{"id":14276,"date":"2012-08-29T08:38:13","date_gmt":"2012-08-29T06:38:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276"},"modified":"2012-08-29T08:38:13","modified_gmt":"2012-08-29T06:38:13","slug":"hinweise-des-tages-1707","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276#h01\">F&uuml;r einen solidarischen und verteilungsgerechten Sozialstaat &ndash; Kernforderungen des SoVD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276#h02\">Strompreise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276#h03\">Mehr Rentner gehen arbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276#h04\">Einkommen in Deutschland: Die Mittelschicht erweist sich als krisensicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276#h05\">Entwicklung und Perspektiven der Kommunalfinanzen in Nordrhein-Westfalen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276#h06\">R&uuml;stungsexporte sind Hilfe zur Selbsthilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276#h07\">Werbung f&uuml;r &ouml;ffentlich-private Partnerschaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276#h08\">Gro&szlig;er Bahn-Check : Durcheinander auf der Schiene<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276#h09\">Ulrich Th&ouml;ne: Bildung als &ouml;ffentliches Gut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276#h10\">M&auml;use und Lachse werden durch Gensoja fetter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276#h11\">Spanien: Gr&ouml;&szlig;ere Not und weniger Hilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276#h12\">Die SA als Vorbild: Griechenlands Rechtsextremisten jagen Ausl&auml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276#h13\">Der Libanon schaut in den Abgrund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276#h14\">Transformationskongress<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276#h15\">Zu guter Letzt: Volker Pispers:  Wenn der Schuldner pleite ist, verliert der Gl&auml;ubiger sein Geld<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14276&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>F&uuml;r einen solidarischen und verteilungsgerechten Sozialstaat &ndash; Kernforderungen des SoVD<\/strong><br>\nDie Gesamtbetrachtung ergibt, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter &ouml;ffnet. Gro&szlig;em Reichtum steht wachsende Armut gegen&uuml;ber. Steuerliche Entlastungen von Besserverdienenden oder Gro&szlig;unternehmen werden kompensiert durch staatlich verordnete Belastungen der unteren Einkommensgruppen.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/20120829_01.gif\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/20120829_01_th.gif\" alt=\"Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland 2002 und 2007\" title=\"Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland 2002 und 2007\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/20120829_02.gif\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/20120829_02_th.gif\" alt=\"Entwicklung von Unternehmens- und Verm&ouml;genseinkommen sowie Arbeitnehmerentgelt von 2000 bis 2011\" title=\"Entwicklung von Unternehmens- und Verm&ouml;genseinkommen sowie Arbeitnehmerentgelt von 2000 bis 2011\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120829_SoVD_Fuer_einen_solidarischen_und_verteilungsgerechten_Sozialstaat.pdf\">Sozialverband Deutschland [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Ein Kommentar von Ursula Engelen-Kefer<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=5163\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/p>\n<p>Siehe dazu auch: <strong>Die Schattenseite des Wohlstands<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3_e0limnAJs\">YouTube<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Strompreise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Was Strom wirklich kostet<\/strong><br>\nVergleich der staatlichen F&ouml;rderung und gesamtgesellschaftliche Kosten von konventionellen und erneuerbaren Energien.<br>\nWas Strom wirklich kostet, ist eine entscheidende Frage in der Debatte um die Zukunft der Energieversorgung. Die Antwort steht nur zum Teil auf der Stromrechnung. Zwar findet sich hier die F&ouml;rderung der erneuerbaren Energien in Form der EEG-Umlage wieder. Wesentliche Kosten f&uuml;r die konventionellen Energien werden jedoch nicht auf der Stromrechnung abgebildet.<br>\nKosten, die bislang meist unbeachtet blieben &ndash; f&uuml;r die die Gesellschaft aber gleichwohl aufkommen muss. W&uuml;rde man die Kosten auch auf den Strompreis umlegen, w&uuml;rde diese &bdquo;Konventionelle-Energien-Umlage&ldquo; die EEGUmlage bei weitem &uuml;bersteigen. Dies belegt unsere Studie eindrucksvoll und auf wissenschaftlich abgesicherter Faktenbasis.<br>\nDamit f&auml;llt das letzte Argument, dass die Bef&uuml;rworter konventioneller Energien so gerne ins Feld f&uuml;hren. Unterm Strich sind Atom und Kohle eben nicht nur gef&auml;hrlich und schmutzig &ndash; sondern dar&uuml;ber hinaus auch teurer als Wasser und Wind. Preisvorteil Erneuerbare: Dies ist von nun an die Basis f&uuml;r die Debatte um die Energie der Zukunft.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/20120829_03.gif\" alt=\"Staatliche F&ouml;rderungen 1970 - 2012 in Mrd. EUR\" title=\"Staatliche F&ouml;rderungen 1970 - 2012 in Mrd. EUR\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/docs.dpaq.de\/1567-stromkostenstudie_mit_sperrfrist_2012-08-24.pdf\">Studie im Auftrag von Greenpeace Energy eG und dem Bundesverband WindEnergiee.V. (BWE)  des Forums &Ouml;kologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (F&Ouml;S) [PDF &ndash; 1 MB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das erkenntnisleitende Interesse dieser Studie ist nat&uuml;rlich bestimmt durch eine Parteinahme zugunsten Erneuerbaren Energien. Diese Parteinahme teilen wir aus sachlichen und energiepolitischen Gr&uuml;nden. Ich h&auml;tte einige Einw&auml;nde, die die Studie aus meiner Sicht allerdings nicht in Frage stellen. Ich bin nicht kompetent genug, die Studie sachlich fundiert zu kritisieren, ich teile allerdings &ndash; ohne mich auf Zahlen festlegen zu wollen &ndash; die Grundaussage, dass in der gegenw&auml;rtigen Debatte die &ndash; durchaus marktwidrigen &ndash; Kosten f&uuml;r die  F&ouml;rderung der Steinkohle seit den den 70er Jahren dreistellige Milliardenbetr&auml;ge verschlungen hat und weiter verschlingen wird, etwa durch die sog. Ewigkeitslasten, das sind etwa die Kosten f&uuml;r Sch&auml;den die durch den (fr&uuml;heren) Bergbau noch auf nicht absehbare Zeit anfallen. Auch die Atomenergie ist zu ihrer Entwicklung und Einf&uuml;hrung massiv subventioniert worden, dabei w&auml;ren nicht nur die reinen Entwicklungskosten sondern auch die Forschungsmittel etwa f&uuml;r die Kernforschungsanlagen mit zu bedenken. Ob die in der Studie genannten Zahl zutreffen, vermag ich nicht zu &uuml;berpr&uuml;fen, sie d&uuml;rften jedoch in der Tendenz zutreffen.<br>\nRichtig ist allerdings, dass diese Kosten nur teilweise dem Stromkunden aufgeladen wurden, sondern staatliche Finanzhilfen waren.<br>\nWas in der gegenw&auml;rtigen Debatte &auml;rgerlich ist, das ist, dass diese zur&uuml;ckliegenden Kosten f&uuml;r die konventionellen Energietr&auml;ger v&ouml;llig vernachl&auml;ssigt werden, w&auml;hrend bei den Erneuerbaren Energien aktuelle und zuk&uuml;nftige (F&ouml;rder-)Kosten zugrunde gelegt werden und an den Stromkunden weitergegeben werden.<br>\nEs ist deshalb reine Heuchelei, wenn jetzt pl&ouml;tzlich vom <a href=\"http:\/\/www.liberale.de\/Pressemitteilungen\/2980c202\/index.html?id=17312\">&bdquo;Energiesozialismus&ldquo;<\/a> die Rede ist und Wirtschaftsminister R&ouml;sler gestern auf dem &bdquo;Energiegipfel&ldquo; bei den Erneuerbaren Energien &bdquo;mehr Wettbewerb&ldquo; und eine Senkung der Kosten f&uuml;r deren F&ouml;rderung verlangte. Dies ist eine einseitige Parteinahme zugunsten der konventionellen Energietr&auml;ger (wenn R&ouml;sler nicht gar auf eine (Wieder-)Verl&auml;ngerung der Laufzeiten f&uuml;r die AKW setzt). Die gleiche Klientelpolitik betreibt R&ouml;sler damit, dass er die energieintensiven etwa 600 Unternehmen, die 20 Prozent des Gesamtstromes verbrauchen, komplett (und nicht etwa nur f&uuml;r die energieintensiven Produktionsanteile) von der EEG-Umlage befreit.<br>\nVgl. zum Energiegipfel <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/2012-08\/28\/energie-altmaier-bremst-roesler-bei-oekostrom-reform-28201404\">Die Zeit Online<\/a> mit vielen Quellenverweisen zur aktuellen Debatte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Altmaiers Dilemma<\/strong><br>\nDass die Debatte &uuml;ber steigende Strompreise derzeit so gewaltig anschwillt, ist mit rationalen Fakten nicht zu erkl&auml;ren. Bisher zahlt ein Vierpersonenhaushalt etwa 12 Euro monatlich f&uuml;r die F&ouml;rderung von &Ouml;kostrom, 2013 werden es voraussichtlich 16,60 Euro sein. Wenn die Preise f&uuml;r Monatskarten oder Lebensmittel in diesem Umfang steigen, interessiert das kaum jemanden &ndash; doch wenn es um Strom geht, entdecken alle m&ouml;glichen Akteure ihr Herz f&uuml;r die Geringverdiener.<br>\nDass es sich dabei um eine Kampagne handelt, die die Energiewende insgesamt infrage stellen soll, ist offensichtlich. Die gro&szlig;en Energiekonzerne, die um ihre Macht f&uuml;rchten, werden dabei flei&szlig;ig unterst&uuml;tzt von Teilen der Industrie &ndash; obwohl deren Strompreise eher gesunken als gestiegen sind &ndash; und einigen Verbrauchersch&uuml;tzern, die in den Energiekosten ein neues Profilierungsfeld sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Strompreisdebatte\/!100491\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Offshore-Plan der Regierung &ndash; Murks auf Kosten der Verbraucher<\/strong><br>\nJahrelang haben Regierung und Unternehmen bei der Offshore-Windenergie vor sich hingemurkst. Ausbaden m&uuml;ssen das die B&uuml;rger: &Uuml;ber eine Umlage werden sie an Haftungsrisiken beteiligt. Das ist gleich aus drei Gr&uuml;nden ungerecht.<br>\nWarum sollen ausgerechnet die Stromkunden f&uuml;r einen Teil der Mehrkosten aufkommen? Das ist aus gleich drei Gr&uuml;nden ungerecht:\n<ul>\n<li>Firmen und Investoren machen mit dem Bau der Windparks, Plattformen und Kabel hohe Gewinne. Die Risiken f&uuml;r ihre profitablen Projekte dagegen sollen zum Teil die Verbraucher tragen.<\/li>\n<li>Die Kosten sind ungleich verteilt. Vor allem private Haushalte und kleinere Firmen m&uuml;ssen m&ouml;gliche Entsch&auml;digungen zahlen. Unternehmen mit einem hohen Stromverbrauch sollen davon weitgehend befreit werden.<\/li>\n<li>Selbst wenn die Bundesregierung es f&uuml;r unerl&auml;sslich h&auml;lt, die Netzbetreiber f&uuml;r ihre eigenen Vers&auml;umnisse auch noch zu belohnen: Der saubere Weg w&auml;re es, diese Risiken aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren. Denn zu dem tragen gutverdienende Steuerzahler besonders viel bei. Die Entsch&auml;digungsklausel dagegen erh&ouml;ht die Strompreise &ndash; was &uuml;berproportional &auml;rmere Verbraucher trifft.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/offshore-wind-entschaedigung-fuer-netzbetreiber-trifft-verbraucher-a-852291.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Auch Arme brauchen Licht und W&auml;rme<\/strong><br>\nIm Saarland diskutiert die Politik nach einem Wohnungsbrand dar&uuml;ber, ob armen Familien der Strom abgestellt werden darf.<br>\nLINKE und Piraten forderten deshalb, Stromsperrungen zu verbieten&hellip;<br>\nDie saarl&auml;ndische Verbraucherschutzministerin Anke Rehlinger (SPD) k&uuml;ndigte an, das Thema Stromsperrungen auf die Tagesordnung der n&auml;chsten L&auml;nderministerkonferenz am 12. September zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/236907.auch-arme-brauchen-licht-und-waerme.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mehr Rentner gehen arbeiten<\/strong><br>\nIn Deutschland bessern immer mehr Ruhest&auml;ndler ihre Rente durch Minijobs auf. Wie die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion mitteilte, ist die Zahl der Besch&auml;ftigten im Rentenalter seit dem Jahr 2000 um knapp 60 Prozent auf 761.000 gestiegen. Jeder sechste von ihnen sei 75 Jahre oder &auml;lter. Zudem h&auml;tten 150.000 Rentner eine sozialversicherungspflichtige Arbeitsstelle, fast doppelt so viele wie Ende 1999.<br>\nStrittig ist das Motiv f&uuml;r die Berufst&auml;tigkeit vieler Senioren. Holger Sch&auml;fer vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft sagte der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo;: &ldquo;Viele wollen arbeiten, weil sie sich noch fit f&uuml;hlen.&rdquo; Diese Besch&auml;ftigten seien meist relativ hoch qualifiziert. Nach Sch&auml;fers Einsch&auml;tzung arbeiten viele Rentner nicht aus Finanznot.<br>\nDagegen erkl&auml;rte der Sozialverband VdK den Trend mit gesunkenen Alterseinkommen. Verbandschefin Ulrike Mascher zufolge arbeiten gerade von den &uuml;ber 75-j&auml;hrigen Minijobbern die meisten unfreiwillig. Viele seien gezwungen, als Zeitungsboten, Einr&auml;umer im Supermarkt und mit &auml;hnlich wenig attraktiven Jobs ihre karge Rente aufzubessern. Immer mehr Menschen drohe Altersarmut.<br>\nDas Bundesarbeitsministerium verweist darauf, dass in dem Zeitraum von 2000 bis 2010 die Zahl der Menschen &uuml;ber 65 Jahren in Deutschland um &uuml;ber drei Millionen gestiegen sei. Der Anstieg &Auml;lterer in Minijobs und sozialversicherungspflichtiger Besch&auml;ftigung bewege sich daher in &ldquo;sehr &uuml;berschaubaren Dimensionen&rdquo;.<br>\nRenten deutlich gesunken<br>\nDie Daten der Regierung belegen, dass die Renten gesunken sind: Wer im Jahr 2000 erstmalig eine Altersrente bezog und mindestens 35 Jahre gesetzlich rentenversichert war, erhielt im Durchschnitt 1.021 Euro im Monat. 2011 lag dieser Betrag nur noch bei 953 Euro. Renten wegen voller Erwerbsminderung verringerten sich sogar von 738 auf 634 Euro. Das Arbeitsministerium hingegen verweist auf neue Einkommensarten vieler Ruhest&auml;ndler. In den letzten Jahren h&auml;tten Mieten, Kapitaleink&uuml;nfte oder Betriebsrenten an Bedeutung gewonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/rentnerjobs100.html\">MDR<\/a>\n<p><strong>Siehe allerdings dazu den rentenpolitischen Sprecher der Linksfraktion Matthias Birkwald:<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/20120829_04.gif\" alt=\"Ausschlie&szlig;lich geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte nach Altersgruppen\" title=\"Ausschlie&szlig;lich geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte nach Altersgruppen\"><\/p>\n<p>Seit die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung im Jahr 2003 in Kraft getreten ist, sind immer mehr Menschen auf sie angewiesen: von 439.000 im Jahr 2003 stieg diese Zahl um mehr als 80 Prozent auf insgesamt 797.000 im Jahre 2010, mehr als die H&auml;lfte davon waren Frauen. W&auml;hrend 2003 knapp 258.000 65-J&auml;hrige und &auml;ltere Grundsicherung bezogen, waren es im Jahr 2010 bereits 412.000, zwei Drittel davon Frauen. Das ist ein Anstieg um 60 Prozent&hellip;l&auml;ngst nicht alle, die Anspruch auf die Grundsicherung haben, beantragen sie auch. Die Quote der Nichtinanspruchnahme betr&auml;gt derzeit ungef&auml;hr 60 Prozent.<br>\n&hellip; in Zukunft wird Altersarmut &uuml;berwiegend ostdeutsch sein. Da in Ostdeutschland die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung mehr als 90 Prozent des Bruttoeinkommens im Alter ausmachen und sich dies offenbar auch in Zukunft nicht wesentlich &auml;ndern wird, sind die in Ostdeutschland rasanter als in Westdeutschland sinkenden Zahlbetr&auml;ge bereits die Vorboten ostdeutscher Altersarmut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.matthias-w-birkwald.de\/article\/475.sinkende-rente-und-mehr-arme-und-minijobbende-alte.html\">Matthias W. Birkwald<\/a> (Siehe dort auch den Download) <\/p>\n<p>Siehe auch: <strong>Arbeiten bis 75plus<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/08-29\/044.php\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bemerkenswert in der Meldung des MDR ist, dass dort besch&ouml;nigend von &bdquo;Besch&auml;ftigten im Rentenalter&ldquo; gesprochen wird. Tats&auml;chlich geht es um &bdquo;geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung&ldquo;, was ein ganz anderes Bild abgibt. Auch in der gestrigen Tagesschau wurde nat&uuml;rlich eine r&uuml;stige Rentnerin gefilmt, die vor allem aus Spa&szlig; an der Arbeit in der Rente noch als Teilzeitbuchhalterin arbeitet. Zeitungsaustragende oder im Wachdienst arbeitende Rentner, die wegen ihrer niedrigen Rente gezwungen sind, zus&auml;tzliches Geld zu verdienen, zeigt man lieber nicht.<br>\nDie Ausrede der Bundesregierung, dass auch die Zahl der &uuml;ber 65-J&auml;hrigen angestiegen ist, ist irref&uuml;hrend, denn die Gesamtzahl der geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten ist um rd. 17 Prozent gestiegen, w&auml;hrend die Zahl der geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten, die &uuml;ber 65 sind um knapp 60 Prozent gewachsen ist.<br>\nUnd die Aussage der Bundesregierung, dass die Rentensenkung kein Problem sein, weil Kapitaleink&uuml;nfte und\/oder Mieten in den vergangenen Jahren f&uuml;r die Rentner an Bedeutung gewonnen h&auml;tte, kann man nur zynisch nennen. Denn sicherlich haben gerade die meisten Rentner mit einer niedrigen Rente (weil sie zuvor eben auch keine hohen L&ouml;hne hatten) gerade keine zus&auml;tzlichen Kapital- oder Mieteink&uuml;nfte.<br>\nSiehe dazu auch nochmal den <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14267#h01\">Rentenreport des DGB NRW<\/a>, wonach jeder Dritte von Altersarmut bedroht ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Einkommen in Deutschland: Die Mittelschicht erweist sich als krisensicher<\/strong><br>\nDie Angst vor dem Ende der Mittelschicht ist unbegr&uuml;ndet, das l&auml;sst sich aus den Zahlen des Instituts der Deutschen Wirtschaft schlie&szlig;en. Nur auch hier wird der Abstand zu den Reichen gr&ouml;&szlig;er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/einkommen-in-deutschland-mittelschicht-erweist-sich-als-krisensicher-1.1451263\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Na ja, es war ja zu erwarten, dass das den Arbeitgebern nahestehende Institut die Befunde des DIW zur schrumpfenden Mittelschicht zu widerlegen versuchen wird. Aber dort wird &uuml;berhaupt nicht &ldquo;das Ende&rdquo; der Mittelschicht analysiert, sondern ihr bisheriges und weiteres Schrumpfen &ndash; und die Tatsache, dass  die Einkommensgegens&auml;tze vergr&ouml;&szlig;ert werden. (Polarisierung der Einkommen)  vgl. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5906#h01\">NachDenkSeiten<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Entwicklung und Perspektiven der Kommunalfinanzen in Nordrhein-Westfalen<\/strong><br>\nDurch das St&auml;rkungspaktgesetz NRW werden die Empf&auml;ngerkommunen zu einer versch&auml;rften Konsolidierungspolitik gezwungen. Dieser Druck wird zu weiteren Ausgabenk&uuml;rzungen f&uuml;hren, wodurch es f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu einer sp&uuml;rbaren Verschlechterung des Dienstleistungsangebotes kommen kann. Die Besch&auml;ftigten m&uuml;ssen mit einer Intensivierung der Arbeit und Stellenreduzierungen rechnen.<br>\nDie Schuldenbremse birgt zudem f&uuml;r die Kommunen weitere Risiken. Sollte sich die Konjunktur nicht dauerhaft positiv entwickeln, wird es der Landesregierung kaum gelingen, die Auflagen der Schuldenbremse einzuhalten. Durch dann m&ouml;glicherweise drohende K&uuml;rzungen im Kommunalen Finanzausgleich w&uuml;rde die finanzielle Basis der Kommunen weiter schrumpfen. Entwarnung kann daher f&uuml;r die Kommunen nicht gegeben werden.<br>\nL&auml;ngst ist die steuerpolitische Kurskorrektur &uuml;berf&auml;llig. Es ist an der Zeit, dass die Bundesregierung Verantwortung &uuml;bernimmt. Reiche Haushalte, Verm&ouml;gende und Unternehmen m&uuml;ssen wieder st&auml;rker am Steueraufkommen beteiligt werden. Hierdurch w&uuml;rde der bestehenden sozialen Schieflage im Land entgegengewirkt. Au&szlig;erdem bedarf es dringend der Reform der Gemeindesteuern, um die Einnahmenseite der kommunalen Haushalte grundlegend zu verbessern. Eine Bundesratsinitiative &ndash; unterst&uuml;tzt insbesondere durch die Kommunalpolitiker &ndash; muss auf der Tagesordnung stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120829_Kommunalfinanzbericht_NRW_2012.pdf\">ver.di [PDF &ndash; 2.3 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>R&uuml;stungsexporte sind Hilfe zur Selbsthilfe<\/strong><br>\nWaffen in Krisengebiete zu verkaufen, ist h&ouml;chst umstritten. Dabei sind R&uuml;stungsexporte Ausdruck einer neuen pragmatischen Sicherheitspolitik&hellip;<br>\nIntoniert hat Bundeskanzlerin Angela Merkel diesen politischen Schwenk bereits im vergangenen September. In einer Rede bei der K&ouml;rber-Stiftung wies sie darauf hin, dass der Westen zwar nicht mehr in jeden Konflikt eingreifen k&ouml;nne und wolle. Aber Staaten, die dies wollten, m&uuml;ssten dazu bef&auml;higt werden. Und das schlie&szlig;t f&uuml;r die Bundeskanzlerin den Export von Waffen mit ein &ndash; &bdquo;nach klaren und weithin anerkannten Prinzipien&ldquo;&hellip;<br>\nWaffenlieferungen an verb&uuml;ndete Konfliktparteien als Ersatz f&uuml;r Kampfeins&auml;tze deutscher Soldaten schonen hingegen nicht nur den &uuml;berschuldeten Bundeshaushalt, sondern vor allem eigene Menschenleben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/gastbeitrag-ruestungsexporte-sind-hilfe-zur-selbsthilfe\/7061398.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser W.H.:<\/strong> T&ouml;ten oder t&ouml;ten lassen? Am 1. September, dem &ldquo;Antikriegstag&rdquo;, empfiehlt es sich, auf den Beitrag von Thomas Speckmann im Tagesspeigel hinzuweisen: R&uuml;stungsexport als Hilfe zur Selbsthilfe. Besser mit exportierten (deutschen\/westlichen) Waffen t&ouml;ten lassen statt mit (deutschen\/westlichen) Soldaten zu t&ouml;ten. Speckmann pflichtet der Bundeskanzlerin bei, dass &ldquo;nach klaren und weithin anerkannten Prinzipien&rdquo; zu milit&auml;rischen Aktionen bef&auml;higt werden soll, wer dies m&ouml;chte. Von Friedenspolitik, Analyse und Bearbeitung von Konfliktursachen ist schon lange nicht mehr die Rede; gibt es in der deutschen Politik und Publizistik diese Begriffe &uuml;berhaupt noch?<br>\nOder streben wir mit &ldquo;unseren&rdquo; begehrte &ldquo;Qualit&auml;tswaffen&rdquo; eine spezielle Exportweltmeisterschaft an? Aber vielleicht h&auml;lt der Bundespr&auml;sident am 1. September eine sch&ouml;ne Freiheitsrede.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Werbung f&uuml;r &ouml;ffentlich-private Partnerschaften<\/strong><br>\n&hellip;&Ouml;PP baut nicht billiger, wie es den Anschein hat, sondern ist auf eine sichere Rendite des privaten Investors bedacht.<br>\nGerade beim Autobahnbau ist dieser Vorwurf exemplarisch durch den Bundesrechnungshof und Wissenschaftler der TU Berlin dokumentiert worden. Demzufolge richten die privaten Investoren ihr Bauvorhaben nicht an dessen Lebenszyklus aus, sondern strikt an der Vertragslaufzeit, in der ihnen durch Maut- oder Mieteinnahmen ein steter Geldfluss aus &ouml;ffentlichen Mitteln zugesichert wird. Im Fall der A1 ist der Vertrag auf 30 Jahre angelegt. Aus Sicht des Investors muss die Stra&szlig;e auch nur solange halten und entsprechend gebaut und gepflegt werden.<br>\nDabei bleibt nicht nur die Nachhaltigkeit auf der Strecke, sondern auch die Wirtschaftlichkeit aus Sicht des Staates. Denn zwischen 30 und 40 Prozent zahlt er drauf, als wenn er die Projekte auf herk&ouml;mmlich Art und Weise ausschreiben und in Eigenregie finanzieren w&uuml;rde. Doch der Bund verzichtet gro&szlig;z&uuml;gig auf das Pr&uuml;fen herk&ouml;mmlicher Verfahren und vertraut stattdessen auf die politische Wunderwaffe &Ouml;PP\/PPP, weil deren Kosten am Anfang nicht, daf&uuml;r aber sehr viel sp&auml;ter deutlich werden. Doch dann sind die handelnden Politiker l&auml;ngst nicht mehr im Amt, aber wahrscheinlich um einen goldenen Handschlag reicher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2012\/08\/27\/werbung-oeffentlich-private-partnerschaften-14612301\/\">Tautenhahn Blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gro&szlig;er Bahn-Check : Durcheinander auf der Schiene<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/grosser-bahn-check-durcheinander-auf-der-schiene-1.1451534\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ich k&ouml;nnte das Durcheinander noch erg&auml;nzen. So muss man schon s&auml;mtliche Verbundnetze im Kopf haben, um am Automaten zu unterscheiden, ob man nu besser den Verbundtarif oder den DB-Tarif w&auml;hlt. Es lohnt sich manchmal weiter zu fahren, als man will, um einen g&uuml;nstigeren DB-Tarif zu bekommen. Im Verbundnetz wiederum kann man keine R&uuml;ckfahrkarte l&ouml;sen, was fr&uuml;her nicht nur billiger war, sondern auch Zeit und &Auml;rger (weil der Automat gerade nicht funktioniert oder keine Geldkarte annimmt) am Automaten zu ersparen. Ein Ticket am Schalter zu kaufen, ist ohnehin kaum mehr m&ouml;glich und wo das noch m&ouml;glich ist, eine reine Zumutung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ulrich Th&ouml;ne: Bildung als &ouml;ffentliches Gut<\/strong><br>\nDie Zahl der &ouml;ffentlichen Bildungseinrichtungen sinkt, die der privaten steigt. Ein Befund[1], der neben den Meldungen und Kommentierungen zu den Ergebnissen des vierten nationalen Bildungsberichts[2] kaum beachtet wurde. W&auml;hrend Politik und Medien dar&uuml;ber stritten, ob es denn nun graduell besser oder schlechter geworden sei mit der Bildung in Deutschland, kam die tiefere Analyse zu kurz. Dem Statistischen Bundesamt war diese Entwicklung immerhin eine Pressemitteilung wert. Zu Recht. Denn egal ob man, wie die Bundesregierung und die Kultusminister der L&auml;nder, die Erfolge in der Bildungsbeteiligung betont oder, wie Gewerkschaften und Sozialverb&auml;nde, dass die Schere zwischen Bildungsgewinnern und -verlierern immer weiter auseinandergeht, der Trend zu mehr privaten Schulen und Hochschulen h&auml;lt an, w&auml;hrend der Anteil privater Bildungsausgaben abnimmt. Dieser Trend ist Ausdruck daf&uuml;r, dass das &ouml;ffentliche Gut Bildung schleichend zu einer marktg&auml;ngigen Ware gemacht und &ouml;ffentliche Mittel in private Erwerbsunternehmen umgeleitet werden. Das Menschenrecht auf Bildung ger&auml;t in Gefahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/16-2012\/++co++c9cb31ee-e536-11e1-adc0-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>M&auml;use und Lachse werden durch Gensoja fetter<\/strong><br>\nGentechnisch ver&auml;nderte Lebensmittel k&ouml;nnten zu Ver&auml;nderungen im K&ouml;rper f&uuml;hren &ndash; neue Hinweise darauf liefert jetzt eine Studie aus Norwegen. Dort wurden M&auml;use und Lachse mit genmanipuliertem Mais und Soja gef&uuml;ttert. Die Tiere wurden daraufhin fetter als ihre Artgenossen, die die gleiche Menge konventionelles Futter bekamen. Beunruhigt zeigen sich die Wissenschaftler allerdings auch dar&uuml;ber, dass die Gene aus den Futterpflanzen &uuml;berhaupt in den Organen der Tiere nachweisbar waren. Eins stellt &Aring;shild Krogdahl von der Norwegischen Veterin&auml;rhochschule in Oslo, die die Studie durchgef&uuml;hrt hat, klar: Es ist keine neue Erkenntnis, dass Gene von Pflanzen, die Tiere oder Menschen essen, sp&auml;ter im Organismus nachweisbar sind. Der Knackpunkt: Krogdahl vermutet, dass manipulierte Gene genauso in den K&ouml;rper &uuml;bergehen wie konventionelle. &ldquo;In unserer Studie haben wir herausgefunden, dass etwa 1 Prozent der Gene gefressener Pflanzen aus dem Darm in den K&ouml;rper &uuml;bergehen. Wir erwarten dasselbe f&uuml;r manipulierte Gene&rdquo;, sagt die norwegische Ern&auml;hrungswissenschaftlerin. &ndash; Christoph Then,Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Instituts f&uuml;r unabh&auml;ngige Folgenabsch&auml;tzung in der Biotechnologie in M&uuml;nchen malt bedrohliche Szenarien: Beispielsweise k&ouml;nnten ver&auml;nderte Eiwei&szlig;e aus Pflanzen Immunreaktionen hervorrufen, oder Enzyme im Blut k&ouml;nnten sich ver&auml;ndern. Vollkommen unerforscht sei zudem die Wirkung sogenannter MicroRNA, einem Signalstoff aus Pflanzen, der f&uuml;r die Steuerung von Genen zust&auml;ndig ist. All diese m&ouml;glichen Nebeneffekte der Manipulation von Genen seien von der Europ&auml;ischen Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit EFSA noch nicht einmal untersucht worden. &ldquo;Die Norweger stellen in ihrer Studie ein paar sehr interessante Fragen&rdquo;, sagt Then. Der Tiermediziner ist sicher: &ldquo;Wir brauchen eine ganz neue Runde bei der Risikobewertung.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Genmanipulierte-Lebensmittel\/!100009\/\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.keine-gentechnik.de\/news-gentechnik\/news\/de\/26154.html\">Informationsdienst Gentechnik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Witz dieser Untersuchung ist, dass die Gewichtszunahme bei den Ratten nicht nur dann eintrat, wenn sie Gentech-Mais erhielten, sondern auch wenn sie Fisch fra&szlig;en, welcher mittels gentechnisch ver&auml;ndertem Futter gez&uuml;chtet worden war. Allm&auml;hlich verstehe ich die bange Frage von US-Austauschsch&uuml;lerInnen, wie viel sie in den USA zunehmen werden. Sch&auml;tzungen zufolge hat sich die Zahl &uuml;bergewichtiger Jugendlicher in den USA seit 1980 verdreifacht, von damals f&uuml;nf Prozent auf heute 16 Prozent. Aber im Ernst, sollte diese Studie durch weitere Untersuchungen best&auml;tigt werden, dass Gentech-Nahrung Dickmacher sein k&ouml;nnten, d&uuml;rfte das Thema Genfood jenseits aller sonstigen Bedenken erledigt sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Spanien: Gr&ouml;&szlig;ere Not und weniger Hilfe<\/strong><br>\nIn kurzen Hosen und Sandalen wandern mehrere hundert andalusische Arbeiter seit zwei Wochen durch ihre Heimat. In jeder Provinz gibt es &ldquo;&uuml;berraschende Aktionen&rdquo;, haben sie angek&uuml;ndigt. So wie vor wenigen Tagen, als sie einen Herzogspalast in der N&auml;he von C&oacute;rdoba besetzten. Mit der Aktion wollten sie dagegen protestieren, dass Gro&szlig;grundbesitz vielerorts in Andalusien sich noch in den H&auml;nden der spanischen Aristokraten befindet. F&uuml;r gro&szlig;es Aufsehen sorgte auch der erste dieser Proteste. Familien gingen in zwei Superm&auml;rkte, f&uuml;llten ihre Einkaufswagen mit Reis, Nudeln, Milch und anderen Lebensmitteln und schoben sie an den Kassen vorbei, ohne zu zahlen. Einer der K&ouml;pfe der Proteste ist Juan Manuel S&aacute;nchez Gordillo, B&uuml;rgermeister des bei Sevilla gelegenen Dorfs Marinaleda und Mitglied des andalusischen Regionalparlaments f&uuml;r die Vereinigte Linke. Wenn er nicht mit den Arbeitern durch seine Heimat marschiert, ist er meist Gast in irgendeiner Talkshow. In Spanien werde viel zu wenig &uuml;ber die Opfer der Krise gesprochen und zu viel &uuml;ber Risikoaufschl&auml;ge und Staatsanleihen, sagt er dort. Die Sparprogramme der spanischen Beh&ouml;rden seien &ldquo;ein &Uuml;berfall auf die Armen im Land&rdquo;, w&auml;hrend die Superreichen kaum einen Beitrag zur &Uuml;berwindung der Krise leisten m&uuml;ssten, erkl&auml;rt Gordillo. Die Aktion in den Superm&auml;rkten findet nicht nur Beifall. Das Rote Kreuz meint etwa, Gordillo weiche einer ernsthaften Debatte &uuml;ber eine angemessene Versorgung der Bed&uuml;rftigen aus. Allerdings gibt Sprecher Fernando Cuevas auch zu, dass die Mittel in diesem Jahr nicht mehr ausreichen. Seine Organisation rechnet in diesem Jahr mit 1,2 Millionen Menschen, die auf Lebensmittelspenden angewiesen sind, 300.000 mehr als letztes Jahr. Der Umfang der zur Verf&uuml;gung stehenden Nahrungsmittel hat sich hingegen auf 33 Millionen Kilo reduziert, nur noch halb so viel wie 2011. Hauptursache seien gestiegene Preise und das EU-Programm &ldquo;Lebensmittel f&uuml;r Bed&uuml;rftige&rdquo;, dessen Volumen von 500 Millionen Euro seit Jahren nicht erh&ouml;ht werde. Zudem ziehen sich die spanischen Beh&ouml;rden zunehmend aus der Sozialpolitik zur&uuml;ck. Viele in soziale Notlagen geratene Menschen suchten bei den Wohlfahrtsverb&auml;nden Hilfe, nachdem sie von den Sozial&auml;mtern abgewiesen worden sind, erkl&auml;ren das Rote Kreuz und die katholische Caritas &uuml;bereinstimmend. &ldquo;Wir k&ouml;nnen den Staat nicht ersetzen&rdquo;, klagte eine Sprecherin der Caritas schon vor Wochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2012%2F08%2F27%2Fa0056&amp;cHash=1d769f59d5c08e3bafd68ce9fff63f28\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Kritik des Roten Kreuzes an den Aktionen von Juan Manuel S&aacute;nchez Gordillo haftet etwas  Widerspr&uuml;chliches an. Wenn das Rote Kreuz erst jetzt angesichts r&uuml;ckl&auml;ufiger Spenden den R&uuml;ckzug des Sozialstaates beklagt, verkennt es, dass karitative Organisationen zu diesem R&uuml;ckzug, ja zur Stabilisierung des versagenden Sozialstaats beitragen. Das Soziale f&auml;llt auf ein vormodernes Niveau zur&uuml;ck, wenn es sich in Almosen, Spenden, Tafeln usw. ersch&ouml;pft &ndash;  sei es durch den Staat oder durch Private. Umso leichter f&auml;llt es dann unseren Eliten, den Sozialstaat zusammenzustreichen oder gar ganz in Frage zu stellen. EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi steht f&uuml;r viele, als er in einem Interview mit dem WSJ ausf&uuml;hrte, dass die Krise gezeigt habe, dass das vielgepriesene europ&auml;ische Sozialstaatsmodell <a href=\"http:\/\/www.wallstreetjournal.de\/article\/SB10001424052970203960804577241660019666928.html\">ausgedient habe<\/a>.<br>\nDie Sozialstaatlichkeit als Errungenschaft der Moderne verpflichtet den Staat, das Recht des Systemverlierers auf Unterst&uuml;tzung dem System als Ganzem zuzuweisen. Nichts gegen der karitativen Akt als solchen, aber er kann nur situativ und in Einzelf&auml;llen greifen, bis der Sozialstaat greift. Vormoderne Gesellschaften wie z.B. viele muslimische Gesellschaften demonstrieren, dass die Einhaltung des Zakat also die Spende von etwa 2,5 Prozent des Einkommens f&uuml;r karitative Zwecke keineswegs ausreicht, um den sozialen Schieflagen in diesen L&auml;ndern zu begegnen. Die T&uuml;rkei als relativ weit entwickeltes, muslimisches Land weist einen Ginikoeffzienten von 0,43 (OECD: 0,33) auf.<br>\nSpeziell in Spanien kommt hinzu, dass gerade der Staat auf diversen Ebenen versagt hat und deshalb besonders in der Pflicht steht. Die Spanienkrise ist vor allem eine Bankenkrise, die die diversen Regierungen lange ignoriert haben wie sie auch leichtfertig den Bauboom und damit die Immobilienblase kr&auml;ftigst unterst&uuml;tzt haben, statt das in das Land flie&szlig;ende Kapital in eine wirklich investive Verwendung zu lenken. Dass Europa, insbesondere Deutschland, dabei nicht nur zugeschaut hat, f&uuml;r seine schwache Peripherie immer nur auf den Markt setzte und letztlich auch noch die falsche Rezeptur aufgezwungen hat, gibt der spanischen Krise und seiner notleidenden Bev&ouml;lkerung eine europ&auml;ische Dimension. Europas Not ist nicht mit Spenden, Tafeln und &Auml;hnlichem beizukommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die SA als Vorbild: Griechenlands Rechtsextremisten jagen Ausl&auml;nder<\/strong><br>\nDie rechtsextreme &ldquo;Goldene Morgenr&ouml;te&rdquo; will von der Schuldenkrise profitieren und baut Schl&auml;gertrupps auf. Aber auch die extreme Linke regt sich: Die stalinistische KP ruft zum Umsturz auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/die-saals-vorbild-griechenlands-rechtsextremisten-jagen-auslaender\/7061348.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> So richtig es ist, uns &uuml;ber die Zunahme rechtsextremer Gewalt in Griechenland zu informieren, so verbl&uuml;ffend ist es, dass eine Zeitung wie der Tagesspiegel immer noch nach dem altbekannten Schema reagiert: Ja, es gibt rechtsextreme Gewalttaten, aber da sind auch die Linksextremen. Die wollen das System st&uuml;rzen. Eigentlich sollten auch ehemalige Kalte Krieger den Unterschied zwischen den vagen Aufrufen zur System&auml;nderung und der n&auml;chtlichen Jagd auf Migranten unterscheiden k&ouml;nnen. Der Tagesspiegel sollte es eigentlich besser wissen, hat er und die &ldquo;Zeit&rdquo; verdienstvollerweise recherchiert, dass seit der Einheit ca. 150 Todesopfern rechtsextremer Gewalt ein linksextremer Mord gegen&uuml;bersteht &ndash; ver&uuml;bt von der mittlerweile aufgel&ouml;sten RAF. Warum immer noch, zumindest in Untertitel, diese Gleichmacherei von rechtsextrem und linksextrem? Warum nicht eine Analyse des Zulaufs f&uuml;r die Chrys&iacute; Avg&iacute; im krisengesch&uuml;ttelten Griechenland?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Libanon schaut in den Abgrund<\/strong><br>\nF&uuml;r einen Moment sah es so aus, als w&auml;re es nun so weit: Der Libanon stand kurz davor, in den syrischen B&uuml;rgerkrieg einbezogen zu werden. Meldungen &uuml;ber Entf&uuml;hrungen jagten einander, der schiitische Meqdad-Clan pr&auml;sentierte im libanesischen Fernsehen seinen &raquo;bewaffneten Arm&laquo;, maskierte M&auml;nner mit Maschinenpistolen, die kurzerhand einen T&uuml;rken und vermutlich &uuml;ber 20 Syrer als Geiseln genommen hatten. Der Clan will sie gegen ein Familienmitglied austauschen, das in Damaskus von der gegen Bashar al-Assads Regime k&auml;mpfenden Free Syrian Army (FSA) &ndash; oder einer anderen Gruppe &ndash; gefangengenommen worden war. Das Beispiel fand umgehend Nachahmer. Erfahrene Libanesen, die einen Flug gebucht hatten, riefen da bereits am Flughafen an, und erhielten die Auskunft, der Flughafen selbst sei offen, nur blockiere eine weitere schiitische Gruppe &ndash; bewaffnete Angeh&ouml;rige einer bereits vor Wochen in Nordsyrien entf&uuml;hrten elfk&ouml;pfigen angeblichen Pilgergruppe auf dem Heimweg aus dem Iran &ndash; die Flughafenstra&szlig;e. Ein Flugzeug von Air France brachte wegen der Blockade das Kunstst&uuml;ck fertig, aus &raquo;Sicherheitsgr&uuml;nden&laquo; nicht in Beirut, sondern ausgerechnet in Damaskus zu landen, weil der Sprit f&uuml;r ein Ausweichen nach Amman nicht mehr reichte. Da wegen der Sanktionen Kreditkartenzahlungen nicht so ohne weiteres mit Syrien abgerechnet werden k&ouml;nnen, fragte die Besatzung vorsichtshalber bei den Passagieren an, wie viel Bargeld sie denn h&auml;tten, um das Kerosin notfalls bar bezahlen zu k&ouml;nnen. &ndash; Alles ist so undurchsichtig, dass schlie&szlig;lich kaum jemand mehr wei&szlig;, wer tats&auml;chlich wo etwas kontrolliert. Denkbar ist etwa, dass die T&uuml;rkei auf die FSA Druck ausge&uuml;bt hat, Hassan Meqdad freizulassen. Aber die FSA bestreitet, ihn &uuml;berhaupt gefangengenommen zu haben. Angeblich sind die Aufst&auml;ndischen dabei, ihn zu suchen. Die derzeit elaborierteste Verschw&ouml;rungshypothese geht davon aus, dass Hassan Meqdad vom syrischen Geheimdienst entf&uuml;hrt worden sei, der so tue, als sei er die FSA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2012\/34\/46101.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Transformationskongress<\/strong><br>\nAm 8. Und 9. Juni veranstalteten der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Deutsche Naturschutzring und Einrichtungen der Evangelischen Kirche in Deutschland einen Kongress zu den politischen und wirtschaftlichen Umbr&uuml;chen unserer Zeit.<br>\nReden, Ergebnispr&auml;sentationen der Workshops, wissenschaftliche Vortr&auml;ge als Skripten, Audio- oder Viedeodateien u.a. von James K. Galbraith, Stephan Schulmeister, Richard Wilkinson etc. <a href=\"http:\/\/transformationskongress.de\/?id=27\">finden sie hier<\/a>.<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers:  Wenn der Schuldner pleite ist, verliert der Gl&auml;ubiger sein Geld<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr2.de\/unterhaltung\/kabarett\/volker_pispers102.html\">WDR2<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14276","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14276"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14276\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14279,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14276\/revisions\/14279"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}