{"id":14247,"date":"2012-08-24T08:39:19","date_gmt":"2012-08-24T06:39:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14247"},"modified":"2015-04-26T09:51:26","modified_gmt":"2015-04-26T07:51:26","slug":"ungehorter-weckruf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14247","title":{"rendered":"Ungeh\u00f6rter Weckruf"},"content":{"rendered":"<p>Die Eurokrise geht ins dritte Jahr und die immer aussichtslosere Entwicklung hat mittlerweile den Optimismus verdr&auml;ngt. Man muss leider konstatieren, dass Deutschlands politische und &ouml;konomische Eliten auf ganzer Ebene versagt und aufgrund ihrer ignoranten Borniertheit den europ&auml;ischen Traum zu Grabe tragen. Sollte die Politik die Verantwortung der Stunde nicht erkennen, steht dem Kontinent eine d&uuml;stere Periode bevor. Die Geschichte kennt keine Wiedergutmachung, die Weichen f&uuml;r unsere und die europ&auml;ische Zukunft werden heute gestellt. Es sind jedoch nicht wir, die die Weichen stellen, sondern es sind genau die Eliten, die uns seit Jahrzehnten mit ihren ideologischen Scheuklappen auf diesen Irrweg gef&uuml;hrt haben. Anscheinend sind wir dazu verdammt, sehenden Auges ins Verderben zu laufen. Es ist allerh&ouml;chste Zeit f&uuml;r einen Weckruf, der aber wahrscheinlich ungeh&ouml;rt bleiben wird. Von <strong>Jens Berger<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nWenn nun sogar schon progressive Geister wie Paul Krugman, Joseph Stiglitz, Nouriel Roubini und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14227\">Heiner Flassbeck<\/a> an der Einf&auml;ltigkeit der Politik und der Unf&auml;higkeit der &Ouml;konomen verzweifeln, und f&uuml;r die Eurozone lieber ein Ende mit Schrecken als einen Schrecken ohne Ende w&uuml;nschen, ist dies ein Alarmsignal. Leider muss man Flassbeck in seiner Beschreibung des Status quo Recht geben. Deutschlands Politiker und &Ouml;konomen haben es verbockt. Die Eurozone hat den entscheidenden Konstruktionsfehler, dass sie keinen systemimmanenten Schutzmechanismus gegen die Unf&auml;higkeit der politischen Eliten beinhaltet. Die deutsche Politik hat die europ&auml;ische Idee aus den Augen verloren und nicht erkannt, welche Chancen eine Gemeinschaftsw&auml;hrung bietet und welche Wirtschafts- und Finanzpolitik notwendig ist, um Europa wirtschaftlich zusammenwachsen zu lassen. Die orthodoxe &Ouml;konomie hat diese Notwendigkeiten ebenfalls nicht erkannt, sie sieht den Staat immer noch als eine Mischung aus einem gro&szlig;em Unternehmen und einem St&ouml;rfaktor f&uuml;r die freien M&auml;rkte. Den Unterschied zwischen einer Volkswirtschaft und einem Unternehmen haben viele der &bdquo;Star&ouml;konomen&ldquo;, die der Politik ihre Weisheiten ins Ohr fl&uuml;stern, nie verstanden. In einer Demokratie sollte der W&auml;hler das letzte Korrektiv f&uuml;r solche Fehlentwicklungen sein. Aber wie sollen die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger das erkennen, was die Politiker nicht erkennen, wenn sie tagaus, tagein von der nachplappernden Journaille verbl&ouml;det, ja geradezu chauvinistisch aufgestachelt werden? Nat&uuml;rlich gibt es sie, die Anst&auml;ndigen, die Mahner, die Kritischen, die Nachdenker; ihr Einfluss auf die &ouml;ffentliche Debatte und die real existierende Politik geht jedoch in Deutschland gegen Null.<\/p><p>Ist es angesichts dieser d&uuml;steren Realit&auml;t nicht besser, die Segel zu streichen, in die innere Emigration zu gehen und sich selbst zu entpolitisieren? Vielleicht ja, schon viele ehemalige Mitstreiter sind in den letzten Jahren diesen Weg gegangen und man kann ihnen daraus sicherlich keinen Vorwurf machen. Es geh&ouml;rt schon ein geh&ouml;riges Ma&szlig; an Idealismus und Leidensf&auml;higkeit dazu, jeden Tag eine Mischung aus Sisyphos und Don Quijote abzugeben. Wer jedoch vom Ideal getrieben ist, die Welt f&uuml;r seine Kinder zu einem besseren Platz zum Leben zu machen, darf nie aufh&ouml;ren f&uuml;r dieses Ziel zu k&auml;mpfen. Wie n&ouml;tig dieser Kampf ist, begreift man wohl erst, wenn man einen Blick in die Zukunft wirft. Wie s&auml;he ein Europa aus, das den Weg des Endes mit Schrecken geht?<\/p><p><strong>Ein europ&auml;isches Schreckensszenario<\/strong><\/p><p>Will man bei Flassbecks Metapher vom Paar, das sich auseinander gelebt hat, bleiben, sollte man erg&auml;nzen, dass einer der Partner z.B. ein chronisch Alkoholkranker sein k&ouml;nnte. Die Partnerschaft kann in diesem Kontext der letzte Halt sein, obgleich solche Partnerschaften f&uuml;r die gesunde H&auml;lfte stets eine schwere Belastungsprobe darstellen. In den seltensten F&auml;llen wird aber ein Alkoholkranker nach einer Trennung trocken, sondern greift meist erst recht nach der Flasche.  Die Flasche nach der Deutschland gegriffen hat,  ist die Exportfixierung. Durch eine R&uuml;ckkehr zur D-Mark w&uuml;rde diese Krankheit keinesfalls geheilt &ndash; im Gegenteil. Die Aufwertung der neuen deutschen W&auml;hrung w&uuml;rde vielmehr dazu f&uuml;hren, dass sich das Land noch st&auml;rker am neoliberalen Gift berauscht und nur die Dosis der Droge erh&ouml;ht. Durch eine Aufwertung der D-Mark um 50% gegen&uuml;ber Resteuropa w&auml;ren n&auml;mlich pl&ouml;tzlich die Lohnkosten nicht mehr konkurrenzf&auml;hig und man ben&ouml;tigt keine ausgepr&auml;gte Phantasie, um sich die &ouml;ffentliche Debatte in einer solchen Situation vorzustellen. Wer jahrzehntelang die Binnenkonjunktur ignoriert und nur auf den Export geschielt hat, wird, ja er kann sich gar nicht &uuml;ber Nacht umbesinnen, nur weil er eine neue, st&auml;rkere W&auml;hrung hat. Auf Deutschland w&uuml;rde, wie Flassbeck es zutreffend schreibt, ein Tsunami der h&ouml;chsten Kategorie zurollen. Die Zerst&ouml;rungskraft dieses Tsunamis w&auml;re gewaltig &ndash; zu den Millionen zus&auml;tzlichen Arbeitslosen k&auml;me auch noch eine wohl historisch einmalige Pleitewelle, da nicht nur die Banken, sondern auch die Unternehmen und die Privathaushalte Forderungen in Billionenh&ouml;he abschreiben m&uuml;ssten. Oder glaubt irgendwer ernsthaft, dass die ehemaligen &bdquo;Euroschuldner&ldquo; ihre Schulden in einer um 50% aufgewerteten deutschen Nationalw&auml;hrung tilgen w&uuml;rden oder k&ouml;nnten? In einem solchen Szenario w&auml;re vor allem der &uuml;bergebliebene Rest des Sozialstaats dem Sperrfeuer der neoliberalen Heckensch&uuml;tzen ausgeliefert. Um &bdquo;wettbewerbsf&auml;hig&ldquo; zu bleiben, m&uuml;ssten die L&ouml;hne dramatisch &bdquo;gedr&uuml;ckt&ldquo; werden. Deutschland w&uuml;rde unweigerlich in eine Krise schlittern, die historisch ihresgleichen sucht. Wer glaubt, dass die Demokratie in einer solchen Situation gest&auml;rkt wird und Deutschlands Eliten dem Volk mehr Mitsprachrecht geben, beleidigt die Geschichte durch einen Mangel an Phantasie [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]. <\/p><p>Deutschland hat stets nur dann eine harmonische Rolle im europ&auml;ischen Konzert eingenommen, wenn es zuvor zurechtgestutzt wurde und zu schwach f&uuml;r einen ausgelebten Nationalismus war. Die deutschen Eliten w&uuml;rden sich ihr eigenes Scheitern nie eingestehen und Vorlagen f&uuml;r neue Dolchsto&szlig;legenden gibt es ebenso viele wie potentielle S&uuml;ndenb&ouml;cke,  auf die man die Schuld f&uuml;rs eigene Versagen abladen k&ouml;nnte. Ein Ende der Eurozone w&uuml;rde Deutschland in eine tiefe Krise katapultieren und man wird Schuldige suchen und finden &ndash; zu den hei&szlig;en Kandidaten z&auml;hlen S&uuml;deurop&auml;er und Franzosen, die ja durch ihren Schlendrian die Eurozone zerst&ouml;rt h&auml;tten, und im Inland die Sozialisten, die mit ihrem Sozialstaat, ihrer Konjunkturpolitik und ihrer Schuldenmacherei Deutschland erst in diese Situation getrieben h&auml;tten und nat&uuml;rlich die Amerikaner, deren Banken uns (angeblich) die Krise beschert haben. Auch sozial Benachteiligte und Migranten werden es in diesem neuen Deutschland sicher nicht einfach haben. Wer dieses Deutschland haben will, soll den Finger heben. Frau Merkel? Herr Sch&auml;uble? Herr Sinn? Tun Sie sich keinen Zwang an.<\/p><p><strong>Keine Gewinner, nur Verlierer<\/strong><\/p><p>Aber auch f&uuml;r den Rest Europas w&auml;re eine Trennung keinesfalls der Aufbruch in ein neues goldenes Zeitalter. So sehr wie Deutschland vom Export abh&auml;ngt, h&auml;ngen die anderen Staaten von ihrer Binnenwirtschaft ab. W&auml;ren Frankreich, Spanien und Italien Volkswirtschaften, die ma&szlig;geblich vom Export von Rohstoffen, Industrieg&uuml;tern oder Dienstleistungen leben w&uuml;rden, w&auml;re eine Abwertung der W&auml;hrung nicht unbedingt ein gro&szlig;er Nachteil. Alle diese L&auml;nder leben jedoch vor allem von ihrer Binnenwirtschaft und eine Abwertung der W&auml;hrung w&auml;re hier konzentriertes Gift. Man bedenke nur, um wie viele Milliarden die Binnennachfrage alleine aufgrund der w&auml;hrungsbedingten Inflation bei Energie, Rohstoffen und Nahrungsmitteln wegbrechen w&uuml;rde. Genauso wenig wie aus Deutschland &ndash; vorausgesetzt dies w&auml;re &uuml;berhaupt politisch gewollt &ndash; binnen weniger Jahre eine Volkswirtschaft mit starker Binnenwirtschaft werden kann, k&ouml;nnen L&auml;nder wie Griechenland, Italien oder Portugal binnen weniger Jahre zu exportstarken Fabriken der Welt werden. Vor allem dann nicht, wenn die Zollunion wegf&auml;llt und der Protektionismus ein Revival erlebt, wovon in einem &bdquo;Post-Euro-Europa&ldquo; auszugehen ist. <\/p><p>Wir stehen am Scheideweg. Borniertheit, Ignoranz und ideologische Scheuklappen haben uns dorthin gebracht. H&auml;tten Politiker und &Ouml;konomen die Menetekel wahrgenommen, w&auml;re es nie so weit gekommen. Stattdessen haben wir uns lieber eine Scheinrealit&auml;t aufgebaut, nun m&uuml;ssen wir den Preis zahlen &ndash; und dieser Preis wird hoch sein.<\/p><p><strong>Geschichte ist nicht vorherbestimmt<\/strong><\/p><p>Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich ein Ende des Euros lediglich auf &ouml;konomische Fragen auswirken wird. Wenn es niemandem besser und allen schlechter geht, wird man Schuldige suchen und die Schuld immer beim Anderen finden. Die H&auml;me und die Niedertracht, mit dem dieses neue Deutschland dem S&uuml;den gegen&uuml;bertritt und die neue alte Feindschaft, die dem heutigen Deutschland mit immer lauterem Echo aus dem S&uuml;den entgegenhallt, sind wohl nur das Donnergrollen f&uuml;r das katastrophale Unwetter, das einem Zusammenbruch der Eurozone folgen wird. Ehe wir&acute;s uns versehen, k&ouml;nnten wir schon bald in einem Europa der sich befeindenden Nationalstaaten aufwachen &ndash; einem Europa des fr&uuml;hen 20. Jahrhunderts, mit dem Unterschied, dass wir uns nicht wie weiland vor 1914 in einer &bdquo;belle &eacute;poque&ldquo; mit einer florierenden Wirtschaft befinden, sondern am Rande des Abgrunds. <\/p><p>Niemand kann vorhersagen, welchen Weg die Geschichte gehen wird, wenn das, was in den letzten 60 Jahren an Gemeinsamkeit in Europa gewachsen ist, wieder auseinanderbricht. Auch das hier geschilderte glatte Gegenteil einer europ&auml;ischen Utopie, also eine Dystopie, ist nur eine M&ouml;glichkeit von vielen. Wenn wir den Weg, den wir momentan beschreiten, aber weitergehen, wird diese Dystopie jedoch zu einer sehr realistischen M&ouml;glichkeit. K&ouml;nnen wir Deutschen, k&ouml;nnen das die Europ&auml;er wollen? Vielleicht ist es ja schon zu sp&auml;t, eine Wende zu vollziehen. Vielleicht ist es ja auch unm&ouml;glich, gegen die Windm&uuml;hlen der Borniertheit, Ignoranz und der ideologischen Scheuklappen anzuk&auml;mpfen. Ja, vielleicht sind die Weichen f&uuml;r unsere Zukunft auch schon blockiert und wir sind dazu verdammt, sehenden Auges in eine Katastrophe  zu laufen. Vielleicht ist das alles so. Herausfinden k&ouml;nnen wir dies nur, wenn wir weiterhin unser Bestes tun und unsere Stimme dagegen erheben &ndash; auch wenn sie wahrscheinlich ungeh&ouml;rt bleibt. Seien wir realistisch, versuchen wir das Unm&ouml;gliche [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>].<\/p><blockquote><p>&ldquo;Die einzige Pflicht, die wir der Geschichte gegen&uuml;ber haben, ist, sie umzuschreiben.&rdquo;<br>\nOscar Wilde<\/p><\/blockquote><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Zitat Marion Gr&auml;fin D&ouml;nhoff<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Zitat Ernesto &bdquo;Che&ldquo; Guevara<\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/b13cf8ad037d43be93b70e6411bf8c69\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eurokrise geht ins dritte Jahr und die immer aussichtslosere Entwicklung hat mittlerweile den Optimismus verdr&auml;ngt. 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Sollte die Politik die Verantwortung der Stunde nicht erkennen, steht dem Kontinent eine d&uuml;stere<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14247\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[13,139,22,161],"tags":[374,364,499],"class_list":["post-14247","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-denkfehler-wirtschaftsdebatte","category-euro-und-eurokrise","category-europaische-union","category-wertedebatte","tag-eliten","tag-flassbeck-heiner","tag-handelsbilanz"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14247","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14247"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14247\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14258,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14247\/revisions\/14258"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14247"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14247"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14247"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}