{"id":14283,"date":"2012-08-30T08:45:04","date_gmt":"2012-08-30T06:45:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283"},"modified":"2012-08-30T12:59:03","modified_gmt":"2012-08-30T10:59:03","slug":"hinweise-des-tages-1708","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h01\">Holl&auml;ndischer Linksruck gef&auml;hrdet Merkels Sparplan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h02\">Armut unter Besch&auml;ftigten und Arbeitslosen in Deutschland besonders stark gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h03\">Vom Gelddrucken und der Deflation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h04\">Einkommens- und Verm&ouml;genskonzentration &ndash; Teil 2: Der sichtbare und der unsichtbare Teil der Verm&ouml;gensschere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h05\">Propaganda<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h06\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h07\">Wikinger-Wunder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h08\">Marktkonforme Streiks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h09\">Entzauberter Hedgefonds-Star &ndash; Paulson bittet Kunden um Geduld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h10\">Hochfrequenzhandel bedroht Funktionsf&auml;higkeit der Finanzm&auml;rkte!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h11\">Versagende M&auml;rkte: Wer zahlt den Preis?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h12\">Brief an Bahr: Parit&auml;tischer warnt vor wachsender Gesundheitskluft und fordert Pr&auml;ventionsgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h13\">Neu geschaffene Rohstoffagentur &ndash; Bundesregierung erf&uuml;llt Industriew&uuml;nsche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h14\">Die Treuhand &ndash; eine Geschichte von Gl&uuml;cksrittern und Ganoven<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h15\">TV-TIPP: Heiner Flassbeck im Gespr&auml;ch mit Rigobert Kaiser auf BR alpha<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h16\">Medienkritik: Ein interessanter Kommentar von siddartha im &bdquo;Sprengsatz&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283#h17\">Ein Dank an unsere Leser wegen des &bdquo;G500-Texts&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14283&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Holl&auml;ndischer Linksruck gef&auml;hrdet Merkels Sparplan<\/strong><br>\nHollands Sozialisten f&uuml;hren 14 Tage vor der Wahl in Umfragen. Sollten die Euro-Skeptiker um Parteichef &ldquo;Roemer Hood&rdquo; gewinnen, wird es f&uuml;r Merkel noch schwieriger, ihren Kurs in Europa durchzusetzen. [&hellip;]<br>\nDie SP besteht aus Euroskeptikern und wenn sie die Wahl gewinnen sollte, wird es f&uuml;r Bundeskanzlerin Angela Merkel m&uuml;hsamer, in Europa verl&auml;ssliche Partner f&uuml;r ihre Politik des Sparens zu finden. Bisher hat Holland mit seinem liberalen Ministerpr&auml;sidenten Mark Rutte den deutschen Eurokurs gest&uuml;tzt.  [&hellip;]<br>\nRoemer will erreichen, dass der harte Sparkurs, den Premier Rutte und Kanzlerin Merkel auf europ&auml;ischer Ebene vertreten, beendet wird. ,,Wir m&uuml;ssen jetzt investieren. Der Staat muss f&uuml;r Impulse sorgen&rdquo;, forderte er zum Start seiner Wahlkampagne in Arnheim, zu der rekordverd&auml;chtige 2500 Eintrittskarten verkauft wurden. Den ma&szlig;geblich von Merkel ins Leben gerufenen Fiskalpakt will Roemer k&uuml;nftig ignorieren.<br>\nBei Arbeitgeberverb&auml;nden herrscht blankes Entsetzen &uuml;ber den H&ouml;henflug der SP. ,,Ihr Wahlprogramm ist eine Katastrophe f&uuml;r die Niederlande&rdquo;, sagte Verbandschef Bernhard Wientjes dem &ldquo;Algemeen Dagblad&rdquo;. Er ist der Ansicht, dass h&ouml;here Mindestl&ouml;hne, wof&uuml;r die SP pl&auml;diert, schlecht f&uuml;r die Betriebe und die Export orientierte Wirtschaft sind. So w&uuml;rden &ldquo;nur Jobs vernichtet&rdquo;.<br>\nAuch im Mittelstandsverein MKB Nederland sorgen Roemers Pl&auml;ne f&uuml;r Kopfsch&uuml;tteln. &ldquo;Er sagt, es m&uuml;sse investiert werden. Er sagt aber nicht, wer das bezahlen soll. Unternehmern und Konsumenten wird das Geld aus der Tasche gezogen&rdquo;, warnte der Vorsitzende Hans Biesheuvel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article108856975\/Hollaendischer-Linksruck-gefaehrdet-Merkels-Sparplan.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> WELT-gem&auml;&szlig; eine krude Mischung aus Halbwahrheiten und Beleidigungen &ndash; sicher nicht wichtig f&uuml;r die holl&auml;ndischen W&auml;hler. Aber, wie im Artikel angesprochen, schie&szlig;en, so kurz vor der Wahl, die  Arbeitgeberverb&auml;nde und die neoliberal-konservativen Partei der Niederlande ganz scharf gegen die SP.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Vollends grotesk wird es, wenn die WELT, in deren Kommentarteil nahezu t&auml;glich gegen den Euro polemisiert wird, die linke SP als &bdquo;euroskeptisch&ldquo; bezeichnet. Wer Merkels Austerit&auml;tswahn ablehnt, ist doch nicht euroskeptisch &ndash; ganz im Gegenteil. F&uuml;r Europa und den Euro w&auml;re es ein gro&szlig;er Erfolg, wenn in 14 Tagen die Sozialisten in den Niederlanden die Wahl gewinnen k&ouml;nnten. Da aus Deutschland offenbar kein Widerstand gegen Merkels Austerit&auml;tswahn kommt, m&uuml;ssen unsere Nachbarn wohl diesen wichtigen Job erledigen. Veel Geluk!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Armut unter Besch&auml;ftigten und Arbeitslosen in Deutschland besonders stark gestiegen<\/strong><br>\nArmut bei Erwerbst&auml;tigen und Arbeitslosen hat sich in Deutschland zwischen der Einf&uuml;hrung der Hartz-Reformen und dem Jahr 2009 st&auml;rker ausgebreitet als in allen anderen EU-L&auml;ndern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung aus dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung auf Basis der neuesten derzeit verf&uuml;gbaren Daten der EU-Statistikbeh&ouml;rde Eurostat.<br>\nSeit 2004 sind die Besch&auml;ftigtenzahlen in Deutschland kr&auml;ftig gewachsen, die Arbeitslosigkeit hat deutlich abgenommen. Doch die positive Entwicklung hat eine Schattenseite, sagt WSIForscher Dr. Eric Seils: &ldquo;Analysiert man die soziale Lage der Erwerbsbev&ouml;lkerung, dann zeigt sich, dass die deutschen Besch&auml;ftigungserfolge mit einem hohen sozialen Preis verbunden waren.&rdquo;<br>\nDer Sozialwissenschaftler hat die EU-weite Erhebung von Armutsdaten ausgewertet, die aktuell bis zum Einkommensjahr 2009 vorliegen. 2009 waren laut Eurostat in Deutschland 7,1 Prozent der Erwerbst&auml;tigen von Arbeitsarmut betroffen&hellip;<br>\nIm Vergleich zu 2004 ist der Anteil der &ldquo;Working Poor&rdquo; um 2,2 Prozentpunkte gestiegen. Damit nahm die Arbeitsarmut in Deutschland, ebenso wie in Spanien, deutlich st&auml;rker zu als in allen anderen EU-Staaten. Im Durchschnitt der Gemeinschaft wuchs die Armutsquote unter Erwerbst&auml;tigen nach Eurostat nur um 0,2 Prozentpunkte. Der &uuml;berdurchschnittliche Anstieg f&uuml;hrte dazu, dass Deutschland mittlerweile bei der Arbeitsarmut im europ&auml;ischen Mittelfeld liegt&hellip;<br>\nNoch weitaus drastischer stieg seit 2004 die Armutsquote unter Arbeitslosen &ndash; um 29 Prozentpunkte. Im EU-Durchschnitt waren es nur 5 Prozentpunkte.<br>\n2009 hatten 70 Prozent der Arbeitslosen in Deutschland nur ein Einkommen unterhalb der Armutsgrenze &ndash; 25 Prozentpunkte mehr als im Durchschnitt der 27 EU-Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weltderarbeit.de\/\">Welt der Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vom Gelddrucken und der Deflation<\/strong><br>\nWenn von Deflation die Rede ist, wird oft das traurige Kapitel der &ldquo;Great Depression&rdquo; 1929 im Geschichtsbuch aufgeschlagen. Um &uuml;ber ein Viertel brachen damals Welthandel und Industrieproduktion ein. Anf&auml;nglich setzte die Politik auf die vielzitierten Selbstheilungskr&auml;fte des Marktes. Nulldefizit und restriktive Geldpolitik standen auf dem Plan. Die Folgen sind Geschichte: Chaos, Elend, Arbeitslosigkeit und Jahre deflation&auml;rer Depression.<br>\nIn der aktuellen Krise drucken die Notenbanken um die Wette. Inflation in Verzug? &ldquo;Keineswegs&rdquo;, sagt Harvard-&Ouml;konom Ben Friedman im Gespr&auml;ch mit dem Standard. &ldquo;Zentralbanken leisten exzellente Arbeit.&rdquo; Inflations&auml;ngste best&uuml;nden zu Unrecht. Zur Beruhigung bestehe dennoch kein Grund, warnen &Ouml;konomen wie Nobelpreistr&auml;ger Paul Krugman. Deflation sei die eigentliche Gefahr!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1345165565049\/Vom-Gelddrucken-und-der-Deflation\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Sehr richtig, was die &ouml;sterreichischen Kollegen da schreiben. Leider bleiben solche Mahnungen  n&ouml;rdlich der Alpen ungeh&ouml;rt, wie beispielsweise wieder einmal eine aufgearbeitete Agenturmeldung von SPIEGEL Online zeigt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Inflation klettert auf zwei Prozent<\/strong><br>\nDie Preise in Deutschland sind im August st&auml;rker gestiegen als in den Monaten zuvor, die Inflationsrate erreichte zwei Prozent. Hauptgrund ist die Teuerung bei Benzin und Heiz&ouml;l &ndash; manche Volkswirte sehen aber auch in der Krisenpolitik der Europ&auml;ischen Zentralbank ein Risiko. [&hellip;]<br>\nDas Problem der EZB: Sie ist f&uuml;r die Geldstabilit&auml;t im gesamten Euro-Raum zust&auml;ndig &ndash; und st&uuml;tzt mit niedrigen Leitzinsen vor allem die schw&auml;chelnde Wirtschaft der s&uuml;deurop&auml;ischen Krisenl&auml;nder. Sollte die EZB auf ihrer n&auml;chsten Ratssitzung im September die Zinsen weiter senken, k&ouml;nnte sie damit die Inflation wieder befeuern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/inflation-teures-benzin-laesst-verbraucherpreise-steigen-a-852802.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Unsere t&auml;gliche Inflationswarnung gib uns heute. Warum eine Zinssenkung der EZB die &bdquo;Inflation wieder [sic!] befeuern&ldquo; sollte, verraten uns SPIEGEL Online und die an der Meldung beteiligten Nachrichtenagenturen freilich nicht. Eben so wenig erf&auml;hrt der Leser, dass die &bdquo;zwei Prozent&ldquo; exakt die Zielmarke der EZB sind und die Bundesbank zudem bereits eingestanden hat, dass eine etwas h&ouml;here Inflation in Deutschland makro&ouml;konomisch durchaus gew&uuml;nscht sei &ndash; dies bezieht sich freilich jedoch nicht auf die &bdquo;Au&szlig;eninflation&ldquo; (Energiepreise), die wir momentan beobachten k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14074\">Vergesst die Inflation!<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Einkommens- und Verm&ouml;genskonzentration &ndash; Teil 2: Der sichtbare und der unsichtbare Teil der Verm&ouml;gensschere<\/strong><br>\nVerm&ouml;genskonzentration und Steueroasen<br>\nEin entscheidender Grund daf&uuml;r, dass, wie in Teil 1 abschlie&szlig;end konstatiert, nur ein sehr ungenaues Bild vom weltweiten privaten Verm&ouml;gen existiert, ist das in Steueroasen versteckte, nicht erfasste Verm&ouml;gen. Dabei suggeriert der Begriff &bdquo;Steueroase&ldquo; bereits eine falsche Vorstellung, weil das in Rede stehende Verm&ouml;gen meist nicht innerhalb spezifischer geographischer Grenzen zu verorten ist, sondern in komplizierten Strukturen, die es geographisch ins Niemandsland verfrachten. Der Begriff &bdquo;Offshore&ldquo;-Verm&ouml;gen ist deswegen treffender. Er bezieht sich auf ganze Netzwerke legaler und quasi-legaler Einrichtungen und Arrangements, die nur dem Namen nach sowie oft auch nur kurzfristig an bestimmten Standorten existieren, in hohem Ma&szlig;e portierbar, also ortsbeweglich sind und vielen verschiedenen Gerichtsbarkeiten unterliegen oder besser gesagt praktisch keiner. Sie kontrollieren und verwalten private finanzielle und nicht-finanzielle Verm&ouml;gen im ausschlie&szlig;lichen Interesse der Eigent&uuml;mer und nicht selten ungeachtet oder in unumwundener Missachtung der Interessen und Gesetze vieler Nationalstaaten. ((1) TJN, S. 9)<br>\n&bdquo;Offshore&ldquo; bedeutet beispielsweise, dass ein Gem&auml;lde oder ein Bankkonto zwar physisch in der Schweiz zu verorten sein mag. Aber die alles entscheidende Struktur, der es geh&ouml;rt, ist wahrscheinlich in viele Fragmente zerlegt und rund um den Globus verteilt. Noch eine der einfachsten solcher Offshore-Strukturen w&auml;re es etwa, wenn das Gem&auml;lde oder Bankkonto einer anonymen Offshore-Gesellschaft geh&ouml;rt, die einer bestimmten Gerichtsbarkeit unterliegt. Diese Gesellschaft ist wiederum Eigentum eines Treuhandfonds in einem anderen Rechtsgebiet, f&uuml;r dessen Treuh&auml;nder abermals andere Gerichtsbarkeiten zust&auml;ndig sind. ((2) TJN, S. 9)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/die-krise-und-die-einkommens-und-vermogenskonzentration-%e2%80%93-teil-2-der-sichtbare-und-der-unsichtbare-teil-der-vermogensschere\/\">Querschuesse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Propaganda<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Jetzt blo&szlig; nicht aufgeben!<\/strong><br>\nDie Wettbewerbsf&auml;higkeit der Euro-S&uuml;dl&auml;nder verbessert sich &ndash; doch Politik und Finanzm&auml;rkte ignorieren die Fortschritte. Die Euro-Retter m&uuml;ssen Durchhaltewillen beweisen &ndash; denn Stolpersteine gibt es auch weiterhin genug.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:schuldenkrise-jetzt-bloss-nicht-aufgeben\/70082601.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Je schlimmer die Lage, desto lauter die Durchhalteparolen der Neoliberalen. Fein, angeblich steigt nun die Wettbewerbsf&auml;higkeit der &bdquo;Euro-S&uuml;dl&auml;nder&ldquo;, was angesichts der dortigen Lohnk&uuml;rzungen auch nicht sonderlich &uuml;berrascht. Aber wer soll denn nun die sch&ouml;nen Produkte kaufen, die wettbewerbsf&auml;hig hergestellt wurden, wenn alle um die Wette &bdquo;sparen&ldquo;? Vielleicht finden wir ja bald, wie <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2012\/01\/09\/germans-and-aliens\/\">Paul Krugman neulich launig anmerkte<\/a>, Au&szlig;erirdische, die genug Geld in der Tasche haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die schrecklich nette Frau Merkel<\/strong><br>\nAngela Merkel wirkt wie verwandelt. Sie lobt Europas Staaten f&uuml;r ihre M&uuml;hen in der Euro-Krise und zollt den Menschen Respekt f&uuml;r ihre Entbehrungen. Die sonst so k&uuml;hle Kanzlerin zeigt sich in neuem rhetorischen Gewand. Mit welchem Ziel?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/in-der-euro-krise-schlaegt-merkel-versoehnliche-toene-an-a-852695.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Hofberichterstatung von SPIEGEL Online erreicht mittlerweile ein Niveau, das nur noch von den Nordkoreanern unterboten werden kann. &bdquo;Unsere liebe F&uuml;hrerin&ldquo; ist also seit der Sommerpause pl&ouml;tzlich &bdquo;nett&ldquo; zu den S&uuml;deurop&auml;ern? Wenn dem so w&auml;re, w&uuml;rde sie ja auch ihre Austerit&auml;tsknute wieder einstecken und den Menschen in S&uuml;deuropa zumindest die Luft zum Atmen lassen. Das tut sie jedoch nicht und darum ist die oberfl&auml;chliche &bdquo;Analyse&ldquo; von SPIEGEL Online auch das Papier nicht wert, auf dem sie gl&uuml;cklicherweise nicht gedruckt ist. Schon in der Bibel, die f&uuml;r Mitglieder und Anh&auml;nger einer Partei, die das &bdquo;C&ldquo; in ihrem Namen tr&auml;gt, ja immer noch eine gewisse Bedeutung haben sollte, steht: &bdquo;An ihren Taten sollt ihr sie erkennen&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wolfgang M&uuml;nchau &ndash; Deutschland ist erpressbar geworden<\/strong><br>\nAngela Merkel wird noch immer als Europas m&auml;chtigste Politikerin hofiert, doch die Kanzlerin hat in der Schuldenkrise ihr Blatt &uuml;berreizt. Deutschland ist erpressbar geworden, denn wir k&ouml;nnen uns einen Bruch der Euro-Zone nicht mehr leisten. Wenn es knallt, leiden alle, aber die Bundesrepublik am meisten. [&hellip;]<br>\nWenn der Euro auseinanderbricht, dann w&auml;re Deutschlands m&uuml;hsam errungene Wettbewerbsf&auml;higkeit vernichtet. Der Wechselkurs der deutschen W&auml;hrung (welchen Namen sie dann auch immer tragen mag) w&uuml;rde massiv steigen. Die Finanzindustrie w&auml;re pleite, weil sie ihre Forderungen in den Euro-S&uuml;dstaaten abschreiben m&uuml;sste. Und der deutsche Staat w&uuml;rde auf Au&szlig;enst&auml;nden von rund einer Billion Euro sitzenbleiben. [&hellip;]<br>\nDeutschland blufft tats&auml;chlich ungeniert. Das Problem ist nur: Es gibt gen&uuml;gend Deutsche, die das nicht so sehen. Die sich auf ein solch gef&auml;hrliches Spiel einlassen, weil sie glauben, ihr Land habe gute Karten. In Momenten der Krise sind Staaten nicht immer rational in der Bewertung ihrer Lage und ihrer Interessen &ndash; ebenso wenig wie Pokerspieler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/deutschland-ist-durch-angela-merkels-politik-erpressbar-geworden-a-852708.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> M&uuml;nchau hat freilich Recht, leider argumentiert auch er mit den uns&auml;glichen Target-2-Salden, die zwar als &bdquo;Drohkulisse&ldquo; ihren Sinn haben m&ouml;gen, aber nicht seri&ouml;s als Kosten im Falle eines Euro-Zusammenbruchs interpretiert werden k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Spanien: Bankeinlagen schrumpfen mit Rekordvolumen<\/strong><br>\nWie heute die Daten der EZB zu den aggregierte MFI-Bilanzen der Eurozone f&uuml;r Juli 2012 zeigen, kam es in Spanien zu einem neuen Rekordschwund bei den Bankeinlagen des Privatsektors (Unternehmen und private Haushalte). Dies deutet auf eine versch&auml;rfte Kapitalflucht des Privatsektors hin, diesmal, wie es die Target2 Salden im Euroraum nahelegen, erstmals nicht nur innerhalb der Eurozone, sondern aus der Eurozone heraus. Im Juli 2012 schrumpften die Deposits des Privatsektors bei den spanischen Monetary Financial Institutions (MFIs), ohne die Banco de Espa&ntilde;a (Zentralbank), um die Rekordsumme von -74,2 Mrd. Euro zum Vormonat!\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/1a284-450x324.png\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/spanien-bankeinlagen-schrumpfen-mit-rekordvolumen\/\">Querschuesse<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wikinger-Wunder<\/strong><br>\nEs geht auch anders: In Island beschirmt der Staat seine B&uuml;rger und nicht die Banken. Damit hat sich die Insel, die bankrott war, wieder hochgerappelt. Die &ldquo;Kochtopf-Revolution&rdquo; spielte dabei eine entscheidende Rolle. Eine Ortsbegehung.<br>\nEs ist der erste und bei weitem der einzige Blickfang wenn man sich Reykjavik n&auml;hert. Im bizarren Kontrast zu den geduckten H&auml;usern und den bescheidenen Fischerbooten erhebt sich ein gigantischer und bezaubernder Glaspalast &uuml;ber dem Hafen und das kleine Zentrum der Hauptstadt. Die Harpa ist die gr&ouml;&szlig;te Konzerthalle Skandinaviens. Sie bietet 1800 Pl&auml;tze &ndash; f&uuml;r eine Stadt von der Gr&ouml;&szlig;e Heilbronns. Als w&auml;re ein Ufo gelandet, um die Wikinger zu einem anderen Planeten mitzunehmen.<br>\nDie Harpa ist die Unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit in Glas und Beton. Eine aufdringliche Metapher f&uuml;r die verr&uuml;ckte Geschichte vom vermeintlichen Aufstieg, beispiellosen Fall und der erstaunlichen Erholung des Inselstaates. Eine Geschichte, die angesichts der trostlosen Endlosschleife der Krise in Resteuropa immer mehr interessierte Zuh&ouml;rer findet. Das Land, das 2008 einen der gr&ouml;&szlig;ten Bankencrashs der Geschichte hinlegte, steht inzwischen so gut da wie kein anderes europ&auml;isches Krisenland: solides Wirtschaftswachstum (4,5 Prozent), sinkende Arbeitslosigkeit (f&uuml;nf Prozent), stabile W&auml;hrung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2012\/08\/wikinger-wunder\/\">Kontext Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Marktkonforme Streiks<\/strong><br>\nEs gibt bis heute kaum einen &Ouml;konomen, der nicht die Flexibilisierung und Deregulierung des deutschen Arbeitsmarktes als Ursache f&uuml;r den deutschen Aufschwung nach 2005 deklariert. Das bedeutete unter anderem die Tariff&auml;higkeit der Gewerkschaften zu schw&auml;chen, um die Lohnh&ouml;he gem&auml;&szlig; der neoklassischen Arbeitsmarkt-Theorie an der sogenannten Grenzproduktivit&auml;t des einzelnen Besch&auml;ftigten zu orientieren. Dazu kam die weitgehende &Ouml;ffnung der Arbeitsm&auml;rkte au&szlig;erhalb der Fl&auml;chentarifvertr&auml;ge fr&uuml;herer Zeiten. Menschen, die zur Eigenverantwortung gezwungen werden, reagieren Marktkonform, auch wenn sie von den Konsequenzen irritiert sein sollten, wie bei manchen Volkswirten in dem letzten link. Eine Folge dieser Entwicklung: Die Arbeitnehmer nahmen diese Aufforderung ernst &ndash; und orientierten sich in zunehmendem Ma&szlig;e an der Maximierung ihres individuellen Nutzens. Ob &Auml;rzte, Fluglotsen, Zugf&uuml;hrer oder Piloten: Der Ausstieg aus kollektiven Lohnfindungsstrukturen war eine der zentralen Entwicklungen der vergangenen 25 Jahre. Das wird jetzt im Handelsblatt bejammert&hellip;<br>\nOliver Stock nennt den heutigen Streik der Flugbegleiter bei der Lufthansa &ldquo;unsolidarisch&rdquo;. Es ist absurd&hellip;Ihr Streik ist Marktkonform.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesaussieht.de\/2012\/08\/28\/marktkonforme-streiks\/\">Wiesaussieht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Entzauberter Hedgefonds-Star &ndash; Paulson bittet Kunden um Geduld<\/strong><br>\nEr galt als Koryph&auml;e der Hedgefonds, doch nun laufen John Paulson die Kunden weg. Laut einem Agenturbericht versucht der Manager zu retten, was zu retten ist: In einer Telefonkonferenz habe er Fehler bei seiner Anlagestrategie einger&auml;umt &ndash; und seine Kunden um Geduld gebeten [&hellip;]<br>\nPaulson setzt auf Gold &ndash; den Rohstoff selbst und auf Unternehmen, die in diesem Sektor aktiv seien. So wolle er seine Fonds im Krisenumfeld unabh&auml;ngiger von der Konjunktur machen. [&hellip;]<br>\nUnd auch an der Euro-Schuldenkrise, wo er unter anderem auf eine schlechtere Bonit&auml;t und h&ouml;here Zinskosten f&uuml;r Deutschland spekulierte, verdiente er bislang nicht so viel wie erhofft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/john-paulson-bittet-kunden-um-geduld-a-852734.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Paulson scheint verdr&auml;ngt zu haben, dass Gold ein hoch volatiles Spekulationsobjekt in einem vergleichweise kleinen und daher anf&auml;lligen Markt ist, an dem sich schon viele Zocker die H&auml;nde verbrannt haben. Und zu seinen Spekulationen gegen Bundesanleihen muss man wohl wirklich nicht mehr viel sagen. Die Welt w&auml;re ganz sicher kein schlechterer Platz, wenn John Paulson morgen Konkurs anmeldet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hochfrequenzhandel bedroht Funktionsf&auml;higkeit der Finanzm&auml;rkte!<\/strong><br>\nAm 1. August war es wieder einmal so weit. Die Knight Capital Group verlor durch eine Fehlfunktion eines ihrer Programme beim computerisierten Handel innerhalb von 45 Minuten rund 450 Millionen US-Dollar. Dadurch geriet der B&ouml;rsenh&auml;ndler in eine existentiell bedrohliche Lage und musste rasch durch eine Finanzspritze der Citadell LLC in H&ouml;he von 500 Millionen US-Dollar vor dem Kollaps gerettet werden. Dumm gelaufen, k&ouml;nnte man sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.407440.de\/12-35-3.pdf\">DIW [PDF &ndash; 79.2 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Versagende M&auml;rkte: Wer zahlt den Preis?<\/strong><br>\nIn der j&uuml;ngeren Vergangenheit wurden zahlreiche M&auml;rkte im Glauben an die wohlstandsdienlichen Selbstregulierungskr&auml;fte &bdquo;freier M&auml;rkte&ldquo; liberalisiert und dereguliert.<br>\nEin Blick auf die Ergebnisse zeigt jedoch, dass damit oft nicht die Wohlstandswirkungen freien Wettbewerbs stimuliert, sondern eher problematische Kostenabw&auml;lzungen bef&ouml;rdert<br>\nwurden. Aufgrund von Regulierungsl&uuml;cken spiegeln zum Beispiel in Arbeits-, Finanz- oder<br>\nLebensmittelm&auml;rkten die &bdquo;Preise&ldquo; ihrer Produkte und Dienstleistungen nicht deren reale Kosten wider; vielmehr wurden letztere zum Teil auf andere Akteure verschoben. Um solchem Marktversagen zu begegnen, bedarf es einer modernen Ordnungs- und Wettbewerbspolitik zur Re-Internalisierung dieser Kosten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weltderarbeit.de\/\">WISO direkt, Friedrich-Ebert-Stiftung auf Welt der Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Brief an Bahr: Parit&auml;tischer warnt vor wachsender Gesundheitskluft und fordert Pr&auml;ventionsgesetz<\/strong><br>\nVor einer wachsenden Gesundheitskluft in Deutschland warnt der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband und appelliert in einem offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Bahr, ein Pr&auml;ventionsgesetz auf den Weg zu bringen, um f&uuml;r alle Menschen gleiche Chancen auf ein m&ouml;glichst gesundes und m&ouml;glichst langes Leben schaffen. Die Lebenserwartung d&uuml;rfe in Deutschland nicht l&auml;nger vom Geldbeutel abh&auml;ngen. Ein entsprechendes Gesetz zur Gesundheitsf&ouml;rderung m&uuml;sse alle relevanten Akteure in die Pflicht nehmen, Qualit&auml;tsstandards sichern und eine verl&auml;ssliche Finanzierung garantieren.<br>\n&ldquo;Die gesundheitliche Chancenungleichheit in Deutschland ist skandal&ouml;s. Die &auml;rmsten 20 Prozent der Bev&ouml;lkerung sterben im Durchschnitt zehn Jahre fr&uuml;her als die reichsten 20 Prozent. Bei ihnen brechen chronische Erkrankungen fr&uuml;her aus und verlaufen deutlich schwerwiegender&rdquo;, kritisiert Verbandsvorsitzender Prof. Dr. Rolf Rosenbrock.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/53407\/2314502\/brief-an-bahr-paritaetischer-warnt-vor-wachsender-gesundheitskluft-und-fordert-praeventionsgesetz\">Parit&auml;tischer Wohlfahrtsverband<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Neu geschaffene Rohstoffagentur &ndash; Bundesregierung erf&uuml;llt Industriew&uuml;nsche<\/strong><br>\nMit einer Agentur unterst&uuml;tzt das Wirtschaftsministerium den Ressourcenhunger der Industrie. Von Entwicklungsorganisationen kommt Kritik.<br>\nWeil bezahlbare Rohstoffe &bdquo;wesentlich f&uuml;r die deutsche Industrie sind&ldquo;, will die Regierung &bdquo;f&uuml;r offene M&auml;rkte streiten und k&auml;mpfen&ldquo; und &bdquo;Handelshemmnisse abbauen&ldquo;.<br>\nUmgesetzt wird die Beratung und Unterst&uuml;tzung der Wirtschaft von der neu geschaffenen Rohstoffagentur, die am Dienstag ihre Arbeit unter dem Dach der Bundesanstalt f&uuml;r Geowissenschaften und Rohstoffe in Berlin-Spandau offiziell aufnahm&hellip;<br>\nBei Entwicklungsorganisationen st&ouml;&szlig;t die enge Zusammenarbeit von Regierung und Industrie in der Rohstofffrage auf Kritik. In ihren &bdquo;Anforderungen an eine zukunftsf&auml;hige Rohstoffstrategie&ldquo; hatte ein B&uuml;ndnis schon 2010 auf soziale und &ouml;kologische Standards, mehr Transparenz und ein Verzicht auf Rohstoffvorhaben in Konfliktgebieten gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Neu-geschaffene-Rohstoffagentur-\/!100559\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Treuhand &ndash; eine Geschichte von Gl&uuml;cksrittern und Ganoven<\/strong><br>\nIn &ldquo;Goldrausch&rdquo; wird die Geschichte der Treuhandanstalt dokumentiert. Sie ist gepr&auml;gt durch Bestechung, Betrug, Bereicherung&hellip;<br>\nAls die DDR verkauft wurde, konnte der Thyssen-Konzern alles kriegen, was er haben wollte. Daran erinnert sich Christoph Partsch, zu Beginn der neunziger Jahre Vertragsmanager bei der Treuhandanstalt. Mehr als zweihundert ostdeutsche Betriebe seien in den Besitz der Essener &uuml;bergegangen. Mindestens ein Kauf endete in einem Riesenskandal. Thyssen soll, als der Konzern gemeinsam mit seinem Vertragspartner Elf Aquitaine die gro&szlig;e Raffinerie in Leuna baute, die &ouml;ffentliche Hand um Hunderte Millionen Mark Subventionen betrogen haben.<br>\nEs ist nur ein spektakul&auml;rer Fall von vielen, die der Film Goldrausch &ndash; Die Geschichte der Treuhand schildert. Immer wieder geht es um Bestechung, Betrug, Bereicherung, die Gier einiger auf die schnell gemachte Million und die tiefe Angst vieler um ihre nackte Existenz. Diese Geschichte hat alles, was ein guter Wirtschaftskrimi braucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2012-08\/film-goldrausch-treuhand-rezension\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.P.:<\/strong> Der Film zeigt den Jubel der Ostdeutschen &uuml;ber Wiedervereinigung und W&auml;hrungsunion und die Hoffnung der B&uuml;rgerrechtler, die urspr&uuml;nglich durch die Treuhandgesellschaft allen DDR-B&uuml;rgern Anteile am Staatsverm&ouml;gen &uuml;berschreiben wollten, aber mit ihrem Plan scheiterten. Man sieht Politiker, die mit der Privatisierung der Staatsbetriebe ihre eigenen Interessen verfolgten oder von der neuen Marktwirtschaft schlicht &uuml;berfordert waren; die Ganoven und Gl&uuml;cksritter, die im Osten schnell reich werden wollten; die emp&ouml;rten Arbeitnehmer, die sich von den neuen Chefs betrogen f&uuml;hlten; und mittendrin die Beamten der Treuhand &ndash; manche ambitioniert und mit den besten Absichten, andere Betr&uuml;ger wie die Investoren, mit denen sie gemeinsame Sache machten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>TV-TIPP: Heiner Flassbeck im Gespr&auml;ch mit Rigobert Kaiser auf BR alpha<\/strong><br>\nAlpha-Forum Donnerstag, 30.08.  um 21.00 Uhr und Freitag, 31.08. um 13 Uhr<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/br-alpha\/sendungen\/alpha-forum\/heiner-flassbeck-sendung100.html\">BR alpha<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/br-alpha\/sendungen\/alpha-forum\/heiner-flassbeck-gespraech100.html\">Das Manuskript zur Sendung<\/a> \n<p><strong>Siehe auch: Flassbeck: &ldquo;Merkel ist offensichtlich schlecht informiert&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Eine Reihe von internationalen &Ouml;konomen versuchen die Bundesregierung und andere Regierungen in Europa davon zu &uuml;berzeugen, dass man mitten in einer Rezession keine restriktive Finanzpolitik machen kann. Um nur ein Beispiel zu nennen. Und das ist praktisch unm&ouml;glich dies zu kommunizieren,&rdquo; so Prof. Heiner Flassbeck<br>\n Quelle: <a href=\"http:\/\/www.daf.fm\/video\/star-oekonom-flassbeck-merkel-ist-offensichtlich-schlecht-informiert-50156747.html\">DAF<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Medienkritik: Ein interessanter Kommentar von siddartha im &bdquo;Sprengsatz&ldquo;:<\/strong><br>\nSTERN , SPIEGEL (anteilig), FTD, RTL, RTL2, VOX, MANAGERMAGAZIN oder N-TV befinden sich alle im Privatbesitz von Bertelsmannchefin und Merkelfreundin Liz Mohn. Der H&ouml;hepunkt wurde am letzten Wochenende erreicht, als <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gertrud-hoehler-zweifel-an-ihrer-taetigkeit-als-kohls-kanzlerberaterin-a-851820.html\">in einem SPONartikel<\/a> das merkelkritische Buch von Frau H&ouml;hler diffamiert wurde, da ja Frau H&ouml;hler angeblich f&auml;lschlicherweise von den Medien als Kanzlerberaterin bezeichnet wurde!? Ohne jeglichen Hinweis am Artikel, dass es sich beim Autor um einen langj&auml;hrigen ranghohen CDU Politiker handelt und nebenbei noch um den pers&ouml;nlichen Biographen Angela Merkels. Da schreiben bereits CDU-Mitglieder und Merkelanh&auml;nger direkt ohne Kennzeichnung die SPONbeurteilungen &uuml;ber Kanzlerkritiker.<br>\nWer als Medienmensch die zahlreichen wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Politik und Medien immer noch nicht begreift, den sollte man nicht als Journalisten bezeichnen.<br>\nZum Beispiel die Sendung von G&uuml;nther Jauch am Sonntag. Jauch als mittelst&auml;ndischer Medienunternehmer arbeitet eng mit dem Sender RTL zusammen, welcher sich im Privatbesitz von Frau Liz Mohn befindet und wesentliche Auftr&auml;ge an Herrn Jauchs Produktionsfirma vergibt. Ministerpr&auml;sidententochter von der Leyen hat ihr Buch &uuml;ber Familienpolitik nicht nur im Verlag von Liz Mohn ver&ouml;ffentlicht, sondern es sogar <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/cps\/rde\/xchg\/bst\/hs.xsl\/nachrichten_52519.htm\">mit ihr zusammen geschrieben<\/a>. Der Bruder von Frau von der Leyen managt ein Medienimperium in Ost- und Nordeuropa, welches zahlreiche Ber&uuml;hrungspunkte zu dem von Frau Liz Mohn hat. Die Familie von Lothar de Maizi&egrave;re ist auch heute noch der Kanzlerin sehr verbunden durch den verwandten derzeitigen Verteidigungsminister Thomas de Maizi&egrave;re.<br>\nDie Fernsehsender von Frau Liz Mohn sind die Hauptkunden von SPIEGELtv. SPIEGELtv hat zum Beispiel damals die PR Reise von Guttenberg und Kerner nach Afghanistan finanziert. PR f&uuml;r Herrn Guttenberg, der wiederum privat die Gedenkrede zum Todestag des verstorbenen Bertelsmanngr&uuml;nder gehalten hat und dessen Frau eine Exclusivsendeformat bei RTL2 von Liz Mohn bekam. Als Herr Sarrazin seine kruden Thesen in einem Buch beim Bertelsmannverlag ver&ouml;ffentlichte, wurde es praktisch von den Medien des gleichen Konzerns politisch beurteilt. Im Verlagswesen besitzt Frau Liz Mohn gemeinsame Firmen mit dem SPRINGERverlag, welcher sich im Privatbesitz von Frau Friede Springer befindet, die nicht nur ebenfalls CDU Mitglied ist sondern bekannterma&szlig;en auch eine enge Freundin der Kanzlerin. Nebenbei ist der Ehemann der Kanzlerin im Beirat der millionenschweren Springerstiftung von Frau Friede Springer.<br>\nSehr oft bestimmen Umfragen und Studien &uuml;ber &ldquo;arm und reich&rdquo;, Bildungspolitik, Kommunalverwaltung, St&auml;dteranking oder andere Themen die Medienlandschaft bis in die Tagesschau hinein, ohne dass die Leser und Zuschauer merken, dass dahinter die Bertelsmannstiftung von Frau Liz Mohn mit den von ihr finanzierten Hochschulen und Meinungsumfragen steckt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sprengsatz.de\/?p=3897#comments%20\">Sprengsatz Kommentar 35<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ein Dank an unsere Leser wegen des &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14280\">G500-Texts<\/a>&ldquo;<\/strong><br>\n<em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> as Echo auf die Bitte nach &Uuml;bersetzung des niederl&auml;ndischen Textes zu G500 war &uuml;berw&auml;ltigend. Allen NachDenkSeiten Lesern, die sich dabei engagiert haben, herzlichen Dank daf&uuml;r. Es erscheint heute Vormittag noch eine &Uuml;bersetzung des Textes und vielleicht auch eine Bewertung des Vorgangs.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14283","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14283","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14283"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14283\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14297,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14283\/revisions\/14297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14283"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14283"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14283"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}