{"id":14262,"date":"2012-08-27T09:00:24","date_gmt":"2012-08-27T07:00:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14262"},"modified":"2016-05-11T10:25:45","modified_gmt":"2016-05-11T08:25:45","slug":"agenda-2020-das-schuren-von-angsten-als-mittel-die-agenda-2010-voranzutreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14262","title":{"rendered":"Agenda 2020: Das Sch\u00fcren von \u00c4ngsten als Mittel, die Agenda 2010 voranzutreiben"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem die verelendende Schock-Therapie f&uuml;r die s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;nder inzwischen die Hoheit an den Stammtischen gewonnen hat, wird nun die Angst vor den &bdquo;zwei- bis dreistelligen Milliardenlasten, die auf den deutschen Steuerzahler zukommen&ldquo; gesch&uuml;rt und nicht nur von den Griechen sondern auch von den Deutschen verlangt, &bdquo;die notwendigen Anstrengungen zu unternehmen&ldquo; um &bdquo;endlich f&uuml;r eine nachhaltige Sanierung der eigenen Staatsfinanzen zu sorgen&ldquo;, um &bdquo;Staat und Wirtschaft fit f&uuml;r die Zukunft zu machen&ldquo;. Die Haftung der Steuerzahler f&uuml;r das Versagen der Politik und der Finanzwirtschaft wird von den Propaganda-Bataillonen der Konservativen unter den Teppich gekehrt und zur Rettung aus der Krise &bdquo;ein reformpolitischer Neustart&ldquo;, eine &bdquo;Agenda 2020&ldquo; gefordert. Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><p>Die <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article108798784\/Das-ist-der-15-Punkte-Plan-fuer-Deutschland.html\">erzkonservative &bdquo;Welt am Sonntag&ldquo;<\/a>, f&uuml;r die selbst die schwarz-gelbe Regierung viel zu lasch agiert, hat schon mal die Vorschl&auml;ge der neoliberalen Propaganda-Agenturen in f&uuml;nfzehn &bdquo;Spar- und Reformvorschl&auml;ge&ldquo; zusammengefasst. Eine &bdquo;Agenda 2020&ldquo; m&uuml;sse dringend in Angriff genommen werden m&uuml;ssten, &bdquo;dass wir nicht zur&uuml;ckfallen und das verschenken, was wir uns m&uuml;hsam erarbeitet haben&ldquo;. Vom Institut der deutschen Wirtschaft, &uuml;ber den IWF, dem inzwischen privaten Versicherungsberater, Bert R&uuml;rup, dem Sachverst&auml;ndigenrat, dem von der Post gesponserten IZA , der OECD bis hin zu Wolfgang Clement sind in dieser &bdquo;Agenda 2020&ldquo; die &bdquo;Reform&ldquo;-Vorschl&auml;ge der &uuml;blichen Verd&auml;chtigen zusammengeklaubt.  <\/p><p>Das Prinzip dieser &bdquo;Reformen&ldquo; ist schlicht: <\/p><p>Die Dosis der Rezeptur, die die Umverteilung von unten nach oben vorangetrieben und die Spaltung in Arm und Reich vertieft hat, die Lohn- und Steuerdumping erm&ouml;glicht hat, prek&auml;re Arbeit zur Normalit&auml;t werden lie&szlig; und den Abbau des Sozialstaat forciert hat, soll einmal mehr erh&ouml;ht werden. <\/p><p>Die von der neoliberalen Droge Abh&auml;ngigen verlangen mehr vom gleichen &bdquo;Stoff&ldquo;:<\/p><ol>\n<li>Steuersystem: Abschaffung der Gewerbesteuer, die Mehrwertsteuer und die Einkommensteuer m&uuml;ssten vereinfacht. Schon die Debatte &uuml;ber Transaktionssteuern, Verm&ouml;gensabgaben oder die Reichensteuer schade &bdquo;dem Wirtschaftsstandort Deutschland&ldquo;.\n<p><em>Anmerkung: Der Unternehmenssteuersenkungswahn soll also weiter vorangetrieben und die Steuern f&uuml;r die Masse der Bev&ouml;lkerung sollen erh&ouml;ht werden. Jede Besteuerung der explodierenden Spitzeneinkommen oder der exorbitant angestiegenen Verm&ouml;gen oder des schnellen Geldes im Finanzkasino gilt nat&uuml;rlich als Gift f&uuml;r den &bdquo;Wirtschaftsstandort&ldquo;. Unter &bdquo;Wirtschaft&ldquo; wird offenbar nur noch die Erh&ouml;hung der Profite und der Boni der Manager und die Zunahme des Reichtums von einigen Wenigen verstanden.<\/em><\/p><\/li>\n<li>Altersgrenze: Die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 k&ouml;nne nur ein Anfang sein. Die Altersgrenze m&uuml;sse regelm&auml;&szlig;ig der steigenden Lebenserwartung angepasst werden; am besten w&auml;re es, die &bdquo;starre Altersgrenze&ldquo; einfach ganz abzuschaffen. Selbst Clements Vorschlag, dass auch 80-J&auml;hrige noch arbeiten sollten, wird ins Gespr&auml;ch gebracht. Damit k&ouml;nnten die Alten ihre Rentenanspr&uuml;che kr&auml;ftig aufbessern und Altersarmut verhindert werden. Der Sozialstaat w&auml;re entlastet.\n<p><em>Anmerkung: Die perfekte L&ouml;sung w&auml;re doch,  <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9502\">die Rente erst ab Ableben<\/a>, dann k&ouml;nnte man sich die Rentenversicherung gleich ganz ersparen. Man m&uuml;sste dann allerdings noch die private Altersvorsorge zur gesetzlichen Pflicht machen, damit w&uuml;rde man das Subventionsprogramm f&uuml;r die Finanzwirtschaft &bdquo;optimieren&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li>Einwanderung: Die Zuwanderung m&uuml;sse gezielt nach dem Bedarf des Arbeitsmarkts gesteuert werden. Ausl&auml;ndische Universit&auml;tsabsolventen m&uuml;ssten zum Bleiben motiviert werden.\n<p><em>Anmerkung: Das ohnehin schon ausgeh&ouml;hlte und durch die europ&auml;ische &Uuml;berwachungs-Union namens &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3039\">Frontex<\/a>&ldquo; leerlaufende Grundrecht auf Asyl sollte wohl am besten ersetzt werden, durch ein Anwerberecht, das f&uuml;r eine Reservearmee von Arbeitskr&auml;ften sorgt, um dann durch das &Uuml;berangebot an Arbeitnehmern die L&ouml;hne im Interesse der Wettbewerbsf&auml;higkeit weiter zu senken.<\/em><\/p><\/li>\n<li>Hartz IV: Senkung des Hartz-IV-Satzes f&uuml;r erwerbsf&auml;hige Leistungsbezieher um 30 Prozent. Wer keinen Job auf dem regul&auml;ren Arbeitsmarkt findet, dem m&uuml;sse der Staat eine &bdquo;Arbeitsgelegenheit&ldquo; bieten. Und nat&uuml;rlich darf die Forderung nach einem Kombilohn nicht fehlen.\n<p><em>Anmerkung: Das selbst vom Bundesverfassungsgericht geforderte &bdquo;Existenzminimum&ldquo; kann also locker um 30 Prozent unterschritten werden. Wer keinen Job findet, wird einfach zur Zwangsarbeit (&bdquo;Workfare&ldquo;) in &bdquo;Arbeitsgelegenheiten&ldquo; herangezogen. Und der Idealfall f&uuml;r die Wirtschaft ist nat&uuml;rlich der Kombilohn, das hei&szlig;t der (durch Steuersenkungen ausgeblutete) Staat bezahlt die L&ouml;hne.<\/em><\/p><\/li>\n<li>Ausgabenbremse: Die Schuldenbremse ist nicht genug. Sie beinhalte die Gefahr, dass die Politiker die Einnahmen  (Steuern) erh&ouml;hten. Deshalb komme aus der hiesigen Industrie der Vorschlag eine &bdquo;Staatsbremse&ldquo; einzuf&uuml;hren, wonach jede Mehrausgabe an anderer Stelle durch eine Minderausgabe zu decken w&auml;re.\n<p><em>Anmerkung: Die ohnehin nahezu jede staatliche Konjunktur- und Besch&auml;ftigungspolitik blockierende &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; soll also noch durch eine &bdquo;Staatsbremse&ldquo; in der Verfassung versch&auml;rft werden.<\/em><br>\n<em>&bdquo;Staatsbremse&ldquo; ist immerhin (noch)  eine ungeschminkte Umschreibung dessen, was  gemeint ist: N&auml;mlich den Staat vollends auszubremsen. &bdquo;Starve the beast&ldquo; (Hungert den Staat aus) war schon der Schlachtruf der Reagonomics und des Thatcherismus. Da auch der Staat von der Inflation betroffen ist, bedeutet allein dies einen weiteren kontinuierlichen Abbau des Sozialstaats und vor allem bedeutet die &bdquo;Staatsbremse&ldquo; einen absoluten Schutz vor einer gerechteren steuerlichen Heranziehung der Gewinner der Finanzkrise.<\/em><\/p><\/li>\n<li>K&uuml;ndigungsschutz: Streichung des gesetzlichen K&uuml;ndigungsschutzes. Ersatz durch ein Abfindungsmodell\n<p><em>Anmerkung: Dass jeder zweite neu abgeschlossene Arbeitsvertrag nur noch zeitlich befristet ist, dass die Zahl der Leiharbeiter, die jederzeit wieder vor die T&uuml;r gesetzt werden k&ouml;nnen, auf knapp eine Million gestiegen ist, dass die K&uuml;ndigungszeiten verk&uuml;rzt und K&uuml;ndigungsverfahren erleichtert wurden, das alles ist nicht genug. Dem Prinzip &bdquo;hire and fire&ldquo; soll endg&uuml;ltig zum Durchbruch verholfen werden.<\/em><br>\n<em>Bei einem Abfindungsmodell k&ouml;nnten dann K&uuml;ndigungen endlich ohne R&uuml;cksicht auf soziale Auswahlkriterien ausgesprochen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li>Familien: Kindergeld, Ehegattensplitting etc. auf den Pr&uuml;fstand.\n<p><em>Anmerkung: Interessant ist nur, dass die Interessenvertreter der Gro&szlig;-Wirtschaft das Elterngeld und das Betreuungsgeld in Frage stellen. Nichts gegen Frauenerwerbst&auml;tigkeit, aber wo &ndash; au&szlig;er bei der Forderung an den Staat nach einem &bdquo;umfassenden Betreuungsangebot&ldquo; &ndash; bleiben die Forderungen nach gleicher Bezahlung von Mann  und Frau, nach gleichen Aufstiegschancen, nach konkreten Angeboten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Es geht ausschlie&szlig;lich um K&uuml;rzungen bei der staatlichen Familienf&ouml;rderung. Wenn &uuml;berhaupt, sind Frauen bestenfalls als L&uuml;ckenb&uuml;&szlig;er f&uuml;r den Fachkr&auml;ftemangel erw&uuml;nscht, als Teilzeitkraft oder auf den beruflichen Bedarfsfeldern in schlecht bezahlten Pflegeberufen im Krankenhaus oder im Altersheim.<\/em><\/p><\/li>\n<li>Bildung: Arbeitnehmer m&uuml;ssen flexibel sein\n<p><em>Anmerkung: Die berufliche Weiterbildung liegt nach diesen Vorstellungen nat&uuml;rlich ausschlie&szlig;lich im Verantwortungsbereich der Arbeitnehmer selbst. Wer nicht sein Leben lang flexibel und anpassungsf&auml;hig ist, ist selbst schuld, wenn er auf der Strecke bleibt.<\/em><\/p><\/li>\n<li>Pflege: Pflicht zur zus&auml;tzlichen kapitalgedeckten Pflegeversicherung\n<p><em>Anmerkung: Der bisher (noch) freiwillige &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11213\">Pflege-Bahr<\/a>&ldquo; ist, nach dem Flop der Riester-Rente nicht genug. Die &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo;, d.h. die Arbeitskosten f&uuml;r die Unternehmen m&uuml;ssen weiter gesenkt werden, die Beitr&auml;ge f&uuml;r die gesetzliche Pflegesicherung blo&szlig; nicht erh&ouml;ht werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li>Gesundheit: &bdquo;Kopfpr&auml;mie&ldquo;, mehr Eigenbeteiligung bei den Gesundheitskosten.\n<p><em>Anmerkung: Mit der einkommensunabh&auml;ngigen &bdquo;Kopfpr&auml;mie&ldquo; f&uuml;r die Krankenversicherung (also f&uuml;r alle den gleichen Beitragssatz) w&uuml;rden die oberen Einkommen weiter entlastet und die Umverteilung von unten nach oben vorangetrieben. Die bisherigen Leistungseinschr&auml;nkungen bei Medikamenten und Behandlungsmethoden oder beim Zahnersatz, die Praxisgeb&uuml;hr, die Zuzahlung bei Medikamenten, die durch die &bdquo;Gesundheitsreform&ldquo; eingef&uuml;hrten Zuschl&auml;ge zur Krankenversicherung, alle diese Abw&auml;lzungen auf den R&uuml;cken der Patienten sind also noch nicht genug.<\/em><\/p><\/li>\n<li>Freiberufler: Deregulierung der Honorarordnungen f&uuml;r Freiberufler. Apotheken oder Notariate als Aktiengesellschaften\n<p><em>Anmerkung: Was den Banken recht, soll den Freiberuflern nur billig sein. Der Deregulierungswahn soll weitergehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li>Bundesl&auml;nder: Fusion kleinerer L&auml;nder mit gr&ouml;&szlig;eren Nachbarl&auml;ndern. Neuregelung der Zust&auml;ndigkeiten zwischen Bund, L&auml;ndern und Kommunen.\n<p><em>Anmerkung: Nachdem inzwischen der Systemwechsel vom &bdquo;kooperativen F&ouml;deralismus&ldquo; zum &bdquo;Wettbewerbsf&ouml;deralismus&ldquo; etwa im Bildungswesen erkennbar gescheitert ist und schon wieder an eine Aufhebung des &bdquo;Kooperationsverbotes&ldquo; im Grundgesetz nachgedacht wird, wollen die Hardliner des Wettbewerbsdenkens zwischen den staatlichen Ebenen den &bdquo;Wettbewerb&ldquo; sogar noch versch&auml;rfen und das Chaos in Deutschland noch erh&ouml;hen und zudem die Ungleichheit der Lebensverh&auml;ltnisse vorantreiben.<\/em><\/p><\/li>\n<li>Energie: Energiewende mittels marktwirtschaftlicher Prinzipien. Vom  &bdquo;planwirtschaftlichen System des Erneuerbare-Energien-Gesetz abr&uuml;cken.\n<p><em>Anmerkung: Das hei&szlig;t nicht mehr und nicht weniger, als dass die Energieoligopole weiter die zuk&uuml;nftige Energiepolitik bestimmen und die Markteinf&uuml;hrung erneuerbarer Energien zugunsten der fossilen Energietr&auml;ger oder gar der Verl&auml;ngerung der Laufzeiten f&uuml;r die Atomkraftwerke gestoppt werden soll.<\/em><\/p><\/li>\n<li>B&uuml;rokratie: B&uuml;rokratieabbau. Eine zentrale Kommission, die nach Regeln sucht, die Unternehmen g&auml;ngeln.\n<p><em>Anmerkung: Wieder einmal ist &bdquo;Deregulierung&ldquo; das Allheilmittel. Was hat eigentlich der Europabeauftragte f&uuml;r den B&uuml;rokratieabbau in Europa, der gewiss konservative Edmund Stoiber (CSU),  bisher vorgeschlagen. Niemand ist f&uuml;r B&uuml;rokratie, doch wenn es konkret um B&uuml;rokratieabbau geht, muss man immer wieder feststellen, dass die gr&ouml;&szlig;ten B&uuml;rokraten, die Lobbyisten der verschiedensten Unternehmenszweige sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li>Privatisierung: Es sei Zeit f&uuml;r einen neuen Privatisierungsschub: B&ouml;rsengang der &bdquo;Beamtenbahn&ldquo;, Nahverkehr, Wasserversorgung, M&uuml;llabfuhr k&ouml;nnen besser von Privaten erledigt werden.\n<p><em>Anmerkung: Nun soll also der absurde B&ouml;rsengang der Bahn, der zum Gl&uuml;ck durch die Finanzkrise gestoppt wurde, wieder angesto&szlig;en werden, obwohl in anderen L&auml;ndern, wie Neuseeland oder England schlechte Erfahrungen gemacht wurden und die &Ouml;ffentliche Hand sich gen&ouml;tigt sah, die Privatisierung (zumindest teilweise) wieder r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. Auch bei der Wasserversorgung (Berlin) oder bei der M&uuml;llabfuhr hat die Privatisierung nur dazu gef&uuml;hrt, dass die Preise dramatisch gestiegen  und die Versorgung schlechter geworden ist. Die einzigen, die einen Vorteil hatten, waren diejenigen, die an der Privatisierung verdient haben.<\/em> <\/p><\/li>\n<\/ol><p>Es geh&ouml;rt schon ein unglaubliches Ma&szlig; an Ignoranz dazu, dass die Ideologen des Neoliberalismus bei uns in Deutschland nun schon seit dem <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2625\">Lambsdorff-Papier vor nunmehr genau 30 Jahren<\/a> nichts dazu gelernt haben, und das sich in der gegenw&auml;rtigen dramatischen Krise ausdr&uuml;ckende Scheitern ihrer Ideologie nur dadurch zu bek&auml;mpfen versuchen, dass sie eine Erh&ouml;hung der Dosis ihrer Rezeptur fordern. <\/p><p>Als Antwort, der gerade durch ihre Ideologie der Deregulierung und der Marktgl&auml;ubigkeit verursachten Krise, verlangen sie nur eine weitere Versch&auml;rfung des Austerit&auml;tsregimes. <\/p><p>Sie haben nichts anzubieten, wie sich der &bdquo;Wohlstand f&uuml;r alle&ldquo; (Ludwig Erhard) erh&ouml;hen k&ouml;nnte, deshalb m&uuml;ssen sie mit geradezu mafi&ouml;sen Methoden, n&auml;mlich mit Einsch&uuml;chterung und der Verbreitung von &Auml;ngsten arbeiten, um der gro&szlig;en Mehrheit in der Bev&ouml;lkerung ihre bittere Medizin aufzuzwingen. Solange die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sich einsch&uuml;chtern lassen und sich nicht kollektiv dagegen stellen, werden die Politik und die Medien weiter die Erf&uuml;llungsgehilfen dieser &bdquo;Paten&ldquo; bleiben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem die verelendende Schock-Therapie f&uuml;r die s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;nder inzwischen die Hoheit an den Stammtischen gewonnen hat, wird nun die Angst vor den &bdquo;zwei- bis dreistelligen Milliardenlasten, die auf den deutschen Steuerzahler zukommen&ldquo; gesch&uuml;rt und nicht nur von den Griechen sondern auch von den Deutschen verlangt, &bdquo;die notwendigen Anstrengungen zu unternehmen&ldquo; um &bdquo;endlich f&uuml;r eine nachhaltige<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14262\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,129,205],"tags":[427,312,301,392],"class_list":["post-14262","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-neoliberalismus-und-monetarismus","tag-einkommensteuer","tag-reformpolitik","tag-rentenalter","tag-schuldenbremse"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14262","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14262"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14262\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33326,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14262\/revisions\/33326"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14262"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14262"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14262"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}