{"id":142650,"date":"2025-11-26T09:00:26","date_gmt":"2025-11-26T08:00:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142650"},"modified":"2026-01-27T11:56:51","modified_gmt":"2026-01-27T10:56:51","slug":"kampf-gegen-die-armut-nein-kampf-gegen-die-armen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142650","title":{"rendered":"Kampf gegen die Armut? Nein, Kampf gegen die Armen!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Bei-diesen-zwei-Hass-Saetzen-der-Politik-koennte-ich-zuschlagen-id30050048.html\">Der Gr&uuml;nder der Arche wirft Deutschland Versagen im Kampf gegen die Armut vor<\/a> &ndash; und das ist auch richtig. Zugleich verdeckt der Begriff &bdquo;versagen&ldquo; allerdings das tieferliegende Problem. Die deutsche Politik hat weder den Kampf gegen die Armut angenommen, noch tut sie wirklich etwas gegen die Armutszust&auml;nde im Land. Vielmehr wird ein Kampf gegen die Armen sichtbar. Damit sch&auml;digt die Politik auf lange Sicht das ganze Land. Statt einer Billion Euro f&uuml;r Kriegst&uuml;chtigkeit bedarf es unter anderem eines Sozialfonds f&uuml;r arme Kinder, der ma&szlig;geschneiderte L&ouml;sungen bietet, um der vererbten Armut den Garaus zu machen. Ein Kommentar von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5104\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-142650-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251126_Kampf_gegen_die_Armut_Nein_Kampf_gegen_die_Armen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251126_Kampf_gegen_die_Armut_Nein_Kampf_gegen_die_Armen_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251126_Kampf_gegen_die_Armut_Nein_Kampf_gegen_die_Armen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251126_Kampf_gegen_die_Armut_Nein_Kampf_gegen_die_Armen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=142650-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251126_Kampf_gegen_die_Armut_Nein_Kampf_gegen_die_Armen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"251126_Kampf_gegen_die_Armut_Nein_Kampf_gegen_die_Armen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Im angeblich so reichen Land Deutschland gibt es Armut. Diese Armut ist l&auml;ngst sichtbar. Jeder, der sie nicht ignorieren will, kann sie sehen. Armut auf den Stra&szlig;en, Obdachlose, Mitb&uuml;rger, die Pfandflaschen sammeln, lange Schlangen vor den Tafeln und Suppenk&uuml;chen: Das sind nur die offensichtlichen Hinweise, dass Deutschland ein Armutsproblem hat. Es ist die sichtbare Spitze des Eisbergs. Unter der Oberfl&auml;che verdichtet sich eine Armut, die viele Gesichter hat und kaum wahrgenommen wird. Da sind Kinder, die morgens ohne einen Cent in der Tasche aus dem Haus gehen. Da sind Kinder, deren Eltern ihnen gerade noch mit M&uuml;h und Not ein Pausenbrot mit auf den Weg geben k&ouml;nnen &ndash; wenn &uuml;berhaupt. Da sind Kinder und Jugendliche, die bei jeder Klassenfahrt fehlen oder zuvor irgendwo in der Familie haben betteln m&uuml;ssen, dass sie ein paar Euro Taschengeld f&uuml;r den Ausflug mitnehmen k&ouml;nnen. Da sind junge Erwachsene, die in Armut geboren wurden und es mit 18, 19, 20 Jahren immer noch nicht schaffen, den Anziehungskr&auml;ften ihres Armutsmilieus zu entkommen. Da sind M&auml;nner und Frauen, deren interne Lebensinfrastruktur unter dem Druck der finanziellen Lasten l&auml;ngst kollabiert ist. Da sind Menschen, die aufgrund der Armut psychisch und\/oder physisch am Ende ihrer Kr&auml;fte angelangt sind. Hier ist der Kampf mit &bdquo;dem Amt&ldquo; um ein paar Euro, hier der Pf&auml;ndungsbescheid und der Gerichtsvollzieher, da die Not, etwas kaufen zu m&uuml;ssen, was dringend ben&ouml;tigt wird, wof&uuml;r jedoch kein Geld da ist &ndash; und das nicht &uuml;ber Wochen oder Monate, sondern &uuml;ber viele Jahre.<\/p><p>Mitten unter uns lebt eine betr&auml;chtliche Anzahl an Menschen, die aus unterschiedlichen Gr&uuml;nden gar nicht mehr lebt, sondern nur noch vor sich hin vegetiert. Manchen sieht man das Offensichtliche an, manchen auch nicht. Die einen sind l&auml;ngst abgerutscht in das Elend von Hartz-IV, B&uuml;rgergeld oder wie auch immer gerade die aktuelle staatliche Unterst&uuml;tzung hei&szlig;t. Die anderen arbeiten in einem oder zwei Jobs auf Mindestlohnniveau. Immerhin noch zu viel, um zu sterben, aber oft genug viel zu wenig, um zu leben.<\/p><p>G&uuml;nstiger Wohnraum? Fehlanzeige.<br>\nSozialwohnungen? L&auml;cherlich wenige.<br>\nG&uuml;nstige Sprit- und Energiepreise? Das will die Politik nicht.<\/p><p>Und so geht es weiter. Die Ursachen f&uuml;r die Armut sind vielf&auml;ltig. Sie haben pers&ouml;nliche, famili&auml;re und staatliche Gr&uuml;nde. Die politische Ignoranz gegen&uuml;ber der Realit&auml;t ist l&auml;ngst sagenhaft. Einerseits &ndash; das geh&ouml;rt sicherlich zur Wahrheit &ndash; bringt Deutschland betr&auml;chtlich viel Geld f&uuml;r seinen Sozialstaat auf. Andererseits m&uuml;sste aber doch nach vielen Jahrzehnten Sozialstaatserfahrung klar werden, dass die Armutspolitik nicht greift, dass sie von Problemen durchs&auml;t ist. Diese Probleme liegen aber nicht, wie f&auml;lschlicherweise mit reichlich Geh&auml;ssigkeit von der Politik angenommen, aufseiten fauler Sozialhilfebezieher. Diese gibt es, ja. Diese Leute sind vielleicht f&uuml;r manche ein &Auml;rgernis. Sie sind aber nicht das Problem.<\/p><p>Irgendwo, an bestimmten Stellen, hat die deutsche Armutspolitik eine Art Hemmschwelle, was das Verstehen der Gr&uuml;nde f&uuml;r die Armut im Land angeht.<\/p><p>Armut kann nur breitfl&auml;chig beigekommen werden, wenn arme B&uuml;rger sich in Lebensstrukturen bewegen, die es ihnen erm&ouml;glichen, mit wenig Geld so zu leben, dass sie trotzdem ein halbwegs w&uuml;rdevolles Leben f&uuml;hren k&ouml;nnen &ndash; und somit auch noch &uuml;ber Kr&auml;fte verf&uuml;gen, sich irgendwann aus der Armut herauszuk&auml;mpfen.<\/p><p>Diese &auml;u&szlig;eren Bedingungen sind aber in Deutschland nicht mehr gegeben. Allein schon dann, wenn Mieten und Nebenkosten so hoch sind, dass sie f&uuml;r Arme kaum noch oder gar nicht mehr bezahlbar sind, hat das &Auml;u&szlig;ere bereits eine solche Macht &uuml;ber die Armen, die wie ein Stahlkorsett wirkt. Die &bdquo;Bewegungsf&auml;higkeit&ldquo; ist maximal eingeschr&auml;nkt &ndash; zun&auml;chst nur physisch, irgendwann auch psychisch. Und dann ist da noch das &bdquo;Innen&ldquo;.<\/p><p>Um aus der Armut auszubrechen, ben&ouml;tigt es meist finanzielle Mittel. Ein neuer, besser bezahlter Job? Weiterbildung? Ein Umzug an einen Ort, wo es einen guten Arbeitsplatz gibt? F&uuml;r nahezu alles, was man macht, braucht es Geld. Wer k&ouml;nnte es nicht unterschreiben? Und hier wird er sichtbar: der innere Teufelskreislauf, in dem die Armen gefangen sind.<\/p><p>Um die Armutssituation aufzubrechen, braucht es fast immer Geld (und\/oder reichlich Gl&uuml;ck). Geld ist aber nicht vorhanden. Also bleibt man in der Armut. Da Armut einer Abw&auml;rtsspirale gleicht, werden die Armen immer weniger von dem haben, was sie brauchen, um aus dem Sumpf der Armut herauszukommen &ndash; bis sie irgendwann so wenig haben, dass gar nichts mehr geht.<\/p><p>Da ist dann der Staat. F&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit gibt die Politik vor, eine Armutspolitik zu veranschlagen, die den Betroffenen helfen will. Die Realit&auml;t: Die deutsche Armutspolitik ist eine Politik, die seit Langem nichts anderes macht, als Armut zu verwalten. Mit Hartz-IV haben die neoliberalen &bdquo;Reformer&ldquo; versucht, mit Gewalt zu erzwingen, was nicht erzwungen werden kann. Es war so, als w&uuml;rde man zu einem Rollstuhlfahrer sagen, wenn er jetzt nicht sofort aufsteht, werde er einen Tritt in den Hintern erhalten. Wer meint, das sei zielf&uuml;hrend, wird am Ende einen auf dem Boden liegenden Rollstuhlfahrer sehen. Anders gesagt: Das Leid wird vergr&ouml;&szlig;ert, nicht gelindert oder abgestellt.<\/p><p>Nun hat sich der Gr&uuml;nder der Arche zu Wort gemeldet. Er wirft Deutschland ein &bdquo;Versagen&ldquo; im Kampf gegen die Armut vor. Das ist &ndash; je nachdem, wie man das Wort &bdquo;versagen&ldquo; liest &ndash; nicht falsch. Gut, dass Bernd Siggelkow seine Stimme erhebt und sich f&uuml;r die Armen einsetzt. Das Wort &bdquo;versagen&ldquo; verschleiert aber letztlich das Kernproblem, &uuml;ber das dringend gesprochen werden muss.<\/p><p>Die deutsche Politik hat weder einen Kampf gegen die Armut angenommen, noch tut sie etwas, um der Armut in Deutschland den Garaus zu machen. Wenn ein Kampf wahrgenommen werden kann, dann ist es eher ein Kampf gegen die Armen, nicht gegen die Armut.<\/p><p>Druck, Druck, Druck und noch mehr Druck: Der Staat kann in Sachen Armut so viel Druck aus&uuml;ben, bis ihm schwarz vor Augen wird. Er verbessert damit nichts, sondern dr&uuml;ckt die Probleme so weit nach unten, bis sie an anderer Stelle wieder zum Vorschein kommen. Anstieg von Alkoholismus, Suiziden, Kriminalit&auml;t, psychischen und physischen Erkrankungen usw. usw.: Mit der gegenw&auml;rtigen Armutspolitik sch&auml;digt die Politik nicht nur die Armen &ndash; sondern das ganze Land.<\/p><p>Einerseits hei&szlig;t es, der Sozialstaat sei zu teuer und l&auml;ngst sei nicht mehr gen&uuml;gend Geld da. Zur Wahrheit geh&ouml;rt &ndash; und das muss endlich auch deutlich gesagt werden &ndash; aber auch, dass sehr, sehr, sehr viel Geld da ist: f&uuml;r die Ukraine, f&uuml;r das politische Gro&szlig;vorhaben Kriegst&uuml;chtigkeit und f&uuml;r viele andere politisch gewollte, aber nicht dem Wohle der deutschen Gesellschaft dienenden Projekte.<\/p><p>Wenn die Politik f&uuml;r etwa eine Billion Euro, sprich: 1.000 Milliarden das Land f&uuml;r eine politische Halluzination kriegst&uuml;chtig machen will, aber kein Geld hat, daf&uuml;r zu sorgen, dass zum Beispiel die Armut von Kindern in diesem Land ein Ende haben wird, dann sollte jedem B&uuml;rger klar sein: Hier l&auml;uft etwas gewaltig aus dem Ruder.<\/p><p>L&auml;ngst hat die Armutsforschung gezeigt, dass Armut immer wieder vererbt wird. Etwas vereinfacht: Einmal arm, immer arm. Arme Eltern, arme Kinder. Das ist nicht immer so &ndash; aber zu oft.<\/p><p>Warum hat die Politik noch keinen Armutsfonds f&uuml;r Kinder aus armen Familien aufgelegt, der nicht aus billigen &bdquo;Teilhabepaketen&ldquo; besteht, sondern der mit Sinn und Verstand &ndash; &uuml;ber notwendigerweise betr&auml;chtliche finanzielle Mittel &ndash; armen Kindern monet&auml;r den Weg aus der Armut erm&ouml;glicht?<\/p><p>Mit diesem Fond k&ouml;nnten Kinder aus armen Familien punktuell, zielgerichtet so lange unterst&uuml;tzt werden, bis sie nach einer Lehre oder einem Studium auf eigenen Beinen stehen k&ouml;nnen. Die Instrumente, die es bisher gibt &ndash; wie etwa Kindergeld f&uuml;r die Eltern &ndash;, reichen dazu nicht aus.<\/p><p>Ein solcher, auf individuelle Bed&uuml;rfnisse zugeschnittener Unterst&uuml;tzungsfonds k&ouml;nnte dazu beitragen, dass im Kindes- und Jugendalter ein gesundes Selbstbewusstsein ausgebildet wird, das nicht von Mangelerfahrungen, Abwertung und Ausgrenzung gepr&auml;gt ist.<\/p><p>Einer solchen Armutspolitik steht sicherlich der Neid jener entgegen, die den &Auml;rmsten kaum die Butter auf dem Brot g&ouml;nnen. Eine solche Armutspolitik w&uuml;rde vermutlich einen lauten Widerspruch aus den mittleren und oberen Schichten bedingen. Hier k&auml;me es darauf an, dass die Politik vermittelt: Es geht nicht darum, die Armen zu pudern, sondern darum, das Land insgesamt zu st&auml;rken &ndash; wovon auf lange Sicht eben alle direkt oder indirekt profitieren. Eine solche Armutspolitik w&uuml;rde nach ein bis zwei Dekaden dazu f&uuml;hren, dass famili&auml;re Armutskreisl&auml;ufe aufgebrochen sind und ein Anstieg der gesellschaftlichen Gesamtproduktionskraft zu erwarten ist &ndash; im Verbund nat&uuml;rlich mit &auml;u&szlig;eren Rahmenbedingungen, die gen&uuml;gend Arbeitspl&auml;tze bieten usw.<\/p><p>Nach eigenen Angaben betreut die Arche derzeit etwa 11.000 Kinder t&auml;glich. Diese Zahl gilt es, sich vor Augen zu f&uuml;hren. Und das ist nur ein kleiner Teil jener Kinder, die in Deutschland in Not leben. Das ist eine Schande &ndash; und es wird nicht besser.<\/p><p>All jenen, die sich nicht so recht mit einer echten Armutspolitik anfreunden wollen, sei gesagt: L&auml;ngst treffen die Einschl&auml;ge auch die mittleren und oberen Schichten. Eine negative Dynamik ist im Land zu beobachten, die zunehmend auch jene bedroht, die bisher noch &uuml;ber ihre Arbeit verf&uuml;gen und finanziell gut aufgestellt waren. Jenen, denen es heute noch gut geht, kann es morgen schon schlecht gehen. Eine gesellschaftliche Solidarisierung mit den Armen ist, bei Lichte betrachtet, im Interesse der gesamten Gesellschaft. Wer weiterhin eine Politik unterst&uuml;tzt, die aufr&uuml;sten will, anstatt die Armut im Land zu bek&auml;mpfen, wird am langen Ende vielleicht selbst von jenen Zust&auml;nden betroffen sein, die er heute negiert, besch&ouml;nigt oder denen er mit dem Mittel der Repression begegnen will.<\/p><p><small>Titelbild: Theo Duijkers\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/dcb2a51edda34b339b3a3ce5377575af\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Bei-diesen-zwei-Hass-Saetzen-der-Politik-koennte-ich-zuschlagen-id30050048.html\">Der Gr&uuml;nder der Arche wirft Deutschland Versagen im Kampf gegen die Armut vor<\/a> &ndash; und das ist auch richtig. Zugleich verdeckt der Begriff &bdquo;versagen&ldquo; allerdings das tieferliegende Problem. 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Vielmehr wird ein Kampf gegen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142650\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":85359,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,135,145,132],"tags":[217,854,408,3424,425,2909],"class_list":["post-142650","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-finanzpolitik","category-sozialstaat","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-kinderarmut","tag-mittelschicht","tag-soziale-herkunft","tag-soziooekonomischer-status","tag-unterschicht","tag-verdeckte-armut"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1351016897.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/142650","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=142650"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/142650\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":142701,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/142650\/revisions\/142701"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/85359"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=142650"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=142650"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=142650"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}