{"id":14267,"date":"2012-08-28T08:28:20","date_gmt":"2012-08-28T06:28:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267"},"modified":"2012-08-28T14:03:11","modified_gmt":"2012-08-28T12:03:11","slug":"hinweise-des-tages-1706","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h01\">Rentenreport &ndash; DGB NRW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h02\">Robert Misik: Investmentbanking &ndash; &bdquo;eine sozial unn&uuml;tze Aktivit&auml;t&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h03\">Italien &ndash; Land ohne L&auml;cheln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h04\">Riester-Sparer sind Schn&auml;ppchenj&auml;ger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h05\">Unilever stellt sich auf neue Armut in Europa ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h06\">Ein Teufelskreis aus Zeit und Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h07\">Nicht in meinem Viertel: das h&auml;ssliche Gesicht des B&uuml;rgertums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h08\">Schn&auml;ppchen-Urlaub T&uuml;rkei &ndash; Sonne, Strand und Billiglohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h09\">Where the Mob Keeps Its Money<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h10\">Michael Sommer: &ldquo;Bei der Bankenaufsicht versagt das poltische System&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h11\">Verdi-Chef Bsirske im Gespr&auml;ch &ndash; &bdquo;Die Verm&ouml;gensteuer macht Reiche nicht arm&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h12\">Paraguays Gen-Putsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h13\">Wie aus Internet-Plattformen Verlage werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h14\">Afghanistan: Operation Eigensicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h15\">Emp&ouml;rung &uuml;ber &ldquo;Pussy Riot&rdquo;-Urteil &ndash; Russisches Rowdytum, deutscher Unfug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h16\">US-R&uuml;stungsindustrie vermeldet Rekordexporte an Irans Nachbarn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h17\">Ulla Jelpke &ndash; Gauck findet Schuldige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h18\">Fakten, Fakten, Fakten &hellip; oder wie hei&szlig;en diese Stimmen in meinem Kopf?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h19\">Michael Lueders &ndash; Iran: Der falsche Krieg<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Rentenreport &ndash; DGB NRW<\/strong><br>\n&Uuml;&#776;ber die Rente wird viel geredet und geschrieben. Sie geht jeden etwas an und ist wichtig fu&#776;r die Lebensplanung. Ein Blick auf die aktuelle Datenlage in NRW zeigt: Die Zahlen in unserem Rentenreport sprechen eine deutliche Sprache. 2011 waren in NRW 18,3% der 17,9 Millionen Einwohner u&#776;ber 65 Jahre alt. In 40 Jahren wird dieser Anteil auf 31% steigen.<br>\nHeute gehen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit durchschnittlich knapp u&#776;ber 60 Jahren und 113 &euro; Abschla&#776;gen in Rente. Das liegt deutlich unter dem gesetzlichen Renteneintrittsalter. Durch die nun einsetzende Erho&#776;hung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre werden sich die Rentenabschla&#776;ge deutlich erho&#776;hen. Und darauf deutet schon heute vieles hin, denn eine erschreckend hohe Anzahl von Menschen schafft es nicht, bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter zu arbeiten. 40% der Bauberufe und 30% der Gesundheitsberufe erhalten eine Erwerbsminderungsrente und gehen deutlich vor dem 60. Geburtstag in Rente.<br>\nWenn es nicht gelingt, berufsbedingte Belastungen drastisch zu reduzieren, dann wird sich das fru&#776;he Renteneintrittsalter der entsprechenden Berufsgruppen immer negativer auf das individuelle Rentenniveau auswirken. Sehr auffa&#776;llig in diesem Zusammenhang ist auch das enorme Ansteigen von Erwerbsminderungsrenten aufgrund psychischer Belastungen, sie machen beinahe die Ha&#776;lfte der fru&#776;hen Erwerbsminderungsrenten aus.<br>\nEin Blick auf die Rentenho&#776;he in NRW zeigt, dass die durchschnittlichen Rentenzahlbetra&#776;ge seit Jahren sinken und Frauen viel weniger Rente erhalten als Ma&#776;nner. Betrug die durchschnittliche Altersrente bei Ma&#776;nnern 1996 noch 1.050&euro;, waren es 2011 nur noch 975&euro;. Besonders auffa&#776;llig ist die Absenkung der Erwerbsminderungsrente im selben Zeitraum um fast 23%. Frauen sind schon jetzt von Altersarmut betroffen, sie erhalten eine durchschnittliche Altersrente, die weit unter dem Grundsicherungsniveau liegt. Neben den bereits benannten Fakten ist die Bescha&#776;ftigungsquote a&#776;l- terer Arbeitnehmer a&#776;u&szlig;erst gering. Diese Entwicklung macht einmal mehr deutlich, dass wir die finanzielle Situation der heutigen und zuku&#776;nftigen Rentnerinnen und Rentner verbessern mu&#776;ssen, sonst droht uns eine soziale Katastrophe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/nrw.dgb.de\/presse\/++co++67c3c446-eddf-11e1-89ff-00188b4dc422\">DGB NRW [PDF &ndash; 2.2 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Robert Misik: Investmentbanking &ndash; &bdquo;eine sozial unn&uuml;tze Aktivit&auml;t&ldquo;?<\/strong><br>\nHat ein entwickelter Finanzmarkt eine produktive Funktion f&uuml;r Wirtschaft und Gesellschaft?<br>\nVerfolgt man die &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber die Finanzmarktkrise, Bankenrettungsprogramme und die Re-Regulierung von Finanzm&auml;rkten, dann gelangt man schnell an den Punkt, an dem die ideologischen Fronten verlaufen: Progressive haben keine grunds&auml;tzliche Skepsis gegen Finanzinstitutionen, beteuern aber, die Banken m&uuml;ssten der Wirtschaft und der Gesellschaft dienen. Sie wollen also eine Regulierung, die die produktive Funktion von Gesch&auml;ftsbanken etwa f&uuml;r Investition, Wachstum, Besch&auml;ftigung oder langfristige investive Konsumentscheidungen (etwa Wohnungsbau oder den Erwerb von Einfamilienh&auml;usern) unterst&uuml;tzt, aber das spekulative Gesch&auml;ft streng regeln, in dem Investmentbanken, Fonds und andere Institutionen dominieren. Konservative und Wirtschaftsliberale wenden an diesem Punkt ein, dass sich hier wieder zeige, dass &bdquo;die Linken nichts von Wirtschaft verstehen&ldquo;, da erstens strenge Regeln das Wirken der Marktkr&auml;fte einschr&auml;nken; zweitens strenge Regeln die produktive Funktion von Finanzinstitutionen behindere; und drittens gerade auch die Investmentbanken und -Fonds positive Wirkungen haben, indem sie etwa innovative Unternehmungen, Start-Ups und anderes finanzieren.<br>\nSehen wir uns die verschiedenen Argumente beider Seiten also genauer an. Vielleicht haben die Wirtschaftsliberalen ja sogar recht?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/16-2012\/++co++ce95fcea-f03f-11e1-a496-52540066f352\">DGB Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Italien &ndash; Land ohne L&auml;cheln<\/strong><br>\nIn Italien gibt es jetzt ein Werbeplakat, das die Rabatte eines M&ouml;belhauses anpreist. Man sieht ein nacktes Paar von hinten, seine Bl&ouml;&szlig;e bedeckt ein Schriftzug: &bdquo;Ist Monti vorbeigekommen?&ldquo; So weit ist es also mit der italienischen Krise: dass mit dem feinen Banker aus der Lombardei ziemlich primitiv geworben werden kann.<br>\nSeri&ouml;ser beschrieben, hat die Krise in den Monaten seit Berlusconis Abgang und Montis Regierungsauftrag drei Aspekte: Es geht um einen allgemeinen Glaubw&uuml;rdigkeitsverlust; dann um eine Krise des kulturellen Lebens; schlie&szlig;lich um eine der Unternehmen. Das alles trifft konkret vor allem diejenigen Italiener, die immer versucht haben, ein anst&auml;ndiges Leben zu f&uuml;hren: Die also ihre Steuern bezahlt und sich gebildet haben, die sich an die Gesetze halten und die in Europa keinen Feind, sondern eine Chance sehen &ndash; und zwar in erster Linie f&uuml;r die Demokratie, nicht f&uuml;r die Wirtschaft. [&hellip;]<br>\nLeider ist es Monti gelungen, die Kosten dieses Wirtschaftens nun ausgerechnet auf den Schultern der &auml;rmsten Italiener abzuladen anstatt sich die politische Kaste, die Unternehmen und die Banken vorzunehmen. Premier Monti ist ein f&auml;higer und kluger Spezialist, er hat es durchaus verstanden, die Karten neu zu mischen und einige der Probleme, die Italien im W&uuml;rgegriff haben, deutlich zu benennen; er hat aber nie wirklich Verantwortung f&uuml;r die eigenen Ma&szlig;nahmen &uuml;bernommen, sondern sie als &bdquo;technisch&ldquo;, als alternativlos verkauft; und er weigert sich, die wahren Schuldigen f&uuml;r den Niedergang Italiens zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Krise-in-Italien\/!100433\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Riester-Sparer sind Schn&auml;ppchenj&auml;ger<\/strong><br>\n[&hellip;] F&uuml;r Riester hat sich die Riester-Rente in jedem Fall gelohnt, aber kinderreiche Familien glauben ebenfalls an eine profitable Anlage, und in ihrem Fall sehen Pfarr und Schneider tats&auml;chlich ein &ldquo;&uuml;beraus attraktives Modell&rdquo;, da der staatliche F&ouml;rderanteil mit jedem Kind steigt und der Eigenanteil im Gegenzug reduziert werden kann.<br>\nGenerell stellen die Volkswirtschaftler bei Menschen, die ohnehin schon Bausparvertr&auml;ge, Lebensversicherungen oder Aktien besitzen, eine erh&ouml;hte Bereitschaft fest, auch noch einen Riester-Vertrag abzuschlie&szlig;en. [&hellip;]<br>\n2011 kam eine Stichprobe der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zu dem Ergebnis, die Altersvorsorge-Beratung f&uuml;r junge Leute sei &ldquo;durchweg desastr&ouml;s&rdquo;, und selbst die Bundesregierung mag nicht mehr ausschlie&szlig;en, dass es &ldquo;neben vielen guten und seri&ouml;sen auch schlechte, kundenunfreundliche, kaum durchschaubare Angebote&rdquo; gibt.<br>\nDie Zahl der gesamten Vertragsabschl&uuml;sse zeigt denn auch nur eine Seite der Medaille. Den Anteil der &ldquo;ruhend gestellten&rdquo; Riester-Vertr&auml;ge, f&uuml;r die aktuell keine Beitragszahlungen geleistet werden, sch&auml;tzt die Bundesregierung auf 18,5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/37\/37511\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Unilever stellt sich auf neue Armut in Europa ein<\/strong><br>\nDie Rezession in vielen EU-Staaten zwingt den Konsumg&uuml;terkonzern Unilever zum Umdenken. Das Erfolgsmodell: mehr g&uuml;nstigere Kleinpackungen statt nur teure Premium-Produkte.<br>\nDer Konsumg&uuml;terkonzern Unilever stemmt sich mit Strategien aus den Schwellenl&auml;ndern gegen die Krise im europ&auml;ischen Markt. Das Unternehmen umwirbt aggressiv Konsumenten mit geringem Einkommen. &ldquo;Die Armut kehrt nach Europa zur&uuml;ck&rdquo;, sagte Europa-Chef Jan Zijderveld der FTD. &ldquo;Wenn ein Spanier nur noch durchschnittlich 17 Euro pro Einkauf ausgibt, dann kann ich ihm kein Waschmittel f&uuml;r die H&auml;lfte seines Budgets verkaufen.&rdquo;<br>\nDeshalb will der drittgr&ouml;&szlig;te Konsumg&uuml;terhersteller der Welt nun Lehren aus dem Asien-Gesch&auml;ft anwenden. &ldquo;In Indonesien verkaufen wir Einzelpackungen Shampoo f&uuml;r 2 bis 3 Cent und verdienen trotzdem ordentliches Geld&rdquo;, sagte Zijderveld. &ldquo;Wir wissen, wie das geht, aber in Europa haben wir es in den Jahren vor der Krise verlernt.&rdquo; Unilever ist f&uuml;r Marken wie etwa Knorr oder Langnese bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/handel-dienstleister\/:krise-im-europaeischen-markt-unilever-stellt-sich-auf-neue-armut-in-europa-ein\/70081740.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Selbstverst&auml;ndlich geht es Unilever nicht um die finanzschwachen Konsumenten, sondern um die eigenen Gewinne. Die Erfahrung lehrt, dass der Preis pro Verbrauchseinheit mit sinkender Packungsgr&ouml;&szlig;e nicht sinkt, sondern steigt &ndash; von der durch noch mehr Verpackungsm&uuml;ll verschandelten Umwelt gar nicht zu reden. Wie w&auml;re es denn, wenn Unilever die neuen Einzelpackungen im S&uuml;den als &bdquo;Merkel-T&uuml;tchen&ldquo; vermarkten w&uuml;rde &ndash; das h&auml;tte doch was.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ein Teufelskreis aus Zeit und Geld<\/strong><br>\nSeit drei Jahren k&auml;mpft Griechenland gegen seine Schuldenkrise. Doch die massiven Einsparungen gehen in den Bilanzen leicht unter: Mit den reduzierten Ausgaben sind auch die Einnahmen gesunken. Ein Kreislauf, in dem es f&uuml;r Athen schwer ist, die Schuldenkrise zu &uuml;berwinden. [&hellip;]<br>\nFast 24 Milliarden Euro gab der Staat im Jahr 2011 weniger aus als im Jahr 2009 &ndash; ein F&uuml;nftel der Ausgaben wurde gestrichen. 24 Milliarden, das entspricht etwa den kompletten Einnahmen, die Deutschland j&auml;hrlich aus Solidarit&auml;tszuschlag, KFZ-Steuer und Erbschaftssteuer hat. [&hellip;]<br>\nEin Teufelskreis: Alle Ma&szlig;nahmen, die eine Senkung der Ausgaben zum Ziel haben, f&uuml;hren bisher zwangsl&auml;ufig zu niedrigeren Einnahmen. Die urspr&uuml;nglich durch die Finanzkrise 2007 ausgel&ouml;ste Rezession wurde so durch die harte Einsparpolitik verl&auml;ngert und dauert bis heute an. Das Bruttoinlandsprodukt, also die Summe aller L&ouml;hne und Waren, ist seit 2009 um 25 Milliarden Euro gesunken. [&hellip;]<br>\nNotwendig w&auml;re also ein Wachstumsprogramm, doch im Sparpaket steht das Gegenteil: 700 Millionen Euro hat Athen 2011 weniger f&uuml;r Investitionen ausgegeben &ndash; dauerhaft will die Regierung jedes Jahr die H&auml;lfte dieser Summe einsparen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/griechenland2468.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.K.:<\/strong> Ein Artikel, der zwar jegliche Ursachen f&uuml;r die Krise ausblendet, aber wenigstens in der Beschreibung der Sparma&szlig;nahmen der letzten Jahre einigerma&szlig;en korrekt ist (bis auf tendenzi&ouml;se Begriffe wie z.B. &ldquo;aufgebl&auml;hter Beamtenapparat&rdquo;). Die Sparpolitik wird sogar als Ursache f&uuml;r das Andauern der Rezession\/Krise erw&auml;hnt. Eigentlich ist es ein Armutszeugnis f&uuml;r die &ouml;ffentlich-rechtliche Berichterstattung, dass man sich schon &uuml;ber einen Artikel freut, der ein paar Fakten erw&auml;hnt und es dann schafft, eine absolut offensichtliche Schlussfolgerung zu ziehen und nicht auf der politisch vorgegebenen Linie des Austerit&auml;tsdogmas zu verharren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nicht in meinem Viertel: das h&auml;ssliche Gesicht des B&uuml;rgertums<\/strong><br>\nSie waren lediglich f&uuml;nf Stunden am Tag in der neuen Tageseinrichtung &ndash; doch das vermeintlich liberale B&uuml;rgertum wollte die Jugendlichen offenbar nicht als Nachbarn haben. Seit Dezember 2008 betrieb die Jugendhilfe G&ouml;ttingen eine Tagesgruppe f&uuml;r Verhaltensauff&auml;llige im Stadtteil Nikolausberg. Ein Villenviertel, in dem vornehmlich Professoren leben.<br>\nEinige Anwohner klagten gegen eine &Auml;nderung des Bebauungsplans, die notwendig gewesen w&auml;re, um die Arbeit der Jugendhilfe auch gesetzlich zu legitimieren. Und sie machten Stimmung gegen die Einrichtung: Sie sei ein &ldquo;St&ouml;rpotential&rdquo;, es gebe keinerlei &ldquo;Gebietsbezug&rdquo;, stattdessen aber &ldquo;L&auml;rmbel&auml;stigungen bis hin zu mutwilligen Sachbesch&auml;digungen&rdquo;, schrieb ein Anwalt der Anwohner.<br>\nDass die Jugendlichen damit nichts zu tun hatten, gibt der Anwalt offen zu. Und doch: Die Klage der Anwohner gegen die &Auml;nderung des Bebauungsplans hatte Erfolg. Im M&auml;rz verlie&szlig; die Jugendhilfe Nikolausberg. G&ouml;ttingen ist nicht das einzige Beispiel: Auch im Hamburger Nobelviertel Sasel wehren sich B&uuml;rger gegen ein Wohnheim f&uuml;r Jugendliche und unweit von Stuttgart k&auml;mpft eine Anwohnerinitiative gegen ein Seniorenzentrum &ndash; angeblich sei das Projekt &uuml;berdimensioniert. Die deutsche Gesellschaft ver&auml;ndert sich: Die Einkommensunterschiede wachsen, solidarische Lastenteilung wird offenbar immer mehr zum Fremdwort. Panorama &uuml;ber den Klassenkampf von oben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2012\/egoismus105.html\">NDR Panorama<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2012\/panorama4183.pdf\">Skript zur Sendung [PDF &ndash; 83 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schn&auml;ppchen-Urlaub T&uuml;rkei &ndash; Sonne, Strand und Billiglohn<\/strong><br>\nDeutsche zieht es an die T&uuml;rkischen Riviera, wo sich die Bettenburgen besonders dicht an dicht reiben. Versprochen wird Luxusurlaub zum Schn&auml;ppchenpreis. Doch hinter den glitzernden Fassaden der neuen Hotels verbirgt sich eine knallharte Kalkulation: Umweltstandards sind niedrig, die L&ouml;hne ebenfalls. Wer sich dagegen wehrt, wird entlassen. Die t&uuml;rkische Tourismus-Gewerkschaft Oleyis klagt seit Jahren, dass ihre Mitglieder in t&uuml;rkischen 5 Sterne Hotels massiv unter Druck gesetzt werden. Durch die Wirtschaftskrise spitzt sich Lage weiter zu.<br>\nUm Touristen anzulocken werden die Preise weiter gesenkt. Auf Kosten von Hunderttausenden Besch&auml;ftigten in der Urlaubsindustrie, deren L&ouml;hne weiter sinken. Zwar gibt es in der T&uuml;rkei einen gesetzlichen Mindestlohn, doch der reicht kaum zum &Uuml;berleben und wird oftmals nicht einmal bezahlt.<br>\nViele T&uuml;rken halten den ausufernden Massentourismus inzwischen eher f&uuml;r einen Fluch als einen Segen. Und die Wut auf die Schn&auml;ppchenj&auml;ger aus dem Ausland &ndash; vor allem aus Deutschland &ndash; w&auml;chst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/diestory\/sendungsbeitraege\/2012\/0820\/tuerkei.jsp\">WDR Die Story<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Where the Mob Keeps Its Money<\/strong><br>\nThe global financial crisis has been a blessing for organized crime. A series of recent scandals have exposed the connection between some of the biggest global banks and the seamy underworld of mobsters, smugglers, drug traffickers and arms dealers. American banks have profited from money laundering by Latin American drug cartels, while the European debt crisis has strengthened the grip of the loan sharks and speculators who control the vast underground economies in countries like Spain and Greece.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2012\/08\/26\/opinion\/sunday\/where-the-mob-keeps-its-money.html?_r=3&amp;smid=tw-share\">New York Times<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ein Beitrag dar&uuml;ber, wo und wie die organisierte Kriminalit&auml;t ihr Geld w&auml;scht und anlegt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Michael Sommer: &ldquo;Bei der Bankenaufsicht versagt das poltische System&rdquo;<\/strong><br>\nDer DGB-Vorsitzende im &ldquo;Handelsblatt&rdquo;-Interview &uuml;ber die Erpressungsmacht der Finanzwelt, die Ohnmacht von Regierung und Opposition und &uuml;ber die Gegenmacht der Gewerkschaften<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++40aa33e8-f025-11e1-a757-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verdi-Chef Bsirske im Gespr&auml;ch &ndash; &bdquo;Die Verm&ouml;gensteuer macht Reiche nicht arm&ldquo;<\/strong><br>\nDie zweitgr&ouml;&szlig;te deutsche Gewerkschaft k&auml;mpft mit SPD, Linken und Gr&uuml;nen f&uuml;r die Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer. Million&auml;re sollen f&uuml;r die Eurokrise zur Kasse gebeten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/verdi-chef-bsirske-im-gespraech-die-vermoegensteuer-macht-reiche-nicht-arm-11868724.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Paraguays Gen-Putsch<\/strong><br>\nNach dem Staatsstreich legalisiert die De-facto-Regierung in hohem Tempo genetisch ver&auml;ndertes Saatgut &ndash; selbst per Pr&auml;sidialdekret<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/37\/37492\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wie aus Internet-Plattformen Verlage werden<\/strong><br>\nGoogle, Facebook, YouTube, iTunes, Amazon, Twitter &ndash; sie alle wollen weg vom Image des beliebig beschmierbaren Schwarzen Bretts. Zunehmend f&uuml;hlen sie sich f&uuml;r &bdquo;ihre&ldquo; Inhalte verantwortlich und bewerten, ordnen, filtern und hierarchisieren sie. So werden aus einst neutralen Dienstleistern allm&auml;hlich Verleger neuen Typs. [&hellip;]<br>\nGemeinsam ist den kommenden Medienkonzernen nicht nur die zunehmende Verschr&auml;nkung von Amateur- und Profi-Inhalten und die hemmungslose Vermengung von Unterhaltung und PR zu einem &bdquo;Voll-Programm&ldquo;; gemeinsam ist ihnen auch die Strategie, die eigenen Tanks zun&auml;chst aus dem riesigen Reservoir der weltumspannenden Netzwerke und aus den Archiven und &Uuml;berschuss-Produktionen der klassischen Medienkonzerne zu f&uuml;llen &ndash; bis man in der Lage ist, sich aus eigener Kraft und mit eigenen Produktionen in einen globalen Verlag neuen Typs zu verwandeln.<br>\nDa die Plattformen alle das gleiche Ziel verfolgen &ndash; die Abl&ouml;sung der alten Verlags- und Medienmachtstrukturen &ndash; stehen sie nicht nur in erbitterter Konkurrenz untereinander, sie teilen auch sehr &auml;hnliche Interessen. Nichts verdeutlicht das besser als der im Juli 2012 gegr&uuml;ndete gemeinsame Dachverband The Internet Association. Diese neue Lobby-Organisation soll die politischen und &ouml;konomischen Rahmenbedingungen f&uuml;r die kommenden Plattform-Verlage verbessern helfen. Und so steht der r&uuml;hrigen Lobby der Altverleger nun erstmals eine ebenb&uuml;rtige Lobby der Newcomer gegen&uuml;ber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/47392\/wie-aus-internet-plattformen-verlage-werden\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+carta-standard-rss+%28Carta%29\">Carta<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Afghanistan: Operation Eigensicherung<\/strong><br>\nDie neuen Sicherheitsma&szlig;nahmen f&uuml;r das US-Milit&auml;r nach der Welle sogenannter Gr&uuml;n-auf-Blau-Angriffe (also afghanischer Soldaten und Polizisten, die Nato-&ldquo;Verb&uuml;ndete&rdquo; t&ouml;ten) zeigen, wie weit sich der Einsatz in Afghanistan von seinen urspr&uuml;nglichen Zielen entfernt hat. Anstatt die dortige Zivilbev&ouml;lkerung vor den Aufst&auml;ndischen und den korrupten und oft bewaffneten Selbstbedienern in der Zentralregierung und den Provinzen zu sch&uuml;tzen, hat l&auml;ngst Eigensicherung Priorit&auml;t gewonnen. Das Nato-Motto lautet: Nur keine eigenen Opfer mehr bis zum Teilabzug Ende 2014. L&auml;ngst werden die Streitkr&auml;fte des Verb&uuml;ndeten wie Feinde behandelt, denen man nur gepanzert und gewappnet entgegentreten kann. &ndash; Nicht nur moralisch sind die neuen Ma&szlig;nahmen problematisch, sondern auch strategisch. Der westliche Afghanistan-Ansatz beruht ja ma&szlig;geblich darauf, bis Ende 2014 zwar die meisten der derzeit 140.000 Soldaten abzuziehen, aber wohl Zehntausende zu Trainern der Afghanen umzuwidmen. Wenn die Trainer aber jederzeit damit rechnen m&uuml;ssen, dass einer ihrer einheimischen Waffenbr&uuml;der seine MP auf ihn richtet, wird es bald keine Anw&auml;rter f&uuml;r diese Jobs mehr geben. Befehl hin, Befehl her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2012%2F08%2F24%2Fa0103&amp;cHash=b707ca4e986936f2534ed63affe88b33\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nichts Neues aus Afghanistan. H&ouml;chstens vielleicht, dass schneller als selbst von Pessimisten gedacht, wohl kaum Ausbilder oder Entwicklungshelfer, an deutscher Hilfe nur noch 400 Millionen Euro in Afghanistan konkret pr&auml;sent sein werden, die j&auml;hrlich f&uuml;r Wiederaufbau und Entwicklung bereitgestellt werden sollen. Aber auch diese Pr&auml;senz d&uuml;rfte nur vor&uuml;bergehend sein, bis ein gro&szlig;er Teil des Geldes auf Banken in der Schweiz oder Singapur oder &auml;hnlichen Orten gelandet ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Emp&ouml;rung &uuml;ber &ldquo;Pussy Riot&rdquo;-Urteil &ndash; Russisches Rowdytum, deutscher Unfug<\/strong><br>\nIn Deutschland w&auml;re eine Verurteilung wie die der russischen Punkband &ldquo;Pussy Riot&rdquo; kaum vorstellbar. Oder doch? Auch hier macht sich strafbar, wer &ldquo;beschimpfenden Unfug&rdquo; auf Kirchengrund ver&uuml;bt. Und drohen daf&uuml;r auch zwei Jahre Freiheitsstrafe? Nein &ndash; bis zu drei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/empoerung-ueber-pussy-riot-urteil-russisches-rowdytum-deutscher-unfug-1.1450931\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Erg&auml;nzend sei hinzugef&uuml;gt, dass in Deutschland auch die Verunglimpfung des Bundespr&auml;sidenten, des Staates und seiner Symbole mit einer Haftstrafe von bis zu f&uuml;nf Jahren geahndet werden kann. Erst zu Beginn dieses Jahres stand beispielsweise ein <a href=\"http:\/\/www.epd.de\/landesdienst\/landesdienst-ost\/schwerpunktartikel\/45-j%C3%A4hriger-wegen-verunglimpfung-des-bundespr%C3%A4siden\">deutscher Facebook-Nutzer vor Gericht<\/a>, der einen &ndash; zugegebenerma&szlig;en nicht sonderlich geschmackvollen &ndash; Bildwitz &uuml;ber Bettina Wulff ins Netz gestellt haben soll.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>US-R&uuml;stungsindustrie vermeldet Rekordexporte an Irans Nachbarn<\/strong><br>\nDie Sorge vieler arabischer Staaten vor einem Krieg mit dem Iran hat der US-R&uuml;stungsindustrie im vergangenen Jahr ein Rekordgesch&auml;ft beschert. Vor allem der Verkauf von Kampfjets und Raketenabwehrsystemen an Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman sorgte f&uuml;r eine Verdreifachung der US-R&uuml;stungsexporte. Das berichtet die Online-Ausgabe der &ldquo;New York Times&rdquo; unter Berufung auf eine Erhebung des Kongresses.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1345165271324\/US-Ruestungsindustrie-vermeldet-Rekordexporte-an-Irans-Nachbarn\">derStandard.at<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2012\/08\/27\/world\/middleeast\/us-foreign-arms-sales-reach-66-3-billion-in-2011.html?_r=1&amp;hpw\">U.S. Arms Sales Make Up Most of Global Market &ndash; New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ulla Jelpke &ndash; Gauck findet Schuldige<\/strong><br>\nWenn der Pr&auml;sident spricht, verabschiedet sich die Logik. Als guter Pastor von nebenan bedient &shy;Joachim Gauck ein in den Leitmedien vorhandenes Bed&uuml;rfnis an Uneindeutigkeit. Dieses l&auml;uft unbeirrbar darauf hinaus, in Deutschland sei seit Abwicklung der DDR alles auf dem richtigen Weg.<br>\nNun hat er zum 20. Jahrestag des rassistischen Pogroms in Rostock-Lichtenhagen gesprochen. Vielversprechend hob er an, es gelte die damaligen Vorkommnisse &raquo;zu analysieren, um aus den Fehlern und Vers&auml;umnissen von damals zu lernen&laquo;.<br>\nSo krei&szlig;t der Gauck. Aber was herauskommt, ist keine Analyse des deutschen Rassismus, sondern eine religi&ouml;s inspirierte Vernebelung politischer Verantwortlichkeiten. Auf die Frage &raquo;Wo blieb die Staatsmacht?&laquo;, folgt ein Exkurs &uuml;ber die &raquo;&Auml;ngste, die auch einzelne Polizisten sp&uuml;ren&laquo;, und &uuml;ber die Verantwortlichen, die ihre Augen &raquo;verschlossen&laquo; und &raquo;sich nicht exponieren&laquo; wollten. Dabei war fehlender Exponierungswille nun mit Sicherheit kein Merkmal der damaligen Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/08-28\/040.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Tausende mucken in Rostock auf<\/strong><br>\n20 Jahre nach dem Pogrom von Lichtenhagen haben dort am Samstag Tausende gegen rassistische Gewalt demonstriert. An der Demonstration, mit der an die pogromartigen Ausschreitungen im Jahr 1992 erinnert wurde, nahmen nach Angaben aus dem Kreis der Organisatoren mehr als 6.000 Menschen teil, die Polizei z&auml;hlte rund 4.500.<br>\nDas Bild wurde von Antifa-Spruchb&auml;ndern, Fahnen der VVN sowie von Piraten, Gr&uuml;nen und Linkspartei bestimmt. Jochen Thelo von einem der B&uuml;ndnisse, welche die Proteste organisiert hatten, sprach von einer respektablen Resonanz auf die bundesweiten Aufrufe und wurde in Medien mit den Worten zitiert: &bdquo;Wir sind zufrieden.&rdquo; [&hellip;]<br>\nAm Samstag erschien in der Frankfurter Allgemeinen ein Kommentar, in dem &bdquo;der Terror&rdquo; von 1992 im Nachhinein daf&uuml;r gelobt wird, &bdquo;manchen Sozialromantiker zur Besinnung&rdquo; gebracht und &bdquo;den Weg f&uuml;r eine gesteuerte Einwanderungspolitik frei&rdquo; gemacht zu haben. David Begrich vom Magdeburger Verein Miteinander erinnerte am Rande der Demonstration daran, dass Lichtenhagen &bdquo;die Ouvert&uuml;re f&uuml;r ein ganzes Jahrzehnt rechtsextremer Gewalt&rdquo; gewesen sei, welches nie richtig aufgearbeitet worden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/236597.tausende-mucken-in-rostock-auf.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Fakten, Fakten, Fakten &hellip; oder wie hei&szlig;en diese Stimmen in meinem Kopf?<\/strong><br>\nVergangene Woche legte die irische Zentralbank eine Studie vor zu den Sparprogrammen der europ&auml;ischen Krisenstaaten. Es ist in jeden Fall eine gewaltige Flei&szlig;arbeit gewesen, sich durch die Papiere so vieler L&auml;nder zu w&uuml;hlen, tats&auml;chlich Umgesetztes von vorerst nur Angek&uuml;ndigtem zu trennen und das ganze in eine lesbare Form zu bringen. Und eine Aussage l&auml;sst sich sehr einfach daraus ableiten: Niemand spart so viel wie Griechenland. [&hellip;]Damit kommen wir zum Wirtschaftsressortleiter des Focus, Uli D&ouml;nch. Er schreibt unter anderem Kolumnen auf Focus Online, die wahrscheinlich von manchen Menschen als &bdquo;launig&ldquo; umschrieben w&uuml;rden. Das hei&szlig;t, die steile These ist ihm wichtig. Vor drei Wochen zum Beispiel schrieb er &uuml;ber Griechenland<br>\n&ldquo;Sie k&ouml;nnen nicht sparen &ndash; und wollen es auch gar nicht. Stattdessen geben die Griechen immer gern anderen die Schuld: Fr&uuml;her den USA, heute Deutschland, morgen vielleicht den Eskimos&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pantelouris.de\/2012\/08\/25\/fakten-fakten-fakten-oder-wie-heisen-diese-stimmen-in-meinem-kopf\/\">Michalis Pantelouris<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Michael Lueders &ndash; Iran: Der falsche Krieg<\/strong><br>\nMicheal L&uuml;ders, &ldquo;Iran: Der falsche Krieg. Wie der Westen seine Zukunft verspielt&rdquo;. Ist das iranische Atomprogramm nur ein Vorwand f&uuml;r einen Angriff? Ziehen Radikale in Israel die USA und die NATO in einen unsinnigen Krieg? Was sollte Deutschland tun?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pcast.sr-online.de\/play\/fragen\/2012-08-27_lueders_iran_26_8_12.mp3\">SR 2 &ndash; Fragen an den Autor <\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14267","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14267","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14267"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14267\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14275,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14267\/revisions\/14275"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14267"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14267"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14267"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}