{"id":142480,"date":"2025-11-23T09:00:03","date_gmt":"2025-11-23T08:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142480"},"modified":"2025-11-21T15:52:13","modified_gmt":"2025-11-21T14:52:13","slug":"hinweise-der-woche-436","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142480","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142480#h01\">Friedensplan f&uuml;r die Ukraine: Die EU ist schon wieder dagegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142480#h02\">Wider das Absegnen der eigenen Kriegst&uuml;chtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142480#h03\">Die schwierige Geburt der Wehrpflicht: Aus Angst vor einer Massenflucht stemmte sich die SPD 1956 gegen die Wehrpflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142480#h04\">&laquo;Brandmauer gefallen&raquo;: Christdemokraten stimmen mit AfD, Orban und Le Pen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142480#h05\">Das Fl&uuml;ssiggas und die US-Energiedominanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142480#h06\">Rentenrebell kehrt fr&ouml;hlich heim &ndash; und bekommt eine kalte Dusche.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142480#h07\">Die L&uuml;ge von der &bdquo;Abgabenexplosion&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142480#h08\">Spaltung der Gesellschaft: Die Verteilung des Verm&ouml;gens in Deutschland ist wohl noch krasser als bisher gedacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142480#h09\">Francesca Albanese h&auml;lt w&uuml;sten Attacken stand: Uno-Sonderberichterstatterin prangert den Genozid in Pal&auml;stina unerm&uuml;dlich an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142480#h10\">Sudan: Die gr&ouml;&szlig;te humanit&auml;re Katastrophe der Welt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Friedensplan f&uuml;r die Ukraine: Die EU ist schon wieder dagegen<\/strong><br>\nGibt es einen neuen Friedensplan f&uuml;r die Ukraine? Nichts Genaues wei&szlig; man nicht, trotz einiger Leaks aus den USA. Dennoch h&auml;lt die EU schon mal fest: Sie ist dagegen.<br>\nFriedenspl&auml;ne k&ouml;nnten &ldquo;nur mit der Ukraine besprochen und verhandelt werden&rdquo;, sagte Au&szlig;enminister Wadephul (CDU) beim Treffen mit seinen Amtskollegen in Br&uuml;ssel.<br>\nDie Au&szlig;enbeauftragte Kallas sagte: &ldquo;Damit jedweder Friedensplan funktioniert, m&uuml;ssen die Ukrainer und die Europ&auml;er an Bord sein.&rdquo;<br>\nDie Ukraine ist allerdings schon &ldquo;an Bord&rdquo;. Jedenfalls hat die Regierung in Kiew erkl&auml;rt, sie habe den US-Plan gesehen &ndash; und f&uuml;r schlecht befunden. Nichts gesehen und geh&ouml;rt haben dagegen die EUrop&auml;er. Sie sind vollkommen auf die Ukraine fixiert und haben alle Dr&auml;hte nach Moskau abgebrochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/friedensplan-fuer-die-ukraine-die-eu-ist-schon-wieder-dagegen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kriegseintritt statt Friedensplan<\/strong><br>\nDer neue US-amerikanisch-russische Plan f&uuml;r einen Waffenstillstand in der Ukraine st&ouml;&szlig;t in Berlin auf Ablehnung. Laut Berichten haben sich Sondergesandte Russlands und der Vereinigten Staaten vor kurzem auf einen 28-Punkte-Plan geeinigt, mit dem der Ukraine-Krieg beendet werden soll. Er sieht vor, dass die Ukraine die Regionen Donezk und Luhansk vollst&auml;ndig aufgibt und klare Einschr&auml;nkungen bei ihren Streitkr&auml;ften akzeptiert. Daf&uuml;r soll sie Sicherheitsgarantien erhalten. Ein solcher Plan sei &bdquo;nicht akzeptabel&ldquo;, urteilt Kanzleramtschef Thorsten Frei. Der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter fordert, stattdessen einen &bdquo;Siegesplan&ldquo; f&uuml;r die Ukraine zu entwickeln und dazu unter anderem die &bdquo;Flugabwehr &uuml;ber der Westukraine&ldquo; zu &uuml;bernehmen, also in den Krieg einzutreten. Bereits zuvor hatte die EU-Au&szlig;enbeauftragte Kaja Kallas erkl&auml;rt, Kriege w&uuml;rden &bdquo;von denen verloren, denen zuerst das Geld oder die Soldaten ausgehen&ldquo;; die EU werde f&uuml;r die Kiewer Finanzen sorgen. In der Bev&ouml;lkerung der Ukraine nimmt nicht nur der Widerstand gegen die Zwangsrekrutierung von M&auml;nnern zu; eine Zwei-Drittel-Mehrheit w&uuml;nscht zudem Verhandlungen &uuml;ber ein schnellstm&ouml;gliches Ende des Kriegs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10206\">German Foreign Policy <\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Berichte: Angeblicher US-Vorschlag f&uuml;r Ukraine sieht Halbierung der Armee und Verzicht auf Donbass vor<\/strong><br>\nLaut einem Bericht laufen hinter den Kulissen eifrig Gespr&auml;che. Moskau wiegelt ab, doch US-Offizielle erwarten sich offenbar schon bald Ergebnisse [&hellip;]<br>\nDie USA wollen die Ukraine offenbar zur Annahme von harten Bedingungen f&uuml;r einen Waffenstillstand mit Russland dr&auml;ngen. Wie mehrere Medien am Mittwoch berichteten, dr&auml;ngt Washington Kyjiw zur Annahme eines 28-Punkte-Plans, den der Gesandte von US-Pr&auml;sident Donald Trump Steve Witkoff gemeinsam mit dem Chef des staatlichen russischen Anlagefonds, Kirill Dmitrijew, der f&uuml;r Russland auch immer wieder Ukraine-Verhandlungen durchgef&uuml;hrt hat, ausgearbeitet haben soll. Viele der Bedingungen liegen sehr nah an den bisherigen russischen Maximalforderungen an die Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000297087\/bewegung-in-der-ukraine-verschwiegene-gespraechsrunden-und-ein-angeblicher-us-plan\">der Standard<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Der ukrainische Korruptionsskandal als Inszenierung &ndash; Selenskyj soll st&uuml;rzen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142373\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wider das Absegnen der eigenen Kriegst&uuml;chtigkeit<\/strong><br>\nDie Worte &raquo;Pax Christi&laquo; sind bereits Programm &ndash; ein Programm, das Christen dazu verpflichtet, sich f&uuml;r Verst&auml;ndigung und Frieden einzusetzen. Gerade in dieser Zeit sollte das von gr&ouml;&szlig;ter Bedeutung sein: einer Zeit, in der der Ukraine-Krieg und die Kriege Israels in Gaza, der Westbank, im Libanon und Syrien &ndash; sowie die Kriege mit dem Iran, dem Jemen und Katar &ndash; zu unsagbarem menschlichem Leid und einem uns alle bedrohenden Ausma&szlig; gef&uuml;hrt haben.<br>\nDie Gefahren dieser Kriege sind heute unkalkulierbar. Zum ersten Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs spielen Nuklearwaffen in diesen Konflikten eine strategische Rolle &ndash; bislang noch als Abschreckung. Aber wo liegt die Grenze zwischen Abschreckung und Einsatz? Vor diesem Hintergrund sollten Berichte &uuml;ber die Modernisierung von Atomwaffen, die rasante Entwicklung neuer Tr&auml;gersysteme und Pl&auml;ne f&uuml;r erneute Atomwaffentests uns zutiefst beunruhigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/512331.katholische-friedensbewegung-wider-das-absegnen-der-eigenen-kriegst%C3%BCchtigkeit.html\">Michael von der Schulenburg in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die schwierige Geburt der Wehrpflicht: Aus Angst vor einer Massenflucht stemmte sich die SPD 1956 gegen die Wehrpflicht<\/strong><br>\nEs ist eine Mammutdebatte, eine der l&auml;ngsten in der Geschichte des Bundestages. 16 Stunden streitet das Parlament an jenem Freitag, dem 6. und Samstag, dem 7. Juli 1956 &uuml;ber die Zukunft der Bundeswehr. Wehrpflicht oder Freiwilligenarmee? Die Fronten haben sich pl&ouml;tzlich verh&auml;rtet. In einer Frage, die eigentlich schon gekl&auml;rt schien. Im Vorfeld der Entscheidung hatte Fritz Erler, der verteidigungs- und sicherheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, eher um Detailfragen gestritten. Ihm schien das  vorgesehene Eintrittsalter f&uuml;r Wehrpflichtige in die Armee mit 18 Jahren zu niedrig.<br>\nDass die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik keinesfalls in einer Freiwilligenarmee geschehen d&uuml;rfte, war f&uuml;r Erler ausgemacht. In den &bdquo;Gewerkschaftlichen Monatsheften&ldquo; schrieb er Monate vor der Entscheidung: &bdquo;Es ist in Deutschland erwogen worden, ob man nicht Streitkr&auml;fte nur aus Freiwilligen aufstellen soll. Eine solche L&ouml;sung schiene mir au&szlig;erordentlich gef&auml;hrlich zu sein&hellip; Wenn in einem Staat schon Waffen verteilt werden, sollte man sie nicht nur denen geben, die danach dr&auml;ngen. Die Gefahr eines Missbrauchs der bewaffneten Macht, auch f&uuml;r innenpolitische Zwecke, ist kleiner, wenn die Streitkr&auml;fte einen wirklichen Querschnitt durch die ganze Nation darstellen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/parlamentarische-streifzuege-durch-75-jahre-bundestag-aus-angst-vor-einer-massenflucht-stemmte-sich-die-spd-1956-gegen-die-wehrpflicht-2\/\">Blog der Republik<\/a>\n<p>dazu: <strong>Schulstreik gegen die Wehrpflicht am 5. Dezember<\/strong><br>\nAm 5. Dezember 2025 ist in mehreren deutschen St&auml;dten ein bundesweiter Schulstreik gegen die Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht angek&uuml;ndigt worden &mdash; als Teil eines vom B&uuml;ndnis der Friedensbewegung initiierten Aktionstags. Organisatoren sind vor allem der Bundesausschuss Friedensratschlag, der auf seinem Kongress in Kassel den Aktionstag beschlossen hat, sowie traditionelle Friedensgruppen wie die DFG-VK und verschiedene Jugend- und Sch&uuml;lerggruppen zum Beispiel Ortsverb&auml;nde der Falken, lokale Sch&uuml;lerinitiativen und lose Netzwerke auf Social-Media-Kan&auml;len.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.besserewelt.info\/militaer\/bundeswehr-deutschland\/wehrpflicht\/schulstreik-gegen-wehrpflicht\">Bessere Welt Info<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Das ist mehr, als die meisten jungen Menschen verdienen&ldquo;<\/strong><br>\nDas Institut der deutschen Wirtschaft (IW) warnt in einer Studie vor zu optimistischen Annahmen f&uuml;r einen schnellen Aufwuchs der Bundeswehr. Aus &ouml;konomischer Sicht sei es ratsam, den neuen Wehrdienst so attraktiv zu gestalten, dass das ben&ouml;tigte Personal auf freiwilliger Basis gewonnen werden k&ouml;nne, hei&szlig;t es in einer Untersuchung, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt, weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/bezahlung-fuer-wehrdienst-bei-bundeswehr-das-ist-mehr-als-die-meisten-jungen-menschen-verdienen\/100174550.html%20\">WirtschaftsWoche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> 2400 Euro netto monatlich klingen viel. Irgendwie soll der Wehrdienst den jungen M&auml;nnern schmackhaft gemacht werden. Aber kann die Aussicht, als &bdquo;Kanonenfutter&ldquo; missbraucht zu werden, ernsthaft interessant sein?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&laquo;Brandmauer gefallen&raquo;: Christdemokraten stimmen mit AfD, Orban und Le Pen<\/strong><br>\nUrsula von der Leyens Machtbasis br&ouml;ckelt: Zum ersten Mal verabschieden ihre Christ-demokraten auf EU-Ebene ein Gesetz mit Rechtsaussen statt mit Mitte-links. (&hellip;)<br>\nEntz&uuml;ndet hatte sich der Streit an einem Gesetz, das sich vornahm, die erst 2024 beschlossenen Sorgfalts- und Nachhaltigkeitspflichten f&uuml;r Unternehmen in Europa wieder abzuschw&auml;chen. Das sogenannte Lieferkettengesetz soll sicherstellen, dass grosse Firmen weltweit nur Zulieferer besch&auml;ftigen, die sich an europ&auml;ische Umwelt- und Menschenrechtsstandards halten &ndash; ein Anliegen, das 2020 in der Schweiz als Konzernverantwortungsinitiative nur knapp an der Urne scheiterte.<br>\nWas vor kurzem noch als politischer Fortschritt galt, wird nun auch in der politischen Mitte zunehmend als Hypothek gesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/eu-parlament-christdemokraten-stimmen-mit-afd-und-orban-152613070994\">Tages-Anzeiger<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wirtschaft und AfD: Einig bei Steuern und Arbeitsrecht<\/strong><br>\nArbeitgeberverb&auml;nde fordern niedrigere Steuern f&uuml;r Reiche &ndash; genau wie die AfD. Auch beim Arbeitsrecht gibt es kaum Unterschiede.<br>\nEinen Gegensatz zwischen der Programmatik der AfD und den Unternehmensstrategien vieler Manager gibt es beim Thema Tarifvereinbarungen kaum &ndash; beide richten sich gegen die Interessen der Besch&auml;ftigten. Die Zahl der Betriebe, die Tarifvertr&auml;ge vereinbaren, sinkt. AfD-Vertreter sehen kollektiv-arbeitsrechtliche Verbesserungen f&uuml;r Besch&auml;ftigte zumeist kritisch, denn &ldquo;alles, was zur Versch&auml;rfung der sozialen Verhandlungsposition innerhalb der Betriebe f&uuml;hre&rdquo;, lehne die AfD ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Wirtschaft-und-AfD-Einig-bei-Steuern-und-Arbeitsrecht-11075450.html%20\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.S.:<\/strong> Bei einer Flattax, die f&uuml;r alle gleicherma&szlig;en gilt, w&uuml;rden wohl einige AfD-W&auml;hler am Ende des Tages mehr Steuern zahlen. Auch in anderen Bereichen d&uuml;rfen sie dann (h&ouml;here) Beitr&auml;ge zahlen. Da die Arbeitnehmerrechte und Arbeitszeiten unternehmerfreundlich ausgestaltet werden w&uuml;rden, k&ouml;nnte also weniger Netto bei l&auml;ngerer Arbeitszeit rumkommen.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>&bdquo;Kein Platz f&uuml;r Brandmauern&ldquo; (II)<\/strong><br>\nWachsende Teile der deutschen Wirtschaft &ouml;ffnen sich f&uuml;r eine Zusammenarbeit mit der AfD. Dies geht aus einem Bericht des Onlinemagazins The Pioneer hervor. Demnach l&auml;dt der stark, wenngleich nicht ausschlie&szlig;lich mittelst&auml;ndisch gepr&auml;gte Verband Die Familienunternehmer mittlerweile Abgeordnete der AfD zu Parlamentarischen Abenden ein. &bdquo;Wir verabschieden uns von den Brandmauern&ldquo;, hei&szlig;t es aus dem Verband. Im Mittelstand ist zu h&ouml;ren, beispielsweise in Sachsen sympathisiere inzwischen &bdquo;jeder zweite&ldquo; Unternehmer mit der AfD &ndash; besonders, weil diese wirtschaftsfreundliche Positionen vertrete, wie man sie einst bei der FDP vorgefunden habe. Aus Gro&szlig;unternehmen hei&szlig;t es, man habe &bdquo;keine prinzipiellen AfD-Ber&uuml;hrungs&auml;ngste&ldquo;. Sollte die Partei an der Regierung beteiligt werden, k&ouml;nne es &bdquo;ganz schnell&ldquo; zur Kooperation kommen. Beg&uuml;nstigend wirkt, dass in der vergangenen Woche die &bdquo;Brandmauer&ldquo; im Europaparlament gefallen ist &ndash; &bdquo;f&uuml;r Europas Wirtschaft&ldquo;, wie der EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber konstatiert. Die AfD ist nun auch dabei, ein zentrales Koalitionshindernis &ndash; ihre Russland-N&auml;he &ndash; zu relativieren und stattdessen auf eine Kooperation mit der Trump-Administration zu orientieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10202\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das Fl&uuml;ssiggas und die US-Energiedominanz<\/strong><br>\nDie Bundesregierung bem&uuml;ht sich um langfristige Importvertr&auml;ge f&uuml;r Fl&uuml;ssiggas aus Qatar, um der Abh&auml;ngigkeit von US-Fl&uuml;ssiggas zu entkommen. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche f&uuml;hrte dazu am gestrigen Mittwoch Gespr&auml;che in Qatars Hauptstadt Doha. Aktuell kommt das Fl&uuml;ssiggas, das &uuml;ber die vier deutschen Terminals an Nord- und Ostsee importiert wird, laut Branchenangaben zu 94 Prozent aus den Vereinigten Staaten. Deren Pr&auml;sident Donald Trump ist daf&uuml;r bekannt, selbst geringere Abh&auml;ngigkeit zu nutzen, um Feind wie Freund dem US-Willen zu unterwerfen. Der Bau von Fl&uuml;ssiggasterminals in Europa und die Errichtung von Pipelines, die das Gas von dort weiterverteilen, werden von Washington politisch und &ouml;konomisch unterst&uuml;tzt. Dazu hat vor einem guten Jahrzehnt der Atlantic Council strategische Vorarbeit geleistet, die 2015 in die Drei-Meere-Initiative m&uuml;ndete &ndash; eine Initative, die die in Osteuropa lange dominante Ost-West-Infrastruktur und damit die Ausrichtung Osteuropas auf das deutsche Zentrum um Nord-S&uuml;d-Elemente erg&auml;nzt. Die Trump-Administration nutzt sie, um ihr Ziel einer weltweiten &bdquo;Energiedominanz&ldquo; zu erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10205\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Erdgasspeicher UGS Rehden: Wieso h&auml;lt sich die Bundesregierung nicht an ihre eigenen Gesetze?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142228\">NachDenkSeiten <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rentenrebell kehrt fr&ouml;hlich heim &ndash; und bekommt eine kalte Dusche.<\/strong><br>\nDie Geschichte ist eine reale Fiktion. M&ouml;glich w&auml;re sie, wenn in der Versammlung einige Personen gesessen h&auml;tten, die aus normalen Rentenversichertenhaushalten gekommen w&auml;ren. Der Verdacht ist allerdings, dass die &uuml;bergro&szlig;e Zahl Haushalten entstammen, die ihre Einkommen als Beamte, Politiker, gut situierte Selbst&auml;ndige oder als &Auml;rzte, Rechtsanw&auml;lte, Architekten o.&auml;. beziehen oder bezogen. Typisch unter den versammelten des &bdquo;Deutschlandtages&ldquo; sind wohl eher Karrieren, wie sie die &bdquo;Junge Gruppe&ldquo; der Unionsfraktion im Bundestag durchlaufen. Deren Lebenserfahrungen fundieren meist aus Saal-umgebungen: Kreissaal &ndash; H&ouml;rsaal &ndash; Plenarsaal (letzteres auch in politischen Vorfeldorganisationen, die sich wissenschaftliche Beratung, Stiftungen oder NGO nennen).<br>\nWas auf jeden Fall gesagt werden kann: Sie sind alles andere als Repr&auml;sentanten der j&uuml;ngeren Generationen, auch wenn sie tausende Male in Nachrichtensendungen, Talk-Runden oder Zeitungsartikeln so vorgestellt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/renten-zukunft.de\/2025\/11\/18\/rentenrebell-kehrt-froehlich-heim-und-bekommt-eine-kalte-dusche\/\">Rentenaufstand<\/a>\n<p>dazu: <strong>Rentengesetze: Die Leiden der Jungen Union<\/strong><br>\nProbleme der CDU: Hohe &raquo;Fettnapfquote&laquo; und &raquo;H&uuml;hnerhaufen&laquo;. Regierungskrise f&auml;llt aus, aber mit Merz kommt die n&auml;chste bestimmt<br>\nGanz geschlagen gaben sich die &raquo;Jungen&laquo; in der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion am Dienstag noch nicht, bem&uuml;hten sich aber um geordneten R&uuml;ckzug. Ihr Chef Pascal Reddig schlug im Stern eine Verschiebung der Rentengesetze vor, die nach bisherigem Plan Anfang Dezember im Bundestag verabschiedet werden sollen: &raquo;F&uuml;r uns ist sehr klar, dass wir den Entwurf in dieser Form nicht beschlie&szlig;en ohne Reformen.&laquo; Er bekommt seine andere Form. Kanzler Friedrich Merz machte beim Antrittsbesuch in Sachsen-Anhalt in Halle (Saale) am selben Tag klar: &raquo;Ich gehe davon aus, dass wir das Rentenpaket &ndash; zu dem ja nicht nur die sogenannte Haltelinie der gesetzlichen Rentenversicherung z&auml;hlt &ndash;, dass wir das gesamte Paket, so wie wir es in der Koalition geplant haben, auch noch in diesem Jahr verabschieden werden.&laquo; Und: Man f&uuml;hre im Augenblick &raquo;nat&uuml;rlich&laquo; Gespr&auml;che in der Koalition. Reddigs &raquo;Reformreform&laquo;-W&uuml;nsche d&uuml;rften erf&uuml;llt werden. Unions-Fraktionschef Jens Spahn teilte auf N-TV den Merzschen Optimismus. Da aber niemand wei&szlig;, ob Merz einen innenpolitischen Kurs durchh&auml;lt, warnte Arbeitsministerin B&auml;rbel Bas (SPD) die 18 Abgeordneten der &raquo;Jungen Gruppe&laquo; davor, eine Regierungskrise auszul&ouml;sen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/512524.rentengesetze-die-leiden-der-jungen-union.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Zoff um Rentenpaket: Ministerin B&auml;rbel Bas warnt vor Scheitern der Koalition <\/strong><br>\nIn der Union wollen 18 Abgeordnete das Rentenpaket der eigenen Regierung nicht mittragen. Arbeitsministerin B&auml;rbel Bas (SPD) warnt sie und nimmt Fraktionschef Jens Spahn in die Pflicht.<br>\nBundesarbeitsministerin B&auml;rbel Bas (SPD) warnt angesichts des Widerstands in der Unionsfraktion gegen das Rentenpaket vor einem Bruch der schwarz-roten Koalition. &bdquo;Ich w&uuml;rde es nicht verstehen, wenn die Koalition an einem technischen Detail bei der Rente scheitert&ldquo;, sagte Bas im Interview dem &bdquo;Tagesspiegel&ldquo;:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/zoff-um-rentenpaket-ministerin-barbel-bas-warnt-vor-scheitern-der-koalition-14899214.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Rentenkassen: Reha rechnet sich auch f&uuml;r die Wirtschaft<\/strong><br>\nRentenkassen zahlen nicht nur Altersbez&uuml;ge, sie haben auch die gesetzliche Aufgabe, sich um Reha-Angebote f&uuml;r Arbeitnehmer zu k&uuml;mmern. Neue Berechnungen zeigen: Die Investitionen lohnen sich auch f&uuml;r die gesamte Volkswirtschaft gleich mehrfach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/rentenkassen-reha-rechnet-sich-auch-fuer-die-wirtschaft,V2WWRx7\">BR24<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wieder eine enorme Leistung, die nur von der Rentenversicherung geleistet, aber gerne unterschlagen wird. Bei der privaten, &ldquo;kapitalgedeckten&rdquo; Altersvorsorge gibt es diese Leistungen nicht, was sie noch einmal unattraktiver macht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die L&uuml;ge von der &bdquo;Abgabenexplosion&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Abgabenexplosion&ldquo;, &bdquo;Kostenlawine&ldquo;, &bdquo;tickende Zeitbombe&ldquo; &ndash; glaubt man Neoliberalen in Politik, Unternehmen; Wissenschaft und Medien, steht der Sozialstaat kurz vor dem Zusammenbruch. Die Belastung durch Sozialbeitr&auml;ge und Steuern sei angeblich unertr&auml;glich gestiegen. Doch das ist schlichtweg falsch, es ist eine L&uuml;ge.<br>\nDie Beitrags&auml;tze zu den Sozialversicherungen lagen vor knapp 30 Jahren sogar h&ouml;her als jetzt. Die durchschnittliche Lohnsteuerbelastung der Bruttol&ouml;hne ist gesunken. Die Gesamtbelastung der meisten Besch&auml;ftigten und Steuerpflichtigen in Prozent ihrer Einkommen ist niedriger als vor drei Jahrzehnten. Die gesamtwirtschaftliche H&ouml;he aller Steuern und Sozialbeitr&auml;ge im Verh&auml;ltnis zur Wirtschaftsleistung, dem Bruttoinlandsprodukt, ist ebenfalls nicht h&ouml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wipo.verdi.de\/publikationen\/++co++0573af82-c480-11f0-9a19-935ee951cd47\">ver.di<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das deutsche Budget 2026 &ndash; zwischen Rekordinvestitionen, Aufr&uuml;stung und K&uuml;rzungshammer<\/strong><br>\nDer Entwurf des deutschen Budgets 2026 erreicht mit Investitionen von 127 Mrd. Euro einen Rekord. Doch trotz des enormen Ausgabenprogramms schwingt der K&uuml;rzungshammer &uuml;ber Deutschland. Die sozial- und klimagerechte Modernisierung droht damit konterkariert zu werden. Sozialstaat, sichere und gute Arbeitspl&auml;tze sowie gleichwertige Lebensverh&auml;ltnisse geraten unter Druck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Wirtschaft\/Deutsches-Budget-2026\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Spaltung der Gesellschaft: Die Verteilung des Verm&ouml;gens in Deutschland ist wohl noch krasser als bisher gedacht<\/strong><br>\nWie ungerecht ist die Verm&ouml;gensverteilung hierzulande. Die Meldungen dazu bieten ein widerspr&uuml;chliches Bild. Im Artikel wird Klarheit geschaffen.<br>\nSp&auml;testens seit Jens Spahn bei Markus Lanz zuletzt die ungleiche Verm&ouml;gensverteilung hierzulande kritisiert hat, ist die Debatte um Verm&ouml;gen, ihre Verteilung und ihre Besteuerung wieder mal voll entbrannt. Obwohl Spahn sp&auml;ter zur&uuml;ckgerudert ist und Kanzler Friedrich Merz im Sommerinterview des ZDF sogar f&auml;lschlicherweise behauptet hat, dass eine Verm&ouml;gensteuer verfassungswidrig sei, l&auml;sst sich der Geist nicht wieder in die Flasche verbannen.<br>\nDas gilt umso mehr, als man allgemein auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Erbschaftsteuerregelung f&uuml;r gro&szlig;e Unternehmen wartet. Sie d&uuml;rfte im Laufe der n&auml;chsten Monate vorliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/die-verteilung-des-vermoegens-in-deutschland-ist-wohl-noch-krasser-als-bisher-gedacht_08d98704-95c1-4e69-aed7-1b50bed55867.html\">Focus Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Statistisches Bundesamt: Jedes siebte Kind in Deutschland armutsgef&auml;hrdet<\/strong><br>\nKein Geld f&uuml;r Sportverein oder neue M&ouml;bel: Wenn das Einkommen der Eltern fehlt, sp&uuml;ren Kinder es zuerst. Laut Statistik ist fast jedes siebte Kind in Deutschland armutsgef&auml;hrdet.<br>\nEtwa jedes siebte Kind unter 18 Jahren gilt in Deutschland als armutsgef&auml;hrdet. Dies habe 2024 auf 15,2 Prozent der unter 18-J&auml;hrigen zugetroffen, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Das entspricht gut 2,2 Millionen Kindern und Jugendlichen. Ein Jahr zuvor hatte der Anteil erst 14,0 Prozent betragen.<br>\nDeutschland steht im Vergleich zum europ&auml;ischen Durchschnittswert von 19,3 Prozent besser da. Im Vergleich zur Gesamtbev&ouml;lkerung (15,5 Prozent) sind Kinder und Jugendliche etwas seltener von Armut bedroht.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/deutschland\/armut-kinder-deutschland-statistik-100.html\">ZDF<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/11\/PD25_N065_63.html?nn=2110\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Mehr als eine Million wohnungslose Menschen in Deutschland<\/strong><br>\nMindestens 1.029.000 Menschen waren in Deutschland im Jahr 2024 wohnungslos: Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. stellt ihre aktuellen Hochrechnungsergebnisse vor und warnt vor einem weiteren Anstieg.<br>\nZum Auftakt ihrer Bundestagung vom 19. bis 21. November 2025 in der Urania Berlin stellt die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W) ihre aktuelle Hochrechnung zur Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland vor. Diese umfasst die Jahre 2023 und 2024 sowie die Stichtagszahlen zum 30. Juni 2023 und 30. Juni 2024 &ndash; mit alarmierenden Ergebnissen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bagw.de\/de\/presse\/pressemitteilungen\/s?tx_netnews_newsview%5Bnews%5D=388&amp;cHash=e4902b4fb7dea3e468e7eb2a605a2bdf\">bagw<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Francesca Albanese h&auml;lt w&uuml;sten Attacken stand: Uno-Sonderberichterstatterin prangert den Genozid in Pal&auml;stina unerm&uuml;dlich an<\/strong><br>\nDie Szene an sich w&auml;re schon schlimm genug: Eine Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen wird im Tempel der Diplomatie von einem Staatsvertreter beleidigt.<br>\nNoch schlimmer ist es jedoch, wenn diese Berichterstatterin Italienerin ist und sie von dem Land, in dem sie geboren und aufgewachsen ist, desavouiert wird. W&auml;hrend der Vorstellung ihres Berichts &laquo;V&ouml;lkermord in Gaza: ein kollektives Verbrechen&raquo; war die Juristin Francesca Albanese Zielscheibe einer Reihe von Interventionen, die einen Grossteil des Plenums des Dritten Ausschusses der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York unter dem Vorsitz des thail&auml;ndischen Diplomaten Cherdchai Chaivaivid best&uuml;rzt zur&uuml;ckliessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/wunsch-nach-frieden\/demokratie\/francesca-albanese-haelt-wuesten-attacken-stand\">Seniora.org<\/a>\n<p>dazu: <strong>Recht des St&auml;rkeren: UN-Sicherheitsrat zu Gaza<\/strong><br>\nDer Skandal ist da. Aber kaum jemand scheint ihn wahrzunehmen. Statt dessen wird gefeiert, dass der UN-Sicherheitsrat in New York am Montag (Ortszeit) Donald Trumps 20-Punkte-Plan f&uuml;r Gaza abgesegnet hat. Ohne Gegenstimme und bei Enthaltungen Chinas und Russlands. Letzteres hatte einen eigenen Resolutionsentwurf eingebracht. Der verabschiedete Text &raquo;begr&uuml;&szlig;t die Bildung eines Friedensrats f&uuml;r Gaza, genehmigt die Entsendung einer internationalen Stabilisierungstruppe und erm&ouml;glicht die Einrichtung eines pal&auml;stinensischen Exekutivkomitees zur Wahrnehmung der Regierungsgesch&auml;fte in Gaza&laquo;, hei&szlig;t es frohlockend in einer UN-Mitteilung. Der US-amerikanische UN-Botschafter Mike Waltz sprach von einer &raquo;historischen&laquo; Entscheidung und einem Neubeginn f&uuml;r Nahost. Auch der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu zeigte sich zufrieden und sieht eine &raquo;&Auml;ra des Wohlstands&laquo; anbrechen. Selbst die Pal&auml;stinensische Nationalbeh&ouml;rde in Ramallah begr&uuml;&szlig;te den Beschluss. Schlie&szlig;lich soll sie an dem Kolonialprojekt beteiligt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/512525.recht-des-st%C3%A4rkeren.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Mord aus Routine<\/strong><br>\nNach dreieinhalb Monaten hebt die Bundesregierung die wegen des Gaza-Kriegs verh&auml;ngten Beschr&auml;nkungen f&uuml;r R&uuml;stungsexporte nach Israel wieder auf. Diese Entscheidung gelte ab dem 24. November, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius der Deutschen Presse-Agentur.<br>\nDas war doch immer schon so: Israel kann machen, was es will &ndash; die deutsche Regierung unterst&uuml;tzt den Genozid an den Pal&auml;stinensern geradezu knief&auml;llig. Ganz anders die UN-Sonderberichterstatterin f&uuml;r Pal&auml;stina, Francesca Albanese.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/mord-aus-routine\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sudan: Die gr&ouml;&szlig;te humanit&auml;re Katastrophe der Welt<\/strong><br>\nF&auml;hrt man in &Auml;gypten entlang des Roten Meeres in s&uuml;dlicher Richtung zur sudanesischen Grenze begegnet man vielen LKWs, hoch beladen mit landwirtschaftlichen Produkten wie Kartoffeln, Getreide, Obst und Baumwolle, aber auch mit Lebendvieh wie Schafen und Kamelen. Der Sudan beliefert jedoch nicht nur &Auml;gypten, sondern exportiert Nahrungsmittel und Schlachttiere insbesondere in die arabischen Golfstaaten. Nicht umsonst gilt der Sudan als Brotkorb der Region. Gleichzeitig sind bei einer Bev&ouml;lkerungszahl des Sudans von 50 Millionen Menschen 40 Millionen auf Hilfe angewiesen &ndash; in diesem reichen, nicht nur Lebensmittel, sondern auch Bodensch&auml;tze, insbesondere Gold, exportierenden und vom Krieg zerrissenen Land. Es ist, wie es immer war: Auf Leichenbergen lassen sich beste Gesch&auml;fte machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/sudan-die-groesste-humanitaere-katastrophe-der-welt\">Gela-News<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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