{"id":142560,"date":"2025-11-24T08:28:29","date_gmt":"2025-11-24T07:28:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560"},"modified":"2025-11-24T08:28:29","modified_gmt":"2025-11-24T07:28:29","slug":"hinweise-des-tages-4983","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560#h01\">Inszenierte Krisenf&uuml;hrung: Merz und der Ukrainekrieg: Sie hatten Ihre Chance, Herr Bundeskanzler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560#h02\">Ukraine-Verhandlungen in Genf: &bdquo;Die Europ&auml;er sind Zaungast und zahlen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560#h03\">F&uuml;r Europa wird nichts zu lernen teuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560#h04\">Rheinmetall Aktie: Friedensangst schockt Anleger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560#h05\">Reisen, R&uuml;stung, Guttenberg: Wie Elnet Politik und Unternehmen zusammenbringt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560#h06\">Die Wehrpflicht kommt ohne Gegenwehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560#h07\">Polnische Eisenbahn&rdquo;sabotage&rdquo; l&auml;uft planm&auml;&szlig;ig f&uuml;r Europas milit&auml;rischen Schengen-Plan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560#h08\">Nord-Stream: Ex-Kanzler Scholz vor einem Ausschuss mit den falschen Fragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560#h09\">Die UNO bekennt sich zum Kolonialismus: Eine Analyse des Mandats des Sicherheitsrats f&uuml;r die US-Kolonialverwaltung des Gazastreifens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560#h10\">Die Grossmacht USA erpresst die zerst&uuml;ckelte EU und die Schweiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560#h11\">Das fossile Zeitalter endet, nur der Plan fehlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560#h12\">Arbeitszeitgesetz: Maximale Arbeitszeit, Pausen, &Uuml;berstunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560#h13\">SPD-Nachwuchs will Rentensystem radikal umkrempeln &ndash; Systemwechsel zur Einheitsrente gefordert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560#h14\">IW-Studie: Deutschland ist Spitzenreiter bei Sozialausgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142560#h15\">Schock-Umfrage: Neuer Rekord bei Menschen, die Miete und Kredite nicht zahlen k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Inszenierte Krisenf&uuml;hrung: Merz und der Ukrainekrieg: Sie hatten Ihre Chance, Herr Bundeskanzler<\/strong><br>\nDer Kanzler will pl&ouml;tzlich ein Krisenmanager sein. Sp&auml;te Telefonate und vermeintlich gro&szlig;e Gesten sollen staatsm&auml;nnische F&uuml;hrung zeigen. Ein Trauerspiel.<br>\nFriedrich Merz entdeckt pl&ouml;tzlich den Friedensengel in sich. Und das ausgerechnet jetzt, wo die diplomatischen Leitungen hei&szlig;laufen. Monatelang hatte der Bundeskanzler f&uuml;r jeden au&szlig;enpolitischen Konflikt nur ein nerv&ouml;ses Augenrollen &uuml;brig, doch kaum riecht er eine gewisse geopolitische Schwerkraft, greift er zum Telefonh&ouml;rer, als w&auml;re Berlin die letzte Schaltstelle zwischen Kiew, Washington und Moskau.<br>\nEs ist leicht zu durchschauen, dass sich Merz nun als Krisenmanager inszenieren will. Doch mit Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump zu telefonieren, ist keine Glanzleistung, sondern das politische Minimum dessen, was man erwarten k&ouml;nnte. Und selbst das kommt viel zu sp&auml;t. Wenn Merz wirklich Mut beweisen wollte, sollte er bei Kremlchef Wladimir Putin durchklingeln. Das w&uuml;rde wahre staatsm&auml;nnische Gr&ouml;&szlig;e zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/merz-ukraine-trump-telefonate-friedensstifter-li.10006810\">Berliner Zeitung <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wie man in Russland auf den neuen Friedensplan f&uuml;r die Ukraine reagiert hat<\/strong><br>\nUnser Korrespondent in Moskau, Stefano di Lorenzo, berichtet, wie der in den letzten Tagen durchgesickerte &ndash; oder auch absichtlich bekanntgemachte &ndash; 28-Punkte-Plan der USA und Russlands in Russland selber aufgenommen wurde. Noch ist man eher skeptisch, auch weil Europa noch keine Zustimmung signalisiert hat. &ndash; Siehe am Schluss des Beitrags die vollst&auml;ndige &Uuml;bersetzung des 28-Punkte-Plans, soweit er schon bekannt ist. Interessant sind insbesondere auch die territorialen Abmachungen, siehe Punkt 21.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wie-man-in-russland-auf-den-neuen-friedensplan-fuer-die-ukraine-reagiert-hat\/\">Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Streit um den 28-Punkte-Plan<\/strong><br>\nDeutschland, Frankreich und Gro&szlig;britannien suchen in Verhandlungen mit den USA in Genf die Kernelemente des 28-Punkte-Plans f&uuml;r einen Waffenstillstand in der Ukraine umfassend zu ver&auml;ndern. Zum einen geht es dabei um die Frage, wof&uuml;r genau das in der EU eingefrorene russische Auslandsverm&ouml;gen verwendet wird, zum anderen darum, welche Einschr&auml;nkungen den ukrainischen Streitkr&auml;ften auferlegt werden. W&auml;hrend es in Berlin und Br&uuml;ssel offiziell hei&szlig;t, man mache sich f&uuml;r die Interessen der Ukraine stark, geht es tats&auml;chlich um Interessen Deutschlands und der EU. So plant die EU die Nutzung des russischen Auslandsverm&ouml;gens zur Aufr&uuml;stung der Ukraine mit Waffen aus ihrer eigenen Produktion, was einen Ausbau der EU-R&uuml;stungsindustrie beg&uuml;nstigt. Der 28-Punkte-Plan sieht die Nutzung der Mittel f&uuml;r den Wiederaufbau der Ukraine vor. Dar&uuml;ber hinaus enth&auml;lt er Einschr&auml;nkungen f&uuml;r die Streitkr&auml;fte der Ukraine, die wom&ouml;glich mit den Pl&auml;nen mehrerer EU-Staaten f&uuml;r profitable R&uuml;stungsexporte in das Land kollidieren. Gelingt es Berlin und Br&uuml;ssel, sich mit ihren Forderungen durchzusetzen, droht der 28-Punkte-Plan zu scheitern. Der Krieg dauerte dann weiter an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10209\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine-Verhandlungen in Genf: &bdquo;Die Europ&auml;er sind Zaungast und zahlen&ldquo;<\/strong><br>\nErich Vad, ehemaliger Milit&auml;rberater von Angela Merkel, ordnet den amerikanischen Friedensplan ein. Die Europ&auml;er sollten die Verhandlungen nicht torpedieren. Ein Interview. [&hellip;]<br>\nDer amerikanische Plan ist im Vergleich zu den Initiativen, die es aus Brasilien, China, S&uuml;dafrika, dem Vatikan und anderen Staaten gab, sehr viel konkreter. Ich finde es deswegen auch fehl am Platz, jetzt von der europ&auml;ischen Seite nur zu kritisieren und hysterisch von Kapitulation zu reden, ohne endlich eigene konstruktive Vorschl&auml;ge zu machen. Europa hatte fast dreieinhalb Jahre Zeit dazu, und gekommen ist nichts. Dieser Friedensplan ist nicht perfekt, aber er ist auf jeden Fall substanziell mehr als alles, was in der Vergangenheit gemacht worden ist. Die Europ&auml;er haben au&szlig;erdem nichts unternommen, was zu einem Interessenausgleich und Dialog mit Russland h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nWas ich sehr wichtig finde, ist die im Friedensplan offensichtlich vorgesehene Verl&auml;ngerung des &bdquo;New Start&ldquo;-Abkommens, das im Februar 2026 ausl&auml;uft. Das ist ein Abkommen zur Begrenzung der strategischen Tr&auml;gersysteme und Gefechtsk&ouml;pfe der USA und Russlands. Eine Verl&auml;ngerung w&auml;re ein ganz wichtiger Baustein f&uuml;r die Revitalisierung von R&uuml;stungskontrolle und Abr&uuml;stung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ukraine-verhandlungen-in-genf-die-europaeer-sind-zaungast-und-zahlen-li.10006955%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Warum Merz von den Ukraine-Verhandlungen wusste &ndash; und dennoch unt&auml;tig blieb<\/strong><br>\nEuropa verf&auml;llt in Panik, weil Washington, Kiew und Moskau im Geheimen &uuml;ber einen Frieden verhandeln. Doch Merz wusste seit l&auml;ngerem von den Gespr&auml;chen. Warum hat er nicht reagiert? [&hellip;]<br>\nNach einem ersten Schreckmoment gab sich das Kanzleramt &uuml;berrascht. Man habe keine Kenntnis von amerikanisch-russischen Gespr&auml;chen &uuml;ber einen Ukraine-Friedensplan, sagte Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) am Dienstag. Die Aussagen des wichtigen US-Sondergesandten Steve Witkoff seien &bdquo;durchaus verst&ouml;rend&ldquo;, erkl&auml;rt er bei RTL und ntv. Es mutete an, &bdquo;als ob Putin damit Kriegsziele erreichen k&ouml;nnte, die er auf dem Schlachtfeld nicht erreicht hat&ldquo;. Auch Wadephul versichert, die Bundesregierung sei &uuml;ber den 28-Punkte-Plan nicht &bdquo;gebrieft worden&ldquo;.<br>\nDie Fakten sprechen allerdings eine andere Sprache: Der Berliner Zeitung liegen &uuml;bereinstimmende Berichte vor, wonach das Kanzleramt bereits am 4. November &uuml;ber den Friedensplan informiert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/panik-in-berlin-hat-merz-ukraine-verhandlungen-verpennt-li.10006798?id=b8c25b69367541b6b5597635dc8bb0da\">Berliner Zeitung (Bezahlschranke)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>F&uuml;r Europa wird nichts zu lernen teuer<\/strong><br>\nIn einem dynamisch sich ver&auml;ndernden Umfeld ist der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj innerhalb der n&auml;chsten Tage gezwungen, Stellung zum Friedensplan der US-Administration Trump zu nehmen, die ihm wenig Raum f&uuml;r Nachbesserungen belassen will. US-Pr&auml;sident Donald Trump l&auml;sst ihm beinahe nur die Handlungsoptionen &bdquo;take it or leave it&ldquo; und die europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten Selenskyjs k&ouml;nnen ihm wenig Unterst&uuml;tzung bieten (1). Selenskyj steht im Wesentlichen allein da.<br>\nDie milit&auml;rische Lage der Ukraine verschlechtert sich mit zunehmender Geschwindigkeit und in der vergangenen Woche kam Selenskyj nun auch innenpolitisch unter Druck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/fuer-europa-wird-nichts-zu-lernen-teuer\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Rheinmetall Aktie: Friedensangst schockt Anleger<\/strong><br>\nDie B&ouml;rse kennt keine Gnade. Medienberichte &uuml;ber einen konkreten Friedensplan der US-Regierung f&uuml;r den Ukraine-Konflikt reichen aus, um den gesamten europ&auml;ischen Verteidigungssektor ins Mark zu treffen. Anleger ziehen sich fluchtartig aus den Highflyern der vergangenen Monate zur&uuml;ck &ndash; die Bef&uuml;rchtung: prognostizierte Wachstumsraten und Auftragsvolumina k&ouml;nnten deutlich geringer ausfallen als eingepreist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boerse-express.com\/news\/articles\/rheinmetall-aktie-friedensangst-schockt-anleger-842841\">boerse-express<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Daran zeigt sich mal wieder, dass das Kapital wie ein scheues Reh ist. In diesem Fall reagiert es &ndash; bzw. die Akteure im Hintergrund &ndash; jedoch pervers, wenn es den Frieden scheut.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Reisen, R&uuml;stung, Guttenberg: Wie Elnet Politik und Unternehmen zusammenbringt<\/strong><br>\nNiemand l&auml;dt mehr Abgeordnete auf Reisen ein als der gemeinn&uuml;tzige Verein Elnet, den Ex-Minister Guttenberg mitgr&uuml;ndete. Die Geldgeber sollen verborgen bleiben.<br>\nVor einiger Zeit lie&szlig;en sich Abgeordnete zu einer Reise einladen. Als sie zur&uuml;ck waren, zeigte sich ein Lobbyist hoch erfreut: &ldquo;Jetzt geht der gr&ouml;&szlig;te R&uuml;stungsexport in Israels Geschichte nach Deutschland.&rdquo;<br>\nHier spricht David Siegel. Er ist Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer einer amerikanischen Organisation, die einen weitgehend unbekannten Verein in Deutschland finanziert: Elnet. Die Abgeordneten waren nicht auf Einladung der israelischen Regierung oder auf Kosten des Bundestags, sondern mit Elnet gereist. Es sollte nicht die einzige bezahlte Reise sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/recherchen\/lobbyismus\/wie-elnet-politik-und-unternehmen-zusammenbringt\">abgeordnetenwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Wehrpflicht kommt ohne Gegenwehr<\/strong><br>\nObwohl die Mehrheit der Jugendlichen in Umfragen gegen die Wehrpflicht ist, haben offizielle Sch&uuml;lervertreter keine prinzipielle Kritik ge&uuml;bt. Damit geht die Aufgabe, den Unmut auszudr&uuml;cken, auf Initiativen wie den Schulstreik am 5. Dezember &uuml;ber.<br>\nMonatelang wurde &uuml;ber eine neue Wehrpflicht gestritten, vergangene Woche stellte die Bundesregierung klar: Der Staat wird junge M&auml;nner bald erneut zum Dienst verpflichten. Hunderttausende Heranwachsende werden ab dem Sommer 2027 wieder gemustert &ndash; also darauf untersucht, ob sie k&ouml;rperlich und seelisch taugen, um f&uuml;rs Vaterland zu k&auml;mpfen und zu sterben. Von Freiwilligkeit macht sich der Staat dabei garantiert nicht abh&auml;ngig: Auch das wurde von den Regierenden verk&uuml;ndet. Es wird eine Bedarfswehrpflicht geben, was bedeutet, dass der Staat so viele junge M&auml;nner zum Dienst in der Armee verpflichtet, wie er selbst f&uuml;r n&ouml;tig erachtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/aufruestung-schuelerkonferenz-frieden-schulstreik-wehrpflicht\">Ole Nymoen auf Jcaobin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bundeswehr plant neue Musterungszentren &ndash; auch in Berliner Kaufh&auml;usern?<\/strong><br>\nDas Bundesverteidigungsministerium treibt den Aufbau der neuen Musterungsstellen f&uuml;r den Wehrdienst voran. Falls das von der Regierung beschlossene Wehrdienstgesetz auch durch den Bundestag und Bundesrat geht, sollen bundesweit 24 neue Musterungszentren f&uuml;r die Bundeswehr entstehen. Das teilte eine Sprecherin des Ministeriums rbb|24 am Freitag auf Anfrage mit. Dabei k&ouml;nnte es auch zu Anmietungen ehemaliger Warenhausfl&auml;chen in Berlin kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2025\/11\/wehrdienst-bundeswehr-bundesverteidigungsministerium-musterung-kaufhaeuser-berlin.html\">rbb24<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Das Vierte Reich gegen die virtuelle Ukraine: Berlin ist ver&auml;rgert &uuml;ber Selenskij<\/strong><br>\nFriedrich Merz ist ein ungeliebter, vom Pech verfolgter und langweiliger Kanzler, aber dennoch ehrgeizig: Er baut das &ldquo;Vierte Reich&rdquo; auf. Eine R&uuml;ckkehr zu den guten alten (wohlhabenden und ruhigen) Zeiten, wie unter der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel, wird als unm&ouml;glich angesehen: Das Erdgas wird nicht mehr so billig sein, der Lebensstandard nicht mehr so hoch und die Industrie nicht mehr so wettbewerbsf&auml;hig. Aber Merz konnte Merkel noch nie aushalten und hat eine andere Vision: eine neue Militarisierung Deutschlands.<br>\nBis zum Ende des Jahrzehnts soll das j&auml;hrliche Milit&auml;rbudget der Bundesrepublik Deutschland 150 Milliarden Euro erreichen. Zum Vergleich: In Frankreich sind es nur 80 Milliarden Euro &ndash; und dort macht man sich bereits Gedanken. Die vorherige Militarisierung ihrer Nachbarn hatte f&uuml;r die Franzosen unangenehme Folgen. Und die davor auch. Und zwar nicht nur f&uuml;r sie, sondern f&uuml;r ganz Europa.<br>\nParallel dazu plant Berlin die Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/262140-das-vierte-reich-gegen-die-virtuelle-ukraine\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Polnische Eisenbahn&rdquo;sabotage&rdquo; l&auml;uft planm&auml;&szlig;ig f&uuml;r Europas milit&auml;rischen Schengen-Plan<\/strong><br>\nDie Militarisierung Europas und seine &bdquo;NATO-isierung&ldquo; bedeuten eine beispiellose und unfassbare Umverteilung &ouml;ffentlicher Gelder hin zu R&uuml;stungskonzernen.<br>\nDie Europ&auml;ische Kommission schl&auml;gt vor, die Europ&auml;ische Union mit ihren 27 Mitgliedstaaten zu einem nahtlosen Gebiet f&uuml;r NATO-Transporte zu machen. Das Konzept sieht die Schaffung eines &bdquo;milit&auml;rischen Schengen&ldquo; analog zur Freiz&uuml;gigkeit von Zivilisten innerhalb der EU vor.<br>\nDiese umstrittene Idee wird von NATO-freundlichen europ&auml;ischen Politikern vehement unterst&uuml;tzt. Der Stellvertreterkrieg in der Ukraine gegen Russland und die eskalierenden Spannungen eines umfassenderen Krieges haben die weitreichende Militarisierung der EU als einheitlichen Block vorangetrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2025_11_21_polnischeeisenbahnsabotage.htm%20\">Antikrieg<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die engen Verbindungen von EU und NATO sind offensichtlich. Mehrfach-Mitgliedschaften bestehen ja. Die EU f&uuml;r sich ist auch ein <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/396620\/0a70a7885e83aca60333593f753ccbbf\/kollektiver-beistand-in-der-eu-data.pdf\">Milit&auml;rb&uuml;ndnis<\/a>, nicht lediglich die NATO. Die EU ist ein Milit&auml;rb&uuml;ndnis vor allem ohne USA und Gro&szlig;britannien, die jedoch dennoch ihren Einfluss aus&uuml;ben k&ouml;nnen &ndash; insbesondere dank zahlreicher deutscher Spitzenpolitiker mit US-Netzwerken (BlackRock, Pfizer usw.).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nord-Stream: Ex-Kanzler Scholz vor einem Ausschuss mit den falschen Fragen<\/strong><br>\nOlaf Scholz ist vor einem Untersuchungsausschuss in Schwerin angetreten und hat dort ausgesagt. Und es ist fast &uuml;berall eine gro&szlig;e Nachricht. Nur, dass es der falsche Ausschuss mit den falschen Fragen war, weil die richtigen in Deutschland immer noch nicht gestellt werden. (&hellip;)<br>\nNein, Thema dieses Untersuchungsausschusses ist die &ldquo;Klimastiftung Mecklenburg-Vorpommern&rdquo; und au&szlig;erdem die Frage, wie man denn je f&uuml;r diese Pipeline habe sein k&ouml;nnen, die doch Gas von den b&ouml;sen Russen nach Deutschland transportierte. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend dieser seltsame Untersuchungsausschuss l&auml;uft, der ungef&auml;hr so sinnvoll ist, wie sich bei einem Mordfall an einem Bahnsteig auf die Untersuchung der Fahrkarte zu konzentrieren, wird in Polen ein Mann freigelassen, der, zumindest nach &Uuml;berzeugung der deutschen Generalbundesanwaltschaft, den Sprengsatz mit gelegt haben soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/262535-nord-stream-ex-kanzler-scholz\/%20\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Selbst wenn Ex-Kanzler Scholz vor einem richtigen Ausschuss mit den richtigen Fragen h&auml;tte aussagen m&uuml;ssen, ist zu bef&uuml;rchten, dass er sich an sein Schweigen neben US-Pr&auml;sident Biden nicht erinnert als dieser auch auf Nachfragen hin versichert hat, die USA h&auml;tten die Mittel NordStream zu beenden. Erinnert sei u.a. an diese Beitr&auml;ge:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92030\">Kanzler Scholz ist noch weniger souver&auml;n als das Land, das er regiert<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><\/em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88560\">Die Anschl&auml;ge auf Nord Stream und der Elefant im Raum<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p>dazu auch: <strong>Scholz zu Nord Stream 2: Abh&auml;ngigkeit von Russland war Fehler<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat im Untersuchungsausschuss zur Nord-Stream-2-Pipeline erkl&auml;rt, er habe sich schon Jahre vor Russlands &Uuml;berfall auf die Ukraine f&uuml;r den Bau von LNG-Terminals an der deutschen K&uuml;ste eingesetzt. Die Abh&auml;ngigkeit von russischem Gas sei r&uuml;ckblickend ein Fehler gewesen. &ldquo;Ich habe es nie verstanden, warum Deutschland anders als viele andere L&auml;nder, zum Beispiel Belgien, nicht neben einer Pipeline-Infrastruktur auch eine LNG-Infrastruktur errichtet hat&rdquo;, so der Ex-Kanzler. (&hellip;)<br>\nLaut Scholz versuchte die Bundesregierung, die angedrohten US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 abzuwenden. Deutschland bot der US-Regierung Investitionen in LNG-Terminals an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/mecklenburgvorpommern\/ex-kanzler-scholz-als-zeuge-im-u-ausschuss-zur-nord-stream-2,scholz-1712.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die UNO bekennt sich zum Kolonialismus: Eine Analyse des Mandats des Sicherheitsrats f&uuml;r die US-Kolonialverwaltung des Gazastreifens<\/strong><br>\nDie Unterst&uuml;tzung des Trump-Plans f&uuml;r Gaza durch den Sicherheitsrat ignoriert das V&ouml;lkerrecht, bestraft die Pal&auml;stinenser und belohnt die Verantwortlichen f&uuml;r den V&ouml;lkermord.<br>\nMehr als zwei Jahre nach Beginn des V&ouml;lkermords in Pal&auml;stina hat der UN-Sicherheitsrat endlich gehandelt. Doch anstatt das V&ouml;lkerrecht durchzusetzen, die Opfer zu sch&uuml;tzen und die T&auml;ter zur Rechenschaft zu ziehen, verabschiedete er eine Resolution, die zentrale Bestimmungen des V&ouml;lkerrechts offen missachtet, die Opfer entmachtet und weiter bestraft sowie die T&auml;ter belohnt und st&auml;rkt.<br>\nAm beunruhigendsten ist, dass die Kontrolle &uuml;ber Gaza und die &Uuml;berlebenden des V&ouml;lkermords den Vereinigten Staaten von Amerika, einem Mitt&auml;ter des V&ouml;lkermords, &uuml;bergeben wird und die Beteiligung des israelischen Regimes an Entscheidungsprozessen vorgesehen ist. Den Pal&auml;stinensern selbst soll nach diesem Plan jegliche Beteiligung an Entscheidungen &uuml;ber ihre Rechte, ihre Regierungsf&uuml;hrung und ihr Leben verwehrt bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2025_11_20_dieunobekenntsich.htm%20\">Antikrieg<\/a>\n<p>dazu: <strong>Neue Daten belegen 98 pal&auml;stinensische Todesf&auml;lle in israelischer Haft seit dem 7. Oktober<\/strong><br>\nObduktionsberichte und Aussagen ehemaliger H&auml;ftlinge deuten darauf hin, dass viele an Folter, medizinischer Vernachl&auml;ssigung und Nahrungsentzug starben. Laut einer durchgesickerten Datenbank des israelischen Geheimdienstes handelte es sich bei Dutzenden um Zivilisten.<br>\nMindestens 98 Pal&auml;stinenser sind seit dem 7. Oktober 2023 in israelischen Gef&auml;ngnissen und Milit&auml;rhaftanstalten gestorben, in vielen F&auml;llen offenbar als direkte Folge von Folter, medizinischer Vernachl&auml;ssigung und Nahrungsentzug durch Soldaten und Gef&auml;ngnisbeamte. Von den aus dem Gazastreifen Inhaftierten, die die Mehrheit bilden, wurde weniger als ein Drittel von der israelischen Armee selbst als Militante eingestuft &ndash; was bedeutet, dass Israel f&uuml;r den Tod Dutzender pal&auml;stinensischer Zivilisten in Haft verantwortlich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2025_11_19_neuedatenbelegen.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Grossmacht USA erpresst die zerst&uuml;ckelte EU und die Schweiz<\/strong><br>\nEntweder nachgeben oder h&ouml;here Z&ouml;lle: Je st&auml;rker Grossm&auml;chte sind, desto mehr missbrauchen sie ihre Macht.<br>\nGegenw&auml;rtig dominiert das Nachgeben. Die EU reguliert US-Tech-Konzerne weniger streng als geplant und importiert noch mehr hoch subventionierte US-Agrarprodukte, Frackinggas sowie US-Waffen. Die Schweiz verzichtet darauf, digitale Dienstleistungen zu besteuern, und soll mehr US-Waffen und Agrarprodukte kaufen. Die einseitig verlangten Z&ouml;lle werden geschluckt.<br>\nKeine Regierung protestiert &ouml;ffentlich dagegen, dass die Zollpolitik der USA gegen lange erarbeitete Vereinbarungen der Welthandelsorganisation WTO verst&ouml;sst. Das k&ouml;nnte die US-Regierung ver&auml;rgern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/die-grossmacht-usa-erpresst-die-zerstueckelte-eu-und-die-schweiz\/%20\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist von &bdquo;Gro&szlig;m&auml;chten&ldquo; die Rede. Allerdings beschr&auml;nkt sich der aufgezeigte Machtmissbrauch auf die USA und die Sowjetunion, die nicht mehr existiert. China und Russland werden zwar als Gro&szlig;m&auml;chte erw&auml;hnt, aber Beispiele f&uuml;r deren Machtmissbrauch werden nicht genannt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das fossile Zeitalter endet, nur der Plan fehlt<\/strong><br>\nDamit hatte niemand gerechnet: Die Verhandlungen auf der Klimakonferenz endeten in einem Showdown zwischen denen, die f&uuml;r Klimaschutz k&auml;mpfen &ndash; und denen, die ihn vehement verhindern wollen. Und zumindest in einem konnten sich Letztere am Ende durchsetzen: Einen Plan f&uuml;r den Ausstieg aus &Ouml;l, Kohle und Gas findet sich in der Abschlusserkl&auml;rung der COP30 in Brasilien nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/2025-11\/abschluss-klimakonferenz-cop30-belem-klimapolitik%20\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zu wenig, zu sp&auml;t<\/strong><br>\nAber 83 Staaten sind weniger als die H&auml;lfte der 194, die f&uuml;r eine Konsensentscheidung n&ouml;tig w&auml;ren. Es fehlten die gro&szlig;en &Ouml;l- und Gas-L&auml;nder genauso wie andere wichtige Schwellenl&auml;nder. Die 83 Verb&uuml;ndeten stellten weniger als zehn Prozent der globalen Produktion und des Verbrauchs von Kohle, &Ouml;l und Gas.<br>\nDie Allianz der kleinen Inselstaaten habe nicht geschlossen sprechen k&ouml;nnen, berichtete der gut vernetzte Bals &ndash; Singapur sei ausgeschert. Die Allianz der &auml;rmsten Staaten auch nicht, weil Senegal sich quergestellt habe. &bdquo;&Uuml;ber Nacht sind Russland, Saudi-Arabien, China und Nigeria zur Konferenzleitung gegangen und haben gesagt, sie unterst&uuml;tzten das nicht&ldquo;, sagte Bals. &bdquo;Dann wusste sie nicht mehr, wie sie einen Konsens herstellen sollen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/UN-Klimakonferenz-enttaeuscht\/!6131803\/%20\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Klimakonferenz COP30 in Brasilien beendet &ndash; Keine Einigung &uuml;ber fossile Energietr&auml;ger<\/strong><br>\nInsbesondere die EU und ihre Mitgliedsl&auml;nder wollten einen verbindlichen Fahrplan, &Ouml;lf&ouml;rderl&auml;nder und aufsteigende Industriel&auml;nder wie China und Indien waren gegen feste Verpflichtungen. Beschlossen wurde, dass reiche Staaten ihre Klimahilfen an &auml;rmere L&auml;nder zur Kompensation f&uuml;r die Folgen der Erderhitzung bis 2035 verdreifachen.<br>\nDie Tagesschau zitiert den deutschen Bundesumweltminister Carsten Schneider mit der Aussage, er sei &ldquo;ein bisschen entt&auml;uscht&rdquo;, dass die &Ouml;lstaaten &ldquo;mit einer Blockade&rdquo; ehrgeizigere Beschl&uuml;sse verhindert h&auml;tten. Im Abschlussdokument sei nicht die Rede von fossilen Energietr&auml;gern, auch &Ouml;l, Kohle und Gas werden nicht explizit genannt &ndash; au&szlig;er im Begriff &ldquo;Treibhausgase&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/international\/262604-klimakonferenz-cop-30-in-brasilien-endet-ohne-fahrplan\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Arbeitszeitgesetz: Maximale Arbeitszeit, Pausen, &Uuml;berstunden<\/strong><br>\nF&uuml;r die t&auml;gliche Arbeitszeit gelten gesetzliche Grenzen. Die will die Bunderegierung jetzt einrei&szlig;en. Alles, was Besch&auml;ftigte dar&uuml;ber wissen m&uuml;ssen, &uuml;ber Nacht- und Sonntagsarbeit, Pausen, Ruhezeiten und Ausnahmeregelungen (&hellip;)<br>\nDer vom Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) einberufene Sozialpartnerdialog zum Arbeitszeitgesetz ist beendet. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine Mitgliedsgewerkschaften lehnen die geplante Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes und eine Abschaffung des Achtstundentags weiterhin entschieden ab.<br>\nDer Dialog habe gezeigt, dass das Arbeitszeitgesetz in seiner jetzigen Form funktioniert, so die offizielle Stellungnahme des DGB. Die geplanten &Auml;nderungen w&uuml;rden nur Chaos stiften und zu Rechtsunsicherheit f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/themen\/arbeit\/++co++3a8fac4e-0069-11ee-8da9-001a4a160129\">ver.di<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>SPD-Nachwuchs will Rentensystem radikal umkrempeln &ndash; Systemwechsel zur Einheitsrente gefordert<\/strong><br>\nDas Kernst&uuml;ck der Juso-Pl&auml;ne: S&auml;mtliche Berufsgruppen &ndash; von Selbstst&auml;ndigen &uuml;ber Bundestagsabgeordnete bis hin zu Beamt:innen &ndash; sollen k&uuml;nftig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Nur so k&ouml;nne eine gerechte Umverteilung von Wohlhabenden zu Geringverdienern funktionieren, argumentiert die SPD-Jugendorganisation in ihrem Initiativantrag. &bdquo;Nur wenn Menschen mit hohen Einkommen wie Menschen mit geringen und mittleren Einkommen Teil des gleichen Systems sind, kann auch innerhalb des Rentensystems effektiv umverteilt werden&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Papier.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/spd-nachwuchs-will-rentensystem-radikal-umkrempeln-systemwechsel-zur-einheitsrente-gefordert-94050274.html%20\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erfreulich ist, dass der Jugendverband der SPD ein anderes Rentensystem anstrebt als die Parteispitze. Offensichtlich haben die jungen Menschen in der SPD ein besseres Verst&auml;ndnis &uuml;ber Gerechtigkeit und Sozialpolitik. Ob sie sich durchsetzen werden, ist fraglich, aber wer nicht einmal einen Versuch zur Ver&auml;nderung wagt, hat bereits aufgegeben und verloren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>IW-Studie: Deutschland ist Spitzenreiter bei Sozialausgaben<\/strong><br>\nDeutschland gibt mehr Geld f&uuml;r die soziale Sicherung aus als andere europ&auml;ische Staaten.<br>\nDas geht aus einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft hervor. Demnach wendet die Bundesrepublik 41 Prozent ihres Etats f&uuml;r Renten,- Kranken- und Arbeitslosenversicherung sowie f&uuml;r das B&uuml;rgergeld auf. &Ouml;sterreich, die Schweiz und Skandinavien geben jeweils 40 Prozent f&uuml;r die soziale Sicherung aus, in den Benelux-Staaten sind es 38 Prozent. Besonders hoch sind hierzulande laut Studie auch die Aufwendungen f&uuml;r die &ouml;ffentliche Verwaltung. Sie seien von 2001 bis 2023 von gut sieben auf elf Prozent gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/deutschland-ist-spitzenreiter-bei-sozialausgaben-102.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.P.:<\/strong> Unter Sozialausgaben werden aufgef&uuml;hrt: &bdquo;41 Prozent ihres Etats f&uuml;r Renten,- Kranken- und Arbeitslosenversicherung&ldquo;. Ich finde es eine unglaubliche Frechheit, Versicherungsleistungen als Sozialausgaben zu titulieren! Aber heute hei&szlig;en Altersheime ja auch Seniorenresidenz und bald soll Krieg den Frieden sichern &ndash; ersetzen w&auml;re wohl besser. Die aufgef&uuml;hrten Leistungen wurden bezahlt, durch die entsprechenden Versicherungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schock-Umfrage: Neuer Rekord bei Menschen, die Miete und Kredite nicht zahlen k&ouml;nnen<\/strong><br>\nDemnach mussten 34 Prozent der Befragten in den vergangenen sechs Monaten die Zahlung von Rechnungen hinausz&ouml;gern und 26 Prozent ihr Konto &uuml;berziehen. Elf Prozent konnten ihre Miete oder Kreditrate nicht zahlen &ndash; so viele wie nie zuvor seit Beginn der Erhebung im Jahr 2020. 17 Prozent haben in den vergangenen sechs Monaten einen Kredit aufgenommen. Auch dieser Wert ist im Vergleich zu Oktober 2024 mit elf Prozent deutlich gestiegen.<br>\nZu den Verlierern dieser Entwicklung z&auml;hlen Geringverdiener und junge Menschen. So haben 14 Prozent der Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen unter 2000 Euro in den vergangenen sechs Monaten Miet- oder Ratenzahlungen f&uuml;r ihre Wohnung oder ihr Haus ausgesetzt. Bei den 18- bis 25-J&auml;hrigen waren es sogar 26 Prozent. Zudem haben 45 Prozent der jungen Menschen Rechnungen nicht p&uuml;nktlich bezahlt und 36 Prozent ihr Konto &uuml;berzogen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hna.de\/wirtschaft\/schock-umfrage-neuer-rekord-bei-menschen-die-miete-und-kredite-nicht-zahlen-koennen-zr-94046689.html\">HNA<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Warum reiche Privatpersonen gerade Milliarden in Hedgefonds investieren<\/strong><br>\nDie f&uuml;nf Billionen US-Dollar (ca. 4,3 Billionen Euro) schwere Hedgefonds-Branche wird von einigen der gr&ouml;&szlig;ten Geldpools der Welt gest&uuml;tzt. Und zwar von Renten, Stiftungen und Staatsfonds.<br>\nDiese namhaften Institutionen stehen jedoch vor einem Liquidit&auml;tsengpass, da ihr Kapital in illiquiden Private Equity und Risikofonds gebunden ist. F&uuml;r Hedgefonds, die wachsen wollen, gibt es laut Goldman Sachs Billionen von Dollar au&szlig;erhalb der Institutionen, die an der Aktion teilhaben wollen.<br>\nPrivatverm&ouml;gen &ndash; also Gelder, die auf Plattformen von Private-Banking-Abteilungen gro&szlig;er Institute wie Goldman Sachs sowie von Verm&ouml;gensberatern wie Merrill Lynch, unabh&auml;ngigen Beratern und Family-Offices gehalten werden &ndash; zeigen ein starkes Interesse an Hedgefonds. Diese Anleger dr&auml;ngen zunehmend in den Markt. Zudem verf&uuml;gen sie &uuml;ber erhebliche Kapitalreserven, die sie investieren m&ouml;chten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/hedgefonds-rekord%e2%80%91fundraising-durch-private-investoren\/\">Business Insider<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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