{"id":14243,"date":"2012-08-24T08:21:58","date_gmt":"2012-08-24T06:21:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243"},"modified":"2012-08-24T08:21:58","modified_gmt":"2012-08-24T06:21:58","slug":"hinweise-des-tages-1681","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243#h01\">Deutschland erzielt Milliarden&uuml;berschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243#h02\">Die R&uuml;ckkehr der Proletarier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243#h03\">ESM-Banklizenz: Die Antwort gegen Spekulanten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243#h04\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243#h05\">Linke will unkooperativen Schweizer Banken Lizenz f&uuml;r Deutschland entziehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243#h06\">Amerika f&uuml;rchtet den Baby-Boomer-Crash<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243#h07\">Excessive austerity doesn&rsquo;t pay, IMF economists show<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243#h08\">Deutsche Wirtschaft im Abw&auml;rtssog<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243#h09\">Die reichsten L&auml;nder im Jahr 2050<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243#h10\">Chinas Industrie leidet unter Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243#h11\">Deutschland: detaillierte BIP-Daten zum einseitigen Wirtschaftsmodell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243#h12\">&Ouml;sterreich: Leiharbeitsfirmen m&uuml;ssen in Fonds f&uuml;r Arbeitslose einzahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243#h13\">USA&rsquo;s Riesenschritt in Richtung Rohstofftransparenz &ndash; Deutschland zunehmend isoliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243#h14\">Wirbel um Mappus-Computer &ndash; Datenvernichtung wird untersucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243#h15\">Abgeordnetenbestechung muss strafbar werden!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243#h16\">Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Journalismus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14243&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutschland erzielt Milliarden&uuml;berschuss<\/strong><br>\nDie gute Konjunktur beschert dem deutschen Staat erstmals seit Jahren einen &Uuml;berschuss. Im ersten Halbjahr 2012 nahmen Bund, L&auml;nder, Gemeinden und Sozialversicherungen nach vorl&auml;ufigen Berechnungen 8,3 Milliarden Euro mehr ein, als sie ausgaben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/staatshaushalt-deutschland-erzielt-milliardenueberschuss-a-851591.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist schon reichlich verst&ouml;rend, wenn alle Medien einen BIP-Zuwachs von 0,3 Prozent gegen&uuml;ber dem ohnehin sehr schwachen Vorjahr als &bdquo;gute Konjunktur&ldquo; bezeichnen. Wenn man sich die Sch&auml;tzung f&uuml;r den Bundeshaushalt anschaut, so hat das gesch&auml;tzte Defizit von &bdquo;nur&ldquo; 3,3 Mrd. Euro weniger mit der Konjunktur, sondern vielmehr mit den niedrigen Zinsen zu tun. Alleine der Zinsdienst kostete den Bund 2011 noch mehr als 35 Mrd. Euro. Detaillierte Zahlen liegen noch nicht vor, aber wenn man bedenkt, dass sich der Zinssatz f&uuml;r neu ausgegebene Anleihen rund halbiert hat, d&uuml;rften die Einsparungen in diesem Jahr gewaltig sein. Der SPIEGEL k&ouml;nnte also genau so gut schreiben: &bdquo;Die Eurokrise beschert dem deutschen Staat erstmals seit Jahren einen &Uuml;berschuss&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>&Uuml;berschuss im Staatshaushalt &ndash; Finanzpolitiker warnen vor Ausgaben-Rausch<\/strong><br>\nDie Wirtschaft l&auml;uft gut, die Staatseinnahmen sprudeln. Das weckt neue Begehrlichkeiten. Doch die Haush&auml;lter der Koalition warnen vor neuen teuren Projekten. Und Deutschland sollte beim Abbau der Neuverschuldung Vorbild in Europa sein. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r den FDP-Haushaltspolitiker im Bundestag, Otto Fricke, ist schon jetzt klar: &ldquo;Viele Ausgabenw&uuml;nsche werden auch aus den eigenen Reihen kommen.&rdquo; Das wollen die Haush&auml;lter angesichts der scheinbar erfreulichen j&uuml;ngsten Daten verhindern. Denn die sind auf den ersten Blick so sch&ouml;n, dass sich mancher in einen Ausgabenrausch hineinphantasieren k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/haushaelter-warnen-vor-neuen-ausgaben-im-bundeshaushalt-a-851661.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Will man der Borniertheit eines Otto Frickes irgendetwas positives abgewinnen, so k&ouml;nnte man sagen, dass er sich wenigstens selbst treu bleibt. Um uns herum, bricht die Welt zusammen und wir k&ouml;nnten durch gezielte Konjunkturf&ouml;rderma&szlig;nahmen zumindest zarte Impulse setzen, um die Lage zu deeskalieren. Aber nein, wir m&uuml;ssen ja beim &bdquo;Sparen&ldquo; &bdquo;Vorbild f&uuml;r Europa&ldquo; sein. W&auml;re es nicht so traurig, man k&ouml;nnte dar&uuml;ber bitter lachen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die R&uuml;ckkehr der Proletarier<\/strong><br>\nGeb&auml;udereiniger, Altenpfleger, Paketfahrer &ndash; Millionen Menschen k&ouml;nnen von ihrer Arbeit kaum leben. Anerkennung finden Dienstleister ebenfalls wenig. Soziologen sprechen von einem neuen Proletariat, das an an die Zeit vor hundert Jahren erinnert. [&hellip;]<br>\nDamit sei eine Sozialfigur wiedergekehrt, die man l&auml;ngst &uuml;berwunden geglaubt hatte, sagt Bahl. Den urspr&uuml;nglichen Proletarier kennt man noch aus Geschichtsfilmen &uuml;ber die Zeit der industriellen Revolution um 1900. Die Zahl der neuen Dienstleistungsproletarier sch&auml;tzen die Soziologen Bahl und Staab in Deutschland auf mittlerweile etwa zw&ouml;lf Prozent der Arbeitnehmerschaft, also mehrere Millionen Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsleben\/dienstleistungsjobs-soziologen-sprechen-vom-neuen-proletariat-a-851178.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>ESM-Banklizenz: Die Antwort gegen Spekulanten<\/strong><br>\nDer Kampf gegen die Krise geht weiter. S&uuml;deuropa konsolidiert. Italien hat sein Defizit in den letzten drei Jahren um fast vier, Spanien um knapp sechs Prozent reduziert. Trotzdem bekommen sie am Markt langfristig entweder nur zu Wucherzinsen Geld &ndash; oder gar nicht. Denn auch Spekulanten wissen: Sparen in der Rezession l&auml;sst die Schulden steigen. Sie treiben mit ihren Wettgesch&auml;ften die Zinsen auf H&ouml;chstst&auml;nde, bis Italien und Spanien unter den Rettungsschirm ESM schl&uuml;pfen m&uuml;ssen. Doch einmal Rettungsschirm hei&szlig;t immer Rettungsschirm. Um diese L&auml;nder dauerhaft finanzieren zu k&ouml;nnen, ben&ouml;tigt der ESM eine unbegrenzte Geldquelle &ndash; ein wirksames Instrument gegen Spekulanten. [&hellip;]<br>\nDie Zinsobergrenze stellt faktisch einen monet&auml;ren Schutzschirm f&uuml;r Eurol&auml;nder gegen Wucherzinsen der Spekulanten dar. Daf&uuml;r muss der ESM mit einer Banklizenz ausgestattet werden, um den Zugang zu g&uuml;nstigen EZB-Krediten zu erhalten. Sobald die Zinsen f&uuml;r Anleihen der Eurol&auml;nder die Zinsobergrenze &uuml;berschreiten, kauft der ESM &ndash; mit der EZB im R&uuml;cken &ndash; unbegrenzt die Staatsanleihen. Bis zur Zinsobergrenze haben dann die privaten und institutionellen Anleger kein Kreditausfallrisiko. Notfalls kauft der ESM ihre Anleihen. Hier funktioniert der ESM mit Banklizenz wie eine kostenlose Kreditaus-fallversicherung. So bekommen Anleger Anlagesi-cherheit und Staaten eine g&uuml;nstigere Refinanzierung ihrer Schulden. Diese Zinsobergrenze bietet alle Vorteile eines Eurobonds, ohne die nationalen Anleihen zu beseitigen. Mit diesem Schritt w&uuml;rde der ESM gemeinsam mit der EZB den M&auml;rkten eine Orientierung geben und die Zinslast f&uuml;r Staaten sp&uuml;rbar senken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/27_2012_klartext_ESM-Banklizenz_Die%20Antwort%20gegen%20Spekulanten.pdf\">DGB klartext [PDF &ndash; 135 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>So heftig m&uuml;ssten wir sparen<\/strong><br>\n[&hellip;] Beispiele zeigen, wie drastisch das Sparpaket ist: 4,5 Mrd. Euro weniger will Athen f&uuml;r Staatsbedienstete ausgeben. Auf Deutschland umgerechnet w&auml;ren das 56 Mrd. Euro weniger [&hellip;] W&uuml;rde das Verteidigungsministerium seinen Etat &auml;hnlich drastisch schr&ouml;pfen wie das in Athen, m&uuml;sste es seine Ausgaben um 40 Prozent (12 Mrd. Euro) eindampfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/AZM_vom_2012-08-23_Seite_02.pdf\">Abendzeitung [PDF &ndash; 255 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Griechen nicht verrecken lassen<\/strong><br>\nDer Ulmer Unternehmer Ernst Prost hat jahrelang gegen seine eigene Zunft gewettert, bei Anne Will f&uuml;r Mindestl&ouml;hne und Reichensteuer pl&auml;diert. Doch pl&ouml;tzlich wurde aus dem &ldquo;Heiligen&rdquo; ein &ldquo;Scheinheiliger&rdquo;, ein &ldquo;Chef mit zwei Gesichtern&rdquo;. Von da an verweigerte der Chef von Liqui Moly jedes Interview. Jetzt spricht er wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2012\/08\/die-griechen-nicht-verrecken-lassen\/\">Kontext Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Man kann und muss sicher nicht allen Aussagen von Prost zustimmen, aber er scheint ein Unternehmer mit dem Herz am rechten Fleck zu sein. H&auml;tte Deutschland mehr Prosts und weniger glattgeb&uuml;gelte BWL-Eleven ginge es uns sicherlich besser.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Linke will unkooperativen Schweizer Banken Lizenz f&uuml;r Deutschland entziehen<\/strong><br>\nErst ging Sigmar Gabriel das Steuerabkommen mit der Schweiz hart an, nun erkl&auml;rt SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier es f&uuml;r gescheitert. Auch SPD-Ministerpr&auml;sidentin Hannelore Kraft steigt in die Kritik mit ein und fordert jene Banken zu bestrafen, die bei der Steuerhinterziehung helfen. Die Linke geht noch weiter. [&hellip;]<br>\nZuvor hatte die Linkspartei einen &auml;hnlichen Vorschlag wie Ministerpr&auml;sidentin Kraft vorgebracht, ging in ihrer Forderung aber noch weiter: So plant die Linke, eine Gesetzesinitiative einzubringen, um Schweizer Banken die Lizenz in Deutschland zu entziehen, wenn sie illegale Transaktionen erm&ouml;glichen. Auch Banken aus L&auml;ndern, die im Kampf gegen Steuerbetrug nicht kooperieren, k&ouml;nne dann die Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit in Deutschland untersagt werden. &ldquo;Es gibt kein Asylrecht f&uuml;r das gro&szlig;e Geld&rdquo;, sagte der Parteivorsitzende der Linken, Bernd Riexinger der Mitteldeutschen Zeitung.<br>\nSeine Stellvertreterin Sahra Wagenknecht brachte den Vorschlag ein, eine &ldquo;Sonderkommission Finanzmafia&rdquo; einzurichten, die bundesweit Steuers&uuml;nder verfolgen soll. Der Leipziger Volkszeitung sagte sie, diese solle immer dann eingesetzt werden, &ldquo;wenn Steuern in Millionenh&ouml;he entzogen werden, wenn Banken organisierte Beihilfe leisten oder mit manipulierten Kreditzinsen Privatverbraucher abzocken&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/deutsche-steuersuender-linke-will-unkooperativen-schweizer-banken-lizenz-fuer-deutschland-entziehen-1.1447981\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Die Schweiz hat sich verzockt<\/strong><br>\nSPD-Chef Gabriel w&auml;hlt im Steuerstreit mit der Schweiz harte Worte, er wirft den Banken &ldquo;organisierte Kriminalit&auml;t&rdquo; vor. Das ist ma&szlig;los &uuml;bertrieben, doch die Eidgenossen tragen eine Mitschuld an der Eskalation. Sie haben auf die falsche Strategie gesetzt. [&hellip;]<br>\nDie Kritik der SPD an der H&ouml;he der Abgeltungss&auml;tze wirkt komisch. Das Abkommen orientiert sich an der in Deutschland f&uuml;r Kapitalertr&auml;ge g&uuml;ltigen Abgeltungssteuer von 25 Prozent. Die habe 2008 ausgerechnet der damalige SPD-Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck eingef&uuml;hrt, frotzelt man im Schweizer Lager gen&uuml;sslich.<br>\nDoch H&auml;me reicht nicht, um das Problem zu l&ouml;sen, das die Schweiz nun hat. Durch den Vertrag mit Deutschland wollte die Schweizer Regierung gemeinsam mit den Banken eine Blaupause f&uuml;r L&ouml;sungen mit Frankreich und Italien basteln. Sie versuchte, den Finanzplatz freizukaufen und das Bankgeheimnis f&uuml;r alle Kunden zu retten. Diese Quadratur des Kreises musste fr&uuml;her oder sp&auml;ter scheitern. Ein Plan B existiert nicht. [&hellip;]<br>\nTrotz des Drucks darf die Schweiz nicht nachgeben. Die Regierung in Bern w&uuml;rde im Ausland das Gesicht verlieren, wenn sie &uuml;ber den Kern des Abkommens nachverhandelt. Das Ganze lie&szlig;e sich allenfalls mit einer Nebenvereinbarung retten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/steuerstreit-die-schweiz-hat-sich-isoliert-a-851328.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> So gesehen hat die Schweiz auch schon ihr Gesicht verloren, als sie im Steuerabkommen mit der USA ihr Bankgeheimnis f&uuml;r US-B&uuml;rger de facto au&szlig;er Kraft setzte. Auch wenn die Schweizer dies nicht gerne h&ouml;ren werden: Die Schweiz ist zu klein, um sich, wenn es hart auf hart kommt, mit gro&szlig;en, einflussreichen Staaten anzulegen. Etwas anderes werden die Schweizer jedoch sicher gerne h&ouml;ren: Hund, die bellen, bei&szlig;en nicht. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass Sigmar Gabriel seinen forschen Worten Taten folgen lassen w&uuml;rde, wenn er dies denn ab 2013 vielleicht k&ouml;nnte. Deutschland ist nun einmal nicht die USA.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Amerika f&uuml;rchtet den Baby-Boomer-Crash<\/strong><br>\n10.000 Baby Boomer verabschieden sich in den kommenden zwei Jahrzehnten t&auml;glich aus Amerikas Arbeitsmarkt. Und dann kommt der Schock: Minimale Ersparnisse lassen vielen Pension&auml;ren kaum Spielraum zum geliebten Konsum &ndash; und Amerika f&uuml;rchtet schon jetzt einen harten Wachstumsknick. [&hellip;]<br>\nIn einem Research-Papier unter dem Titel &ldquo;Gegenwind f&uuml;r die Aktienm&auml;rkte&rdquo; untersuchte die Fed-Zweigstelle in San Francisco Ende 2011 besorgt den Zusammenhang zwischen der Alterspyramide und den Kursen an der Wall Street. Der Befund der Studie war f&uuml;r Notenbanker schonungslos offen &ndash; und negativ: &ldquo;Die Baby Boomer werden Aktien verkaufen, anstatt zu kaufen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Papier, &ldquo;statistische Modelle legen es nahe, dass dieser Wandel in den n&auml;chsten zwei Jahrzehnten die Aktienkurse ausbremsen wird.&rdquo;[&hellip;]<br>\nIm Klartext: Der private Konsum, der in den USA lange Zeit 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts angefeuert hat, d&uuml;rfte einen sp&uuml;rbaren R&uuml;ckschlag erleiden. F&uuml;r die Hersteller von Konsumg&uuml;tern &ndash; ebenso wie f&uuml;r die Anbieter von Dienstleistungen &ndash; ist das ein zus&auml;tzliches Problem in der aktuellen D&uuml;mpelkonjunktur. Denn die Boomer kontrollieren 70 Prozent des verf&uuml;gbaren Einkommens. Sie kaufen 63 Prozent aller neuen Autos. Sie geben jeden Monat mehr f&uuml;r Elektronikartikel aus, als die beiden nachfolgenden Generationen X und Y. Den rasant wachsenden Online-Umsatz feuern sie mit Ausgaben von sieben Milliarden Dollar pro Monat kr&auml;ftig an. Und sie kommen wertm&auml;&szlig;ig f&uuml;r 80 Prozent aller Luxusreisen auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/artikel\/0,2828,851440,00.html\">Manager Magazin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Excessive austerity doesn&rsquo;t pay, IMF economists show<\/strong><br>\nIt is probably one of the most important trips in Greece&rsquo;s modern history. On Friday, the new Greek prime minister Antonis Samaras will travel to Berlin and ask the German chancellor Angela Merkel for more time. His stricken country, he will insist, needs  more years to meet the austerity targets. &ldquo;All we want is a bit of &lsquo;air to breathe&rsquo; to get the economy running and to increase state income&rdquo;, he said in an interview with Germany&rsquo;s tabloid &ldquo;Bild Zeitung&rdquo;.<br>\nA new research paper published by the research department of the International Monetary Fund (IMF) backs his claim. Countries trying to consolidate their public finances in the midst of a recession need patience and a steady hand, the paper entitled &ldquo;Successful Austerity in the United States, Europe and Japan&rdquo; concludes.Given the fact that the IMF is part of the troika that insists on severe austerity programs in return for bailout funds, this  is quite a perplexing message.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/economicsintelligence.com\/2012\/08\/23\/excessive-austerity-doesnt-pay-imf-economists-show\/\">Economics Intelligence<\/a>\n<p>Dazu auch noch: <strong>IWF-Studie: Radikales Sparen verst&auml;rkt die Rezession<\/strong><br>\nGriechenland hat sich mit seinen Sparbem&uuml;hungen &uuml;berlastet. Das legt das Ergebnis einer Studie von IWF-&Ouml;konomen nahe. Ihr Rat zur Haushaltskonsolidierung w&auml;hrend einer Rezession: Steuern erh&ouml;hen statt Ausgaben k&uuml;rzen.<br>\nEin Forschertrio um die IWF-Volkswirtin Nicoletta Batini hat historische Sparprogramme in Industriel&auml;ndern untersucht und festgestellt, dass ein zu radikaler Sparkurs in &ouml;konomisch schlechten Zeiten kontraproduktiv ist. &ldquo;Er kann die Rezession verl&auml;ngern, ohne die erwarteten Einsparungen bei den Staatsfinanzen zu bringen&rdquo;, schreiben die Forscher.<br>\nDie Studie legt also die Schlussfolgerung nahe, dass der harte Konsolidierungskurs, zu dem die Griechen gezwungen wurden, die Probleme verschlimmert hat&hellip;<br>\nAggressive Sparprogramme in einer Rezession k&ouml;nnen in einen Teufelskreis m&uuml;nden, warnen die Forscher: Sinkende Wirtschaftsleistung, schrumpfende Steuereinnahmen und niedrigere Staatsausgaben verst&auml;rken sich dann gegenseitig &ndash; ein &ldquo;Schneeballeffekt&rdquo;&hellip;<br>\nIm Abschwung erweist sich die K&uuml;rzung von Staatsausgaben als besonders wachstumssch&auml;dlich. F&uuml;r jeden Euro, um den diese gestrichen werden, schrumpft die Wirtschaftsleistung im ersten Jahr um 1,60 bis 2,60 Euro. H&ouml;here Steuern bremsen die Wirtschaft deutlich weniger. Steigt die Steuerbelastung um einen Euro, sinkt das BIP um 0,16 bis 0,35 Euro.<br>\nDie meisten Euro-Krisenstaaten setzen bei ihren Sparprogrammen aber bislang st&auml;rker auf Ausgabensenkungen als auf Steuererh&ouml;hungen, stellte Laura Weymes, Volkswirtin der irischen Notenbank, j&uuml;ngst fest. Damit d&uuml;rften sie die Krise versch&auml;rft haben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\/nachrichten\/iwf-studie-radikales-sparen-verstaerkt-die-rezession\/7044844.html\">Handelsblatt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/wp\/2012\/wp12190.pdf\">IMF Working-Paper: Successful Austerity in the United States, Europe and Japan [PDF &ndash; 2.2 MB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Jetzt m&uuml;sste der IWF nur noch seine eigenen wissenschaftlichen Studien ernst nehmen, aber da steht wohl die bisherige Ideologie davor. Danach geht es um Schock-Strategien, um die L&ouml;hne zu senken, die sozialen Leistungen abzubauen und den Staat auszuhungern, damit die M&auml;rkte frei schalten und walten k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsche Wirtschaft im Abw&auml;rtssog<\/strong><br>\nIn den Turbulenzen der Euro-Krise ger&auml;t die deutsche Privatwirtschaft immer st&auml;rker unter Druck. Die Gesch&auml;fte der Dienstleister schw&auml;chelten im August so stark wie seit drei Jahren nicht mehr und die Industrie konnte ihre Talfahrt nur leicht bremsen, wie am Donnerstag aus der Markit-Umfrage unter rund 850 Unternehmen hervorgeht. &ldquo;Der Gegenwind f&uuml;r die deutsche Wirtschaft hat sich im Verlauf des dritten Quartals ganz klar versch&auml;rft&rdquo;, betonte Markit-&Ouml;konom Tim Moore. Die Euro-Zone steuert nach Markit-Berechnungen sogar auf ihre zweite Rezession in drei Jahren zu und d&uuml;rfte im Sommer um 0,5 bis 0,6 Prozent schrumpfen. Grund daf&uuml;r ist vor allem, dass die deutsche Wirtschaft an Fahrt verliert und die Schw&auml;che der Krisenstaaten nicht mehr wettmachen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1345164980621\/Deutsche-Wirtschaft-immer-tiefer-im-Abwaertssog\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die reichsten L&auml;nder im Jahr 2050<\/strong><br>\nDas asiatische Jahrhundert hat schon begonnen: In 38 Jahren werden L&auml;nder in Fernost die wohlhabensten Staaten der Welt sein. Deutschland wird nicht zu den Top Ten geh&ouml;ren. [&hellip;]<br>\nUnd Deutschland? Schon jetzt reicht es in dem Ranking nicht f&uuml;r einen Platz unter den ersten zehn aus. Mit rund 44.000 Euro BIP pro Kopf liegt die Bundesrepublik auf Platz 20. Im Jahr 2050 allerdings werden Staaten wie Indonesien, Brasilien, Nigeria und &Auml;gypten vor Deutschland sein &ndash; allen Lobges&auml;ngen der Regierung in Berlin (Foto) &uuml;ber die Wirtschaftskraft des Landes zum Trotz.<br>\nDie Einheit BIP pro Einwohner dr&uuml;ckt aus, was jeder B&uuml;rger eines Landes &ndash; also vom Baby bis zum Greis &ndash; rein statistisch an G&uuml;tern und Dienstleistungen geschaffen hat. Die Einheit gilt als Ausdruck der &ouml;konomischen Leistungsf&auml;higkeit und des Wohlstands. Allerdings kommt es zu Verzerrungen. Finanzstarke Stadtstaaten wie Hongkong und Singapur kommen schneller auf ein hohes BIP per Kopf als zum Beispiel China, weil sich das BIP auf wesentlich mehr Menschen verteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/panorama\/weltweite-vermoegensstudie-die-reichsten-laender-im-jahr-2050-1881436.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Prognosen sind ja immer schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Aber was der Stern da schreibt, ist ziemlicher Unfug. Im Moment, als der Stern-Autor die Einheit &bdquo;BIP pro Kopf&ldquo; erkl&auml;rt, h&auml;tte er doch eigentlich skeptisch werden sollen, was er da im Absatz zuvor geschrieben hat. Selbstverst&auml;ndlich sagen auch die Autoren des Wealth-Report nicht, dass Staaten wie Nigeria oder &Auml;gypten 2050 pro Kopf ein h&ouml;heres BIP als Deutschland aufweisen werden. &Auml;gypten weist momentan ein BIP pro Kopf von 2.970 Euro auf, Nigeria sogar nur 1.490 Euro pro Kopf. Das diese L&auml;nder bei steigenden Bev&ouml;lkerungszahlen einen Unterschied, der heute rund das Zwanzigfache ausmacht, in 38 Jahren aufholen sollen, ist doch sehr unwahrscheinlich. Aber dies scheint dem Stern nicht aufgefallen zu sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Chinas Industrie leidet unter Eurokrise<\/strong><br>\nDie chinesische Industrie hat sich einer Umfrage zufolge im August &uuml;berraschend schlecht geschlagen. Der Einkaufsmanagerindex der Gro&szlig;bank HSBC sackte im August auf 47,8 Punkte ab nach einem Stand von 49,3 im Juli, wie aus am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten vorl&auml;ufigen Daten hervorging. Dies ist das niedrigste Niveau seit neun Monaten. [&hellip;]<br>\nDie chinesische Wirtschaft bekommt die schwache Nachfrage aus dem schuldengeplagten Europa deutlich zu sp&uuml;ren. Europa ist der wichtigste Exportmarkt f&uuml;r die Volksrepublik. Vor allem der deutliche R&uuml;ckgang des Teilindex f&uuml;r Neuauftr&auml;ge auf 44,7 Punkte und damit den niedrigsten Stand seit M&auml;rz 2009 bereitete den Experten Sorgen. Auch zeigten die Daten, dass sich die Lagerbest&auml;nde erh&ouml;hten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1345164936477\/Chinas-Industrie-leidet-unter-Euro-Krise\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutschland: detaillierte BIP-Daten zum einseitigen Wirtschaftsmodell<\/strong><br>\nHeute berichtete das Statistische Bundesamt (Destatis) in der 2. Sch&auml;tzung die Daten zum BIP f&uuml;r das 2. Quartal 2012 und damit auch die detaillierten Daten zur Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR). Zun&auml;chst wurde das Wachstum des realen (preis-, saison- und kalenderbereinigten) Bruttoinlandsprodukts (BIP) von +0,3% zum Vorquartal best&auml;tigt und zum Vorjahresquartal ging es unbereinigt noch um real +0,5% aufw&auml;rts. Die detaillierten Daten zeigen leider erneut, dass sich substanziell nichts am einseitig aufgestellten deutschen Wirtschaftsmodell ge&auml;ndert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/deutschland-detaillierte-bip-daten-zum-einseitigen-wirtschaftsmodell\/\">Querschuesse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich: Leiharbeitsfirmen m&uuml;ssen in Fonds f&uuml;r Arbeitslose einzahlen<\/strong><br>\nLeiharbeiterfirmen m&uuml;ssen ab 2013 in einen Fonds einzahlen, mit dem arbeitslosen Leiharbeitern das Arbeitslosengeld aufgefettet wird [&hellip;]<br>\nNun kommen auf die Branche laut Standard-Recherchen einige gravierende &Auml;nderungen zu. Ab 1. J&auml;nner 2013 wird ein neuer Fonds eingerichtet, &uuml;ber den arbeitslosen Leiharbeitern, die keinen Anschlussjob mehr finden, ein einmaliger Zuschuss zum Arbeitslosengeld gew&auml;hrt werden kann. Aber auch die Finanzierung von Fortbildungskursen ist m&ouml;glich.<br>\nDie Zeitarbeitsfirmen m&uuml;ssen daf&uuml;r im ersten Jahr 0,25 Prozent der Lohnsumme einzahlen. Bis 2017 steigt der Satz auf 0,8 Prozent. Im Endausbau sollen so gute zehn Millionen Euro zusammenkommen. Dar&uuml;ber hinaus wird ein bereits existierender Bildungsfonds, der ein Volumen von rund einer Million Euro umfasst, mit der neuen Einrichtung zusammengef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1345165007054\/Leiharbeitsfirmen-muessen-in-Fonds-fuer-Arbeitslose-einzahlen\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Keine schlechte Idee. Warum geht das in &Ouml;sterreich und nicht in Deutschland?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>USA&rsquo;s Riesenschritt in Richtung Rohstofftransparenz &ndash; Deutschland zunehmend isoliert<\/strong><br>\nGestern hat die US-B&ouml;rsenaufsicht SEC seit &uuml;ber einem Jahr ausstehende Durchf&uuml;hrungsbestimmungen des Dodd-Frank-Gesetzes ver&ouml;ffentlicht (siehe hier). Die neuen Bestimmungen beziehen sich auf die Transparenzanforderungen von Rohstoffkonzernen und haben somit f&uuml;r einen Gro&szlig;teil der &auml;rmsten Bev&ouml;lkerung unseres Planeten eine gro&szlig;e Bedeutung (Hintergrund siehe hier). Die neuen Bestimmungen sind ein gro&szlig;er Fortschritt, nicht zuletzt weil die Offenlegungspflicht auf Projektebene, und nicht nur auf L&auml;nderebene, festgelegt wurde (wenngleich die Definition des &ldquo;Projekts&rdquo; noch offen ist). Au&szlig;erdem erlaubt das Gesetz Konzernen keine Ausnahmen von der Offenlegungspflicht nur weil die Regierung eines rohstoffreichen Landes dies nicht w&uuml;nscht bzw. verbietet. Bedauerlich ist hingegen, dass es eine &Uuml;bergangsfrist von zwei Jahren gibt, in der Konzerne den Ursprung ihrer Rohstoffe schlicht mit &ldquo;unbestimmbar&rdquo; weiterhin verschleiern k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2012\/08\/usas-riesenschritt-in-richtung.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wirbel um Mappus-Computer &ndash; Datenvernichtung wird untersucht<\/strong><br>\nDie Frage traf Winfried Kretschmann sichtlich unvorbereitet. Ob das Staatsministerium alles unternommen habe, um die gel&ouml;schten Mails seines Vorg&auml;ngers Stefan Mappus zu rekonstruieren? Die k&ouml;nnten n&auml;mlich nicht nur weiteren Aufschluss &uuml;ber den EnBW-Deal geben, sondern auch &uuml;ber die Rolle des Ex-Premiers beim &bdquo;schwarzen Donnerstag&ldquo; im Schlossgarten. Da habe er &bdquo;keine Ahnung&ldquo;, gestand der Ministerpr&auml;sident. Ob man das &uuml;berhaupt k&ouml;nne und auch d&uuml;rfe, wisse er schlichtweg nicht. [&hellip;]<br>\nDer brisanteste Befund umfasste gerade mal einen Satz: &bdquo;Auf Wunsch von MP a.&#8202;D. Mappus wurde ihm die Festplatte seines Arbeitsplatz-PC zur Verf&uuml;gung gestellt.&ldquo; Das sei nach der Niederlage der CDU bei der Landtagswahl, aber vor dem Einzug des Gr&uuml;nen Kretschmann in die Villa Reitzenstein geschehen, hie&szlig; es auf Nachfrage. Was Mappus damit gemacht habe, ob er sie mitgenommen, kopiert oder vernichtet habe, konnte der Regierungssprecher nicht sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.blah.64fc7f71-ea57-4d88-b94e-0e4089994919.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Abgeordnetenbestechung muss strafbar werden!<\/strong><br>\nPolitikerbestechung ist in Deutschland straffrei &ndash; genau wie in Syrien, Sudan und Saudi Arabien! W&auml;hrend 160 andere Staaten eine UN-Konvention gegen Korruption bereits umgesetzt haben, wird dies in Deutschland seit neun Jahren blockiert. Damit muss endlich Schluss sein!<br>\nUnterzeichnen Sie darum die folgende Petition an den Deutschen Bundestag &ndash; denn Abgeordnetenbestechung muss endlich strafbar werden:\n<blockquote><p>Sehr geehrte Mitglieder des Bundestages,<br>\nich fordere Sie auf, die UN-Konvention gegen Korruption zu ratifizieren. Abgeordnetenbestechung muss auch in Deutschland endlich strafbar sein!<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\n[Ihr Name]<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/blog.abgeordnetenwatch.de\/2012\/08\/10\/abgeordnetenbestechung-muss-strafbar-werden-jetzt-hier-unterschreiben\/\">Abgeordnetenwatch<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Kollegen von Abgeordnetenwatch haben nun bereits fast 10.000 Unterschriften gesammelt und wollen bis zum 17. Oktober noch mindestens 5.000 weitere Unterschriften sammeln. Schauen Sie doch mal vorbei.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Journalismus<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr2.de\/unterhaltung\/kabarett\/volker_pispers102.html\">WDR2<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14243","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14243","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14243"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14243\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14246,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14243\/revisions\/14246"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14243"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14243"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14243"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}