{"id":14214,"date":"2012-08-21T08:37:42","date_gmt":"2012-08-21T06:37:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214"},"modified":"2012-08-21T08:37:42","modified_gmt":"2012-08-21T06:37:42","slug":"hinweise-des-tages-1704","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214#h01\">EZB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214#h02\">Steuerhinterziehung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214#h03\">Wie Deutschland an der Griechenland-Hilfe verdient<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214#h04\">Abrechnung mit Schr&ouml;der<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214#h05\">Ich muss Journalist sein, ich halte ja das Mikrofon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214#h06\">IMF Says Bailouts Iceland-Style Hold Lessons in Crisis Times<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214#h07\">Handelsbilanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214#h08\">Einkommens- und Verm&ouml;genskonzentration &ndash; Teil 1: Der &bdquo;Wohlstand der Nationen&ldquo; in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214#h09\">Wie der &bdquo;Spiegel&ldquo; die DTN als U-Boot der Islamisten enttarnen wollte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214#h10\">Neuer Oxfam-Film mit Heike Makatsch: Im Krei&szlig;saal mit dem Banker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214#h11\">Mehr Nacht- und Wochenendarbeit in Deutschland &ndash; neuer Bericht zur Qualit&auml;t der Arbeit erschienen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214#h12\">Wohnungsnot und Verdr&auml;ngung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214#h13\">Alternativlos, Folge 26<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214#h14\">Anstelle einer Verfassungs&auml;nderung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214#h15\">Zwischent&ouml;ne im DLF mit Kathrin Hartmann, Autorin des Buches &bdquo;Wir m&uuml;ssen leider drau&szlig;en bleiben &ndash; Die neue Armut in der Konsumgesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214#h16\">Das Letzte: Deutschland verkommt zur Kleptokratie<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14214&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EZB<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ulrike Herrmann &ndash; Bundesbank endlich machtlos<\/strong><br>\nEr ist ein treuer Diener seines neuen Chefs: EZB-Direktor J&ouml;rg Asmussen hat ein Interview gegeben &ndash; und wortw&ouml;rtlich wiederholt, was EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi vor fast drei Wochen angek&uuml;ndigt hat. Etwas verk&uuml;rzt: Die Europ&auml;ische Zentralbank sei bereit, Staatsanleihen aufzukaufen, um die Zinsen f&uuml;r Italien und Spanien zu dr&uuml;cken.<br>\nInhaltlich war das Interview also nicht interessant &ndash; aber taktisch. Denn Asmussen spricht im Futur I. F&uuml;r ihn ist v&ouml;llig klar, dass die EZB Staatsanleihen aufkaufen wird und dass es gar keine Alternative mehr gibt. Damit stellt sich der Ex-Finanzstaatssekret&auml;r gegen seinen Freund und Weggenossen Jens Weidmann, der es vom Bundeskanzleramt zum Chef der Bundesbank gebracht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!99996\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>EZB erw&auml;gt neue Anleihenk&auml;ufe: &Uuml;berhebliche Deutsche<\/strong><br>\nKaum denkt die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) &uuml;ber Interventionen zugunsten Spaniens und Italiens nach, treten deutsche W&auml;hrungsh&uuml;ter auf den Plan und warnen davor, die Geldschleusen zu &ouml;ffnen. Ihr Argument: Wenn die EZB Staatsanleihen kauft, nimmt sie den Marktdruck von Rom und Madrid, womit die Reformbem&uuml;hungen in beiden L&auml;ndern zum Erliegen kommen w&uuml;rden.<br>\nDiese Argumentation ist zun&auml;chst einmal &uuml;berheblich, weil Italienern und Spaniern damit indirekt Faulheit vorgeworfen wird. [&hellip;]<br>\nSpanien hat ein 37-Milliarden-Euro-Sparpaket aufgelegt. Bisher hat das nur dazu gef&uuml;hrt, dass die spanische Wirtschaft erst recht schrumpft. In Italien, wo Steuern angehoben wurden und der Arbeitsmarkt flexibilisiert wird, ist es &auml;hnlich. Wenn die EZB also daf&uuml;r sorgen kann, dass die Anpassung in den S&uuml;dl&auml;ndern nicht &uuml;bereilt stattfinden muss, w&auml;re das ein gro&szlig;er Fortschritt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1345164513176\/EZB-erwaegt-neue-Anleihenkaeufe-Ueberhebliche-Deutsche\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><strong>Euro-Krise &ndash; holt die EZB nun zum gro&szlig;en Schlag aus?<\/strong><br>\nWenn es stimmt, dass die EZB Zinsobergrenzen f&uuml;r Anleihen angeschlagener Euro-Staaten festsetzen will, k&ouml;nnte das den Anfang vom Ende einiger akuter Probleme im W&auml;hrungsraum bedeuten. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Euro &uuml;berlebt, d&uuml;rfte mit einem Schlag betr&auml;chtlich steigen. Denn L&auml;nder wie Spanien und Italien w&uuml;rden Zeit gewinnen, ihre Reformen durchzuf&uuml;hren.<br>\nWie &ldquo;Der Spiegel&rdquo; in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, erw&auml;gen die Euro-W&auml;hrungsh&uuml;ter, f&uuml;r k&uuml;nftige K&auml;ufe von Staatsanleihen Zinsschwellen f&uuml;r jedes Land festzulegen &ndash; Quellen nennt das Blatt leider keine. Das w&auml;re endlich jener Schritt, den kluge europ&auml;ische Makro&ouml;konomen wie Paul De Grauwe bereits seit langer Zeit fordern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaftswunder.ftd.de\/2012\/08\/19\/euro-krise-holt-die-ezb-nun-zum-grosen-schlag-aus\/\">FTD Wirtschaftswunder<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Steuerhinterziehung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Deutsche Steuerfahnder treiben &uuml;ber 2 Mrd. Euro ein<\/strong><br>\nDie deutschen Finanzbeh&ouml;rden r&uuml;sten im Kampf gegen Steuerhinterzieher auf. Im vergangenen Jahr schloss die Steuerfahndung nach Angaben des Bundesfinanzministeriums vom Montag rund 35.600 F&auml;lle ab &ndash; 4,1 Prozent mehr als im Vorjahr. 2010 hatte der Zuwachs sogar 7,2 Prozent betragen. Entsprechend stieg das zus&auml;tzliche Steueraufkommen: Im vergangenen Jahr verzeichnete der Fiskus dank der Steuerfahnder Mehreinnahmen von 2,23 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 27,7 Prozent entspricht. 2010 hatte das Einnahmeplus bei 11,5 Prozent gelegen.<br>\nDas Land NRW h&auml;lt den Kauf von Daten-CDs f&uuml;r ein effizientes Mittel im Kampf gegen Steuerkriminalit&auml;t<br>\nAls Grund f&uuml;r die gestiegenen Zahlen nannte das Ministerium verbesserte Fahndungstechniken und eine effizientere Organisation der Steuerfahndungsdienste der L&auml;nder, die f&uuml;r die Aufdeckung und Verfolgung von Steuerstraftaten zust&auml;ndig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:finanzbetrug-deutsche-steuerfahnder-treiben-ueber-2-mrd-euro-ein\/70079052.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Fonds statt Steuerfl&uuml;chtlinge  &ndash; Schweizer Banken gehen in die Offensive<\/strong><br>\nDen eidgen&ouml;ssischen Finanzinstituten bricht das Gesch&auml;ft mit Steuerfl&uuml;chtlingen weg. Deshalb sucht die Branche nach Alternativen. Das Gesch&auml;ft mit Fonds und Versicherungen soll wieder Wachstum bringen&hellip;<br>\nMit der Durchl&ouml;cherung des Bankgeheimnisses ist die Anziehungskraft der Schweiz f&uuml;r verm&ouml;gende Ausl&auml;nder stark zur&uuml;ckgegangen. Die Unternehmensberater von Boston Consulting rechnen damit, dass die in der Schweiz deponierten Verm&ouml;gen von Westeurop&auml;ern bis 2014 um &uuml;ber ein Viertel schrumpfen k&ouml;nnten. Zwar flie&szlig;t weiterhin Geld aus Schwellenl&auml;ndern zu, unter dem Strich bleibt aber ein Minus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken\/fonds-statt-steuerfluechtlinge-schweizer-banken-gehen-in-die-offensive\/7015030.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bemerkenswert ist, wie unverbl&uuml;mt hier eingestanden wird, wie z.B. der Ankauf von Steuer-CDs das Gesch&auml;ft der Schweizer Banken vermiest. Selbst wenn der Ankauf nur ein Bluff w&auml;re:<\/em> <\/p>\n<p><strong>Deutsches Finanz-Ministerium wei&szlig; nichts von gekauften UBS-Daten<\/strong><br>\nDer deutsche Finanzminister hat keine Hinweise auf eine Daten-CD der UBS. Walter-Borjans hat wohl geblufft.<br>\nWalter-Borjans: &laquo;Wer das f&uuml;r einen Bluff h&auml;lt, muss mit dem Risiko leben, dass es keiner sein k&ouml;nnte.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blick.ch\/news\/wirtschaft\/deutsches-finanz-ministerium-weiss-nichts-von-gekauften-ubs-daten-id2002962.html\">Blick.ch<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Steuerabkommen: Gruppenanfragen helfen nicht gegen Steuerflucht<\/strong><br>\nDem B&uuml;ndnis &ldquo;Kein Freibrief f&uuml;r Steuerbetr&uuml;ger&rdquo; zufolge bieten Gruppenanfragen keinen wirksamen Schutz gegen die zahlreichen M&ouml;glichkeiten, das Steuerabkommen zu umgehen. Die von SPD und Gr&uuml;nen regierten Bundesl&auml;nder m&uuml;ssten das Abkommen daher weiter ablehnen. Das Magazin &ldquo;Focus&rdquo; hatte am Wochenende berichtet, die Schweiz wolle zuk&uuml;nftig Gruppenanfragen deutscher Finanzbeh&ouml;rden im Rahmen des so genannten OECD-Standards f&uuml;r Steueramtshilfe zulassen, um die Verlagerung von Schwarzgeldern aufzudecken.<br>\n&ldquo;Gruppenanfragen unterliegen strengen Auflagen und Banken kennen 1001 Wege f&uuml;r die Verschleierung von Verm&ouml;gen. Die Anfragen k&ouml;nnen schwerlich so pr&auml;zise gestellt werden, dass versteckte Gelder tats&auml;chlich offen gelegt werden m&uuml;ssen. Dass die Schweiz Gruppenanfragen nun zulassen will ist anderswo l&auml;ngst Standard und kann die riesigen Nachteile des Abkommens nicht aufwiegen&rdquo;, erkl&auml;rte Markus Meinzer vom Netzwerk Steuergerechtigkeit. &ldquo;Die USA kombinieren die Gruppenanfragen mit dem automatischen Informationsaustausch. Nur so k&ouml;nnen Gruppenanfragen eine echte Wirkung gegen Steuerhinterziehung entfalten.&rdquo;<br>\n&ldquo;Die beste und offensichtlichste L&ouml;sung im Kampf gegen Steuerhinterziehung wird durch das bilaterale Abkommen blockiert: Seit<br>\n2008 liegt in Br&uuml;ssel ein hervorragender Entwurf f&uuml;r die &Uuml;berarbeitung der EU-Zinsrichtlinie vor. Die Zinsrichtlinie w&auml;re auch im Hinblick auf die Schweiz ein wirksames und transparentes Instrument zur Bek&auml;mpfung von Steuerflucht&rdquo;, sagte Susanne Jacoby von Campact. &ldquo;Statt eines bilateralen Abkommens braucht es Druck auf die Schweiz, endlich den automatischen Informationsaustausch einzuf&uuml;hren. Dies muss die Bundesregierung gemeinsam mit den anderen EU-Staaten angehen. Die Bundesl&auml;nder m&uuml;ssen dies unterst&uuml;tzen &ndash; indem sie das Steuerabkommen weiter konsequent ablehnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pressrelations.de\/new\/standard\/result_main.cfm?pfach=1&amp;n_firmanr_=109361&amp;sektor=pm&amp;detail=1&amp;r=504963&amp;sid=&amp;aktion=jour_pm&amp;quelle=0\">pressrelations<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wie Deutschland an der Griechenland-Hilfe verdient<\/strong><br>\nAthen ist unter dem Rettungsschirm und bekommt Milliarden Euro. Doch diese Hilfe ist nicht geschenkt, sondern verzinst &ndash; und Griechenland zahlt heute drei Milliarden an die Europ&auml;ische Zentralbank zur&uuml;ck. Wenn alles gut geht, ist das f&uuml;r Deutschlands Steuerzahler ein gutes Gesch&auml;ft&hellip;<br>\nAm heutigen Montag flie&szlig;t Geld in die andere Richtung. Die griechische Regierung &uuml;berweist 3,2 Milliarden Euro an die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB). Die W&auml;hrungsh&uuml;ter hatten nerv&ouml;sen H&auml;ndlern Staatsanleihen abgekauft, die Athen nun zur&uuml;ckzahlen muss. &ldquo;Kein Problem&rdquo;, sagte ein Mitarbeiter des griechischen Finanzministeriums. &ldquo;Wir haben das n&ouml;tige Geld.&rdquo;<br>\nDeutschland profitiert auch direkt von der Krise. Das Bundesfinanzministerium kauft zwar keine Staatsanleihen, gibt aber selbst welche aus&hellip; Der Kieler &Ouml;konom Jens Boysen-Hogrefe hat ausgerechnet, wie gro&szlig; dieser Effekt ist. H&auml;tte Deutschland in den vergangenen dreieinhalb Jahren Zinsen wie vor der Krise bezahlt, h&auml;tte dies den Haushalt mit 154 Milliarden Euro belastet, rechnet Boysen-Hogrefe im Handelsblatt vor. Weil Deutschland als sicherer Hafen in der Krise gilt, ist die Zinslast dem Forscher zufolge um 12 Milliarden Euro gesunken. Weil au&szlig;erdem die EZB den Leitzins auf ein Rekordtief herabgesetzt hat und das Wirtschaftswachstum nachl&auml;sst, sind die Zinsen zus&auml;tzlich deutlich gefallen. Das habe die Zinslast Deutschlands um 56 Milliarden Euro gesenkt, so Boysen-Hogrefe. Somit habe die Bundesrepublik seit Beginn der Krise nur noch 86 Milliarden Euro f&uuml;r neue Kredite zahlen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/athen-zahlt-schulden-zurueck-wie-deutschland-an-der-griechenland-hilfe-verdient-1.1445399\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Abrechnung mit Schr&ouml;der<\/strong><br>\nNiemand muss mehr &lsquo;politikverdrossen&rsquo; sein. Es findet n&auml;mlich l&auml;ngst keine mehr statt. Das liegt vor allem daran, dass die &ouml;ffentliche Kommunikation in den meisten wichtigen Fragen die Sprache und die Logik nicht mehr findet, in der sich ein Diskurs &uuml;berhaupt f&uuml;hren lie&szlig;e. Das Stakkato von Kampagnen und ritualisierten Medienbeitr&auml;gen, gespielt von einem Dilettantenorchester aus Parteien und Medienh&auml;usern, l&auml;sst keine Melodie mehr erkennen. Das Resultat: Immer mehr pfeifen drauf, auf das, was einmal &ldquo;Politik&ldquo; war, andere entdecken ihr Heil in der Flucht in die Beliebigkeit. Dessen deutlichstes Symptom sind die &ldquo;Piraten&rdquo;, die sich erst mal w&auml;hlen lassen und dann &uuml;berlegen, was sie wann wie entscheiden. Mit Erfolg.<br>\nDieser Verlust an Ordnung verhindert nicht zuletzt die Suche nach den Ursachen. Er verhindert zum Beispiel eine Auseinandersetzung mit dem System Schr&ouml;der, das wiederum ein Katalysator war f&uuml;r den Niedergang der politischen Kultur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/feynsinn.org\/?p=15132\">Feynsinn<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ich muss Journalist sein, ich halte ja das Mikrofon<\/strong><br>\nNur theoretisch: Wozu w&auml;ren Journalisten da, wenn sie Angela Merkel auf einer Auslandsreise nach Kanada begleiten? [&hellip;]<br>\nDenn tats&auml;chlich hat Kanada erfolgreich &ndash; und aufgrund von vorhergehend sehr sorgsamer Haushaltsf&uuml;hrung aus einer Position mit Haushalts&uuml;bersch&uuml;ssen kommend &ndash; das st&auml;rkste Konjunkturpaket aller Industrienationen aufgelegt, n&auml;mlich in einer Gr&ouml;&szlig;enordnung von 4 Prozent des BIP. Das ist klassisch keynesianische, antizyklische Wirtschaftspolitik, mithin das exakte Gegenteil von dem, was Merkel in Europa durchsetzt und per Fiskalpakt zum Gesetz gemacht hat. Kurz: Merkel lobt eine Politik als vorbildhaft, die sie selber &ndash; in den Worten eines englischen Diplomaten &ndash; &ldquo;praktisch f&uuml;r illegal erkl&auml;rt hat&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pantelouris.de\/2012\/08\/16\/ich-muss-journalist-sein-ich-halte-ja-das-mikrofon\/\">Michalis Pantelouris<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Erg&auml;nzend sei zu erw&auml;hnen, dass die kanadische Delegation im Europarat (Kanada hat dort einen Beobachterstatus) Deutschland und Europa dringend empfiehlt, von der momentanen Austerit&auml;tspolitik Abschied zu nehmen.<\/em><\/p><\/li>\n\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>IMF Says Bailouts Iceland-Style Hold Lessons in Crisis Times<\/strong><br>\n[&hellip;] &ldquo;Iceland has made significant achievements since the crisis,&rdquo; Daria V. Zakharova, IMF mission chief to the island, said in an interview. &ldquo;We have a very positive outlook on growth, especially for this year and next year because it appears to us that the growth is broad based.&rdquo; [&hellip;]<br>\n&ldquo;The fact that Iceland managed to preserve the social welfare system in the face of a very sizeable fiscal consolidation is one of the major achievements under the program and of the Icelandic government,&rdquo; Zakharova said. The program benefited from &ldquo;strong implementation, reflecting ownership on the part of the authorities,&rdquo; she said. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Of course, considering the depth of the crisis in late 2008, Iceland&rsquo;s recovery has been impressive.&rdquo; [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.businessweek.com\/news\/2012-08-12\/imf-says-bailouts-iceland-style-hold-lessons-for-crisis-nations\">Businessweek<\/a>\n<p><em><strong>Dazu auch auf den NachDenkSeiten:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13760\">Island &ndash; ein Fanal der Hoffnung in Zeiten der Krise<\/a><\/em><br>\n<em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> In unseren &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; habe ich dazu noch nichts gelesen&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Handelsbilanz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Norbert Walter &ndash; Deutscher Export: Falsche Schlussfolgerungen<\/strong><br>\nDer Export&uuml;berschuss Deutschlands ist zu einem guten Teil demografisch bedingt. 2025 wird er verschwunden sein. [&hellip;]<br>\nDieser &Uuml;berschuss ist zu einem wichtigen Teil demografisch bedingt: Derzeit haben wir relativ viele Arbeitskr&auml;fte und relativ wenige Kinder und Alte. Bald haben wir wenige Arbeitskr&auml;fte und viele Alte. Dies erh&ouml;ht den Konsum im Verh&auml;ltnis zur Produktivkraft. 2020 schon wird der Leistungsbilanz&uuml;berschuss geschrumpft sein. 2025 ist er weg. Wer den Gegenwartskonsum in Deutschland erh&ouml;ht, produziert Altersarmut sp&auml;ter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/kolumne-deutscher-export--falsche-schlussfolgerungen,1472602,16920110.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Norbert Walter macht sich wieder einmal selbst l&auml;cherlich. Da er seine steilen Thesen gar nicht erst argumentativ begr&uuml;ndet, kann man ihn hier auch nicht argumentativ widerlegen. Nur so viel: Den Neoliberalen scheinen langsam die &bdquo;Argumente&ldquo; auszugehen und das ist beileibe kein schlechtes Zeichen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutschlands riskante Abh&auml;ngigkeit vom Export<\/strong><br>\nDeutschlands Wirtschaft h&auml;ngt stark von den Ausfuhren ab. Zu stark, denn schon droht ein Absturz wie 2009. Berlin muss schleunigst gegensteuern &ndash; damit das Schlimmste diesmal verhindert werden kann.<br>\nJahrelang produzierte die Wirtschaft wertvolle Waren, die woanders gebraucht wurden. Die Exporte stiegen und stiegen, ebenso die Importe der europ&auml;ischen Nachbarn. Einiges war finanziert auf Pump. Als die Blase platzte, war klar: Deutschland bleibt auf dem Gros seiner Geldforderungen sitzen.<br>\nEin schlechter Deal, viele Deutschen hatten jahrelang verzichtet. In Zahlen dr&uuml;ckt sich die Geschichte so aus: Von 2000 bis 2007 legten die privaten Konsumausgaben in Deutschland inflationsbereinigt um knapp vier Prozent zu, im W&auml;hrungsraum insgesamt gab es ein Plus von 13 Prozent. &Auml;hnlich krass ist die Divergenz bei den Investitionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:handelsueberschuss-deutschlands-riskante-abhaengigkeit-vom-export\/70078911.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>S&uuml;dl&auml;nder bauen ihre Handelsbilanzdefizite ab<\/strong><br>\nDie Handelsbilanzdefizite aller Krisenstaaten in Europa schrumpfen. In Griechenland ist schon 2013 eine ausgeglichene Handelsbilanz denkbar. Der Haken: Die Entwicklung geht auf deutlich eingebrochene Importe zur&uuml;ck<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:schuldenkrise-suedlaender-bauen-ihre-handelsbilanzdefizite-ab\/70078957.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Kunstst&uuml;ck, mit welchem Geld sollen die austerit&auml;tsgeplagten &bdquo;S&uuml;dl&auml;nder&ldquo; denn auch G&uuml;ter importieren?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Einkommens- und Verm&ouml;genskonzentration &ndash; Teil 1: Der &bdquo;Wohlstand der Nationen&ldquo; in der Krise<\/strong><br>\nDie finanziellen Bem&uuml;hungen um die Stabilisierung der Finanzm&auml;rkte und insbesondere von in Schieflage geratenen Banken sowie die nur sehr bedingt erfolgreichen Ma&szlig;nahmen zur Ankurbelung der Weltwirtschaft nach dem Einbruch Ende 2008 haben die Staatsschulden in vielen Staaten in die H&ouml;he schnellen lassen.<br>\nIn Europa r&uuml;ckten wegen der ausufernden Staatsschulden schon fr&uuml;hzeitig Ma&szlig;nahmen zur Konsolidierung der Staatshaushalte in den Vordergrund. Allerdings wurden in erster Linie strukturelle Probleme als Ursache f&uuml;r die Schuldenmisere angesehen oder mit anderen Worten darin erblickt, dass in Schuldenstaaten st&auml;ndig mehr ausgegeben wurde als von der volkswirtschaftlichen Leistung her finanziert werden konnte. Mit einer konsequenten Reduktion der Staatsausgaben sowie mit der Erh&ouml;hung der Staatseinnahmen via Steuererh&ouml;hungen und der Einf&uuml;hrung neuer Steuern &ndash; beides traf bisher vor allem die breite Bev&ouml;lkerung der jeweiligen Staaten hart &ndash; sowie der Privatisierung von Staatsbetrieben und staatlichen Verm&ouml;genswerten sollte dieses Problem wirksam adressiert werden.<br>\nTats&auml;chlich haben sich die daran gekn&uuml;pften Hoffnungen nicht erf&uuml;llt. Die Lage der Schuldenstaaten hat sich nicht verbessert, sondern weiter verschlechtert. Zum Teil wird ihnen deswegen von Kritikern immer wieder zum Vorwurf gemacht, sie setzten Sparma&szlig;nahmen nicht konsequent genug durch. Andere sehen die Sparma&szlig;nahmen selbst als krisenversch&auml;rfend an. Als weitere Erkl&auml;rung f&uuml;r den ausbleibenden Erfolg der Sparma&szlig;nahmen kommt hinzu, an den Finanzm&auml;rkten werde mit Unterst&uuml;tzung der gro&szlig;en Ratingagenturen gegen die Schuldenstaaten und den Euro spekuliert, weswegen Zinsen und Risikopr&auml;mien f&uuml;r Staatsanleihen ungerechtfertigt hoch seien. Neuerdings wird auch auf eine sich anbahnende Abk&uuml;hlung der Weltkonjunktur verwiesen. Keine der Begr&uuml;ndungen kann mittlerweile mehr ins Reich der M&auml;rchen verwiesen werden und es setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass die bisherige, einseitig auf Sparma&szlig;nahmen ausgelegte Krisenstrategie &ndash; in Europa &ndash; in dieser Form nicht funktionieren wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/einkommens-und-vermogenskonzentration-%e2%80%93-teil-1-der-%e2%80%9ewohlstand-der-nationen%e2%80%9c-in-der-krise\/\">Querschuesse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie der &bdquo;Spiegel&ldquo; die DTN als U-Boot der Islamisten enttarnen wollte<\/strong><br>\nEs gab Streit zwischen den DTN und dem Magazin &bdquo;Spiegel&ldquo;. Der &bdquo;Spiegel&ldquo; hatte bei den DTN ein Zitat geklaut. Das wollte er offiziell nicht einr&auml;umen und schickte zwei Redakteure auf Recherche-Tour. Sie sollten die DTN als islamistisches Hetzblatt enttarnen. Ein Bericht von einer bizarren Begegnung.<br>\nDer Streit zwischen dem &bdquo;Spiegel&ldquo; und den Deutsch T&uuml;rkischen Nachrichten &uuml;ber ein geklautes Zitat (hier) brachte zwei Reporter des &bdquo;Spiegel&ldquo; nach Berlin. Wir nennen sie Woodward und Bernstein, weil uns nichts an einer pers&ouml;nlichen Diffamierung der Kollegen liegt. Die beiden hatten den Auftrag, die fehlenden Beweise f&uuml;r die steile These des &bdquo;Spiegel&ldquo; zu liefern: Dass n&auml;mlich die Deutsch T&uuml;rkischen Nachrichten zum Imperium des umstrittenen Predigers Fetullah G&uuml;len geh&ouml;ren. Dies hatte der Spiegel, wenn auch nur am Rande, in einem Artikel behauptet.<br>\nWarum der &bdquo;Spiegel&ldquo; in dieser Sache so verbissen agierte, wurde mir in einem zweieinhalb st&uuml;ndigen Gespr&auml;ch im Berliner Caf&eacute; Einstein Unter den Linden klar: Woodward, der Autor des strittigen Textes, war &uuml;berzeugt, handfeste Beweise zu haben, dass die DTN ein islamistisches Kampfblatt sind. Die beiden Journalisten waren nicht zum Gespr&auml;ch gekommen, um ergebnisoffen zu recherchieren. Sie waren gekommen, um ein paar Zitate f&uuml;r ihre These einzusammeln.<br>\nDas Gespr&auml;ch verlief bizarr. Eingangs sagte Bernstein, er sei Medienredakteur. Er entschuldigte sich, dass er von deutsch-t&uuml;rkischen Themen keine Ahnung habe und daher die dummen Fragen stellen werde. Ich war erstaunt &uuml;ber diese Einleitung &ndash; hatte ich doch in den letzten zwei Jahren deutsch-t&uuml;rkische Themen als sehr komplex erlebt. Ganz ohne Ahnung in einem Bereich zu recherchieren, wo Nuancen oft dar&uuml;ber entscheiden, ob man ein Problem versteht oder nicht, schien mir gewagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de\/2012\/08\/458782\/wie-der-spiegel-die-dtn-als-u-boot-der-islamisten-enttarnen-wollte\/\">Deutsch T&uuml;rkische Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe dazu auch unseren <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14188#h03\">Hinweis #3 vom Freitagnachmittag<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Neuer Oxfam-Film mit Heike Makatsch: Im Krei&szlig;saal mit dem Banker<\/strong><br>\nDer Banker schreit und zetert. Noch auf dem Weg in den Krei&szlig;saal wehrt er sich mit H&auml;nden und F&uuml;&szlig;en. Doch seine Frau und der Arzt sind unerbittlich: Die Geburt ist l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig, und schlie&szlig;lich erblickt die winzige 0,05 Prozent-Finanztransaktionssteuer (FTS) das Licht der Welt. Keine einfache Geburt.<br>\nMit prominenter Unterst&uuml;tzung von Heike Makatsch, Stephan Grossmann und Mark Waschke macht Oxfam in diesem viralen Film auf die &bdquo;schwere Geburt&ldquo; der FTS auf europ&auml;ischer Ebene aufmerksam und ruft dazu auf, die Einnahmen aus dieser Steuer f&uuml;r Entwicklung und Klimaschutz in armen L&auml;ndern zu verwenden. Bei der FTS handelt es sich um eine Steuer auf den Handel mit Finanzprodukten wie Aktien, Anleihen und Derivate. Seit der Finanzkrise 2008 ist die Steuer verst&auml;rkt in der Diskussion, um die Krisenverursacher an den Kosten zu beteiligen und mit den Einnahmen weltweite Armut zu bek&auml;mpfen und Klima und Umwelt zu sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.oxfam.de\/presse\/schweregeburt\">Oxfam<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6IuPjmfViLg\">Der Film auf YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mehr Nacht- und Wochenendarbeit in Deutschland &ndash; neuer Bericht zur Qualit&auml;t der Arbeit erschienen<\/strong><br>\nIn Deutschland hat die Nacht- und Wochenendarbeit deutlich zugenommen: 2011 arbeitete ein Viertel (24,5 %) aller Besch&auml;ftigten auch samstags, f&uuml;nfzehn Jahre zuvor, im Jahr 1996, waren es noch 18,8 %. Der Anteil der Personen, die nachts arbeiten, erh&ouml;hte sich im selben Zeitraum von 6,8 % auf 9,6 %. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anl&auml;sslich des aktuell ver&ouml;ffentlichten Indikatorenberichtes &bdquo;Qualit&auml;t der Arbeit 2012 &ndash; Geld verdienen und was sonst noch z&auml;hlt&ldquo; mit.<br>\nInsgesamt arbeiteten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer Vollzeitt&auml;tigkeit im Jahr 2011 im Mittel 40,7 Stunden pro Woche. Damit lagen sie leicht &uuml;ber dem Durchschnitt der EU-Mitgliedstaaten (40,4 Stunden). Am niedrigsten war die Arbeitszeit EU-weit in D&auml;nemark (37,7 Stunden), Irland und Norwegen (jeweils 38,4 Stunden). Die h&ouml;chste Wochenarbeitszeit gab es im Vereinigten K&ouml;nigreich (42,2 Stunden), in der Schweiz und in &Ouml;sterreich (jeweils 41,8 Stunden).<br>\nDie durchschnittliche Wochenarbeitszeit Vollzeitbesch&auml;ftigter in Deutschland ist seit Mitte der 1990er Jahre um etwa 40 Minuten pro Woche angestiegen.<br>\nDagegen ist die Arbeitszeit von Teilzeitbesch&auml;ftigten seit Mitte der 1990er Jahre um gut 1 Stunde zur&uuml;ckgegangen. Teilzeitbesch&auml;ftigte in Deutschland arbeiteten 2011 durchschnittlich 18,2 Stunden pro Woche und damit weniger als im EU-Durchschnitt (20,2 Stunden).<br>\nAuch der Einstieg ins Berufsleben hat sich ver&auml;ndert: Junge Erwerbst&auml;tige beginnen ihr Arbeitsleben heute mit weniger Besch&auml;ftigungssicherheit. Im Jahr 2011 hatten 19 % der 25- bis 34-j&auml;hrigen Erwerbst&auml;tigen einen befristeten Arbeitsvertrag. Dieser Anteil hat sich in den letzten f&uuml;nfzehn Jahren fast verdoppelt (1996: 10 %). Vor allem Berufseinsteiger und Stellenwechsler beginnen h&auml;ufig mit einem befristeten Vertrag: 40 % derjenigen, die im Jahr 2011 erst seit weniger als zw&ouml;lf Monaten bei ihrem aktuellen Arbeitgeber t&auml;tig waren, hatten einen befristeten Arbeitsvertrag.<br>\nWeiterhin gibt es bei der Erwerbst&auml;tigkeit auch deutliche Unterschiede zwischen M&auml;nnern und Frauen. So verdienten Frauen 2011 &ndash; ohne Ber&uuml;cksichtigung der geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Beruf und Branche &ndash; durchschnittlich 23 % weniger als M&auml;nner. Ihr Anteil an F&uuml;hrungspositionen lag bei rund 30 %, deutlich niedriger als der Frauenanteil an der Gesamtbesch&auml;ftigung von 46 %. Auch wenn sich heute mehr Frauen in F&uuml;hrungspositionen befinden als 1996 (27 %), waren 2011 immer noch sieben von zehn F&uuml;hrungskr&auml;ften m&auml;nnlich. Au&szlig;erdem arbeiten Frauen weitaus h&auml;ufiger in Teilzeit als M&auml;nner: &uuml;ber 80 % der Erwerbst&auml;tigen in Teilzeit waren im Jahr 2011 Frauen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2012\/08\/PD12_284_13411.html;jsessionid=52C1259A2776A32E1EA2ED3C48002B8D.cae2\">Statistisches Bundesamt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Publikationen\/Thematisch\/Arbeitsmarkt\/Erwerbstaetige\/BroeschuereQualitaetArbeit.html\">Bericht: Qualit&auml;t der Arbeit &ndash; Geld verdienen und was sonst noch z&auml;hlt (zum Download)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wohnungsnot und Verdr&auml;ngung<\/strong><br>\nDer Bund muss den sozialen Wohnungsbau st&auml;rker f&ouml;rdern!<br>\nDeutschland hat wieder eine Wohnungsnot &ndash; nicht &uuml;berall; aber in den meisten Gro&szlig;st&auml;dten wie Hamburg, K&ouml;ln, D&uuml;sseldorf, M&uuml;nster, Frankfurt am Main, Heidelberg, Stuttgart, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt oder M&uuml;nchen. In den Ballungsr&auml;umen ist der Nachfrage&uuml;berhang damit schon heute mit H&auml;nden zu greifen&hellip;<br>\nDie Angebotsmieten sind der objektive Indikator f&uuml;r fehlende Wohnungen. Sie sind in den letzten vier Jahren im Durchschnitt aller kreisfreien St&auml;dte um 11% gestiegen, in Hamburg sogar um 28%. Sozial schwache, aber auch Familien mit mittleren Einkommen k&ouml;nnen es sich heute immer weniger leisten, dort zu leben. Auch die Zahl der Wohnungslosen steigt wieder&hellip;<br>\nDer Anteil der Haushalte, die real (bezogen auf Preise von 2002) unter 1.500 &euro; pro Monat zur Verf&uuml;gung haben, ist von 39 % in 2002 auf &uuml;ber 44 % im Jahr 2010 angestiegen&hellip;<br>\nDie neue Wohnungsnot ist f&uuml;r alle Beteiligten keineswegs &uuml;berraschend gekommen &ndash; sie war vorprogrammiert. Denn s&auml;mtliche drei S&auml;ulen der Wohnungsbauf&ouml;rderung sind nach und nach demontiert worden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/16-2012\/++co++cc1bd38a-e861-11e1-b4aa-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Alternativlos, Folge 26<\/strong><br>\nGast: Unser Gast war Gaby Weber<br>\nThema: In der Sendung geht um investigativen Journalismus, Adolf Eichmann, verdeckte Atombombentests und die Adenauer-Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/alternativlos.org\/26\/\">Alternativlos<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Anstelle einer Verfassungs&auml;nderung<\/strong><br>\nEin Verfassungsrichter &uuml;bt scharfe Kritik am Urteil des obersten deutschen Justizorgans zum Einsatz der Bundeswehr im Inland. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dem Milit&auml;r bei Naturkatastrophen und schweren Ungl&uuml;cksf&auml;llen den Gebrauch von Kriegswaffen auch innerhalb der Bundesrepublik zu gestatten, sei &ldquo;nicht hinnehmbar&rdquo;, erkl&auml;rt der Jurist Reinhard Gaier. Da nun nicht mehr ausgeschlossen werden k&ouml;nne, dass sich die Streitkr&auml;fte zum &ldquo;innenpolitischen Machtinstrument&rdquo; entwickelten, habe das Gericht gegen ein &ldquo;fundamentales Prinzip&rdquo; des deutschen Staatswesens versto&szlig;en. In letzter Konsequenz zeitige das Urteil damit die &ldquo;Wirkungen einer Verfassungs&auml;nderung&rdquo;. Nach Auffassung des Juristen stellt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts das Grundgesetz als &ldquo;Absage an den deutschen Militarismus, der Ursache f&uuml;r die unvorstellbaren Schrecken und das millionenfache Sterben in zwei Weltkriegen war&rdquo;, grunds&auml;tzlich in Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58403\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zwischent&ouml;ne im DLF mit Kathrin Hartmann, Autorin des Buches &bdquo;Wir m&uuml;ssen leider drau&szlig;en bleiben &ndash; Die neue Armut in der Konsumgesellschaft<\/strong><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2012\/08\/19\/dlf_20120819_1330_ea173300.mp3\">DLF Teil 1<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2012\/08\/19\/dlf_20120819_1410_9a41dd55.mp3\">DLF Teil 2<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Deutschland verkommt zur Kleptokratie<\/strong><br>\nDer Staat verlangt nach mehr, die B&uuml;rger zahlen flei&szlig;ig. Die Forderung nach Steuererh&ouml;hungen zu Lasten von Mittelschicht und Reichen ist absurd und selbst die Union entwickelt neosozialistische Z&uuml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article108702405\/Deutschland-verkommt-zur-Kleptokratie.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ein &bdquo;neosozialistische Union&ldquo;? Das Steuersystem als &bdquo;Kleptokratie&ldquo;? Ulf Poschardt scheint sich als deutscher Lautsprecher der Tea-Party-Bewegung positionieren zu wollen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14214","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14214","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14214"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14214\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14218,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14214\/revisions\/14218"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14214"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14214"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14214"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}