a href=\"https:\/\/www.un.org\/sg\/en\/content\/sg\/press-events\/2025-11-04\/secretary-generals-press-conference-doha-qatar\">sprach<\/a> der Generalsekret&auml;r der Vereinten Nationen, Ant&oacute;nio Guterres, &uuml;ber die &bdquo;schreckliche Krise im Sudan, die au&szlig;er Kontrolle ger&auml;t&ldquo;. Er rief die Kriegsparteien dazu auf, &bdquo;diesem Albtraum der Gewalt ein Ende zu setzen &ndash; jetzt&ldquo;.<\/p><p>Es gibt einen Weg, den Krieg zu beenden, aber es fehlt ganz einfach der politische Wille, ihn durchzusetzen.<\/p><p>Im Mai 2025 <a href=\"https:\/\/thetricontinental.org\/newsletterissue\/sudan-language-of-blood\/\">berichteten<\/a> wir &uuml;ber die Geschichte des Konflikts. Im Jahr 2019 <a href=\"https:\/\/thetricontinental.org\/sudan\/\">erl&auml;uterten<\/a> wir den Aufstand, der in diesem Jahr stattfand, und seine Folgen. Jetzt ver&ouml;ffentlichen Tricontinental: Institut f&uuml;r Sozialforschung, die Internationale Volksversammlung und Pan Africanism Today den <a href=\"https:\/\/thetricontinental.org\/red-alert-21-sudan\/\">Roten Alarm Nr. 21<\/a> &uuml;ber die Notwendigkeit des Friedens im Sudan.<\/p><p><strong>Wie sieht die Realit&auml;t vor Ort im Sudan aus?<\/strong><\/p><p>Am 15. April 2023 brach ein Krieg aus zwischen den sudanesischen Streitkr&auml;ften (SAF) &ndash; angef&uuml;hrt vom Vorsitzenden des milit&auml;rischen &Uuml;bergangsrats, General Abdel Fattah al-Burhan &ndash; und den Rapid Support Forces (RSF) &ndash; angef&uuml;hrt von Generalleutnant Mohamed &bdquo;Hemedti&rdquo; Hamdan Dagalo.<\/p><p>Seitdem f&uuml;hren die beiden Seiten, unterst&uuml;tzt von verschiedenen Regierungen au&szlig;erhalb des Sudan, einen schrecklichen Zerm&uuml;rbungskrieg, in dem Zivilisten die Hauptopfer sind.<\/p><p>Es ist unm&ouml;glich zu sagen, wie viele Menschen ums Leben gekommen sind, aber es ist klar, dass die Zahl der Todesopfer sehr hoch ist. Einer <a href=\"https:\/\/reliefweb.int\/report\/sudan\/forgotten-and-neglected-war-torn-sudan-has-become-worlds-leading-displacement-crisis\">Sch&auml;tzung<\/a> zufolge betrug die Zahl der Opfer allein zwischen April 2023 und Juni 2024 bis zu 150.000. Verschiedene Menschenrechtsorganisationen haben bereits zahlreiche von beiden Seiten begangene Verbrechen gegen die Menschheit dokumentiert.<\/p><p>Mindestens 14,5 Millionen Sudanesen von insgesamt 51 Millionen Einwohnern sind <a href=\"https:\/\/www.who.int\/publications\/m\/item\/sudan-conflict-and-refugee-crisis--multi-country-external-situation-report--10--covering-the-reporting-period-march-april-2025\">vertrieben<\/a> worden. Die Menschen, die in dem G&uuml;rtel zwischen El Fasher in Nord-Darfur und Kadugli in S&uuml;d-Kordofan leben, leiden unter akutem Hunger und Hungersnot. Eine k&uuml;rzlich durchgef&uuml;hrte <a href=\"https:\/\/news.un.org\/en\/story\/2025\/11\/1166253\">Analyse<\/a> der Vereinten Nationen (IPC) ergab, dass rund 21,2 Millionen Sudanesen &ndash; 45 Prozent der Bev&ouml;lkerung &ndash; von akuter Ern&auml;hrungsunsicherheit betroffen sind. 375.000 Menschen im ganzen Land leiden unter &bdquo;katastrophaler&rdquo; Hungersnot, das hei&szlig;t, sie stehen am Rande des Hungertodes.<\/p><p>Seit Kriegsbeginn suchten Hunderttausende Binnenvertriebene Zuflucht in El Fasher, das damals weitgehend von der SAF kontrolliert wurde. Im Oktober 2025 waren noch etwa 260.000 Zivilisten dort, als die RSF den Widerstand brach, in die Stadt vordrang und eine Reihe von dokumentierten Massakern ver&uuml;bte. Unter den <a href=\"https:\/\/www.who.int\/news\/item\/29-10-2025-who-condemns-killings-of-patients-and-civilians-amid-escalating-violence-in-el-fasher--sudan\">Get&ouml;teten<\/a> befanden sich auch 460 Patienten und ihre Begleiter in der saudischen Entbindungsklinik.<\/p><p>Der Fall der Stadt bedeutet, dass die RSF nun weitgehend die Kontrolle &uuml;ber die ausgedehnte Provinz Darfur hat, w&auml;hrend die SAF einen Gro&szlig;teil des Ostens des Sudan &ndash; einschlie&szlig;lich Port Sudan, dem Zugang des Landes zum Meer und zum internationalen Handel &ndash; sowie die Hauptstadt Khartum kontrolliert.<\/p><p>Derzeit gibt es keine Anzeichen f&uuml;r eine Deeskalation.<\/p><p><strong>Warum k&auml;mpfen die SAF und die RSF gegeneinander?<\/strong><\/p><p>Kein Krieg dieser Dimension hat nur einen einzigen Grund. Der politische Grund ist indes einfach: Es handelt sich um eine Konterrevolution gegen den Volksaufstand von 2019, dem es gelang, Pr&auml;sident Omar al-Bashir zu st&uuml;rzen. Dieser regierte seit 1993 und seine letzten Jahre an der Macht waren von steigender Inflation und einer sozialen Krise gepr&auml;gt.<\/p><p>Die linken und Volkskr&auml;fte hinter dem Aufstand von 2019 &ndash; darunter die Sudanesische Kommunistische Partei, die Nationalen Konsenskr&auml;fte, die Sudanesische Berufsvereinigung, die Sudanesische revolution&auml;re Front, die Frauen sudanesischer zivilgesellschaftlicher und politischer Gruppen sowie viele lokale Widerstands- und Nachbarschaftskomitees &ndash; zwangen das Milit&auml;r, sich bereit zu erkl&auml;ren, den &Uuml;bergang zu einer zivilen Regierung zu &uuml;berwachen.<\/p><p>Mit Unterst&uuml;tzung der Afrikanischen Union wurde der &Uuml;bergangs-Souver&auml;nit&auml;tsrat eingerichtet, zusammengesetzt aus f&uuml;nf milit&auml;rischen und sechs zivilen Mitgliedern. Abdalla Hamdok wurde zum Premierminister und Richter Nemat Abdullah Khair zum Obersten Richter ernannt. Al-Burhan (SAF) und Hemedti (RSF) geh&ouml;rten ebenfalls dem Rat an.<\/p><p>Die milit&auml;risch-zivile Regierung ruinierte die Wirtschaft weiter, indem sie den Wechselkurs freigab und den Staat privatisierte, wodurch der Goldschmuggel lukrativer und die RSF gest&auml;rkt wurde. (Diese Regierung unterzeichnete auch die Abraham-Abkommen, die die Beziehungen zu Israel normalisierten.)<\/p><p>Die Ma&szlig;nahmen der milit&auml;risch-zivilen Regierung versch&auml;rften die Bedingungen f&uuml;r den Kampf um die Macht (Kontrolle &uuml;ber den Sicherheitsstaat) und den Reichtum (Kontrolle &uuml;ber den Goldhandel).<\/p><p>Trotz ihrer Rollen im Rat versuchten al-Burhan und Hemedti mehrere Putschversuche, bis sie schlie&szlig;lich 2021 erfolgreich waren. Nachdem sie die Zivilisten beiseite geschoben hatten, gingen die beiden Milit&auml;rf&uuml;hrer gegeneinander vor.<\/p><p>Die Offiziere der SAF wollten ihre Kontrolle &uuml;ber den Staatsapparat behalten, der 2019 82 Prozent der <a href=\"https:\/\/sudantransparency.org\/how-saf-is-positioning-to-dominate-post-war-reconstruction-and-the-economy-and-what-to-do-about-it\/\">Haushaltsmittel<\/a> des Staates verschlang, wie Premierminister Abdalla Hamdok 2020 best&auml;tigte. Sie bem&uuml;hten sich auch, die Kontrolle &uuml;ber die staatlichen Unternehmen zu behalten, indem sie mehr als 200 Unternehmen &uuml;ber Einrichtungen wie das von der SAF kontrollierte Defence Industries System (<a href=\"https:\/\/home.treasury.gov\/news\/press-releases\/jy1514\">gesch&auml;tzte<\/a> Jahreseinnahmen von 2 Milliarden US-Dollar) betrieben und sich einen bedeutenden Anteil der formellen Wirtschaft des Sudan in den Bereichen Bergbau, Telekommunikation und Import-Export-Rohstoffhandel <a href=\"https:\/\/carnegieendowment.org\/research\/2021\/04\/sudans-military-companies-go-civilian-how-the-recent-divestment-agreement-can-succeed?lang=en\">aneigneten<\/a>.<\/p><p>Die RSF &ndash; die ihre Wurzeln in der Miliz Janja&rsquo;wid hat &ndash; versuchte, die autonome Kriegswirtschaft zu nutzen, die sich um die Al Junaid Multi-Activities Corporation konzentriert, die wichtige Goldf&ouml;rdergebiete in Darfur und etwa <a href=\"https:\/\/sudantransparency.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/GoldSectorEN.pdf\">ein halbes Dutzend<\/a> Bergbaustandorte kontrolliert. Da 50 bis 80 Prozent (Stand: 2022) der gesamten Goldproduktion des Sudan <a href=\"https:\/\/sudantransparency.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/GoldSectorEN.pdf\">geschmuggelt<\/a> werden &ndash; haupts&auml;chlich in die Vereinigten Arabischen Emirate &ndash; und nicht offiziell exportiert werden, und da die RSF die Produktion in den handwerklichen Bergbaugebieten im Westen des Sudan (die 80 bis 85 Prozent der Gesamtproduktion ausmachen) dominiert, erbeutet die RSF jedes Jahr riesige Summen aus den Goldeinnahmen. Im Jahr 2024 waren es <a href=\"https:\/\/www.darfur24.com\/en\/2025\/01\/20\/the-sungu-mines-gold-that-fuels-rsfs-war\/\">gesch&auml;tzt<\/a> 860 Millionen US-Dollar allein aus den Minen in Darfur.<\/p><p>Zu diesen politischen und materiellen Konflikten kommen &ouml;kologische Probleme, die die Krise noch versch&auml;rfen.<\/p><p>Mit ein Grund f&uuml;r den langwierigen Konflikt in Darfur ist die Austrocknung der Sahelzone. Seit Jahrzehnten haben unregelm&auml;&szlig;ige Niederschl&auml;ge und Hitzewellen aufgrund der Klimakatastrophe die W&uuml;ste nach S&uuml;den ausgedehnt, wodurch Wasserressourcen zu Konflikten und <a href=\"https:\/\/climate-diplomacy.org\/case-studies\/pastoralist-and-farmer-herder-conflicts-sahel\">Zusammenst&ouml;&szlig;en<\/a> zwischen Nomaden und sesshaften Bauern f&uuml;hrten.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.wfp.org\/emergencies\/sudan\">Die H&auml;lfte<\/a> der sudanesischen Bev&ouml;lkerung lebt heute in akuter Ern&auml;hrungsunsicherheit.<\/p><p>Das Vers&auml;umnis, einen Wirtschaftsplan f&uuml;r eine Bev&ouml;lkerung zu erstellen, die von raschen Ver&auml;nderungen der Wetterverh&auml;ltnisse heimgesucht wird &ndash; zusammen mit dem Raub von Ressourcen durch eine kleine Elite &ndash;, macht den Sudan anf&auml;llig f&uuml;r anhaltende Konflikte.<\/p><p>Dies ist nicht nur ein Krieg zwischen zwei starken Pers&ouml;nlichkeiten, sondern ein Kampf um die Umwandlung von Ressourcen und deren Pl&uuml;nderung durch ausl&auml;ndische M&auml;chte. Ein Waffenstillstandsabkommen liegt wieder auf dem Tisch, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es akzeptiert oder eingehalten wird, ist sehr gering, solange die Ressourcen f&uuml;r die verschiedenen bewaffneten Gruppen der begehrte Preis bleiben.<\/p><p><strong>Welche M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Frieden gibt es im Sudan?<\/strong><\/p><p>Ein Weg zum Frieden im Sudan w&uuml;rde sechs Elemente erfordern:<\/p><ol>\n<li>Eine sofortige, beaufsichtigte Waffenruhe, die die Einrichtung von humanit&auml;ren Korridoren f&uuml;r den Transport von Lebensmitteln und Medikamenten umfasst. Diese Korridore w&uuml;rden unter der Leitung der Widerstandskomitees stehen, die &uuml;ber die demokratische Glaubw&uuml;rdigkeit und die Netzwerke verf&uuml;gen, um Hilfe direkt zu den Bed&uuml;rftigen zu bringen.<\/li>\n<li>Ein Ende der Kriegs&ouml;konomie, insbesondere die Schlie&szlig;ung der Gold- und Waffenpipelines. Dies w&uuml;rde bedeuten, strenge Strafen gegen den Verkauf von Waffen und den Kauf von Gold durch die Vereinigten Arabischen Emirate zu verh&auml;ngen, bis diese alle Beziehungen zur RSF abbrechen. Auch Exportkontrollen m&uuml;ssen in Port Sudan eingef&uuml;hrt werden.<\/li>\n<li>Die sichere R&uuml;ckkehr politischer Exilanten und der Beginn eines Prozesses zum Wiederaufbau politischer Institutionen unter einer zivilen Regierung, die von den Volkskr&auml;ften &ndash; haupts&auml;chlich den Widerstandskomitees &ndash; gew&auml;hlt oder unterst&uuml;tzt wird. Der SAF m&uuml;ssen ihre politischen Macht und ihre Verm&ouml;genswerte entzogen und der Regierung unterstellt werden. Die RSF muss entwaffnet und demobilisiert werden.<\/li>\n<li>Der sofortige Wiederaufbau der h&ouml;heren Justiz des Sudan, um die f&uuml;r Gr&auml;ueltaten Verantwortlichen zu ermitteln und strafrechtlich zu verfolgen.<\/li>\n<li>Die sofortige Schaffung eines Prozesses der Rechenschaftspflicht, der die Strafverfolgung von Warlords durch ein ordnungsgem&auml;&szlig; konstituiertes Gericht im Sudan beinhaltet.<\/li>\n<li>Der sofortige Wiederaufbau der sudanesischen Planungskommission und des Finanzministeriums, um &Uuml;bersch&uuml;sse aus Exporten in &ouml;ffentliche G&uuml;ter und soziale Sicherungssysteme umzuleiten.<\/li>\n<\/ol><p>Diese sechs Punkte nehmen Bezug auf die drei S&auml;ulen der Afrikanischen Union und der Intergovernmental Authority on Development (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Intergovernmental_Authority_on_Development\">IGAD<\/a>) in ihrem <a href=\"https:\/\/www.peaceau.org\/uploads\/1156.comm-en.pdf\">gemeinsamen Aktionsplan zur L&ouml;sung des Konflikts im Sudan<\/a> (2023).<\/p><p>Die Schwierigkeit bei diesem Aktionsplan &ndash; wie auch bei &auml;hnlichen Vorschl&auml;gen &ndash; besteht darin, dass er von Gebern abh&auml;ngt, darunter auch Akteuren, die in die Gewalt verwickelt sind. Damit diese sechs Punkte realisiert werden k&ouml;nnen, m&uuml;ssen externe M&auml;chte unter Druck gesetzt werden, ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die SAF und die RSF einzustellen. Dazu geh&ouml;ren &Auml;gypten, die Europ&auml;ische Union, Katar, Russland, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und die USA.<\/p><p>Au&szlig;erdem bezieht weder dieser Aktionsplan noch die Jeddah-Erkl&auml;rung[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] sudanesische zivile Gruppen ein, am wenigsten die Widerstandskomitees.<\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nVijay<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist der <a href=\"https:\/\/thetricontinental.org\/newsletterissue\/sudan-peace\/\">55. Newsletter<\/a> des Tricontinental: Institute for Social Research. Aus dem Englischen &uuml;bersetzt von <\/em><strong>Marta Andujo<\/strong><em>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: JoaoCachapa \/ Shutterstock<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66359\">Israel, Sudan, Trumps Wiederwahl und das Ende der Welt<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141727\">US-Regime-Change Pl&auml;ne f&uuml;r Venezuela: F&uuml;nf Szenarien<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138172\">Stimmen aus dem Globalen S&uuml;den: &bdquo;Was bef&uuml;rchtet ihr, dass die Ultrarechte tun wird, was ihr noch nicht selbst getan habt?&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135554\">Stimmen aus dem Globalen S&uuml;den: 92 Prozent aller Zahlungen f&uuml;r geistiges Eigentum landen im Globalen Norden<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/a92ecaa4b7b8455c84df9df74c3366ce\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Ein 2023 von Saudi-Arabien und den USA vermitteltes <a href=\"https:\/\/2021-2025.state.gov\/jeddah-declaration-of-commitment-to-protect-the-civilians-of-sudan\/\">Abkommen<\/a> zwischen SAF und RSF, das sich auf kurze Waffenstillst&auml;nde und humanit&auml;ren Zugang konzentriert<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Unterst&uuml;tzung ausl&auml;ndischer M&auml;chte haben sich die sudanesischen Streitkr&auml;fte (SAF) und die Rapid Support Forces (RSF) in einen blutigen Krieg verstrickt, der verheerende Folgen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung hat. Mit mehr als einem Viertel der Bev&ouml;lkerung auf der Flucht, zahlreichen dokumentierten Kriegsverbrechen und weit verbreiteter Hungersnot ist das Land mit unvorstellbarer Gewalt und Not konfrontiert, w&auml;hrend<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142057\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":142058,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[170,171],"tags":[912,1055,1032,849,2541,3553,2360],"class_list":["post-142057","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-friedenspolitik","category-militaereinsaetzekriege","tag-buergerkrieg","tag-fluechtlinge","tag-gold","tag-nahrungsmittel","tag-sudan","tag-waffenruhe","tag-zivile-opfer"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/shutterstock_2292306907.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/142057","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=142057"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/142057\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":142095,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/142057\/revisions\/142095"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/142058"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=142057"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=142057"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=142057"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}